Richard Laymon Die Familie

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Inhaltsangabe zu „Die Familie“ von Richard Laymon

Wie der Vater, so der Sohn. Über einem Höhlenlabyrinth liegt das Mordock Cave Hotel, bei Touristen sehr beliebt. Ein Familienbetrieb, geführt von Vater und Sohn Mordock. Beide legen Wert auf ihre Traditionen: Zimmer 115 ist stets für die attraktiveren Gäste reserviert. Nach einem Stromausfall wird die Mordock-Höhle für eine Touristengruppe zur Falle. Es ist dunkel. Es gibt keinen Ausweg. Und bald merken die Eingesperrten, dass in der Finsternis jemand lauert. Die Mordocks – und noch etwas anderes. Etwas, das Blut riecht. Etwas, das Fleisch will.

Einer der besten Laymons...

— PeWa
PeWa

spannend, durchgeknallte Charaktere und alle haben irgendwie nen Schatten

— CorneliaP
CorneliaP

Laymon beweist wer der wahre Held des Horror-Genre ist :)

— esprite_surveille
esprite_surveille

Ein spannendes Buch,das mich schon gepackt hat.Leider war das Ende ein wenig abgehackt.

— Angelinchen
Angelinchen

Grausam und gut, spannender Nervenkitzel!

— worldwanderer
worldwanderer

Spannend, Nervenkitzel und grusel in einem. Perfekte Mischung.

— Stefaniehni
Stefaniehni

Nette Geschichte

— kleinwitti
kleinwitti

Langweiliges und plumpes Gewäsch mit fragwürdigen Handlungen...

— Navi_M_Gray
Navi_M_Gray

Mein dritter Laymon. Immer noch gute Spannung.

— Felsenbirnenlikoer
Felsenbirnenlikoer

Ein typischer Laymon, der allerdings etwas Zeit braucht um ins Rollen zu kommen. Für Fans aber ein Muss! :)

— Ywikiwi
Ywikiwi

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  • Einer der besten Laymons...

    Die Familie
    PeWa

    PeWa

    04. September 2017 um 09:21

    Eine Touristengruppe wird bei einem geführten Ausflug in die geheimnisvollen und alten Mordock-Höhlen von einem Stromausfall überrascht und dort in totaler Finsternis eingeschlossen. Über den Höhlen befindet sich das Familienhotel der Mordock's, in dem Vater und Sohn gemeinsam leben und arbeiten. Sie teilen ein düsteres Geheimnis, das auch nie ans Tageslicht gekommen wäre, wenn dieser Stromausfall nicht passiert wäre. In ihrer Not versuchen die Touristen und ihre Führerin Darcy, einen Weg nach draußen zu finden und ahnen dabei nicht, was in der totalen Finsternis lauert und ihnen nach dem Leben trachtet. Unvorstellbare Grausamkeit ist in den Tiefen der Höhlen eine Normalität geworden, die der menschliche Verstand nicht zu fassen vermag... Der Autor hält sich nicht mit schnöden Einleitungen auf sondern beginnt seine Story direkt in den Höhlen mit dem Stromausfall. Er gibt dem Leser Zeit, sich an die Höhlen zu gewöhnen, sich an die Protagonisten heranzutasten und erstmal von der ersten Anspannung zu erholen...doch nur scheinbar, denn parallel zu den Dingen die in den Höhlen passieren, erzählt er die Geschichte der Mordock's, die von Szene zu Szene eigenartiger wird und in einem Schock-Moment endet, der bei mir für ein übles Gefühl gesorgt hat. Nachdem der Leser nun weiss, was das Geheimnis der Höhlen ist, weiss er auch, was die Gefangenen in den Höhlen erwartet und kann Geräusche, Bewegungen und mehr im Dunkeln ganz anders deuten. Die Gefahr ist präsent, lauernd und tödlich und man würde die Menschen gerne warnen obwohl man nichts tun kann als zu warten, zu bangen und mitzufiebern. Der Autor hat dafür gesorgt, dass die Story, obwohl sie stellenweise nahezu abartig wurde und auch etwas holprig wirkte, durchgehend spannend und fesselnd war und man als Leser das ein oder andere Mal die Luft anhalten musste um die nächste Seite lesen zu können. Insgesamt kein Buch für Leser mit schwachen Nerven und Mägen. Die Ausdrucksweise ist teilweise sehr direkt, sehr sexuell und die Storys mit Details ausgeschmückt auf die man manchmal gut verzichten könnte. Das muss man hier erwarten und dann auch abkönnen.

