Richard Laymon Die Jagd

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Inhaltsangabe zu „Die Jagd“ von Richard Laymon

Jody ist ziemlich clever für eine Sechzehnjährige. Nur deshalb ist sie noch am Leben – bis jetzt. Sie war zu Besuch im Haus ihrer Freundin Evelyn, als eine Bande junger Killer sie überfiel. Sie sah ihre Freundin aufgespießt auf einem Speer, aber es gelang ihr zu fliehen, zusammen mit Evelyns jüngerem Bruder Andy. Doch einer der Mörder hat sie gesehen und ist jetzt auf der Jagd nach ihr.

Irre, abgedrehte Story, herrlich überdreht und mit viel blutigem Gemetzel

— Thommy28

Lässt den Leser kaum zu Atem kommen

— MellisBuchleben

spannend, durchgeknallte Charaktere und alle haben irgendwie nen Schatten

— CorneliaP

Auf keinen Fall etwas für schwache Nerven: sehr brutal, blutig, ekelig und pervers!

— Inibini

Endlich mal kein sinnloses, psychopathisches Abschlachten!

— YvetteH

Ganz ok und unterhaltsam, mehr aber nicht.

— MrsLinton

Es war ok...

— PeWa

Unfassbar spannend und blutrünstig so wie man Richard Laymon liebt!

— Sabbelchen

Nun habe ich wohl einen neuen Lieblings-Laymon! Richtig,richtig cool und spannend! Es gibt Täter-UND Opferperspektive! Witzige Charaktere!

— Anastasiae

Wieder mal ein klasse Laymon - leider etwas gekürzt. Mein Tipp: Zum englischen Original greifen.

— Gwenselah

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  • Irre, abgedrehte Story, herrlich überdreht und mit viel blutigem Gemetzel

    Die Jagd

    Thommy28

    26. September 2017 um 17:03

    Einen (winzig) kleinen Einblick in das Geschehen gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Mein persönlicher Eindruck:Dieses Buch ist "Laymon pur" so wie ihn seine Fans lieben und seine Kritiker verabscheuen. Wer Hochliteratur, ja sogar nur gängige, blutige Thrillerkost erwartet, ist mit diesem Werk definitiv falsch bedient.Auf seine ganz unnachahmliche Art erzählt der Autor eine Story wie sie sich nur er ausdenken kann. Da trieft das Blut, es wird gemeuchelt und gemetzelt und dazu kommt immer auch eine (mehr oder weniger; meistens mehr) erotische Komponente. Manchmal gleitet das Ganze schon ein wenig in´s komische ab...! Der Schreibstil ist einzigartig; niemand sonst kann so wirre Gedanken aneinanderreihen und dem Leser trotzdem das Gefühl geben im Geschehen zu sein. Irgendwie ist der Schreibstil in seiner Einfachheit, ja eigentlich in seiner Niveaulosigkeit,  geradezu faszinierend.Das Buch hat mich jedenfalls wieder einmal ein paar Abende super unterhalten.  Jetzt mache ich aber erstmal wieder eine Laymon-Pause - zuviel davon verdirbt das Spass.....!

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  • Lässt den Leser kaum zu Atem kommen

