Richard Marazano

 3.7 Sterne bei 16 Bewertungen

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Die drei Geister von Tesla. Band 2

Neu erschienen am 23.04.2019 als Hardcover bei Splitter-Verlag.

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Die drei Geister von Tesla. Band 1

Die drei Geister von Tesla. Band 1

 (4)
Erschienen am 01.10.2017
Yin und der Drache -Himmlische Kreaturen

Yin und der Drache -Himmlische Kreaturen

 (1)
Erschienen am 15.09.2016
Yin und der Drache 02

Yin und der Drache 02

 (1)
Erschienen am 14.12.2017
Schimpansenkomplex, Der

Schimpansenkomplex, Der

 (1)
Erschienen am 24.04.2009
Schimpansenkomplex, Der

Schimpansenkomplex, Der

 (1)
Erschienen am 01.06.2008
S.A.M. Band 2

S.A.M. Band 2

 (1)
Erschienen am 25.10.2017
S.A.M. Band 1

S.A.M. Band 1

 (1)
Erschienen am 01.08.2017

Neue Rezensionen zu Richard Marazano

Neu

Rezension zu "Die drei Geister von Tesla. Band 1" von Richard Marazano

Ich fand es echt bescheiden, dass ich nicht gleich den Folgeband zur Hand nehmen konnte.
Gwynnyvor einem Monat

Wer ist der wirkliche Feind?
Derjenige, der die Waffen nutzt,
oder derjenige, der sie erfunden hat …

FAKTEN
„Das štokavische Geheimnis“ ist der erste von bisher 3 geplanten Bänden. Während Marazano für Szenario und Farbe gewirkt hat, wurden die Zeichnungen von Guilhem angefertigt. Erstmals ist dieser Comic im Oktober 2017 im Splitter Verlag erschienen.

KURZMEINUNG
Science-Fiction und Steampunk von ihrer düsteren Seite. Vor der Kulisse des II. Weltkrieges toben Geheimnisse, Verschwörungen und Gefahr im Kampf um die Macht.

STORY
In der Zeit des Zweiten Weltkrieges wird ein Junge mitten in New York in Verstrickungen und Machenschaften hineingezogen, die weit über seinen Horizont gehen. Was hat es mit dem chiffrierten Text auf sich, wer ist dieser komische Nachbar? Bereits kurz, nachdem er hierhergezogen ist, eröffnet sich ihm eine andere Seite der Stadt. Doch was geht hier wirklich vor, was hat das alles mit dem berühmten Erfinder Tesla zu tun?

Insgesamt ist dieser erste Band wirklich fesselnd. Ich habe von Beginn an gefühlt, dass irgendwas im Busch ist und dachte beim Lesen mit, sodass mir kein Detail entging. Zuweilen fand ich den Text ein wenig zu sprunghaft, die Übergänge waren teilweise zu hart. Ich kam zwar durchweg mit, aber es brachte mich doch ab und an aus der Stimmung raus, das fand ich schade. Insgesamt kann die Story aber was. Düster, geheimnisvoll und spannend. Kein Wunder also, dass dieser Comic bei mir nur 20 Minuten gehalten hat. Ich habe ihn dann noch ein zweites Mal zur Hand genommen, um die Kunst hinter der Geschichte auch richtig würdigen zu können – denn des hat sie verdient!

AUFMACHUNG
Ich liebe das Farbspiel von dunklen Tönen mit den goldenen Glanzelementen. Allerdings musste ich auf den ersten Eindruck hin an eine Invasion durch Außerirdische denken. Ich glaubte auch erst, es ginge hier um ein Werk, das nur aus dem Science-Fiction Bereich kommt. Doch da lag ich ein wenig daneben. ^^ Vielmehr haben wir hier einen gekonnten Mix, der Science-Fiction und Steampunk spannend vereint. Das Cover schildert eindrucksvoll die über allem schwebende Gefahr, die man auch während des Lesens wahrnimmt. Ein gelungener Blickfang, der mich gleich neugierig gestimmt hat! Schon wenn man den Buchdeckel anhebt, bekommt man das Flair aus 1942 mit Wucht durch eine Doppelseite des „The Daily Worker“, einer Zeitung, zu spüren. Das versetzt so gekonnt in die richtige Stimmung, dass man gleich voll durchstarten kann 😉

