Richard Laymon Licht aus!

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Inhaltsangabe zu „Licht aus!“ von Richard Laymon

In diesem Kino spielt der Tod die Hauptrolle. Als Brit in einem Kino den Film SCHRECK, DER VAMPIR sieht, wundert sie sich: Die junge Frau, der man die Kehle durchschneidet, ist das nicht ihre Freundin Tina? Aber die ist doch keine Schauspielerin! Brit ahnt noch nicht, das auch sie bald die Hauptrolle in einem Film spielen wird – in SCHRECK, DER INQUISITOR … Sadistisch, brutal, genial krank – Richard Laymon auf Speed. Wie irre hetzt er den Leser durch diesen Roman, hinein in die Welt der ›snuff-movies‹. Und die ganze Zeit hat man im Hinterkopf: Solche Filme gibt es wirklich! Wie böse Deine Fantasie auch sein mag – die von Richard Laymon ist schlimmer! Dean Koontz: 'Laymon treibt es immer auf die Spitze … Keiner schreibt wie er, und seine Bücher bereiten immer wieder großes Lesevergnügen.' Stephen King: 'Wer sich Laymon entgehen lässt, verpasst einen Hochgenuss.' Broschur 19 x 12 cm, Umschlag in Lederoptik.

Laymon halt :)

— Tupy

Spannung von der 1. bis zur letzten Seite. Flüssig zu lesen und kaum aus der Hand zu legen. Mal wieder ein gelungener Laymon!

— Sabbelchen

Genial krank und kurios. Ein Laymon halt

— dieDoreen

Leute, es ist ein Horrorbuch! Laymon ist selten logisch und die Handlung nicht tiefergehend ;-) Aber dafür ist es spannend und gruslig.

— Manara

Es gibt keine tiefergehende Handlung, stattdessen nur jede Menge Blut und Titten. Auf Dauer ist das ein bisschen wenig.

— Soeren

Wieder einmal ein Beweis, dass keiner so schreibt wie Richard Laymon. Fesselnd, spannend, mit einer Prise Humor und einem zwinkernden Auge

— harakiri

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  • Jetzt schau ich bei Horrorfilmen lieber zwei mal hin

    Licht aus!

    dieDoreen

    25. February 2015 um 20:20

    Im Kino Spukpalast werden neben normalen Horrorfilmen auch Kurzfilme über den Vampir Schreck gezeigt. Als Brit sich einen dieser Filme ansieht, in dem einer jungen Frau die Kehle durchgeschnitten wird, wundert sie sich, denn die Schauspielerin hat verblüffende Ähnlichkeit mit ihrer Freundin Tina. Sie beschließt der Sache auf den Grund zu gehen und ahnt nicht, dass auch sie baldeine Hauptrolle spielen wird. Es werden mehrere Handungstränge aufgebaut, die alle miteinander verknüpft sind und am blutigen Ende zusammen laufen. Neben Brit gibt es noch Connie und Pete, die sich gerade kennen und lieben lernen. Dann spielen Dal und Elizabeth eine irre Rolle in dem Roman und ihr eigenes perfides Spiel und natürlich darf der Hauptdarsteller Schreck mit seiner Filmcrew nicht fehlen. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und ich konnte problemlos der geniel kranken Handlung folgen. Sehr gelungen waren die kurzen blutigen und brutalen Filmsequenzen, welche den Leser in die Welt der "Snuff-Movies" entführt. Da wird gehackt, gewürgt, zerstückelt und gefoltert und immer musste ich daran denken, dass es diese Filme tatsächlich gibt. Trotzdem konnte ich mich dem sadistischen Sog, den der Autor mit seiner rasanten Schreibweise ausübt, nicht entziehen und zugegeben manchmal musste ich auch ein wenig schmunzeln, wenn Schreck in bester Splatter Manier sich durch die vielen Hauptdarstellerinnen hackt. Ich bin froh dem Autor eine zweite Chance gegeben zu haben, denn "Licht aus" hat mich sehr gut unterhalten. In Zukunft werde ich mich aber immer im Kino umdrehen und schauen wer hinter mir sitzt...denn man weiß ja nie...

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  • Überwiegend Sex und Gewalt

    Licht aus!

