Das Inferno

von Richard Laymon 
3,8 Sterne bei96 Bewertungen
Das Inferno
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Positiv (63):
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seeehr spannend!

Kritisch (11):
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Literatur für Trump-Wähler

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Inhaltsangabe zu "Das Inferno"

Nach der Katastrophe beginnt das Grauen

Ein schweres Erdbeben erschüttert Los Angeles. Im darauf folgenden Chaos versucht Clint, zu seiner Familie zurückzukehren. Mit der cleveren Em muss er sich der plündernden und mordenden Horden erwehren, die L. A. heimsuchen. Er muss sich beeilen, denn seine Frau ist unter den Trümmern ihres Hauses verschüttet – und ihrem psychopathischen Nachbarn Stanley hilflos ausgeliefert.
Ultraharter Horror vom heimlichen Meister des Schreckens.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453675827
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:656 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:08.06.2010

Rezensionen und Bewertungen

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    Meeehlies avatar
    Meeehlievor 7 Monaten
    bizzares Abenteuer

    Los Angeles wird von einem Erdbeben erschüttert. Danach beginnt das Grauen!

    Viele Menschen werden infolge des Erbbebens getötet und auch viele Häuser zerstört - daraufhin werden die größten Spinner und Psychopaten tätig.

    Wir begleiten mehrere Gruppen, welche zu ihren Familien zurückkehren möchten und erleben dabei jede Menge bizarre und gestörte Sachen.

    Nur um mal ein kurzes Beispiel zu geben: Ein völlig verstörte und aggressive Katze geht auf mehrere Menschen los und versucht diese wirklich zu töten!! Dann auch noch Menschen, welche sich unter den Autos verstecken und nach Leute, welche vorbeigehen, auf diese losgehen, auf diese mit Messern einhacken und noch mehr... Gruselig!

    Ich muss sagen, es war eine sehr bizarre Geschichte, welche man hier liest, doch wenn man darüber hinwegsieht, ist es ein typischer Richard Laymon. Ein grausig, gruseliger und spannender Teil!

    Es ist nicht für jeden etwas, doch wer auf solch unglaubwürdige - What the f*** - Geschichten steht, sollte diesen Band unbedingt lesen.

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    Holdenvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Literatur für Trump-Wähler
    Infernö lieber nicht

    In Los Angeles gibt es eines der schwersten Erdbeben aller Zeiten, das man in so einer unruhigen Region immer erwartet hat, und Triebtäter und Marodeure nehmen ihr Geschäft auf, der Psychopath von nebenan beghert die nachbarsfrau, und deren Tochter erblüht plötzlich (metaphorisch). Eins der schlechtesten Bücher, die ich je gelesen habe, weil die Figuren einfach langweilig bleiben und es dem Autor häufig nur darauf ankommt, die blutdurchtränkte Kleidung zu schildern. Tut euch das nicht an, das Buch ist in meinen Worst 5!

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    YvetteHs avatar
    YvetteHvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Gute Story, aber zuviele Psychopathen!
    Überleben nach dem Beben!

    Klappentext:

    Nach der Katastrophe beginnt das Grauen Ein schweres Erdbeben erschüttert Los Angeles. Im darauf folgenden Chaos versucht Clint, zu seiner Familie zurückzukehren. Mit der cleveren Em muss er sich der plündernden und mordenden Horden erwehren, die L. A. heimsuchen. Er muss sich beeilen, denn seine Frau ist unter den Trümmern ihres Hauses verschüttet – und ihrem psychopathischen Nachbarn Stanley hilflos ausgeliefert. Ultraharter Horror vom heimlichen Meister des Schreckens.

    Meine Meinung:


    Dies war mein 3. Laymon und bisher nach "Die Insel" (ging so) und "Nacht" (völlig sinnfrei) das beste Buch des Autors für mich.

    Mit seinem flüssigen Schreibstil lässt der Autor den Leser regelrecht durch die Seiten fliegen. Es gibt drei Handlungsstränge, die am Ende zusammenfließen, viel Blut, Horror und Psychopathen. Leider wird die "leise Spannung" immer wieder unterbrochen durch die Wechsel in den Handlungen.

