Richard Montanari Im Netz des Teufels

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Inhaltsangabe zu „Im Netz des Teufels“ von Richard Montanari

Aleks lebt in einer Welt des Wahns und glaubt, er sei ein "Todesloser". Aber um die wahrhaftige Unsterblichkeit zu erlangen, benötigt er den Beistand seiner Töchter. Diese wurden jedoch direkt nach ihrer Geburt zur Adoption freigegeben. Nun macht Aleks sich auf die Suche nach ihnen - und hinterlässt eine blutige Spur auf dem Weg zu seinen "Prinzessinnen" ...

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  • Von mir leider keine Lesempfehlung ...

    Im Netz des Teufels
    engineerwife

    engineerwife

    30. November 2016 um 15:21

    Als Fan der Krimis um das Ermittlerpaar Kevin Byrne und Jessica Balzano aus Philadelphia des gleichen Autors, war ich gespannt was der Autor außerhalb dieser Reihe noch zu bieten hat und wurde total enttäuscht. Schon als ich Begriffe wie „Todesloser“, „Hellseher“ und „mystische Begabung“ las, hätte ich hellhörig werden müssen. Das ist so gar nicht meine Welt. Die Handlung ist recht an den Haaren herbei gezogen und für mein Empfinden sehr unrealistisch. Ein Staatsanwalt (natürlich mit schwerer Kindheit) und eine Krankenschwester (aus reicher Familie) adoptieren unwissentlich illegal ein süßes Zwillingsmädchenpaar aus Estland. Bis auf ihre übersinnlichen Kräfte sind die beiden Mädchen natürlich perfekt. Doch die Harmonie wird gestört als der leibliche Vater, besagter todesloser Wahnsinnige namens Aleks auf Parkett kommt. Die Geschichte wird immer blutiger und abstruser bis … ich abgebrochen habe! Mit diesem sogenannten Thriller hat sich der Autor wirklich keinen Gefallen getan. Da freue ich mich doch jetzt schon wieder auf Kevin und Jessica. 

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  • Im Netz der Durchschnittlichkeit

    Im Netz des Teufels
    frell

    frell

    29. September 2013 um 13:23

    Als durchaus begeisterter Leser der Romane um das Polizistenduo Jessica Balzano und Kevin Byrne hatte ich natürlich auch zunächst erwartet, dass sich dieses Buch um die beiden Mordermittler dreht, die man in Romanen wie Mefisto oder Lunatic lieb gewonnen hat. Wie sich schnell herausstellen sollte, ist dem leider nicht so. In diesem Roman geht es um die Familie Roman bestehend aus Vater Michael, ein erfolgreicher Staatsanwalt und Migrant aus Estland, Mutter Abby und deren beiden Töchter Charlotte und Emily, die adoptiert sind und ursprünglich ebenfalls aus Estland stammen. Diese beiden Kinder waren Produkt einer Vergewaltigung, bei dem ein etwas schizophrener Ex-Soldat eine minderjährige Hellseherin zum Sex gezwungen hatte. Außerdem glaubt er noch, er sei ein Unsterblicher und würde durch das Blut seiner Töchter - ja was eigentlich?- noch unsterblicher werden? Egal, er will sie auf alle Fälle zurück haben. Als eine Art Mafia-Boss in seiner Heimat macht er dabei natürlich vor keiner Greueltat halt. Nun spricht diese Ausgangsposition an sich ja schon nicht für einen bodenständigen Kriminalroman. Die alten Geistergeschichten aus Estland helfen in meinen Augen dem Roman auch nicht wirklich auf die Sprünge. Eben so wenig wie die immer angedeuteten hellseherischen Fähigkeiten der beiden Mädchen. Dass die beiden Mädchen sogar noch eine dritte Schwester hatten, die bei der Geburt gestorben ist, scheinen sie zwar intuitiv zu ahnen, wie immer wieder angedeutet wird, doch hat diese Tatsache überhaupt nichts mit dem Fortgang der Geschichte zu tun. So funktioniert diese Geschichte auch immer, wenn sie aus Sicht von Michael oder Abby Roman erzählt wird, die beide ihre Familie in Gefahr sehen und entsprechend handeln, um diese zu schützen – sicher nicht immer klug, aber doch nachvollziehbar. Wechselt die Story zum Ex-Soldat Aleks wird es oft wirr und wenig nachvollziehbar – was meist auch mit einem Abfallen des Spannungsbogens einher geht. Schade eigentlich, hätte doch auch ein leiblicher Vater mit einem normaleren Hintergrund für mindestens ebenso viel Spannung gesorgt. Fazit: Ein solider Thriller, mehr aber auch nicht. Leider nicht zu vergleichen mit den Balzano/Byrne-Romanen.

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  • Rezension zu "Im Netz des Teufels" von Richard Montanari

    Im Netz des Teufels
    Carol-Grayson

    Carol-Grayson

    18. December 2011 um 19:41

    Richard Montanari ist bereits eine echte Autorengröße im Thrillergewerbe. Sein Roman "Im Netz des Teufels" beinhaltet eine spannende Story mit schlichter, schnörkelloser Sprachführung, die dem Leser sofort konkrete Bilder liefert. Trotz der manchmal rasanten Szenenwechsels bleibt die Spannung durchweg erhalten, fesselt den Leser bis zum Schluß. Montanari verbindet hier eine alte russische Legende über einen Unsterblichen namens Koschtschai mit dem Hier und Jetzt. Im Mittelpunkt zwei illegal adoptierte estnische Mädchen, die ursprünglich Drillinge waren. Als "Unsterblicher" bezeichnet sich ihr leiblicher Vater, ein Soldat und Unterweltler namens Aleksander Savisaar, der dem Tod schon mehrmals von der Schippe gesprungen ist. Er schwängerte eine junge Hellseherin, um dieser Legende Leben einzuhauchen. Dies schien auch zu gelingen, doch von den drei Mädchen, die der Legende nach die Seele des Koschtschai hüten, überleben nur zwei die Geburt und werden kurz darauf vom einem Kinderhändler gekauft und außer Landes gebracht. Vier Jahre später nimmt Aleksander die Spur seiner Töchter auf. Diese leben mittlerweile in soliden Verhältnissen in einem New Yorker Vorort. Doch es gibt nicht nur einen "Unsterblichen" Der Ziehvater der Zwillinge Charlotte und Emily, der Staranwalt Michael Roman, gehört scheinbar dazu, denn auch er überlebte unverletzt einen Anschlag. So entsteht der typische Konflikt Gut gegen Böse, bei dem Mitwisser und Unschuldige auf oft grausame Weise ihr Leben lassen müssen. Ein ungewöhnlicher Thriller, der den Leser so schnell nicht losläßt. Nach einem fulminanten Showdown, der die psychopathische Seite von Aleksander offenbart, ist das Ende doch mehr als mysteriös und regt zum Nachdenken an.

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