Richard Laymon Finster

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Inhaltsangabe zu „Finster“ von Richard Laymon

Es ist eine stürmische Oktobernacht, in der Ed Logan von seiner Freundin sitzengelassen wird. Verzweifelt und mit gebrochenem Herzen wandert er durch die einsamen Straßen. Er bemerkt ein hübsches, fremdes Mädchen und beschließt, ihr zu folgen. Doch wer hätte ahnen können, welche tödlichen Geheimnisse diese Nacht für ihn bereithält?

hat mir leider nicht gefallen, konnte mich nicht fesseln

— CorneliaP
CorneliaP

Gutes Buch

— DunklesKapitel
DunklesKapitel

Romantischer Horror. Sehr fesselnd.

— TallaHasse
TallaHasse

Laymon mal ganz anders: viel zurückhaltender, sehr wenig Blut, bodenständigere Story. All jene Fans, die Härteres von ihm gewohnt sind, werden wahrscheinlich nicht so ganz auf ihre Kosten kommen. Allen anderen sei gesagt: Finster ist ein gemächlicher, aber äußerst unterhaltsamer Roman.

— Zwischen.den.Zeilen
Zwischen.den.Zeilen

Langweilig...

— TammyB
TammyB

Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass das Buch nicht unbedingt viel Inhalt bzw. Handlung hat. 250 Seiten wären ausreichend gewesen.

— Casey
Casey

Endlich mal wieder ein Laymon, der mir gut gefallen hat, auch wenn einige Motive schon aus seinen anderen Werken bekannt sind.

— Krimifee86
Krimifee86

Die Nacht verwandelt die Welt! Die braven Menschen gehen schlafen und die Nachteulen und skurrilen Gestalten kriechen aus ihren Löchern :D

— JamieRose
JamieRose

gähn, passiert hier noch was? Ein eher schlechter Laymon, bin ich gar nicht gewöhnt

— harakiri
harakiri

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  • ahh, wo ist der Lichtschalter!?

    Finster
    MrsCodyMcFadyen

    MrsCodyMcFadyen

    18. June 2016 um 19:14

    Klappentext: Es ist eine stürmische Oktobernacht, in der Ed Logan von seiner Freundin sitzengelassen wird. Verzweifelt und mit gebrochenem Herzen wandert er durch die einsamen Straßen. Er bemerkt ein hübsches, fremdes Mädchen und beschließt, ihr zu folgen. Doch wer hätte ahnen können, welche tödlichen Geheimnisse diese Nacht für ihn bereithält?Ich liebe die Klappentexte von Laymons Büchern. Es ist immer eine kleine Wundertüte: Eigentlich steht im Wesentlichen schon drauf, was drinnen steckt, aber das ganze Ausmaß verrät dir erst das Buch. Nun, diesmal war es mittelmäßig.Gut fand ich die Atmosphäre: Immer wenn ich weitergelesen habe, wurde es Finster=) echt toll, wie man selbst draußen in der Sonne in die tiefe, schwarze Nacht des Buches abgeholt wurde. Der Protagonist war mir irgendwann unsympathisch, denn er tut nichts anderes, als was ihm angetan wurde mit Betrug und so...aber Schluss mit Spoiler.Wiederum gut: Ziemlich spannend, wenn man so in der Nacht herum wandert und fiesen Gestalten begegnet, erschütternd, denn jeder kennt dieses Gefühl, wenn man mal nachts alleine auf dem Weg nach Hause ist...Nicht gut: Viiieeel zu langatmig. Ein paar weniger 100 Seiten vielleicht hätten der Spannung sehr gut getan.Tja, es war wohl Finster, als ich das Buch kaufte (gibt bessere) aber ein Hoffnungsschimmer gaben Anfang und Ende her...

