Die Familie

von Richard Laymon 
4,0 Sterne bei144 Bewertungen
Die Familie
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Positiv (99):
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Einer der besten Laymons...

Kritisch (7):
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Langweiliges und plumpes Gewäsch mit fragwürdigen Handlungen...

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Inhaltsangabe zu "Die Familie"

Wie der Vater, so der Sohn.

Über einem Höhlenlabyrinth liegt das Mordock Cave Hotel, bei Touristen sehr beliebt. Ein Familienbetrieb, geführt von Vater und Sohn Mordock. Beide legen Wert auf ihre Traditionen: Zimmer 115 ist stets für die attraktiveren Gäste reserviert. Nach einem Stromausfall wird die Mordock-Höhle für eine Touristengruppe zur Falle. Es ist dunkel. Es gibt keinen Ausweg. Und bald merken die Eingesperrten, dass in der Finsternis jemand lauert. Die Mordocks – und noch etwas anderes. Etwas, das Blut riecht. Etwas, das Fleisch will.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453676251
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:11.03.2013

Rezensionen und Bewertungen

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    Meeehlies avatar
    Meeehlievor 7 Monaten
    gruseliger Horrorstreifen

    Über der Erde liegt ein kleines Hotel, betrieben von Vater und Sohn Mordock, welche beide düstere Vorlieben für ihre Gäste haben, für das sie extra das Zimmer 115 für etwaige attraktivere Gäste reserviert haben.

    Unter der Erde liegt ein Höhlenlabyrinth, eine riesige Tropfsteinhöhle, die regelmäßige Besucheranstürme anzieht und somit auch Grund für den Betrieb des Hotels ist.

    Der plötzliche Stromausfall schockiert und erschreckt alle Touristen in der Höhle- unter denen auch der 15jährige Hotelsohn Kyle ist. Die Höhle ist ein Teil des Hotels und somit kennt sich Kyle natürlich sehr gut aus.

    Die Touristenführerin Darcy hat alle Hände voll zu tun, um beruhigend die Situation zu entschärfen. Ohne zu ahnen was in der Dunkelheit auf sie alle lauert, die nach Blut und Fleisch dürsten…

    Toll fand ich, dass man erfährt, warum der Stromausfall in der Höhle überhaupt stattgefunden hat. Denn wir begleiten nicht nur Darcy und die Touristen, sondern zeitgleich auch Darcys Mutter Chris und Hank, deren Tochter an der Führung teilnimmt.

    Bei beiden Gruppen nimmt die Geschichte ihren Lauf und bringt viel Angst, Schrecken, Grusel, Ekel, Sex und Gewalt mit sich.

    Richard Laymons Romane haben es in sich! Absolut gruselig und toll geschrieben! Man hat voll mit gefiebert. Lesenswert!

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    PeWas avatar
    PeWavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Einer der besten Laymons...
    Einer der besten Laymons...

    Eine Touristengruppe wird bei einem geführten Ausflug in die geheimnisvollen und alten Mordock-Höhlen von einem Stromausfall überrascht und dort in totaler Finsternis eingeschlossen. Über den Höhlen befindet sich das Familienhotel der Mordock's, in dem Vater und Sohn gemeinsam leben und arbeiten. Sie teilen ein düsteres Geheimnis, das auch nie ans Tageslicht gekommen wäre, wenn dieser Stromausfall nicht passiert wäre. In ihrer Not versuchen die Touristen und ihre Führerin Darcy, einen Weg nach draußen zu finden und ahnen dabei nicht, was in der totalen Finsternis lauert und ihnen nach dem Leben trachtet. Unvorstellbare Grausamkeit ist in den Tiefen der Höhlen eine Normalität geworden, die der menschliche Verstand nicht zu fassen vermag...


    Der Autor hält sich nicht mit schnöden Einleitungen auf sondern beginnt seine Story direkt in den Höhlen mit dem Stromausfall. Er gibt dem Leser Zeit, sich an die Höhlen zu gewöhnen, sich an die Protagonisten heranzutasten und erstmal von der ersten Anspannung zu erholen...doch nur scheinbar, denn parallel zu den Dingen die in den Höhlen passieren, erzählt er die Geschichte der Mordock's, die von Szene zu Szene eigenartiger wird und in einem Schock-Moment endet, der bei mir für ein übles Gefühl gesorgt hat.


