Richard Kadrey Höllendämmerung

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Inhaltsangabe zu „Höllendämmerung“ von Richard Kadrey

Früher war Stark der beste Magier von Los Angeles. Bis ein Konkurrent seine Freundin ermordet und ihn – im Wortsinn – zur Hölle schickt. Als Stark nach zehn Jahren die Flucht gelingt, kennt er nur ein Ziel: Rache. Und wer in der Unterwelt überlebt, ist eigentlich gegen jeden Gegner gewappnet. Doch neben Menschen, Engeln und Teufeln treibt noch eine weitere Spezies in L.A. ihr Unwesen, vor deren Bosheit alle Höllenfeuer verblassen.

Cineastische Action mit viel Wumms und Krach.

— Jari
Jari

Dreckig, wunderbar abstrus und ein großes kleines bisschen trashig - perfekt...

— FlintstonesRequiem
FlintstonesRequiem

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  • Richard Kadrey - Höllendämmerung

    Höllendämmerung
    Jari

    Jari

    24. April 2017 um 21:34

    Ein Buch ganz und gar nach  meinem Geschmack! Jede Seite ist ein Genuss, riecht nach Zigarettenrauch und Blut und starrt vor Dreck. Ja, ich mag Bücher, in denen kein glorreicher Held die Hauptrolle spielt, sondern ein betrunkener, angepisster Typ, der ein Ziel hat und sich von nichts in der Welt davon abbringen lässt. Stark gehört in diese Kategorie. Kadreys Werk steckt voller Gewalt, Hass und Niedertracht. Dazu kommt noch ein äusserst trockener Humor und Figuren, wie man sie sonst sehr selten trifft. Wir betreten hier ein finsteres Reich namens L.A., das es in Sachen Düsternis und Brutalität leicht mit der Hölle aufnehmen kann. Nur um festzustellen, dass es im Himmel nicht anders zu und her geht. Als einziges Manko führe ich an, dass das Buch zu dialoglastig ist. Manche Themen hätte man auch anders vermitteln können als in der direkten Rede. Zu viel Gesprochenes fällt mir unterdessen negativ auf, da es die Handlung verlangsamt. Dies ist in dieser Geschichte, die grundsätzlich sehr rasant ist, leider fatal. Es nahm „Höllendämmerung“ sehr viel Elan und Schwung. Ansonsten bietet Sandman Slim cineastische Action mit viel Wumms und Krach. Empfindlich darf man als Leser nicht sein, obwohl ich schon deftigere Szenen gelesen habe, gehe ich davon aus, dass zartbesaitete Gemüter mit Mister Stark und seinen Abenteuern ihre Mühe haben werden. Auch die Sprache ist oftmals grob, aber zum Glück niemals proletisch. Die Ausdrucksweise passt in die Szene, in der wir uns bewegen und da wird auch schon mal geflucht. Für mich ist glasklar, dass ich auch die Folgebände lesen werde. Denn solches Actionkino in Buchform ist genau das, was meiner Seele nach einem harten Arbeitstag mit Konstantlächeln und Instantfreundlichkeit gut tut.

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  • Fehlende Tiefe

    Höllendämmerung
    Thrill

    Thrill

    24. November 2014 um 18:52

    Das Buch wollte ich unbedingt lesen, und vorallem ich wollte es vorab schon toll finden. Der Klappentext ist spannend und verspricht einen coolen Page-Turner. Die Hauptfigur ist Stark auch Sandman Slim genannt (ich hab nicht kapiert warum er so genannt wird aber die Hauptfigur selbst glaub auch nicht) welcher nach einer Verbannung in die Hölle nach 10 Jahren die Flucht gelingt. Jetzt ist er auf der Suche nach den Verantwortlichen die damals nicht nur ihn zur Hölle geschickt haben, sondern auch seine Freundin ermordet haben. Es erscheinen zahllose, coole, fantastische, abgefuckte Kreaturen die aber nie an Tiefe gewinnen. Wie gesagt die Story an sich ist gut und ich weiß selber nicht genau an was es lag, aber ich bin nicht reingekommen. Normal verschwinde ich komplett in einer Geschichte, fühle und leide mit den Figuren mit, aber hier hab ich grad mal an der Oberfläche gekratzt. Ich kanns nicht anders sagen, aber nichts blieb wirklich im Gedächtnis. Die Figuren blieben trotz aller monströsität blass und nicht greifbar. Trotzdem eine coole Grundstory und eine coole Type - wenns Band 2 gibt, greif ich wieder zu, vielleicht finde ich dann einen besseren Weg zum Buch.

