Richard Mackenrodt Die kleine Insel am Ende der Welt: ein Sommermärchen

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Inhaltsangabe zu „Die kleine Insel am Ende der Welt: ein Sommermärchen“ von Richard Mackenrodt

Eine Sommerhochzeit auf einer bezaubernden sizilianischen Insel steht bevor. Lisa begibt sich auf die Reise dorthin, denn die Braut ist ihre allerbeste Freundin. Ja, das könnte schön werden. Richtig schön sogar, ein rauschendes Fest der Liebe unter mediterranem Himmel, beseelt von überschäumender sizilianischer Lebensart... Wenn es da nicht etwas gäbe, das Lisa schon seit einer ganzen Weile mit sich herum schleppt. Etwas, das in ihr gärt. Das sie quält. Eine höchst unschöne Wahrheit, die sie endlich loswerden will. Loswerden muss. Aber kann sie das denn wirklich tun? Darf sie das? Hat sie das Recht dazu? Lisa ringt mit sich wie nie zuvor in ihrem Leben. Und noch ahnt sie nicht, dass die Ereignisse sich bald überschlagen werden. Dass Dinge geschehen werden, die ihre schlimmsten Fantasien noch bei weitem übertrumpfen. Die kleine Insel am Ende der Welt ist eine schräge, explosive und höchst vergnügliche Sommerkomödie mit Tiefgang, die sich bisweilen anfühlt wie der chaotische Italien-Urlaub, den man damals nach dem Abi gemacht hat, bei dem so unfassbar viel schief gegangen ist, und den man trotzdem ein Leben lang als den geilsten aller Urlaube in Erinnerung behalten wird...

eine wirklich schöne Geschichte, die jedoch noch ausbaufähig ist

— Binchen84
Binchen84

Richard Mackenrodt halt - halt einfach genial.

— Annealmighty
Annealmighty

Ein Sommermärchen das meine Erwartungen übertroffen hat. Grandios - davon will man mehr.

— BeaSurbeck
BeaSurbeck

Eine sehr ereignisreiche Geschichte, die mich sehr gut unterhalten hat! Richards Schreibstil ist wirklich toll! :)

— SweetSmile
SweetSmile

Witzig, sommerlich und doch keineswegs platt - ein tolles Buch für den Sommer

— HappySteffi
HappySteffi

Eine herrliche schöne und mit etwas Spannung versetzte Sommerlektüre! Absolut Lesenswert!!!

— Lesezeichen16
Lesezeichen16

Herrlich! Amüsant, warmherzig, skurill und spannungsgeladen.

— Julitraum
Julitraum

Meine persönliche Sommerlektüre 2015

— notthatkindofagirl
notthatkindofagirl

Da geht einem das Herz auf. Verschroben, lustig, abenteuerlich, zwischenmenschlich.

— Yoyomaus
Yoyomaus

Leichte Sommerlektüre für warme Tage am Balkon.

— Schneeapfel91
Schneeapfel91

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  • eine wirklich schöne Geschichte die noch Potenzial hat

    Die kleine Insel am Ende der Welt: ein Sommermärchen
    Binchen84

    Binchen84

    09. November 2015 um 10:01

    Inhalt:  Eine Sommerhochzeit auf einer bezaubernden sizilianischen Insel steht bevor. Lisa begibt sich auf die Reise dorthin, denn die Braut ist ihre allerbeste Freundin. Ja, das könnte schön werden. Richtig schön sogar, ein rauschendes Fest der Liebe unter mediterranem Himmel, beseelt von überschäumender sizilianischer Lebensart... Wenn es da nicht etwas gäbe, das Lisa schon seit einer ganzen Weile mit sich herum schleppt. Etwas, das in ihr gärt. Das sie quält. Eine höchst unschöne Wahrheit, die sie endlich loswerden will. Loswerden muss. Aber kann sie das denn wirklich tun? Darf sie das? Hat sie das Recht dazu? Lisa ringt mit sich wie nie zuvor in ihrem Leben. Und noch ahnt sie nicht, dass die Ereignisse sich bald überschlagen werden. Dass Dinge geschehen werden, die ihre schlimmsten Fantasien noch bei weitem übertrumpfen.Die kleine Insel am Ende der Welt ist eine schräge, explosive und höchst vergnügliche Sommerkomödie mit Tiefgang, die sich bisweilen anfühlt wie der chaotische Italien-Urlaub, den man damals nach dem Abi gemacht hat, bei dem so unfassbar viel schief gegangen ist, und den man trotzdem ein Leben lang als den geilsten aller Urlaube in Erinnerung behalten wird...(Quelle: Edition Takuba) Über den Autor:  Richard Mackenrodt lebt als freier Schriftsteller in München. Er ist seit vielen Jahren ein sehr erfolgreicher Drehbuchautor. "Azahrú - Wer den Weg verliert" ist sein erster Roman.(Quelle: Edition Takuba) Meine Meinung: Richard Mackenrodt hat einen flüssigen Schreibstil der sich schnell und einfach lesen lässt.  Die Geschichte hat drei Handlungsstränge die kurz vor dem Ende zusammenfinden und die Zusammenhänge werden hier auch deutlich, wo man sich vorher immer wieder fragt warum, wieso, weshalb.  Während der Handlung passieren immer wieder unvorhergesehene Dinge die die Protagonisten lösen und mit denen sie klar kommen müssen. Dadurch ist eine gewisse Spannung vorhanden die durch das Katz- und Mausspiel noch verstärkt wird.  Es gibt viele Szenen bei denen man mal lachen kann, geschockt ist oder die eine oder andere Träne vergießt. Jedoch ist es im gesamten gesehen oftmals recht emotionslos und die Gefühle kommen oberflächlich rüber.  Die Protagonisten kann  man sich gut vorstellen und ihre Handlungen sind authentisch.  Lisa ist offen, freundlich und familien verbunden. Die Familie ihrer Freundin sieht sie schon fast als ihre eigene an. Allerdings hat sie ein Geheimnis dass alles ändern könnte. Lisa hat eine sehr blühende Fantasie der sie öfters mal zum Opfer fällt. Dies merkt man während dem Lesen dadurch, dass die Schrift immer größer wird. Phillip ist das genaue Gegenteil von Lisa. Verschlossen, menschenscheu und lebt zurückgezogen.  Die beschriebenen Landschaften und Ortschaften kann man sich bildlich gut vorstellen und sie ziehen vor dem inneren Auge entlang.  Fazit:  Ein leichtes Sommermärchen das man ideal zwischendurch lesen kann. Jedoch könnte die Geschichte etwas mehr Tiefe vertragen und emotionaler sein. 

