Die Insel

von Richard Laymon 
3,7 Sterne bei493 Bewertungen
Die Insel
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Positiv (314):
Navi_M_Grays avatar

"Letzten Satz gelesen und in ein 5-minütiges Lachflash ausgebrochen..." bei der Urfassung

Kritisch (91):
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Wer gerne über die Reize des weiblichen Körpers liest, kann getrost zugreifen... Mir ist der Stil zu sexistisch.

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Inhaltsangabe zu "Die Insel"

Das Böse hat einen Namen
Ein nervenzerreißendes Katz-und-Maus-Spiel von Richard Laymon, einem der meistverkauften Horror- und Thriller-Autoren unserer Zeit.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453721876
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:557 Seiten
Verlag:Heyne, W
Erscheinungsdatum:25.09.2008
Das aktuelle Hörbuch ist am 04.03.2010 bei Audible Studios erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Navi_M_Grays avatar
    Navi_M_Grayvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: "Letzten Satz gelesen und in ein 5-minütiges Lachflash ausgebrochen..." bei der Urfassung
    Die nichtverstümmelte Fassung ist wunderbar! Besonders der Schluss XD

    Es war im Jahr 2014, als ich als Buchhändlerin gearbeitet habe, als ich mir dieses Buch gekauft hatte. Ungelesen lag es im Regal. Wieso?
    Ein Freund erzählte mir von der Existenz einer unzensierten Fassung. Wieso dann also eine misshandelte und geschudene Ausgabe lesen, wenn es eine Urfassung gibt?
    ZVAB machte es dann schliesslich möglich und so kommt es, dass ich zwei Bücher vor mir liegen habe. In dieser Rezi werde ich auf beide Ausgaben eingehen und viel spoilern. Gleich vorweg muss ich aber anmerken, dass ich nicht verstehe, wieso man dieses Buch zensieren musste? Es liest sich so, wie alle Bücher Laymons und ist weniger abartig, als ich mir das ausgemalt hatte. Ja man könnte fast sagen, ich bin ein bisschen enttäuscht, denn von der Zensur hatte ich mir eine heftige Ausgabe versprochen. Na ja... legen wir los


    "Letzten Satz gelesen und
    in ein 5-minütiges Lachflash
    ausgebrochen..."
    – Navi M. Gray
    In einem SatzFamilie macht einen Ausflug auf eine einsame Insel, gerät in einen Hinterhalt und wird nach und nach dezimiert.

    Empfehle ich dieses Buch? Wieso?
    Ja - die unzensierte Fassung
    Es ist zur Seltenheit verkommen, dass ich ein Ende so gelungen finde, dass ich in schallendes Gelächter ausbreche, dass gute 5 Minuten anhält. Zuletzt war das bei der Verfilmung von Stephen King's The Mist der Fall. Was habe ich über den Schluss gelacht. 😂
    Die Insel ist in Tagebuchform geschrieben. Rupert, der Freund von Connie, die wiederum die Tochter von Billie ist, hält die Geschehnisse auf der Insel fest. Er schreibt über Connie, die keine Chance auslässt, ihn blöd anzumachen. Er schreibt, als kleiner Perversling, über seine Fantasien mit Billies Mutter oder deren Schwester Kimberley. 
    Das Buch ist in einem angenehm rasanten Tempo geschrieben, wo kaum Langeweile aufkommt. Einzig bei Ruperts Träumen ist man versucht, ein paar Seiten zu überspringen. 
    Allerdings muss ich sagen, dass die Geschichte recht absehbar ist, wenn man schon ein zwei Bücher von Laymon gelesen hat. Die erste Leiche taucht auf, der Falsche wird verdächtigt. Dann kommts zur zweiten Leiche und ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt. Als sich dann auch noch ein Familienmitglied auf die Seite des Feindes stellt, ist die Situation perfekt. 
    Rupert selbst ist ein Teenie, den man gemeinhin als Flasche oder Handtuch oder Waschlappen bezeichnen würde. Er lässt einige Gelegenheiten aus, den Feind zu töten, dafür frönt er selbst bei gröbsten Misshandlungen an den Frauen, seiner perversen Fantasien. 
    Als ich dann die letzte Seite gelesen hatte, war ich nicht erstaunt über den Ausgang der Geschichte. Es passt absolut. Und ganz ehrlich, mit sowas hatte ich gerechnet. Trotzdem ein gelungenes Buch! 
    Es liest sich etwa gleich rasant und amüsant, wie Nacht von Laymon. Es hat so manche Stellen, die einfach zynisch und bitterböse sind, und so das Ganze etwas auflockern. 
    Allerdings muss ich sagen, dass die Geschichte nicht immer ganz logisch ist - wie üblich bei Laymon. Beispielsweise scheinen sämtliche Familienmitglieder Olympioniken zu sein, deren Disziplin das Speerwerfen ist. Haben doch alle derart trainierte Oberarme, dass sie präzise mit einem Speer umgehen können. Ähm... ja

