Richard Laymon Furien

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Inhaltsangabe zu „Furien“ von Richard Laymon

In unseren Städten lauern Bestien! Ein Kinobesuch wird für Marty zum schlimmsten Albtraum, als sie den Kerl sieht, der hinter ihr sitzt. Willy – der Mann, der vor zehn Jahren in ihre Wohnung einbrach und sie vergewaltigte. Er ist raus aus dem Gefängnis. Er ist auf der Jagd nach ihr. Willy ist eine Furie … Furien – ein Kurzroman und 12 weitere Begegnungen mit dem Grauen. Amazon.com: "Schockierende Storys des 'Stephen King ohne Gewissen' … Sex, Action, Spannung, Abenteuer, Gewalt … Oh, die berauschende Gewalt!" Mit einem Vorwort von Dean Koontz, in dem er uns einiges über das Familienleben der Laymons verrät.

Super Geschichten zum verschlingen

— Tupy
Tupy

spannend, durchgeknallte Charaktere und alle haben irgendwie nen Schatten, schön bösartig

— CorneliaP
CorneliaP

Uff... Das ist ganz schön harter Tobak...

— Woodwoman
Woodwoman

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  • Rezension zu "Furien" von Richard Laymon

    Furien
    Wrathchild

    Wrathchild

    09. November 2011 um 23:23

    Kurzgeschichten stellen Autoren vor eine große Herausforderung. Mit wenigen Seiten soll möglichst viel erzählt werden und den Leser bei Laune halten. Gerade im Bereich des Phantastischen und Horrors muss die Spannung gewahrt werden. Der Band von Richard Laymon schafft dies - meiner Ansicht nach - nicht unbedingt. Auf den 352 Seiten befinden sich ein Kurzroman und 12 weitere Kurzgeschichten. Alle im üblichen Stil von Laymon. Während die eine schwächelt weiß die andere Stärke zu zeigen. Während wir in 'Die Auserwählten' auf Vampire treffen, welche aus Überlebensgründen nach starken Frauen suchen, wünschen wir dem kleinen nervigen Mädchen in 'Der Katzenwurf' nur das Schlimmste. 'Ein ruhiges, stilles Örtchen' wartet mit einem klischeehaften Plot auf. Ein augenscheinlicher Außenseiter versucht Anschluss zu finden. Die Jungs aus der Nachbarschaft locken mit falschen Versprechungen, um die Nervensäge endlich loszuwerden und ehe sie sich versehen eskaliert die Situation. Gegen Ende weiß die Geschichte zu überraschen, endet dann aber in konfusem Gedöns. 'Joyce' hingegen ist eher von der stillen Sorte. Sie ist eine Ex-Frau und wird weiterhin vom ehemaligen Ehemann verehrt. Was daran schauderhaft sein soll? Die Gute ist tot. Fernab dessen wollen einige 'Unholde' Rachen nehmen und halten so manchen ziemlich in Aufruhr. Weitere Kurzgeschichten im Buch: Die Blutspur Der Anhalter in der Wüste Die Maske Vorkoster Die Jagd Einschnitte In der Wildnis Ungebetene Gäste Die Aufmachung des Buches ist schön anzusehen, wenn auch nicht ganz passend. Da sich der Titel lediglich auf die erste Geschichte bezieht. Ansonsten habe ich etwas mehr erwartet. Viele Eigenschaften, wie Sex, Gewalt, Blut, kommen eher oberflächlich daher und wirken sehr krude in Szene gesetzt. Vieles erscheint - im Gegensatz zu anderem seiner Romane - eher harmlos. Von einem Laymon habe ich mehr erwartet. hat mich nicht überzeugt. Schade.