    Die Protagonisten sind gut beschreiben, auch wenn die Frauen wieder oft auf das Sexuelle runtergebrochen werden.

    Die Handlung ist leicht zu verstehen und teilweise nachvollziehbar, aber ich hätte mir gewünscht, dass Mr. Laymon sich auf ein oder zwei Psychopathen beschränkt hätte, denn alles andere ist einfach unglaubwürdig - selbst nach einem Erdbeben.

    Mein Fazit:

    Ich persönlich finde die Art und die Anzahl der psychisch gestörten Protagonisten in Laymon´s Büchern unglaubwürdig und teilweise abstoßend. Bisher für mich noch das beste Buch des Autors (aufgrund der nachvollziehbaren Handlung), aber ich fürchte, er schafft es nicht auf meine Bestenliste.

    4 Sterne

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    CoffeeToGos avatar
    CoffeeToGovor 3 Jahren
    Nur für Fans

    Los Angeles wird von einem gewaltigen Erdbeben heimgesucht. Es verwüstet die ganze Stadt, Häuser stürzen ein, Wasser und Strom fallen aus und überall gibt es Tote, die jedoch nicht nur dem Erdbeben zum Opfer gefallen sind. Alle Regeln wurden aufgehoben, die Stadt versinkt im Chaos.

    Und mittendrin sind die Protagonisten Clint, seine Tochter Barbara und Sheila seine Frau, wobei jeder der drei seine eigene "Erdbeben-Geschichte" hat.
    Clint war auf der Arbeit als ihn das Erdbeben heimgesucht hat. Nun macht er sich auf den gefährlichen Weg nach Hause und trifft währenddessen Mary und das Mädchen Em.
    Barbara hatte in diesem Moment Fahrstunde und muss sich nun mit ihren drei Mitschülern durch das Chaos kämpfen, wobei nicht alle heil nach Hause kommen werden.
    Am schlimmsten hat es jedoch Sheila getroffen. Wollte sie doch kurz vor dem Erdbeben ein Bad nehmen, liegt sie nun nackt in ihrer Badewanne eingeklemmt zwischen zwei Balken und hilflos ihrem psychophatischem Nachbar Stanley ausgeliefert.

    Im Laufe der Geschichte bekommt man einen Einblick in jeden Protagonisten, sogar Stanleys Gedanken werden einem präsentiert.
    Es ist wieder typisch Laymon, viel Sex und Gewalt. Bei Stanley hat er sich wieder völlig ausgelebt, aber auch bei dem was Barbara und Clint passiert, hat er viel Blut fließen lassen!

    Aber ich bin der Meinung, dass man "Das Inferno" nur lesen sollte, wenn man Fan von Laymon ist, da er es ein wenig übertrieben hat.
    Dieser kleine Weltuntergang, den er beschreibt, spielt innerhalb von einem Tag und ich find es etwas weit hergeholt, dass Menschen schon in so kurzer Zeit die Kontrolle verlieren und alle Regeln vergessen.

    Nichtsdestotrotz hat er mir sehr gut gefallen und war bei weitem besser, als "Der Ripper". Eben wieder ein typischer Laymon :)

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    Nathalie7295s avatar
    Nathalie7295vor 4 Jahren
    Es gibt sowohl gutes als auch schlechtes dazu zusagen

    KlappentextEin schweres Erdbeben erschüttert Los Angeles. Im darauf folgenden Chaos versucht Clint, zu seiner Familie zurückzukehren. Mit der cleveren Em muss er sich der plündernden und mordenden Horden erwehren, die L. A. heimsuchen. Er muss sich beeilen, denn seine Frau ist unter den Trümmern ihres Hauses verschüttet - und ihrem psychopathischen Nachbarn Stanley hilflos ausgeliefert.
    Ultraharter Horror vom heimlichen Meister des Schreckens.


