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RichardMackenrodt

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Liebe Leser,

habt ihr Lust auf eine epische, abenteuerliche, 500 Seiten lange Reise durch die Sahara? Lust auf die große, überbordende, leidenschaftliche Geschichte eines deutschen Jungen, der aufwächst inmitten der stolzen, verschleierten Tuareg, der legendären Wüsten-Nomaden? Mein Debütroman "Azahrú - Wer den Weg verliert" ist vor wenigen Wochen erschienen, und ich würde mich sehr freuen, wenn ihr Lust hättet, ihn zu lesen und gemeinsam mit mir zu besprechen. Ich weiß sehr genau, worüber ich da geschrieben habe, und möchte euch entführen in die einzigartige Welt der Wüste. Dort scheint es fast nichts zu geben - und doch ist die Wüste unserer Welt in Manchem überlegen. Bewerbt euch für eines der 15 kostenlosen Rezensionsexemplare  - ich freue mich auf euch! Die Rezensionsexemplare sind Hardcover-Bücher mit edlem Schutzumschlag und: Lesebändchen! (Ich liebe Lesebändchen...)

Viel Glück und bis bald, euer
Richard Mackenrodt


Autor: Richard Mackenrodt
Buch: Azahrú: Wer den Weg verliert
1 Foto

Jashrin

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Oh, da bewerbe ich mich doch gleich einmal. Die Sahara und die Tuareg faszinieren mich schon seit ich in der Schule ein Referat über die Sahara gehalten habe (und auch unser 10-jähriges Abitreffen ist inzwischen schon ein paar Jährchen her). Eines meiner Lieblingsbücher ist nach wie vor "Die Enkel der Echse" von Désirée von Trotha. Daher würde ich mich sehr freuen hier mitlesen und Azahrús Weg miterleben zu dürfen.

Buffy2108

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ich bin durch Facebook auf dieses Buch und die dazugehörige Leserunde aufmerksam gemacht worden. Und obwohl ich momentan überwiegend Fantasyromane lese bewerbe ich mich sehr gerne um dieses Buch.
Zum einen, weil ich das Cover und den Inhalt sehr ansprechend finde und zum anderen weil ich auch auf Hardcoverbücher mit Lesebändchen stehe ;)

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schafswolke

vor 3 Jahren

Deine Rezension

Hier kommt meine Rezi. Irgendwie ging sie mir nicht so leicht von den Fingern, denn ich möchte ja auch nicht zu viel verraten.

http://www.lovelybooks.de/autor/Richard-Mackenrodt/Azahr%C3%BA-Wer-den-Weg-verliert-1116423030-w/rezension/1126306963/1126308300/

Danke für das Buch und mitlesen dürfen.

LiberteToujours

vor 3 Jahren

Deine Rezension

http://www.lovelybooks.de/autor/Richard-Mackenrodt/Azahr%C3%BA-Wer-den-Weg-verliert-1116423030-w/rezension/1126317111/

Meine Rezi ist dann auch endlich fertig. Entschuldige die Verzögerung, aber die fiel mir wirklich nicht leicht. Da musste ich lange drüber nachdenken.

moorlicht

vor 3 Jahren

Ich habe die Rezension auch ziemlich lange vor mir hergeschoben. Zum Einen aus Zeitgründen und zum Anderen tue ich mich bei negativen Kritiken nicht so leicht. Hier nun endlich das Ergebnis -> http://www.lovelybooks.de/autor/Richard-Mackenrodt/Azahr%C3%BA-Wer-den-Weg-verliert-1116423030-w/rezension/1127876805/

Jashrin

vor 3 Jahren

Fragen an den Autor
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Lieber Richard, falls Du das hier noch liest, wollte ich Dir nur sagen, dass in dem Stapel Bücher, den ich meiner Mutter leihweise Weihnachten mitgebracht hatte unter anderem Azahrú war. Als wir heute Mittag telefonierten meinte sie, sie wäre schon durch und da es ihr ebenso wie mir sehr gefallen hat, hat sie es gleich meiner Tante in die Hand gedrückt :)
Jetzt halte ich aus meiner Familie nicht mehr alleine Ausschau nach Deinem neuen Buch. Gibt es eigentlich ein genaueres Datum außer "Frühjahr"?