    Nachdem der Leser nun weiss, was das Geheimnis der Höhlen ist, weiss er auch, was die Gefangenen in den Höhlen erwartet und kann Geräusche, Bewegungen und mehr im Dunkeln ganz anders deuten.

    Die Gefahr ist präsent, lauernd und tödlich und man würde die Menschen gerne warnen obwohl man nichts tun kann als zu warten, zu bangen und mitzufiebern. Der Autor hat dafür gesorgt, dass die Story, obwohl sie stellenweise nahezu abartig wurde und auch etwas holprig wirkte, durchgehend spannend und fesselnd war und man als Leser das ein oder andere Mal die Luft anhalten musste um die nächste Seite lesen zu können. Insgesamt kein Buch für Leser mit schwachen Nerven und Mägen. Die Ausdrucksweise ist teilweise sehr direkt, sehr sexuell und die Storys mit Details ausgeschmückt auf die man manchmal gut verzichten könnte. Das muss man hier erwarten und dann auch abkönnen.

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    worldwanderers avatar
    worldwanderervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Grausam und gut, spannender Nervenkitzel!
    In der Dunkelheit lauert etwas...

    "Dort unten lauert etwas. Etwas, das Blut riecht. Etwas, das Fleisch will..."

    Genre: Horror

    Inhalt
    Das Mordock Cave Hotel mit seinem unterirdischen Höhlenlabyrinth ist ein beliebtes Ausflugsziel. Der Spaß am Höhelerkunden vergeht jedoch einer Gruppe Touristen, als plötzlich der Strom ausfällt und sie in den unterirdischen Gängen gefangen sind. Und dort unten in der Finsternis der Höhle lauert etwas. Etwas, das sich nach Fleisch sehnt... 


    Kritik
    "Die Familie" ist ein temporeicher Horrorschocker. Mit geschickt eingesetztem Perspektivwechseln hangeln wir uns von einem Cliffhanger zum nächsten. Dabei lässt sich Laymons Schreibstil nur als "brutal" bezeichnen, denn das Ableben der Charaktere - zur Freude der blutrünstigen Wesen - wird äußert detaillreich dargestellt, sodass sich im Kopf des Lesers ein klares Bild des Szenarios formt. 


    Die Story ist spannend, wenn auch für Freunde des Horrorgenres nicht besonders überraschend. Besonders das Ende empfand ich persönlich als weniger geschickt - aber das ist letztlich wohl Geschmackssache. Das Setting ist allerdings sehr geschickt gewählt, denn eine Höhle, in der man gefangen ist, ist schon gruselig genug - auch ohne Menschenfresser, die dich auf ihrem Speiseplan haben. Ich will nicht der Letzte in einer Höhle sein, wenn da mal das Licht ausgeht. 


    Die Charaktere sind nicht wirklich besonders, eher Stereotype. Dennoch waren sie mir allesamt durch ihre Handlungen sehr sympathisch und ich habe mit ihnen mitgefiebert. Laymon fokussiert sich aber nicht auf ein, zwei Hauptakteure, sondern versucht ein rundes Bild zu zeichnen und das Grauen in seiner Gesamtheit wiederzugeben.


    Insgesamt hat mir "Die Familie" sehr gut gefallen, aber man sollte blutige Beschreibungen und entsprechendes Kopfkino schon mögen ;)

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    S
    Stefaniehnivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend, Nervenkitzel und grusel in einem. Perfekte Mischung.
    Mein absolutes Lieblingsbuch

    Ich sag ja, dieses Buch ist die perfekte Mischung zwischen Nervenkitzel, absoluter Spannung und Grusel. Definitv. 
    Konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen und mir immer wieder durchlesen. 

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    Lesemaus-Ms avatar
    Lesemaus-Mvor 3 Jahren
    Mein erster - er war ok

    Klappentext/Inhalt


    Wie der Vater, so der Sohn ...


    Über einem Höhlenlabyrinth liegt das Mordock Cave Hotel, bei Touristen sehr beliebt. Ein Familienbetrieb, geführt von Vater und Sohn Mordock. Beide legen Wert auf ihre Traditionen: Zimmer 115 ist stets für die attraktiveren Gäste reserviert. Nach einem Stromausfall wird die Mordock-Höhle für eine Touristengruppe zur Falle. Es ist dunkel. Es gibt keinen Ausweg. Und bald merken die Eingesperrten, dass in der Finsternis jemand lauert. Die Mordocks – und noch etwas anderes. Etwas, das Blut riecht. Etwas, das Fleisch will ...