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  • Rezension zu "Furien" von Richard Laymon

    Furien
    Woodwoman

    Woodwoman

    15. June 2011 um 19:07

    Es ist schwierig eine Gesamt-Rezension über insgesamt einen Kurzroman und zwölf Kurzgeschichten zu schreiben. Irgendwie hat jede Geschichte ihren eigenen Stil, den man nicht insgesamt zusammenfassend kann. "Furien" war übrigens das erste Buch, welches ich von Richard Laymon gelesen habe und ich bin mir sicher: es war nicht das letzte. Ich hatte zuvor schon viel von ihm bzw. seinen Büchern gehört und das sie echte Schocker sein können. Dieser Aussage kann ich voll und ganz zustimmen und wer ein Problem mit einer gewissen Härte, Blut und Gedärmen hat, sollte lieber die Finger von Richard Laymon lassen. Auch wenn ich gestehen muss, dass man sich da wirklich was entgehen lässt. Ich hatte jedenfalls ein unglaublich aufregendes Leserlebnis, was ich so schnell nicht mehr vergessen werde! Unholde Dies ist jener einzelne Kurzroman in "Furien". Eine junge Frau trifft auf ihren ehemaligen Vergewaltiger, der wieder auf freien Fuß ist. Dass das nicht gerader eine nette Vorstellung ist, könnt ihr euch ja mit Sicherheit denken. Ich habe die gesamte Geschichte über mit dem Opfer mitgefühlt. Es ist unglaublich, was die junge Frau (Ich hab den Namen leider nicht mehr im Kopf...) alles durchmachen muss. Und auch weitere Mädchen geraten ins Visier des Vergewaltigers. "Unholde" war eine Achterbahnfahrt zwischen Ekel und Angst. Der Katzenwurf Ich wollte mich aufgrund des Titels weigern, die Geschichte zu lesen. Ich hatte nämlich eine Vorahnung, wie diese Geschichte ausgehen könnte und das hätte ich nicht ertragen. Zum Glück habe ich sie doch gelesen. Dummerweise reagiere ich nun sehr reizbar auf Menschen, die von sich selbst in der dritten Person reden. Aber die Geschichte konnte ich mit einem Lächeln und dem Gedanken "Geschieht dir recht. blöde Kuh!" beenden. Die Blutspur Ziemlich eklig und ziemlich blutig. Ich habe mit dem Protagonisten mitgezittert und hätte fast aufgeschrien, als er der Blutspur bis ins Ziel gefolgt ist. Das Ende fande ich dann doch etwas seltsam. Der Anhalter in der Wüste Ein Mann fährt per Anhalter durch die Wüste. Eine hübsche Frau mittleren Alters nimmt ihn mit und will unbedingt Kakteen, was ja schließlich verboten ist, ausgraben. Man weiß, einer von beiden hat Dreck am Stecken und so ist es auch. Der Mord passiert mit einer derben Gleichgültigkeit. Dafür scheint Laymon ein Händchen zu haben und irgendwie brachte mich die Aufklärung eines weiteres Mordes dermaßen zum Schmunzeln. Frei nach dem Motto "Ich hab´s geahnt". Die Maske Laymon hätte die Geschichte, meiner Meinung nach, nicht auflösen dürfen. Ich hatte mir als Leser selbst meine Gedanken zu der Frau gemacht, die unter der Maske steckt und den horrorfilmliebenden Lehrer zu begeistert. Eines nachts trifft er nämlich auf die vermummte Frau und wird von einer Faszination ergriffen, die ihn auf die Suche nach ihr gehen lässt und er will unbedingt ihr Geheimnis lüften. Vorkoster Wahrscheinlich die amüsanteste Geschichte in "Furien". Ein Privatdetektiv ermittelt, wer die verschrobene alte Dame vergiften will. Leider ist er etwas ungeschickt. Findet aber letztend den Täter. Ich hab mich auf dem Boden gekringelt vor Lachen! Die Jagd "Die Jagd" war ziemlich harter Tobak und ziemlich eigen. Aber auch spannend, da ich bei Laymon einfach keinen roten Faden gefunden habe und ich so nicht erahnen konnte, wie es denn weiter geht. Das Ende kam ziemlich überraschend. Eine hübsche Studentin wird von einem Serienkiller entführt. Er gibt ihr ein bisschen Zeit um einen Vorsprung zu bekommen und will dann Jagd auf sie machen. Einschnitte Ich glaube, "Einschnitte" ist weniger eklig, dafür beängstigend. Manche Menschen haben vielleicht Gelüste... In der Wildnis Man stelle sich an dieser Stelle bitte einmal Nelsons "HA HA" (Simpsons) vor. Das passt perfekt. Ich kann leider keine Kurzbeschreibung geben, sonst wüsstet ihr bereits, was in dieser Geschichte passiert. Genial! Auf die Idee muss man erstmal kommen ;) Ungebetene Gäste & Die Auserwählten Das Buch liegt eider 500km weit weg und ich habe grad keine Möglichkeit nachzusehen, um was es in diesen beiden Geschichten ging. Es ist auch schon eine Weile her, dass ich das Buch gelesen haben. Bitte verzeiht mir :( Joyce Meine tote Frau, meine neue Frau und ich... Alle unter einem Dach. Der frisch gebackene Ehemann kann sich von seiner bereits verstorbenen Frau Joyce nicht trennen und hat sie konservieren lassen. Joyce soll auch von der neuen Frau als vollwertiges Mitglied der Familie akzeptiert werden. Soweit geht das auch in Ordnung, aber beim Baden... Na da will der Funke nicht so ganz überspringen. "Joyce" ist eine sehr bizarre Geschichte und auf eine ganz besondere Art ziemlich widerwärtig. So muss es sein! Ein ruhiges, stilles Örtchen Meiner Meinung nach die schwächste Geschichte. Ein kleiner übergewichtiger Junge will unbedingt neue Freunde finden und meint sie in zwei etwas älteren Jungen gefunden zu haben. Doch die wollen mit ihm nichts zu tun haben und unterstellen den Jungen an einem ruhigen, stillen Örtchen einer ziemlich harten Mutprobe. Hat mir gar nicht gefallen, mag auch eventuell an dem Ende liegen, was ich einfach nur seltsam fand. Fazit: Defintiv nichts für schwache Nerven und Mägen. Bei "Furien" läuft einem der kalte Schweiß den Rücken herunter und jedes noch so kleine Geräusch ließ mich zusammenzucken. Richard Laymon versteht es, seine Leser in den Bann zu gehen und überschreitet mehr als eine Grenze des puren Ekels, aber bevor er die letzte Grenze überschreitet, macht er einen Schritt zurück. Einfach genial!