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  • Nicht das beste Buch von Laymon

    Finster
    DunklesKapitel

    DunklesKapitel

    05. June 2016 um 23:33

    Ein etwas anderes Buch von Richard Laymon, als ich es gewohnt bin. Die Idee der Geschichte, ein geheimnisvolles Mädchen, die Gefahren der Nacht und wie entkomme ich ihnen, finde ich ganz gut, jedoch nicht ausreichend umgesetzt. Schon in den ersten Kapiteln kommt man in die Geschichte rein, aber die Spannung hält sich in Grenzen. Ab und an gerät Ed zwar an unheimliche Personen, ist jedoch nicht wirklich in Gefahr. Das Buch ist meiner Meinung nach zu sehr mit Eds Romanzen ausgeschmückt. Erst zum Schluss fühlte ich mit den Personen mit und war wie gebannt. Leider nicht lange, da das Ende sehr kurz geschildert wurde im Gegensatz zum restlichem Teil, was ich echt Schade fand, da ich mir als Laymon Leser mehr erwartet hatte. Vom Schreibstil sehr gut und einfach geschrieben. Lässt sich gut lesen, ohne die Leser in der Luft hängen zu lassen.

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  • eher lahm :(

    Finster
    CoffeeToGo

    CoffeeToGo

    18. December 2015 um 08:37

    Protagonist Ed wurde von seiner Freundin Holly verlassen und begibt sich eines Nachts, mit gebrochenem Herzen auf eine Wanderung zu Dandy Donuts. In dieser Nacht trifft er auf ein Mädchen, was ihn so sehr fasziniert, dass dieser Ausflug nicht sein letzter gewesen ist. Doch dann merkt er, dass nicht nur geheimnisvolle, freundlich erscheinende Mädchen unterwegs sind, sondern auch viel gefährlicheres. Wie immer fange ich damit an zu sagen, dass ich ein riesen Laymon Fan bin und alle seine im Heyne Verlag erschienenen Bücher verschlungen habe. Leider kann man hier nicht von verschlingen reden, im Gegenteil es war sehr lahm, aber dank Laymons Schreibstil bin ich doch noch ganz gut durchs Buch gekommen. Im Buch passiert leider nicht wirklich was, die ganze Zeit steht man kurz davor, dass irgendetwas passiert, doch man wird immer wieder enttäuscht. Der ein oder andere könnte dies als sehr spannend empfinden, doch mich hat es nur genervt. Wie gesagt kenne ich Laymons andere Werke und habe hier die gleiche Art erwartet, doch bekam nur ein, zweimal etwas, was an seine unglaublich kranke Art erinnert. Es kam so gut wie keine Gewalt vor (bis auf die kurzen ein, zweimal eben...). Spaddl schrieb in seiner Rezension, das Buch würde nach 400 Seiten ein wenig abflachen... in gewisser Weise hat er recht, doch meiner Meinung nach, ist es schon von Anfang an abgeflacht gewesen. Zudem hat mich der Protagonist genervt, ein weinerlicher Junge mit gebrochenem Herzen (bitte... was für ein Thema) streift einsam durch die Nacht und begeht allerlei komische und nicht nachvollziehbare Handlungen (z. B. seine Reaktion auf das erste Treffen mit Randy, das war ja sowas von erbärmlich). Als der schwule Kirkus hinzukommt, habe ich erst geglaubt es würde besser werden, doch leider hat er, trotzdem er gut gelungen ist, kaum Leben in die Story gebracht. Ich weiß nicht, was Laymon zu dieser Art von Geschichte veranlasst hat, ich konnte mich nicht drauf einlassen, aber warum auch? Er hat schon so viel besseres geschrieben. Es hätte mehr gepasst und wär wahrscheinlich auch eher etwas geworden was ich gemocht hätte, wenn er die nächtlichen Streifzüge von Ed und dem Mädchen umfangreicher beschrieben hätte. Wär dies die Hauptgeschichte gewesen (und nicht ein armer Junge mit gebrochenem Herzen), dann hätte ich sicher fünf Sterne vergeben. Ich liebe Laymons kranke, absurde Art, doch dies war leider nur ein sehr schwacher Abklatsch davon. Laymon Fans könnte es gefallen, aber nur, wenn man nicht zu viel erwartet und sich auch auf eine etwas andere Art von Laymon einlassen kann. In einem Punkt kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen: Ich denke, dass es ein guter Einstieg für jene ist, die noch keins seiner Werke gelesen haben.

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  • Langweiliger Laymon...

    Finster
    TammyB

    TammyB

    02. November 2015 um 15:38

    Es ist eine stürmische Oktobernacht, in der Ed Logan von seiner Freundin sitzengelassen wird. Verzweifelt und mit gebrochenem Herzen wandert er durch die einsamen Straßen. Er bemerkt ein hübsches, fremdes Mädchen und beschließt, ihr zu folgen. Doch wer hätte ahnen können, welche tödlichen Geheimnisse diese Nacht für ihn bereithält? Meiner Meinung nach lässt sich das Buch nur sehr langsam lesen, da es ganz und gar nicht dem Stil von Laymon entspricht.. eher langweilig und eines der schlechtesten Bücher, das ich von ihm gelesen habe.