    Die Jagd

    MellisBuchleben

    21. August 2017 um 15:11

    Gleich von der ersten Seite an hat mich das Buch in seinen Bann gezogen. Bereits auf den ersten Seiten überschlagen sich die Ereignisse, so dass ich einen Moment brauchte, um mich zurecht zu finden. Das passt wunderbar zur Story, weil ja auch die Protagonistin Jody aus dem Schlaf gerissen wird und dann sofort alles gleichzeitig zu passieren scheint.Doch es dauerte nicht lange und ich war gefangen in der Geschichte und im Genre Horror. Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen, weil er den Leser kaum zu Atem kommen lässt - es ist, als wäre er gemeinsam mit den Protagonisten Andy und Jody auf der Flucht. Das Buch zeichnet sich zudem durch Perspektivwechsel aus. Zum einen beschreibt Richard Laymon die Flucht und gleichzeitig die Jagd der jungen Leute, insbesondere Simon. Simon ist nicht der Kopf der Bande, aber ihm wird die Aufgabe zuteil, die beiden Flüchtigen aufzuspüren, denn er hat sie nach Meinung des Banden-Anführers entkommen lassen. Simon erzählt die Jagd aus seiner Ich-Perspektive, während bei der Flucht von Jody und Andy der allwissende Erzähler zu Wort kommt. Somit werden dem Leser zwei verschiedene Sicht- und Erzählweisen geboten. Das hat mir richtig gut gefallen. Außerdem war es interessant, dass Simon nicht nur die Jagd beschreibt, sondern auch auf alle früheren Verbrechen der Bande eingeht, was das ein oder andere Mal einen Aha-Effekt bei mir zur Folge hatte, was die Opfer angeht.Insgesamt ist dieses Buch für alle geeignet, die auf Horror stehen und nicht zartbesaitet sind. Denn in dem Buch findet vor allem eines statt: Blut, Blut und nochmals Blut. Im Großen und Ganzen konnte mich das Buch durch die Perspektivwechsel, die spannend beschriebene Jagd und Flucht sowie den Schreibstil an sich überzeugen. Das Einzige, was mich gestört und zum Ende hin tatsächlich ab und zu genervt hat, ist, dass teilweise Nebensächlichkeiten so in den Vordergrund geschoben werden, dass die Spannung meiner Ansicht nach über kurze Zeit auf der Strecke bleibt. So hat Jody, egal wo sie sich befindet, immer ein zu kurzes und durchsichtiges Nachthemd an und macht sich ständig Sorgen darüber, dass es verrutschen könnte etc. Dabei dachte ich dann schon irgendwann: Mann, sie muss doch wenigstens eines besitzen, das passt! :DSo etwas kann einem nur auffallen und anfangen zu nerven, wenn es wirklich wieder und wieder thematisiert wird, was hier meines Erachtens der Fall war. Zudem konnte ich nicht alle Handlungen der Protagonisten nachvollziehen, insbesondere von Jodys Vater, der Polizist ist und sich in meinen Augen nicht immer so benimmt. Zudem sind mal alle total vorsichtig und dann wieder ziemlich nachlässig, was ich nicht verstehen konnte.Aber das sind nur Kleinigkeiten, die mich gestört haben, deshalb bekommt das Buch von mir sehr gute vier Herzen.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 20.10.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   259 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  691 Punkte Beust                                          ---   352 Punkte Bibliomania                               ---   233 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  444,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 285 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   154,5 Punkte Code-between-lines                ---  154 Punkte eilatan123                                 ---   80 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   216 Punkte Frenx51                                     ---  103 Punkte glanzente                                  ---   94 Punkte GrOtEsQuE                               ---   84 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   181 Punkte Hortensia13                             ---   148 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  191 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   135 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte Kattii                                         ---   88 Punkte Katykate                                  ---   121 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   145 Punkte Kuhni77                                   ---   129 Punkte KymLuca                                  ---   110 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   285 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   257 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   94 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  148 Punkte Nelebooks                               ---  245 Punkte niknak                                       ----  313 Punkte nordfrau                                   ---   143 Punkte PMelittaM                                 ---   242 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   132 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 76 PunkteSandkuchen                              ---   241 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   195 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   315 Punkte SomeBody                                ---   189,5 Punkte Sommerleser                           ---   215 Punkte StefanieFreigericht                  ---   236,5 Punkte tlow                                            ---   165 Punkte Veritas666                                 ---   151 Punkteverruecktnachbuechern         ---   97 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   184 Punkte Yolande                                       --   189 Punkte

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    • 2493
  • Nichts für Zartbesaitete