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  • In der Dunkelheit lauert etwas...

    Die Familie
    worldwanderer

    worldwanderer

    06. February 2017 um 16:35

    "Dort unten lauert etwas. Etwas, das Blut riecht. Etwas, das Fleisch will..." Genre: Horror Inhalt Das Mordock Cave Hotel mit seinem unterirdischen Höhlenlabyrinth ist ein beliebtes Ausflugsziel. Der Spaß am Höhelerkunden vergeht jedoch einer Gruppe Touristen, als plötzlich der Strom ausfällt und sie in den unterirdischen Gängen gefangen sind. Und dort unten in der Finsternis der Höhle lauert etwas. Etwas, das sich nach Fleisch sehnt...  Kritik "Die Familie" ist ein temporeicher Horrorschocker. Mit geschickt eingesetztem Perspektivwechseln hangeln wir uns von einem Cliffhanger zum nächsten. Dabei lässt sich Laymons Schreibstil nur als "brutal" bezeichnen, denn das Ableben der Charaktere - zur Freude der blutrünstigen Wesen - wird äußert detaillreich dargestellt, sodass sich im Kopf des Lesers ein klares Bild des Szenarios formt.  Die Story ist spannend, wenn auch für Freunde des Horrorgenres nicht besonders überraschend. Besonders das Ende empfand ich persönlich als weniger geschickt - aber das ist letztlich wohl Geschmackssache. Das Setting ist allerdings sehr geschickt gewählt, denn eine Höhle, in der man gefangen ist, ist schon gruselig genug - auch ohne Menschenfresser, die dich auf ihrem Speiseplan haben. Ich will nicht der Letzte in einer Höhle sein, wenn da mal das Licht ausgeht.  Die Charaktere sind nicht wirklich besonders, eher Stereotype. Dennoch waren sie mir allesamt durch ihre Handlungen sehr sympathisch und ich habe mit ihnen mitgefiebert. Laymon fokussiert sich aber nicht auf ein, zwei Hauptakteure, sondern versucht ein rundes Bild zu zeichnen und das Grauen in seiner Gesamtheit wiederzugeben. Insgesamt hat mir "Die Familie" sehr gut gefallen, aber man sollte blutige Beschreibungen und entsprechendes Kopfkino schon mögen ;)

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  • Mein absolutes Lieblingsbuch

    Die Familie
    Stefaniehni

    Stefaniehni

    10. November 2016 um 14:37

    Ich sag ja, dieses Buch ist die perfekte Mischung zwischen Nervenkitzel, absoluter Spannung und Grusel. Definitv. 
    Konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen und mir immer wieder durchlesen. 