    Soeren

    15. May 2014 um 18:10

    Im Grunde genommen werden zwei separate Geschichten erzählt: Die der Schriftstellerin Conny und den Problemen mit ihrem Lover. Sowie den merkwürdige Ereignisse rund um brutale Horror-Kurzfilme mit Otto Schreck. Lange Zeit haben beide Handlungstränge nichts miteinander zu tun, erst kurz vor Schluss läuft alles auf ein zugegeben recht gelungenes Ende hinaus. Davor jedoch geht es fast ausschließlich um Sex und Gewalt. Was anfangs noch interessant anmutend, einem in seiner großen Häufigkeit aber irgendwann ziemlich auf den Zeiger geht. Deshalb kann ich "Licht aus" auch nicht wirklich empfehlen. Es gibt keine tiefergehende Handlung, stattdessen nur jede Menge Blut und Titten. Auf Dauer ist das ein bisschen wenig.

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  • Nicht der Laymon den ich will

    Licht aus!

    jimmygirl26

    09. June 2013 um 09:44

    Als Richard Laymon Fan hab ich mich auf dieses Buch wirklich gefreut. Nur leider war die Freude leicht umsonst, das Buch ist aus dem Jahr 1982 und das merkt man auch. Es gibt mehrere Prodagonisten um die es sich hier dreht. Die brutalen und grausamen Ansätze sind da nur leider für mich nicht so das ich diesem Buch 5 Sterne geben könnte. Den 4. Stern gibts dafür das man das Buch schnell lesen kann da es nur 270 seiten hat und relativ kurze Kapitel. Schade eigentlich der Klappentext hat viel mehr versprochen. 

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  • Rezension zu "Licht aus!" von Richard Laymon

    Licht aus!

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. March 2013 um 07:43

    Typischer Laymon. Sex, Gewalt, Mord. Teils schöne Ideen, mir jedoch insgesamt nicht explizit genug.

  • Rezension zu "Licht aus!" von Richard Laymon

    Licht aus!

    Desire

    12. February 2013 um 15:36

    Ein typischer Laymon, spannend und unterhaltsam.

  • Rezension zu "Licht aus!" von Richard Laymon

    Licht aus!

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. February 2013 um 06:28

    Für meinen Geschmack ist dieses Buch zu blutrünstig und primitiv. Es zielt auf die niedrigsten Instinkte des Menschen ab, erhebt Rachegelüste zu einer anstrebsamen Tugend und läßt keinerlei Möglichkeiten zu einer Umkehr oder Besinnung offen.

  • Rezension zu "Licht aus!" von Richard Laymon

    Licht aus!

    Wolfgang Brunner

    21. January 2013 um 21:32

    Brit sitzt im Spukpalast, dem angesagtesten Kino in der Stadt, und will eine Nacht mit Horrorfilmen erleben. Zwischen den beiden Filmen des Double Features wird ein Kurzfilm gezeigt, in dem Schreck, ein brutaler Zeitgenosse, die Hauptrolle spielt. Der Film zeigt, wie eine Frau bestialisch gefoltert und auf grausame Weise ermordet wird! Brit mag zwar solche Filme, ist aber irritiert, weil sie in der Darstellerin Tina, ihre Freundin, erkennt. Und die ist definitiv keine Schauspielerin. Brit ahnt nicht, dass auch sie bald in die Rolle eines Opfers der Schreck-Kurzfilm-Reihe schlüpft und darin ebenfalls von Freunden erkannt wird. Es sind keine „normalen“ Produktionen, die im Spukpalast zwischen den Hautpfilmen über die Leinwand flimmern, sondern reale Aufnahmen, die von einem gewissenlosen Perversen inszeniert werden und als eine besondere Art von „Snuff Movie“ gezeigt werden. Laymon macht es wie immer: ohne Umschweife kommt er zur Sache, schmeißt den Leser in einen Achterbahnwagen und fährt los. Wie gewohnt gibt es keine Bremse und in der Regel fährt der Waggon in einem irren Tempo nach unten, selten wird man zum Luftholen wieder nach oben gezogen. Literarischen Anspruch kann Laymon nicht, dafür aber handfeste Popcorn-Lektüre. Und die macht bei Licht aus! echt Spaß. Ich mache mir zugegebenermaßen bei Romanen oft Gedanken über Logik und Charakterzeichungen der Figuren. Bei Richard Laymon tu ich das nicht, denn so wie er schreibt, interessiert mich im Grunde genommen gar nicht großartig, welche Charakterzüge die Protagonisten besitzen. Sie werden früher oder später sowieso das Zeitliche segnen … oder als Held/Heldin enden. Genau deswegen mache ich mir bei Laymons Bücher keinen Kopf darüber. Seine Bücher, und so auch Licht aus!, sind reine Unterhaltung. Und wenn ich so ein Werk in die Hand nehme, dann will ich auch nichts anderes. Das Spiel mit den „Snuff Movies“ gefällt, wirkt zwar manchmal etwas hölzern und gekünstelt, aber durch die permanente Spannung durchaus hinnehmbar. Viele empfinden diesen Kurzroman mit knapp 300 Seiten als einen von Laymons schlechteren. Ich finde, er bewegt sich im oberen Mittelfeld, weil er wirklich spannend geschrieben ist und vor allem sehr kurzweilig unterhält. Durch die kurz gehaltenen Kapitel bin ich nur so durch die Handlung gerast, weil ich wissen wollte, was weiter passiert. Die in anderen Rezensionen angekreidete Liebesgeschichte fand ich persönlich sogar einen netten „Lückenfüller“ für die ansonsten derbe Handlung. Aber die Geschmäcker sind nun mal verschieden. Was mir gut gefallen hat, war die Auflösung, die eher durch einen Zufall vonstatten ging, mit dem ich nicht gerechnet habe. Die Idee hatte schon was. Die Lederoptik des Einbands bekommt, wie auch das Titelbild, volle Punktzahl von mir. Da setzt der FESTA-Verlag schon irgendwie Maßstäbe im Horrorbereich. Fazit: 4 von 5 Sternen für einen kurzweiligen, spannenden Lesegenuß, der, wie bei Richard Laymon gewohnt, keine literarische Hochleistung, dafür aber knackiges, auf den Punkt gebrachtes Popcorn-Kino zum Lesen ist. © "Cryptanus" für Buchwelten 2013