    Die Jagd

    Inibini

    18. December 2016 um 10:25

    Inhalt:Jody ist ziemlich clever für eine Sechzehnjährige. Nur deshalb ist sie noch am Leben – bis jetzt. Sie war zu Besuch im Haus ihrer Freundin Evelyn, als eine Bande junger Killer sie überfiel. Sie sah ihre Freundin aufgespießt auf einem Speer, aber es gelang ihr zu fliehen, zusammen mit Evelyns jüngerem Bruder Andy. Doch einer der Mörder hat sie gesehen und ist jetzt auf der Jagd nach ihr. (Quelle: Lovelybooks)Meine Meinung:'Die Jagd' war mein zweites Buch von Richard Laymon. 'Das Haus' konnte mich ja noch nicht ganz überzeugen aber ich wollte (bzw. will) noch mehr von Laymon lesen. Da bin ich auf diesen Thriller gestoßen und der Klappentext klang einfach so spannend, dass ich es in der Buchhandlung direkt mitnehmen musste. Dieses Buch war auf jeden Fall viel, viel brutaler als 'Das Haus'! Hier begleitet man Jody und Andy auf ihrer Flucht vor einer Bande bestialischer, ja schon fast unmenschlichen Killern. Aber das besonders interessante ist, dass man auch Simon, einer der Jäger, begleitet und so auch mal in den Kopf eines Killers schauen kann. Und das nicht nur über ein, zwei Kapitel, sondern über einen längeren Zeitraum. Jody und Andy waren mir sehr sympathisch, wobei beide so ihre Seiten hatten, die mich etwas aufgeregt haben. Aber dazu möchte ich nichts weiter schreiben, da ich vor allem im Hinblick auf Andy sonst spoilern würde.Insgesamt hat Laymon Jodys Gefühlswelt und ihre Gedanken sehr gut dargestellt, sodass ich mich super in ihre Lage hineinversetzen konnte :) Wobei mir manche Gedanken etwas komisch und übertr ieben vorkamen aber das liegt wahrscheinlich daran, dass das Buch noch im 20. Jahrhundert geschrieben wurde. Das merkt man an so manchen Stellen. Zum Beispiel war dort eine Szene, wo jemand einen Autoschlüssel hatte aber nicht wusste, welches Auto dazu gehört. Da dachte ich nur, warum dieser Jemand denn nicht auf den Knopf auf dem Schlüssel drückt, damit das Auto automatisch aufgeht und er so weiß, zu welchem Auto der Schlüssel gehört. Und dann ist mir aufgefallen, dass es das zu der Zeit ja noch gar nicht gab :D Sowas mag ich irgendwie immer ^^Simon war auch ein sehr interessanter Charakter. Auch von ihm bekommt man einen guten und detaillierten - manchmal auch zu detaillierten - Einblick in seine Gedankenwelt. Er erzählt wie alles mit den Morden angefangen hat und was er mit Jody vorhat, wenn er sie in die Finger bekommt. Das alles spricht er auf einen Kassettenrecorder, was ich für eine tolle Idee halte.Simon war mir irgendwie komischerweise nicht direkt unsympathisch. Klar, als er über die Morde, die seine Killerbande verübt hat, und von seinen Plänen mit Jody etc. sprach, war er mir total unsympathisch aber irgendwie hatte seine Art etwas, was ich mochte. Die Charaktere wurden meiner Meinung nach echt gut ausgearbeitet, sodass ich jetzt das Gefühl hab, Jody, Andy und Simon in echt zu kennen. Wobei ich Simon auf gar keinen Fall begegnen möchte!!Laymons Schreibstil ist einfach großartig. Knappe Sätze, leicht zu lesen aber total packend! Da fliegen die Seiten nur so dahin.Das liegt auch vor allem an dem enorm hohen Spannungsbogen! Man ist sofort wieder in der Story drin und fiebert von Anfang an mit. Mir gefällt die Einteilung, denn es wird hier in mehrere Teile aufgesplittet. Es erzählt immer Jody einen Teil, dann Simon und dann Jody wieder und so weiter. Beide Handlungsstränge waren super spannend und interessant!Das Buch ist auf gar keinen Fall etwas für schwache Nerven. Es ist an wirklich vielen Stellen sehr blutig, brutal und pervers. Manchmal war es sehr hart für mich weiter zu lesen, weil es einfach so grausam war! Aber ich konnte auch einfach nicht aufhören zu lesen und habe oft bis in die Nacht gelesen, was bei diesem Buch vielleicht nicht die beste Idee ist :D Zwei Mal hatte ich richtig heftige Albträume à la 'Die Jagd'... Bei dem Ende war ich erst beruhigt, weil ich dort mal wieder Luft holen konnte. Ich dachte es wäre da vorbei und dann krawumm. Da haut Laymon einfach noch einen sowas von genialen Showdown raus, der mich total überrascht hat. Aber eine Sache am Ende hat mich etwas gestört, das hätte echt nicht sein müssen :( Allerdings ist das Ende etwas offen. Da hätte ich mir noch ein paar Kapitel mehr gewünscht, um zu erfahren, wie es danach weitergeht.Mein Fazit:Ein sehr, sehr, sehr brutales, blutiges und grausames Buch, das nichts für schwache Nerven ist. Die Protagonisten wurden super ausgearbeitet und der Schbreibstil ist klasse. Als wäre man direkt vor Ort. Durch Laymons schwarzen Humor musste ich auch an so einigen Stellen etwas schmunzeln. Der Spannungsbogen wurde konstant aufrecht erhalten und das Ende konnte mich auf ein paar Kritikpunkten auch überzeugen. Klare Leseempfehlung für die, die kein Problem mit Blut etc. haben :-)Insgesamt ein sehr guter Thriller, der von mir 4,5/5 Thrillersternchen bekommt!