    Hier unten kommen wir zum Vergleich. Ich habe mir die Mühe gemacht, die zensierten Stellen abzutippen. Lest Euch das durch, und sagt mir, ist das wirklich sooo schlimm, dass man das hat zensieren müssen? Nur weil irgendeine zartbesaitete Deutsche das nicht verkraftet und Druck auf den Verlag gemacht hat? Wieso hat man sich als Heyne-Verlag schliesslich gebeugt? Und was ist an den zensierten Stellen anders? Wer Laymon kennt, weiss, dass dies nicht untypisch ist. Wenn man so will, könnte ma jedes Buch von Laymon zensieren. Wo sind wir bitte angekommen, dass wir Bücher zensieren, weil irgendeine Schnulzenleserin, anstelle von Rosamunde Pilcher oder Nicholas Sparks versehentlich zu Laymon gegriffen hat? 
    Soll ich mir ernsthaft ein Buch aus der FESTA-EXTREM-Reihe kaufen und mich dann über die darin vorkommende Perversion aufregen? 
    Vielleicht kann mir ja jemand den Sinn dieser Zensur hier erläutern? Denn ich habe wirklich keinerlei Verständnis dafür.
    Was denkt Ihr darüber?

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    Fuexchens avatar
    Fuexchenvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Wer gerne über die Reize des weiblichen Körpers liest, kann getrost zugreifen... Mir ist der Stil zu sexistisch.
    trifft leider nicht meinen Geschmack

    Nach der Explosion ihrer Jacht finden sich acht junge Urlauber auf einer einsamen Südseeinsel wieder, weitab von jeder Zivilisation. Was als Abenteuer beginnt – früher oder später wird sie ja bestimmt jemand retten, denken sie -, entwickelt sich jedoch zu einem Albtraum, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint: als nämlich einer von ihnen auf bestialische Art und Weise ermordet wird und sich herausstellt, dass die Explosion der Jacht kein Unfall war…
    (Kurzbeschreibung übernommen)

    Um ehrlich zu sein, ich weiß nicht, was ich von diesem Buch halten soll. Soweit ich das in Erfahrung bringen konnte, existieren von diesem Buch zwei Versionen. Eine zensierte, bei der ist das Cover schwarz und eine unzensierte mit grünem Cover. Ich habe die unzensierte Version gelesen.

    Die Grundidee gefällt mir, aber ich befürchte, das war es auch schon.
    Mir ist der Schreibstil zu sexistisch, die Charaktere sind zu flach (die Beschreibung der weiblichen Körper war um einiges wichtiger, als die Frauen selbst) und richtige Spannung, so dass das Buch mich fesseln konnte, kam leider auch nicht auf.
    Das einzige, was mir gefällt, ist das Cover.

    Ich hoffe einfach, dass die zensierte Ausgabe mir mehr zugesagt hätte. Aber mein Verlangen, diese zu lesen geht gleich null. Von mir gibt es nur einen Stern.

