Richard Laymon Die Tür

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Inhaltsangabe zu „Die Tür“ von Richard Laymon

Kaum ein anderer Horrorautor hat eine so treue Fangemeinde wie der notorische Bad Boy der schreibenden Zunft – Richard Laymon. Und so ist es uns eine Ehre, zum vierten Mal in den Keller einzuladen: Tief und düster ragt es in die Nacht empor. Das sogenannte Horrorhaus. Schreckliche Morde sollen dort über die Jahrzehnte geschehen sein. Immer wieder ist die Rede von Bestien, die grausame Massaker in dem Haus angerichtet haben sollen. Doch wer soll solche Schauergeschichten schon ernst nehmen? Dem jungen Mark geht es vor allem darum, Alison zu beeindrucken. Das Mädchen verspricht ihm ein Date, eine Nacht im Horrorhaus. Im Keller des makabren Anwesens will Mark sich seinen Ängsten stellen – ohne zu wissen, dass ihn ein Inferno des Grauens erwartet …

besser als nach den Rezensionen erwartet, aber ein nicht überzeugender Laymon

— MellieJo

die ersten Kellerteile waren besser

— CorneliaP

Das Grauen lauert, umschleicht, wiegt nur scheinbar in Sicherheit und tippt schlussendlich unerwartet auf die Schulter!

— Fascination

Zwei Novellen im Laymon-Stil

— Unzertrennlich

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  • Eher eine ausführlichere Kurzgeschichte, aber dennoch Laymon pur

    Die Tür

    Krimisofa_com

    16. August 2017 um 00:00

    „Der Keller“ ist wohl Richard Laymons größtes Werk gewesen, eine Trilogie rund um ein Horrorhaus, in dem mehrere Bestien wüteten. Die Bestien, so sagt man sich, sind heute tot, aber der Mythos um sie lebt weiter; es gibt Bücher über sie, Filme und Führungen durch das Horrorhaus, der einen Tunnel beherbergt, der ins Kutch-Haus führt – dem Haus, in dem sie mit einer Frau gelebt haben sollen, die ihnen mehr als gut gesonnen war. „Die Tür“ ist der Nachfolger der Trilogie und jetzt erstmals auf Deutsch erschienen.Mark ist 16 und Musterschüler, Alison drängt ihn gewissermaßen zu einem Date; sie dürfte die Bitch der Schule sein, so kommt sie zumindest rüber – hübsch, selbstbewusst und ein bisschen krank. Wer Laymons Bücher kennt, weiß, dass es zwischen Männern und Frauen recht schnell geht – so auch hier, denn innerhalb von fünf Seiten hat Mark das lang ersehnte Date mit Alison in der Tasche. Er muss sie „nur“ am nächsten Tag um Mitternacht vor dem Horrorhaus erwarten; passiert das nicht, gibt es kein Date.Man muss die Keller-Trilogie nicht gelesen haben, um sich in „Die Tür“ zurechtzufinden. Jack Ketchum, selber Horror-Autor, führt einem im Vorwort ausreichend in die Vorgeschichte ein, und auch in der Geschichte wird öfter zurückgeblickt – und wem das nicht genügt, der hat hinten noch eine Leseprobe des Kellers. Allerdings empfehle ich es trotzdem, die Trilogie zu lesen, weil sie ein irres Leseerlebnis ist – aber selbst bei mir ist es Jahre her, dass ich den „Keller“ gelesen habe, so dass ich mich auch nur mehr schemenhaft erinnern kann.„Die Tür“ selbst hat man schnell durch, denn mit 128 Seiten (inklusive Vorwort) ist es eher eine ausführlichere Kurzgeschichte, denn es passiert auch nicht wesentlich mehr als oben beschrieben steht; und wenn man dann noch Laymons unnachahmlich schnellen Schreibstil mit den knackigen Dialogen bedenkt, ist man innerhalb weniger Stunden durch – ob man dafür zehn Euro verlangen muss, steht auf einem anderen Blatt Papier.Nicht fehlen dürfen natürlich bei Laymon auch die Sexszenen, für die er bekannt war und die ihn auszeichneten. Auch wenn sie noch so krank erscheinen mögen, hier erkennt man Laymons wahren Genie, denn diese durchaus detailliert beschriebenen Szenen waren und sind auch heute noch das Alleinstellungsmerkmal vom leider viel zu früh verstorbenen Künstler – und als Kunst kann man es durchaus bezeichnen, was Laymon da geschaffen hat. Auch wenn seine Romane plump und billig erscheinen mögen, und es noch so leicht erscheinen mag, so etwas zu Papier zu bringen, ist es schwerer als man denkt. Ich bin wirklich froh, dass der deutsche Markt – spät aber doch – erkannt hat, dass Richard Laymon auch hierzulande seinen Absatz findet.Nach der eigentlichen Geschichte findet man noch eine exklusive Geschichte, die angesprochene „Keller“-Leseprobe und Laymons Bibliographie. Bereits im September erscheint der nächste Laymon auf Deutsch.Tl,dr: „Die Tür“ ist der Nachfolger der „Keller“-Trilogie und ebenso rasant geschrieben, wie Richard Laymons restliche Bücher; gespickt mit Sexszenen, die man in diesem Umfeld nicht mögen muss, aber Laymons Bücher eben einzigartig machen. Mehr Rezensionen gibt es auf Krimisofa.com!