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  • Schaurig, aber gut!

    Die Jagd

    YvetteH

    12. November 2016 um 15:32

    Klappentext:Jody ist ziemlich clever für eine Sechzehnjährige. Nur deshalb ist sie noch am Leben – bis jetzt. Sie war zu Besuch im Haus ihrer Freundin Evelyn, als eine Bande junger Killer sie überfiel. Sie sah ihre Freundin aufgespießt auf einem Speer, aber es gelang ihr zu fliehen, zusammen mit Evelyns jüngerem Bruder Andy. Doch einer der Mörder hat sie gesehen und ist jetzt auf der Jagd nach ihr. Meine Meinung:Mein 4. Laymon und endlich mal eine Handlung und nicht nur sinnloses Abschlachten.Der schreibstil war gewohnt flüssig, mit kurzen Sätzen, also keine hohe Literatur.Protagonisten, die dieses Mal mehr Farbe hatten, als in anderen Büchern des Autors, waren gut beschrieben und berichteten aus jeweiliger Sicht.Simon (einer der Killer) war zeitweilig etwas langatmig, aber auch brutal im Beschreiben seiner Taten.Jody und Andy (die Überlebenden) waren ihrem Alter gemäß (16 und 12 Jahre) teilweise naiv, aber auch mutig.Einen wirklichen Grund für das Massaker am Anfang (es war nicht das Einzige) erfährt man nicht, außer das die Killer irgendwie alle psychisch gestört sind. Allerdings kann man die Handlung im Buch nachvollziehen und springt nicht von einem Psychopathen zum Nächsten.Mein Fazit:Bisher mein bester Laymon, nicht ganz so sexuell fixiert, aber blutig und definitiv nichts für schwache Nerven.4 Sterne

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    • 4
  • Es war ok...

    Die Jagd

    PeWa

    15. September 2016 um 00:42

    „Die Jagd“ von Richard Laymon. So wirklich begeistert bin ich von diesem Buch ehrlich gesagt nicht, da ich wesentlich bessere wie zum Beispiel „Der Keller“ oder „Das Spiel“ lesen durfte… Eine Bande von Psychopathen die nachts in ein Haus eindringt, die Bewohner abschlachtet, und zwei Teenager die es schaffen zu flüchten und von nun an einer Hetzjagd ausgesetzt sind. Das hört sich sehr spannend an und ist es teilweise auch wirklich. Was mich jedoch stört ist, daß es stellenweise zu langatmig geschrieben ist. Für meinen Geschmack sind einige Passagen dabei, die man entweder weg lassen oder in ein paar Sätzen abhandeln hätte können, anstatt ihnen gleich ein ganzes Kapitel zu widmen, während andere interessante Passagen dann wirklich nur in ein paar Zeilen abgehandelt werden. Auch die Dialoge sind teilweise sinnlos und völlig überflüssig. Was mich etwas gestört hat, ist die Tatsache, daß hier was die Amerikaner betrifft mal wieder ganz tief in die Klischeekiste gegriffen wird. Waffen, und der Gebrauch davon werden für meinen Geschmack etwas zu sehr verherrlicht. Ein ganzes Kapitel (wenn auch eher kurz) über Waffen und Schießübungen in der Wüste, das hätte man sich meiner Meinung nach sparen können bzw. eine paar Sätze hätten auch gereicht. Die Charaktere sind gut beschrieben und eine Sympathie für z.B. Jody war schnell vorhanden. Die Tatsache, daß in diesem Buch u.a. auch aus der Sicht einer der Täter geschrieben wird, finde ich zwar eigentlich recht gut, aber auch hier war es zeitweise etwas zu viel des Guten. Das Ende ließ sich auf eine gewisse Art und Weise schon vorhersehen und war für mich keine allzu große Überraschung. Hier hat es mir aber auch an einer Stelle etwas an Logik gefehlt.

