Richard Montanari Mefisto

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Inhaltsangabe zu „Mefisto“ von Richard Montanari

Sommer in Philadelphia. Doch die Ruhe trügt. Kevin Byrne, Detective der Mordkommission, und seine Partnerin Jessica Balzano werden zu einem bizarren Fall hinzugerufen. Eine Frau ist ermordet worden, und ihr Todeskampf wurde von dem Mörder auf Video aufgenommen, hineingeschnitten in die berühmte Dusch-Szene aus Alfred Hitchcocks Psycho. Doch diesmal ist das Blut rot und das Messer real. Bald tauchen weitere Filmklassiker auf, in denen Mordszenen nachgestellt und nachträglich eingefügt wurden. Ist ein Verrückter am Werk, der die Filmgeschichte zum Hintergrund seiner perversen Phantasien macht?

Nicht mehr wie durchschnittlich solide Thrillerkost obwohl der MO des Killers aussergewöhnlich ist. Gute Vertiefung des Ermittlerpaares.

— Cridilla

In diesem Thriller werden berühmte Filmszenen nachgestellt und auf Video aufgenommen. Sehr gut geschriebenes Buch kann i nur Weiterempfehlen

— funny1

Die Idee ist spannend, aber dir Umsetzung misslingt aufgrund zu vieler Nebenschauplätze.

— Zeilenleben

Spannende Unterhaltung für Thrillerliebhaber - kurzweilig zu lesen

— himmelspirat

Ein kleiner mörderischer Ausflug in die Filmwelt, spannend und überraschend...

— Virginy

Solider Thriller. Mein Favourit dieses Autors bleibt aber weiterhin "Septagon"

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Hab ich nicht ganz gelesen, Cruzifix ist um einiges besser!

— tigerbea

Wieder genauso spannend wie schon "Crucifix" mit einer interessanten Story.

— Bellexr

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  • Die Ehre ist ganz auf meiner Seite

    Mefisto

    eskimo81

    19. November 2016 um 09:55

    In Philadelphia geht der "Filmmörder" um. Detective Kevin Byrne und seine Partnerin Jessica Balzano ermitteln. Eine Frau wird brutal ermordet, die Szene hineingeschnitten in Hitchcocks Psycho. Und das ist nicht die einzige Filmbotschaft. Leider habe ich nicht das richtige Buch gefunden - auch dieses erschien bei der Thriller Selection von Weltbild.Irgendwie fehlte etwas bei dem Thriller. Richard Montanari kann schreiben, aber irgendwie. Zäh wie Kaugummi? Ich kam einfach nicht vom Fleck. Sehr viele Leute die mitmischeln und die Übersicht zu halten fand ich einfach super schwer. Oftmals las ich und dachte, aha, wer war das nochmals, was macht der genau und wo muss ich den einordnen? Ich kam einfach nicht vom Fleck.Fazit: Schreiben kann der Autor sicherlich, aber Mefisto ist etwas zäh, einfach weil zu viele Protagonisten und Geschichten in ein relativ dünnes Buch gepackt worden sind.

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  • Episch geht anders

    Mefisto

    Zeilenleben

    01. January 2016 um 13:42

    Meine Meinung: Mefisto ist der zweite Teil um das Ermittlerduo Kevin Bryne und Jessica Balzano. Dieses Buch schließ fast nahtlos an den Vorgänger "Crucifix" an. Seit Kevin Bryne angeschossen wurde, um seine Parnterin Jessica zu retten sind ein paar Monate vergangen und er befindet sich in der Wiedereingliederung. Er und Jessica werden bald mit einem sehr brutalen Fall betreut, in dem ein Serienmörder berühmte Morde aus Filmen nachstellt, diese aufzeichnet und in diese in die Orginale einfügt und in Videotheken platziert. Mit Kevin Bryne wird dem Leser das Bild eines alten, müden Cops geboten, der seine Altlasten mit sich herumträgt. So geht es in der ersten Hälfte des Buches hauptsächlich um einen "alten" Fall mit dem Bryne noch nicht abgeschlossen hat und der ihn und sein privates Umfeld nun direkt bedroht. Auch von Jessicas Privatleben bekommen wir im ersten Teil sehr viel mit und Erleben mit ihr einige Auf und Abs. Der Fall rückt dabei stark in den Hintergrund und es wird sich ausschweifend den beiden Ermittlern gewidmet. Das war etwas ermüdend für mich, da mir hier der rote Faden oder auch einfach die Spannung fehlte. In der zweiten Hälfte des Buches hat der Autor das Tempo dann deutlich angezogen. Das Privatleben der Ermittler rückt nun stark in den Hintergrund und er widmet sich nun endlich dem Fall. Wir dürfen dem Serientäter bei seinen Taten auch über die Schulter schauen und stellen erste Vermutungen an, wer der Täter sein könnte. Nun folgt Schlaf auf Schlag. Ein Wendung jagt die Nächste, eine Unwahrscheinlichkeit reiht sich an die darauffolgende und bald wird der Fall einfach nur nach konstruiert bizarr. Auch die Auflösung und die Präsentation des Täters ergibt sich nicht aus den 600 Seiten, die man so mühsam vorher gelesen hat, sondern wirkt letztendlich wie ein aus dem Hut gezaubertes Kaninchen. Die Idee des Buches ist an und für sich gut und wird auch originell in Szene gesetzt. Durch das Ungleichgewicht der Erzählung, dem Schwanken zwischen privat- und beruflich hat der Fall jedoch nur wenig Sogwirkung auf mich ausüben können. Der Autor hat hier versucht seinen Charakteren mehr Tiefe zu verleihen, nur leider bedient er sich an genretypischen Stereotypen, so dass seine Protagonisten austauschbar und wenig tiefgründig bleiben. Fazit: Nach dem starken Auftakt in Crucifix, schwächelt der zweite Teil der Reihe deutlich. Die Idee an und für sich ist gut, jedoch ist die Erzählung zu unausgewogen und wirkt durch die vielen Nebenschauplätze auch nicht fokussiert. Wegen der guten Idee und des flüssigen Schreibstils gebe ich den Buch drei von fünf Sternen, werde die Reihe aber wahrscheinlich nicht mehr weiterverfolgen.