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  • besser als nach den Rezensionen erwartet, aber ein nicht überzeugender Laymon

    Die Tür

    MellieJo

    10. August 2017 um 19:25

    3 von 5 🌟 besser als nach den Rezensionen erwartet, aber ein nicht überzeugender Laymon Tief und düster ragt es in die Nacht empor. Das sogenannte Horrorhaus. Schreckliche Morde sollen dort über die Jahrzehnte geschehen sein. Immer wieder ist die Rede von Bestien, die grausame Massaker in dem Haus angerichtet haben sollen. Doch wer soll solche Schauergeschichten schon ernst nehmen? Dem jungen Mark geht es vor allem darum, Alison zu beeindrucken. Das Mädchen verspricht ihm ein Date, eine Nacht im Horrorhaus. Im Keller des makabren Anwesens will Mark sich seinen Ängsten stellen – ohne zu wissen, dass ihn ein Inferno des Grauens erwartet … Um ehrlich zu sein hatte ich schon Bedenken das Buch zu lesen, können sich so viele Rezensionen irren. Aber es war dann doch nicht so schlimm wie befürchtet. Aber auch nicht der Bringer. Ich kann nicht wirklich sagen, ob das fehlerhafte Marketing des Verlages lag. Auf gewisse Weise ist es ein typischer Reisser vom Autor, denn wie immer kommt seine Fixierung von Toten ganz klar durch. Brüste müssen in seiner Welt echt eine Anziehungskraft auf ihn ausgeübt haben.Ich brauche dieses sinnlose Geschlachte und das Jugendliche Sexgequatsche zwischendurch einfach. Aber ich hatte auch eher wie die anderen an eine Fortsetzung des Kellers geglaubt, dahingehend war ich auch enttäuscht.  Aber als Hardcore Laymon Fan ist das Buch trotzdem leseswert. Das Buch kann man hier kaufen:https://www.amazon.de/gp/aw/d/3453676734/ref=cm_cr_arp_mb_bdcrb_top?ie=UTF8Oder direkt bei @Heyne HardcoreIhr findet diese Rezension auch wie immer auf unserem Blog:http://ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1Ich möchte mich bei @Randomhouse für die Verfügung Stellung des Rezensionsexemplars zu danken. 

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  • Schwach

    Die Tür

    Lesemaus-M

    31. July 2017 um 11:22

    Klappentext/Inhalt: Tief und düster ragt es in die Nacht empor. Das sogenannte Horrorhaus. Schreckliche Morde sollen dort über die Jahrzehnte geschehen sein. Immer wieder ist die Rede von Bestien, die grausame Massaker in dem Haus angerichtet haben sollen. Doch wer soll solche Schauergeschichten schon ernst nehmen? Dem jungen Mark geht es vor allem darum, Alison zu beeindrucken. Das Mädchen verspricht ihm ein Date, eine Nacht im Horrorhaus. Im Keller des makabren Anwesens will Mark sich seinen Ängsten stellen – ohne zu wissen, dass ihn ein Inferno des Grauens erwartet … Meine Meinung: Nachdem ich den Keller dann beendet habe, habe ich auch gleich dieses Buch gelesen. Ich war ja mit dem Ende nicht so zufrieden und dachte, dass da noch etwas mehr kommt aber leider haben wir hier eine etwas verwirrende Geschichte gefunden. Wir finden hier zwei neue Charaktere und zwar Mark und Alison. Mark findet Alison schon immer gutaussehend und würde gerne mal mit ihr auf ein Date gehen. Eines Tages soll dies auch passieren aber Alison will unbedingt ins Horrorhaus. Mark geht darauf ein und was dann passiert, damit haben sie wohl nicht gerechnet. In dem Buch geht es eigentlich um eine Mutprobe, die halt ihren Lauf nimmt. Die Geschichte hat gut 130 Seiten und ist dann schon zu Ende. Ich fand die Geschichte überflüssig und nichtssagend. Es hat mich wirklich enttäuscht, da ich einfach gehofft hatte, dass wir irgendwas aus den vorherigen Bänden mitschwingt. Danach kommt noch eine ca. 130 Seiten lange Novelle „Die Wildnis“. Es geht um Neil Champion, der sich von seiner Freundin getrennt hat. Die beiden hatten eigentlich geplant zusammen einen Wanderausflug zu unternehmen aber jetzt macht er diesen allein. Dabei will er zu sich selbst finden und das wird er auch aber in einem anderen Sinn als er wohl gedacht hat. Ich muss sagen die Novelle war anfangs echt langweilig erst auf den letzten 20 Seiten ging es so richtig zur Sache und war dann spannend. Fazit: Die Tür sowie die Novelle „die WILDNIS“ waren für mich in Ordnung aber auch nicht mehr. Es waren zwei Kurzgeschichten mit nicht so viel Inhalt und Spannung und ich fand es sehr schade, dass es keine richtige Geschichte zum Horrorhaus war. Bewertung: Cover: 4/5 Klappentext: 4/5 Inhalt: 3/5 Schreibstil: 3/5 Gesamtpaket: 3/5 3 von 5 Sterne