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  • Nichts für schwache Nerven

    Die Jagd

    x_dieda_x

    28. January 2016 um 19:25

    Die Jagd war mein erstes Buch von Richard Laymon und ich muss sagen, dass es nicht mein letztes gewesen sein wird. Schon auf den ersten Seiten, lässt Laymon reichlich Blut fließen und sorgt für Gänsehaut. Wie er die Morde beschreibt, lässt einem das Blut in den Adern gefrieren.  Die Kapitel waren weder zu kurz, noch zu lang und man merkt dem Buch seine 527 Seiten nicht an und auch der Schreibstil ist super, sodass man flüssig ein Kapitel nach dem anderen lesen kann und auch will.  Die Idee, dass Buch auch in bestimmten Abschnitten in der Sicht von Simon, einer der Mörder, zu schreiben, ist sehr gut. Es hat Abwechslung in die Handlung gebracht. Und teilweise hat mich Simon auch echt zum Grinsen gebracht. Jody war mir in manchen Situationen zu nervig mit ihren Sprüchen aber ich habe sie dennoch sehr gemocht. Sie war tapfer, mutig und hat sich nicht klein kriegen lassen. Auch Andy, der neben Jody, eine Rolle spielen wird, ist ein sehr gelungener Charakter. Trotzdem musste ich mich über ihn zum Ende hin, etwas ärgern.  Was das Ende betrifft, bin ich etwas hin und her gerissen. Gerade als man dachte, es ist vorbei, merkt man aber, dass das Buch noch ein paar Seiten hat und was dann geschieht - damit hätte ich nicht gerechnet. Auch da schafft es Laymon noch einmal, dem Leser eine Gänsehaut zu verpassen.  Allerdings hätte ich mir noch ein zusätzliches Kapitel gewünscht, sozusagen ein Epilog, um noch ein paar Fragen aufzuklären, die ich persönlich noch hatte. Deshalb gibt es von mir nur 4 Sterne. Wer es spannend, brutal und blutig mag, mit einer Note von Horror und Psychospiele, wird mit dem Buch seine Freude haben. 

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  • Die Jagd hat ein Ende

    Die Jagd

    CoffeeToGo

    16. December 2015 um 07:50

    Ich habe nicht allzulange gebraucht, um das Buch auszulesen, da ich Laymon Bücher schon blind kaufe. Ich habe alle Bücher die erscheinen sind (außer die Show) schon gelesen und bin begeistert. Bei so einem Schreibstil kann man nicht aufhören zu lesen, man wird einfach mitgerissen und kann das Buch erst weglegen, wenn man die letzte Seite gelesen hat, und selbst dann nur widerwillig. Die Jagd ist aber meiner Meinung nach, das schlechteste Buch von ihm. Ich weiß nicht genau wieso, es ist einfach nicht so gewesen wie bei den anderen Büchern. Obwohl es mich, wie gesagt, mitgerissen hat. Was hier wieder sehr schön war, ist der Sprung zwischen Jodys und Simons Erzählung und ich habe mit Schrecken festgestellt, dass ich ab und zu auf der Seite des Mörders war, der alles mit seinem Rekorder aufgezeichnet hat. Man hofft an manchen Stellen einfach, dass er es schafft zu entkommen, und da gehört schon gekonntes Schreiben zu, um mich auf die Seite des Mörders zu ziehen! Das Beste ist aber der Schluß. Alles ist wieder gut, aber wenn man sich das Buch ansieht, merkt man "Oh ich hab noch 20 Seiten zu lesen" und es läuft alles auf ein spannungsreiches Ende zu! Also wieder ein Laymon, der zwar schlechter abschneidet als die Vorherigen, jedoch nicht außer Acht zu lassen ist!!

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  • Krass anders ist es nicht zu Beschreiben

    Die Jagd

    Darkwonderland

    08. July 2015 um 17:16

    Naa bereit auf eine spanndende Jagt zu gehen? Sie mit zu erleben? Sie mit zu fiebern mit der Frage im Kopf schaffen es die Kinder oder nicht?
    Werden sie es schaffen den Jägern ein schnippchen zu schlagen???
    Tja lest es selbst in diesem ausergewöhnlichen Buch von Richard Leymon. Nur zu oder habt ihr Angst vor schlaflosen Nächten? ;)

  • Die Jagd

    Die Jagd

    rosenkrieg

    03. September 2014 um 21:53

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen jedoch in der Mitte war es etwas zu lang gezogen. Der Schluss hat mir umso besser gefallen und konnte es dann kaum mehr aus der Hand legen. 