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  • Die kleine Insel am Ende der Welt

    Die kleine Insel am Ende der Welt: ein Sommermärchen
    Annealmighty

    Annealmighty

    04. November 2015 um 20:10

    Eine Sommerhochzeit auf einer bezaubernden sizilianischen Insel steht bevor. Lisa begibt sich auf die Reise dorthin, denn die Braut ist ihre allerbeste Freundin. Ja, das könnte schön werden. Richtig schön sogar, ein rauschendes Fest der Liebe unter mediterranem Himmel, beseelt von überschäumender sizilianischer Lebensart... Wenn es da nicht etwas gäbe, das Lisa schon seit einer ganzen Weile mit sich herum schleppt. Etwas, das in ihr gärt. Das sie quält. Eine höchst unschöne Wahrheit, die sie endlich loswerden will. Loswerden muss. Aber kann sie das denn wirklich tun? Darf sie das? Hat sie das Recht dazu? Lisa ringt mit sich wie nie zuvor in ihrem Leben. Und noch ahnt sie nicht, dass die Ereignisse sich bald überschlagen werden. Dass Dinge geschehen werden, die ihre schlimmsten Fantasien noch bei weitem übertrumpfen. Die kleine Insel am Ende der Welt ist eine schräge, explosive und höchst vergnügliche Sommerkomödie mit Tiefgang, die sich bisweilen anfühlt wie der chaotische Italien-Urlaub, den man damals nach dem Abi gemacht hat, bei dem so unfassbar viel schief gegangen ist, und den man trotzdem ein Leben lang als den geilsten aller Urlaube in Erinnerung behalten wird... Das Buch "Die kleine Insel am Ende der Welt" ist ein Roman von dem Autor Richard Mackenrodt. Es handelt sich hier um ein Hardcover, welches auf ca. 275 Seiten, die Geschichte von bezaubernden Charakteren erzählt. Gleich zu Beginn; ich bin ein riesen Fangirl, was den Autor betrifft. Ich habe das Buch "Mein Leben davor" von ihm gelesen und war restlos begeistert. Ich liebe diesen atemberaubenden Schreibstil, der seine Geschichten so unfassbar spannend und aufregend macht. Seine Bücher haben etwas an sich, woran man sich noch lang erinnern wird. Ich bin mit keinen allzu großen Erwartungen in die Story abgetaucht, da ich davon ausging, "Mein Leben davor" sei sowieso nicht zu toppen. Getoppt wurde es nicht, aber es war verdammt nah dran! Auch hier hat die Atmosphäre eine große Rolle gespielt - ich habe mich in dieses Buch verliebt und gebe es nie mehr her! :) Die Charaktere wurden mit so viel Liebe geschmückt, dass man gar nicht anders kann, als sie ins Herz zu schließen. Dieses Buch hat mich innerlich zerrissen, als man immer tiefer in die einzelnen Personen blicken konnte. Ich habe gelacht, aber auch geweint... wie ich es halt von Richard Mackenrodt erwartet habe. Es geht zunächst um Lisa, die die Hochzeit ihrer besten Freundin Chiara besucht. Die Hochzeit findet auf einer Insel statt - alles scheint perfekt ; hätte Lisa nicht ein großes Geheimnis ihrer besten Freundin gegenüber. Und was spielt der mysteriöse Philipp eine Rolle? -- alles sehr verstrickt und kompliziert. Hier trafen Genres aufeinander, von denen man nicht gedacht hätte, das sie zueinander passen würden! Viel Witz, Tiefgang, Drama, Liebe, Freundschaft, Vertrauen und im Endeffekt sogar ein bisschen Krimi! Ich wurde hier mit Gefühlen bombardiert von denen ich nicht wusste, das ich sie überhaupt besitze. Ich kann nur sagen, dass dieses Meisterwerk von jedem gelesen werden muss, der es noch nicht getan hat. Ein wahre Bereicherung der Literatur! Danke :)

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  • Ein Roman über das Leben, der mit skurrilen Figuren, Humor und kriminalistischen Zügen aufwartet.

    Die kleine Insel am Ende der Welt: ein Sommermärchen
    aly53

    aly53

    25. October 2015 um 05:07

    Hier hatte ich mich auf eine leichte Sommerlektüre eingestellt, doch mich hat etwas völlig anderes erwartet. Es ist so viel mehr als dies. Auf sehr eindringliche und besondere Art und Weise erzählt uns der Autor eine vielschichtige Geschichte. Anfangs kam ich jedoch erst schwer rein, erst nach und nach fand ich rein und die Charaktere haben mich immer mehr in den Bann geschlagen. Als erstes lernen wir Lisa kennen, sie war mir auf Anhieb sympathisch. Ihre beste Freundin heiratet auf einer kleinen Insel und hat Lisa eingeladen. Doch was Chiara nicht weiß, Lisa hat ein Geheimnis vor ihr. Das wirklich sehr tragend und schlimm für Lisa ist.  Sie wird förmlich aufgefressen davon, ihre Schuldgefühle lassen ihr keine Ruhe. Doch kann sie es Lisa sagen? Oder wird das alles zerstören und unwiderruflich ändern? Weitere Charaktere sind Phlillip, eine sehr facettenreiche Persönlichkeit, die mich sehr berührt hat. Ihm habe ich mich mit am meisten verbunden gefühlt. Torsten ist eine weitere Person, mit ihm zusammen reist Lisa auf die Insel. Doch wer ist er eigentlich? Kann man ihm trauen, oder hat auch er ein Geheimnis? Lukas, Chiaras zukünftiger Ehemann spielt auch eine zentrale Rolle. Die Geschichte war zunächst sehr spannend und entwickelte immer neue Züge, die förmlich mitnimmt. Nach und nach habe ich immer mehr mit den Personen gefühlt und an jedem Schicksal teilhaben können. Hierbei lernen wir verschiedene Handlungsstränge kennen, die man aber gut auseinander halten kann. Nach und nach entwickelt sich alles zu einem Kriminalroman, der wirklich gut dargestellt wird. Skurille Figuren und humorvolle Züge, die mich wirklich mehr als einmal schmunzeln ließen, machen das ganze besonders. Ein Buch über Vetrauen, Freundschaft und vielen Geheimnissen. Der Abschluss ist gut gelungen. Die Charaktere wurden gut dargestellt, sie sind authentisch und berühren das Herz. Die Handlung ist gut durchdacht und zieht den Leser immer mehr in den Bann. Hierbei erfahren wir verschiedene Perspektiven, das uns die Möglichkeit gibt, jeden einzelnen kennenzulernen, das hat mir wirklich gut gefallen. Dadurch entwickeln die Personen eine angemessene Tiefe. Die einzelnen Kapitel haben eine normale Länge, man ist jedoch in einem Rutsch durch. Der Schreibstil des Autors ist fließend und eindringlich. Mir haben die Beschreibungen der Umgebungen , sowie der Gefühle der Personen gut gefallen, dadurch kann man sich alles sehr gut vorstellen. Die Handlungen und Gedanken sind stets gut nachvollziehbar gestaltet. Das Cover und auch der Titel passen gut zum Buch. Das Glossar am Ende ist auch sehr hilfreich und lesenswert. Fazit: Ein Roman über das Leben, der mit skurrilen Figuren, Humor und kriminalistischen Zügen aufwartet. Eindringlich und Emotional. Ich vergebe 4 von 5 Punkten.