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  • Mefisto

    Mefisto

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Auch in Richard Montanaris zweitem Krimi stehen die Ermittlerin Jessica Balzano und ihr Partner Kevin Byrne im Mittelpunkt des Geschehens. Diesmal ermitteln sie in einem äußerst bizarren Mordfall: Im Police Department von Philadelphia wird eine VHS-Kassette von Psycho abgegeben. In den Film wurde eine Szene hineingeschnitten, in der eine junge Frau auf grausame Weise unter der Dusche ermordet wird. Zunächst ist unklar, ob überhaupt ein Mord vorliegt, da es es keine Leiche gibt. Dann wird jedoch die erste Tote gefunden, und es tauchen weitere Video-Kassetten bekannter Filme auf, in denen die Mordszenen manipuliert wurden. Eine erste Spur führt in die Porno-Branche Philadelphias. Doch es stellen sich viele weitere Fragen. Washat der bekannte Kunst- und Filmprofessor Butler mit dem Fall zu tun? Und was versucht die Mutter eines der Opfer vor der Polizei zu verbergen? Für Balzano und Byrne läuft die Zeit davon; weitere bestialische Morde müssen unbedingt verhindert werden … Das Cover mit dem Teufel hat mich nachträglich etwas irritiert, inhaltlich hat das Buch nämlich nichts mit dem Höllenfürsten zu tun. Mefisto ist ein überaus spannender Thriller, den man gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Er besticht durch einen geschickt aufgebauten und intelligenten Plot. Einige Wendungen und das überraschende Ende sind überhaupt nicht vorhersehbar und lassen den Leser in die Abgründe menschlicher Psyche blicken. Mefisto kann man problemlos lesen, auch ohne dass man das erste Buch kennt. Nichts für schwache Nerven, aber auf jeden Fall sehr empfehlenswert! Für mich gibt’s an diesem Buch nichts auszusetzen und deshalb 5 Sterne.

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    • 2

    Arun

    14. December 2014 um 11:02
  • Gute Geschichte mit kleinen Mängel

    Mefisto

    KatharinaJ

    20. September 2013 um 19:45

    In Philadelphia treibt ein eiskalter Mörder sein Unwesen. Von der Polizei bekommt er schnell den Spitznamen „Der Filmemacher“ denn er filmt seine Morde und schneidet diesen in bekannte Klassiker wie „Psycho“. Die Detectives Kevin Byrne und Jessica Balzano stehen vor einer schier unlösbaren Aufgabe denn es tauchen immer neue Filme auf aber die Leichen scheinen spurlos verschwunden. Der Fall beginnt persönlich zu werden und für die beiden Detectives beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. „Mefisto“ ist ein spannender und gut geschriebenen Thriller der leicht und schnell zu lesen war. Leider verhedderte sich der Autor ein bisschen in den ganzen Nebensträngen. Auch wenn die losen Enden alle irgendwo zusammenlaufen, sind doch einige etwas unnötig und man kommt leicht durcheinander. Von mir bekommt „Mefisto“ noch 4 Sterne

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  • Rezension zu "Mefisto" von Richard Montanari