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    S
    sandra90vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Stellenweise sehr langweilig und nervige Protagonisten
    Die Insel - Richard Laymon

    Zum Inhalt:
    Nach der Explosion ihrer Jacht finden sich acht junge Urlauber auf einer einsamen Südseeinsel wieder, weitab von jeder Zivilisation. Was als Abenteuer beginnt, entwickelt sich jedoch zu einem Albtraum, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint: als nämlich einer von ihnen auf bestialische Art und Weise ermordet wird und sich herausstellt, dass die Explosion der Jacht kein Unfall war …


    Meine Meinung:
    Irgendwie bin ich mir nicht so sicher, was ich von dem Buch halten soll. Auf der einen Seite war es sehr langatmig und langweilig und dann ging es wieder spannend her. Das Buch ist aus Sicht von Rupert in der Tagebuchform und sehr einfach geschrieben. Jedoch muss ich sagen, dass mich diese oberflächliche und sexistische Erzählung überhaupt nicht angesprochen hat. Es wird seitenlang über die körperlichen Vorzüge der anwesenden Damen berichtet, selbst dann wenn es um Leben und Tod der Schiffbrüchigen geht. Die Handlung war für mich oft überhaupt nicht nachvollziehbar und die Charaktere kommen sehr dümmlich daher. Das Ende war etwas überraschend und konnte mich nicht wirklich überzeugen. Da ich aber schon viel positives über den Autor gehört habe, werde ich Laymon nochmal eine Chance geben und ein anderes Buch von ihm lesen. 

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    NataschaWahl81s avatar
    NataschaWahl81vor 4 Monaten
    Marquis de Sade Abklatsch

    Erst einmal war ich überrascht, dass der Autor schon seit siebzehn Jahren nicht mehr unter uns weilt und dass das Buch 2008 zensiert wurde. (Erscheinungsdatum war in Deutschland 2006.) 
     
    Da bei mir im Impressum "Printed in Germany 2013 -
    16. Auflage", steht, gehe ich davon aus, dass ich die zensierte Fassung besitze. Was sich nach ausgiebiger Recherche im Internet bestätigt hat, da in der geschnittenen (also in meiner) Fassung, das Ende umgeschrieben wurde.
     
    Doch nun von Anfang an: Ich wusste so rein gar nichts von Richard Laymons Stil. Weder, dass er explizit Gewalt darstellt, noch das der Schriftsteller für seine kompromisslosen Sexszenen bekannt ist. 
     
    Gleich die ersten Sätze des Buches trafen genau mein Humor: 
     
    "Heute ist die Jacht explodiert. Zum Glück waren wir gerade am Land und haben ein Picknick gemacht, sonst wären wir wohl alle mit in die Luft geflogen. So hat es nur Prince Wesley erwischt. Eigentlich war er überhaupt kein Prinz, sondern ein Riesenarschloch. Entschuldigung, ich weiß ja, dass man über Tote nichts Schlechtes sagen soll, aber er ist mir nun mal fürchterlich auf den Sack gegangen." 
     
    Was bedeutete, dass mich die erste Hälfte des Romans großartig amüsiert hat, da mich die sarkastische Art zu schreiben, anfänglich sehr an Tommy Jaud erinnerte. 
     
    Klar gingen auch mir irgendwann die pubertären Beschreibungen des Protagonisten auf den Keks, wie knackig der Hintern und wie prall die Brüste der angeschmachteten Weiblichkeiten waren, was zudem irgendwann die Atmosphäre eines RTL2 Softpornos annahm. 
     
    Als sich die Krimihandlung dann in einen Survival-Thriller verwandelte, da der Leser erfährt, WER für die Explosion und die anderen Vorkommnisse auf der Insel verantwortlich war, nimmt die Spannung meiner Meinung nach, ein wenig ab. 
     
    Außerdem agieren die unfreiwilligen Inselbewohner manchmal derart strunzdumm, dass ich nur mit dem Kopf schütteln konnte.
     