  • Was für eine Jagd...!

    Die Jagd

    heike_herrmann

    Kurzbeschreibung: Jody ist ziemlich clever für eine Sechzehnjährige. Nur deshalb ist sie noch am Leben – bis jetzt. Sie war zu Besuch im Haus ihrer Freundin Evelyn, als eine Bande junger Killer sie überfiel. Sie sah ihre Freundin aufgespießt auf einem Speer, aber es gelang ihr zu fliehen, zusammen mit Evelyns jüngerem Bruder Andy. Doch einer der Mörder hat sie gesehen und ist jetzt auf der Jagd nach ihr. Meine Meinung: Wieder einmal hat es Richard Laymon geschafft, mich voller Spannung - diesmal passt es perfekt zum Titel - durch die Seiten zu "jagen"! Von Anfang an war ich von der Story gefesselt, denn Laymon fackelt nicht lange, bis es zur Sache geht. Gleich zu Beginn kommt es zu einem blutigen Massaker, dem die sechzehnjährige Jody und der zwölfjährige Andy ganz knapp entkommen können. Aber die mörderische Bande hat die beiden gesehen, verfolgt und nur knapp verfehlt. Simon - einer der Bande, wird von seinen Kumpels für das Entkommen verantwortlich gemacht. Wenn er die beiden nicht einfängt, geht es ihm und seinen nächsten Verwandten an den Kragen. Also beginnt die Jagd... Wer Laymon und seinen Stil kennt und - so wie ich- liebt, wird von diesem Buch begeistert sein. Es wird nicht an Brutalität, Gemetzel, Blut, vulgären Sprüchen und Sex gespart. Aber genauso viel Spannung, Lesevergnügen und eine gute Portion schwarzen Humor kann man erwarten. Erzählt wird aus der Sicht von Jody, aber auch von Simon - dem Jäger. Er bespricht für die Nachwelt Bänder auf einem Kassettenrecorder. Erzählt quasi seine halbe Lebensgeschichte, die nicht gerade ohne ist. Wie er zu der Bande kam und was sie alles so erlebt haben. Dafür braucht man gute Nerven. Natürlich erzählt er auch von der Jagd nach Jody und was er so gerne mit ihr anstellen würde. Seine Erzählungen sind natürlich recht abgefahren und krank ( Laymon halt), brachte mich aber an vielen Stellen auch sehr zum schmunzeln, da viele Gedanken oder Handlungen von Simon einfach richtig doof waren. Dieser schwarze Humor ist einfach unschlagbar! Auch das die Bande sich die "Krulls" nannten und so sein wollten wie sie, fand ich genial. Wer Laymons Werke kennt, der weiß, das die "Krulls" aus Laymons "In den finsteren Wäldern" stammen. Wiedersehen macht Freude! Fazit: Für Fans der extremen Spannungsliteratur ein wahrer Spaß. Für Laymon- Fans sowieso ein MUSS! Nichts für schwache Nerven!

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    • 4

    Arun

    26. April 2014 um 11:19
  • Schaurig!

    Die Jagd

    PascalTheChameleon

    05. April 2014 um 23:59

    Richard Laymon ist echt ein Fall für sich. Diese Horror-Bücher mit einem Schwung Mystery - nicht schlecht!  Es gibt Bücher von ihm, die mag ich überhaupt nicht. Die Jagd gehört nicht dazu. Es ist wahnsinnig spannend, auch wenn man sich bei einigen Handlungen der Protagonistin leider an die Stirn fassen muss.  Die Beschreibungen sind ziemlich detailliert, muss man schauen, ob man das mag, wenn nicht, sollte man Richard Laymon im Allgemeinen meiden. 

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  • Was soll man von Laymon halten?