    MeinungWas mir an diesem Buch besonders gefallen hat, das es ein klares Ziel der Protagonisten gab, nämlich das sie zurück nach Hause finden wollen. Die Geschichte wird aus drei verschiedenen Sichtweisen erzählt von Stanley (dem perversen Psychopathen), Clint und Barbara. Die Geschichte wurde in einem einfach, flüssigen Sprachstil geschrieben, so dass es einem leicht fällt es schnell durchzulesen. Außerdem wurde die Geschichte auch spannend erzählt, jedoch fehlten mir an manchen Stellen die Beschreibung der Umgebung, man konnte sich nicht immer alles so bildlich vorstellen. Der Autor konzentrierte sich meiner Meinung zu sehr auf die Beschreibung der weiblichen Körper. Die Situation nach dem Erdbeben regt zum nachdenken an, ob es sowas wirklich mal geben wird wenn ein Erdbeben ausgebrochen ist. Jedoch finde ich manche Szenen zu übertrieben dargestellt, aber ich fand es gut das er die blutigen Szenen versucht hat zu beschreiben.
    FazitMan kann das Buch problemlos lesen, jedoch hat es sich am Ende etwas gezogen und endete abrupt. An manchen Stellen war es einfach zu sehr überzogen und die Umgebung wurde nicht immer beschrieben. Im Großen und Ganzen ist das Buch lesenswert,aber ich würde es garantiert nicht noch einmal lesen - da hat mich die Story nicht so überzeugt wie ich sie mir anfangs vorgestellt habe. Es hat dieser "Wow-Effekt" gefehlt.

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    Marina10s avatar
    Marina10vor 5 Jahren
    Der große Schock blieb diesmal aus ...

    Zum Inhalt:
    Nach der Katastrophe beginnt das Grauen

    Ein schweres Erdbeben erschüttert Los Angeles. Im darauf folgenden Chaos versucht Clint, zu seiner Familie zurückzukehren. Mit der cleveren Em muss er sich der plündernden und mordenden Horden erwehren, die L. A. heimsuchen. Er muss sich beeilen, denn seine Frau ist unter den Trümmern ihres Hauses verschüttet – und ihrem psychopathischen Nachbarn Stanley hilflos ausgeliefert.

    Ultraharter Horror vom heimlichen Meister des Schreckens.

    Meine Meinung:
    Ein Erdbeben zerstört unwiderruflich das Leben der Protagonisten und macht alles kaputt, was mühsam aufgebaut wurde. Dies weckt Gedanken an das Ende der Menscheit und macht Panik. Alle bestehenden Regeln und gesellschaftlichen Normen werden über Bord geworfen, die Stadt versinkt in einem großen Chaos als die Bewohner ihr eigentliches Ich vergessen und zunehmend egoistisch handeln.
    Etwas überspitzt wirken allerdings die Beschreibungen der Bewohner Los Angeles, die nach dem Beben in den chaotischen Zuständen relativ bald mit abartigen Handlungen beginnen. Das sich ein derart skrupelloses Verhalten der Bürger so entwickelt, kommt für den postapokalyptischen Horrorroman gerade recht, wirft aber die Frage auf, ob sich die Menschen wirklich so verhalten würden. Vor allem da sich ja die ganze Geschichte innerhalb eines Tages abspielt und ich weiß nicht, ob sich Menschen in einem so krassen Maße innerhalb eines Morgens ändern würden.

    Sehr genial und unbeschreiblich, hat es Laymon wieder geschafft die Gedanken und die Psyche eines Psychopathen wie dem Nachbar der Familie, Stanley, so direkt zu beschreiben. So eine detaillierte Charakterzeichnung erwartet man eher von einem professionellen Profiler als von einem Horrorautor! Gerade der Charakter von Stanley macht das unheimliche an der Story aus.

    Leider übertreibt es Laymon in diesem Werk wieder etwas zu sehr mit der Beschreibung des weiblichen Geschlechts. In nahezu jedem Kapitel entwickeln sich die sexuellen Fantasien der männlichen Darsteller in eine eindeutige Richtung, die Laymon natürlich immer wieder in die Geschichte einbringt.

    Die Charakterzeichnung von Sheila ist leider etwas widersprüchlich geworden. Warum bemerkt eine gestandene Frau nicht viel eher, dass sie von ihrem Nachbarn ausspioniert wird? Und warum bemerkt sie seine eindeutigen Blicke zunächst nicht, als er versucht, sie zu befreien? Sheila wirkt einfach etwas zu naiv und für jemanden, der in einer wirklichen Notöage steckt einfach zu relaxt und gelangweilt.

