Das Spiel

von Richard Laymon 
4,0 Sterne bei546 Bewertungen
Das Spiel
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Positiv (389):
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Die schaurigste Schnitzeljagd die ich kenne

Kritisch (50):
A

Sinnfreie Story!

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Inhaltsangabe zu "Das Spiel"

Der neue meisterhafte Psycho-Thriller von Kult-Autor Richard Laymon

Eines Tages erhält die junge Bibliothekarin Jane einen Fünfzig-Dollar-Schein und die Aufforderung, sich an einem ominösen „Spiel“ zu beteiligen: Wenn sie jeweils mitternachts eine bestimmte Aufgabe löst, dann verdoppelt sich ihre Belohnung. Sie macht mit. Die ersten Aufgaben sind noch leicht, doch sie werden härter – bis es kein Zurück mehr gibt: Das „Spiel“ artet zu reinstem Terror aus.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453675353
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:512 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:05.03.2007

Rezensionen und Bewertungen

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    Inibinis avatar
    Inibinivor 3 Monaten
    Kurzmeinung: lesenswert
    lesenswert

    Inhalt:

    Eines Tages erhält die junge Bibliothekarin Jane einen Fünfzig-Dollar-Schein und die Aufforderung, sich an einem ominösen „Spiel“ zu beteiligen: Wenn sie jeweils mitternachts eine bestimmte Aufgabe löst, dann verdoppelt sich ihre Belohnung. Sie macht mit. Die ersten Aufgaben sind noch leicht, doch sie werden härter – bis es kein Zurück mehr gibt: Das „Spiel“ artet zu reinstem Terror aus.

    Meine Meinung:
    Die Protagonistin fand ich dieses Mal ganz ok. Jane's Handlungen konnte ich teilweise nicht recht nachvollziehen, aber sie war mir trotzdem nicht unsympathisch und ich konnte mit ihr mitfiebern.

    Der Schreibstil ist super flüssig, wie man es von Laymon gewohnt ist. Man fliegt also nur so durch die Seiten!👌 ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
    Die Story fing relativ langsam und harmlos an und hatte erst keine Horrorelemente, wie man es sonst von Laymon kennt. Es war bis zu einem gewissen Punkt eher ein Thriller, aber dann wurde es wirklich krass und ich konnte überhaupt nicht mehr aufhören zu lesen und habe das Buch nur noch mehr verschlungen!

    Das Ende war sehr spannend, aber es bleiben für mich doch noch einige, zum Teil wichtige, Fragen offen 🤔 ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
    Insgesamt hat mir die Thematik und die Idee wahnsinnig gut gefallen und es war wirklich interessant darüber nachzudenken, wie weit man selber gehen würde.

    Auf jeden Fall war es wieder ein lesenwerter Laymon, der fast durchgehend spannend und fesselnd ist!

    Weil ich Jane's Handlungen teilweise nicht nachvollziehen konnte und wegen den offenen Fragen am Ende, ziehe ich einen Stern ab: macht dann also 4/5 Thrillersternchen! ⠀

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    Somayas avatar
    Somayavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Spannendes Buch, dass durch den sympathischen Humor aufgelockert wurde
    Spannend mit sympathischen Humor