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  • Leserunde zu "Die kleine Insel am Ende der Welt: ein Sommermärchen" von Richard Mackenrodt

    Die kleine Insel am Ende der Welt: ein Sommermärchen
    RichardMackenrodt

    RichardMackenrodt

    Liebe Leser,   eine Sommerhochzeit auf einer bezaubernden sizilianischen Insel steht bevor. Lisa begibt sich auf die Reise dorthin, denn die Braut ist ihre allerbeste Freundin. Ja, das könnte schön werden. Richtig schön sogar, ein rauschendes Fest der Liebe unter mediterranem Himmel, beseelt von überschäumender sizilianischer Lebensart... Wenn es da nicht etwas gäbe, das Lisa schon seit einer ganzen Weile mit sich herum schleppt. Etwas, das in ihr gärt. Das sie quält. Eine höchst unschöne Wahrheit, die sie endlich loswerden will. Loswerden muss. Aber kann sie das denn wirklich tun? Darf sie das? Hat sie das Recht dazu? Lisa ringt mit sich wie nie zuvor in ihrem Leben. Und noch ahnt sie nicht, dass die Ereignisse sich bald überschlagen werden. Dass Dinge geschehen werden, die ihre schlimmsten Fantasien noch bei weitem übertrumpfen. Die kleine Insel am Ende der Welt ist eine schräge, explosive und höchst vergnügliche Sommerkomödie mit Tiefgang, die sich bisweilen anfühlt wie der chaotische Italien-Urlaub, den man damals nach dem Abi gemacht hat, bei dem so unfassbar viel schief gegangen ist, und den man trotzdem ein Leben lang als den geilsten aller Urlaube in Erinnerung behalten wird... Beatrix Petrikowski schreibt auf "Gedankenspinner" (wo das Buch für die Auswahl der besten Bücher des Jahres nominiert ist): "Neben einer in jeder Hinsicht ungewöhnlichen Geschichte hat Richard Mackenrodt auch sehr eigenwillige Protagonisten in seinem Roman "Die kleine Insel am Ende der Welt" erschaffen. Lisa besitzt eine überschäumende Fantasie, die an einem überdimensionalen Schriftbild deutlich gemacht wird. Wenn sie hört, dass jemand auf den Mond geschossen werden soll oder gar eine Morddrohung erhält, geht ihre Fantasie mit ihr durch. Die Figur des Firmeninhabers von Nero Black Enterprises, Phillip, leitet einerseits ein Imperium, ist aber in alltäglichen Dingen auf den Ratschlag seiner Assistentin angewiesen, die ihm gehörig die Leviten liest. Dass er einen „Zauberstab“ besitzt, der schier Unmögliches zu leisten vermag, ist das i-Tüpfelchen. Der turbulente Roman, der den Untertitel „ein Sommermärchen“ trägt, ist von Anfang an einfach anders, speziell und ungewöhnlich. Er vereint auf intelligente Art und Weise amüsante und romantische mit utopischen sowie spannenden und dramatischen Szenen. Richard Mackenrodt verblüfft und fasziniert den Leser immer wieder aufs Neue mit einem ungewöhnlichen und unerwarteten Verlauf der Handlung. So ganz nebenbei vermittelt er Wissenswertes über Linosa, "Die kleine Insel am Ende der Welt", und macht sich über den italienischen Politiker Silvio Berlusconi lustig. Eine verrückte, aber tiefgründige Geschichte für Leser, die die Eintönigkeit des Gewöhnlichen langweilt."Ein Leser sagte mir, der Roman lese sich, als sei Quentin Tarantino auf die irrwitzige Idee gekommen, eine italienische Sommerkomödie zu schreiben. Nun, überzeug dich doch einfach selbst: Ich starte eine Leserunde für meinen neuen Roman "Die kleine Insel am Ende der Welt" und vergebe 15 kostenlose Rezensionsexemplare (Hardcover mit edlem Schutzumschlag und Lesebändchen). Bitte schreib mir einen möglichst aussagekräftigen Text, der mich davon überzeugt, dass gerade du ein Buch bekommen solltest! Viele Grüße  und bis bald, Richard Mackenrodt

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  • Die kleine Insel am Ende der Welt

