Richard Montanari Crucifix

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Inhaltsangabe zu „Crucifix“ von Richard Montanari

Die Bevölkerung von Philadelphia wird mit Verbrechen konfrontiert, die alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen: Ein eiskalter Mörder hat es auf katholische Mädchen abgesehen ═ und lehnt sich bei seinen Tötungsritualen an die Passion Christi an. Für die Kriminalbeamten Kevin Byrne und Jessica Balzano beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn das Osterfest steht kurz bevor, und für diesen Termin hat sich der Killer die Krönung seiner mörderischen Aktivitäten vorbehalten ...

Die letzten 200 Seiten waren rasant spannend. Davor leider zu schleppend bzw. zu ausführliche Beschreibungen stockten den Lesefluss.

— Sommerleser

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Bruderlüge

Die Wendungen waren unvorhersehbar &spannend, es war auch toll geschrieben, aber es wirkte leider alles sehr konstruiert & unwahrscheinlich.

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  • Fesselnder Schreibstil!

    Crucifix

    Books-have-a-soul

    11. April 2016 um 13:08

    Jessica ist mit Leib und Seele Polizistin. Doch ihren ersten Tag bei der Kripo hat sie sich wohl anders vorgestellt. Kaum hat sie ihren neuen Partner kennengelernt, werden sie auch schon zu einem bestialischen Mord beordert. Ein Psychopath hat es auf jugendliche katholische Mädchen abgesehen, die er aufs grausamste quält, bevor er sie tötet. Können Jessica und Byrne dem Mörder das Handwerk legen?Der Schreibstil hat mir ab der ersten Seite hervorragend gefallen. Ich war sofort gefesselt und die Spannung ist stetig angestiegen. Balzano und Byrne waren mir auf Anhieb sympathisch und geben meiner Meinung nach ein tolles Team ab. Der Autor hat alles super beschrieben, bei vielen Szenen musste ich daher auch mal schlucken. Im Großen und Ganzen halten sich blutige Absätze aber in Grenzen. Es gab viele tolle und unvorhersehbare Wendungen, auch alle Fragen wurden meines Erachtens zufriedenstellend beantwortet.Das Buch ist ein klassischer Thriller mit einem tollen Kripo-Team, wovon ich auf jeden Fall noch mehr lesen möchte und werde. Von mir gibt es eine ganz klare Empfehlung!

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  • Der Rosenkranzkiller

    Crucifix

    Engelsgesicht77

    Jessica Balzano ist neu im Morddezernat und bekommt Kevin Byrne als Partner. Ihr erster Fall führt zu einer grausam zugerichteten Leiche eines jungen Mädchens. Das Mädchen starb durch einen Genickbruch, doch ihr Mörder hatte ihr außerdem die Hände mit einer Stahlschraube wie zu einem Gebet zusammengeschraubt. In ihrer Hand hält sie einen Rosenkranz. Wo ein Gebetabschnitt fehlt. Die Detektive finden heraus, dass bei der Leiche um eine angesehene Schülerin der katholische Mädchenschulen handelt. Kurz darauf finden sie noch ein Mädchen, gleiche Totesart aber von einer anderen katholischen Schule. Was will der Mörder damit sagen und warum mussten die Mädchen so grausam sterben. Da ich das Buch Lunatic von dem Autor kannte und das Buch sehr gut gefallen hat. War ich so froh, dass ich durch Zufall entdeckte, dass einige Buchgesichter eine Leserunde zum ersten Teil machen wollten. Hab mir das Buch auch gleich besorgt und dann ging es los. Es macht total Spaß mit den anderen BG zu diskutieren und zu ermitteln, wer der Mörder ist. Das Gute an dem Autor ist, dass er den Leser lange im Dunkeln lässt oder immer wieder Wendungen einbaut, dass man manchmal überlegt, ob man wirklich richtig mit dem Verdacht lag. Auch versteht der Autor die Spannung durchzuhalten, so dass dem Leser es schwer fiel das Buch beiseite zu legen. War jedesmal enttäuscht, als ich aufhören musste. Was ich auch gut fand, dass man eine Menge aus dem Privatleben der beiden Detektive erfährt und nicht nur die Morde selber im Mittelpunkt standen. Freue mich schon auf die zweite Leserunde mit dem zweiten Teil Hier die Reihenfolge der Bücher: - Cruzifix - Mefisto - Lunatic - Septagon