    Mefisto

    Traumtänzerin193

    14. August 2012 um 17:11

    ich gebe es nun auf.. ich habe nun zwei mal mit diesem buch angefangen und werde einfach nicht warm. das buch ist mit sicherheit nicht schlecht, es ist typisch richard montanari. aber irgendwie werde ich einfach nicht gefesselt und mir sind manche beschreibungen der gefühlslagen bestimmter personen zu lang.. da will ich eher mehr aktion oder iwie mehr spannung. es ist wie gesagt nicht schlecht.. aber es gehört damit auch nicht zu meinen guten büüüchern!! vorallem habe ich das gefühl...dass du die handlungen, die sich um den mörder drehen... ich weiss zu viel, als sich bei mir spannung aufbauen kann!!!...schade, daher nur 2 sterne und ich weiss auch nicht, ob ich die anderen bücher von ihm noch lesen willl...:( schade

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  • Rezension zu "Mefisto" von Richard Montanari

    Mefisto

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. August 2012 um 12:47

    Der Nachfolger von Crucifix hat mir persönlich nicht so gut gefallen wie der Vorgänger selbst. Die Hauptcharaktere sind nach wie vor gut charakterisiert und man bekommt von Buch zu Buch ein immer klareres Bild von ihnen. Die Story ist interessant, wenn auch etwas langatmig erzählt. Spannend wurde es gegen Mitte des Buches dann doch noch. Das Ende und die Auflösung sind wie bei Crucifix sehr einfallsreich und gut durchdacht.

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  • Rezension zu "Mefisto" von Richard Montanari

    Mefisto

    laleluxya

    17. May 2012 um 16:24

    MUß man gelesen haben

  • Rezension zu "Mefisto" von Richard Montanari

    Mefisto

    lord-byron

    08. December 2011 um 13:57

    In Philadelphia geht ein neuer, verrückter Killer um. Die Polizei bekam ein Videoband von einer Videothek gebracht auf dem der Film Psycho ist. Als sie sich den Film ansehen, wird plötzlich ein realer Mord in die Duschszene eingeblendet. Wer ist so kaltblütig dass er einen Mord begeht und filmt und das Ganze in einen Film schneidet? Und wird es bei dem einen Mord bleiben, bei dem sie noch nicht einmal eine Leiche haben? Zur gleichen Zeit erfährt Kevin, dass Julien Matisse, der eigentlich 25 Jahre im Knast sitzen sollte, weil er einer jungen Frau das Gesicht zerschnitten und eine Frau getötet hatte, vorzeitig entlassen wurde, weil Byrnes ehemaliger Partner das Beweismittel manipuliert hätte. Das wird keine einfache Aufgabe für Jessica und ihren Partner Kevin. Nachdem wir alle vom 1. Band "Crucifix" so begeistert waren, beschlossen wir gleich im Anschluss zusammen "Mefisto" zu lesen. Leider kam der 2. Band nicht an den ersten heran. Der Autor verzettelt sich dieses mal in zu vielen Nebensträngen, die zwar alle zu einem logischen Ende führen, aber ziemlich die Spannung aus der Geschichte nehmen. Auch Kevins Alleingänge gingen nicht nur mir gehörig auf die Nerven. Ansonsten war es wieder ein gut konstruierter Plott mit einer Menge überraschender Wendungen. Nicht ganz so gut wie der Vorgänger, aber durchaus lesenswert. Ich danke meinen Mitlesern für die tolle Leserunde und freue mich schon auf den nächsten Band.

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  • Rezension zu "Mefisto" von Richard Montanari

    Mefisto

    vormi

    18. October 2011 um 17:30

    Auch wenn ich die Bücher von Richard Montanari bisher ausschliesslich als Mängelexemplare gekauft habe, hat er sich mittlerweile in meiner Gunst gemausert. Bisher haben mir die Bücher, die ich von ihm gelesen habe, ich glaube, es waren zwei, richtig gut gefallen. Auch dieses hier war wieder richtig spannend, man konnte es kaum aus der Hand legen. Und seine anderen Bücher hören sich vom Klappentext her auch gut an. Das war auf keinen Fall das letzte Buch, was ich von ihm gelesen habe. Sehr empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Mefisto" von Richard Montanari