    Die kleine Insel am Ende der Welt: ein Sommermärchen
    Blaustern

    Blaustern

    22. September 2015 um 13:47

    Philipp Schwarz, der unbekannte und abgeschieden lebende Firmeninhaber der großen Computerfirma Nero Black, dessen Antlitz und Stimme nicht einmal seine Sekretärin kennt und Lisa Bürger, die mit ihrer Freundin Chiara eine gemeinsame Firma im Messeaufbau führt und sich momentan um den Stand der Firma Nero Black gekümmert hat, haben ein gemeinsames Ziel. Die kleine sizilianische Insel Linosa. Noch kennen sie sich beide nicht, doch Komplikationen unterwegs führen sie zusammen. Lisa muss unbedingt rechtzeitig zur Hochzeit ihrer besten Freundin dort ankommen. Doch ist das gut für sie beide? Denn schließlich hat Lisa nicht die besten Nachrichten für Chiara. Musste sie auch ausgerechnet mit ihrem Bräutigam im Bett landen. Bis jetzt hat sie es ihr verschwiegen, aber der Schuh drückt immer stärker. Ist es richtig, Chiara noch an ihrem großen Tag damit zu beehren und alles kaputtzumachen? Dann gibt es auch noch jemanden, der ihr auf Schritt und Tritt folgt und genau dies unbedingt verhindern will. Und auch Philipp ist seines Lebens nicht mehr sicher. Was hat ihn eigentlich auf diese kleine Insel gezogen? Die chaotische und mit Problemen gespickte Reise bis auf die Insel wird hier sehr schön beschrieben. Nicht nur die wunderschöne Landschaft, die an ihnen und uns vorbeizieht, sondern auch die handelnden Personen mit all ihren persönlichen Gedanken und Gefühlen. Das gibt der Geschichte mehr und mehr an Tiefgang, denn wir lernen die Charaktere immer besser kennen, und gerade Philipp wird einem im Laufe der Geschichte richtig sympathisch, womit man anfangs gar nicht rechnet. Er ist hier auch das Genie, der immer wieder durch seine neueste Technik den Fortgang der Reise ermöglicht. Unglaublich. Mit Lisa spielt ab und an die Phantasie verrückt in brenzligen Situationen. Der Schreibstil lässt sich leicht und schnell lesen.

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  • Sommerkomödie mit Tiefgang und Krimiflair

    Die kleine Insel am Ende der Welt: ein Sommermärchen
    Leelou-Papillon

    Leelou-Papillon

    08. September 2015 um 15:46

    »Die kleine Insel am Ende der Welt« von Richard Mackenrodt ist eine herrlich erfrischende Sommerkomödie mit Tiefgang. Krimiflair und außergewöhnlichen, skurrilen Figuren. Der steinreiche Computerspielunternehmer Phillip Schwarz und Lisa Bürger sind beide auf dem Weg nach Linosa. Lisa, weil ihre Firmenteilhaberin und beste Freundin Chiara Buffonacci dort geboren wurde und nun Lukas heiraten will. Lisa ist Trauzeugin und sollte sich auf diesen Tag freuen. Doch sie ist todunglücklich. Sie war feige – und das, obwohl sie sonst immer versucht, ganz ehrlich und wahrhaftig durchs Leben zu gehen. Nun quält sie diese üble Sache und verdunkelt ihre Tage. Wer sie ein wenig kennt, weiß, dass sie reinen Tisch machen muss. Doch nicht immer ist die Wahrheit wirklich angebracht und Lisa kämpft einen inneren Kampf, der ihr alles abverlangt. Und Phillip? Tja, warum der 31-jährige Phillip diese Reise antritt, obwohl er nichts mehr hasst als Überraschungen, das wird nicht verraten. Aber natürlich hat er einen sehr wichtigen Grund – und der hat nichts mit Computerspielen oder Geld zu tun. Die wichtigsten Figuren in dieser Geschichte sind Phillip und Lisa. Beide besitzen außergewöhnliche Macken und sind trotzdem einfach nur liebenswert. Besonders Phillip ist ein absolut schräger Vogel. Er trägt ausschließlich schwarze Klamotten (liegt wohl an seinem Nachnamen), hat eine Sozialphobie, ist unscheinbar und ein totaler Nerd. Lisa hingegen ist eine tüchtige Geschäftsfrau, sehr hübsch, trägt ein belastendes Geheimnis mit sich herum und hat eine besondere, amüsante Eigenart, die sich auch typografisch in der Geschichte bemerkbar macht. Der eine oder andere Leser wird diese Eigenart höchstwahrscheinlich als nervig betrachten. Doch ich habe mich jedes Mal köstlich amüsiert, da es bei mir ein belustigendes Kopfkino hervorgerufen hat. Die Protagonisten sind nebst der kleinsten Randfigur liebevoll und facettenreich gestaltet und sorgen für so manches Chaos sowie für unterhaltsame Lesestunden. Die Geschichte wird auktorial erzählt und besteht aus humorvollen Dialogen und Situationskomik. Mancher Witz kam so trocken und plump herüber, sodass ich mich nicht mehr halten konnte und lauthals loslachen musste. Doch die Geschichte ist nicht nur humoristisch. Ich würde sagen, es ist eine Sommerkomödie gepaart mit Tiefgang und Krimiflair. Eine fabelhafte Mischung, die mich an die Seiten fesselte und mit den Protagonisten mitfiebern ließ. Doch nicht nur die Handlung ist fabelhaft, auch der Schauplatz des Spektakels ist gut gewählt. Eine kleine Insel im Mittelmeer namens Linosa. Sie ist etwa 5 km² groß, hat ca. 500 Einwohner und liegt 170 km südlich von Sizilien. Dieses idyllische Fleckchen hat Richard Mackenrodt so wundervoll beschrieben, dass ich Fernweh bekommen habe und Lust verspürte, diese Insel einmal zu besuchen. Sie ist jedenfalls der perfekte Ort für ein Sommermärchen. Ob es tatsächlich ein Sommermärchen geben wird? Das musst du selbst herausfinden. Ich verrate nur so viel: Es wird spannend, turbulent und es gibt überraschende Wendungen. Fazit: Schräg, schräger, Phillip Schwarz. Diese Geschichte ist unterhaltsam, humorvoll und gleichzeitig tiefgründig. Zudem überzeugt sie durch die äußerst gelungenen, schrägen Charaktere, die mir so zuvor noch nicht begegnet sind. ---------------------------------------------------- Gesamtwertung: 4,75 von 5 Punkten

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  • Mittelmeertraum...