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    • 3

    Sabine17

    10. March 2014 um 09:21
  • Der Rosenkranzmörder

    Crucifix

    Nurija

    Jessica Balzano hat kaum ihren ersten Arbeitstag beim Morddezernat in Philadelphia begonnen, da werden sie und ihr Partner Kevin Byrne bereits zu einem neuen Tatort gerufen. In einem herunter gekommenen Haus mitten in Philadelphias Crackviertel, wurde die Leiche eines jungen Mädchens gefunden. Das Mädchen starb durch einen Genickbruch, doch ihr Mörder hatte ihr außerdem die Hände mit einer Stahlschraube wie zu einem Gebet zusammengeschraubt. In ihrer Hand hält sie einen Rosenkranz.Schon bald wir das nächste Opfer gefunden und es wird klar der Mörder lehnt sich bei seinen Tötungsritualen an die Passion Christi an. Für die Kriminalbeamten Kevin Byrne und Jessica Balzano beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn das Osterfest steht kurz bevor, und für diesen Termin hat sich der Killer die Krönung seiner mörderischen Aktivitäten vorbehalten Wir haben dieses Buch in unserer Leserunde mit parden, simsa, macrele, lord-yron, jeanne-darc, engelsgesicht77 und babyfeuerwehrfrau gelesen. Die Figuren der Protagonisten werden sehr ausführlich vorgestellt, wobei der zur Selbstjustiz neigende Kevin Byrne trotz seiner zweifelhaften Methoden durchgängig sympathisch erscheint. Man erhält auch immer wieder Einblicke ins Privatleben von Jessica und Kevin und lernt sie so als verletzliche und realistische Charaktere kennen. Montanari versteht es den Leser immer wieder in die Irre zu führen, wobei ich schon früh einen Verdacht auf den Mörder hatte. Dies hat der Spanung aber keinerlei Abbruch getan. Am Ende warete ein spannendes finale in dem sich die Ereignisse zu Teil jedoch ein wenig überschlagen. Alles in allem ein grundsolider packender Thriller. Ich freu mich schon auf die Fortsetzung, bei der wir wieder gemeinsam ermitteln werden

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    • 2

    Engelsgesicht77

    05. March 2014 um 20:08
  • Crucifix

    Crucifix

    lesefreude_book

    21. March 2013 um 18:59

    An ihrem ersten Tag bei der Mordkommission wird Jessica Balzano gleich mit einem der schrecklichsten Verbrechen Philadelphias konfrontiert. Katholische Schülerinnen werden entführt und ein paar Tage später auf schreckliche Art und Weise an teilweise öffentlichen Plätzen abgelegt. Für Jessica und ihren erfahrenen Partner Kevin Byrne beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit um zu verhindern, dass noch mehr Mädchen zu Schaden kommen. Die Geschichte wird langsam aufgebaut. Schon bald hat man erste Verdächtigungen, die sich aber schon bald wieder zerschlagen. Montanari schaffte es den Leser ständig auf eine falsche Fährte zu locken, bis am Schluss dann doch alles anders kommt. Selbst zum Schluss wird nicht alles ruck zuck aufgeklärt, wie es leider viel zu oft in diesem Genre passiert. Der Autor lässt sich selbst auf den letzten Seiten noch genug Zeit um nicht den sorgfältig aufgebauten Spannungsbogen abrupt zu beenden. Richard Montanari schaffte es zwei fabelhafte Charaktere aufzubauen. Schon noch kurzem Lesen sind die beiden Kriminalbeamten sympathische und man fiebert mit ihnen mit. Auch die jeweiligen Vorgeschichten werden super in das aktuelle Geschehen eingeflochten. Zwei vielschichtige Hauptfiguren, die Lust auf jede Menge mehr Thriller in Philadelphia machen. Fazit: Ein Meisterwerk eines Thrillers, den ich jedem Thriller Fan nur ans Herz legen kann. Nicht zu Letzt weil der Mörder noch einem meiner Lieblingsmotive handelt. Mehr werde ich an dieser Stelle aber nicht verraten ;)

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  • Rezension zu "Crucifix" von Richard Montanari

    Crucifix

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. August 2012 um 12:47

    Zur Abwechslung mal wieder ein richtig guter, gelungener Thriller. Ich bin echt begeistert von diesem Buch und werde mir nun auch alle anderen Werke von Montanari besorgen. Das Buch ist hervorragend geschrieben, der Sprachstil ist flüssig und ansprechend, und trotz der vielen Polizeiarbeit bleibt das Buch spannend und liest sich schnell von der Hand. Auch das Ende ist wirklich mal was Neues, und generell die ganze Story ist anders und einfach gut gemacht. Toll!!!