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  • Trash-Fiction! Yay!

    Höllendämmerung
    FlintstonesRequiem

    FlintstonesRequiem

    27. March 2014 um 22:25

    Wer Tarantino-Filme genießt, ist bei diesem Buch genau an der richtigen Stelle: Sandman Slim, der Hauptcharakter des Romans, wirkt, als sei er direkt aus einem dieser Blockbuster entsprungen. Durch den ständigen Kampf ums überleben in der Hölle, aus der er gerade erst zurückgekehrt ist, gestählt, und angetrieben von einem unersättlichen Rachdurst beginnt er nach seiner Rückkehr auf die Erde, sich nach und nach an seinen ehemaligen Verbündeten für die Ermordung seiner Freundin zu rächen - und ist dabei nicht gerade zimperlich.... Grundregel für dieses Buch: nicht drüber nachdenken, weiterlesen! Wer in der Handlung und in den charakteren nach verborgenen Motiven und emotionaler Tiefe sucht, ist hier an der falschen Stelle... Und verpasst gleichzeitig ein atemloses, unglaublich unterhaltsames Buch. Dass die verstorbene / ermordete Alice der einzige Lichtblick im Leben des gehärteten Protagonisten ist, trieft ebendieser vor Klischees wie die Figur des Weisen, steinalten Freundes Vidoq, der seltsamerweise zu genau den richtigen Zeiten halb wissenschaftliche, halb magische Tränke und Pulver aus seinem mantelfutter zieht und sie so aus manch einer bösen Klemme rettet. Und dass der Held eine vollkommen unrealistische Menge an handlungsvorantreibenden prügeln einstecken kann! Wird kurzerhand mit seinem Aufenthalt in der Hölle erklärt... Trotzdem schafft kadrey es, dass sich die Handlung nicht imstereotypen heldenepos verliert, sondern er schafft durch intelligent variierte Charaktere eine zwar völlig unrealistische, dafür aber umso unterhaltsamere Welt, in die man sich gerne von seinen ungewöhnlichen, aber immer schlagfertigen characteren mitnehmen lässt. Insgesamt also absolut empfehlenswert! Übrigens: inzwischen gibt es auch eine zweiten Band, meines Wissens nach bis jetztz nur auf englisch erhältlich, mit dem Titel: " Sandman Slim - kill the dead" , der wiederum absolut unterhaltsam ist ebensosehr einer achterbahnfahrt gleicht wie der erste Teil.

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  • Spannung, Abwechslung, unvorhersehbare Ereignisse...