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  • Rezension zu "Licht aus!" von Richard Laymon

    Licht aus!

    FranzIska

    03. January 2013 um 19:22

    Licht aus! damit der Horror beginnen kann... Wer Schreck nur als niedliches grünes Monster kennt, sollte sich in Acht nehmen: in Layghtons Geschichte ist Schreck zu bösen Taten bereit. Wer fände es nicht interessant, wenn er die beste Freundin in einem Kinofilm sähe, wenn diese doch gar keine Schauspielerin ist. Ein komisches Gefühl würde dann sicher bleiben, wenn es sich bei dem Film um einen blutrünstigen Horrorstreifen handelt und die Freundin nach dessen Ausstrahlung nicht mehr erreichbar ist... genau hiervon handelt die Story. Anfangs etwas verwirrend durch die vielen Namen, wird es besser, unter anderem dadurch,dass sich die Figuren stetig dezimieren. Clever ist die Lösung, wie die Schrecks Treiben schließlich aufgedeckt wird. Mein erster, aber sicher nicht letzer Laymon!

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  • Rezension zu "Licht aus!" von Richard Laymon

    Licht aus!

    Malibu

    30. October 2012 um 21:03

    Gehen wir nicht alle gern ins Kino? Manche Szenen sehen wirklich echt aus, sogar gespenstisch echt. Würde das wirklich auffallen, wenn hier nichts Fiktives sondern etwas Echtes abgedreht würde? Genau so etwas passiert in Laymons Werk “Licht aus”…. Brit schaut sich in einem neuen Kino einen Film an, “Schreck, Der Vampir” nennt er sich. Sie findet es schon etwas komisch, dass die Schauspielerin genau wie ihre beste Freundin aussieht, da diese doch überhaupt kein schauspielerisches Talent besitzt. Zu diesem Zeitpunkt ahnt sie noch nicht, dass sie die nächste Hauptrolle in einem von Schrecks Filmen spielen wird. Gleichzeitig wird hier die Geschichte von Connie und Dal erzählt, wie sie sich lieben und entlieben und was für böse ungeahnte Folgen das alles hat… Wow! Mehr kann man als eingefleischter Laymon-Fan eigentlich erst einmal nicht dazu sagen. Auf dem Klappentext steht “Laymon auf Speed” – man könnte es fast meinen. Er spinnt die Fäden wieder so zusammen, dass der Leser überhaupt nicht ahnt, wie alles miteinander zu tun hat. Dass es ein Kino überhaupt schafft, mit sowas so lange durchzukommen, darauf kann auch nur Laymon kommen und das kann auch nur er in seinen Romanen so realistisch umsetzen. Es jagt einem richtig eine Gänsehaut über wenn man den Zuschauern im Kino über die Schulter schaut. Man überlegt hier schon zweimal, noch einmal in einen Horror zu gehen ins Kino. Den Personen nah ist man hier eigentlich fast nie, denn diese wechseln ja ständig. Außer den Bösewichten, die ständig immer wieder auftauchen, bleiben hier nicht viel übrig und mit diesen will man ja eigentlich nicht warm werden. Da sind dann aber doch noch Connie und Dal. Die zwei haben eine Beziehung geführt, als Dal die reizende Elizabeth kennenlernt und Connie fremdgeht. Natürlich lernt er diese kennen, als er Connie auftischt, er geht in den Spukpalast, in das unheimliche Kino. Auf dem gleichen Weg dort dran vorbei, lernt Connie Pete kennen, in den sie sich natürlich verliebt. Beide verlieben sich anderweitig, aber trennen sich nicht wirklich im Guten. Auch hier wartet noch viel Spannung auf. Doch was hat das mit dem Kino zu tun und den Tätern? Wie wird das alles aufgedeckt und zusammengesponnen? Diese Fragen stellt sich der Leser immer wieder zwischendurch und kommt doch auf keinen grünen Nenner, denn scheinbar haben diese Persönchen und die Täter miteinander rein gar nichts zu tun. Wenn auch alle hier Dreck am Stecken haben. Ein typischer Laymon, den man in einem Rutsch durchlesen kann – genau für eine kalte, wache Nacht! Das Buch sollten nur hartgesottene Horrofans lesen – andere würde dies nur abschrecke und ängstigen!