    Die kleine Insel am Ende der Welt: ein Sommermärchen
    SweetSmile

    SweetSmile

    03. September 2015 um 23:01

    Zum Inhalt: Eine Sommerhochzeit auf einer bezaubernden sizilianischen Insel steht bevor. Lisa begibt sich auf die Reise dorthin, denn die Braut ist ihre allerbeste Freundin. Ja, das könnte schön werden. Richtig schön sogar, ein rauschendes Fest der Liebe unter mediterranem Himmel, beseelt von überschäumender sizilianischer Lebensart... Wenn es da nicht etwas gäbe, das Lisa schon seit einer ganzen Weile mit sich herum schleppt. Etwas, das in ihr gärt. Das sie quält. Eine höchst unschöne Wahrheit, die sie endlich loswerden will. Loswerden muss. Aber kann sie das wirklich tun? Lisa ringt mit sich wie nie zuvor in ihrem Leben. Und noch ahnt sie nicht, dass die Ereignisse sich bald überschlagen werden. Dass Dinge geschehen werden, die ihre schlimmsten Fantasien noch bei weitem übertrumpfen. persönliche Wertung:  Eine Geschichte, die so ganz anders war als ich sie mir vorgestellt hatte... Ich finde den Schreibstil von Richard Mackenrodt einfach toll und ich habe mich sehr gefreut auch dieses Buch von ihm lesen zu dürfen. :) Die Charaktere sind schon ein wenig schräg, aber sie haben schnell den Weg in mein Herz gefunden. Lisa gefiel mir richtig gut, ich finde toll, dass sie ihre Fehler zugibt und versucht dafür gerade zu stehen. Phillip hat mir mit am besten gefallen! Er ist wirklich ein komischer Vogel, aber es hat auch irgendwie Stil. Er hat mich als Charakter einfach total begeistert - er ist super spannend! Umwerfend fand ich Francesca, sie ist einfach nur Zucker! Sonst habe ich mich in der Geschichte sehr wohl gefühlt und die ganze Zeit mitgefiebert. Besonders haben mir die Beschreibungen der kleinen Insel Linosa gefallen! Ich hatte richtig Fernweh und wäre am liebsten sofort ins Flugzeug gestiegen und zu einem Urlaub dorthin aufgebrochen. Durch Richards Talent mit Worten zu zaubern habe ich mich oft gefühlt als wäre ich selbst vor Ort - einfach schön!  Das einzige, was es für mich nicht so ganz war, ist ein Sommermärchen. Ein Sommerbuch ja, aber für mich eben kein Märchen. Was ich aber auch gar nicht schlimm fand.  Das einzige, was nicht so ganz meinem Geschmack entsprach, war das Ende, aber das sieht ja zum Glück jeder anders. Fazit:  Ein tolles Buch, welches seinen Leser auf eine verträumte Mittelmeerinsel entführt und ihm super interessante und besondere Charakter näher bringt.

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  • Lustig, spannend und ein bisschen skurril

    Die kleine Insel am Ende der Welt: ein Sommermärchen
    Buchbahnhof

    Buchbahnhof

    30. August 2015 um 20:09

    Das Cover und der Titel versprechen ein romantisches Sommermärchen. Der Klappentext bereitet den Leser aber bereits darauf vor, dass nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen ist. Denn, dass ist es wahrlich nicht in diesem Buch. Wir bekommen einen Krimi, der zum Nachdenken anregt. Zum Nachdenken darüber, wieviel Ehrlichkeit in einigen Situationen angebracht ist und darüber, wie man selbst sein Leben eigentlich verbringen möchte. Lisa und Philip sind die Hauptpersonen dieses Buches. Lisa fand ich von Anfang an sympathisch, auch wenn sie ein Geheimnis mit sich herum trägt, bei dem sich mir die Nackenhaare hochgestellt haben. Sie hat etwas getan, was ich zutiefst verurteile. Lisa hat einen sympathischen Spleen, der ab und zu durchschlägt und dann durch eine andere Schrift, die immer größer wird, gekennzeichnet ist. Ich fand die Idee zuerst ein bisschen merkwürdig, aber irgendwie konnte mich diese Einschübe später doch fesseln, denn sie wirkten dynamisch. Philip ist für den Leser zunächst ein bisschen undurchschaubar. Er wirkt wie ein Nerd, der zwar ein großes Imperium befehligt, aber ansonsten völlig lebensunfähig ist. Später stellt sich heraus, dass er das nicht unbedingt wirklich ist. Er schafft es ein ums andere Mal, die verfahrenen Situationen, in die Lisa, ihr Mitreisender Torsten und er geraten, zu retten. Irgendwie fing ich nach und nach an Philip zu mögen, so dass ich mir am Ende sehr wünsche, dass er glücklich wird. Die Geschichte an sich ist spannend erzählt. Der Schreibstil ist flüssig und nicht schwierig zu verstehen. Der Autor legt eine schöne Mischung aus Spannung, Chaos und Humor vor, durch die man als Leser immer tiefer in die Geschichte hineingezogen wird. Was mich beeindruckt hat ist, dass ich trotz der chaotischen Verhältnisse auf der Reise keinerlei Unlogik entdeckt habe. Dafür gibt es einen Daumen hoch. Von mir gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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  • Sommermärchen mit vielen Emotionen - kann es nur empfehlen.