    Der Roman, von dem ich nach den ersten Seiten glaubte, dass dies ein 5 - Sterne Kandidat wird, verwandelte sich nach und nach in eine 2 - Sterne Bewertung, und zwar aus folgendem Grund:
     
    Ich bin ja nun wirklich nicht zimperlich. Weder was Sexszenen angeht, noch wenn es in Romanen "blutig" zugeht, doch was bei mir ein absolutes NO-GO ist, ist Sex oder Gewalt an Minderjährigen.
     
    Da gilt für mich auch die künstlerische Freiheit nicht mehr.
    Das ist einfach nur fern jeglichen kultivierten Geschmacks. 
     
    Versteht mich nicht falsch ... es geht nicht um die sachliche Schilderung solcher Szenen, ... das die Welt nicht aus rosa Zuckerwatte besteht, ist mir klar ...
    Nein, es geht darum, dass diese Gewalt und andere sexuellen Handlungen dem Protagonisten GEFALLEN, ja sogar "erregt" hat ... Da könnte ich nur noch kotzen. 
     
    Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass am Schluss fast jede spannende Szene in einen Porno verwandelt wird.
     
    Das einzige Talent, welches der Schreiber in jenem Moment besitzt, ist diese ekelerregend, albern und lächerlich zugleich zu gestalten (Ich sag nur: Pipi-Szene) 
     
    Und auch das Ende ist in der zensierten sowie ungeschnittenen Fassung "offen", was mich mit vielen Fragezeichen ??? und einen bitteren Nachgeschmack zurückgelassen hat. 
     
    "Nicht nur, dass sie von der schönsten Frau kam, die ich je getroffen habe, sondern weil ich auch noch Kimberlys nackte Haut und ihre Brüste spürte, die sich durch den Stoff des Bikinioberteils weich gegen mich drückten. Ob sie mich jemals wieder so umarmen wird?"
     

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    xdemon_hunterxs avatar
    xdemon_hunterxvor 5 Monaten
    Ein Paradies, das zur Hölle wird

    Gestern habe ich „Die Insel“ von Richard Laymon beendet und ich muss sagen, es ist eins seiner schwächeren Werke und ich bin froh, dass dieses Buch nicht das Erste war, was ich von ihm gelesen habe.



    Klappentext:


    Nach der Explosion ihrer Jacht finden sich acht junge Urlauber auf einer einsamen Südseeinsel wieder, weitab von jeder Zivilisation. Was als Abenteuer beginnt – früher oder später wird sie ja bestimmt jemand retten, denken sie –, entwickelt sich jedoch zu einem Albtraum, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint: als nämlich einer von ihnen auf bestialische Art und Weise ermordet wird und sich herausstellt, dass die Explosion der Jacht kein Unfall war …


    Meine Meinung:


    Es ist auch bei diesem Buch wieder schwer, nicht zu spoilern, da Vieles passiert, was die Handlung allerdings nicht immer voran treibt.
    Das typische Szenario: Auf einer Insel gestrandet, zunächst kein Problem, da die Umgebung ja schön ist und es bestimmt Schlimmeres gibt. Doch wie zu erwarten, kocht die Stimmung hoch, bis die Gruppe sich spaltet. Was danach folgt sind einige Kämpfe, Verfolgungsjagden und nicht zu vergessen die ständige Geilheit des Protagonisten, der die Geschichte in Form von Tagebucheinträgen erzählt.


    Sex ist hier wie in jedem Laymon, den ich bis jetzt gelesen hab, an der Tagesordnung, da wird auch gerne mal die Mutter der eigentlichen Freundin begafft und sich vorgestellt, wie es ist mit ihr zu schlafen. An sich hab ich mit sowas keine großen Probleme, aber hier nimmt es leider überhand und kommt wirklich immer zu den unpassendsten Momenten.


