Richard Mason Der Liebesbeweis

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Inhaltsangabe zu „Der Liebesbeweis“ von Richard Mason

416 S. Neu: 5124 999 (Quelle:'Sonstige Formate/01.06.1999')

Schöner Schreibstil. Liebesdrama. Voller Sehnsüchte und doch hoffnungslos. Macht Lust auf mehr von Richard Mason!

— LadyRilke

bewegend

— Julitraum
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  • Eine Geschichte über eine missglückte Liebe

    Der Liebesbeweis

    Immasolde

    28. September 2013 um 13:59

    Der Musiker James Ferrall erzählt uns seine Geschichte als er in den 20ern war, nachdem er gesteht, dass er seine Frau Sarah nach 45 Jahren Ehe umgebracht hat. Seine Geschichte fängt damit an, dass er Ella, die Cousine von Sarah, kennenlernt. Die beiden treffen sich auf einer Party wieder, in der bekanntgegeben wird, dass Ella verlobt ist. James versucht alles, um Ella für sich zu gewinnen und dass sie die Verlobung auflöst, denn er Liebt sie über alles. Auch Ella liebt James und die beiden kommen sich immer näher. Irgendwann erzählt Ella James ihre Familiengeschichte, über ihre Großmutter Blanche, was ihre Taten zur Folge hatten und den Grund, warum sie und Sarah sich hassen. Die beiden treffen sich regelmäßig heimlich, bis James von seinem Freund Eric ein Angebot bekommt mit nach Prag zu kommen, welches er auch annimmt. Ella will in dieser Zeit alles klären und ihre Verlobung lösen und ihn dann wieder sehen. Die Geschichte geht weiter, indem James erzählt, wie die Beziehung zu Ella ihr Ende findet und warum er schließlich Sarah heiratet und warum er sie dann letztenendlich im alter von 70 Jahren umbringt. In dem Buch nimmt der 70-Jährige James die Position des Erzählers ein und die Geschichte wird in der Ich-Form geschrieben, wobei ich mich nicht richtig mit dem jüngeren James identifiezieren konnte, sondern ihn eher aus einer kurzen Distanz des Erzählens beobachtet habe. Ich finde die Geschichte ist wunderbar beschrieben. Der Schreibstil passt meiner Meinung nach perfekt zum Erzähler, mit der Wortwahl und dem Satzbau. Man erkennt sofort, dass es sich hierbei um einen Briten handelt, der in der höhernen Gesellschaft seinen Platz hat. Zu den Charakteren kann ich sagen, dass ich sie sehr interessant finde. Ella gefiel mir von Anfang an sehr, mit ihrem Freiheitsglauben und ihrem rebellischem Denken, dass sie sich nicht von der Gesellschaft kleinkriegen lässt. James denkt ähnlich, weshalb sich beide wahrscheinlich auch von Anfang an verstehen. Bis zu einem gewissen Punkt mochte ich Ella sehr, doch dann hat man ihren Cahrakter erst richtig kennengelernt. Von da an mochte ich sie immer weniger, obwohl ich am Ende Mitleid mit ihr hatte. Ich finde es ist eine tolle Geschichte, vor allem wenn man Geschichten der britischen gehobenen Schicht mag.

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  • Rezension zu "Der Liebesbeweis" von Richard Mason

    Der Liebesbeweis

    Keksisbaby

    30. June 2009 um 15:55

    Der Roman beginnt mit dem Geständnis des gescheiterten Musikers James Ferall das er nach 45 Jahren Ehe seine Frau umgebracht hat. Um sich selbst und seine Motive zu erklären beginnt er mit der Schilderung seiner Jugend und den Ereignissen die zu dieser Tat geführt haben. Um ehrlich zu sein habe ich mich die ersten 300 Seiten wirklich gelangweilt, was beträchtlich ist, wenn man bedenkt das das Buch etwas über 400 besitzt. Das lag zum einen an den Sätzen, die so verschachtelt waren, das es schwer war den Sinn schnell zu erfassen. Zudem empfand ich die Erzählweise doch sehr pathetisch und gespickt mit ellenlangen Beschreibungen der Umstände und häufigen Wiederholungen. Warum das Buch dann doch drei Sterne von mir bekommen hat? Weil das Ende gut war, kürzer und im Verhältnis zum restlichen Buch sogar fast rasant. Spannend mit zu verfolgen, wie sich die Fragen, die sich dem Leser während des Lesens stellen, gelöst werden. Fazit: Wenn man auf Pathos steht, oder über den Drang ein einmal begonnenes Buch zu beenden, ist dieses Buch zu empfehlen. Andernfalls sollte man lediglich die letzten 100 Seiten lesen.

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