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  • Schrecklich

    Die Tür

    Buecher-Liebe-de

    03. June 2017 um 14:24

    Inhalt von Richard Laymon’s „Die Tür“ In einem alten Horrorhaus sollen für einigen Jahren schreckliche Morde stattgefunden haben. Es wird sich erzählt, dass dort Bestien lebten, die diese schrecklichen Dinge zu verantworten haben. Heute ist das Horrorhaus zu einer Touristenattraktion geworden und täglich bis um 18 Uhr besichtigt werden.  Mark ist verknallt in Alison, die unbedingt eine Nacht im Horrorhaus verbringen möchte. Um Alison zu beeindrucken, schleicht sich Mark in das Horrorhaus, verbringt dort den Tag bis das Haus geschlossen wird und ermöglicht Alison somit die von ihr gewünschte Nacht in diesem Haus. Leider entwickelt sich die Nacht jedoch nicht so harmlos wie Mark sich das eigentlich vorgestellt hat…   Meine Meinung [ACHTUNG SPOILER] Zunächst einmal ist anzumerken, dass „Die Tür“ eigentlich nur die Hälfte des Buches ausmachst. Das Buch hat insgesamt 256 Seiten, die von zwei Kurzgeschichten gefüllt werden. Auf „Die Tür“ entfallen davon 128 Seiten. Die weiteren 128 Seiten befassen sich mit der Geschichte „Die Wildnis“, zu der ich weiter unten noch etwas schreiben werde. „Die Tür“ war, um ganz ehrlich zu sein, so ziemlich das blödeste Buch, das ich bisher gelesen habe.  Der Anfang ist zwar noch ganz ok – Mark versucht, während der Öffnungszeit in das Horrorhaus zu kommen, was ihm natürlich gelingt. Er versucht dann, sich im Haus einen Ort zu suchen, an dem er sich verstecken kann, bis das Haus schließt und er Alison hinein lassen kann, was ihm ebenfalls gelingt. Bis dahin ist es eine ziemlich typische Teenager-Geschichte. Dann wird das Buch jedoch total absurd. Mark und Alison sind im Horrorhaus und Alison wird von einer Bestie entführt. Mark versucht, den beiden hinterher zu rennen und Alison zu retten. Nachdem er die beiden eingeholt hat, muss er dabei zusehen, wie Alison von der Bestie vergewaltigt wird und das auch noch zu genießen scheint. Als die Bestie mit Alison fertig ist, legt sie das Mädchen auf Mark ab. Alison scheint diese ganze Tortur so viel Spaß gemacht zu haben, dass sie direkt noch eine zweite Runde mit Mark einlegt. Anschließend gehen die beiden wieder nach Hause und die Geschichte ist zu Ende. Da stellt sich mir die Frage; geht es noch bescheuerter?! Ein Horrorroman darf ja gerne mal etwas an der Realität vorbeigehen und so eine Entführung durch eine Bestie mag da an sich auch noch im Rahmen sein, aber dann eine Vergewaltigung, die auch noch genossen wird?! Nee, also echt nicht. Aber auch abgesehen von der vollkommen verunglückten Story ist das Buch doch eher enttäuschend. Das Buch hat nur 256 Seiten, was an sich ja schon recht wenig ist, es ist aber auch absolut nicht ersichtlich, dass diese wenigen Seiten zwei Kurzgeschichten beherbergen. Auch die zweite Geschichte umfasst lediglich ca. 100 Seiten. Weiterhin findet sich dann noch ein Ausschnitt von ca. 25 Seiten von „Der Keller“ im Buch sowie noch einige Seiten, auf denen weitere Laymon Bücher vorgestellt werden. Da fühlt man sich dann doch ein wenig veralbert…   „Die Wildnis“ Die zweite Kurzgeschichte im Buch hat mir inhaltlich zwar besser gefallen als „Die Tür“, konnte die Enttäuschung aber natürlich auch nicht wieder wettmachen. Es geht darum, dass ein Junge einen Campingtrip unternimmt. Er hatte diesen eigentlich mit seiner Freundin geplant, da die beiden sich aber getrennt haben, geht er alleine auf die Reise. Während er unterwegs ist, lernt er die Einsamkeit mehr und mehr zu schätzen, was dann so weit geht, dass er andere Menschen meidet und anfängt, sich vor ihnen zu verstecken. Diese Entwicklung nimmt dann mehr und mehr ihren Lauf und bringt ihn schließlich in große Schwierigkeiten. Die Geschichte ist in Tagebuch-Form verfasst und es wird über einen Zeitraum von ungefähr zwei Wochen erzählt. Bei zwei Wochen auf ca. 100 Seiten bleibt natürlich nicht viel Platz für ein großes „Drumherum“, es geht also relativ schnell zur Sache und es gibt auch einige spannende Stellen. Auch wenn mir die zweite Geschichte besser gefallen hat, man hat nichts verpasst, wenn man sie nicht kennt. Fazit Mein gut gemeinter Rat zu diesem Buch kann nur lauten; spar dir das Geld!  Die Geschichte von „Die Tür“ ist einfach nur doof und dazu bekommt man ein Buch mit angeblichen 256 Seiten verkauft, das aber eigentlich nur eine Kurzgeschichte mit 128 Seiten ist. 

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  • Hat mir leider nicht gefallen..

    Die Tür

    Thrillerkiste

    26. May 2017 um 14:45

    Meine Meinung: Ich habe mir vor einiger Zeit Die Tür von Richard Laymon gekauft, weil ich zum einen ein riesen Fan von ihm bin und zum zweiten, da ich bereits den Keller super fand. Die Tür ist der vierte und letzte Teil des Kellers. Zudem befindet sich im Buch eine Kurzgeschichte, welche den Namen Die Wildnes trägt. Bereits beim Kauf des Buches war ich etwas enttäuscht, denn Zuhause habe ich dann gesehen, dass Die Tür nur 128 Seiten hat und nicht volle 312. Trotzdem habe ich es begonnen und muss sagen, dass es wieder einmal ein typischer Lamyon ist. Der Schreibstil und die Spannung sind wirklich nach nacharmbar und gefallen mir jedes mal aufs Neue wieder sehr gut. Das Buch lässt sich fllüssig lesen und das nicht nur, weil das Buch so kurz ist, sondern auch weil ständig was neues passiert und die Spannung nicht nachlässt. (spoiler) Leider bin ich trotzdem enttäuscht von der Tür. Am Anfang ist es wirklich gut und lässt mich nicht los, aber das Ende war weder typisch noch gut. Eigentlich mag ich es besonders wenn es kein Happy End gibt und ich war mir so sicher, dass es bei diesem Buch auch nicht der Fall sein wird... leider doch.  Im Gegensatz zu den Bücher, welche ich bisher von Laymon gelesen habe war Die Tür das schlechteste. Ich habe mich aber auch gefreut, dass es doch noch was neues von ihm gibt. Die Tür bekommt von mir 2 von 5 Punkten.

