Richard Kilian Auf getrennten Wegen

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Inhaltsangabe zu „Auf getrennten Wegen“ von Richard Kilian

Sie sind jung. Sie sind Freunde und Pflegebrüder. Und sie teilen eine Leidenschaft: die Naturwissenschaften. Doch während der eine ein überzeugter Christ ist, lehnt der andere den Glauben strikt ab. Als der Zweite Weltkrieg sie plötzlich auseinanderreißt, setzen beide alles daran, den anderen wiederzufinden. Aber unschuldig angeklagt und von Freunden hinters Licht geführt, sind ihre Bemühungen vergeblich. Doch ihre alte Leidenschaft ist ungebrochen. Und so nimmt die Karriere als Naturwissenschaftler bald alle Aufmerksamkeit in Anspruch. Denn dabei geht es um nichts weniger als den Beweis, dass die eigene Überzeugung auch in Leben und Forschung standhält. Ist der Glaube des Christen stark genug, um alle Krisen zu meistern? Wird der Verstand des Atheisten ausreichen, um die Rätsel der Natur zu knacken? Und werden sich die Wege der beiden je wieder kreuzen?

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    Auf getrennten Wegen

    Sonnenwind

    ... war mein meistgedachter Gedanke beim Lesen dieses Buches. Denn eigentlich hatte ich gar keine Zeit, und eigentlich hatte ich eine Menge Anderes zu tun. Aber das Buch hat mich gepackt und einfach nicht mehr losgelassen. Und so wurden es dann doch jedesmal ein paar Kapitel mehr. Dabei wollte ich das Buch eigentlich gar nicht lesen. Die Beschreibung klang so nach Kriegsgeschichte, und Kriegsgeschichten mag ich gar nicht. Aber dann kam alles ganz anders. Die Handlung beginnt wohl während des Zweiten Weltkriegs, aber vom Krieg selbst kommt nur ganz am Anfang ein wenig vor; das war gut zu verkraften. Der Rest fügt sich so flüssig und selbstverständlich in den Handlungsablauf ein, daß man nur noch die handelnden Personen sieht, ihr persönliches Ergehen, ihre Ängste und Nöte, daß man meint, mit ihnen aufgewachsen zu sein. Andererseits erlebt man die Umstände hautnah mit: den Druck auf die Zivilisten und auf die jungen Rekruten, die Willkür der Machthabenden in Deutschland, Ängste und Belastungen der jungen Soldaten und die allgegenwärtige ängstliche Stimmung. Erich und Hans sind Pflegebrüder. Sie leben in einem kleinen Dorf im Wald und verstehen sich prima. Beide sind leidenschaftliche Naturwissenschaftler, der eine im Bereich der Physik, der andere mehr in der Chemie. Doch dann wird Erich zum Kriegsdienst eingezogen. Er soll nach Norwegen gehen - aber er kommt nie dort an. Der Zug wird angegriffen, und in den folgenden Wirren kann er entkommen. Aber nicht ganz. Auf etlichen Umwegen landet er in den USA. Auf ebenso verschlungenen Wegen kommt Hans nach Frankreich. Beide können nicht zurück - und sie wissen nichts voneinander, jahrzehntelang. Bis sich alles ändert... Was mich am meisten beeindruckt hat, war die Gradlinigkeit der Handlung: Keine künstlichen "Zufälle" und keine untypischen Entscheidungen, jeder bleibt er selbst und seinem Charakter treu, auch in den schweren Zeiten. Am Ende wird deutlich, daß es keine "Zufälle" gibt und daß unser Vater im Himmel auf jedes seiner Kinder achtet, auch wenn man das selbst gar nicht bemerkt und oft mißversteht. Dieses Buch hat mir Ruhe und Frieden gegeben, obwohl die Umstände oft alles andere als friedlich sind. Außerdem fand ich die Einblicke in eine Zeit, die selbst meine Eltern nur als Kinder erlebt haben, sehr eindrücklich geschildert. Von den Alten erzählt niemand gern aus dieser Zeit, und deshalb ist es für unsereins oft unverständlich - aber hier wird diese Zeit lebendig und formuliert eine Botschaft für jeden aus unserer Generation, die mich sehr angesprochen und beeindruckt hat. Jederzeit wieder so ein Buch!

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  • Rezension zu "Auf getrennten Wegen" von Richard Kilian

    Auf getrennten Wegen

    siebenundsiebzig

    10. September 2012 um 10:26

    Zwei Freunde. gleichzeitig Pflegebrüder, haben die "Naturwissenschaft" als gemeinsames Interessengebiet. Einer von beiden ist überzeugter Christ, während der andere den Glauben ablehnt. Die Ereignisse des II.Weltkrieges trennen die zwei auf lange Zeit und keiner hört mehr was vom Andern. Das Ganze ist, genau genommen, ein Schicksalsroman welcher in der NS-Zeit des II.Weltkrieges beginnt, weiterführt über Nachkriegszeit, die Friedensjahre des "Kalten Krieges" um schließlich im "Neuen Jahrtausend" zu enden. Ein, eigentlich, gut lesbares Buch über das Leben der Pflegebrüder und weiteren Personen, welche den Lebensweg der beiden kreuzen und in ihr Schicksal mehr oder weniger eingreifen. Wobei sich der Schwerpunkt der Geschichte hauptsächlich dem Leben des "gläubigen" Bruders widmet. Der "Ungläubige" erfährt dabei etwas weniger Beachtung. Erst am Schluß kommen, wie sollte es auch anders sein, die Brüder wieder zusammen und es herrscht, wie man so schön sagt: "Friede, Freude; Eierkuchen." Wer sich an solchen Sätzen wie zum Beispiel: "Ich kann mich nicht mit dir verloben. Das wiederspricht meiner Glaubensüberzeugung. Du glaubst nicht an den Herrn Jesus:" und den Bibelzitaten aus dem Alten und Neuen Testament, welche oft brutal aus dem biblischen Zusammenhang gerissen werden und im ganzen Text eingestreut sind nicht stört, dem kann ich das Buch empfehlen. Wer aber meint etwas konkretes über die Thematik "Naturwissenschaft und christlichem Glauben" zu erfahren, wird bitter enttäuscht werden.