  • Mein erster - er war ok

    Die Familie
    Lesemaus-M

    Lesemaus-M

    03. April 2016 um 13:17

    Klappentext/Inhalt Wie der Vater, so der Sohn ... Über einem Höhlenlabyrinth liegt das Mordock Cave Hotel, bei Touristen sehr beliebt. Ein Familienbetrieb, geführt von Vater und Sohn Mordock. Beide legen Wert auf ihre Traditionen: Zimmer 115 ist stets für die attraktiveren Gäste reserviert. Nach einem Stromausfall wird die Mordock-Höhle für eine Touristengruppe zur Falle. Es ist dunkel. Es gibt keinen Ausweg. Und bald merken die Eingesperrten, dass in der Finsternis jemand lauert. Die Mordocks – und noch etwas anderes. Etwas, das Blut riecht. Etwas, das Fleisch will ... Meine Meinung: Nachdem ich mein erstes Buch von Stephen King gelesen habe, musste ich auch endlich meinen erstes Buch von Richard Laymon lesen. Dieses Buch lag jetzt einige Zeit auf meinen SuB und irgendwie kam nie der richtige Zeitpunkt aber jetzt habe ich es gelesen. Ich hatte so meine Erwartungen aber diese wurden nicht so ganz erfüllt. Die Familie Mordock betreibt seit Generationen ein Hotel und die größte Touristenaktration ist die Mordock-Höhle. Darcy arbeitet in diesem Familien-Betrieb. Sie ist eine der Führerinnen für die Höhle. Es ist ein heißer Sommertag und Darcy muss arbeiten. Sie führt die Touristen in die Höhle. Auf dem Rückweg passiert auf einmal etwas, was noch nie vorgekommen ist. Der Strom fällt aus und alles ist dunkel. Die Touristen aber auch Darcy haben Angst aber dennoch versuchen sie das beste daraus zu machen. Plötzlich hören sie über sich einen lauten Knall und sie wissen, so schnell kommen sie nicht raus. Deshalb versuchen sie einen Ausgang zu finden und müssen dabei grausame Dinge feststellen. Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, da sich der Klappentext wirklich spannend anhört. Der Anfang war dann auch gut und ich habe mich auf die Geschichte gefreut. Wir haben hier immer wieder verschiedene Sichtweisen und dadurch wurde des auch spannender. Wir erfahren so einiges über den Raum 115 und die Familie Mordock. Diese begeht seit Generationen grausame Taten und hat etwas sehr schlimmes dadurch erschaffen. Also die Idee dieser Geschichte ist echt grandios und viele Sachen waren auch echt eklig aber dennoch hat mir hier einiges gefehlt. Ich fand es schade, dass der Raum 115 in diesem Buch nicht so viel Aufmerksamkeit bekommen hat. Uns wurde hier nur berichtet, was dort vorfällt aber mehr auch nicht. Das fand ich etwas schade. Fazit: Die Idee dieses Buches ist wirklich toll aber ich finde man hätte daraus noch viel mehr machen können. Was die Familie Mordock über Generationen angestellt haben, ist wirklich grausam und schrecklich. Dieses schreckliche Geheimnis wird den Touristen in der Höhle zur tödlichen Falle. Das Buch war spannend und an vielen Stellen auch echt eklig. Dennoch hat mir ein wenig was gefehlt. Ich fand es schade, dass der Raum 115 nicht so richtig zum Einsatz kam und wir nicht noch mehr über die Mordocks und ihre Vorgehensweise erfahren haben. Bewertung: Cover: 5/5 Klappentext: 5/5 Inhalt: 3/5 Schreibstil: 3/5 Gesamtpaket: 3/5 3 von 5 Sterne

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  • Nichts ist so wie es scheint

    Die Familie
    kleinwitti

    kleinwitti

    Mit dem Roman "Die Familie" hat uns Richard Laymon eine tolle spannende Geschichte beschert. Das Cover sprach mich gleich an und machte Lust auf mehr, was auch dann nach dem Klappenentext sich nicht ändert. Wir haben in dem Buch zwei Handlungsstränge, welche sich aufeinander zu bewegen. Wir begleiten einmal Hank und Chris, deren Töchter in der Höhle eingesperrt sind und zum anderen haben wir da unsere Gruppe in der Höhle die eingeschloßen sind und auch irgendwie raus wollen. Es gibt nur einen Weg der eigentlich verboten und zugemauert ist, was passiert als sie diesen Weg öffnen müsst ihr schon selbst lesen. Zum einen haben wir Darcey, eine Führerin durch die Höhle und eine sehr taffe junge Frau. Sie hat einerseits eine Menge Mut, aber ist auch sehr ängstlich und hat Verlustängste. Kyle ist der Sohn des Hotelbesitzers und anscheinend psychisch nicht ganz auf der Höhe. Dieses scheint aber in der Familie zu liegen, denn der Vater und Großvater waren wohl genauso. Hank und Chris sind zwei besorgte Alleinerziehnede Elternteile, die Angst um Ihre Kinder haben und es deswegen auch durch den verbotenen Teil der Höhle wagen um zu Ihren Töchtern zu kommen. Sie werden von der Angst um Ihre Kinder angetrieben und lassen sich von nichts aufhalten. Auch alle anderen Charaktere passen ins Buch, ob es die nörgelnden Familienmitglieder sind, überhebliche Halbstarke oder Autoren die aus der Situation das beste machen wollen. Die Charakter sind alle gut ausgearbeitet und in allem ganz rund. Die Handlungsort konnte ich mir sehr gut vorstellen. Ich konnte mir das Hotelzimmer 115 mit der danebenliegenden Kammer vorstellen, wie auch die Höhle in der die große Gruppe festgesessen hat. Un natürlich alles andere drumherum. Der Schreibstil ist sehr flüssig und es macht richtig Spass das Buch zu lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin und man merkt garnicht das man sich in großen Schritten dem Ende zu bewegt. Alles in allem ist das Buch wirklich lesenswert, obwohl mir der gewisse Kick fehlt, was ich mir von einem Buch von "Heyne Hardcore" erwartet habe. Es ist fehlt einfach was. Ich konnte mir schon denken wie es ausgeht und leider war es ein wenig vorausschaubar. Spannung wird aber trotzdem aufgebaut und sie reist nicht ab. Ich hätte mir noch gewünscht von ein paar anderen Charaktern was zu erfahren, wie es mit ihnen weiterging als die Katastrophe vorbei war.