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  • Rezension zu "Licht aus!" von Richard Laymon

    Licht aus!

    steffibeffi90

    21. August 2012 um 11:07

    GESTALTUNG: Das Cover besteht aus den Farben rot, weiß, schwarz und einem ekligen grün. Man kann eine Frau erkennen, der mit einer Binde die Augen verbunden worden sind, darunter läuft Blut hervor. Wahrscheinlich wurden ihr die Augen ausgestochen, etc. Die Frau hat blutrote Lippen und möchte sich entweder in einem Spiegel betrachten oder es ist ein Fenster, das einen Sprung hat und zersplittert ist. Man erkennt, dass sie verwirrt ist und nicht weiß, was mit ihr passiert ist, sie hat einen angsterfüllten Gesichtsausdruck. Der Titel "Licht aus!" wurde in einem knalligen rot geschrieben. INHALT: Ich möchte nicht viel verraten und euch den Lesespaß nicht verderben, deswegen werde ich nicht viel zum Inhalt sagen können. Der Ort des Grauens ist in dieser Geschichte ein Kino, der "Spukpalast", in dem die sogenannten "SCHRECK" - Filme laufen. Es handelt sich um brutale Kurzfilme. Brit ist mit ihrem Date in einem solchen Film gelandet und die Hauptdarstellerin erinnert sie sehr stark an ihre alte Freundin Tina. Sie möchte der Sache nachgehen und versucht Kontakt mit Tina aufzunehmen.... PERSONEN: Die Protagonistin ist in meinen Augen die Schriftstellerin Connie. Sie ist mit Dal zusammen und liest und schreibt für ihr Leben gerne. Sie ist anfangs sehr schüchtern und zurückhaltend, später wird ihr Charakter zunehmend stärker. Pete ist Privatdetektiv. Er ist übervorsichtig und sieht überall Gefahr lauern. Freya wohnt alleine in einer Wohnung und ist homosexuell, sie hat einen sehr komischen und gestörten Charakter. Weiterhin gibt es noch Tina, Brit, Chelsea und noch viele weitere Charaktere, die ich nicht nennen werde, da ich euch nicht zuviel verraten möchte. FAZIT: Bereits das Cover lädt zum Gruseln ein. Allerdings finde ich es etwas untypisch für die Laymon-Romane, genauso wie den Titel "Licht aus!", wenn man es mit den anderen Büchern, z.b. "Der Käfig", "Die Insel", "Das Treffen",...vergleicht. Das muss aber nichts negatives sein, denn ich finde es sogar ziemlich gelungen, vor allem die Farbgestaltung. Den Aufbau des Buches finde ich auch ganz toll, da immer wieder Kurzgeschichten von "SCHRECK" erzählt werden. Weiterhin sind die Kapitel schön gestaltet, sie sind ziemlich kurz mit Abschnitten, bei denen man manchmal durcheinander kommt, wenn man dem Geschehen nicht aufmerksam folgt. Durch den raschen Wechsel kommt aber auch eine gewisse Spannung auf. Die Protagonistin Connie wächst im Laufe der Handlung zunehmend und kommt immer mehr aus sich heraus. Diese Entwicklung finde ich gelungen, aber auch manchmal etwas übertrieben. Die anderen Charaktere sind auch sehr gut beschrieben und erfüllen ihre Pflicht. Der Schreibstil von Laymon ist, wie man es nicht anders kennt und erwartet, ziemlich brutal, skurril, teilweise eklig, grauenhaft, aber dennoch großartig. Ich liebe seine Werke und kann sie jedem empfehlen, der auf etwas außergewöhnliches steht, das er nicht so schnell aus seinem Kopf vergessen wird. Leider kann ich diesem Buch nicht die volle Punktzahl geben, da das Ende viel zu schnell da war, man konnte die Spannung und den Verlauf nicht richtig auskosten, denn schon war die Geschichte vorbei.