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  • Sehr langweilig und langatmig..

    Finster
    TammyB

    TammyB

    28. July 2015 um 13:57

    Meiner Meinung nach lässt sich das Buch nur sehr langsam lesen, da es ganz und gar nicht dem Stil von Laymon entspricht.. Musste es sehr oft aus der Hand legen, da es sehr langweilig und langatmig geschrieben ist.. Von diesem Buch war ich eher enttäuscht..

  • Trollsuppe

    Finster
    StMoonlight

    StMoonlight

    16. May 2015 um 16:54

    In dieser Geschichte geht es um den 20jährigen Eduardo. Ed wurde von seiner Freundin verlassen und ist entsprechend deprimiert. Um den Kopf frei zu bekommen streift er durch die Gegend. Dabei entdeckt er eine junge hübsche Frau. Er ist so fasziniert, dass er ihr heimlich folgt. Auch am nächsten Tag macht Ed sich wieder auf... Eine Freundin versucht ihn aufzuheitern und gibt ihm Aufgaben, damit er "keinen Blödsinn" macht. So wartet sie eines Abends in einem Donutshop auf ihn. Und damit fängt das Chaos schon richtig an, denn Eileen wird beobachtet.... Der Schreibstil ist flüssig, nichts wird hier großartig umschrieben oder ausgeschmückt. Die Charaktere haben auch alle samt Tiefgang (Geschichte). Blöderweise ist die Storylein total daneben. An sich wäre es spannend: Mann verlassen, findet andere Frau atraktiv, gute Freundin wird entführt, ... Da lässt sich was draus machen. ABER: Wenn der Hauptcharakter eine Frau kennen lernt, die Nachts unbemerkt in bewohnten Häusern ein- und ausgeht, von einer Fahrradhexe tyrannisiert wird, Zeuge wird, wie Trolle unter der Brücke eine Leiche verspeisen und einen Mitstudenten hat, der sich für Sherlock hält, ist das für mich nicht mehr als eine ungeschickte Zusammenwürfelung von Ereignisteilen. Überzogener und unglaubwürdiger geht's kaum.~°~ Fazit ~°~ Es hätte so spannend werden können ... doch es endete überzogen. Das Lesen macht hier leider keinen Spaß, da dieser Roman mehr einem Kitsch-Fantasy, denn einem Thriller gleicht! Absolute Zeitverschwendung!

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  • Eine Nacht im einsamen Oktober

    Finster
    Casey

    Casey

    17. December 2014 um 12:44

    Autor: Richard Laymon Titel: Finster Originaltitel: Night in the lonesome October (Leisure Books New York, 2002) Genre: Horrorroman Erschienen: Jänner 2011 Verlag: Wilhelm Heyne Verlag, München Umfang: 543 Seiten ISBN: 978-3-453-67583-4 Ed Logan ist kurz vorm Nervenzusammenbruch, seine Welt ist zusammengebrochen, als er ins neue Semester startet und einen Brief seiner Freundin erhält. Sie hat ihn betrogen, ihn verlassen, ist aus seinem Leben verschwunden – für immer. Und Ed weiß nicht, wie er ohne Holly weiterleben soll. Verzweifelt wandert er meilenweit durch die einsame Oktobernacht. Doch schon bald erkennt er, dass diese gar nicht so einsam ist wie er dachte. Denn seine Studienkollegin Eileen ist nicht die einzige, der er begegnet. Da ist auch noch dieses Mädchen, das ihn anzieht wie das Licht die Motten… Autoren wie Wulf Dorn und Stephen King sind begeistert, ihre Kommentare („Laymon geht unter die Haut. Im wahrsten Sinne des Wortes!“) haben die Messlatte hoch gelegt. Ich weiß nicht, was ich jetzt davon halten soll, richtig enttäuscht bin ich nicht, aber so richtig begeistert bin ich auch nicht. Vor allem der Anfang ist sehr redundant, ohne dass dabei richtig Spannung aufkommt. Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass das Buch nicht unbedingt viel Inhalt bzw. Handlung hat. Man könnte dasselbe auch in 250 Seiten beschreiben. Allerdings bin ich mir unsicher, ob das Ende dann so eingeschlagen hätte – bzw. was heißt Ende. Die zweite Hälfte, das letzte Drittel. Auch wenn nicht unbedingt viel passiert, atmosphärisch ist diese Hälfte dichter, die Stimmung wird immer düsterer und das Finale ist – etwas Tarantino-mäßig, aber trotzdem richtig gut. Dann kann man das Buch schwer weglegen. Was mir noch besonders gut gefällt – das Thema Kannibalismus spielt eine Rolle, wird aber eher angeschnitten und nicht übertrieben fokussiert. Wie viele der Randthemen. Das finde ich besonders gut, da der Horrorroman dadurch nicht an Stimmung verliert und zudem bleibt, was der englische Titel sagt: eine Nacht im einsamen Oktober.