    Mir persönlich, ist das Buch auch etwas zu lang geschrieben, da in vielen Sequenzen nur wiederholt wird, wie einer in den Dschungel geht und eine andere Person sucht, was für die Handlung nicht sonderlich wichtig ist.


    Das Ende hat mir leider auch überhaupt nicht gefallen. Klar, Laymon übertreibt immer und man denkt sich jedes mal „Oh Gott was ist da bitte los?!“, aber bei diesem Buch stößt der Autor leider nur auf Unverständnis bei mir, da ich mir nie vorstellen könnte, dass es so ein Ende geben könnte.



    Mein Fazit:

    Leider nicht so berauschend, wie bisherige Bücher die ich von ihm gelesen habe. Nach der Gruppenspaltung geschieht eine Zeit lang nicht sonderlich viel, was die Geschichte unnötig lang macht. Die Idee ist wirklich gut und auch anfangs war ich wirklich begeistert, dennoch nahm diese Begeisterung im Laufe des Buches ab.

    Der Schreibstil ist jedoch wie immer gut und lässt sich einfach lesen. Als es Richtung Finale geht nimmt die Spannung nochmal auf und es passieren wirklich ein paar unvorhersehbare Dinge, jedoch hat mich das Ende des Buches nicht wirklich überzeugt.


    Ich werde Laymon trotzdem weiter lesen, da ich von ihm auch andere Werke kenne, die zwar auch perfide und krank sind, von der Story her aber doch mehr bieten und vor allem ein besseres Ende aufzeigen.



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    Thommy28s avatar
    Thommy28vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Krasser Horror-Trash - eben typisch Laymon
    Krasser Horror-Trash - eben typisch Laymon

    Einen ganz kleinen Blick auf das Geschehen gestattet die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:


    Nach geraumer Zeit habe ich mir wieder einmal einen "Laymon" gegönnt. Nicht nur dass dieser Autor polarisiert wie kaum ein anderer, nein - man muss in auch in bekömmlichen Dosen geniessen. 

    Die Geschichte trieft - wie nicht anders zu erwarten - von Blut, Schweiß, Tränen, Gewalt, Folter und natürlich permanenten sexuellen Komponenten. Dabei schreibt der Autor einfach; fast so wie ihm "der Schnabel gewachsen" ist. Das macht einen der Reize dieser Bücher aus. Er treibt nicht nur die Handlung permanent weiter, er verliert sich durchaus auch in den oft wirren Gedankengängen der Protagonisten. Das macht die "Schreibe" irgendwie liebenswert lebensnah....! Klar ist der Horror niemals weit entfernt und kommt auch immer wieder recht krass, dreckig und auch eklig rüber. Wer das nicht mag, sollte die Finger von diesem Buch lassen.

    Bis auf ein paar Längen in der Mitte des Buches hat mir Spannung und Tempo gut gefallen, obwohl ich auch schon bessere, spannendere Romane des Autors gelesen habe.  Interessant fand ich den Aufbau des Buches in Form eines Tagebuches. Das war mal etwas nicht so oft gelesenes...!

    Ich habe meine "Dosis Laymon" jedenfalls wieder mal geniessen dürfen!  Demnächst sicher wieder mal........!


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    Luviardas avatar
    Luviardavor 6 Monaten
    Heftig gut!


    Die Insel war mein erster Laymon und was soll ich sagen, mittlerweile habe ich fast alle seine Bücher gelesen. Richard Laymon schreibt sehr leicht aber auch ohne Rücksicht. Die Insel ist grausam, ekelhaft und aber auch grandios gut. Ich fand die Geschichte sehr spannend und richtig gut. Musste damals aber auch einmal das Buch unterbrechen, da es zu heftig für mich wurde. Ein paar Jahre später hab ich es dann nochmal gelesen und ab da kamen immer neue Laymons dazu. 
    Zum Inhalt will ich gar nicht viel verraten, alles was man wissen muss steht ja auf dem Klappentext. Vom Rest sollte man sich wirklich einfach überraschen lassen.