    Dieses Buch war eine ganz neue Erfahrung für mich. Ich habe zwar bereits den ein oder anderen King gelesen, doch bewusst ein Buch unter dem Genre Horror hatte ich noch nicht zur Hand genommen. Dadurch, dass dies aber eine der Aufgaben zur Einmal-durchs-Regal-Challenge war, habe ich mich letztendlich für dieses Buch entschieden, dass nun schon eine Weile auf meinem SuB lag.
    Gekauft hatte ich es damals, weil ich die Idee bzw. das Prinzip des Buches bzw. des 'Spiels' sehr spannend fand. Und so war es dann auch beim lesen. Die Frage, wie weit ein Mensch bzw. auch wie weit ich selbst für das Geld gehen würde, war anfangs sehr präsent. Allerdings fehlten mir ein paar kleinere Zwischenaufgaben auf dem Weg von 'Kein Problem' zu wirklich harten Aufgaben. So war ich dann auch sehr schnell raus und war mir sicher, DAS hätte ich sicher nicht gemacht.
    Damit einher geht das Empfinden, Janes Verhalten schon bald nicht mehr nachvollziehen zu können. In sie hinein versetzen konnte und wollte ich auch bald gar nicht mehr. Aber das ist nun gar kein Kritikpunkt, denn wirklich: Ich bin froh, es nicht gekonnt zu haben.
    Wie schon die Steigerung der, nennen wir es mal, Schwierigkeit beim Spiel, ging es mir auch in der Beziehung von Brace und Jane alles etwas zu schnell. Bereits nach einigen Tagen des Kennens, scheinen sie nicht mehr ohne einander zu können. Auch hier hätte ich mir einige kleinere Zwischenschritte gewünscht.
    Der Schreibstil von Laymon ist hier doch sehr nüchtern gehalten, was auf der einen Seite sehr passend war, mich aber auf der anderen Seite auch immer etwas zu weit vom Buch distanziert gehalten hat, so dass dieses richtige "Gruseln" sich nicht häufig eingestellt hat. Das mag aber auch daran liegen, dass ein Buch nur schwer die gleiche Atmosphäre heraufbeschwören kann, wie es ein guter Horrorfilm kann. Dennoch habe ich hier auch schon das Gegenteil erlebt.
    Die wörtliche Rede hat es mir stellenweise sehr schwer gemacht, der Handlung zu folgen. Nicht weil es zu viel oder zu wenig gewesen wäre, sondern weil diese oft aneinander gereiht wurde, ohne Begleitsätze. Auf der einen Seite passt das zwar zu dem nüchternen Schreibstil, auf der anderen Seite wusste ich manchmal nach einigen Sätzen nicht mehr, wer nun was sagt.
    Alles in allem war es aber ein doch sehr spannendes Buch, dass durch den sympathischen Humor (besonders in den Gesprächen zwischen Brace und Jane) aufgelockert wurde. Mein erster (aber sicherlich nicht letzter) Laymon, den ich mit 3,5/5 Sternen bewerten würde.

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    xdemon_hunterxs avatar
    xdemon_hunterxvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein packendes und spannungsgeladenes Buch!
    Ein echter Pageturner

    Vorgestern hab ich meinen ersten Laymon beendet und was soll ich sagen? Ich bin mehr als positiv überrascht über die Storyline an sich und den packenden und schnellen Schreibstil!

    Klappentext:
    Eines Tages erhält die junge Bibliothekarin Jane einen Fünfzig-Dollar-Schein und die Aufforderung, sich an einem ominösen "Spiel" zu beteiligen: Wenn sie jeweils mitternachts eine bestimmte Aufgabe löst, dann verdoppelt sich ihre Belohnung. Sie macht mit. Die ersten Aufgaben sind noch leicht, doch sie werden härter - bis es kein Zurück mehr gibt: Das "Spiel" artet zu reinstem Terror aus ....


    Meine Meinung:

    Sofort auf der ersten Seite geht es los und Jane findet diesen besagten Umschlag mit ihrem Namen drauf. Keine lange Vorgeschichte, keine Vergangenheit der Protagonistin, Laymon legt direkt los und das gefällt mir sehr gut.


    Die Protagonistin Jane Kerry erscheint einem zunächst als eine sympathische und normale Frau, doch durch den möglichen Gewinn, der sich mit jeder Aufgabe verdoppelt, verändert sich auch Janes Charakter und sie wird zu einer geldgeilen und süchtigen Spielerin, die Mog um alles in der Welt kennenlernen will.


    In der Bibliothek, wo sie den ersten Umschlag findet, lernt Sie außerdem Brace kennen, einen netten und attraktiven Mann, mit dem Sie dann ein Gespräch anfängt, und der ihr auch bei der „Schnitzeljagd“ hilft. Denn die Umschläge enthalten nicht immer nur den Geldbetrag, sondern auch eine Aufgabe, die es zu lösen gilt, damit der nächste Umschlag gefunden wird.


    Jede Nachricht wird von „Mog“ (Master of Games) unterschrieben, der die ominöse Quelle des Geldes ist.

    Mog bereichert Jane nicht nur mit immer mehr Geld, sondern dringt langsam aber sicher immer mehr in ihr Leben ein und lässt sie auch spüren, dass er immer weiß wo sie ist, was sie tut und mit wem sie zusammen ist. Das schreckt Jane jedoch nicht ab,



    Zunächst freut sich Jane über dieses Spiel, denn mal eben zur Statue auf dem Campus gehen, um 100 Dollar zu bekommen? Wer würde das nicht tun, es ist schließlich leicht verdientes Geld.

