Das Ende ist nur der Anfang, Hinter dem Horizont

von Richard Matheson 
4,6 Sterne bei10 Bewertungen
Das Ende ist nur der Anfang, Hinter dem Horizont
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Himbeerelis avatar

Diese Geschichte beweist, dass die Liebe stärker ist als der Tod. Der Film ist übrigens äusserst sehenswert.

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Inhaltsangabe zu "Das Ende ist nur der Anfang, Hinter dem Horizont"

Eines Tages steht ein Unbekannter vor Robert Nielsens Tür und überreicht ihm ein Manuskript. Mit den Worten, sein Bruder Chris habe es kürzlich übermittelt, läßt sie ihn fassungslos zurück. Denn Chris ist seit über einem Jahr tot, verunglückt bei einem Autounfall. Zunächst voller mißtrauen, doch dann immer atemloser beginnt Robert zu lesen: Er taucht ein in eine Welt hinter dem Horizont - ein Reich, in dem alle Grenzen des Vorstellbaren überwunden sind. Denn Chris begegnet auf seiner reise seiner verstorbenen Frau Ann, und er weiß bald, daß nur die Macht seiner Liebe sie erlösen kann. Es beginnt ein Kampf für Anns Glück, der auf ungeahnte Weise der Triumph des Lebens selbst dein wird...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442443567
Sprache:
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Goldmann

Rezensionen und Bewertungen

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    SiColliers avatar
    SiColliervor 3 Jahren
    Ein Blick hinter den Horizont

    Das Buch fiel mir zum ersten Mal kurz nach dem Tod meines Vaters in die Hände, als ich nach Literatur suchte, das zu verarbeiten. Um es kurz zu machen: es hat mir dabei sehr geholfen.

    Ich habe vor Jahren etliche Bücher über Nahtoderfahrungen gelesen, darunter einige, die Matheson in seinem umfangreichen Literaturverzeichnis auch angibt, was für das Verständnis dieses Buches nicht notwendig, aber sicher hilfreich ist. Wie schon in seinem „Somewhere In Time“ gelingt es Matheson auch in diesem Buch, Übergänge von einer Welt in eine andere mit großem Einfühlungsvermögen und bemerkenswert „real“ zu beschreiben, als ob er das schon mal selbst erlebt hätte und nun quasi als Berichterstatter fungiert. Kleinere Ungereimtheiten sind, auch auf Grund der Thematik, nicht zu vermeiden und fallen m. E. nicht weiter negativ auf (z. B. die Verwendung des Zeitbegriffs für das Jenseits; allerdings gibt er auch immer an „im Sinne der Zeit auf der Erde“).

    Sicherlich werden Begriffe (z. B. Arbeit) aus unserer Welt in die jenseitige übertragen, doch dies geschieht auf so folgerichtige Weise, als ob es einfach so sein muß. Auch die Diskussionen unter den „Jenseitigen“ haben eine innere Logik und regen zum Nachdenken an (woher kommen z. B. „Wunderkinder“?), denn so ganz von der Hand zu weisen sind die Gedanken sicherlich nicht. Persönlich interessant fand ich auch die Verbindung von Elementen verschiedener Religionen zu einer so überzeugenden Synthese, daß die schon wahr sein könnte. (Was dann dazu führt, daß manche zu sehr von ihrer Konfession/Religion überzeugten noch im Jenseits so sehr darin verhaftet sind, daß sie die - im Sinne des Buches - wahre Realität gar nicht zu erfassen imstande sind.)

    Eine Hauptthematik des Buches ist jedoch durch den Selbstmord von Ann gegeben, die auf Grund dessen in einem Zustand landet, den wir landläufig als „Hölle“ bezeichnen. Die Beschreibungen, was diese „Hölle“ eigentlich ist und warum man nach einem Suizid dorthin kommt haben mich sehr beeindruckt. Es ist der einzige Argumentationsstrang (wenn ich dieses Wort hier benutzen darf), der mir je begegnet ist, der mich restlos davon überzeugt hat, daß ein Selbstmord unter allen Umständen auszuschließen ist, auch wenn die Situation noch so schlimm und ausweglos erscheint.

    Die letzten Worte des Buches lauten: Also ist das jetzt zweifellos das Ende. Ich kann nur noch einmal wiederholen: Wenn das Manuskript echt ist, sollten wir alle über unser Leben nachdenken. Und zwar sorgfältig. (S. 310)
    Dem ist nichts mehr hinzufügen.

    Kommentare: 1
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    beowulfs avatar
    beowulfvor 9 Jahren
    Rezension zu "Das Ende ist nur der Anfang, Hinter dem Horizont" von Richard Matheson

    Ein Buch das zwiespältige Gefühle hinterlässt- aber starke Gefühle auslöst. Zwischen Ablehnung und Nachdenklichkeit, zwischen "so ein Schaas" und "tolles Buch". Drum mit vier Sternen bewertet, da es sicher ein Buch ist, das mich noch eine Zeit beschäftigen wird und keine kurze Unterhaltungsspitze.

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    Himbeerelis avatar
    Himbeerelivor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Diese Geschichte beweist, dass die Liebe stärker ist als der Tod. Der Film ist übrigens äusserst sehenswert.
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    D
    Doreen
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    Sweetybeanie
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    Lelli
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    Faiditvor 5 Jahren
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    Loony_Lovegoodvor 8 Jahren
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    papiliovor 8 Jahren

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