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    • 2
    Floh

    Floh

    03. March 2016 um 10:07
  • In Flaschen abgefüllt, ein prima Schlafmittel

    Die Familie
    Navi_M_Gray

    Navi_M_Gray

    11. February 2016 um 09:28

    Nach dem ich Das Hotel von Jack Kilborn gelesen hatte, wollte ich mehr Hotel-Horror. So erging es mir auch nach Stephen King's Shining. Ich wusste, in meiner Sammlung habe ich etwas von Laymon mit der selben oder ähnlichen Thematik und so griff ich nach Die Familie. Der Klappentext klang viel versprechend, wie immer bei Laymon. Über einem Höhlenlabyrinth befindet sich das Mordock Cave Hotel, ein Familienbetrieb, geführt von Vater und Sohn Kyle. Zimmer 115 ist stets für die attraktivsten Gäste reserviert. Nach einem Stromausfall, wird das Höhlensystem für eine Touristengruppe zur Falle. Es gibt nur einen Ausweg: Ely's Mauer. Doch dahinter lauert das Böse, etwas das Fleisch will. Menschenfleisch. In Zimmer 115 werden Frauen missbraucht und gefoltert. Dies wird allerdings nur in Kyle's Gedanken kurz angetönt und wir erfahren von einem Opfer, ich meine das erste Kyle's. Dies wird schliesslich gut verschnürt in die Höhle geworfen, um das, was in dem zugemauerten Bereich der Höhle lebt, zu füttern. Perfekt. Niemand vermisst diese Frau und eine Leiche gibt es auch keine mehr. Ely's Mauer... dahinter oder darunter lag zuvor eine indianische Begräbnisstädte. Sehr originell... und hat auch nichts mit der eigentlichen Geschichte zu tun. Denn die eingemauerten Kreaturen erinnern mehr an "The Cave" oder "The Descent". Möglicherweise galt diese Erzählung Laymons als Inspiration für jene Filme? Gut 200 Seiten und nichts passiert. Ich meine, wir zählen 5 erigierte Penisse und Typen, die Frauen mit ihren Blicken ausziehen. Typisch Laymon. Und hier einfach nur ätzend. Besonders wenn man Blut sehen will! Auf den letzten paar Seiten kommt es dann endlich zum Showdown, aus dem man ebenfalls mehr hätte machen können. Die Mauer ist offen, die Kreaturen kommen heraus und stürzen sich auf die Touristen. Anstelle vom, für Laymon typische Sadismus, wird das Blutbad wieder von ätzendem Blabla und seichten Liebesgeschichten unterbrochen. Ganz surreal wird es, als die Kreaturen sich dem verrückten Kyle nähern und er daran denkt, Paula zu vergewaltigen, anstelle sich in Sicherheit zu bringen... Ich mein, WTF o_O Laut Heyne, wurde an Die Familie, nichts verändert, bzw. zensiert. In dem Fall ist es einfach ein langweiliges Buch. Hoffen wir darauf, dass das nächste von Laymon etwas mehr Action bereit hält...

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  • Die Familie

    Die Familie
    Virginy

    Virginy

    28. December 2015 um 03:55

    Nach dem für mich extrem enttäuschenden "Nightshow" wollte ich Laymon eine zweite Chance geben, immerhin hab ich mir auf Empfehlung gleich 3 Bücher von ihm zugelegt.
    Na ja, Freunde werden wir wohl nicht, auch dieses Werk fand ich stinklangweilig, bereits nach den ersten Seiten weiß man, was kommt.
    Überraschung? 
    Nee Fehlanzeige, dafür aber ständig Titten und dümmliche Dialoge...