    Die Jagd

    Krimifee86

    02. April 2014 um 13:33

    Inhalt: Jody ist ziemlich clever für eine Sechzehnjährige. Nur deshalb ist sie noch am Leben – bis jetzt. Sie war zu Besuch im Haus ihrer Freundin Evelyn, als eine Bande junger Killer sie überfiel. Sie sah ihre Freundin aufgespießt auf einem Speer, aber es gelang ihr zu fliehen, zusammen mit Evelyns jüngerem Bruder Andy. Doch einer der Mörder hat sie gesehen und ist jetzt auf der Jagd nach ihr. Cover: Sieht natürlich erst einmal recht gruselig aus. Eine blutige Wand und ein blutiges Messer. Dazu der Titel „Die Jagd“. Wer möchte schon von einem solch blutigen Messer gejagt werden? Titel und Cover passen gut zueinander. Das Cover an sich ist nicht sehr ansprechend, aber es sticht ins Auge und das macht es für mich zu etwas besonderem. Schreibstil: Den mag ich bei Laymon. Vor allem liebe ich es, wenn er aus Sicht der Täter schreibt. Man hat wirklich das Gefühl, dass irgend so ein Psycho das gerade schreibt und das macht das Lesen verdammt gruselig und auch in gewisser Weise umso spannender. Auch so mag ich Laymons Schreibstil sehr gerne, weil er einfach total natürlich wirkt. Nicht hochgestochen oder so, sondern einfach so, wie man redet. Dabei aber auch klar und deutlich. Die Story: Tjaaaaaaa. Ich weiß nicht so recht, was ich von Laymon halten soll. Er fasziniert mich. Er schockiert mich. Und er langweilt mich gleichzeitig. So auch bei „Die Jagd“. Die Teile aus der Sicht von Simon waren cool. Jody hingegen gähnend langweilig. Vor allem, wenn es um ihre Nicht-Beziehung zu Andy ging. Oh man. Öde. Ansonsten müssen wir uns glaube ich über den Realitäts-Gehalt der Geschichte nicht streiten. Aber darum geht es bei Laymon auch gar nicht. Fazit: Das Buch war recht okay. Aber ich weiß dennoch noch immer nicht, was ich von Laymon halten soll. Nach „Die Insel“ war „Die Jagd“ mein zweites Buch von ihm. Und bisher ist er für mich nicht DER Autor für den ihn glaube ich andere halten. Aber vielleicht habe ich bislang auch einfach nicht die richtigen Bücher von ihm gelesen.

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  • Spannend, brutal, pervers...Nichts für schwache Nerven oder Mägen!

    Die Jagd

    Madlenchen

    18. March 2014 um 13:08

    Klappentext: Jody ist ziemlich clever für eine Sechzehnjährige. Nur deshalb ist sie noch am Leben – bis jetzt. Sie war zu Besuch im Haus ihrer Freundin Evelyn, als eine Bande junger Killer sie überfiel. Sie sah ihre Freundin aufgespießt auf einem Speer, aber es gelang ihr zu fliehen, zusammen mit Evelyns jüngerem Bruder Andy. Doch einer der Mörder hat sie gesehen und ist jetzt auf der Jagd nach ihr. Cover: Das Cover vom Buch „Die Jagd“ ist schlicht gehalten. Man sieht eine blutige Speerspitze auf einem Holzuntergrund. Wie man am Klappentext schon erkennt, passt das Cover recht gut. Ich selbst lege bei Thrillern oder Krimis allerdings nicht so viel Wert auf die Verpackung, sondern mehr auf den Inhalt. Meinung zum Buch: Das war er also. Mein erster Laymon. Und eins ist für mich klar: Es wird nicht mein letzter sein! Wer auf blutigen, brutalen und spannenden Horror steht sollte sich diesen Autor meiner Meinung nach nicht entgehen lassen. „Die Jagd“ startet rasant und lässt dein Herz rasen. Ich wollte es nicht aus der Hand legen. Das Buch ist aus der Sicht von Jody und Simon (Einer der Killer) geschrieben. Das macht es abwechslungsreich und für mich weniger langweilig und einseitig. Bei Jody’s Ansichten geht es eher ruhig zu. Kommt man jedoch zu Simon’s Kapiteln wird es blutig und sehr pervers. Wer es nicht verträgt sollte daher besser die Hände davon lassen. Der Schreibstil an sich war für mich in Ordnung. Er ist leicht und einfach zu verfolgen. Gibt es doch so schon genug mit dem man bei diesem Buch fertig werden muss, fand ich das schnelle Lesevergnügen sehr gut so. Ich möchte nicht zu viel auf den Inhalt eingehen, da euch das Buch sonst nicht mehr überraschen kann. Und das wäre sehr Schade. Ich möchte euch jedoch so viel verraten: Da Jody und Andy fliehen konnten, ist die Spannung das ganze Buch durch vorhanden. Schaffen sie es? Werden sie letztendlich überleben? Werden die Mörder sie finden? Werden die Mörder geschnappt? Ich verrate es euch natürlich nicht. ;-) Meinung zu den Charakteren: Jody fand ich klasse. Sie war mir sehr sympathisch die ganze Zeit. Einzig und allein Andy konnte ich überhaupt nicht leiden. Er ist ein kleiner 12-jähriger der ständig nur daran denkt, wie er Jody befummeln kann. Aus seinem Mund des Öfteren die Worte Muschi, Ficken oder anderes zu hören hat es nur noch schlimmer gemacht. Leider kamen auch überhaupt keine Gefühle bei beiden Charakteren rüber. Keine Panik oder Trauer oder Wut. Es blieb alles eher etwas seicht. Da diese Bücher jedoch eher im Bereich Horror-Thriller anzusiedeln sind habe ich darauf auch weniger gewartet. Hier geht es um Spannung, Nervenkitzel, Morde und anderes. Simon, einer der Killer, wird in seinen Kapiteln immer perverser, ekliger und widerlicher. Er ist ein Killer wie man ihn sich nicht vorstellen kann. Durch seine ganz eigene Geschichte kann man ihn jedoch etwas kennen lernen. Ich sage nicht, dass man ihn versteht, aber man erlebt seinen Werdegang mit. Das macht dieses Buch umso kranker. Fazit: Dieses Buch ist nichts für Leute mit schwachen Nerven! Wenn ihr so richtig auf blutigen und ekelhaften Horror steht, kann ich es euch aber empfehlen. :-) Ich gebe diesem Buch 4 von 5 Sternen, da die Charaktere doch eher farblos und lieblos wirkten. Und weil Andy als Person einfach unerträglich war.

