Das Ende

von Richard Laymon 
3,8 Sterne bei20 Bewertungen
Das Ende
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Sakle88s avatar

Für einen Laymon eher schwach... Lässt sich schnell lesen, doch ich hatte andere Erwartungen

Ninas_Buecherbasars avatar

Langweilig und etwas zäh zu lesen - die letzten Seiten wurden aber wieder spannend!

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Inhaltsangabe zu "Das Ende"

Er wartet auf euch ... in schattigen Schluchten ... in dunklen Wäldern ... er lauert ... um euch alles zu nehmen ... euer Glück ... eure Liebe ... euer Leben ... Er kommt immer näher ... jagt euch ... bis zum Ende!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453677142
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:12.03.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Bookiliciouss avatar
    Bookiliciousvor 15 Tagen
    Spannende Unterhaltung!

    *Inhalt*
    "Er wartet auf euch ... in schattigen Schluchten ... in dunklen Wäldern ... er lauert ... um euch alles zu nehmen ... euer Glück ... eure Liebe ... euer Leben ... Er kommt immer näher ... jagt euch ... bis zum Ende!" (Quelle: Verlagshomepage)
     
    *Erster Satz des Buches*
    "Als er das Auto hörte, stand der Mann auf."
     
    *Infos zum Buch*
    Seitenzahl:  320 Seiten
    Verlag:  Heyne Hardcore Verlag
    ISBN: 978-3-453-67714-2
    Preis: 9,99 € (Broschiert) / 9,99 € (Ebook)
     
    *Infos zum Autor*
    "Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und studierte in Kalifornien englische Literatur. Er arbeitete als Lehrer, Bibliothekar und Zeitschriftenredakteur, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete und zu einem der bestverkauften Spannungsautoren aller Zeiten wurde. 2001 gestorben, gilt Laymon heute in den USA und Großbritannien als Horror-Kultautor, der von Schriftstellerkollegen wie Stephen King und Dean Koontz hoch geschätzt wird." (Quelle: Verlagshomepage)

    *Fazit*
    -> Wieso wollte ich dieses Buch lesen? 
    Durch den Festa-Verlag bin ich auf diesen Autor aufmerksam geworden und wollte unbedingt noch ein wenig mehr von ihm lesen. Was bietet sich da mehr an, als der zuletzt erschienene Roman?

    -> Cover: 
    Auch wenn ich das Cover an sich ansprechend finde, besonders weil es eher schlicht gehalten ist, bin ich ehrlich gesagt nicht ganz sicher, was es mit der Geschichte zu tun hat... 

    -> Story + Charaktere:
    Da der Klappentext eigentlich nur herzlich wenig über den Inhalt dieses Werkes verrät, hatte ich keine Ahnung, was mich erwarten würde. Für diejenigen, die gerne etwas mehr über den Inhalt wüssten, hier eine kleine Zusammenfassung: An einer Flussbiegung, die von den Einheimischen nur "Die Schleife" genannt wird, taucht nicht nur eine kopflose Leiche auf, sondern auch ein Mann, der mit dem Kopf der Leiche den Fluss durchquert. Die zwei Passanten, die den Mann dabei beobachten sind völlig verstört und Sheriff Rusty Hodges, sowie sein Deputy Mary "Pac" Hodges beginnen zu ermitteln...

    Wer die Romane aus dem Hause Festa (und deren Autoren) kennt, der dürfte verstehen, dass ich sehr gespannt war, wie sich die Romane des Autors im Hause Heyne machen - und ich wurde nicht 
    enttäuscht. 

    Überraschenderweise fand ich "Das Ende" zwar sehr spannend, aber nur minimal blutrünstig, dabei hatte ich mich auf Grund des Klappentextes eher auf einen Splasher eingestellt. Auch wenn die Charaktere keinerlei Tiefe zeigen, fand ich sie doch genau deswegen so interessant, denn nichtsdestotrotz riss mich die Story ziemlich in ihren Bann und entwickelte sich zum wahren Pageturner. Ein bisschen nackte Haut und ein paar sexuell angehauchte Szenen gehören ebenso dazu, wie ein wenig Blut, doch insgesamt hält sich der Autor hiermit eher zurück. Auch wenn das Finale eigentlich nur wenig überraschend war, konnte es mich gut unterhalten und dies wird definitiv nicht der letzte Laymon sein, zu dem ich gegriffen habe.