    Wer aber nicht so hart im Nehmen ist, sollte eher vorsichtig sein mit Laymons Büchern. Aber ausprobieren lohnt sich!

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    PeWas avatar
    PeWavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Einer der besseren Laymons
    Einer der besseren Laymons...

    Nach der Explosion einer Yacht finden sich ein paar Urlauber als Gefangene auf einer Insel wieder. Bald mal passieren alarmierende Dinge und es stellt sich heraus, dass die Explosion kein Unfall war. Erzähler ist ein 18jähriger, der die Geschehnisse in Tagebuchform aufzeichnet.
    Hörte sich für mich recht interessant an und war das auch, allerdings mit ein paar Schwächen.

    1) Die ständigen Wiederholungen der sexuellen Phantasien des 18 jährigen Erzählers werden bald mal langweilig.
    2) Das Buch ist in Tagebuchform geschrieben, was vor allem im späteren Verlauf die Erzählung ein wenig schwer glaubhaft macht. Wer nimmt sich die Zeit, in einem Tagebuch auf die schon 100 mal erwähnten körperlichen Vorzüge einer Frau hinzuweisen, wenn gerade alarmierende Dinge passiert sind?
    3) Einige der Handlungen der Personen sind schwachsinnig. Leser machen sich schnell ein Bild von Buchcharakteren, und wenn die nicht ständig am oberen Rand ihrer Leistungsfähigkeit agieren, werden sie unglaubwürdig. Ich hoffe, ich verrate damit nicht zuviel, aber als Beispiel möchte ich anführen, dass ein halbwegs intelligenter Mensch, der sich an zwei gefährliche schlafende Personen anschleicht, NIEMALS im Raum bleiben würde, wenn eine der beiden aufwacht und den Typen auffordert, näherzukommen. Speziell dann, wenn er das, was er haben will, schon hat.

    Als positiv hab ich wiederum den flüssigen Schreibstil empfunden. Ich war bald mal durch mit dem Ding. Die Geschichte hat mich zumindest soweit gefesselt, dass ich das Buch nicht weggelegt habe.

    Drei Sterne, weil's mir im Großen und Ganzen doch Lesevergnügen bereitet hat. Wer aber die Beschreibung sexueller Gewalt selbst in Romanform inakzeptabel findet oder eine Abenteuer-Kriminalgeschichte nicht laufend von den feuchten Phantasien eines 18jährigen unterbrochen haben möchte sowie unsinniges Verhalten von Romanfiguren nicht akzeptiert, wird mit diesem Buch keinen Spaß haben.

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    anra1993s avatar
    anra1993vor 2 Jahren
    Eins der schlechtesten Bücher, die ich seit langem gelesen habe..


    Das Cover
    Ich fang mal mit dem Cover an. Das finde ich gar nicht schlecht, sondern es gefällt mir gut. Es drückt aus, dass den Leser ein blutiger Thriller erwartet und durch den grünen Hintergrund, kommt das Wort Dschungel und damit auch die Insel gut zur Geltung.

    Der Schreibstil
    Ich würde nicht sagen, dass der Autor einen schlechten Schreibstil hat, sondern es viel an seiner Umsetzung liegt. An sich ließ sich das Buch flüssig lesen und es war gut zu verstehen.
    Die Charaktere
    Waren für mich zum Teil sehr nervig. Bei den Charakteren hat mir zum Teil die Tiefe und die Authentizität gefehlt. Zu dem gab es Personen, die nur rumgeheult oder rumgemotzt haben und andere, wie der Protagonist, die Frauen nur auf das Äußerliche reduziert hatten. Leider konnte ich mich mit keinem der Charaktere anfreunden.

    Der Einstieg
    Den Einstieg finde ich in Ordnung. Der Protagonist erzählt kurz wo er sich befindet und stellt alle Personen vor. Allerdings ging er mir hier mit seiner Art direkt auf die Nerven.