    Laymon greift in "Das Inferno" wieder einmal ein Thema auf, das viele gesellschaftskritische Anreize bietet: Schade, dass er diese Möglichkeit kaum nutzt, sondern in guter alter Laymon-Manier mit den abartigsten Beschreibungen des menschlichen Handels und deren Psyche überzeichnet.
    Allerdings muss ich dazu auch sagen, dass ich eindeutig stärkeres von ihm gewohnt bin und er in Sachen Horror gerne noch eine Schippe draufpacken können.
    In diesem Buch waren es die drei Handlungsstränge, die mir in ihrer Art und im Szenenwechsel nicht unbedingt gefallen hatten. Sie waren in sich stimmig und auch passend zur Situation, aber es hätte auf einiges detaillierter eingegangen werden  können ...

    Mein Fazit:
    Es war nicht Laymon´s Bester Streich, aber durchaus ok!
    Ich vergebe 3 Sterne

    Kommentare: 2
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    Rory_2102s avatar
    Rory_2102vor 5 Jahren
    Rezension

    Interessante Story, aber der typische Laymon Horror fehlt etwas.

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    Tialdas avatar
    Tialdavor 6 Jahren
    Rezension zu "Das Inferno" von Richard Laymon

    Rezension:
    “Das Inferno” von Richard Laymon ist mit seinen mehr als 600 Seiten eines der dicksten Bücher des Autors und hat sich für mich stellenweise leider ziemlich gezogen.

    Anders als beim typischen ‘Laymon-Schema’, nach dem meist eine junge Frau im Mittelpunkt steht und von einem Wahnsinnigen bedroht wird, ist in dieser Geschichte der Wahnsinnige selbst der Protagonist – nämlich Stanley, ein extrem übergewichtiger Verlierer, der unter der Fuchtel seiner herrischen Mutter steht (was sich übrigens recht bald erledigt…).

    Aber eigentlich gibt es mehrere Protagonisten, denn die Story besteht aus drei verschiedenen Handlungssträngen, die alle bei der Familie Banner zusammenlaufen. Während des starken Erdbebens ist Sheila, die Mutter gerade zu Hause. Bei dem Unglück wird sie nackt in der Badewanne verschüttet und ihr Nachbar Stanley, der sie vorher schon ständig heimlich beobachtete, findet sie. Allein und nackt. Clint – Sheilas Mann – ist gerade unterwegs, als das Chaos losbricht, lernt dabei die völlig unausstehliche Mary und eine Jugendliche namens Em kennen, mit denen er sich auf den Heimweg macht; während Barbara Banner, die Tochter, gerade mit einem Fahrschulauto fährt, das der völlig panische Fahrlehrer nach dem Beben übernimmt und die Stadt verlassen möchte – allerdings noch während Barbara und die anderen drei Fahrschüler, Heather, Pete und Earl im Wagen sitzen. Bald entkommen sie aus dem Wagen und machen sich zu Fuß auf den Weg zu ihren Familien.

    Das Szenario läuft so ab, wie man es sich auch in der Wirklichkeit vorstellen könnte. Im Chaos der zertrümmerten Stadt werden Gesetze plötzlich vollkommen nichtig und die Menschen zeigen ihr wahres Gesicht. Es wird nach Herzenslust gemordet, geplündert und vergewaltigt. Die völlig unterschiedlichen Protagonisten, die der Zufall zu Grüppchen formte, zeigen ihre Wesenszüge in extremer Ausführung und man weiß nicht, wem man trauen kann. Gefahr lauert überall.

    Der Schreibstil ist bei diesem Thriller aber nicht so ausgereift und spannend, wie man ihn sonst von Laymon kennt. Fesselnder wäre die Geschichte gewesen, wenn man die 600 Seiten auf 400 gekürzt hätte – denn es gibt einige Spannungslücken, in denen Stanley z.B. einfach nur durch die Nachbarschaft rennt, um einen Gegenstand zu holen. Bei einem Thriller interessiert mich das eher weniger, wie der Peiniger an seine ‘Werkzeuge’ gelangt und Logikfehler stören mich nicht so, wenn ich dafür einen Pageturner bekomme.