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  • Rezension zu "Crucifix" von Richard Montanari

    Crucifix

    Valkyrie Kane

    04. September 2011 um 23:20

    Ja. Nee. Sowas von NICHT mein Buch. Die Charaktere sind – wenn überhaupt – höchstens ansatzweise sympathisch, es ist entschieden zuviel Blabla und auch wenn der Fall an sich gar nicht so uninteressant war, war mir persönlich die Auflösung viel zu Banane. **SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER** Und wie praktisch den Liebhaber der weiblichen Hauptperson zu töten, damit sie am Ende doch wieder mit ihrem nichtsnutzigen Undercover-Cop-noch-Ehemann zusammenkommen kann. Ja, na klar.

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  • Rezension zu "Crucifix" von Richard Montanari

    Crucifix

    DesireeSeifert

    05. June 2011 um 23:34

    Spannender als die letzten fünfzig Seiten sind nur die ersten vierhundert ( NewYork Tines) Die Bevölkerung von Philadelphia wird mt Verbrechen konfrontiert, die alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen: Ein eiskalter Mörder hat es auf katholische Mädchen abgesehen und lehnt sich bei seinen Tötungsritualen an die Passion Chisti an. Für die Kriminalbeamten Kevin Byrne und Jessica Balzano beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn das Osterfest steht kurz bevor, und für diesen Termin hat sich der Killer die Krönung seiner mörderischen Aktivitäten vorbehalten...

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  • Rezension zu "Crucifix" von Richard Montanari

    Crucifix

    vormi

    09. December 2010 um 16:33

    Ein sehr spannender Thriller, absolut empfehlenswert.
    Ich kannte den Autoren nicht, als ich mir das Buch gekauft habe und es war ein Mängelexemplar. Konnte also nicht viel schief gehen.
    Umso überraschter war ich, daß ich mir mit diesem Kauf ein richtiges kleines Schmuckstück nach Hause gebracht habe. Wirklich ein Geheimtipp, man kan es nicht mehr aus der Hand legen.

  • Rezension zu "Crucifix" von Richard Montanari

    Crucifix

    smutcop

    22. July 2010 um 16:05

    Ich schließe mich dem Kommentar der New York Times an: "Spannender als die letzten 50 Seiten, sind nur die ersten vierhundert" Ein toller Gänshautthriller, mit einem super Ermittlerteam. Nette Rundherumgeschichte und eine furiose, akribische Jagd auf ein Monster auf zwei Beinen.

  • Rezension zu "Crucifix" von Richard Montanari

    Crucifix

    Winterzauber

    24. April 2010 um 01:34

    Tolles Buch. Ich kann nun die Hauptakteure schon, da ich leider den zweiten Teil vor dem ersten gelesen habe. Ich bin nicht enttäuscht worden. Der Autor versteht es die Spannungskurve bis zum Schluss zu halten und auch der Schluss ist durchaus nachvollziehbar. Brutal und blutig, allerdings in einem durchaus akzeptablen Rahmen und das typische Thema Serienmörder, wie es in den amerikanischen Krimis inzwischen häufig vorkommt, liest sich der Krimi flüssig und ich kann das Buch absolut jedem Krimi-Fan oder auch allen, die mit Krimis anfangen möchten empfehlen.