  • Laymon in Bestform

    Die Familie
    Evil Island

    Evil Island

    09. September 2015 um 14:06

    Ich find es immer wieder faszinierend, was für ein brachiales Tempo Richard Laymons Bücher haben, und wie schnell der Autor seine Leser in den Bann zieht. Die Familie habe ich mit nach Kreta genommen und war einer meiner Urlaubslektüren neben zum Beispiel dem, zu Laymon, kontrastreichen Programms von Hermann Hesse - Steppenwolf. Man hat quasi jedes einzelne Wort vom Steppenwolf abgeküsst und jede einzelne Zeile war einfach nur ein Hochgenuss, da kann eigentlich ein Laymon nur verlieren, oder? Aber nicht dieser. Die Familie erschien in meinem Geburtsjahr 1988 unter dem Namen Midnight's Lair, allerdings nicht geschrieben von Richard Laymon, sondern unter seinen Pseudonyme Richard Kelly. Als Protagonistin agiert Darcy Raines, in welche man sich, wie bei vielen anderen seiner Romane, glatt verlieben kann. Wie so oft, ist dieser Charakter hübsch, klug, taff, mutig, ach sagen wir es einfach so: Sie ist verdammt sexy. Was natürlich nicht in einem typischen Laymon fehlen darf, sie hat einen kleinen Freak um sich, einen stalker, jemanden der sie nackt sehen will, der in ihr eindringen will, Kyle Mordock. Neben ihrem Studium arbeitet Darcy in den Ferien in der Mordock-Höhle und führt dort Touristengruppen durchs halbdunkel, genauso wie an diesem Tag, sitzt auch Kyle mit im Boot, und genießt die Sicht auf Darcy, bis das Licht anfängt zu flackern und dann komplett erlischt. Es gibt keinen direkten Ausweg, nach oben führen nur elektronische Aufzüge, und der zweite Teil der Höhle, mit einem natürlichen Ausgang, wurde vor vielen Jahren versperrt. Darcy muss zusehen, dass keine Panik entsteht, und dass der Freak nicht den Gunst der Dunkelheit nutzt. Parallel erfährt man was sich über der Erde abgespielt hat, was dazu führt, dass der Strom ausgefallen ist und der wahre Grund, warum der zweite Teil der Höhle verschlossen wurde, entpuppt sich als der totale Horror. Hätte man die Mauern doch nie geöffnet... Finde das Buch hat sehr viele starke und kreative Momente, es ist gut durchdacht und am Ende muss man erst mal Luft hohlen und realisieren, dass war alles nur Fiktion, vielleicht. "Die Familie" kann ich wärmstens empfehlen, neben "Die Insel", "Die Jagd", "Nacht", "Der Ripper" reiht sich dieser Laymon ganz oben mit ein. Gnadenlose 5 blutverschmierte Sterne!

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  • Purer Nervenkitzel!

    Die Familie
    TammyB

    TammyB

    29. July 2015 um 09:49

    Wie der Vater, so der Sohn ... Über einem Höhlenlabyrinth liegt das Mordock Cave Hotel, bei Touristen sehr beliebt. Ein Familienbetrieb, geführt von Vater und Sohn Mordock. Beide legen Wert auf ihre Traditionen: Zimmer 115 ist stets für die attraktiveren Gäste reserviert. Nach einem Stromausfall wird die Mordock-Höhle für eine Touristengruppe zur Falle. Es ist dunkel. Es gibt keinen Ausweg. Und bald merken die Eingesperrten, dass in der Finsternis jemand lauert. Die Mordocks – und noch etwas anderes. Etwas, das Blut riecht. Etwas, das Fleisch will ...

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  • Krasses Buch

    Die Familie
    Darkwonderland

    Darkwonderland

    08. July 2015 um 17:07

    Dieses Buch ist ein muss für alle die denn harten Strang bevorzugen. Es ist dem entsprechend spannend und auch krass und blutig. Es ist nichts für schwache Nerven oder für Leute die Blut nicht haben können bzw. lesen können. Hat seine persönliche Note das auf jedefall. Dieses Buch ist spannend und kitzelt oderdentlich an den Nerven. Wer schlaflose Nächte haben will sollte sich dieses Buch vornehmen. Ich bin begeistert und habe seitdem einen Höllen respekt vor Höhlen die am Wasser liegen bzw die man zu Wasser besichtigen muss....denn man weiss nie was darin lauter oder einen beobachtet.... Neugierig??? Dann lest es Leute es lohnt sich........auf schlaflose Nächte =)