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  • Von Trollen und Fahrradhexen

    Finster
    Krimifee86

    Krimifee86

    Klappentext: Es ist eine stürmische Oktobernacht, in der Ed Logan von seiner Freundin sitzengelassen wird. Verzweifelt und mit gebrochenem Herzen wandert er durch die einsamen Straßen. Er bemerkt ein hübsches, fremdes Mädchen und beschließt, ihr zu folgen. Doch wer hätte ahnen können, welche tödlichen Geheimnisse diese Nacht für ihn bereithält? Cover: Am Anfang konnte ich mit dem Cover gar nichts anfangen, weil ich einfach nicht erkannt habe, was es darstellen soll. Gelb mit Blut. Toll. Nachdem ich aber gesehen habe, dass das gelbe Blätter / Herbstlaub darstellt, finde ich das Cover echt um einiges tolles. Es passt absolut super zum Inhalt des Buches und auch zum Originaltitel. Ein insofern wirklich gut gelungenes Cover, das vielleicht jedoch im Handel nicht so schön zur Geltung kommt. Schreibstil: Wenn Laymon etwas wirklich gut konnte, dann war das Schreiben. Ich weiß nicht wie er das macht, aber irgendwie schafft er es immer, seine Geschichten mit einer unglaublichen Leichtigkeit auszustatten. Man liest sie einfach so weg und kaum, dass man sich versieht, sind 500 Seiten vorbei. Und auch wenn mir seine Stories inhaltlich oft nicht so gut gefallen (muss es immer so übertrieben viel und so übertrieben pubertär um Sex gehen?), schafft er es mich mit seiner Sprachgewandtheit an seine Bücher zu fesseln. Auch seine Charaktere gefallen mir oft sehr gut. Im vorliegenden Buch war natürlich Kirkus absolut genial. Ich habe seine Schlagabtausche mit Ed geliebt. Und auch Ed selber war ein Charakter, dessen Handlungen ich zwar nicht immer nachvollziehen konnte, der mir aber dennoch gut gefallen hat. Aber nicht nur die Hauptcharaktere auch kleine Nebencharaktere versieht Laymon mit einem ganz eigenen Charme, sodass man sich auch nach Beenden des Buches noch gerne an sie erinnert. Bei „Finster“ ist es für mich auf jeden Fall die amüsante Fahrradhexe, die mir noch länger im Gedächtnis bleiben wird. Die Story: Ich fand die grundsätzliche Idee der Geschichte echt gut: Eine kalte Oktobernacht, in der sich ein junger Mann in der Stadt rumtreibt und auf allerlei merkwürdige Gestalten trifft. Allein, es hapert an der Ausführung. Denn leider passiert die Geschichte nicht in einer einzigen Nacht, sondern in mehreren aufeinanderfolgenden Nächten. Und das ist doch recht seltsam, denn jeder normale Mensch, der das, was Ed Logan in der ersten Nacht erlebt, wäre sicherlich keine zweite Nacht mehr nach draußen auf die Straße gegangen. Ihn jedoch zieht es immer wieder nach draußen und dadurch stürzt er sich und leider auch andere immer weiter ins Verderben. Daneben gibt es, so ist es üblich bei Laymon, jede Menge Sex oder zumindest Gedanken an Sex, ein wenig Blut (ganz zum Ende auch richtig viel Blut) und nie so viel Grausamkeit, dass man das Buch wirklich als Hardcore-Horror bezeichnen könnte. Mir hat die Geschichte ganz gut gefallen, einfach weil ich Ed als Charakter gerne mochte und es mir Spaß gemacht hat, ihn auf seinen nächtlichen Spaziergängen zu begleiten. Fazit: Ich weiß nicht, welches Buch zuerst da war, „Finster“ oder „Die Gang“. Aber das Motiv mit den Trollen wird in beiden Büchern aufgegriffen und das finde ich etwas schade. Es wirkt ein bisschen so, als würden dem Autor die Ideen ausgehen und deswegen nimmt er sich einfach nochmal die Trolle vor, die schon früher gut funktioniert haben. Davon einmal abgesehen hat mir „Finster“ aber erstaunlich gut gefallen. Eds Weg zu verfolgen (auch wenn er manchmal etwas unlogisch war und ich sicher anders gehandelt hätte), hat Spaß gemacht und das Buch ließ sich gut und schnell lesen. Das Ende hätte für meinen Geschmack dann etwas weniger dramatisch ausgehen können, das war vielleicht zu viel des Guten. Nichtsdestotrotz und vor allem, weil Laymon mich hier endlich mal wieder positiv überrascht hat, vergebe ich vier Punkte.