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  • Rezension zu "Crucifix" von Richard Montanari

    Crucifix

    Ay73

    22. March 2010 um 09:23

    WAHNSINN das erste Buch bzw. die erste Ermittlung von Jessica Balzano und Kevin Byrne. Gleich an ihrem ersten Arbeitstag werden Jessica und Kevin an einen Tatort gerufen, da kniet ein junges totes Mädchen an einer Säule, die Hände zum Gebet verschraut und in ihrer Hand ein Rosenkranz. Nur fehlt bei diesem Rosenkranz ein Gebetsabschnitt. Schlimmer wird es, als der Gerichtmediziner sieht, dass das junge Mächen an ihrer Vagina zugenäht worden ist. Es werden immer mehr Mädchen tot aufgefunden, zugenäht, und die Hände zum Gebet verschraut. Alles erinnert an die Passion Christi. Die Zeit drängt, denn bald ist Ostersonntag und der fanatisch-religiöse Serienkliller hat für diesen Tag etwas ganz Besonderes für seinen Kreuzzug ausgewählt. Richard Montanari, schreibt sehr schön, flüssig, mal aus der Sicht des Serienmörders, mal aus der Sicht der Opfer und aus der Sicht der Ermittler. Die Spannung ist extrem gut und bis zum Schluss weiß man nicht, wer der Mörder sein könnte. Unbedingt lesen...

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  • Rezension zu "Crucifix" von Richard Montanari

    Crucifix

    buchmosaique

    04. October 2009 um 12:27

    Als ich anfing das Buch zu lesen, war ich nicht so begeistert. Ich finde es stark amerikanisiert und finde das Leben der Cops auf den Strassen Philadelphias einfach zu übertrieben dargestellt. Auch den "Nebenstränge" sind mir irgendwie zu cool - mal passiert da noch zusätzlich ein Mord, mal woanders. Die sind aber nicht wirklich der Rede wert und werden auch in diesem Buch nicht wirklich aufgedeckt (von den anderen amerikanischen Cops...). Das ist mir irgendwie zu unrealsistisch und realtitäsfern. Allerdings muss ich zugeben, dass die Zusammenführung der Nebenstränge gen Ende und auch die Spannung des Hauptstrangs toll gemacht sind und ich wirklich gegen Ende das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ich bin versucht, einen weiteren Montanari zu testen und werde mich mal nach dem zweiten Fall "Mefisto" umschauen.

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  • Rezension zu "Crucifix" von Richard Montanari