    Höllendämmerung
    his_and_her_books

    his_and_her_books

    18. May 2013 um 07:14

    Zitat: „Ich werde diesen Vorfall einfach auf die Liste mit den Sünden schreiben, für die ich später büßen muss. Gerade mal zehn Minuten auf der Erde, und schon kommt wieder was dazu.“ (S. 13) „Er hat zwar keinen Körper mehr, aber vielleicht ist er trotzdem noch irgendwie damit verbunden.“ (S. 40) „Wenn ich sie nicht so sehr hassen würde, würde ich sie wahrscheinlich mögen.“ (S. 314) Inhalt: Nach elf Jahren gelingt es Stark tatsächlich, der Hölle zu entfliehen. Nun will er nur noch eines: Rache! Er weiß genau, wer ihn in diese Situation gebracht hat. Die Mitglieder seines ehemaligen Zirkels, allen voran Mason und Parker, tragen die Hauptschuld. Sie sind ein unheilvolles Bündnis mit dem wirklich Bösen eingegangen. Und Starks Freundin, Alice, wurde von seinen ehemaligen Verbündeten ermordet. In der Hölle ist Stark gereift und stärker geworden. Seine einstigen Freunde werden nichts zu lachen haben… Meinung: Eigentlich hatte ich „Höllendämmerung“ ja gar nicht auf meinem Zettel. Eine liebe Freundin war so nett, mir das Buch zu schenken, damit ich mir selbst ein Bild machen konnte, ob es etwas für mich wäre. Und ja! Das Buch war definitiv mein Fall. Gleich zu Beginn wurde ich wirklich in die Geschichte hineingeworfen. Stark erwacht auf einem Friedhof, angesengt und halb verbrannt. Das ist definitiv schon einmal ein guter Anfang für eine interessante Geschichte! Im weiteren Verlauf wurde ich mehr und mehr in diese Handlung hineingesaugt, die einerseits so unglaublich, anderseits dennoch wieder real wirkt. Sarkastische Feststellungen von Stark trieben mir immer wieder ein Grinsen ins Gesicht ob der eigentlich natürlichen und real dargestellten Situationen. Obwohl ich diese zynischen Bemerkungen und Handlungen ab einem bestimmten Punkt dann doch nicht mehr ganz so glaubhaft und situationsgerecht empfand, konnte mich dies kaum in meinem Lesefluss stoppen. Zu interessant klang die Grundidee hinter dieser Geschichte. Der Protagonist Stark ist alles in allem gesehen natürlich der absolute Mädchentraum, der einem östrogengesteuertem Wesen so manche schlaflose Nacht mit entsprechend schönen Träumen bescheren kann. Er ist selbstbewusst, weiß, was er will, gerät jedoch immer wieder in Situationen, die ihn an die Grenzen seiner Möglichkeiten treiben. Dennoch behält er stets den Überblick und handelt, zumindest aus seiner Sicht, zielorientiert. Doch genau das Ziel verliert er manchmal aus den Augen und reagiert impulsiv und intuitiv. Eigentlich mochte ich diesen Charakter in der Geschichte sehr gern. Dennoch ist mir aufgefallen, dass eine spürbare Entwicklung dieses Protagonisten im weiteren Verlauf nur sporadisch stattgefunden hat. Zu sehr waren seine Gedanken auf Rache und seine vermeintliche Unverwundbarkeit gerichtet und gefestigt.  Die Geschichte selbst ist aus Starks Sicht in Gegenwartsform erzählt. Gewürzt wird der Plot mit einigen Rückblicken in Vergangenheitsform zum besseren Verständnis. Dieser Stil hält das ganze Buch in fortlaufendem Auftrieb und hat mir kaum eine Verschnaufpause verschafft.  Ein Spannungsbogen war von Beginn an vorhanden und ließ mich über die Seiten fliegen. Nach einem wahrhaften Showdown ließ mich der Autor nochmals innerlich alles zusammenfassen und brachte diesen ersten Teil zu einem wirklich befriedigenden Abschluss. Einige kleinere Ungereimtheiten wurden für mich zu Randgeschichten und ich konnte die Handlung wirklich genießen. Insgesamt hat der Autor hier eine sehr gelungene und interessante Basis für eine Fortführung der Geschichte geschaffen! Urteil: „Höllendämmerung“ ist mit Sicherheit kein Buch, bei dem man Tiefgründigkeit und Emotionen erwarten kann. Ich war, bis auf Kleinigkeiten, von diesem Plot gefesselt und in der Geschichte gefangen, auch wenn Teile davon für mich deutlich überzeichnet waren. Für dieses schöne Leseerlebnis vergebe ich an dieser Stelle solide 4 Bücher und freue mich auf die Fortsetzung! Für alle Fans irrealer Geschichten, die dennoch real passieren könnten, sowie für alle, die Spannung und Abwechslung mit nicht unbedingt vorhersehbaren Entwicklungen lieben! ©his-and-her-books.blogspot.de

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