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    • 2
    parden

    parden

    09. October 2014 um 06:27
  • Rezension "Finster" von Richard Laymon: Weniger ist mehr

    Finster
    JamieRose

    JamieRose

    12. August 2014 um 10:57

    Inhalt »Finster« ist eine Mischung aus Horror, Spannung und skurrilen Persönlichkeiten wie die “Fahrradhexe” oder die “Trolle”. In dem Buch »Finster« tauschen die Leser in eine ganz verrückte andere Dimension einer Kleinstadt ein. Eine Dimension, die nur bei Nacht existiert.Ed Logan ist Student und lebt ein ganz normales Leben, bis seine Freundin Holly ihn verlässt. Sie schreibt ihm einen Brief, in dem sie ihm erklärt, dass sie jemand anderes gefunden hat. Voller Trauer und mit gebrochenem Herzen fällt es Ed schwer zu schlafen, also beschließt er eines nachts einen Spaziergang zum Donut Shop zu machen. Es ist ein recht weiter weg, aber er will einfach nur raus und weg von seinen düsteren Gedanken.Auf dem Weg zum Shop macht er Bekanntschaft mit der “Fahrradhexe” einer schrulligen Alten auf einem Fahrrad die unvermittelt auftauch, ihn mit ihrer Klingel terrorisiert und verschwindet. Aber dies soll nicht die letzte unheimliche Begegnung gewesen sein. Die Nächte in der kleinen Stadt bieten einiges mehr als man am Tage bei Sonnenschein vermuten könnte.Ein paar Blocks weiter sieht er dann zum ersten Mal das mysteriöse Mädchen. Sie ist schlank und sportlich, in dunkle Klamotten gehüllt und schlendert die dunklen Straßen entlang. Ed fragt sich wer sie wohl ist und wohin sie möchte. Aus einem Gefühl heraus beschließt er sie zu verfolgen, bis sie an einem Haus angekommen ist und hinein verschwindet.Voller Liebeskummer lässt er sich von Hollys bester Freundin Emma trösten, die seit Jahren heimlich in ihn verliebt ist. Sie verführt ihn und er lässt sich auf sie ein, auch wenn er mit seinen Gefühlen hadert, denn das Mädchen, dass er verfolgt hat lässt ihm keine Ruhe, er beschließt sie zu finden und so nimmt das Schicksal seinen Lauf. Meine Meinung Das Buch hat wirklich Charme und ist spannend! Es ist nicht so ganz so ekelhaft gruselig wie andere Werke von Richard Laymon, aber genau das macht seinen Reiz aus. Jeder der Nachts mal spazieren gegangen ist, weil er es im Bett und alleine mit seinen Gedanken nicht ausgehalten hat, kennt die Stille die über der Welt liegt wenn es Nacht ist. Alles sieht anders aus und wirkt auch anders. Dinge die bei Sonnenschein harmlos wirken, können bei Nacht bedrohlich sein und jeder Mensch dem man Nachts trifft will man am liebsten aus dem Weg gehen. So geht es mir zumindest.Richard Laymon spielt sehr gut mit der Urangst vor der Dunkelheit, mit der Frage was sich in den Schatten verbirgt. Im Buch »Finster« beschreibt Laymon wie Casey (das Mädchen, das Ed verfolgt hat) des Nachts von Tür zu Tür geht, sich in Vorgärten und hinter Autos versteckt und ab und an auch mal einen Blick hinter die Türen wirft. Als Ed es auch einmal versucht, gerät er in das fremde Haus eines Clown-Fans oder ehemaligen Clown-Darstellers. Er schleicht durch das Haus, geht auf Toilette und sieht an den Wänden immer wieder unheimliche Bilder von Clowns. Er hat bereits ein ungutes Gefühl, als er das letzte Zimmer betritt. Der Raum gleicht einem Museum mit vielen Clowns-Accessoires, Zeitungsausschnitten und einer lebensgroßen Clownspuppe in der einen Ecke.“Aus der Nähe wirkten die Augen der Puppe alt und blutunterlaufen. Eine Gänsehaut begann, meinen Rücken hochzukriechen. Ich hielt die Lampe auf die Puppe gerichtet und ging rückwärts zur Tür. Am liebsten wäre ich herumgewirbelt und weggelaufen, aber ich hatte Angst, die Puppe aus den Augen zu lassen.”[E-Book Position 572,2 / 732]Es bleibt nicht bei der Gänsehaut nachdem Ed herausgefunden hat, das die Puppe keine Puppe ist. Ich finde solche Schreck-Situationen beschreibt Richard Laymon richtig spannend und es sind durchaus einige solcher Stellen im Buch zu finden. Fazit Die Idee ist super, die Umsetzung sehr gelungen. Ab und zu hat das Buch seine längen, aber insgesamt hat es mich sehr gut unterhalten. Wie schon gesagt finde ich die Schock-Situationen richtig gut in diesem Buch. Die Charaktere sind sehr vielfältig und sehr verschieden in diesem Buch und sind nicht nur “Mittel zum Zweck” damit es gerade passt, wie ich es in anderen Büchern von Richard Laymon schon empfunden habe.