    -> Schreibstil:
    Einfach, leichtgängig, gut zu lesen. 

    -> Gesamt: 
    Spannende Unterhaltung, die ich an einem verregneten Herbsttag fast in einem Rutsch durchgelesen habe... mehr davon! 

    Wertung: 5 von 5 Sterne!

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    xdemon_hunterxs avatar
    xdemon_hunterxvor 4 Monaten
    Wenn das Ende naht...

    Mal wieder ein spannender und rasanter Laymon.


    Klappentext:


    Er wartet auf euch ... in schattigen Schluchten ... in dunklen Wäldern ... er lauert ... um euch alles zu nehmen ... euer Glück ... eure Liebe ... euer Leben ... Er kommt immer näher ... jagt euch ... bis zum Ende!



    Meine Meinung:

    Bei Laymon, weiß man nie wirklich was einen erwartet, grade auch weil die Klappentexte meist nichts verraten. In diesem Fall geht es um eine enthauptete Frauenleiche, die von einem Paar am Flussufer gefunden wird. Es beginnt mit ein wenig Ermittlerarbeit, was für mich bei Laymon jetzt neu war, es hat aber nicht überhand genommen.

    Es lies sich alles flüssig und schnell lesen und man wurde durch die Handlung wieder in eine bestimmte Richtung geführt, die sich am Ende aber doch nicht so komplett bewahrheitet. Wie immer sind auch in diesem Buch wieder viele obszöne, brutale und sexistische Szenen, die man aber gewohnt ist, wenn man Laymon kennt. Ich finde dieses Buch ist noch ein relativ „normaler“ Laymon, ich habe da durchaus schon verrücktere Geschichten von ihm gelesen.

    Es werden mehrere Perspektiven dargestellt, bei denen man verschiedene Charaktere kennenlernt, alles jedoch überschaubar und gut einzuordnen.



    Mein Fazit:

    Mit diesem Laymon kann man nichts falsch machen. Es liest sich einfach, die Kapitel sind überschaubar und das Ende überrascht mit einem Plottwist, den ich nicht unbedingt so vorhergesehen haben. Eine Empfehlung für alle Laymon-Anfänger, da sich das Verrückte hier noch halbwegs in Grenzen hält. 



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    Susi180s avatar
    Susi180vor 4 Monaten
    Ich mochte die Geschichte

    Er wartet auf euch ... in schattigen Schluchten ... in dunklen Wäldern ... er lauert ... um euch alles zu nehmen ... euer Glück ... eure Liebe ... euer Leben ... Er kommt immer näher ... jagt euch ... bis zum Ende!

    Der Autor:

    Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und studierte in Kalifornien englische Literatur. Er arbeitete als Lehrer, Bibliothekar und Zeitschriftenredakteur, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete und zu einem der bestverkauften Spannungsautoren aller Zeiten wurde. 2001 gestorben, gilt Laymon heute in den USA und Großbritannien als Horror-Kultautor, der von Schriftstellerkollegen wie Stephen King und Dean Koontz hoch geschätzt wird.

    Meine Meinung:

    Dieser Klappentext verrät ja mal wirklich nichts über die Geschichte. Doch das ist gar nicht schlecht, denn wenn man sich die Länge des Buches anschaut ist jedes Wort fast zu viel. Ich werde daher nicht auf den Inhalt eingehen.

    Wir bekommen hier einen typischen Laymon. Man muss aber erwähnen, das dies wieder eins seiner besseren Bücher ist. Man ist ab der ersten Seiten in der Geschichte. Der Autor hält sich nicht lange mit Einleitungen auf, sondern kommt sofort zu Sache. Richard Laymon muss man als Autor mögen. Diese Geschichten sind wirklich nicht für jeden Leser geeignet. Wer jedoch kein Problem mit Gewalt und Sex in Bücher hat, ist hier genau richtig. Ich mag den Schreibstil des Autors sehr. Er ist sehr schnell zu lesen. Leicht und angenehm. Die Geschichte konnte mich überraschen. Er ist hier wieder auf Hochtouren und wirft den Leser in diese kranke und brutalte Welt.