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  • Toller Schreibstil, aber leider irreführender Titel und Klappentext

    Die Tür

    Books-have-a-soul

    23. May 2017 um 10:36

    Ich bin ein Fan von Richard Laymon und fand vor allem „Der Keller“ richtig gut. Da es sich bei diesem Buch ebenfalls um das Horrorhaus dreht, war ich sehr gespannt auf die Geschichte.Der Schreibstil ist fesselnd und hat auch gleich stark an seinen Klassiker erinnert. Mir hat die Story sehr gut gefallen, aber leider war es viel zu kurz. Es handelt sich um eine nette Kurzgeschichte, die zwar spannend war, aber ohne Wendungen, Auflösungen oder Überraschungen.Wobei hier die größte Überraschung für mich in der Tat war, dass es sich wirklich nur um eine Kurzgeschichte handelt. Denn nach der Hälfte des Buches ist sie zu Ende und was folgt ist eine weitere andere Kurzgeschichte, sowie auch einige Leseproben am Schluss des Buches. Man muss dazu sagen, dass dieses Buch insgesamt nur 256 Seiten besitzt.Lt. Klappentext wird hier aber nur „Die Tür“ beworben, sodass man als Leser eigentlich etwas hinters Licht geführt wird.Fazit: Die Rückkehr ins Horrorhaus hat Spaß gemacht, war spannend und ganz typisch Laymon mit seinem tollen Schreibstil. Leider meiner Meinung nach vom Verlag falsch beworben, da man hier einen Roman erwartet und keine zwei Kurzgeschichten! Deswegen kann ich leider auch nur 3 Sterne vergeben!

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  • Da wäre mehr möglich gewesen...

    Die Tür

    unclethom

    23. April 2017 um 16:42

    Das erste Mal bin ich von einem Laymon nicht wirklich begeistert. Die ersten beiden Stories „Die Tür“ und „Die Wildnis“ haben mir ohne Frage sehr gut gefallen. Jedoch war meine Erwartung etwas anders geartet, ich meine das Buch wurde als der vierte Band von „Der Keller“ vermarktet und entsprechend waren meine Erwartungen.Beide Stories für sich waren ansprechend doch leider viel zu kurz, ich denke daraus hätte man jeweils für sich viel mehr machen können.Die Figuren und Schauplätze sind wie gewohnt aufs Beste ausgearbeitet so dass ich gleich Bilder in meinem Kopf hatte. Die Spannung ist gleich von Anfang an auf einem hohen Level und kann sich zum jeweiligen Ende hin steigern, auch das ist nichts Neues. Soweit das Positive. Bei den beiden Stories hatte ich trotz steigender Spannung das Gefühl, dass es jeweils darum ging die Story möglichst schnell zu ihrem Ende zu führen. Wie gesagt ich finde das schade, denn meiner Meinung nach wäre hier deutlich mehr möglich gewesen.In der Summe komme ich hier aber dennoch auch 3 von 5 Sternen. Bin aber überzeugt dass das nächste Buch des Autors bzw die deutsche Veröffentlichung wieder deutlich besser sein wird, weil dann eher in sich abgeschlossen und das Gefühl des schnell beenden wollens. 

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  • Mogelpackung

    Die Tür

    peggy

    01. April 2017 um 12:48

    Die Tür ist für mich ne Mogelpackung, das Buch besteht nämlich aus zwei Kurzgeschichten, dieses lässt sich anhand des Klappentextes aber nicht ausmachen.Erste KurzgeschichteDie Tür, Teenager lässt sich im Horrorhaus einschließen um sein Date zu beeindrucken. Dort wartet allerdings das Grauen.Ich habe "Den Keller" nicht gelesen, also weiß ich so gut wie nichts von der Vorgeschichte. Ich hatte den Eindruck man wartet auf das was da kommt, sehr viel kommt allerdings nicht. Am Anfang wird etwas von der Vorgeschichte des Hauses erzählt was für mich sehr interessant war, dann kommt etwas bla bla. Es wird erst wieder spannend als die beiden Protagonisten das Haus betreten. Und dann war,s das auch schon. Noch ne brutale Sex Szene und die Geschichte ist zu Ende. Wozu ne Auflösung, wir packen einfach bisschen Gewalt und Sex dazu, wird schon gehen. 2,5 - 3 SterneZweite GeschichteWildnisEine Junger Mann will zum Camping in die Wildnis, wird vorher von seiner Freundin verlassen und beschließt allein zu gehen.Die Geschichte kriegen wir als Reisebericht zu lesen. Von Anfang an baut sich ne unterschwellige Spannung auf. Wir begleiten den etwas schüchternen jungen Mann, der sich im Lauf der Geschichte wandelt Das Ende hat mir richtig gut gefallen. 3,5 Sterne

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  • Die Tür // Richard Laymon