Solengelen

vor 3 Jahren

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Rezension
Schon nach den ersten Zeilen war ich begeistert. Eigentlich möchte man gar nicht aufhören mit lesen. Das Cover hat mich zu dem Buch gezogen und es hält, was ich mir vorgestellt habe. Die leichte bildhafte Sprache hat mich sofort mitten ins Geschehen gezogen. Der Prolog hat mir die Gemeinschaft der imushaq sehr nahe gebracht. Man hält zusammen, auch gegen die sicher verlockende Aussicht auf Reichtum. Man beschützt sich. Welch wunderbare Liebe verbindet Azahrú mit seinen Eltern. Die Begegnung mit Angermair ist bedrückend. Die "Besatzer" suchen "Kanonenfutter" und wollen es als Selbstschutz verkaufen. Mir kräuseln sich die Nackenhaare.
Im Rückblick lernen wir Luise und Franz kennen. Luise eine lebenslustige junge Frau, mit Pinsel in der Hand "geboren", sieht die Welt von der positiven Seite. Franz möchte als Ethnologe etwas herausragendes für seine Diplomarbeit. Gegen den Willen ihres Vater begleitet Luise Franz nach Afrika, er möchte mehr über die Imushaq/Tuareg erfahren. Sie selbst nennen sich Imushaq - die Freien / wir bezeichnen sie fälschlicherweise Weise als Tuareg - die von Gott Verlassenen. (Ich durfte schon einiges über diese besonderen Menschen lesen und ich glaube "die Freien" bezeichnen sie sehr gut.) Während eines Sandsturm werden sie von Koumamá und seinem Volk gerettet, sie sind ein stolzes Volk. Gastfreundschaft wird groß geschrieben. Als Azahrú von seiner Herkunft erfährt, möchte er mehr über sich, seine Abstammung erfahren. Es ist wie ein Tanz auf dem Drahtseil, ein "Ritt" zwischen den Welten. Wo gehört er hin, welche Welt liegt ihm näher? Die Beschreibungen sind so bildhaft, dass man den Sand auf der Haut spürt, gemeinsam Tee trinkt. Man begleitet, fiebert mit, trauert, bangt und hofft. Richard Mackenrodt "entführt" den Leser in eine geheimnisvolle Welt. Eine Geschichte, die sich zu lesen lohnt.

RichardMackenrodt

vor 2 Jahren

Liebe Teilnehmer der Leserunde,

es ist zwar schon eine Weile her, aber ich möchte der Runde trotzdem noch einen Abschluss geben, weil ich seinerzeit plötzlich ausgestiegen bin und mich seither lange nicht gemeldet habe. Die meisten von euch mochten "Azahrú - Wer den Weg verliert", Viele sogar sehr, und ein paar wenige waren auch dabei, die den Zugang zu der Geschichte nicht so recht gefunden haben. Die Diskussionen mit euch waren sehr anregend und spannend, in ein paar wenigen Fällen dann aber auch so nervig, dass ich mich irgendwann ausgeklinkt habe. Da war etwa eine Leserin, die sich mir gleich zu Beginn als "perfekte Lektorin" angedient hat - und ihr war gar nicht klar, dass sie genau damit bereits bewies, dass sie eben das ganz sicher nicht ist. Denn es gibt ja weder den perfekten Autor noch den perfekten Lektor. Ich habe auf das Angebot nicht reagiert - und von dem Moment an ist sie bei jeder Gelegenheit über das Buch hergezogen. Dann kam auch noch eine zweite Leserin hinzu, deren Ausführungen über meine Perspektivwechsel ich anscheinend nicht so gewürdigt habe, wie sie es gerne gesehen hätte. Von da an zeigte ihr Daumen, was das Buch betraf, immer weiter nach unten. Nicht falsch verstehen - ich hatte sehr viel Spaß bei der Leserunde. Aber es kam der Moment, als ich dachte: "Puh, für solchen Kinderkram habe ich eigentlich echt keine Zeit." Und weg war ich. Das alles ordne ich aber dennoch ein unter "freie Meinungsäußerung", das ist alles völlig okay. Die einen so, die anderen so. Die einzige wirkliche Enttäuschung hast du mir bereitet, Sigrid. Da schicke ich dir eine hochwertige, gebundene Ausgabe, noch dazu mit einer persönlichen handschriftlichen Widmung. Und du hast nichts Besseres zu tun, als das Buch auf einer Internet-Resterampe für ein paar lausige Euro fünfzig zu verkloppen? Wie schäbig ist das denn? Da fehlen mir die Worte.