STIL
Hier muss ich ehrlich sein, ich kann Euch keine genauen Zeichentechniken nennen. Doch kann ich Euch sagen, wie ich Farbgebung, Situationswiedergabe und Atmosphäre finde – das ist doch schon mal was, oder? Darum geht es nämlich für mich: Mag ich den Stil der/ des Künstlers, passen die Bilder zur Story, ist die Stimmung für mich eingefangen? Na, dann mal los …
Das ganze Bild zeichnet sich hier eher düster. Es herrscht Krieg, die Menschen haben es nicht einfach. Das wird natürlich noch durch das Geheime, das Ungewisse und dunkle Machenschaften verstärkt. Die Atmosphäre ist geladen und birgt eine Spannung, die man schon sehr früh greifen kann. Es wird viel mit Schatten gearbeitet, die richtigen Dinge bleiben im Dunkeln. Das, die Auswahl der Zeichnungen und die Farbgebung unterstreichen die Stimmung wunderbar und dienen dazu, diesen Comic zu einem richtigen Pageturner zu machen.

FAZIT
Ich fand es echt bescheiden, dass ich nicht gleich den Folgeband zur Hand nehmen konnte. Gerade ist man dabei einige Dinge zu erahnen, da ist es leider schon zu Ende. Mein erster Comic nach bestimmt 20 Jahren und es hat mich gleich wieder gepackt! Ich hoffe sehr bald die Fortsetzung lesen zu können!

BEWERTUNG
4 von 5 Zahnrädchen.
©Teja Ciolczyk, 02.05.2019

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Rezension zu "Die drei Geister von Tesla. Band 1" von Richard Marazano

Ein ruhiger Auftakt mit einer fantastischen Gestaltung
MosquitoDiaovor einem Jahr

Passende Atmosphäre und Spannungsaufbau

Auch, wenn man vom Splitter Verlag bereits die hochwertige und aufwendige Gestaltung kennt, so bietet dieser Einband noch einmal einen Höhepunkt. Der Stil der von außen bereits so einladend wirkt, setzt sich auf den Seiten fort und sorgt für einen einmaligen Flair, der nicht nur perfekt zur Geschichte, sondern auch zu der Zeit passt.
Zur Zeit des zweiten Weltkriegs zieht es Travis und seine Mutter nach New York, wo sie nach dem Verlust seines Vaters, der scheinbar im Krieg gefallen ist, versuchen ein neues Leben aufzubauen.
Die Illustrationen und Farben sind hierfür einfach stimmig und vermitteln bereits, wie es sich ein Leben damals gestaltet hat.

Zwischen den „normalen“ Abschnitten und denen, die sich geheimnisvoll im Hintergrund abspielen gibt es auch von der Gestaltung der Panels leichte Unterschiede, wobei die einen Szenen eher hell und die anderen wieder dunkler gehalten sind.
Das meiste wird allerdings nur angeschnitten, wodurch man als Leser noch ein wenig m Dunkeln tappt, seiner Fantasie aber bereits freien Lauf lassen kann.

Eine interessante Einführung

Da es doch noch mehr Fragen als Antworten gibt, kann man diesen Auftakt wohl als eine kleine Einführung sehen.
Abgesehen von Travis selbst, bekommt man eher kurze Einblicke in das Leben der anderen Charaktere, was ich jedoch überhaupt nicht schlimm finde, da es eher meine Neugier geweckt hat.
Ob es nun die Lichter in der Dunkelheit und des East Rivers sind, unheimliche Nachbarn, der engagierte FBI Agent oder die unausstehlichen Jungs aus der Gegend sind.
So entwickelt sich nach und nach immer mehr ein Sog, der dafür sorgt, dass man unbedingt mehr erfahren und verstehen möchte.
Die Einflüsse aus der Realität der Kriegszeit und öffentlichen Personen finde ich unglaublich interessant und bieten der Geschichte noch einen zusätzlichen Mehrwert.

FAZIT

Mit dem Auftakt „Die drei Geister von Tesla“ haben Marazano und Guilhem für ein spannendes Mystery-Abenteuer gesorgt, das zwar noch viele Fragen offen lässt, dafür aber die Neugier geweckt hat.
Die Gestaltung passt nicht nur perfekt zu der Story, sondern sorgt auch dafür, dass man sich in die passende Atmosphäre der Zeit versetzt fühlt.
Eine ganz klare Leseempfehlung für all jene, die auf einen detailierten Spannungsaufbau stehen und sich auf eine Fortsetzung gedulden können.

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