    Meine Meinung:


    Nachdem ich mein erstes Buch von Stephen King gelesen habe, musste ich auch endlich meinen erstes Buch von Richard Laymon lesen. Dieses Buch lag jetzt einige Zeit auf meinen SuB und irgendwie kam nie der richtige Zeitpunkt aber jetzt habe ich es gelesen. Ich hatte so meine Erwartungen aber diese wurden nicht so ganz erfüllt.


    Die Familie Mordock betreibt seit Generationen ein Hotel und die größte Touristenaktration ist die Mordock-Höhle. Darcy arbeitet in diesem Familien-Betrieb. Sie ist eine der Führerinnen für die Höhle. Es ist ein heißer Sommertag und Darcy muss arbeiten. Sie führt die Touristen in die Höhle. Auf dem Rückweg passiert auf einmal etwas, was noch nie vorgekommen ist. Der Strom fällt aus und alles ist dunkel. Die Touristen aber auch Darcy haben Angst aber dennoch versuchen sie das beste daraus zu machen. Plötzlich hören sie über sich einen lauten Knall und sie wissen, so schnell kommen sie nicht raus. Deshalb versuchen sie einen Ausgang zu finden und müssen dabei grausame Dinge feststellen.


    Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, da sich der Klappentext wirklich spannend anhört. Der Anfang war dann auch gut und ich habe mich auf die Geschichte gefreut. Wir haben hier immer wieder verschiedene Sichtweisen und dadurch wurde des auch spannender. Wir erfahren so einiges über den Raum 115 und die Familie Mordock. Diese begeht seit Generationen grausame Taten und hat etwas sehr schlimmes dadurch erschaffen. Also die Idee dieser Geschichte ist echt grandios und viele Sachen waren auch echt eklig aber dennoch hat mir hier einiges gefehlt. Ich fand es schade, dass der Raum 115 in diesem Buch nicht so viel Aufmerksamkeit bekommen hat. Uns wurde hier nur berichtet, was dort vorfällt aber mehr auch nicht. Das fand ich etwas schade.


    Fazit:


    Die Idee dieses Buches ist wirklich toll aber ich finde man hätte daraus noch viel mehr machen können. Was die Familie Mordock über Generationen angestellt haben, ist wirklich grausam und schrecklich. Dieses schreckliche Geheimnis wird den Touristen in der Höhle zur tödlichen Falle. Das Buch war spannend und an vielen Stellen auch echt eklig. Dennoch hat mir ein wenig was gefehlt. Ich fand es schade, dass der Raum 115 nicht so richtig zum Einsatz kam und wir nicht noch mehr über die Mordocks und ihre Vorgehensweise erfahren haben.


    Bewertung:


    Cover: 5/5

    Klappentext: 5/5

    Inhalt: 3/5

    Schreibstil: 3/5

    Gesamtpaket: 3/5


    3 von 5 Sterne

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    kleinwittis avatar
    kleinwittivor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Nette Geschichte
    Nichts ist so wie es scheint

    Mit dem Roman "Die Familie" hat uns Richard Laymon eine tolle spannende Geschichte beschert. Das Cover sprach mich gleich an und machte Lust auf mehr, was auch dann nach dem Klappenentext sich nicht ändert.

    Wir haben in dem Buch zwei Handlungsstränge, welche sich aufeinander zu bewegen. Wir begleiten einmal Hank und Chris, deren Töchter in der Höhle eingesperrt sind und zum anderen haben wir da unsere Gruppe in der Höhle die eingeschloßen sind und auch irgendwie raus wollen. Es gibt nur einen Weg der eigentlich verboten und zugemauert ist, was passiert als sie diesen Weg öffnen müsst ihr schon selbst lesen.

    Zum einen haben wir Darcey, eine Führerin durch die Höhle und eine sehr taffe junge Frau. Sie hat einerseits eine Menge Mut, aber ist auch sehr ängstlich und hat Verlustängste.

    Kyle ist der Sohn des Hotelbesitzers und anscheinend psychisch nicht ganz auf der Höhe. Dieses scheint aber in der Familie zu liegen, denn der Vater und Großvater waren wohl genauso.

    Hank und Chris sind zwei besorgte Alleinerziehnede Elternteile, die Angst um Ihre Kinder haben und es deswegen auch durch den verbotenen Teil der Höhle wagen um zu Ihren Töchtern zu kommen. Sie werden von der Angst um Ihre Kinder angetrieben und lassen sich von nichts aufhalten.