    Die Tür

    Nelly87

    31. March 2017 um 16:21

    Ich habe die Theorie, dass Bücher und Autoren, die zu lange auf einer Wunschliste stehen, irgendwann einen Art „Helden-Status“ bekommen und die Erwartungen exponentiell zur Zeit auf dieser Liste wachsen. Soll heißen: je länger man sich mit einem Buch/Autor beschäftigen will, desto heißer wird man darauf. Das führt zu wirklich großen und manchmal nicht mehr erfüllbaren Erwartungen an das Buch. Das beste Beispiel hierfür lieferte mir unlängst Richard Laymon. Schon vor einigen Jahren wurde ich auf ihn aufmerksam, er landete auf meiner Wunschliste und jetzt erst kam ich dazu, zu meinem ersten Laymon zu greifen. Und der Fall war tief… Der Inhalt Tief und düster ragt es in die Nacht empor. Das sogenannte Horrorhaus. Schreckliche Morde sollen dort über die Jahrzehnte geschehen sein. Immer wieder ist die Rede von Bestien, die grausame Massaker in dem Haus angerichtet haben sollen. Doch wer soll solche Schauergeschichten schon ernst nehmen? Dem jungen Mark geht es vor allem darum, Alison zu beeindrucken. Das Mädchen verspricht ihm ein Date, eine Nacht im Horrorhaus. Im Keller des makabren Anwesens will Mark sich seinen Ängsten stellen – ohne zu wissen, dass ihn ein Inferno des Grauens erwartet … [ Quelle: Heyne ] Meine Meinung Marc ist verliebt und zwar in eines der schönsten Mädchen in der Schule. Als er sie aus Versehen fast über den Haufen rennt, ist er sehr erstaunt, dass sie sogar seinen Namen weiß. Er nimmt seinen ganzen Mut zusammen und ruft sie abends zuhause an, um sie um ein Date zu bitten. Alison lässt sich sogar darauf ein, doch sie hat eine Bedingung. Marc soll sie nachts ins örtliche Horrorhaus lassen. Wie er das anstellt, ist ihr egal, denn das Haus dient zwischenzeitlich als Museum und ist damit naturgemäß nachts geschlossen. Also schmiedet der 16-Jährige einen Plan, wie er sich abends in dem Horrorhaus einschließen lassen kann, um seine Angebetete des Nachts heimlich einzulassen. Mehr kann ich zum Inhalt leider nicht sagen, weil in 70 Seiten einfach auch nicht mehr passiert ist. Und ehrlich gesagt: als ich das Buch abgebrochen habe, war es noch nicht einmal nachts, also dass man hätte denken können, die Story kommt jetzt einmal in Gang. Es passiert also… nichts bis überhaupt nichts. Sex sells? Um jeden Preis?? Das einzige Element, das mir wohl in Erinnerung bleiben wird, ist Marcs Notgeilheit. Bitte verzeiht meine Offenheit, aber manchmal muss man die Dinge einfach beim Namen nennen. Zuerst stellt sich der junge Mann vor, wie sich ihm seine Angebetene wohl um den Hals wirft, wenn er ihr von innen das Horrorhaus öffnet. Dann wird er quasi beim Schuleschwänzen erwischt, natürlich von einer vollbusigen schönen Polizistin, die er sich dann nackt vorstellt und sich dann innerlich zur Ordnung ruft, denn eigentlich ist er ja hinter Alison her. Das wäre alles noch mit der Pubertät eines 16-Jährigen zu erklären. Doch dann betrachtet er im Horrorhaus eine Figur, die eine Tote nachstellen soll und die beim Sterben nur leicht bekleidet war. Und selbst da stellt sich Marc dann vor, wie die restlichen Fetzen Kleidung, die der Mörder dem Opfer gelassen hat, verrutschen, um ihre Brüste freizulegen. Also ich bin wahrlich nicht prüde, aber das war echt too much. Zumal die Story dadurch absolut keinen Mehrwert erhielt. Mein Fazit Die Geschichte kommt so gar nicht in Gang und der Sinn hinter den ersten Seiten kommt einfach nicht zum Vorschein. Wenn man die Leseprobe am Ende des Buches noch abzieht, dann bleiben genau 214 Seiten für das Buch, daher bin ich sehr enttäuscht, dass auf Seite 70 immer noch Vorgeplänkel betrieben wird. Mit diesem Buch konnte mich Richard Laymon also nicht als Fan gewinnen und ob er und ich nochmals eine Chance haben werden? Das zeigt dann die Zeit… Nachtrag: Kurz vor dem Veröffentlichen dieser Rezension ist mir aufgefallen, dass das Buch tatsächlich eigentlich nur knap 130 Seiten lange ist und dann in einer völlig andere Story übergeht. Das hätte allerdings ebenso in die Produktbeschreibung gehört wie die Tatsache, dass es sich eigentlich um einen Fortsetzungsband handelt. Obwohl ich sonst wirklich ein Fan von Heyne bin, stößt das dieses Mal doch sauer auf. Vielen Dank an den Heyne Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars © Nellys Leseecke - Lesen bedeutet durch fremde Hand träumen

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  • Eine spannende Gruselfaktor Geschichte