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  • Rezension zu "Auf getrennten Wegen" von Richard Kilian

    Auf getrennten Wegen

    mabuerele

    24. August 2012 um 17:43

    Im Prolog kehrt ein Mann nach 60 Jahren in seine Heimat zurück. Kurze Szenen aus der unbeschwerten Kindheit blitzen auf. Im Jahre 1944 wird Erich zurück an die Front beordert. Hans, der nach dem Tode seiner Eltern in Erichs Familie lebt, will ihn überreden, sich zu verstecken. Doch Erich weigert sich. Als der Zug, der die Soldaten nach Norwegen bringen soll, bombardiert wird, gelingt es Erich, rechtzeitig abzuspringen. Er überlebt und tauscht seine Papiere mit denen eines toten Kameraden. Zu Fuß macht er sich auf den Weg an die Westfront, um sich freiwillig in Kriegsgefangenschaft zu begeben. Der Roman hat mich schnell in seinen Bann gezogen. In den Wirren des Krieges und der Nachkriegszeit wird am Beispiel von Erich ein außergewöhnliches Lebensschicksal gezeichnet. Während die Zeit bis zu seiner Heirat ausführlich beschrieben wurde, sind im darauf folgenden Teil einige Handlungsstränge sehr kurz gehalten. Die Entwicklungen und Entscheidungen nach dem Tode des Schwiegervaters hätte ich mir ausführlicher gewünscht. Spätestens dort begann das Buch, seinen Reiz für mich zu verlieren. Hans bleibt ziemlich blass. Seine Suche nach dem Freund spricht für ihn. Doch vom weiteren Lebensweg erfahre ich nur sporadisch. Das habe ich bedauert. Dadurch war seine Wandlung für mich nicht nachvollziehbar. Als Professor für Physik hat er sich mit Licht beschäftigt. Die Ergebnisse jahrelanger Forschung sind eher vage. Mit Ausnahme von Erich werden die anderen Protagonisten etwas einseitig charakterisiert. Zur Beurteilung des Buches gehört aber ein weiterer Aspekt. Es geht darum, wie unser Leben durch den Glauben beeinflusst wird. Hier hätte ich mir an vielen Stellen mehr Feinfühligkeit gewünscht. Natürlich kann der Glaube das Wesen eines Menschen verändern. Doch das ist meist ein langsamer Prozess. Nach dem Klappentext hatte ich ein andres Buch erwartet. Ernsthafte Diskussionen zum Thema Glaube und Naturwissenschaft fehlen völlig.

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  • Rezension zu "Auf getrennten Wegen" von Richard Kilian

    Auf getrennten Wegen

    Sonnenblume1988

    Erich und Hans wachsen als Pflegebrüder und Freunde gemeinsam auf. Als Erich während des Zweiten Weltkrieges nach Norwegen geschickt wird, verlieren die beiden sich aus den Augen. Aus Angst vor dem Krieg übernimmt Erich nach einem Luftangriff die Identität eines toten Mannes. Damit beginnen die Schwierigkeiten... Jahre später gehen Erich und Hans unabhängig voneinander ihrer Leidenschaft nach und beginnen eine Karriere in der Naturwissenschaft… Die Geschichte lässt sich sehr flüssig lesen. Es gibt viele Dialoge und neue, unerwartete Ereignisse. Dadurch, dass der Roman sich über eine lange Zeitspanne dehnt (vom zweiten Weltkrieg bis ins neue Jahrtausend), kann man die Entwicklungen der Personen gut beobachten. Vor allem Erich bleibt von Schicksalsschlägen und Ungerechtigkeit nicht verschont und hadert mit Gott. Das Buch handelt hauptsächlich vom Glauben der beiden Männer. Erich glaubt an Gott, Hans lehnt den Glauben ab. Die Mischung der beiden unterschiedlichen Einstellungen hat mich neugierig gemacht hat. Ich habe mir einfühlsame Gespräche und Diskussionen über das Thema „Glaube“ erhofft. Doch für mich war dieser Roman zu aufdringlich und missionarisch, so dass mich Sätze wie „Willst du denn nicht auch endlich an den Herrn Jesus glauben?“ gestört haben. Unrealistisch war für mich auch, dass die Personen teils über mehrere Zeilen hinweg Bibeltexte zitiert haben. Ich kenne ehrlich gesagt keinen Christen, der so lange Bibeltexte Wort für Wort auswendig kann. Sicherlich ist das eine sehr subjektive Meinung von mir und aus anderen Rezensionen weiß ich, dass andere Menschen geraden diese Aspekte des Glaubens an dem Buch so schätzen. Mir persönlich fehlt allerdings die Empathie Hans gegenüber. Wen dieser Aspekt nicht stört, der darf sich auf einen abwechslungsreichen historischen Roman freuen.

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