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  • Wippende Brüste und Kannibalen

    Finster
    Thommy28

    Thommy28

    30. October 2013 um 17:16

    Zum Inhalt will ich nicht mehr verraten wie hier schon auf der Buchseite steht. Natürlich passiert noch eine Menge mehr…..! Soweit ich informiert bin ist dies das letzte Buch des Autors und wurde erst nach dessen Tod veröffentlicht. Die Schreibweise ist - wie immer - einfach und leicht verständlich; hier aber oft mit literarischen Zitaten versehen. Erzählt wird in Ich-Form aus Sicht des Protagonisten Ed Logan, einem 20-jährigen Studenten. Dabei geht der Autor oft und ausführlich darauf ein, was Ed denkt und fühlt. Das mag eingefleischten Laymon-Fans etwas langweilig erscheinen, mir hat das aber durchaus gefallen. Natürlich geht das zu Lasten der Spannung - dafür ist typischerweise ausreichend Sex enthalten.  Dieses Buch ist in Sachen Horror nicht ganz so hart wie andere Bücher des Autors aber trotzdem gut zu lesen. Zur Sache (ausser beim Sex) geht´s erst um die Seite 100 und dann nochmal so richtig zum Finale. Mich hat es richtig gut zu unterhalten. Es ist aber halt ein eher "leiser" Laymon….!

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  • interessante Story

    Finster
    Rory_2102

    Rory_2102

    31. July 2013 um 12:50

    Mir gefällt dieses Buch recht gut. Es ist zwar jetzt nicht Horror-Schock pur, aber aufmerksamen Lesern wird es nicht entgehen, dass in diesem Buch näher auf die sogennanten Ketchum "Brückentrolle" eingegangen wird. In allen anderen Büchern greift der Auto gerne auf diese Gestalten zurück und warnt den Leser nachts lieber nicht unter Brücken zu schlendern. Durch diesen Apell aufmerksam geworden, fiel mir tatsächlich auf, dass es unter Brücken nicht so ansehnlich zu geht. Tipp: schaut euch mal genau um was da so herum liegt bzw. achtet mal auf die Atmosphäre unter Brücken!