    Für Fans des Autors ist dieses Buch ein muss. Für alle die den Autor mal für sich ausprobieren möchten ist dieses Buch ebenfalls geeigent. Es ist nicht zu lang. Man ist sofort in der Geschichte. Super angenehmer Schreibstil und eine abgedrehte Story. Von mir eine klare Empfehlung.

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    Mikkis avatar
    Mikkivor 5 Monaten
    Solider Thriller!

    Was ich hier erwarten soll wusste ich gar nicht so genau. Was ich bekommen habe, ist meiner Meinung nach ein solider Thriller mit einigen Horrorelementen. 


    Laymon ist ein Autor dessen Stil man wirklich mögen muss, denn er nimmt kein Blatt vor den Mund und ist definitiv nichts für schwache Nerven, denn einige Beschreibungen sind einfach heftig wie ich finde, aber in diesem Buch hält sich das noch in Grenzen. Der Mord um den es sich hier dreht, ist allerdings schon sehr heftig und ich war super super neugierig was noch auf mich zukommt, nachdem ich den Prolog gelesen hatte. 


    Was ich hier, gegenüber den anderen Titel des Autors die ich kenne, anders finde ist die Struktur der Geschichte. Mich erinnert der Aufbau eher an einen "normalen" Thriller in der wir teilweise die Sicht des Täters haben, der Person die die Leiche gefunden hat und des Deputy der ermittelt. Das hat mir echt gut gefallen, einfach weil die Story super spannend war, ich gut miträtseln konnte und ich am Ende wirklich nochmal überrascht wurde. 


    Insgesamt für meine Erfahrung ein "untypischer" Laymon aber absolut lesenswert, denn auch wenn es definitiv Horror ist, denn wie gesagt, manches ist bestimmt nichts für schwache Nerven, fand ich den Handlungsstrang insgesamt nachvollziehbar, die Charaktere interessant, vor allem Pac als weiblichen Deputy und bin überzeugt von dem Buch! 

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    Sakle88s avatar
    Sakle88vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Für einen Laymon eher schwach... Lässt sich schnell lesen, doch ich hatte andere Erwartungen
    Das Ende...

    Inhalt:
    Am Fluss finden Bass und seine Freundin eine Frauenleiche ohne Kopf. Der Täter liegt daneben. Als dieser die beiden dann bemerkt schnappt er sich den Kopf der Frau und flüchtet. Rusty und seine Schwiegertochter Pac nehmen den Fall auf und versuchen herauszufinden wer der Mörder ist. Rusty trifft bei der Ermittlung auf Trinket und Bill. Ein Pärchen das krasse Angewohnheiten hat. Und  dann gibt es da noch Merton. Kann das Rätsel vom Mörder gelöst werden?

    Meine Meinung:
    Das Cover passt einfach zu einem Richard Laymon. Mir gefällt es sehr gut.
    Den Schreibstil finde ich angenehm zu lesen und besonders gut haben mir die Dialoge zwischen den Charakteren gefallen.
    Die Charatkere sind mir leider zu blass. Ich kam nicht so richtig rein und hatte das Gefühl aus ihnen nicht schlau zu werden. Außer das die Frauen irgendwie alle nur an Sex denken und die Männer, außer Rusty und Merton eher Randfiguren waren.
    Das finde ich sehr schade. Daher fiel es mir nicht leicht wirklich warm zu werden. 
    Die Handlung nimmt seinen Lauf doch die Spannung will nicht so recht.
    Erst auf den letzten Metern wurde es richtig spannend und überzeugend.

    Fazit:
    Ein, wie ich finde, schwacher Laymon den man mal lesen kann aber nicht unbedingt muss, wenn man anderes gewohnt ist.
    Das Buch hat schon seine Gewalt und auch einen gewissen Ekel vorzuweisen, daher gibt es von mir leider nur 3 Sterne.