    Die Spannung, Handlung und Idee
    Die Idee hinter dem Buch ist sicherlich gut, aber die Umsetzung ist grauenhaft. Ich habe erwartet, dass es ein wenig gruselig wird und das viel Blut fließt und das einfach Spannung aufkommt. Das war leider weit gefehlt. Blut ist geflossen, aber jetzt nicht so, dass es wirklich schlimm wäre. Die Spannung blieb überwiegend auf der Strecke, da die Charaktere selbst mit sich zu viel zu tun hatten. Zu dem ist vielleicht auch die Sichtweise nicht die geeignetste. Denn der Leser erfährt nur etwas vom Protagonisten, da er Tagebuch führt. So fehlen die ganzen Hintergrundinfos durch andere Charaktere und der Protagonist hat, wenn man es so nimmt, alle nur als schlecht dargestellt oder sie in seiner sexuellen Phantasie beschrieben. Das hat mich persönlich sehr genervt. Zu dem treten die Morde mehr in den Hintergrund. Zum Teil hatte ich das Gefühl, dass es die agierenden Personen nicht mal stört, dass gerade einer abgemurkst wurde.

    Das Ende
    Das Buch war für mich bei ca. 400 Seiten zu Ende, weil es mich so genervt hat und es so abgedreht wurde, dass ich es nicht mehr lesen konnte. Die sexuellen Gedanken hatten für mich schon vorher nicht den richtigen Platz gehabt. Als dann noch der brutale Ringkampf, an dem sich andere aufgeilen zu Tage kam, zu dem übrigens eine Minderjährige gezwungen wurde, war es für mich aus. Ich hab noch mal quergelesen, weil ich gehofft hab, dass es vielleicht noch mal besser wird, aber es wurde nur noch schlimmer und unrealistischer.

    Mein Fazit
    Eins der schlechtesten Bücher, die ich bisher gelesen habe. Mit den Charakteren konnte ich mich nicht anfreunden, die Spannung blieb auf der Strecke und die sexuellen Phantasien und Handlungen waren unrealistisch. Für mich 1,4 Sterne, da der Schreibstil in Ordnung ist.

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    ichhh07s avatar
    ichhh07vor 2 Jahren
    "Die Insel" von Richard Laymon

    "Die Insel" ist ein 576 seitiger Roman von Richard Laymon, dieser im August 2006 erschien.

    Klapptext:
    Nach der Explosion ihrer Jacht finden sich acht junge Urlauber auf einer einsamen Südseeinsel wieder, weitab von jeder Zivilisation. Was als Abenteuer beginnt, entwickelt sich jedoch zu einem Albtraum, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint: als nämlich einer von ihnen auf bestialische Art und Weise ermordet wird und sich herausstellt, dass die Explosion der Jacht kein Unfall war …

    Meine Meinung:
    Als Erzählstil wurde die Tagebuch From gewählt, welche von einem 18-Jährigen verfasst werden. Dies bedeutet es wir immer nur alles aus seiner Sicht erzählt. Jedoch ist die Schreibweise eher simpel, plumb und teilweise vulgär (vielleicht ist dies beabsicht um zu untermauern, dass die Tagebucheinträge eigentlich von einem 18- Jährigen sexuell Frustierten Jugendlichen stammen)

    Des weiteren wird das Buch als Thriller bzw. Horrobuch vermarktet. Meiner Meinung nach ist hat das Buch jedoch weder besonders grusilig noch besonders spannend. Irgendwie ist von Anfang an klar wer der Bösewicht ist. Grundsätzlich wartet man das ganz Buch lang ob es irgendeine unerwartende - und somit spannende - Wendung nimmt, jedoch fehlt diese leider.

    Dies war mein erstes Buch von Richard Laymon und ich bin mir noch nicht sicher ob ich ein weiters von ihm lesen werden. Aus dem Grund kann ich nicht sagen ob nur dieses eine Buch nicht meinen Geschmack getroffen hat oder ob der Autor einfach nicht der Beste ist.

     

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