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  • Rezension zu "Furien" von Richard Laymon

    Furien
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. February 2011 um 23:15

    Skurile, aber geniale Kurzgeschichtensammlung! * In diesem Buch befinden sich der Kurzroman "Unholde" und die nachfolgend aufgeführten Kurzgeschichten: * Der Katzenwurf Die Blutspur Der Anhalter in der Wüste Die Maske Vorkoster Die Jagd Einschnitte In der Wildnis Ungebetene Gäste Die Auserwählten Joyce und Ein ruhiges, stilles Örtchen * "Unholde" * "Mich retten?" "Ganz genau." "Wovor?" "Unholden. Die Welt ist voller Unholde. Furien, die nur darauf warten, mit ihren dreckigen Händen das süße, junge Fleisch von Mädchen wie dir zu berühren." Er räusperte sich, aber das Kratzen verschwand nicht. "Ich konnte dich einfach nicht dort an der Straße stehen lassen. Die Unholde hätten dich bestimmt erwischt." * Marty will sich mit ihrem Freund einen schönen Abend machen, doch schon als sie das Kino verlassen, ist es damit vorbei. Marty sieht ein Gesicht, dass sie nie mehr vergessen kann! Willy, der Mann, der sie vor zehn Jahren vergewaltigt hat. Er hat seine Strafe abgesessen und ist nun wieder hinter Marty her... * Tina ist von ihrem Freund verletzt und enttäuscht worden und erlebt als Tramperin die wohl grauenvollste Nacht ihres Lebens.... * Richard Laymon bietet uns mit diesem Kurzroman spannenden, rasanten und vor allen Dingen unverblümten Horror. Der Schreibstil des Autors ist klar, präzise und schonungslos. Er fesselt den Leser so sehr, dass er das Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand legen will. * In dem Kurzroman "Unholde" werden die Geschichten von Marty und Tina erzählt. Am Anfang sind die Erlebnisse der Beiden unabhängig voneinander zu lesen, doch später werden beide Handlungsstränge zu einem verwoben. Beide Mädchen erleben in dieser Nacht einen Höllentrip...und der Leser ebenfalls. * Die Protagonisten werden ausfürlich beschrieben und ihre Charaktere sind detailiert ausgearbeitet. Ihre Charaktereigenschaften werden durch ihre Handlungen unterstrichen, so dass der Leser dieses auch logisch nachvollziehen kann. Einzig Willy bleibt geheimnisvoll, seine Gedankengänge und Gefühle bleiben uns verborgen. Aber wer will auch in die Psyche eines perversen Sexualverbrechers eintauchen? * Der Autor baut gekonnt Spannung auf und bringt immer wieder unvorhersehbare Wendungen in seine Geschichte ein, so dass der Leser bis zum Schluss nicht ahnt wie die Geschichte ausgehen wird. * Den Eindruck, den man beim Lesen dieser Geschichte erhält, wird durch die restlichen Kurzgeschichten nur noch verstärkt und in jeder einzelnen zeigt Laymon seine Phantasie und sein schriftstellerisches Können. Jede Geschichte für sich ist besonders und einzigartig....besonders dunkel, einzigartig skuril und wunderlich! * Richard Laymons Gedanken sind rabenschwarz wie die Nacht! Ohne Probleme kann er sich auf eine Stufe mit King, Saul, Koontz und Co. stellen! * Auf dem Cover sehen wir ein bleiches Gesicht, schwarze strähnige Haare fallen über die diabolisch leuchtenden roten Augen. Der Mund ist aufgerissen und blutrot. * Jeder Liebhaber von guten Horrorgeschichten sollte die Bücher von Richard Laymon im Regal stehen haben! Düster, skuril, abgedreht! Einfach nur genial!

