Richard Montanari

 4,1 Sterne bei 913 Bewertungen
Autor von Crucifix, Mefisto und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Richard Montanari

Richard Montanari wurde 1952 in Cleveland, Ohio geboren. Bevor er das Schreiben für sich entdeckte, versuchte er sich mit Hilfe verschiedener Jobs seinen Lebensunterhalt zu verdienen. In seiner ersten Zeit als freier Schriftsteller schrieb er hauptsächlich für diverse Zeitungen. Im Alter von 44 Jahren gelang es ihm schließlich, sein Debüt zu veröffentlichen, das unter dem Titel "Cruzifix" auch in Deutschland veröffentlicht wurde. Dieses Buch war der erste Band aus der Reihe rund um die Ermittlungen der beiden Detectives Balzano und Byrne, von der mittlerweile der 6. Band in deutscher Sprache erschienen ist.

Alle Bücher von Richard Montanari

Cover des Buches Crucifix (ISBN: 9783404270446)

Crucifix

 (207)
Erschienen am 27.11.2010
Cover des Buches Lunatic (ISBN: 9783732548934)

Lunatic

 (159)
Erschienen am 12.04.2017
Cover des Buches Mefisto (ISBN: 9783404156771)

Mefisto

 (161)
Erschienen am 10.04.2007
Cover des Buches Septagon (ISBN: 9783732548941)

Septagon

 (106)
Erschienen am 12.04.2017
Cover des Buches Echo des Blutes (ISBN: 9783732548958)

Echo des Blutes

 (39)
Erschienen am 31.05.2017
Cover des Buches Der Teufel in dir (ISBN: 9783404169313)

Der Teufel in dir

 (39)
Erschienen am 17.01.2014
Cover des Buches Shutter Man (ISBN: 9783404175659)

Shutter Man

 (42)
Erschienen am 28.06.2017
Cover des Buches Tanz der Toten (ISBN: 9783404173730)

Tanz der Toten

 (29)
Erschienen am 14.07.2016

Neue Rezensionen zu Richard Montanari

Cover des Buches Der Teufel in dir (ISBN: 9783404169313)cvcoconuts avatar

Rezension zu "Der Teufel in dir" von Richard Montanari

ein Gott, sieben Kirchen
cvcoconutvor einem Monat

Ein Mann wird gefunden im Keller einer Kirche, umwickelt mit Stacheldraht. Sein Kampf hat lange gedauert, aber leider nichts gebracht. Das ist der Beginn einer Mordserie und für Jessica Und Kevin ein Wettlauf gegen die Zeit.

Die Aspekte mit der Kirche fand ich hier sehr interessant. Man kennt ja immer nur das Grobe, aber nie die Details. Auch was den Mörder betrifft, war man sehr lange im Trüben, was mir bei einem Thriller immer gut gefällt. Ich muss bis zum Schluss Spannung haben. Wobei die Rückblenden in die Vergangenheit doch immer ganz hilfreich waren.

Ich wurde mit der Lektüre gut unterhalten und es wurde an keiner Stelle langweilig.

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Cover des Buches Mefisto (ISBN: 9783785732939)TanteGhosts avatar

Rezension zu "Mefisto" von Richard Montanari

Ich habe es versucht
TanteGhostvor 9 Monaten

Ein wirkliches Reinkommen in das Buch war nicht möglich. Im Prinzip nichts weiter als langweilige Ermittlungsarbeit.


Inhalt: Ein Mordfall wird entdeckt. Der Mörder hat seine Tat gefilmt und in einen alten Klassiker (Film) eingearbeitet. Als die Polizei dann die Ermittlungen aufnimmt tauchen noch mehr Morde auf und müssen bearbeitet werden.

Richtig aufregend wird es, als die Tochter eines Polizeikollegen entführt wird und umgebracht werden soll. Hier läuft der Vater und auch die gesamte Polizei zu Höchstformen auf und kann dann auch endlich mal Fortschritte in dem Fall machen.


Fazit: Ich bin ehrlich gesagt nicht wirklich begeistert von diesem Buch. Es war ein Experiment, weil das Cover irgendwie toll ausgesehen hat. Aber das Cover war irgendwie noch das Beste an dem ganzen Buch. Die ganze Zeit werden einfach nur ganz tröge und langweilig die Ermittlungen beschrieben. Technische Möglichkeiten der Polizei werden beschrieben und immer wieder neue und noch wiederlichere Morde aus der Versenkung geholt.

Die ganze Zeit war ich in keiner Weise gefesselt und konnte dem Ganze nichts abgewinnen. Im Nachhinein frage ich mich, warum ich die Sache wirklich durchgezogen und nicht abgebrochen habe. Wirklich Highlights hatte die Story an keiner Stelle.

Bei diesem Buch viel es mir sehr schwer, der Handlung zu folgen und bei der Sache zu bleiben. Da waren zu viele Beschreibungen und die Handlung blieb so oft stehen. Ein Kopfkinofilm war Fehlanzeige.

Aus den Charakteren bin ich nicht wirklich schlau geworden. Das waren alles farblose Akteure, die eben ihren Job gemacht haben. Nicht eine Person, die ich jetzt irgendwie bedauert oder bewundert hätte.  Die waren wirklich alle nicht sehr ausführlich oder vorteilhaft ausformuliert.

Einzig der Sprecher bekommt hier eine gute Note von mir. Er hatte eine angenehme Stimme und hat durch Betonungen noch einigermaßen versucht, er langweiligen Handlung etwas Leben einzuhauchen. - Armer Kerl. Der sollte bessere Bücher lesen dürfen.