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  • Brüste und Kannibalen

    Finster
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. April 2013 um 19:59

    "Finster" ist mal wieder ein typischer Laymon: Splatter und Sex. Wer das mag, ist ja bekanntlich bei all seinen Büchern gut aufgehoben. Dieses hier fand ich allerdings im Vergleich zu "Nacht" oder "Das Treffen" von der Geschichte und vom Gruselfaktor eher mittelmäßig bis schlecht. Dennoch hab's ich gern gelesen. Für Horror-Trash-Fans eh ein Muss.

  • Rezension zu "Finster" von Richard Laymon

    Finster
    Lotti_Lunatic

    Lotti_Lunatic

    12. March 2013 um 11:39

    Klappentext Es ist eine stürmische Oktobernacht in der Ed Logan von seiner Freundin sitzengelassen wird. Verzweifelt und mit gebrochenem Herzen wandert er durch die einsamen Straßen. Er bemerkt ein hübsches, fremdes Mädchen und beschließt ihr zu folgen. Doch wer hätte ahnen können, dass diese Nacht auch äußert tödliche Geheimnisse bereit hält? Wirkung Klappentext: Der Klappentext verrät nicht viel, was ich schon mal sehr positiv finde. Er macht zwar neugierig, aber er nimmt nicht zu viel vorweg. Außerdem, habe ich mir bei diesem Klappentext zwar eine andere Story gedacht (mehr so, dass das Mädchen ein tödliches Geheimnis ist), aber das ist ja für Interpretationen offen! Zumindest hält er was er verspricht. Titel: "Finster" Es ist nur ein Wort und besagt nicht wirklich viel über das was geschehen wird oder worum es sich handelt. Natürlich die Nächte sind finster, aber auch Geheimnisse können finster sein. Wahrscheinlich hätte mich der Titel nicht angesprochen, wenn ich nicht auf der Suche nach Büchern von Richard Laymon gewesen wäre. Cover: Das Cover ist gelb mit Blättern darauf unter denen Blut vor sickert. Es passt natürlich zum Oktober, aber mein Fall ist dieses Motiv nicht. Positives Ich muss sagen, ich bin immer begeisterter von Richard Laymon -es war wahrscheinlich ein fataler Fehler "Nacht" zuerst zu lesen! Die Geschichte war sehr schlüssig. Es gab, meiner Meinung nach, nichts was in irgendeiner Form unlogisch war. Ed Logan war der Protagonist in diesem Buch und aus seiner Sicht (Ich-Erzähler) war das Buch auch geschrieben, was von mir natürlich nochmal einen Pluspunkt bietet. Er war verletzt und allein und hat Zuflucht gesucht bei zwei Mädchen, die sich in seiner Umgebung befanden. Klingt logisch. Und jeder weiß was für komische Gestalten man nachts auf den Straßen trifft, man möchte gar nicht wissen ob man einige nicht mit denen aus dem Buch vergleichen könnte - wahrscheinlich schon. Ed und seine Gefühle waren sehr gut beschrieben. Man konnte seine Hin-,und Her Gerissenheit nach empfinden. Wirklich gut fand ich auch, dass das Buch an manchen Stellen richtig spannend war, beispielsweise ACHTUNG SPOILER wo Ed in das fremde Haus gegangen ist und sich die ganzen Bilder angesehen hat und die große Clownspuppe, die plötzlich angefangen hat zu singen und er weglief. SPOILER ENDE wirklich Wahnsinn. Ich habe die Gänsehaut auf meinem Körper gespürt. Leider war aber dann auch damit schon wieder ganz schnell vorbei. Negativ Leider waren es eben nur einige Passagen, die vor Spannung nur so strotzten, der Rest des Buches war gut, aber nicht herausragend. Es war nicht langweilig, aber auch nicht wirklich so, dass man sagen konnte, man hätte das Buch verschlungen. Das hat mir leider ein bisschen gefehlt. Des Weiteren hätte ich als Leser gerne gewusst, wie alt Casey ist und wo sie herkommt. Ich fand es in der Geschichte gut, dass Ed es nicht wusste, aber für den Leser wäre es toll gewesen, dass zu erfahren. Bewertung Ich vergebe für dieses Buch 4 von 5 ❤, weil es einfach nicht so sehr spannend war, dass 5 vergeben könnte. Ich würde dieses Buch Leuten empfehlen, die sich gerne ein wenig gruseln und noch nicht so abgehärtet sind wie ich. Man muss sich für dieses Buch nicht sehr konzentrieren, deswegen eignet es sich auch gut, mal für zwischendurch!