    Die Tür

    LeseKatze

    20. March 2017 um 16:30

    Inhalt:Tief und düster ragt es in die Nacht empor. Das sogenannte Horrorhaus. Schreckliche Morde sollen dort über die Jahrzehnte geschehen sein. Immer wieder ist die Rede von Bestien, die grausame Massaker in dem Haus angerichtet haben sollen. Doch wer soll solche Schauergeschichten schon ernst nehmen? Dem jungen Mark geht es vor allem darum, Alison zu beeindrucken. Das Mädchen verspricht ihm ein Date, eine Nacht im Horrorhaus. Im Keller des makabren Anwesens will Mark sich seinen Ängsten stellen – ohne zu wissen, dass ihn ein Inferno des Grauens erwartet …Meine Meinung:Lange habe ich auf dieses Buch gewartet bis es endlich erscheint und konnte es kaum erwarten zu Lesen.Das Buchcover ist total ansprechend und passt ideal zur Handlung.  Leider wusste ich gar nicht, das die Tür sozusagen der Folgeband zu der Keller sei. Wobei ich muss erwähnen ,das ich trotzdem gut in die Handlung  rein kam, ohne davor der Keller davor gelesen zu haben.Auch in dieser Story kommen die Laymon Fans auf ihre kosten es lies sich wirklich schnell und flüssig zu Lesen der Autor nimmt auch hier kein Blatt vor dem Mund. Wie gewöhnt beinhaltet dieses typisches humorvolle und sexistische Schreibstil . Ich hatte das Buch in einem Rutsch durch gelesen was dazu geführt hat das es spannend war ich wollte wissen wie es zu Ende geht und das Buch hat auch relativ wenig Seiten. Schade jedoch fand ich das der Autor die Geschichte vom Keller nicht aufgegriffen hat, und kurz erwähnt was damals vor 20 Jahren in diesem Keller passiert ist. Ich als Leserin wurde dann quasi ins kalte Wasser geschmissen da ich nicht wusste was damals passiert ist und warum dieses Haus gruselig ist.Das hat meiner Meinung nach einfach gefehlt wobei wie ich schon vorhin erwähnt habe, konnte man trotzdem gut in die Geschichte rein, trotzdem hätte ich es mir gewünscht da es quasi ein Folgeband ist.Mark der Hauptprotagonist fand ich an sich ein toller Charakter er wirkte auf mich mutig und abenteuerlustig. Er stellt sich seinen Ängsten indem er in diesem Horrorhaus außerhalb der Öffnungszeiten Zutritt verschafft: Da hat man einfach auch gemerkt das er noch ein Teenager ist, der die Rosarote Brille auf hat um seinen Schwarm Alison zu erobern sie damit zu beeindrucken und eine Nacht mit ihr zu verbringen.Alison hin gegend fand ich nicht sympatisch die hat mir als Charakter nicht besonders gut gefallen, und konnte mich nicht in die hineinversetzten. Ich konnte sie einfach nicht verstehen, sie wird von die Bestie gejagt und anstatt in Panik zu geraten denkt sie an das eine, in dem Moment dachte ich mir nur " Alison was tust du denn da? " Du stirbst vielleicht hast keine Angst; und du denkst nur an das eine. Hier könnte man wirklich denken sie sei ein Junge.Überraschend fand ich das in diesem Buch 2 Story beinhaltet was ich überhaupt nicht wusste; weil es im Klappentext nicht erwähnt wurde. Ich hätte gedacht es handelt sich hierbei um die Tür aber die zweite Geschichte ist die Wildnis und hat quasi nichts mit der Tür zu tun.Fazit:  Auch wenn es einige Kritikpunkte hat ist es eine klare Leseempfehlung von mir die gerne auf Gruselfaktor stehen mit Spannung es lohnt sich zu Lesen.

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  • Hat gefallen

    Die Tür

    Susi180

    20. March 2017 um 14:07

    Tief und düster ragt es in die Nacht empor. Das sogenannte Horrorhaus. Schreckliche Morde sollen dort über die Jahrzehnte geschehen sein. Immer wieder ist die Rede von Bestien, die grausame Massaker in dem Haus angerichtet haben sollen. Doch wer soll solche Schauergeschichten schon ernst nehmen? Dem jungen Mark geht es vor allem darum, Alison zu beeindrucken. Das Mädchen verspricht ihm ein Date, eine Nacht im Horrorhaus. Im Keller des makabren Anwesens will Mark sich seinen Ängsten stellen – ohne zu wissen, dass ihn ein Inferno des Grauens erwartet … Der Autor: Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und ist in Kalifornien aufgewachsen. Er hat Englische Literatur erst in Oregon und später wieder in Kalifornien, an der Loyola University in Los Angeles studiert. Bevor er seinen Lebensunterhalt gänzlich mit dem Schreiben bestreiten konnte, arbeitete er u. a. als Lehrer und Bibliothekar. Neben Dutzenden von Romanen veröffentlichte er zahlreiche Kurzgeschichten und wurde zu einem der erfolgreichsten Horrorautoren überhaupt. Der Roman „Parasit“ wurde 1988 vom „Science Fiction Chronicle“ zum besten Horrorroman gekürt und für den „Bram Stoker Award“ vorgeschlagen. Laymon nutzte auch Pseudonyme, z. B. Lee Davis Willoughby für Westernromane oder Carla Laymon für Romanzen. Er verstarb am Valentinstag des Jahres 2001. Meine Meinung: Als ich dieses Buch ausgepackt habe, war ich erstmal erschrocken. Mit seinen knapp 250 Seiten ist es doch viel dünner als erwartet. Gut dachte ich, dass lässt sich schnell lesen, und so war es dann auch. Es ist ja der Nachfolger von dem Buch „Der Keller“ und ich muss gestehen das den Schinken noch nicht gelesen hatte. Ich empfand es aber auch nicht als Problem. Man kann dieses Büchlein auch allein lesen.Die Geschichte ist kurzweilig und rasant. Wer Laymon mag, weiss wie er schreibt und ich liebe diese Art von Geschichten sehr. Mich konnte das Buch begeistern. Er nimmt wieder kein Blatt vor den Mund und hier passiert auf den paar Seiten wirklich einiges.Ich mochte die Charaktere und die Story. Es ist ein kuzres Vergnügen und vielleicht deshalb auch für Leser geeignet die noch nichts von ihm gelesen haben. Ich freue mich nun auf „Der Keller“. Da das Buch bereits bei mir Zuhause aufs lesen wartet, werde ich es wohl ganz bald zu Hand nehmen um zu erfahren wie alles begonnen hat.Eine klare Empfehlung für Laymon Liebhaber und Leser die es vielleicht noch werden möchten.