    Die kleine Insel am Ende der Welt: ein Sommermärchen
    BeaSurbeck

    BeaSurbeck

    28. August 2015 um 14:22

    Klappentext: Eine Sommerhochzeit auf einer bezaubernden siziliianischen Insel steht bevor. Lisa begibt sich auf die Reise dorthin, denn die Braut ist ihre allerbeste Freundin. Ja, das könnte schön werden. Richtig schön sogar, ein rauschendes Fest der Liebe unter mediterranem Himmel, beseelt  von überschäumender sizilianischer Lebensart.... Wenn es da nicht etwas gäbe das Lisa schon seit einer ganzen Weile mit sich herum schleppt. Etwas, das in ihr gärt. Das sie quält. Eine höchst unschöne Wahrheit, die sie endlich loswerden will, loswerden muss. Aber kann sie das den wirklich tun? Darf sie das? Hat sie das Recht dazu? Lisa ringt mit sich wie nie zuvor in ihrem Leben. Und noch ahnt sie nicht, das die Ereignisse sich bald überschlagen werden. Dass Dinge geschehen werden, die ihre schlimmsten Fantasien noch bei weitem übertrumpfen....   Meine Meinung: Das erste was mir an diesem Buch ins Auge gestochen ist war das zauberhafte Cover und die Wörter "ein Sommermärchen". Nachdem ich dann die Inhaltsangabe gelesen hatte wusste ich das dies die richtige Lektüre für meinen Urlaub am Strand ist. Mein Gefühl hat mich nicht getrogen, der Schreibstil hat gepasst und so fand ich richtig schnell in die Geschichte rein. Ein Sommermärchen so steht es auf dem Cover und ich erwartete eine tolle Geschichte die ich dann auch präsentiert bekam. Ich lernte Lisa kennen, erfuhr viel aus ihrem Leben und ich lernte auch ihre beste Freundin kennen. Die beiden standen sich sehr nahe, bauten gemeinsam eine Firma auf und alles war gut bis zu dem einen Tag der Lisas Leben radikal veränderte. Sie hat einen Fehler gemacht und dieser stürzt sie in einen tiefen Konflikt und sie weiß zum ersten Mal nicht wie sie sich verhalten soll. Egal was sie macht, es ist das falsche. Auf der anderen Seite lernen wir Philip kennen, der Eigentümer eines Imperiums ist, viel Geld hat, aber auch sehr einsam ist. Er war schon immer ein Einzelgänger und je mehr Zeit verging, umso einsamer er wurde desto seltsamer wurde er auch. Er zeigte sich nie jemandem und für alles was er macht hat er raffinierte elektronische Hilfsmittel. Noch nicht einmal seine Sekretärin hat ihn jemals zu Gesicht bekommen. Beide Charaktere treffen zum ersten Mal aufeinander als sie aus unterschiedlichen Gründen auf die Insel reisen, eine lustige, traurige und gefühlvolle Reise beginnt...... Der Autor hat mit Lisa und Philip zwei total unterschiedliche, aber liebenswerte Charaktere geschaffen. Lisa mochte ich auf Anhieb, die Art wie sie mit sich selbst haderte machte sie mir gleich sympathisch. Bei Philip brauchte ich etwas länger, aber auch er ist mir von Seite zu Seite mehr ans Herz gewachsen. Auch die anderen Charaktere, ganz besonders aber die sizilianische Familie haben mir sehr gut gefallen, sie waren so wie man sie sich vorstellt. Ich habe das Buch am Strand gelesen und konnte mir alles richtig gut vorstellen. Richard Mackenrodt hat es geschafft mich in Erstaunen zu versetzen, mich zum Lachen und Schmunzeln zu bringen, aber auch zum Nachdenken. Ich war mitten im Geschehen dabei und konnte mit allen mitfühlen. Mein Fazit: "Die kleine Insel am Ende der Welt" - ein Sommermärchen das, meiner Meinung nach, förmlich nach einer Fortsetzung schreit. Ich fand das Buch wirklich Klasse und würde gerne wissen wie es mit Lisa und Philip weitergeht.  Das Buch hat meine Erwartungen übertroffen.

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  • Ein sizilianisches Sommermärchen

    Die kleine Insel am Ende der Welt: ein Sommermärchen
    HappySteffi

    HappySteffi

    25. August 2015 um 15:25

    Eine sizilianische Insel im Sommer, die Hochzeit der besten Freundin und eine Wahrheit, die an die Oberfläche drängt und droht alles zu zerstören. „Die kleine Insel am Ende der Welt“ bietet alles, was man für einen guten Roman benötigt und hat doch noch viel mehr in der Hinterhand. In gut 240 Seiten erlebt man eine verrückte aber unglaublich vielseitige Geschichte, die den Leser von der ersten Seite ab auf eine unberechenbare Reise mitnimmt. Durch den lockeren und zeitgemäßen Schreibstil fühlt man sich direkt wohl in der Story und lernt die Charaktere selber als neue Bekannte kennen. Mackenrodt versteht es sich nicht in Kleinigkeiten und unwichtigem zu verlieren und so schreitet die Geschichte starken Schritts voran, was beim Lesen zu keiner Zeit Langwierigkeit zulässt. Der Leser ist umgeben von einer überschaubaren Anzahl Protagonisten, die ihrerseits die Geschichte mit vielen witzigen Situationen füllen. Zum einen haben wir Lisa, die beste Freundin und Geschäftspartnerin der Braut Chiara. Sie trägt ein Geheimnis mit sich, das sie vor der Hochzeit gerne lüften würde. Auf dem Weg dorthin lernen wir sie sehr gut kennen, kennen Stärken und Schwächen, Fehler und auch ihren Hang zum Verlieren in Gedanken. Lisa ist ein Mensch, der sich alles bildlich vorstellt und sich schnell in ihrer Vorstellungskraft verliert. Mir gefällt sehr, das sich diese Situationen auch anhand des sich verändernden Schriftbildes wiederspiegelt. Das gibt der Situation für den Leser noch eine kleine Priese Skurillität, die auf mich äußerst sympathisch wirkt. Des weiteren lernen wir Phillip kennen. Er ist Eigentümer der Firma Nero Black Enterprises und lebt ein ehr unspektakuläres Leben für einen erfolgreichen Geschäftsinhaber einer Softwarefirma. Er wird Lisa´s Verbündeter in Sachen Geheimnisenthüllung. Im wunderschönen Hochglanzumschlag kommt das Hardcover von Edition Takuba daher und zeigt einen traumhaften Strand mit einem Brautstrauß. Direkter könnte man nicht in Sommerstimmung für ein Sommermärchen auf Linosa kommen. Für mich hat Richard Mackenrodt hier einen empfehlenswerten Roman geschrieben, der keine Wünsche offen lässt und das seine Leser gerne mitnimmt auf einen Kurztrip auf eine verträumte sizilianische Insel.  

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  • Eine herrlich schöne Urlaubsgeschichte