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  • Rezension zu "Furien" von Richard Laymon

    Furien
    gurke

    gurke

    20. February 2011 um 20:21

    Wer sowohl Horror der grausamsten Sorte, als auch Kurzgeschichten mag, wird in "Furien" von Richard Laymon voll auf seine Kosten kommen. Es geht mit einem Kurzroman auf den ersten Seiten los und wird mit zwölf weiteren Geschichten in denen einem spannend das nackte Grauen präsentiert wird, weiter. Zum Inhalt der einzelnen Storys kann man nicht wirklich etwas schreiben, da die meisten Geschichten an sich schon sehr kurz sind. Man würde hier nur zu viel verraten. Bereits das gelungene Cover lässt erahnen, was einen in "Furien" erwartet. Zu sehen ist düsteres Gesicht, das halb von Haaren verdeckt ist. Hier stechen die roten Lippen und die roten Augen hervor. Man bekommt bereits beim betrachten ein leichtes Gänsehautfeeling. Der Autor versteht es, auch auf wenigen Seiten sofort Spannung aufzubauen. Alle Geschichten beinhalten entweder Gewalt, Gier, Rache, Perversion oder Lust. Manchmal auch alles zusammen. Dennoch war es beeindruckend, wie viel Abwechslung in den einzelnen Storys steckt. Laymons Schreibstil ist einzigartig. Ohne um den heißen Brei zu reden oder alles schön zu umschreiben, kommt alles direkt auf den Punkt. Zart besaiteten Menschen muss ich auf jeden Fall abraten, dieses Buch in die Hand zu nehmen. Kein Wort ist dem Autor zu obszön, provokant oder zu hart. Scham kennt Richard Laymon nicht. Aber gerade das mochte ich an diesem Buch sehr. Gleichzeitig bedient er sich immer wieder dem schwarzem Humor, sodass trotz aller Härte, dem Leser immer mal wieder ein Lächeln über die Lippen huscht. Für Fans von Dean Koontz gibt es auch noch ein Sahnehäubchen. Von ihm stammt nämlich ein ausführliches Vorwort. "Furien" ist mit seinen insgesamt 13 Horrorgeschichten perfekt für Leser, die sich gerne mal zwischendurch oder vor dem Einschlafen gruseln möchten. Für jeden Horror- und Thrillerfan ist dieses Buch auf jeden Fall Pflicht!

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