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  • Hinter der Tür lauert mehr als bloßer Schrecken

    Die Tür

    Fascination

    19. March 2017 um 18:11

    RICHARD LAYMON polarisiert – das steht außer Frage. Während ihm seine Fans auch nach seinem Ableben die Treue halten, kehren ihm andere angewidert den Rücken. DIE TÜR, jüngst im Heyne Hardcore Programm erschienen, ist der vierte Roman um das sogenannte Horrorhaus in Malcasa Point, unweit San Francisco. Mit einem Zeitversatz von rund zwanzig Jahren knüpft das Buch an IM KELLER, DAS HORRORHAUS und MITTERNACHTSTOUR, alle zusammen im Sammelband DER KELLER ebenfalls bei Heyne Hardcore erschienen, relativ locker an. Einst Stätte unermesslichen Grauens, ist das Horrorhaus inzwischen eine Touristenattraktion. Ausstellungsstücke zeigen beispielweise das erste Opfer, Ethel Hughes, die anno 1903 ihr Leben ließ. Viele weitere Morde folgten. Auch Mark kennt die Gerüchte um die Bestie, die einst dort ihr Unwesen trieb und selbst heute noch dazu führt, dass der Zutritt außerhalb der Öffnungszeiten streng untersagt ist. Allerdings winkt ihm ein Rendezvous um Mitternacht mit der angebeteten Alison. Die Sechzehnjährige ist scharf auf ein gruseliges Abenteuer, Mark wiederum ist scharf auf sie. Er will cool sein und beweisen, dass er ihrer würdig ist. Gesunder Menschenverstand hin oder her, das Mädchen ist ihm jedes Risiko wert! Mit List und Tücke gelangt er ins Gebäude und findet überraschend schnell ein Versteck. Nun muss er nur noch ein paar Stunden warten, bis auch Alison erscheint. Doch der Tunnel, den einst die Bestie nutzte, um ins Horrorhaus zu gelangen, ist eng … dunkel … angsteinflößend! Mark ist allein … Behauptet wer? Die vierte Geschichte wird in einundzwanzig Kapiteln in dritter Person aus Sicht der Hauptfigur erzählt. Damit umfasst DIE TÜR gerade einmal die Hälfte des Buches. Das Geschehen nimmt mit unterschwelliger Spannung und Unbehagen seinen Lauf. RICHARD LAYMON versteht es wie kaum ein anderer im Genre, den Leser schnell und nachhaltig zu fesseln. Das, für den Autor übliche, Potenzial schöpft DIE TÜR dennoch nicht aus. Zu begrenzt ist der Entwicklungsspielraum, zu schnell folgt der Höhepunkt und zu abrupt ist alles vorbei. Ob man die Vorbände bereits gelesen hat oder nicht, ist dabei irrelevant. Als richtiger Abschluss der Reihe funktioniert Marks Erlebnis im Endeffekt nicht. Ebenfalls im Buch enthalten ist die Novelle DIE WILDNIS, in etwa ebenso umfangreich. Hier erzählt Ned Champion von seinen Erlebnissen in freier Natur in Form eines dreizehn Einträge umfassenden Reiseberichts. Der Campingausflug nach Lost River war umfangreich geplant und gut vorbereitet. Nur Ned und Cora. Fünf Tage gemeinsam in der Wildnis. Im Zweierpack gibt es sie nun allerdings nicht mehr, die Beziehung ist passé. Was soll’s! Ned macht sich allein auf den Weg in sein großes Abenteuer als Pfadfinder oder Fährtenleser. Frei nach dem Motto: Einsamkeit ist noch immer die beste Gesellschaft. Zu Beginn hat Ned mit dem Alleinsein, vor allem nachts, noch große Probleme. Schnell spielt ihm die Fantasie einen Streich und er befindet sich im Kreislauf der Todesangst. Seine Furcht erst einmal besiegt, wird er jedoch mehr und mehr eins mit der Natur. Er verschmilzt mit ihr, wird unsichtbar und entdeckt sein Gefallen am Beobachten ahnungsloser Wanderer. Als ihm schließlich die Nahrung ausgeht, muss er sich etwas einfallen lassen. Ruhig aber stetig nimmt Neds Wandlung zum echten Naturburschen seinen Lauf. Je intensiver die Freiheit, desto skurriler seine Gedankengänge. Der Zwist zwischen Anstand und Überlebensdruck gerät immer mehr auf die schiefe Bahn. Wer LAYMON kennt, weiß, das geht nicht gut aus. Zum Schluss aber zaubert er noch eine Überraschung aus dem Hut! Auch diese Erzählung fesselt auf ihre ganz eigene Weise. DIE TÜR erscheint in Deutscher Erstausgabe als handliches Taschenbuch bei Heyne Hardcore. Leider hat man es versäumt, irgendwo auf Vorder- oder Rückseite darauf hinzuweisen, dass es sich um zwei kürzere Geschichten in einem Buch handelt. Das hätte womöglich falsche Erwartungen im Vorfeld ausgeschlossen. Das Cover sieht dennoch hübsch aus und ist mit dem leicht erhabenen Spotlack auch ein haptisches Erlebnis. Das Vorhängeschloss ist ein wichtiges Detail im Buch, wenn auch weniger blutig. Im Anhang des Titels folgen eine Leseprobe aus DER KELLER und der Vollständigkeit halber das Werksverzeichnis der von RICHARD LAYMON im Heyne Verlag erschienen Titel. Fazit: Für Fans ist RICHARD LAYMON Kult! Seine Bücher sind extrem und ganz sicher nichts für zarte Gemüter. Das Grauen lauert in DIE TÜR und vor allem in DIE WILDNIS geradezu auf den Leser, umschleicht ihn, wiegt ihn nur scheinbar in Sicherheit und tippt ihm schlussendlich unerwartet auf die Schulter. Natürlich fehlen auch die üblichen Elemente Sex und Gewalt in diesem Buch nicht. Aufgrund der Kürze beider Geschichten, werden sie allerdings vom Autor etwas weniger ausschweifend zelebriert.