    Die kleine Insel am Ende der Welt: ein Sommermärchen
    Lesezeichen16

    Lesezeichen16

    25. August 2015 um 13:43

    Lisa Bürger betreibt mit ihrer besten Freundin Chiara erfolgreich eine Firma für Messebau. Chiara möchte ihren Freund Lukas heiraten und lädt Lisa zur Hochzeit ein. Sie soll sogar Trauzeugin werden. Allerdings hat Lisa ein ungutes Gefühl dabei, denn es gibt eine Sache zwischen Lukas und ihr, von der Chiara nichts weiß. Bevor die Hochzeit stattfindet, möchte Lisa mit Chiara reden. Auf dieser Reise trifft sie ausgerechnet auf den Nero Black Firmeninhaber und Chef Phillip Schwarz. Nicht nur das er Schwarz heißt, nein er liebt auch die Farbe schwarz und ist außerdem ein extrem scheuer Mensch. Keiner kennt ihn und keiner weiß wie er aussieht, die einzige die mit ihm kommuniziert ist seine Sekretärin. Sein Reisegrund ist seine Tochter Francesca, die er noch nie in seinem Leben gesehen hat. Sowie Lisa als auch Phillip behagt diese Fahrt nicht so ganz und immer wieder verlässt sie der Mut, den Weg zu gehen, den sie beschlossen haben zu gehen. Wird es eine Aussprache zwischen Lisa und Chiara geben? Wird Phillip endlich seine Tochter sehen? Die kleine Insel am Ende der Welt von Richard Mackenrodt durfte ich bei einer Leserunde kennenlernen und ich wurde angenehm überrascht. Der Schreibstil ist luftig und leicht und man reist förmlich durch die Seiten dieses Buches. Die Charaktere sind so schön aus dem Leben gegriffen worden, dass man meint, man würde sie kennen und auch die Umgebung war ideal gezeichnet, so dass das Gefühl entsteht, live vor Ort zu sein. Einfach geniales Kopf Kino, dass hier beim Lesen entsteht. Dieses Buch hat alles was ein guter Roman haben sollte: eine gute Handlung, Charaktere mit Ecken und Kanten, Witz und Wort, ein wenig Spannung plus Aktion und natürlich ein Platz für Liebe und Romantik. Ich fühlte mich ab der ersten Seite an sehr gut unterhalten und würde dieses Buch jederzeit und sehr gerne weiter empfehlen. Sorry, dieses Buch ist sehr schlecht in Worte zu fassen….einfach lesen! Vielleicht trifft man Lisa und Phillip auf einer neuen Reise. Würde ich mich sehr freuen...

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  • Tolle und facettenreiche Sommerlektüre!

    Die kleine Insel am Ende der Welt: ein Sommermärchen
    Melancholia

    Melancholia

    24. August 2015 um 00:58

    Lisa Bürger soll als Trauzeugin ihrer besten Freundin auf der wunderschönen sizilianischen Insel Linosa dienen, doch ihr werden ein paar Steine in den Weg gelegt. Zum Glück gibt es da den ihr bis dato unbekannten Phillip Schwarz, der die gleiche Insel als Ziel und besondere Möglichkeiten hat, damit die beiden die Insel doch noch erreichen könnten. Also machen sie sich auf die Reise. Eigentlich sollte sich Lisa freuen, wäre dort nicht ein Geheimnis, das ihre Stimmung trübt... Soll sie ehrlich sein oder ist es zu spät für die Wahrheit? Und was hat eigentlich Phillip auf Linosa vor? Als ich das wunderschöne, sommerliche Cover zum ersten Mal gesehen habe, erwartete ich eine sommerliche Geschichte mit etwas Tiefgang und im Grunde habe ich das auch bekommen, aber zusätzlich noch einiges mehr, das ich so gar nicht erwartet habe. Der Schreibstil ist sehr besonders und vielleicht benötigt man 2, 3 Seiten um sich daran zu gewöhnen, aber dann kann man das Buch gut in einem Rutsch durchlesen. Besonders an diesem Buch ist, dass es mehrere Perspektiven gibt, die mal klar abgetrennt sind, aber dann auch innerhalb eines Abschnitt ineinander übergehen, sodass man praktisch das Innenleben von allen Personen beobachten kann. Allerdings gibt es neben den Perspektiven der wichtigen Protagonisten auch Blickwinkel von Personen, die nicht wichtig sind für die Story an sich sind, aber schön gezeigt haben, wie manche Leben und Wege sich kreuzen. Die Charaktere waren gut herausgearbeitet und vor allem Phillip Schwarz hat mir hier besonders gut gefallen, da er mit seinem neurotischen Teil sehr skurril ist und mich damit oft zum Schmunzeln gebracht hat. Lisa ist eine starke und eigenwillige Frau, die bekommt was sie will und zugleich sehr viel Fantasie besitzt und oft in ihre Tagträume abschweift, die wirklich skurril, seltsam und auch mal, in einigen Situationen, unpassend sind. Da ich da ganz ähnlich bin, konnte ich das gut nachempfinden und mochte sie auch, weil sie mir eben sympathisch war. Aufgrund der vielen Leben die hier ihre Wege kreuzen, war anfangs nicht klar wohin die Geschichte genau hin möchte, was dann praktisch auch ein bisschen Spannung und viel Interesse in mir weckte. Ich konnte mich in dieser Geschichte einfach gut treiben lassen, also zusätzlich zu der schönen Umgebung ein Grund das Buch als tolle Sommerlektüre zu bezeichnen. Beim Lesen kam dann zeitweise richtiges Urlaubsfeeling auf, da die Insel einfach toll beschrieben ist, dann wurde es dramatisch und auch ein kleiner Thriller-Aspekt spielte mit. Deswegen war das Buch sehr facettenreich, ohne, dass es jetzt "zu viel" wirkte. Es hat alles so gespasst, weil die Perspektiven und Leben eben langsam zueinander geführt wurden. Etwas was mir nicht so gut gefallen hat war, dass das Ende mir etwas zu abrupt kam dafür, dass die Perspektiven so bedacht und langsam zusammengeführt wurden. Ansonsten war das Ende befriedigend und passend für dieses Buch, allerdings bleiben auch ein paar Fragen offen und ich hoffe somit auf einen 2. Teil. Zusammenfassend kann ich also sagen, dass dieses Buch sehr besonders und anders ist mit diesem Schreibstil und der Art, aber aufgrund der wunderschönen Orte und dem Humor perfekt für den Sommer!