    Vielen lieben Dank an das Bloggerportal Random House und Heyne Hardcore für das Reziexemplar <3

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    Ninas_Buecherbasars avatar
    Ninas_Buecherbasarvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Langweilig und etwas zäh zu lesen - die letzten Seiten wurden aber wieder spannend!
    Kein Knüller

    Meinen letzten Richard Laymon habe ich vor etwa ach Jahren gelesen - da war ich 14 und total ein dem Thriller- und Horro-Trip. "Die Insel" sollte damals mein erstes Buch von Heyne Hardcore werden, und ich habe es nie beendet, weil mir schlichtweg übel wurde. Doch die Zeiten haben sich geändert und ich bin mit jedem Thriller ein wenig mehr "abgestumpft". Also habe ich mich an das neuste Buch gewagt, das Heyne Hardcore dieses Jahr veröffentlicht hat - "Das Ende".
    Es ist ein klassischer Titel, wie wir ihn von Laymon gewohnt sind und auch das Cover entspricht seinen Vorgängern. Die Leiche einer Frau wird an einem See gefunden, der nicht selten von Liebespärchen und Drogendealern besucht wird. So entdecken auch Bass und Faye eines morgens zwei Gestalten am See. Was auf den ersten Blick wie ein Paar beim knutschen aussieht, is dann aber eine gefährliche Überraschung. Die Frau ist tot - und ihr fehlt der Kopf. Der aufgescheuchte Täter flüchtet und nimmt den Kopf mit.
    Relativ unspektatukäl für einen Laymon-Mord, meine ich. Und auch die restliche Handlung haut mich leider nicht um. Die weiblichen Charakter in diesem Buch scheinen alle irgendwie eine Sexsucht zu haben, sind dauergeil und immer willig. Die Kerle sind fast alle hinterwäldlerisch und meistens ziehmlich fies oder schwul oder beides gleichzeitig. Pac und ihr Schwiegervater (der Sheriff des Dorfes) ermitteln, und irgendwie fokussiert sich der Sheriff für meinen Geschmack ein paar Mal zu viel auf die Brüste seiner Schwiegertochter. Dann gibt's da auch noch einen schwulen Drogenhändler mit Schlägermanier, mit einen VW-Bus, der zum Puff umfunktioniert wurde. Natürlich ist der auch erstmal der Hauptverdächtige. 
    Für mich ist "Das Ende" kein wirklicher Horror, sondern bestenfalls ein Krimi mit leichtem Ekelfaktor. Die Charakter habe ich nach 300 Seiten nicht wirklich kennen und schätzen gelernt und die Spannung fehlt fast ganz. Mein einziger Lichtblick waren die letzten 50 Seiten, die dann wirklich packend und brutal waren, genauso wie erwartet.
    Für Laymon-Fans ist dieses Buch vielleicht noch etwas, wer aber sein erstes Werk des Autors lesen möchte, sollte ein anderes Buch wählen.

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    LeseKatzes avatar
    LeseKatzevor 5 Monaten
    Das Ende

    Inhalt:
    Er wartet auf euch ... in schattigen Schluchten ... in dunklen Wäldern ... er lauert ... um euch alles zu nehmen ... euer Glück ... eure Liebe ... euer Leben ... Er kommt immer näher ... jagt euch ... bis zum Ende!

    Meine Meinung:
    Eine reiche, verheiratete Frau in einem durchsichtigen Nachthemd nimmt ihren Jaguar für eine Mitternachtsdrehung heraus und nimmt ihren namenlosen Geliebten auf einer dunklen, abgelegenen Straße auf. Die selbe Frau wird am nächsten Tag gefunden - ohne ihren Kopf - und damit beginnt das Geheimnis von Among the Missing. Rusty Hodges, der Sheriff, nimmt übernimmt diesen Fall um den Tod der Frau aufzuklären,

    Die Geschichte hat viele Wendungen, und ist dieser typische  Laymon mit  Humor, Gewalt es fließt Blut und nicht zu vergessen Sex spielt darin auch meist eine Rolle. Der Schreibstil von Richard Laymon ist leicht und flüssig zu Lesen. Ich hatte das Buch innerhalb von ein paar Stunden schon durch gelesen. was daran liegt da es sich um ein dünnes Buch handelt mit wenigen Seiten. 
    Dennoch konnte mich persönlich die Story packen. Es war zwar kein Horrorbuch sondern eher wie ein Thriller. Dennoch konnte mich die Handlung packen. Die Charaktere wurden vom Autor gut ausgearbeitet jeder einzelne hatte was besonders an sich. Sie wirkten  au­then­tisch
    und glaubwürdig,, es hat Spaß gemacht die Protagonisten zu begleiten. Vor allem war ich neugierig  ob der Sheriff diesen Fall lösen kann und denn Mörder auf der Spur ist.
    Die Geschichte war sehr spannend es ging schon zu Beginn rasant voran, die Story hat ein tocuh Mystery beinhaltet.