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  • "Die Tür" und "Die Wildnis", zwei Novellen - typisch Laymon

    Die Tür

    Unzertrennlich

    16. March 2017 um 10:40

    Schreibstil Es ist wieder Zeit für einen neuen Laymon! Klar, auch wenn Richard Laymon jetzt schon seit mehr als zehn Jahren tot ist, kommen noch immer die "vergessenen" Romane/Novellen von ihm aus dem Werk, also jene Werke, die im Englischen nie so viel Anklang gefunden haben. Zugegebenermaßen war ich etwas enttäuscht, als das Buch dann bei mir ankam. Es ist echt dünn und es stellte sich heraus, dass "Die Tür" nur eine von zwei Novellen ist. Da mir die letzten bei Heyne erschienen Bücher schon nicht mehr gefallen haben, ging ich mit wenigen Erwartungen an das Mini-Büchlein heran - wurde dann aber überrascht. Auch wenn das Buch noch mit einem Vorwort, einer Leseprobe und der Auflistung aller Werke von Laymon in die Länge gezogen wurde, so versteckt sich im Inneren doch wieder einmal etwas, das ich als "typisch Laymon" beschreiben würde. Wie Jack Ketchum im Vorwort so schön sagt: "Laymons Stil ist so schön unperfekt ..." und genau das liebe ich an ihn so. Er ist ein Schriftsteller, der sich zu Lebzeiten nicht verbiegen hat lassen und einfach seinem Stil treu geblieben ist und das wird auch in diesen beiden Kurzgeschichten wieder deutlich! Tolle Dialoge, eine geniale Atmosphäre und der typische schwarze Humor, das finden wir besonders in der ersten Kurzgeschichte, während die zweite uns mit auf einem Camping Ausflug nimmt und besonders am Ende noch eine kleine Wendung parat hält. Beide Geschichte habe ich gerne gelesen, auch wenn sie natürlich viel zu kurz waren. Aber was sollen wir tun? Genauso unvollendet hat Laymon diese Werke wohl hinterlassen und genau so müssen wir sie eben nun genießen! Meine Meinung "Die Tür" soll laut Klappentext der vierte "Keller-Roman" sein. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass "Der Keller" zu den wenigen Büchern zählt, die ich bis jetzt noch nicht gelesen habe, aber das sollte ich wohl schnell ändern! In der besagten ersten Kurzgeschichte werden wir in das Horrorhaus gebracht, in dem anscheinend die Morde in den "Keller-Romanen" stattfanden. Mark, der Protagonist, hat dort ein Date mit einem Mädchen, das er mag und das sich von ihm dort einschleusen lassen möchte. Die Geschichte, wie Mark das "Horrorhaus", das mittlerweile eine art Museum ist, betritt, fand ich sehr atmosphärisch und es hat mir gezeigt, dass ich "Der Keller" unbedingt lesen muss. Besagter Keller kommt in "Dir Tür" nämlich auch fort und dort gibt es ein lLch, aus dem anscheinend eine Bestie gestiegen kam ...  Tolle Dialoge verbinden sich hier wieder mit einer teilweise sehr verrückten Geschichte, Schade ist allerdings, dass der Titel irreführend ist, denn besagte Tür spielt nur eine ganz unwichtige Nebenrolle, viel treffender ist da doch der Originaltitel, nämlich "Friday Night in Beast House", denn genau darum dreht sich diese Kurzgeschichte, um eine Nacht in dem Horrorhaus! Die erste Kurzgeschichte/Novelle geht bis Seite 128 und ja, sie wirkt unfertig, ist aber dennoch lesenswert und ist wieder auf einem Niveau, das die letzten Bücher (Besonders "Das Haus" und "Der Killer") nicht haben halten können. Das Ende ist nicht blutig, aber irgendwie verrückt und es hat mich auf jeden Fall zum Lachen gebracht. Der Humor ist absolut meins und ich bin froh, mal wieder einen echten Laymon gelesen zu haben Kommen wir nun zur zweiten Novelle, die den Namen "Die Wildnis" trägt. Sie ist in Form eines Reisetagebuchs verfasst und führt den Leser, wie der Titel schon vermuten lässt, in die freie Natur auf einem Campingausflug eines Jungen, der gerade von seiner Freundin verlassen wurde. Auf seinem Trip trifft der Junge so einige Gestalten und das Buch ist vergleichbar mit Werken wie "In den finsteren Wäldern" oder "Die Jagd".  Insgesamt hat mir "Die Tür" von der Atmosphäre besser gefallen, doch die krankere Geschichte war auf jeden Fall "Die Wildnis", die mich besonders zum Ende hin begeistern konnte. Auch dieses Werk wirkt wieder leicht unfertig, aber wir werden wohl nie rausfinden, ob beide Kurzgeschichten nun der Anfang von etwas Neuem sein sollten oder nicht! Ich kann das Buch aber dennoch empfehlen. Hier zeigt Laymon wieder seinen genialen Stil und auch, wenn wohl einige Szenen im deutschen etwas entschärft wurden, bieten beide Novellen doch gute Unterhaltung! Fazit Meine erste Enttäuschung darüber, dass dieses Buch so dünn ist und eigentlich "nur" aus zwei Novellen besteht, schlug beim Lesen wieder in Begeisterung um. Für Laymon-Fans ist dieses Buch wohl wieder ein Muss und macht wieder Appetit auf mehr Werke dieses viel zu früh verstorbenen Schriftstellers!

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