    Doch die Aufgaben werden immer extremer, aber Jane ist bereit, alles zu tun, um an das Geld zu kommen. Dabei merkt sie nicht, wie das Spiel von Mog sie und Brace immer weiter auseinander treibt.


    Jede Aufgabe ist extremer als die davor und als Jane in ein bestimmtes Haus geht, dessen Adresse auf dem Blatt Papier im Umschlag war, sieht sie eine Szene, die Gänsehaut bei mir verursacht hat. Sowas perfides und ekeliges hab ich selten gelesen, aber das ist nunmal Laymon, dem muss man sich bewusst sein.


    Gegen Ende des Buches folgt ein Showdown, der das Buch nun endgültig zu einem Pageturner macht. Was wird Mog als finale Aufgabe von Jane verlangen? Wird sie es tun? Lest selbst!


    Mein Fazit:

    Es war mein erster Laymon und wird nicht der Letzte sein. So ein spannender Schreibstil, der die Story bereichert und für mich was ganz Neues war, neben der typischen Ermittlerarbeit von der Polizei.

    Es zeigt außerdem, wie sehr Geld Menschen verändern kann, man jedoch irgendwann bemerkt, dass es andere Werte im Leben gibt, die wichtiger sind.


    Einige Szenen sind wirklich eklig und es ist nichts für schwache Nerven! Alles in allem ein grandioses Buch, deshalb 5/5 Sternen!

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    NyangrisFires avatar
    NyangrisFirevor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr packend und spannend. Ein typischer Laymon
    Typisch Laymon

    Meinen zweiten Laymon habe ich als Buddyread mit @xdemon_hunterx gelesen. Es war wie immer total toll und hat viel Spaß gemacht, danke nochmal!Und auch diesmal konnte mich Laymon absolut von sich überzeugen.Der Schreibstil ist wie gewohnt ausgezeichnet, das Buch lässt sich sehr schnell lesen und man merkt gar nicht wie die Zeit beim lesen vergeht.Der Spannungsbogen war ebenfalls sehr gut und ließ mich irgendwann gar nicht mehr los und so las ich auch dieses Buch von Laymon wieder bis spät in die Nacht und konnte nicht schlafen bis es nicht beendet war.Man steigt sehr schnell in die Story ein und muss sich nicht erst seitenlang durchkämpfen bis man zur eigentlichen Geschichte vordringt.Auch wenn ich erst zwei Bücher von ihm gelesen habe, weiß ich, dass es typisch Laymon ist, dass er seine Leser ganz plötzlich mit völlig abgedrehten und teils wirklich ekelhaften Twists überrascht. Mich konnte er ein paar Mal wirklich sehr überraschen und hat es geschafft mir eine Gänsehaut zu verpassen. Das Ende watete nochmals mit sehr viel Spannung und einem noch größeren Spannungsbogen auf, als das restliche Buch eh schon hatte.Jane Kerry spielt ein Spiel mit einem Fremden und ihre Aufgaben werden immer krasser und krasser. Ich habe total mitgefiebert, was denn nun die nächste Aufgabe sein wird, auch wenn ich ehrlich sagen muss, dass ich solch ein Spiel nicht mitspielen würde. Jane ging mir mit ihrer Naivität und Geldgeilheit zwischenzeitlich wirklich sehr auf den Keks und ich sie am liebsten mit dem Buch verprügelt hätte. Brace Paxton wird durch Zufall ihr Begleiter bei dem Spiel und ist ein wenig die moralische Instanz im Buch.Es war wirklich interessant ihre Beziehung zueinander zu beobachten und zu verfolgen.
    9/10 Bücherstapel

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    Gabriele246vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ziemlich durchschaubar, manchmal etwas weit hergeholt..aber ok
    Wie weit geht ein Mensch für Geld?