    Fazit:
    Im groß und ganzen hat mich das Buch packen können und empfehle es nur weiter, vor allem für Laymon Fans ein must have das Buch zu besitzen.

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    Krimisofa_coms avatar
    Krimisofa_comvor 5 Monaten
    Laymon geht neue Wege mit blassen Charakteren

    Laymon war Kult und ist auch posthum Kult. Er hat Bücher in der Frequenz veröffentlicht wie andere ihre Unterhose wechseln, und dabei ist den Wenigsten aufgefallen, dass er sich mit seinen Büchern nur über das Horror-Genre lustig macht. Doch mit „Das Ende" ging Richard Laymon neue Wege – entfernt sich vom Horror und baut neue Elemente ein, die es so bei ihm noch nicht gab. Das könnte Laymon-Afficionados verstören – oder man lässt sich darauf ein und genießt.

    Rusty Hodges ist, wie oben geschrieben, der Sherrif von Sierra County, das in Kalifornien liegt und tatsächlich existiert. Ich konnte nicht herausfinden, wie viele Einwohner Sierra County hat, im Buch wirkt es wie ein kleines Kaff. Über Hodges erfährt man nicht viel, außer, dass er verheiratet ist und einen Sohn hat, der mit Mary Hodges verheiratet ist, die von allen nur Pac genannt wird, weil sie glühender Fan der Football-Mannschaft Green Bay Packers ist – Football spielt in dem Buch allerdings nicht mal ansatzweise eine Rolle. Pac und Rusty ermitteln in dem Fall der kopflosen Frau, denn Pac ist Debuty – warum ihr Mann, der ebenfalls Polizist ist, nicht ebenfalls ermittelt, wird nicht erwähnt. Generell tritt er nur als Randfigur auf.

    Wir haben hier also einen bodenständigen Ermittlungsthriller, was für sich genommen schon ein Novum bei Laymon ist, das – wenn überhaupt – relativ selten vorkommt. Laymon steht ansonsten eher für Coming-of-age Horror-Splatter-Geschichten, wo gerne mal übersinnliche Dinge oder Figuren auftreten. „Das Ende“ ist vergleichbar mit der Promise-Falls-Trilogie von Linwood Barclay, zumindest ist mir das beim Lesen in den Sinn gekommen. Die Geschichte spielt an einem Tag in den 1990ern und macht trotz des relativ banalen Settings irre Spaß und lässt sich ziemlich zügig weglesen, denn der altbekannte laymonsche Schreibstil ist auch hier vorhanden.

    Ebenfalls vorhanden ist die explizite Freizügigkeit, die in diesem Genre ein Trademark von Laymon war und ist. Dabei sind auch Sexszenen immanent – neu ist (für mich zumindest), dass es auch gleichgeschlechtliche Sexszenen gibt, was ich sehr erfrischend finde, weil man merkt, dass sich Laymon auch hier weiterentwickelt hat und mit der Zeit gegangen ist.

    Was weniger erfrischend ist, sind die Charaktere, die samt und sonders blass und generisch sind, was ebenfalls neu bei Laymon ist, denn sonst hat man als Leser bei Laymon immer mitbekommen, wie die Figuren ticken und was sie denken – legendär sind die inneren Monologe in diversen anderen Büchern von Laymon, die hier nur sehr reduziert stattfinden.

    Tl;dr: „Das Ende“ von Richard Laymon ist ein bodenständiger Ermittlungsthriller ohne übersinnlichem Schnickschnack, der trotzdem Spaß macht und sich schnell liest. Bei den Sexszenen gibt es nun auch welche mit gleichgeschlechtlichen Paaren, was sehr erfrischend ist. Die Charaktere sind allerdings völlig und Laymon-untypisch blass.