Ich verabschiede mich an dieser Stelle, macht's gut, und vielleicht habt ihr ja Lust auf eine meiner demnächst anstehenden Leserunden.

Zum Abschluss noch die Rezension des international renommierten Berliner Kulturjournalisten Uwe Killing zu "Azahrú - Wer den Weg verliert":

Die Tuareg sind eines der letzten Nomadenvölker. Seit mehr als tausend Jahren ziehen sie im nördlichen Afrika umher, und bis heute kämpfen sie um den Erhalt ihrer Kultur. Gegen brutale Besatzermächte. Gegen Regierungen, die sie sesshaft machen wollen. Gegen die schleichende Anpassung an eine materialistische Lebensweise. In diesem Spannungsfeld hat der Münchner Autor Richard Mackenrodt seinen Roman „Azahrú – Wer den Weg verliert“ angesiedelt, und er erzählt eine fesselnde Geschichte, die er in der Heimat der Tuareg und zugleich fest in Europa verankert hat.

Azahrú wächst als Sohn eines Stammesführers auf. Er ist ein junger, stolzer Mann, der wissbegierig und schnell alles erlernen möchte, um ein vorbildlicher Targi zu werden. Dennoch spürt er intuitiv einen Makel, der wie eine dunkle Wolke über ihm schwebt, und der ihn in der Zeit des Erwachsenwerdens immer wieder von seinem Weg abbringt. In raffiniert gebauten Rückblenden erfährt der Leser die Vergangenheit des Protagonisten und damit die Ursache seiner schwierigen Identitätssuche.

Azahrú erblickt ursprünglich als Leo das Wüstenlicht. Er ist das Kind deutscher Eltern, die sich in den Zwanzigerjahren des vorigen Jahrhunderts für archäologische Studien in die Sahara begeben hatten. Es sind Menschen aus einem berüchtigten Kolonialherrenland, die sich aber nicht wie Eroberer aufführen. Das begründet die ungewöhnliche Freundschaft zwischen dem fortschrittlichen Paar aus München und dem Tuareg-Führer, die aber nur von kurzer Dauer ist. Beide Eheleute finden den Tod, einzig das Baby überlebt einen nächtlichen Hinterhalt, und so wird Leo ganz von den Tuareg angenommen und erzogen.

Richard Mackenrodt, Jahrgang 1963, ein versierter Drehbuchautor fürs Fernsehen, beschreibt den Nomaden-Alltag eindringlich und mit detailverliebter Präzision. Es sind die archaischen Rituale, der existentielle Kampf mit den unerbittlichen Naturelementen, das Verschmelzen mit der kargen Schönheit der Wüste und die Essenz ungezähmter Leben, die hier greifbar werden. Dabei wird deutlich, dass der Autor das Volk in den legendären blauen Gewändern aus eigener Anschauung kennt und die Länder seiner Karawanen-Routen – von Mali über Algerien bis Libyen – bereist hat. Das wird bei der einfühlsamen Schilderung einer traditionellen Teezeremonie genauso deutlich wie bei den vielen sprachlichen Feinheiten der Tuareg-Kultur. Wenn man sich die einschlägige Literatur voller Wüstenepen und Ethno-Kitsch vor Augen führt, ist der hier spürbare, aber nie aufgesetzte Respekt sowie die klare, klischeevermeidende Sprache umso wohltuender.