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  • Temporeicher und spannender Horror bis zur letzten Seite!

    Die Jagd

    bookscolorsandflavor

    19. January 2014 um 19:07

    Ich schlug das Buch auf, bei Seite 9 beginnt die Story - auf Seite 14 beginnt der Horrortrip. Und ab da an wird der Leser gnadenlos mit auf die Jagd genommen. Die Erzählstränge wechseln von Jodys Sicht, die mit Andy flüchten konnte und seither von ihrem Vater, dem Polizisten Jack Farago, beschützt wird, zu Simon, einem der Killer, die das Massaker bei Evelyns Eltern veranstaltet haben. Der Sichtwechsel ist sehr interessant, wobei ich die Passagen mit Simon doch sehr langgezogen fand. Wie bei den anderen Laymon Büchern auch wird hier kein Wert auf literarisch wertvolle Sätze gelegt. Kurz, knapp und präzise ebnet Laymon uns in Jodys Welt, die relativ dicke 527 Seiten bereit hält. Wer jetzt von der hohen Seitenanzahl abgeschreckt ist, dem sei gesagt, dass Laymon bei "Der Jagd" auf Tempo setzt. Von der Story her ist dieses Buch genau richtig - so gut wie keine überflüssigen Sätze und zu kurz ist es alle mal nicht. Von vielen Laymon-Begeisterten wird "Die Jagd" als bestes Buch von ihm gehandelt. Ich habe dafür bislang noch zu wenig Vergleichsmöglichkeiten aber mittelmäßig ist es definitiv nicht. Laymon vermischt gerne Gewalt mit obszöner Sexualität. In diesem Buch scheint es mir mit der Sexualität etwas ausgebremst, wahrscheinlich da die Protagonistin gerade mal 16 Jahre alt ist und man sich bei solchen Szenen auf einem schmalen Grat bewegen würde. Meiner Meinung nach war es vollkommen richtig die sexuellen Gedanken bei diesem Werk nicht in den Vordergrund zu stellen. Es hat der Geschichte keinen Abbruch getan und der Leser wird meist nur mit sinnloser Gewalt konfrontiert. Alles in allem kann ich sagen, dass "Die Jagd" wirklich gut und schnell zu lesen ist, ein paar sehr eklige und abscheuliche Momente vorkommen und hier mehr als eine Hand voll Personen ihr Leben lassen. Gerade um Halloween sehr empfehlenswert! Fazit: Wer packende Spannung, eine rasante Story und Gruselmomente in einem haben möchte, der sollte ganz klar auf Laymon setzen! Mit "Die Jagd" bewies Laymon einmal mehr, dass er heutzutage nicht umsonst zu den besten Horrorautoren gehört. 

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