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  • Rezension zu "Licht aus!" von Richard Laymon

    Licht aus!

    Elmar Huber

    15. August 2012 um 08:42

    „Jeden Abend beschere ich euch ein Fest schaurigen Vergnügens – Geschichten des Grauens, die euch zum Schaudern und Schreien bringen werden. Ihr werdet das Beste zu sehen bekommen, was es an schauriger Unterhaltung gibt. Nicht nur die neusten Juwelen satanischer Perversitäten, sondern auch die großen Klassiker der Vergangenheit.“ INHALT: Als Dale eine heiße Affäre mit seiner Kundin Elizabeth beginnt, gerät auch seine Freundin, die Schriftstellerin Connie, in einen Widerstreit der Gefühle, denn sie lernt zum gleichen Zeitpunkt den Privatdetektiv Pete kennen und lieben. Da Elizabeth vom Geld ihres gelähmten Mannes lebt, drängt sie Dale dazu, Connie zurück zu gewinnen, zu heiraten und dann zu töten, um ihr nicht unbeträchtliches Erbe einzustreichen. Gleichzeitig sorgt eine Reihe Horrorkurzfilme, die exklusiv im „Spukpalast“-Kino gezeigt werden, für Furore. Der Schauspieler Otto Schreck brilliert darin als verschiedene Figuren des Horrorgenres in höchst eigenen Neuinterpretationen – eine Art Dr. Phibes in Kurzformat. Und stets enden die Filme mit dem grausamen Tod der Opfer. Eine Kinobesucherin meint sogar in einem der Opfer ihre Freundin zu erkennen. „Und außerdem einen besonderen Leckerbissen, den es nur im Spukpalast zu sehen gibt. Jeden Abend werdet ihr zusätzlich zu den normalen Filmen die bösen, unübertrefflichen Taten von Otto Schreck, dem Wahnsinnigen bezeugen – jede Woche eine neue Abscheulichkeit.“ MEINUNG: Den Jubiläumsband der Horror-Taschenbuch-Reihe bestreitet also wieder Exploitation-Altmeiser Richard Laymon, den Frank Festa bereits vor Jahren - nach langer Durststrecke - wieder in Deutschland veröffentlicht hat (und das lange vor Heyne Hardcore, wo sich die Laymon-Bücher inzwischen offensichtlich wie geschnittenes Brot verkaufen). LICHT AUS! stammt aus dem Jahr 1982 ist damit noch als Frühwerk des 2001 verstorbenen Schriftstellers zu bezeichnen. Gleich zu Beginn schleudert Laymon den Leser förmlich in die verhängnisvolle Liebesnacht vom Ray und Tina, die nach einem Schäferstündchen plötzlich unter anderen Namen als Mordopfer im Kurzfilm „Schreck, der Vampir“ zu sehen sind. Die Geschichte schwenkt dann zwar hauptsächlich auf die Storyline um die taube Schriftstellerin Connie, den heldenhaften Pete, den untreuen Dale und die manipulative Elizabeth ein, doch das eigentlich Laymon-untypische eilige Tempo wird gehalten. Zwar verwendet der Autor hier auch die typischen Echtzeitszenen, die zu einem Markenzeichen geworden sind, doch die schnellen Szenenwechsel verleihen LICHT AUS! einen halsbrecherischen Drive, von dem viele andere Laymon-Romane nur träumen können. In schnellen Szenenfolgen peitscht der Autor hier die Handlungsstränge voran und spart dabei nicht mit unvorhergesehenen Wendungen und einigen gelungenen Cliffhangern. Doch Laymon wäre nicht Laymon, würde er das Ganze nicht noch zusätzlich mit einer Prise rabenschwarzen Humors und einer gehörigen Portion Sex und Blut servieren. Dankenswerterweise verzichtet Hr. Laymon hier allerdings auf die bis zur Ermüdung widergekäuten Pubertätsfantasien, die ebenso zu einem laymonschen Markenzeichen wurden. Dass die beiden Handlungsstränge „Beziehungsdrama“ und „Snuff-Movies“ nur lose miteinander verbunden sind und sich auch nicht gegenseitig bedingen, stört nur wenig. Letztendlich funktioniert gerade dieses unabhängige Nebeneinander überraschend gut. LICHT AUS! will gar kein formal ausgefeilter Roman sein - ein Anspruch an dem Laymon selbst oft scheitert – sondern „nur“ ein kleiner, dreckiger Terrorthriller, quick’n‘dirty. Mission erfüllt! Das Coverbild ist wieder ein echter, unheilschwangerer Eyecatcher aus dem Fundus von Istockphoto, der vom Festa-Grafiker brillant bearbeitet wurde, um besser zum Roman zu passen (Filmstreifen). Verarbeitung und Satz sind wie gewohnt sehr gut. Der Umschlag ist in der exklusiven Festa-Lederoptik gestaltet. Mit NIGHT SHOW ist bereits der nächste Laymon-Roman im Festa-Verlag angekündigt. FAZIT: Ein Guilty Pleasure, das richtig gut losgeht und keine Spur von den recht lange geratenen Füllszenen der umfangreicheren Laymon-Romane aufweist.