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  • Mit Humor und Tiefgang

    Die kleine Insel am Ende der Welt: ein Sommermärchen
    mabuerele

    mabuerele

    „...Waren eigentlich alle deutschen Männer derartige Idioten?...“ Phillip Emanuel Schwarz besitzt die Firma Nero Black Enterprises. Sie hat sich auf die Entwicklung von Computerspielen spezialisiert. Die Farbe Schwarz, das schwärzeste Schwarz, ist ihr Markenzeichen. Auf der Games Convention ist Lisa Bürger für den Stand der Firma verantwortlich. Sie wird aber zur Messeeröffnung nicht anwesend sein, da ihre beste Freundin Chiara auf einer kleinen sizilianischen Insel heiratet. Mit diesen wenigen Fakten beginnt eine heitere Gegenwartsgeschichte, denn auch Phillip macht sich auf Richtung Insel. Die beiden Protagonisten sind gut charakterisiert. Phillip ist 31 Jahre alt und unscheinbar. Er trägt nur schwarze Klamotten. Ist er unterwegs, dann per E-Bike. Keiner kann seinem Namen ein Gesicht zuordnen. Die einzige, mit der er Kontakt hat, ist seine persönliche Assistentin; und auch die kennt nur seine Stimme. Lisa und ihre Freundin Chiara haben gemeinsam eine Firma, die sich um die Organisation von Messen kümmert. Lisa legt Wert darauf, dass sie immer bei der Wahrheit bleibt. Und genau dort beginnt ihr gegenwärtiges Problem. In einem unbedachten Moment hat sie mit Lucas, Chiaras Verlobten, geschlafen. Bisher fand sich nie der richtige Moment, um das ihrer Freundin mitzuteilen. Deshalb würde sie sich am liebsten vor der Hochzeit drücken. Die Geschichte lässt sich zügig lesen und hat mich mehr als einmal zum Schmunzeln gebracht. Der Autor versteht es, verschiedene Schriftstile geschickt zu kombinieren und rasant von einem zum anderen zu wechseln. Die Landschaft wird mit treffenden Metaphern fast romantisch beschrieben. Dann wieder gibt es sachliche Informationen, die Fakten der Handlung näher beleuchten. Gut ausgearbeitete Dialoge ermöglichen einen Einblick in die Gedankenwelt der Protagonisten. Besonders Lisas inneres Dilemma wird häufig thematisiert, allseitig beleuchtet, Für und Wider gegenübergestellt. Technische Spielereien werden gekonnt und verständlich dargestellt. In der einen Geschichte stecken viel kleine Episoden, die häufig humorvoll dargestellt werden. Dabei spielt Kindermund eine nicht unwesentliche Rolle. Ein besonderes Highlight ist die Wiedergabe der Reise auf die Insel. Hier wechseln geschickt eingeplante Verzögerung mit überraschenden Lösungen für die Weiterreise. Mit einem außergewöhnlichen Stilmittel wird Lisas Fähigkeit, kurze Bemerkungen ihres Gegenüber in einer phantasievollen Geschichte vor ihrem Geist abrollen zu lassen, dargestellt. Zum einen hebt sich der Schriftstil von dem Rest ab, zum anderen wird die Schriftgröße von Zeile zu Zeile größer, je mehr sich Lisa in ihre Phantasiewelt hineinsteigert. Das obige Zitat stammt von einem Italiener, Chiaras Vater, und zeigt dessen trockenen Humor. Das stimmungsvolle Cover mit dem Sonnenaufgang über dem Meer ist ausgezeichnet gelungen. Positiv möchte ich außerdem die gehobene Papierqualität und das vorhandene Lesebändchen hervorheben. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Autor hat in eine fast chaotische Geschichte nicht nur eine gut organisierte Struktur, sondern auch einen gewissen Tiefgang gebracht.

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    • 6
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    22. August 2015 um 19:18
    buchjunkie schreibt Klingt nach einer schönen Urlaubslektüre!

    Finde ich auch!

  • Herrliche Lektüre: amüsant, warmherzig, skurill und spannungsgeladen

    Die kleine Insel am Ende der Welt: ein Sommermärchen
    Julitraum

    Julitraum

    22. August 2015 um 16:52

    Lisa Bürger ist Mitte Dreißig und eine erfolgreiche Geschäftsfrau. Zusammen mit iher besten Freundin Chiara, betreibt sie eine eigene Firma für Messebau. Chirara wird nun in Kürze in ihrer Heimat, auf der sizilianischen Insel Linosa, ihren Freund Lukas heiraten. Natürlich ist auch Lisa zur Hochzeit eingeladen, sie ist sogar Trauzeugin. Doch Lisa hadert sehr mit der Hochzeit, zu gerne würde sie den Flieger dorthin verpassen. Es gibt da etwas, was sie Chiara eigentlich sagen müßte, aber sie hat es immer noch nicht geschafft. Jetzt kurz vor der Hochzeit müßte Lisa es eigentlich über sich bringen, aber es ist nicht so einfach, daher würde sie am liebsten gar nicht zur Hochzeit anreisen. Dann gibt es da noch Philip Schwarz und seine Firma Nero Black, die äußerst erfolgreich Computerspiele produziert. Philip ist ein eher scheuer Zeitgenosse und trägt genau wie seine Angestellten immer nur schwarz, aber das sind nicht die einzigen Dinge an ihm, die staunen lassen. Auch er ist auf dem Weg zur Insel Linosa und auch er ist sich nicht sicher, ob er Mut genug hat, dort seinen Plan in die Tat umzusetzen. Diese "Sommerkomödie" hat mir ausnehmend gut gefallen. Ein unglaublicher Lesespaß, der sehr viel zu bieten hat. Witz in Wort und Handlung, Warmherzigkeit, Romantik und auch Action kommen hier nicht zu kurz. Ein skuriller Einfall jagt den nächsten und es gelingt dem Autor, Bilder im Kopf des Lesers entstehen zu lassen, die einfach zu komisch sind. Daher kann es für so ein kaum in Worte zu fassendes Lesevergügen auch nur 5 Sterne geben.

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  • Der Flair von Italien

    Die kleine Insel am Ende der Welt: ein Sommermärchen
    notthatkindofagirl

    notthatkindofagirl

    20. August 2015 um 16:12

    Endlich habe ich sie gefunden- meine persönliche Sommerlektüre 2015. Sie spielt in Italien auf einer kleinen Insel und es geht um Freundschaft, Liebe, Familie und auch um das gute alte Geld. Herr Philipp Schwarz trägt nur schwarz und ist stinkereich. Lisa ist Trauzeugin ihrer besten Freundin, mit dessen Mann sie sich mal das Bett geteilt hat. Ups. Naja, jetzt steht die Hochzeit schon an und Lisa hat es Chiara bis heute noch nicht erzählt. Aber ob es wohl klug ist, es auf der Hochzeit zu erwähnen? Und was macht dieser reiche Typ eigentlich auf dieser Insel? Und wieso kann er Flugzeuge kontrollieren und steuern?  Fragen über Fragen, die man sich leider selber beantworten muss, da ich nicht zu viel verraten möchte! Seid mir nicht böse, aber holt euch das Buch ,denn ihr werdet nicht enttäuscht sein. Zum Lesen ist es super angenehm und das aller aller aller Beste am Buch ist ja wohl das Cover. Das ist so wunderschön, dass ich es abfotografiert habe und es im Bücherregal ganz vorne steht. Also setzt euch raus, genießt die (LETZTEN!!!) Sommerabende und lest "Die Insel am Ende der Welt" :) 

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