Gleichzeitig ist Azahrús/Leos Reise, die ihn nach Paris und Berlin sowie zu den Schauplätzen seiner Familienvergangenheit führt, ein Abenteuertrip, der mit bösen und guten Seelen, hochemotionalen Zuspitzungen und festen Feindbildern großzügig verfährt. Die Schurken und Verräter sind in den Reihen der Tuareg zu finden (wo Neid und Missgunst angesichts des adoptierten Fremden entstanden sind). Doch der abgrundtiefe, weitaus gefährlichere Hass, der das Leben des weißen Targi bedroht, liegt in der deutschen Vergangenheit. Mit der Familie von Leos Mutter (die bei dessen Geburt starb) zeichnet der Autor das Sittenbild einer deutschen Familiendynastie aus nationaler Gesinnung, Ignoranz und Herrenmenschenmentalität. Die in München ansässige Porzellan-Manufaktur hat gute Geschäfte im Kaiserreich gemacht, und sie zieht noch mehr Profit aus dem Aufstieg eines verklemmten Postkartenmalers, aber begabten Demagogen namens Adolf Hitler in der bayerischen Landeshauptstadt. Ein Angehöriger der Familie, der besonders skrupellos mit den Nazis paktiert, versucht Hitlers Afrikafeldzug auch für seinen ganz persönlichen Krieg zu nutzen – um einen vermeintlichen Konkurrenten um das Millionenerbe aus dem Weg zu räumen.

Familienfehde, Kriegsdrama mit SS-Brutalität und undurchsichtigen Fremdenlegionären, ein dezenter Hauch von Indiana Jones: Auch das klingt in Mackenrodts bildmächtigem Romanwerk an. Und als Azahrú über die Romanze mit einer französischen Krankenschwester in Paris, in diesem Epizentrum westlicher Dekadenz, landet, kommen allerhand kulturelle Erschütterungen und aberwitzige Situationen hinzu. Und das Satirische, das vorher dezent mitschwang, übernimmt kurzzeitig pointiert und souverän das Kommando. Ob die Begegnung mit einer fremdartigen Toilettenspülung oder die Anprobe eines Anzugs, der wie eine malträtierende Häftlingskutte der Zivilisation erscheint: Diese Kämpfe in einer neuen Welt werden mit der gleichen Genauigkeit und dem fein ausbalancierten Rhythmusgefühl skizziert wie zuvor Azahrús Bewährungsproben in einem gefährlichen Sandsturm oder beim Aufspüren einer lebensrettenden Wasserquelle.

Es ist ein farbiger, sehr unterhaltsamer Stoff, der auf originelle Art mit dem Genre Historienroman spielt. Doch all die unterschiedlichen Elemente überwältigen niemals den respektvollen Grundton und den authentischen Charakter der Geschichte. Es hat im Übrigen tatsächlich solche Fälle von Deutschen gegeben, die unter Tuareg gelebt haben. Auch deren biografische Spuren hat Richard Mackenrodt bei seiner Recherche ganz offensichtlich berücksichtigt, sich aber berechtigterweise die Freiheit genommen, sie in seiner Fiktion aufgehen zu lassen.

„Wer den Weg verliert, lernt ihn kennen“, heißt ein Sprichwort der Tuareg, dem der Romantitel angelehnt ist. Für den Protagonisten und seine gemachten Erfahrungen in zwei extremen Welten, trifft das in jedem Fall zu. Aber auch der Autor ist einen weiten, mutigen Weg gegangen. Die Geschichte einer bedrohten, gegenüber den bekannten Auswüchsen der kapitalistischen Weltordnung keineswegs unterlegenen Kultur stellt er in den Kontext jüngerer deutscher Geschichte, und er führt diese schließlich instinktsicher über düstere, familiäre Komplotts, blutige Machtkämpfe und belebende Liebeswirren dahin zurück, wo alles begann: In die magische Welt der Sahara.

Solengelen

vor 2 Jahren

@RichardMackenrodt

Hallo Richard, da werde ich dir mal "unauffällig" folgen. Freue mich auf ein weiteres Werk von dir. Danke für die Info.

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