    Auch alle anderen Charaktere passen ins Buch, ob es die nörgelnden Familienmitglieder sind, überhebliche Halbstarke oder Autoren die aus der Situation das beste machen wollen. Die Charakter sind alle gut ausgearbeitet und in allem ganz rund.

    Die Handlungsort konnte ich mir sehr gut vorstellen. Ich konnte mir das Hotelzimmer 115 mit der danebenliegenden Kammer vorstellen, wie auch die Höhle in der die große Gruppe festgesessen hat. Un natürlich alles andere drumherum.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und es macht richtig Spass das Buch zu lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin und man merkt garnicht das man sich in großen Schritten dem Ende zu bewegt.

    Alles in allem ist das Buch wirklich lesenswert, obwohl mir der gewisse Kick fehlt, was ich mir von einem Buch von "Heyne Hardcore" erwartet habe. Es ist fehlt einfach was. Ich konnte mir schon denken wie es ausgeht und leider war es ein wenig vorausschaubar. Spannung wird aber trotzdem aufgebaut und sie reist nicht ab. Ich hätte mir noch gewünscht von ein paar anderen Charaktern was zu erfahren, wie es mit ihnen weiterging als die Katastrophe vorbei war.

    Kommentare: 1
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    Navi_M_Grays avatar
    Navi_M_Grayvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Langweiliges und plumpes Gewäsch mit fragwürdigen Handlungen...
    In Flaschen abgefüllt, ein prima Schlafmittel

    Nach dem ich Das Hotel von Jack Kilborn gelesen hatte, wollte ich mehr Hotel-Horror. So erging es mir auch nach Stephen King's Shining. Ich wusste, in meiner Sammlung habe ich etwas von Laymon mit der selben oder ähnlichen Thematik und so griff ich nach Die Familie.

    Der Klappentext klang viel versprechend, wie immer bei Laymon. Über einem Höhlenlabyrinth befindet sich das Mordock Cave Hotel, ein Familienbetrieb, geführt von Vater und Sohn Kyle. Zimmer 115 ist stets für die attraktivsten Gäste reserviert.
    Nach einem Stromausfall, wird das Höhlensystem für eine Touristengruppe zur Falle. Es gibt nur einen Ausweg: Ely's Mauer. Doch dahinter lauert das Böse, etwas das Fleisch will. Menschenfleisch.

    In Zimmer 115 werden Frauen missbraucht und gefoltert. Dies wird allerdings nur in Kyle's Gedanken kurz angetönt und wir erfahren von einem Opfer, ich meine das erste Kyle's. Dies wird schliesslich gut verschnürt in die Höhle geworfen, um das, was in dem zugemauerten Bereich der Höhle lebt, zu füttern. Perfekt. Niemand vermisst diese Frau und eine Leiche gibt es auch keine mehr.

    Ely's Mauer... dahinter oder darunter lag zuvor eine indianische Begräbnisstädte. Sehr originell... und hat auch nichts mit der eigentlichen Geschichte zu tun. Denn die eingemauerten Kreaturen erinnern mehr an "The Cave" oder "The Descent". Möglicherweise galt diese Erzählung Laymons als Inspiration für jene Filme?

    Gut 200 Seiten und nichts passiert. Ich meine, wir zählen 5 erigierte Penisse und Typen, die Frauen mit ihren Blicken ausziehen. Typisch Laymon. Und hier einfach nur ätzend. Besonders wenn man Blut sehen will!

    Auf den letzten paar Seiten kommt es dann endlich zum Showdown, aus dem man ebenfalls mehr hätte machen können. Die Mauer ist offen, die Kreaturen kommen heraus und stürzen sich auf die Touristen. Anstelle vom, für Laymon typische Sadismus, wird das Blutbad wieder von ätzendem Blabla und seichten Liebesgeschichten unterbrochen. Ganz surreal wird es, als die Kreaturen sich dem verrückten Kyle nähern und er daran denkt, Paula zu vergewaltigen, anstelle sich in Sicherheit zu bringen... Ich mein, WTF o_O

    Laut Heyne, wurde an Die Familie, nichts verändert, bzw. zensiert. In dem Fall ist es einfach ein langweiliges Buch. Hoffen wir darauf, dass das nächste von Laymon etwas mehr Action bereit hält...