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  • Spannung pur

    Die Familie
    Susi180

    Susi180

    06. February 2015 um 20:02

    Über einem Höhlenlabyrinth liegt das Mordock Cave Hotel, bei Touristen sehr beliebt. Ein Familienbetrieb, geführt von Vater und Sohn Mordock. Beide legen Wert auf ihre Traditionen: Zimmer 115 ist stets für die attraktiveren Gäste reserviert. Nach einem Stromausfall wird die Mordock-Höhle für eine Touristengruppe zur Falle. Es ist dunkel. Es gibt keinen Ausweg. Und bald merken die Eingesperrten, dass in der Finsternis jemand lauert. Die Mordocks – und noch etwas anderes. Etwas, das Blut riecht. Etwas, das Fleisch will ... Quelle: www.Amazon.de Der Autor: Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und ist in Kalifornien aufgewachsen. Er hat Englische Literatur erst in Oregon und später wieder in Kalifornien, an der Loyola University in Los Angeles studiert. Bevor er seinen Lebensunterhalt gänzlich mit dem Schreiben bestreiten konnte, arbeitete er u. a. als Lehrer und Bibliothekar. Neben Dutzenden von Romanen veröffentlichte er zahlreiche Kurzgeschichten und wurde zu einem der erfolgreichsten Horrorautoren überhaupt. Der Roman "Parasit" wurde 1988 vom "Science Fiction Chronicle" zum besten Horrorroman gekürt und für den "Bram Stoker Award" vorgeschlagen. Laymon nutzte auch Pseudonyme, z. B. Lee Davis Willoughby für Westernromane oder Carla Laymon für Romanzen. Er verstarb am Valentinstag des Jahres 2001. Quelle: www.Amazon.de Meine Meinung: Ich musste nach dem zuklappen der letzten Seite erstmal durchatmen. Ich hatte mir unter der Beschreibung eine andere Story vorgestellt aber bin auch so restlos begeistert. Der Autor versteht es mit seinem fantastischen Schreibstil den Leser gefangen zu nehmen. Die Geschichte war von der ersten Seite an spannend und der Spannungsbogen hat für mich auf keiner Seite abgenommen. Die Geschichte ist grausam, extrem blutig und sehr gewaltgeladen. Also ich würde das Buch nicht von Jugendlichen unter 18 Jahren lesen lassen und auch für zarte Erwachsene ist diese Geschichte absolut nichts. Mich hat sie total mitgerissen und ich habe es geliebt in die Höhle abzutauchen. Mit zu fiebern und mich zu fragen wie es wohl enden wird. Der Autor hat eine Phantasie die wirklich unbeschreiblich ist und ich denke das macht seine Bücher auch so beliebt. Für mich war es das erste Buch von ihm aber definitiv nicht mein letztes. Das nächste steht schon bereit ;) Wer also mal eine wirklich spannungsgeladene Geschichte lesen möchte wo auch die Gewalt nicht zu knapp ist und ein bisschen Horror auch mitspielt ist hier absolut richtig. Für alle anderen Finger weg….

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  • So schnell werde ich keinen Fuß mehr in eine Höhle setzen.

    Die Familie
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. December 2014 um 01:45