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  • Rezension zu "Licht aus!" von Richard Laymon

    Licht aus!

    FoxMulder

    12. July 2012 um 13:53

    Absolut krank. Spannend, ekelig, krank. Ich habe eigentlich keine Angst und weiß genau, das die Geschichten nur Geschichten sind, auch wenn die zum zerreißen spannend sind. Aber schauen wir uns doch mal die momentane "Torture"-Horrorfilm Welle an. Filme wie "Saw", "Hostel" oder auch "Final Destination" zeigen uns doch genau das, was diese Schreck-Filme zeigen. Woher wissen wir, dass die nicht auch Opfer haben - echte Opfer, denn die meisten Darsteller daraus sind komplett unbekannt. Was ich damit sagen will ist, dass mir das teilweise etwas zu realistisch war, als dass ich es als Story genießen konnte, ohne wirklich Angst zu bekommen, dass so ein Verrückter plötzlich neben meinem Bett steht. Alles in allem sehr spannend, aber eben auch total krank!

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  • Rezension zu "Licht aus!" von Richard Laymon

    Licht aus!

    steffi_schaaf

    26. June 2012 um 20:57

    "Ist das ein Zeh?" Brit und Pete verbringen einen Kinoabend im bekannten Stadtkino "Spukpalast". In den Pausen zwischen den Horrorstreifen laufen 15-minütige Kurzfilme der "Schreck" - Reihe. In einer dieser blutigen und brutalen Geschichten scheint Brits Freundin Tina eine der Hauptrollen zu spielen. Besorgt macht sie sich am nächsten Tag auf die Suche nach Tina und gerät selber in die Fänge des sadistischen Mörders. Sie bleibt nicht die Einzige. Richard Laymon schrieb seit den 70er Jahren Kurzgeschichten und Horrorromane, die weit über die moralische Grenzen hinausgehen. Über 50 Romane hat er zu Lebzeiten zu Papier gebracht und selbst nach seinem Tod 2001 tauchten immer wieder Werke von ihm auf. So auch der Thriller "Licht aus!" Meine Begeisterung für Richard Laymon wurde geweckt, nachdem ich "Nacht" gelesen hatte. Diese Spannung und die Schaurigkeiten hatten mich so fasziniert, dass ich ziemlich schnell weitere Bücher von ihm in mein Regal stellte. "Licht aus!" erschien im Mai 2012. Das Cover und der Klappentext lockten mich Laymon-Fan gleich wieder ins Geschäft. Wie man es von Laymon gewohnt ist, benötigt er nicht lange, um gleich mit einer Horrorszene einen Schauder über die Haut zu jagen. Und ab dieser Stelle war ich im Lesefluss. Leider verwirrten mich die zahlreichen Neuvorstellungen von Charakteren und ich fragte mich, wie Laymon die jetzt wohl alle in der Geschichte unterbringen möchte. Brauchte "Schreck" wirklich so viele Opfer? Das werde ich natürlich nicht verraten. Es sei gesagt: Ein Richard Laymon Leser lässt sich nicht mit EINER! Horrorszene abspeisen. Und diese sind wie immer brutal, sadistisch und bis in jede kleinste Einzelheit beschrieben. ..."Eine wahre Köstlichkeit. Leicht gekochtes Gesicht auf gedünsteten Linguini mit erlesener Tomatensoße. Ich nenne es Gesicht Marinara." ... "Mit einem Grunzen schwingt der Mann