    Auch wenn Richard Laymon eigentlich den Ruf hat, in sehr einfachem Stil zu schreiben: ich mag seine Bücher. Bei „das Spiel“ hat er sich jedoch nicht unbedingt übertroffen. Auch wenn das Buch durchaus spannend ist, so stellt sich zwischendurch ständig die Frage, warum die Protagonistin derart geldgeil ist, dass sie bei dem Spiel, durch welches sie mit Aufgaben Geld verdienen kann, einfach nicht aufhören kann, mitzumachen. Auch wenn die Aufgaben, die ihr gestellt werden, am Anfang noch durchaus nachvollziehbar sind, so versteht man als Leser immer weniger, wieso sie das mitmacht. Klar, es geht dann schon um große Beträge, aber hat der Mensch hier wirklich keine Grenzen? In dem Moment, in dem jemand bei mir einbricht, und meinen Körper beschriftet, ohne dass ich es merke, würde ich es derart mit der Angst zu tun bekommen, dass jeder Nervenkitzel für ein Spiel vorbei wäre. Die Protagonistin denkt hier nur mal kurz darüber nach, aber eigentlich trifft sie sehr leicht die Entscheidung, dass das Ganze für sie spannend ist und sie weitermachen möchte.
    Es ist dann auch am Ende nicht überraschend, dass ihr, aber auch ihrem Begleiter nach dem Leben getrachtet wird. Die einzige, die hier überrascht ist, ist, glaube ich, die Protagonistin. Am Ende wird aus einer Bibliothekarin, mehr oder weniger, eine Kampfemanze. Zumindest für mich ist dieser Wechsel der Protagonistin nicht nachvollziehbar.
    Alles in allem an sich kein schlechtes Buch, aber Laymon hat durchaus schon bessere Bücher geschrieben.

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    PeWas avatar
    PeWavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein wahnsinniger Pageturner...
    Ein wahnsinniger Pageturner

    In dem kleinen Ort Donnerville, USA passiert eigentlich nicht viel, zumindest nicht in der Leihbücherei, wo die junge Jane Kerry arbeitet. Sie ist also umso überraschter, als sie dort eines Tages einen Umschlag mit 50 Dollar und einer Einladung zu einem Spiel findet. Der geheimnisvolle Unbekannte, der den Brief hinterlegt hat, nennt sich selbst „Master of Games“. Schnell findet Jane in der Bücherei einen zweiten Umschlag, diesmal enthält er 100 Dollar und weitere Instruktionen. Das Spiel geht weiter und die junge Frau ist fasziniert davon, nicht nur wegen der Belohnung, die bei jedem Fund verdoppelt wird. Allerdings steigen auch die Einsätze, die ihr abverlangt werden, denn die Orte, wo die Umschläge versteckt sind, werden für Jane immer gefährlicher. Und was hat es eigentlich mit Englischprofessor Brace Paxton auf sich, den sie gleich nach dem Auffinden des ersten Umschlags kennen lernt? Vielleicht weiß er ja mehr über das Spiel, als er zugeben will ...

    Bitte anschnallen und gut festhalten! Wie alle Bücher von Richard Laymon gleicht auch „Das Spiel“ einer rasanten Achterbahnfahrt in einem atemberaubenden Höllentempo. Von der ersten Seite an wird der Leser mitgerissen vom Strudel der Ereignisse, Zeit zum Luftholen bleibt kaum. Der Autor verzichtet auf langwierige Beschreibungen, die Sprache ist einfach und die kurzen Sätze verfolgen einzig und allein das Ziel, die Story zu entwickeln. Diese beschränkt sich auf den ersten 320 Seiten des Romans auf Janes Jagd nach den Geldumschlägen, bevor es dann richtig zur Sache geht und ein blutiger Albtraum beginnt.

    Der Heyne-Verlag hat nun offenbar Richard Laymon für seine Hardcore-Reihe entdeckt und dort ist er bestens aufgehoben. In seinen Romanen wimmelt es von Monstern, Vampiren, Kannibalen, Psychopathen und sadistischen Triebverbrechern aller Art; ein Mix aus Sex und Gewalt. Es sind insofern schmutzige Bücher ohne großen literarischen Anspruch, aber sie sind auch phantasievoll und die durch das wahnwitzige Tempo entsehende Spannung hat durchaus ihren Reiz. Freunde der harten Horrorliteratur kommen hier voll auf ihre Kosten; für zart besaitete Gemüter gilt jedoch: Hände weg!