    Crucifix

    antjemue

    28. September 2009 um 22:25

    Ich habe ja schon einige Buchempfehlungen erhalten. Auch auf diesen Roman bin ich durch das Lesen der Rezension einer Vertrauten in einer Internetcommunity gekommen, die in ihrer Rezension allerdings schon den 4. Teil einer Thrillerreihe des amerikanischen Autors in englischer Sprache behandelte. Da ich aber immer schön der Reihe nach mache und in Englisch eine absolute Null bin, mussten deutsche Ausgaben her. Bei meinem Lieblingsbücherdealer, buecher.de, fand ich schnell die Vorgänger. Diese landeten erst mal auf der Merkliste. Nun musste ich kürzlich mal wieder buecher.de Gutscheine in Lesestoff umsetzen und kaufte mir in diesem Zuge "Crucifix" von Richard Montanari. Der 1952 in Cleveland, Ohio, geborene Autor reiste nach seiner Studienzeit durch Europa und lebte einige Zeit in London, wo er sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser hielt. Nach seiner Rückkehr in die USA stieg er erst mal ins Familienunternehmen ein, erkannte dann aber, dass das Schreiben seine wahre Passion ist. So arbeitete er dann einige Zeit als freier Journalist, bis er 1995 seinen ersten Kriminalroman veröffentlichte. Für "Deviant Way" wurde er 1996 mit dem Online Mystery Award ausgezeichnet. Mittlerweile schreibt er auch Drehbücher und Essays. Mehr über Richard Montanari und seine Werke könnt ihr auf Wikipedia oder auf seiner englischsprachigen Homepage richardmontanari.com erfahren. Die fast 30-jährige Polizistin Jessica Balzano hat es geschafft. Sie wurde zum Morddezernat versetzt. Beruflich geht es also bei ihr voran. Privat eher weniger. Die Mutter der dreijährigen Sophie hat sich nämlich gerade von ihrem untreuen Ehemann Vincent getrennt. Dieser ist ebenfalls Polizist, was das Ganze nicht unbedingt einfacher macht. An ihrem ersten Arbeitstag als Detective bei der Mordkommission wird Jessica als Partner dem schon seit 20 Jahren in dem Job tätigen Detective Kevin Byrne zugeteilt. Dieser weiß erst seit kurzem, dass sein langjähriger Partner krankheitsbedingt nicht wieder arbeiten wird. Eigenartigerweise kommt er aber mit Jessica sofort klar. Und das ist auch gut so. Denn unmittelbar nach Arbeitsbeginn werden sie zu einem Mordfall gerufen, der es in sich hat. Ein junges Mädchen ist ermordet aufgefunden worden. Die Grausamkeit des "Wie" erschüttert alle. In den zusammen geschraubten Händen, hält es einen Rosenkranz bei dem, wie Jessica sehr schnell feststellt, ein Gebetsabschnitt fehlt. Schockierend sind auch die Verstümmelungen im Genitalbereich. Die Jagd nach dem Monster beginnt. Im Zuge der Ermittlungen finden Jessica und Kevin schnell heraus, dass es sich bei dem Mädchen um die Schülerin einer katholischen Schule handelt. Stecken religiöse Motive hinter der Greueltat? Da wird schon das nächste tote Mädchen gefunden. Wieder ist es eine katholische Schülerin, wieder sind die Hände zusammengeschraubt und wieder ist da ein Rosenkranz. Bei letzterem fehlen zwei Gebetsabschnitte. Nun wissen Jessica und Kevin, dass sie es mit einem Serienmörder zu tun haben und die Suche nach ihm beginnt. Doch der treibt seine Spielchen mit der Polizei. In den zusammen geschraubten Händen der Mädchen finden die Ermittler Gegenstände, die Hinweise auf den nächsten Mord liefern. Doch das erkennen sie erst, wenn das nächste Mädchen schon gefunden wurde. Und die Abstände, in denen die Mädchen gefunden werden sind verdammt kurz. So beginnt ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit... Diesen Thriller habe ich mal wieder verschlungen. Wie sollte es anders sein, bei einem Schreibstil, wie ihn Richard Montanari an den Tag legt. Flüssig und unkompliziert einerseits, mysteriös und detailverliebt andererseits. Die Geschichte wird dazu aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Auch der Mörder selbst kommt mehrmals anonym zu Wort. Man erlebt ein ständiges Wechselbad der Gefühle, ein ständiges auf und ab zwischen Gut, Böse und dem Dazwischen. Da sind die beiden taffen Ermittler - das Dreamteam, die Supercops, die sich in ihre Arbeit knien und nur das Beste wollen, dabei aber auch hin und wieder Wege gehen müssen, die nicht ganz gesetzteskonform sind. In ihrem Privatleben haben beide kaputte Beziehungen, aber auch Kinder, um die sie sich sorgen und die sie sehr lieben. Bei Kevin Byrne kommt der krasse Gegensatz vom knallharten Bullen zum liebevollen Familienvater der stummen Colleen ganz besonders gut rüber. Dann ist da der Mörder, der bereitwillig seine kranken Gedankengänge klar legt und zu diesem Zeitpunkt jeweils bereits ein Mädchen in seiner Gewalt hat, oder gerade dabei ist, das nächste, von ihm wohlweislich ausgewählte Opfer, in die Fänge zu bekommen. Wer dieser Mörder ist, bleibt jedoch bis kurz vor dem Ende unklar. Im Zuge der Ermittlungen werden mir vom Autor mehrere mögliche Kandidaten präsentiert, die alle, bei genauen Überlegungen und bei Verwendung der uns ebenfalls hingeworfenen Indizien, für den Moment genau in Frage kommen. Bis dann ein winziges Detail auftaucht und die ganze Theorie wieder ins Wanken bringt. Wenn es auch anfangs etwas gewöhnungsbedürftig war, die Sprünge der einzelnen Erzählperspektiven beim Lesen ohne Handlungsverlust zu meistern, hatte ich mich doch sehr schnell eingefuchst und war dementsprechend auch nach zwei Abenden schon wieder fertig mit dem Buch. Mir wurde von Richard Montanari ein spannender Thriller präsentiert, bei dem die Neugierde nie versiegte, der mich bis zum Ende fesselte. Wie es bei solchen Thrillern so üblich ist, war der kranke Mörder natürlich jemand, der doch ziemlich von Anfang an bekannt war, den ich selbst aber lange Zeit, trotz der vielfältig wie beiläufig eingestreuten Hinweise - die zu dem Zeitpunkt als solche allerdings kaum zu deuten waren - überhaupt nicht verdächtigte. Die Beweggründe des Täters waren mir persönlich ein bisschen zu sehr zusammengemurkst, aber wer weiß schon, was so alles in einem kranken Hirn von Statten geht. Für Freunde des Genres Thriller ist das Buch auf jeden Fall des Lesens wert, dafür eine klare Empfehlung. Für die mir nicht ganz so einleuchtenden und ein bisschen an den Haaren herbeigezogenen Beweggründe des Täters im Zusammenspiel mit deren Ausführung ziehe ich ein Sternchen ab. Trotzdem habe ich Lust, mehr von diesem Autoren zu lesen und werde mir bald "Mefisto", das zweite Buch des Autors um das Ermittlerteam Kevin Byrne und Jessica Balzano, das schon in meinem neuen Bücherregal wartet, reinziehen. Das 3. Buch - "Lunatic" - ist ebenfalls schon in deutscher Sprache erschienen und wartet noch auf meiner Merkliste bei buecher.de.