die Axt in einem kräftigen Seitwärtshieb. Die Schneide saust durch Lynns Hals." ... "Einen Moment lang sitzt sie kopflos da, hält Kristi nach wie vor den Weinschlauch hin, während Blut aus ihrem Halsstumpf emporschießt und zu Boden regnet." Das sollte als kleiner Einblick ins Buch wohl reichen. Wer jetzt noch Lust hat, es zu lesen, sollte sich dieses Buch unbedingt zulegen. Richard Laymon hat sicherlich schon wesentlich spannendere und blutrünstigere Bücher geschrieben, doch sein recht lockerer und einfacher Schreibstil verleitete mich, darüber hinwegzusehen. Dazu ist man einfach zu sehr fasziniert von den Ideen und Gedanken, die in Laymons Kopf wohl herumschwirrten. Ich zitiere den Festa Verlag: "Laymon auf Speed. Wie irre hetzt er den Leser durch diesen Roman, hinein in die Welt der ›snuff-movies‹. Und die ganze Zeit hat man im Hinterkopf: Solche Filme gibt es wirklich!

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  • Rezension zu "Licht aus!" von Richard Laymon

    Licht aus!

    dark_angel

    04. June 2012 um 17:15

    Im Spukpalast laufen gerade einige Horrorfilme, wobei dazwischen ein Kurzfilm der unbekannten "SCHRECK"-Reihe gezeigt wird. Als Brit und Pete dort den Abend gemeinsam verbringen, wundert sich Brit bei "SCHRECK - Der Vampir". Denn die Frau, die gerade vor der Kamera umgebracht wird, sieht ihrer Freundin Tina sehr ähnlich. Aber Tina hat ihr nichts davon erzählt, dass sie in einem Film mitspielt. Brit ahnt noch nicht, dass auch sie bald die Hauptrolle in einem von Schrecks Filmen spielen wird... "Licht aus!" (engl. "Out are the Lights") ist bereits 1982 erschienen, erscheint aber erst jetzt für das deutsche Lesepublikum. Das etwas angestaubte Alter merkt man dem Buch in jener Hinsicht an, dass es im Vergleich zu aktuellen Werken von Autoren wie z.B. Tim Curran oder Bryan Smith schon fast harmlos wirkt. Für die 80er Jahre hingegen muss die Snuff-Movie-Thematik sicher einige Diskussionen ausgelöst haben. Hier dürfte es den Leser nun etwas weniger schockieren und das, obwohl Snuff-Movies weiterhin gedreht werden. Leider wird die Thematik nur soweit behandelt, dass sie jeweils als "Kurzfilm" erscheint und fast als Nebenhandlung durchgeht, während die Haupthandlung zwischen Connie, Pete, Dale und Elizabeth stattfindet, bevor das Ende alle Stränge miteinander verbindet. Trotz der etwas harmlos anmutenden Handlung sollten sich Laymon-Fans und solche, die den Autor gerade erst kennen lernen wollen, nicht entgehen lassen. Das Buch liest sich spannend und rasant. Die Geschichte ist originell und skurril. Die Kapitel sind kurz gehalten und lassen sich sehr flüssig lesen. Die Charaktere besitzen vielleicht nicht den nötigen Tiefgang, aber das ist für die Handlung nicht notwendig. Sie werden ordentlich eingeführt, so dass man sich schnell mit ihnen anfreundet. Alles in einem eine nette, kurzweilige Thriller-Unterhaltung aus den 80er Jahren.

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