... denn der Wind kann nicht lesen

von Richard Mason ( 3 ) 
4,2 Sterne bei5 Bewertungen
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Ein 1944 an der Front in Birma geschriebener Liebesroman, der Einblicke in die Gedankenwelt unserer Vorfahren gibt. Richard Masons Debüt.

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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:978B0000BLD75
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Bertelsmann Lesering

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    gsts avatar
    gstvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein 1944 an der Front in Birma geschriebener Liebesroman, der Einblicke in die Gedankenwelt unserer Vorfahren gibt. Richard Masons Debüt.
    Aus einer anderen Zeit

    Für einen besseren Überblick ist es manchmal ganz angebracht, auch Romane zu lesen, die nicht heute, sondern zu einer anderen Zeit entstanden sind. Je älter ich werde, desto mehr interessiere ich mich für das Leben früherer Generationen. Wie unterschied es sich von dem unseren?

    Richard Mason hat seinen Roman 1944 im Burma-Feldzug verfasst. Sein Manuskript reiste mit ihm von Imphal nach Ragun. Er beschreibt darin als Michael Quinn in der Ich-Form, wie er sich durch den Dschungel kämpft und nach einem längeren Krankenstand die Gelegenheit bekommt, in Bombay die japanische Sprache zu lernen. Dabei verlieben sich die junge Lehrerin und er ineinander. Gemeinsam erkunden sie das Leben in Indien. Doch nach Beendigung dieses Sprachkurses muss er wieder an die Front …

    Mich hat neben der teilweise sehr romantischen Liebesgeschichte vor allem die Beschreibung der Fremde fasziniert. Das Leben der Engländer in Indien scheint ganz schön gewesen zu sein. Da war sogar ein Urlaub im Himalaya möglich, um der heißesten Zeit des Jahres zu entkommen.

    Die Sprache dieses Romans (oder ist es nur die Übersetzung?) kommt mir an vielen Stellen etwas antiquiert vor; obwohl ich auch auf wundervolle Zitate stieß: „Wie ein wildes Tier, das über weichen Grund geht, hinterlässt jeder Mensch seine Spur“ oder „denn wenn man seiner Gefühle sicher ist und die Umgebung ihre eigene Beredsamkeit hat, ist nicht allzu viel zu sagen“.

    Mason wurde zu seiner Zeit mit diesem Debütroman weltberühmt. „Denn der Wind kann nicht lesen“ (der Titel ist übrigens von einem japanischen Gedicht abgeleitet) kam 1958 als englischer Kriegsfilm in die Kinos. Noch mehr Anerkennung erhielt Mason jedoch mit seiner „Suzie Wong“.

    Kommentare: 3
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    Milagros avatar
    Milagro
    L
    liakadavor 9 Monaten
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    LyAnnevor 5 Jahren
    smaragdeidechses avatar
    smaragdeidechsevor 8 Jahren

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