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    Virginys avatar
    Virginyvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Absolut vorhersehbar. Ich weiß nicht, warum man hier starke Nerven brauchen soll, ein Kaffee wäre besser...^^
    Die Familie

    Nach dem für mich extrem enttäuschenden "Nightshow" wollte ich Laymon eine zweite Chance geben, immerhin hab ich mir auf Empfehlung gleich 3 Bücher von ihm zugelegt.
    Na ja, Freunde werden wir wohl nicht, auch dieses Werk fand ich stinklangweilig, bereits nach den ersten Seiten weiß man, was kommt.
    Überraschung? 
    Nee Fehlanzeige, dafür aber ständig Titten und dümmliche Dialoge...

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    Evil Islands avatar
    Evil Islandvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Nimmt kein Blatt vor dem Mund, überschreitet Grenzen und jegliche Konventionen, so lieben wir Richard Laymon!
    Laymon in Bestform

    Ich find es immer wieder faszinierend, was für ein brachiales Tempo Richard Laymons Bücher haben, und wie schnell der Autor seine Leser in den Bann zieht. Die Familie habe ich mit nach Kreta genommen und war einer meiner Urlaubslektüren neben zum Beispiel dem, zu Laymon, kontrastreichen Programms von Hermann Hesse - Steppenwolf. Man hat quasi jedes einzelne Wort vom Steppenwolf abgeküsst und jede einzelne Zeile war einfach nur ein Hochgenuss, da kann eigentlich ein Laymon nur verlieren, oder? Aber nicht dieser.


    Die Familie erschien in meinem Geburtsjahr 1988 unter dem Namen Midnight's Lair, allerdings nicht geschrieben von Richard Laymon, sondern unter seinen Pseudonyme Richard Kelly. Als Protagonistin agiert Darcy Raines, in welche man sich, wie bei vielen anderen seiner Romane, glatt verlieben kann. Wie so oft, ist dieser Charakter hübsch, klug, taff, mutig, ach sagen wir es einfach so: Sie ist verdammt sexy. Was natürlich nicht in einem typischen Laymon fehlen darf, sie hat einen kleinen Freak um sich, einen stalker, jemanden der sie nackt sehen will, der in ihr eindringen will, Kyle Mordock. Neben ihrem Studium arbeitet Darcy in den Ferien in der Mordock-Höhle und führt dort Touristengruppen durchs halbdunkel, genauso wie an diesem Tag, sitzt auch Kyle mit im Boot, und genießt die Sicht auf Darcy, bis das Licht anfängt zu flackern und dann komplett erlischt. Es gibt keinen direkten Ausweg, nach oben führen nur elektronische Aufzüge, und der zweite Teil der Höhle, mit einem natürlichen Ausgang, wurde vor vielen Jahren versperrt. Darcy muss zusehen, dass keine Panik entsteht, und dass der Freak nicht den Gunst der Dunkelheit nutzt. Parallel erfährt man was sich über der Erde abgespielt hat, was dazu führt, dass der Strom ausgefallen ist und der wahre Grund, warum der zweite Teil der Höhle verschlossen wurde, entpuppt sich als der totale Horror. Hätte man die Mauern doch nie geöffnet...


    Finde das Buch hat sehr viele starke und kreative Momente, es ist gut durchdacht und am Ende muss man erst mal Luft hohlen und realisieren, dass war alles nur Fiktion, vielleicht. 


    "Die Familie" kann ich wärmstens empfehlen, neben "Die Insel", "Die Jagd", "Nacht", "Der Ripper" reiht sich dieser Laymon ganz oben mit ein. 


    Gnadenlose 5 blutverschmierte Sterne!

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    TammyBs avatar
    TammyBvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Purer Nervenkitzel!
    Purer Nervenkitzel!

    Wie der Vater, so der Sohn ...

    Über einem Höhlenlabyrinth liegt das Mordock Cave Hotel, bei Touristen sehr beliebt. Ein Familienbetrieb, geführt von Vater und Sohn Mordock. Beide legen Wert auf ihre Traditionen: Zimmer 115 ist stets für die attraktiveren Gäste reserviert. Nach einem Stromausfall wird die Mordock-Höhle für eine Touristengruppe zur Falle. Es ist dunkel. Es gibt keinen Ausweg. Und bald merken die Eingesperrten, dass in der Finsternis jemand lauert. Die Mordocks – und noch etwas anderes. Etwas, das Blut riecht. Etwas, das Fleisch will ...

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