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  • Rezension zu "Finster" von Richard Laymon

    Finster
    LeseKatze

    LeseKatze

    03. March 2012 um 12:05

    Kurzbeschreibung Es ist eine stürmische Oktobernacht, in der Ed Logan von seiner Freundin sitzengelassen wird. Verzweifelt und mit gebrochenem Herzen wandert er durch die einsamen Straßen. Er bemerkt ein hübsches, fremdes Mädchen und beschließt, ihr zu folgen. Doch wer hätte ahnen können, welche tödlichen Geheimnisse diese Nacht für ihn bereithält? Zum Buch: Ed Logan wurde von seiner Freundin Holly verlassen, weil sie sich in einen anderen Typ verliebt hat. Sein Liebeskummer ist so stark das er sich ablenken möchte und beschließt ein nächtlichen Spaziergang zu machen.Er sieht ein Mädchen das ebenfalls nach Mitternacht unterwegs ist. Ed beschließt das Gehemnissvolle hübsche Mädchen zu folgen. Und schon in der ersten Nacht beginnt für Ed ein Abenteuer. Die Geschichte spielt größtenteils in der Nacht ab. Dabei entsteht eine sehr angenehm düstere Stimmung. Meine Meinung: Ich bin etwas enttäuscht von diesem Buch denn ich habe viel mehr erwartet, wer die anderen Richard Laymon Werke schon kennt weiß was ich damit meine.Die Geschichte an sich ist super aber die Umsetztung war nicht so toll. Für mich war fast kaum Spannung da, War an manchen Stellen langatmig und ist nicht viel passiert. Es wurde sehr häufig nur über Sex geschrieben. Und war für mich kein Thriller Buch sondern eher wie ein Erotik Buch. Der Schreibstil hat mir aber gut gefallen man konnte das Buch in einem Zug durchlesen und war leicht zu verstehen. Das Buchcover gefällt mir, das spricht vielleicht vielen Thriller Fans an. Da ich eigendlich ein großer Richard Laymon Fan bin, aber das Buch mich nicht so richtig angesprochen hier meine Bewertung

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  • Rezension zu "Finster" von Richard Laymon

    Finster
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. July 2011 um 23:06

    Ich befinde mich mal wieder auf Dienstreise und habe etwas Wartezeit, also setze ich mich in die örtliche Buchhandlung und lese alles an was mich interessiert. Irgendwie blieb ich an diesem Buch hängen und entschloss mich letztendlich zum Kauf. "Finster" lautet der Titel und ich fand es im Bereich "Horror". Laut Klappentext handelt das Buch von einem jungen Studenten in den USA, der von seiner Freundin verlassen wurde und Nachts einen Spaziergang in der Kleinstadt "Willington" unternimmt und dabei auf ein merkwürdiges Mädchen stößt. Hier meine Beschreibung des Buchs: Der Protagonist des Buchs heißt Edward, kurz Ed. Ed wurde von seiner Freundin verlassen, woraufhin er die üblichen Dinge tut - er betrinkt sich heftig, trauert und redet sich seine wertlosigkeit ein. Ausserdem entschließt er sich zu einem nächtlichen Spaziergang, dabei trifft er auf lauter merkwüdiger Menschen und Gestalten aber auch auf zwei hübsche Mädchen die ihn seine Trauer vergessen lassen. Der Verlauf der Geschichte lässt Ed immer wieder zwischen Vergnügung und Schwierigkeiten hin- und herschlittern. Ich habe das Buch innerhalb von einem Tag durchgelesen, ich behaupte mal das Buch ist nicht besonders Anspruchsvoll aber immerhin unterhaltsam. Kein Buch an das ich mich ewig erinnere, aber ich werde es dem ein oder anderen Freund zum Lesen weiterempfehlen. Das Buch passt meiner Meinung nach eigentlich nicht ins Horror-Schema. Die Handlung ist ziemlich skurril und wird mit jeder Menge Sex und teilweise Gewalt ausgeschmückt. Es ist eher eine Fantasy Geschichte über zwischenmenschliche Beziehungen, merkwürdige Personen und Geschehnisse in einer Kleinstadt, unterstrichen mit Erotik und Gewalt.

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