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    MellisBuchlebens avatar
    MellisBuchlebenvor einem Jahr
    Geniale Idee

    Die Idee hinter diesem Buch hat mir richtig gut gefallen. Der Leser begleitet Jane bei ihren Aufgaben, die immer schwieriger werden und fragt sich, wie weit er selbst für Geld gehen würde und wann die eigene Grenze erreicht wäre.
     Bis zur Hälfte des Buches war ich fasziniert von der Handlung, insbesondere von den Aufgaben und wie Jane mit der Situation umgeht. Bis hierhin würde ich "Das Spiel" als Psycho-Thriller einordnen.
     Im Laufe des Buches tritt dann plötzlich eine Wendung auf, die meines Erachtens nicht nur eine Wende in der Handlung, sondern auch im Genre beinhaltet. Es gibt Elemente aus dem Genre Horror. Das finde ich persönlich nicht ganz passend. Wären von Anfang an immer mal wieder solche Elemente mit eingeflossen, dann wäre es für mich eine runde Sache gewesen. So wurde die bis dahin spannende und faszinierende Handlung plötzlich zum Teil für mich zu abwegig. Die Realitätsnähe ging damit meines Erachtens ein Stückchen verloren, was ich schade fand.
     Des Weiteren fand ich die Beziehung, vor allem das Kennenlernen zwischen den Protagonisten Jane und Brace ein bisschen überhastet bzw. verworren. Die Entwicklung der beiden, vor allem jene von Jane, war für mich ebenso in sich etwas unschlüssig.

    Das Ende an sich ist zwar nicht unbedingt als offen zu bezeichnen, trotzdem bleiben einige Fragen offen, die ich schon gerne beantwortet gehabt hätte. Aber das ist ja immer Geschmackssache.
     Genug kritisiert, trotz all dieser Punkte ist es ein sehr spannendes Werk, das ohne Längen auskommt. Ich wollte immer wissen, wie es weiter geht und konnte wie gesagt die für mich sehr plötzlich eintretenden Horror-Elemente beim Lesen nicht so richtig glauben. Ich empfehle dieses Buch allen, die starke Nerven haben und ein bisschen Psycho-Thriller mit Horror vermischt mögen.
     Insgesamt vergebe ich hierfür vier Herzen, da mir das Buch trotz meiner Kritikpunkte richtig gut gefallen hat und bis zur Hälfte wie gesagt für mich perfekt war - spannend und fesselnd.

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    __buecherliebe__s avatar
    __buecherliebe__vor 2 Jahren
    HAMMER!

    Inhalt: Der neue meisterhafte Psycho-Thriller von Kult-Autor Richard Laymon Eines Tages erhält die junge Bibliothekarin Jane einen Fünfzig-Dollar-Schein und die Aufforderung, sich an einem ominösen „Spiel“ zu beteiligen: Wenn sie jeweils mitternachts eine bestimmte Aufgabe löst, dann verdoppelt sich ihre Belohnung. Sie macht mit. Die ersten Aufgaben sind noch leicht, doch sie werden härter – bis es kein Zurück mehr gibt: Das „Spiel“ artet zu reinstem Terror aus.

    Meine Meinung: Ein verflucht gutes Buch!Es lässt sich seht einfach lesen, sodass ich nur 2 Tage dafür gebraucht habe. Der Schreibstil ist super, vor allem, dass so viel von der wörtlichen Rede in der Story war, fand ich toll! Das hat alles noch ein Tick spannender, realistischer und einfacher gemacht.Die Gute Idee hat Richard sehr gut umgesetzt, wie ich finde. Anfangs dachte ich mir kurz : "naja, komm schon...", aber das war schnell verflogen und ich konnte gar nicht mehr denken, war einfach in dem Buch versunken. Die Charaktere hat er sehr gut dargestellt, das tut mir jetzt schon leid, mich von denen verabschieden zu müssen...Vor allem Jane mochte ich sehr!Vorhersehbar ist diese Geschichte auch nicht, ich wusste nie genau, was als nächstes passieren wird! Genau das brauche ich!Ich bin froh, zufällig auf dieses Buch gestoßen zu sein und es werden weitere Bücher von dem Autor bestellt :)

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    Amilyns avatar
    Amilynvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wer Laymon mag, mag auch das Spiel.
    Spannung, Spiel und Schockmomente

    Bibliothekarin Jane findet eines Abends einen Umschlag auf ihrem Arbeitsplatz. Darin befinden sich 50 Dollar und die Aufforderung, mit einem gewissen "Master of Games" ein Spiel zu spielen. Die Aufgabe ist einfach. Sie soll ein Buch finden. Daraufhin verdoppelt sich der Betrag, den sie erhält. Und mit jeder Aufgabe verdoppelt er sich weiter. Jane ist begeistert, bis das Spiel immer bedrohlicher für sie wird...