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  • Rezension zu "Crucifix" von Richard Montanari

    Crucifix

    Natasha

    26. September 2009 um 10:17

    Ein wirklich rasanter Thriller mit sympathischen Ermittlern und Hochspannung bis zum Schluss, voller überraschender Wendungen und mit einem klasse Showdown. Ein toller Serienauftakt!

  • Rezension zu "Crucifix" von Richard Montanari

    Crucifix

    Bellexr

    31. July 2009 um 16:54

    Es ist der erste Tag beim Morddezernat in Philadelphia für Jessica Balzano und gleich nach ihrer Ankunft muss sie zusammen mit ihrem neuen Partner Kevin Bryne zu einem Tatort. Sie finden dort die Leiche eines jungen Mädchens, in deren Händen der Täter einen Rosenkranz hinterlassen hat. Schon kurz nachdem Jessica und Kevin die Ermittlungen begonnen haben, wird die zweite Leiche eines jungen Mädchens gefunden, auch hier hinterließ der Mörder wieder einen Rosenkranz. Die einzige Verbindung zwischen den Mädchen ist, dass sie beide unterschiedliche katholische Schulen besuchten. Die Ermittlungen weisen daraufhin, dass der Mörder anscheinend die Passion Christi „nachspielt“ und das Osterfest steht kurz davor. Können die beiden Detectives den Mörder finden, bevor er weitere Mädchen ermordet? . Richard Montanari erzählt seinen Thriller abwechselnd aus der Perspektive des Mörders und den Ermittlungen von Jessica und Kevin. So erhält der Leser zwar ein gewisses Bild des Serienmörders, jedoch erfährt man zu keiner Zeit, um wen es sich hierbei handelt, noch erhält man Hinweise auf sein Motiv. Dem Autor gelingt es während des gesamten Buches immer wieder neue Wendungen einzubauen, die einem mehr als einmal auf die falsche Fährte führt. Geschickt sind immer wieder kleine Hinweise in die Story eingebaut, die einem Glauben machen, den Täter erkannt zu haben, nur um ein paar Seiten später festzustellen, dass dem doch nicht so sein kann, oder doch? So bleibt die Spannung über das komplette Buch hinweg auf sehr hohem Niveau und der lebendige und flüssige Schreibstil regen einem immer wieder gespannt zum Weiterlesen an. . Die Story ist von Anfang an schlüssig umgesetzt und bis zum Schluss nachvollziehbar. Stellenweise sind die Szenen der Tatorte etwas grausam beschrieben und nichts für schwache Nerven, ansonsten kommt der Autor aber sehr gut ohne solche Szenen aus, ohne dass die Spannung darunter leiden muss. . R. Montanari nimmt sich Zeit, dem Leser seine beiden Protagonisten im Lauf des Thrillers näher zu bringen, dies ist immer interessant und nie langatmig. Beide werden sehr sympathisch dargestellt, sie haben Fehler und Probleme im Privat- wie auch im Berufsleben und so nehmen Beide für den Leser sehr schnell Konturen an. . Alles in allem ist „Crucifix“ ein überaus spannend erzählter Thriller, mit einer interessanten Story und zwei sehr sympathischen Detectives.

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