    Für Thrillerfans, die sich bisher noch nicht an besonders ausführliche Grausamkeiten getraut haben, könnte “Das Inferno” aber ein Einstiegsbuch sein. Die Story beinhaltet zwar abartige Handlungen, aber diese werden nicht so intensiv beschrieben, dass man sich direkt in das Geschehen versetzt fühlt. Leser, die dies allerdings wollen, werden das Buch ziemlich sicher als ‘zu soft’ einstufen.

    Fazit:

    Durchschnittlicher Thriller. Nicht schlecht, aber ich hatte mehr erwartet.

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    romanasylvias avatar
    romanasylviavor 6 Jahren
    Rezension zu "Das Inferno" von Richard Laymon

    Supertolles Buch von einem der besten Autoren die es gibt. Sehr empfehlenswert :-))

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    ina_kzeptabels avatar
    ina_kzeptabelvor 6 Jahren
    Rezension zu "Das Inferno" von Richard Laymon

    Stephen King, Dean Koontz, Richard Laymon. Sie sollen zu den besten Horrorautoren gehören, die es bis jetzt gab. Und eine Gemeinsamkeit haben sie wirklich. Splatter als Buchversion.

    Zum Inhalt: Das es in L.A. immer wieder Erdbeben gibt, ist jedem bekannt. Besonders den Menschen die dort leben, so wie Clint und seine Familie. Doch was an diesem morgen passiert, steigt weit über das normale Erdbeben hinaus... und hinterlässt Spuren.
    Clint, den das Beben auf der Arbeit überrascht, versucht nun zu seiner Frau Sheila und zu seiner Tochter Barbara zu gelangen.

    "Es ist, als wären sie keine Menschen mehr, diejenigen, die das hier angerichtet haben." (S.562, Taschenbuchausgabe)

    Stil: Es gibt drei verschiedene Stränge in der Geschichte, die langsam (für meinen Geschmack viel zu langsam) zusammenlaufen. Zum einem ist da Clint, der auf der anderen Seite von L.A. ist und auf seinem Weg diverse Bekanntschaften macht. Darunter die junge Em, ein Teenager, und die missmutige Mary. Die Geschichte beginnt allerdings mit Stanley, dessen Geschichte sich zusammen mit der von Clints Frau Sheila ereignet. Sheila hat zwar überlebt, aber kann nicht fliehen. Ein großer Nachteil... Der dritte Strang dreht sich um Barbara, die Tochter. Sie ist zum Zeitpunkt des Bebens mit dem Fahrschulauto unterwegs. Bei ihr sind drei Schul"freunde" und der Lehrer. Doch nach dem Beben ist nichts mehr so, wie es vorher war...
    Die Grundidee, diese drei Stränge am Ende miteinander zu verbinden, ist ja echt super. Aber das Buch hätte dafür gut und gerne 200 Seiten weniger haben können. Um genau zu sein - es hätte durchaus gereicht, wenn nur ein Psychopath auftaucht. Doch die Protagonisten laufen scheinbar wirklich jedem noch so kranken Menschen über den weg, das sich ihre Reise zum gemeinsamen Ziel erheblich beschwert und andauert. Nach der Hälfte des Buches hab ich aufgehört die erwähnten Leichen zu zählen. Und auf den letzten Seiten empfand ich es nur noch als nervig. Klar, es soll ein Horrorbuch sein. Aber doch nicht auf der Basis vom "Haus der 1000 Leichen"...

    Fazit: Koontz kenne ich nicht und Laymon überzeugt mich bisher nicht. Für mich bleibt King vorerst die Nummer Eins der Horrorautoren. Ich mag Horror, aber nicht diese extreme Variante ohne Sinn und Verstand. Für mich purer Splatter mit (zu) viel Sex.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    JamieRoses avatar
    Hallo ihr Lieben :D

    In dieser Leserunde werden keine Bücher vergeben, sondern ich suche Mitleser für ein Richard Laymon Buch!

    Ich möchte demnächt mal wieder ein Richard Laymon Buch lesen und vielleicht habt ihr ja Lust mit zu machen!

    "Der Keller" ist nur eine Idee. Ihr könnt ja mal ein paar Titel nennen und wir stimmen ab welches Buch von Richard Laymon wir lesen.

    Seid ihr dabei? :)

    Ich hänge mal einige Bücher von Richard Laymon an.



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