Nein, ich kann dieses Buch nicht empfehlen. Es hebt sich so gar nicht aus der Masse an Krimis ab. Es wird nichts weiter als langweilige Polizeiarbeit beschrieben. - Ich habe mich stellenweise komplett gelangweilt.

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Cover des Buches Violett ist die Nacht (ISBN: 9783453152229)Angelsammys avatar

Rezension zu "Violett ist die Nacht" von Richard Montanari

Vermeintlich Vergangenes kehrt mit voller Wucht zurück!
Angelsammyvor einem Jahr

Das Buch spielt in der Gegenwart des Jahres 1998. 1978, zwanzig Jahre vor den aktuellen Ereignissen der Geschichte, ist die ätherische Schönheit und Studentin Julia unter Drogen gesetzt worden, bis sie willenlos war, sexuell mißbraucht und stürzte aus dem Fenster. Ihr Freund, selbst betäubt von einer unbekannten Droge, mußte hilflos dabei zusehen. 

Gegenwart: Father John Angelino, um die vierzig hat eine verbotene Affäre mit einer leichten Dame. Er soll in eine andere Pfarrei versetzt werden. Keiner hat Kenntnis von seinen Umtrieben. Er ahnt aber nicht, daß er Schachfigur in einem perfiden Spiel ist und er die Dame nicht zufällig traf. Ihm wird eine Überdosis reines Heroin gespritzt und seine Leiche furchtbar verstümmelt. Die Dame fliegt aus dem Fenster - mit letalem Ausgang. 

Father Joseph leitet die Gemeinde, in welcher John hätte anfangen sollen. Josephs Cousin ist der junge Journalist Nicky. Aus verschiedenen Gründen springt er auf diese Geschichte an, will recherieren. Er findet bald heraus, daß es 90 Meilen entfernt einen ähnlich gelagerten Mord an einem Arzt gab. Er ahnt noch nicht, wie tödlich der Killer ist, der sein Unwesen in Cleveland treibt. Und daß er schon bald, sehr bald in dessen Visier gerät. Denn der Mörder wird sich von niemandem aufhalten lassen. 

In einem zweiten Handlungsstrang lernen wir Amelia und ihre siebenjährige Tochter Maddie kennen. Sie ist mit Roger verheiratet, der damals, 1978 an jener Uni war, an jener Halloweenfete teilnahm, an welcher auch Julia zugange war.

Amelia ist tief verletzt, weil Roger sie mit einem billigen, platinblonden Flittchen betrogen hatte. ( Ihr eigenes Haar ist kastanienbraun ), aber ahnt ebensowenig, daß ihr tödliche Gefahr droht, denn auch sie gerät vollkommen schuldlos in das Fadenkreuz des Rächers, der für seine Missionserfüllung scheinbar gar keine Skrupel kennt. Das Leben hängt an einem äußerst seidenen Faden ...

Richard Montanari hat die einzelnen Schichten dieses Thrillers geschickt aufgebaut. Nur tröpfchenweise erfährt der Leser Details jener verhängnisvollen Nacht. Wir erfahren immer wieder einen anderen Blickwinkel. Nickys, Amelias und die des Killers. Er ist unglaublich gewalttätig, aber der Autor hat es nicht nötig, sich in plastischen Beschreibungen selbiger zu ergehen. Seine Andeutungen reichen der Phantasie vollkommen. 

Überhaupt ist das Buch außerordentlich atmosphärisch durchwirkt. Viele Szenen spielen des Nachts und fangen die Unheimlichkeit und Bizzarerie gewöhnlicher Gegenstände und Bewegungen ein, die durch die Dunkelheit noch einmal verstärkt gruselig wirken. 

Als Leser fragt man sich, wo der Killer gerade ist und vermutet ihn quasi überall. Vor allem wenn man mit Nicky oder Amelia unterwegs ist. Man kann das Gefühl des Beobachtetwerdens nicht abschütteln und das als Leser! 

Das Buch ist gut durchgetaktet und komponiert. Es hat unerwartete Kehren und eine wirklich dicke Überraschung am Ende, mit der man nicht rechnen kann. 

Der Killer begeht teilweise wirklich abscheuliche Taten, aber im Gesamtkontext kann man sogar ihn ein wenig verstehen und wie es so weit hatte kommen können. Unüberlegter Übermut und Leichtsinn trägt bittere Früchte und der Schnitter fährt zwanzig Jahre später seine Ernte des Todes ein. 

Der Leser selbst kann sich sein ( moralisches? ethisches? ) Urteil über den Killer bilden und wie er an seiner Stelle gehandelt hätte. 

Nicky ist mutig, aber nicht leichtsinnig und Amelia ist eine sehr starke, positive Frauenfigur. Alle drei Hauptprotagonisten, neben den beiden der Killer, sind authentisch und die Handlung des Buches könnte in der Tat so ablaufen. Sie ist nicht an den Haaren herbeigezogen und vermeidet Logikfehler. 

Das Buch läßt sich gut und schnell lesen, weil es einen auf den Schlitten festbindet, der steil den Hang hinunterrast und erst gegen Ende stoppen kann. Das Erzähltempo ist straff und der Autor versteht es aus Wortgebilden wirklich nervrnzehrende Stimmungen zu erzeugen. Ein Buch wie eine Hochspannungsleitung!!!

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Richard Montanari wurde am 06. Dezember 1952 in Cleveland (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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