    Immer wieder eine aussagekräftige Sternebewertung für ein Buch zu finden, ist manchmal schon so eine Sache. Deshalb möchte ich darauf hinweisen, dass es sich hier nicht um ein 4-Sterne-Buch handelt, das mit allen meinen anderen 4-Sterne-Büchern verglichen werden kann. Vielmehr handelt es sich hier um "Laymon-4-Sterne".

    Wer schon mal einen Laymon gelesen hat, wird sicher wissen, was ich meine. Seine Bücher sind brutal, teilweise unrealistisch, meistens ziemlich eklig, sexistisch, schwarz- bis schlechthumorig, (hier alles andere einzetzen, was einem so negatives einfällt), und irgendwer hat immer bizarren Sex. Wer's mag, der hat schon mal gute Karten bei Das Spiel.

    Und nicht nur Mog, also der "Master of Games", spielt mit Jane, auch Richard Laymon spielt ordentlich mit uns Lesern. Die Aufgaben, Jane zu erledigen hat, werden nicht unbedingt schwerer, dafür werden aber die Auswirkungen drastischer und drastischer. Laymon zieht das Tempo immer weiter an, bis er plötzlich mitten in der Geschichte nahezu auf 0 herunterdrosselt und einen ziemlich lange in Sicherheit wiegt. Fast sogar zu lange. Ein bisschen langweilt sogar. Und dann geht es langsam weiter. Man erwartet hinter jedem Wort den großen Knall. Ob der denn auch kommt? Nun ja, es ist Laymon ;)

    Die Hauptfigur war mir nicht wirklich sympathisch, und die Nebenfiguren eigentlich auch allesamt nicht, doch das ist bei Laymon eigentlich nie der Punkt. Wen interessiert bei ihm schon die Figur? Sie handelt unlogisch und ist irgendwie ... doof? Ach, ist doch egal!

    Fazit: Ich habe Das Spiel wirklich gerne gespielt. Es hat mich teilweise schon sehr geekelt. Man will praktisch gar nicht hinsehen. Trotzdem kann ich dieses Buch Genre-Fans nur wärmstens ans Herz legen und gebe 4**** für einen vergleichsweise zahmen Laymon.

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    Daniel89s avatar
    Daniel89vor 2 Jahren
    Ein nettes Buch für zwischendurch

    Worum geht es in „das Spiel“?

    Es geht um Jane, die eines Abends kurz vor ihrem Feierabend ein Brief mit Geld und einem Rätsel findet. Wenn sie das Rätsel löst bekommt sie ein neues Rätsel und mehr Geld.

    Schon bald verlangen die Rätsel körperliche Höchstleistungen und nicht ganz legale Dinge von Jane. Die Aufgaben werden immer Anspruchsvoller, doch Janes Ehrgeiz ist geweckt.

    Meine Meinung;


    Der Schreibstil war durchgehend fesselnd und sehr bildlich.

    Die Hauptfigur fand ich mäßig sympathisch. Sie war für meinen Geschmack etwas zu emotional.

    Leider fand ich die häufigen sexuellen Anspielungen schwierig bis nervig. Ich hatte auch den Eindruck durch Brüste wurde von mäßigen Rätseln abgelenkt und gerade gegen Mitte des Buches ging es für meinen Geschmack zu sehr um Sex und zu wenig um die Aufgaben, das legt sich aber gegen Ende wieder. Ich fand das erste drittel sehr spannend, obwohl ich mir mehr Überlegungen zu den Rätseln gewünscht hätte.

    Das zweite Drittel war für mich, wie gesagt, eher langweilig, weil das sexuelle stand im Vordergrund und weniger die Bedrohung.

    Die letzten 150-200 Seiten sind aber wieder sehr stark und unglaublich Aufregend.

    Für meinen ersten Laymon ganz nett.

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