    "Dort unten lauert etwas. Etwas, das Blut riecht. Etwas, das Fleisch will..." "Es wäre ein Fehler, Richard Laymon nicht zu lesen!" - Stephen King Das Mordock Cave Hotel ist bei Touristen sehr beliebt: Es liegt direkt über einem unterirdischen Höhlenlabyrinth, das zu Erkundungstouren einlädt. Als gerade eine Gruppe einen Trip durch die Höhle unternimmt, fällt plötzlich der Strom aus... In der völligen Dunkelheit stellen die Touristen ernüchternd fest, dass sie in der Höhle gefangen sind, da auch die Aufzüge nun nicht mehr funktionieren. Doch das ist noch lange nicht das Schlimmste: Denn dort unten in der Finsternis des Höhlengefängnisses lauert etwas. Etwas, das über die Anwesenheit der eingesperrten Personen mehr als erfreut ist. Es lauert in der Dunkelheit und sehnt sich nach Fleisch... "Die Familie" ist mein erster Laymon. Zunächst wusste ich nicht ganz, wie ich das Buch beurteilen soll - meiner Bewertung kann man entnehmen, dass ich doch recht begeistert bin. Es ist in der Tat sehr brutal, dadurch dass Laymon sehr detailliert schreibt und dem Leser somit ein sehr klares Bild von der Situation malt. Laymon erzählt sehr dicht und temporeich, er wechselt geschickt die Perspektive und versetzt den Leser so in einen dauerhaft angespannten Zustand: Was passiert nun dort, wo er uns gerade mit einem fiesen Cliffhanger zurückgelassen hat? Aber hey - hier passiert ja auch gerade eine Menge! Zum Nägelkauen. Das Setting ist unglaublich geschickt gewählt. Geht es unheimlicher, als vollkommene Finsternis? Kein einziger Strahl des Tageslichts schafft es hinein in das tödliche Höhlenverlies. Laymon schafft es, die dauerhafte Angespanntheit der Charaktere, die Unsicherheit aufgrund der Dunkelheit, auch auf den Leser überschwappen zu lassen - selbst wenn man am Tage liest! Diese Höhle bietet kein Entrinnen und neben dem Grauen in den dunklen Ecken außerdem auch jede Menge natürliche Gefahren. Jeder der beispielsweise schon einmal eine Tropfsteinhöhle besichtigt hat, wird bestätigen können, dass man definitiv nicht allein dort vergessen bleiben will. Vor allem nicht, wenn das Licht ausgeht. Die Charaktere lernen wir direkt kennen, wenn sie zur Aktion schreiten müssen, denn Laymon vergeudet keine Zeit mit "Drumherumschwafeln". Es sind ohnehin solche Momente - man sieht sein eigenes Leben und das seiner Liebsten bedroht - die wohl am interessantesten sind, wenn man einen Charakter einschätzen möchte. Und an dieser Stelle handeln sie verständlich, aber trotzdem bewundernswert. So sind mir die Charaktere insgesamt sehr sympathisch. Aber Laymon zeichnet ein rundes Bild und versteift sich nicht auf eine Person, sondern versucht, das nackte Grauen im Ganzen greifbar zu machen. Somit lässt sich also sagen, dass der Erzählstil unglaublich fesselnd und düster ist. Die Story ist einfallsreich und es verbirgt sich mehr dahinter, als man im ersten Moment vermuten mag. Einzig und allein das Ende gefiel mir persönlich nicht so gut, da einiges im - Achtung, Wortspiel - Dunkeln gelassen wurde ;) Vielleicht war das aber auch Absicht... Fazit: In eine Höhle werd' ich in nächster Zeit keinen Fuß hineinsetzen... Das wird nicht mein letzter Laymon sein.

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  • Die Familie

    Die Familie
    rosenkrieg

    rosenkrieg

    12. November 2014 um 11:13

    Ich bin absoluter Laymon Fan und auch dieses Buch hat mir super gefallen. Hin und wieder war es mir etwas in die Länge gezogen aber ansonsten sehr spannend. 

  • Im Dunkel lauert das Grauen

    Die Familie
    Thommy28

    Thommy28

    03. October 2014 um 15:58

    Wer sich zum Inhalt informieren will, dem empfehle ich die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Mehr ist dazu auch nicht zu sagen, Laymon muss man einfach erfahren - oder auch nicht....! Auch in diesem Buch ist als Erstes zu bemerken, dass es dem Autor wieder gelingt, die Story in seiner unnachahmlichen Art zu erzählen. Sein Schreibstil ist einfach etwas ganz Besonderes. Er dringt in die Gedankengängen der Protagonisten ein - auch und gerade wenn diese manchmal wirr und widersprüchlich sind - und kann dies auch dem Leser vermitteln. Ansonsten beinhaltet die Geschichte wieder jede Menge Horror, Sex und Anzüglichkeiten vom Feinsten. Insgesamt würde ich meinen, nicht das allerbeste Buch des Autors - aber allemal ein sehr lesenswertes Exemplar.

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  • Ein dunkles Familiengeheimnis