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    twentytwos avatar
    twentytwovor 5 Monaten
    Das Ende

    Eine kopflose Tote und zwei Zeugen die nur noch einen Flüchtigen gesehen haben, sind nicht unbedingt der beste Einstieg ins Wochenende. Obwohl Sheriff Rusty Hodges und seine Deputys unverzüglich die Ermittlungen aufnehmen, gelingt es ihnen zunächst nicht eine brauchbare Spur des Täters zu entdecken. Als sie daraufhin anfangen das Leben des Opfers zu durchleuchten, stellen sie fest, dass es mehr als nur ein Mordmotiv zu geben scheint. Doch ihre Theorien lösen sich nach und nach in Luft auf, so dass sie wieder am Anfang stehen. Und so spitzt sich die Situation unaufhaltsam zu und die Jagd beginnt.

    Fazit
    Eine zunächst eher ruhige Story, die sich zum Ende hin zu einer rasanten Jagd mit Horroreffekt entwickelt.

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    ThrillingBookss avatar
    ThrillingBooksvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Flache Charaktere, aber eine spannende Thriller-Story mit unvorhergesehener Wendung.
    „Das Ende“ – Was erwartet uns zum Schluss?

    Richard Laymon ist nicht nur bei Festa zu finden, einige seiner Werke sind auch bei großen Verlagen wir in diesem Beispiel „Heyne Hardcore“ zu finden. Heyne Hardcore veröffentlicht ebenfalls Thriller der härteren Gangart die nicht in das normale Verlagsprogramm von Heyne passen. Jeder, der sich ein Buch von Heyne Hardcore gönnt weiß so auf was man sich einlässt.
    Klappentext
    Er wartet auf euch … in schattigen Schluchten … in dunklen Wäldern … er lauert … um euch alles zu nehmen … euer Glück … eure Liebe … euer Leben … Er kommt immer näher … jagt euch … bis zum Ende!

    Inhalt
    Ein Pärchen macht an einem sonnigen Samstag-Morgen einen Ausflug zur „Schleife“. Die Schleife ist ein kleiner Strand an einem Fluß der gerne von Pärchen genutzt wird. Die beiden möchten eine Kanu-Tour machen und finden dort eine eng umschlungenes, scheinbar schlafendes Paar. Sie wollen die beiden wecken, doch das Paar ist ein Killer sowie sein kopfloses Opfer. Der Killer flieht mit dem Kopf der Frau und er sinnt auf die Auslöschung der beiden da sie ihn gesehen haben und identifizieren können…

    Cover
    Das Cover des Buches lässt von vornherein auf einen Thriller schließen. Man sieht ein scheinbares Mordwerkzeug, in diesem Fall eine mit Blut verschmierte Laubsäge auf einem Waldboden. Passend zur Story macht es Lust das Buch zu lesen um zu erfahren was es mit dem Werkzeug auf sich hat.
    Die Haptik vom Cover ist klasse, der Titel, der Verlag sowie die Säge sind geprägt und mit eine Spotlackierung versehene. Das macht schon was her und sieht man auch nicht immer.

    Bewertung
    Richard Laymon liefert einen handwerklich soliden, spannenden Thriller ab, dessen Ende ich so nicht erwartet hätte. Das Ende des Buches hat sich für mich in keinster Weise abgezeichnet in irgendwelchen Geschehnissen. Die Charaktere bleiben leider recht austauschbar, nur von zweien erfährt man ein wenig mehr als quasi nur die Namen. Das tut der Spannung aber keinen Abbruch und fällt nicht so schwer ins Gewicht. Ich denke man kann es auch der geringen Seitenzahl von 320 Seiten zuschreiben, das diese nicht so weit ausgearbeitet sind. Durch die kurzen Kapitel lässt sich das Buch sehr gut lesen und man kommt schnell weiter, will wissen wie es weiter geht und wer nun hinter allem steckt.
    Alles in allem wird ein recht guter, wenn auch nicht herausragender Thriller von Laymon abgeliefert, den man als Laymon-Fan lesen sollte, aber auch unabhängig davon ob man den Autor kennt sehr gut lesen kann.

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