    Die Familie
    SitataTirulala

    SitataTirulala

    01. October 2014 um 20:44

    "Wenn du das nächste Mal eine Höhle sehen willst, May", flüsterte er, "dann kauf dir ein Bilderbuch." Kyle Mordock und sein Vater betreiben das Mordock Cove Hotel, das direkt über dem gleichnamigen Höhlenlabyrinth liegt. Wer hier absteigt, lässt es sich meist nicht nehmen, auch die Höhlen zu besichtigen, über die man sich eine schaurige Geschichte erzählt. Vor etlichen Jahrzehnten soll hier Kyles Urgroßmutter Elizabeth zu Tode gestürzt sein, weswegen heute nur noch ein Teil der Höhle für die Hotelgäste zugänglich ist. Der übrige Teil ist durch eine dicke Mauer abgesperrt. Als es zu einem Feuer im Hotel kommt, wird eine Gruppe Touristen unter der Führung der jungen Studentin Darcy Raines in dem Höhlenlabyrinth eingeschlossen. Niemand weiß, was sechzig Meter weiter oben passiert ist. Wann die Feuerwehr kommt. Wann überhaupt etwas passiert. Also beschließt die Gruppe, es auf eigene Faust zu versuchen. Hinter Elys Mauer gibt es angeblich einen natürlichen Zugang zur Höhle. Doch sind tückische Spalten und Klippen wirklich das einzige, was hinter der Mauer wartet? Kyle Mordock weiß es besser. Ein seit Generationen gehütetes Familiengeheimnis - und es lauert auf Fleisch... Wie kann man nicht neugierig auf einen Autor sein, über den der Großmeister Stephen King sagt, dass es ein Versäumnis wäre, ihn nicht zu lesen? Als Fan von Stephen King und jemand, der ab und an ein wenig Horror nicht abgeneigt ist, weder in Buch- noch in Filmform, habe ich also nicht lange gezögert und meine Nase in "Die Familie" gesteckt. Man begleitet zunächst die junge Studentin Darcy Raines, die im Auftrag der Mordocks Führungen durch das Höhlensystem leitet, um sich ein bisschen Geld zu verdienen. Es ist eine Führung wie jede andere auch und wieder mal ist der gruselige 15-jährige Sohn des Chefs dabei. Der kennt die Führung zwar längst in und auswendig, lässt aber keine Gelegenheit aus, Darcy auf den Hintern zu schauen. Und auch wenn mich die doch etwas vulgäre Sprache an mancher Stelle gestört hat, dieser creepige, pubertierende Junge ist Laymon wirklich gelungen. Ich für meinen Teil hätte lieber mit einem Dutzend anderer Leute in dieser Höhle festgesteckt als mit ihm. Aber nicht nur Kyle ist ein Problemfaktor da unten. Sobald der Strom ausfällt, drehen natürlich alle ein bisschen am Rad, die Leute werden unsicher, reizbar, ängstlich. Was mir hier sehr gut gefallen hat ist, dass Laymon den Bogen nicht überspannt hat. Ja, es gibt in der Gruppe Reibereien untereinander und ja, einige haben tatsächlich Angst dort unten im Dunkeln. Aber Laymon hat hier an einer Herde hysterisch durcheinander rennender Schafe gespart und dafür bin ich ihm sehr dankbar. Wenn ich mir überlege, wie ich mich selbst verhalten würde, käme das schon ungefähr hin. Ruhig bleiben und auf die Feuerwehr warten. Wird es deswegen langweilig? Ein ewiges Warten und Nichtstun? Überhaupt nicht! Weil niemand weiß, was den Stromausfall ausgelöst hat und wann das Problem behoben sein wird, kommt Darcy auf die Idee, nach dem natürlichen Zugang der Höhle zu suchen, der hinter "Elys Mauer" liegen soll. Bewaffnet mit einer Spitzhacke macht sie sich mit einer kleinen, ausgewählten Truppe auf den Weg zur Mauer, nicht ahnend, dass hinter deren Entstehung eine noch deutlich dunklere Geschichte steckt als der tragische Tod Elizabeth Mordocks. Gleichzeitig erfährt man auch, wie sich draußen Darcys Mutter Chris und der Vater eines anderen jungen Mädchens in der Höhle auf die Suche nach ihren Töchtern machen. Auch sie wollen nicht warten, bis die Feuerwehr alles in die Hand nimmt. Und auch sie haben von dem natürlichen Zugang gehört. Auf beide Gruppen wartet dort das Grauen. Richard Laymon überzeugte mich mit durchaus gelungenen Charakteren und einer trotz wir-stecken-fest-Situation sehr dynamischen und spannenden Story. Allerdings muss ich einfach doch merkliche Abzüge dafür verteilen, dass alles, was auch nur annähernd in eine erotische, zwischenmenschliche Beziehung geht, klingt wie die Verschriftlichung eines drittklassigen Pornos. Ich würde "Die Familie" keinen zart besaiteten Gemütern anempfehlen und mir ist klar, dass Laymon mit dieser teils sehr vulgären Sprache vermutlich einfach versucht hat, einen gewissen Härte-Level zu halten. Mir aber ist das jedes Mal wieder so aufgestoßen, dass es dafür ein Blümchen Abzug gibt. Es bleiben drei solide Blümchen für Laymons Roman und eine Empfehlung für die Liebhaber kurzweiligen Gänsehaut-Horrors, die sich an ein wenig härterer, schmuckloser Sprache nicht stören. Rezension hier: http://licentiapoeticae.blogspot.de/2014/09/br-richard-laymon-die-familie.html

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