    Mefisto

    Blackfairy71

    09. August 2011 um 18:25

    Inhalt: Sommer in Philadelphia. Doch die Ruhe trügt. Kevin Byrne, Detective der Mordkommission, und seine Partnerin Jessica Balzano werden zu einem bizarren Fall hinzugerufen. Eine Frau ist ermordet worden, und ihr Todeskampf wurde von dem Mörder auf Video aufgenommen, hineingeschnitten in die berühmte Dusch-Szene aus Alfred Hitchcocks Psycho. Doch diesmal ist das Blut rot und das Messer real. Bald tauchen weitere Filmklassiker auf, in denen Mordszenen nachgestellt und nachträglich eingefügt wurden. Ist ein Verrückter am Werk, der die Filmgeschichte zum Hintergrund seiner perversen Phantasien macht? Zunächst mal: Ich habe "Crucifix", den ersten Band dieser Reihe noch nicht gelesen, aber es war kein Problem mit Band 2 einzusteigen. Der Fall ist ja in sich abgeschlossen und auf die vorherigen Ereignisse wird hingewiesen, so dass man z.B. weiß warum Kevin Byrne verletzt ist und nur eingeschränkt Dienst verrichten darf. Die Geschichte in "Mefisto" ist gut durchdacht und eine interessante Idee. Sie ist spannend erzählt und immer mal wieder gibt es Wendungen und Überraschungen und bis zum Schluss ist man nicht sicher, wer denn nun der wahre Filmemacher und damit der Täter ist. Die Auflösung ist schließlich ebenso überraschend. Die Hauptcharaktere Jessica und Kevin sind sehr sympathisch dargestellt, auch wenn Kevin zwischenzeitlich Gefahr läuft, auf "Abwege" zu geraten. Allerdings konnte ich seine Beweggründe gut nachvollziehen. Ich freue mich jetzt schon auf den Vorgängerroman und auch auf den Nachfolger "Lunatic".

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  • Rezension zu "Mefisto" von Richard Montanari

    Mefisto

    Lukasschneider

    24. April 2011 um 14:33

    Eine grauenhafte Mordserie beschäftigt das Ermittlerduo Kevin Byrne und Jessica Balzano. Mefisto ist der zweite Roman einer Reihe, das Buch ist aber eine eigenständige Geschichte, so dass man den Vorgänger nicht gelesen haben muss, weil einem Vorkenntnisse fehlen. Ein Killer inszeniert seine Morde wie berühmte Filmszenen, eine teuflische Idee. Das Ganze dokumentiert er dann auf Video - wirklich bizarr. Die Geschichte liest sich sehr spannend. Die abartigen, gruseligen Morde müssten für mich allerdings nicht undbedingt bis ins letzte Detail beschrieben werden, um bei mir eine Gänsehaut zu erzeugen! Ich habe überhaupt nichts gegen Beschreibungen von Gewalt- oder Gruselszenen oder auch Brutalität, manchmal gehört das eben einfach dazu. Aber es kann auch zu viel sein. Die Ermittler Byrne und Balzano kämpfen gegen die Zeit, nicht nur, weil Mord auf Mord folgt, sondern weil der Mörder sich bis zu Byrnes engstem Kreis vorwagt. Das Buch hat eigentlich alles für eine gute Feierabendlektüre, ein Krimiklassiker ist es für mich aber nicht. Es werden einige Handlungfäden aufgenommen, die ins Leere gehen, und die Protagonisten sind zwar sympathisch und interessant, aber nicht besonders tiefgründig, eben ein bisschen austauschbar. Aber wie bereits erwähnt: ein passabler Unterhaltungsroman, zur Entspannung unbedingt empfohlen.

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  • Rezension zu "Mefisto" von Richard Montanari

    Mefisto

    Winterzauber

    21. April 2010 um 23:39

    Ich sag nur - Spannend, spannend - ganz schön gruselig außerdem. Also die nächsten 2 Tage nichts weiter vornehmen und nur zum Essen und Schlafen unterbrechen, wenn man angefangen hat, kann man eh nicht mehr aufhören. Gut und flüssig geschrieben - ich kann mich an keine großartigen logischen Schwächen nicht erinnern. Es ist etwas blutig, aber da gibt es schlimmeres. Viel Spaß beim Lesen - bitte diese Serie auch der Reihe nach lesen, ich hatte nämlich den zweiten Teil zuerst, also diesen, der erste Teil ist Crucifix. Kevin und Jessca sind ein tolles Team.

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  • Rezension zu "Mefisto" von Richard Montanari

    Mefisto

    Ay73

    07. April 2010 um 13:48

    Der zweite Band über das Ermittlerduo Byrne und Balzano. Auch dieses Buch verspricht sehr viel und ist absolut empfehlenswert. Die Ermittlung des neuen Falles beginnt einige Monate nach dem Rosenkranzkiller. In Videos werden klassische Filme nachgespielt, die eine extreme Morsituation zeigt. Der Killer schneidet z.B. wie bei Psycho oder auch wie bei Eine verhängsnisvolle Affäere seine Variante der Mordszene ein, was für die Ermittler schreckenhaft ist die Szenen auf der Kassette zu sehen. Wieder einmal gelingt es dem Autor mit seiner lebendigen und flüssigen Erzählweise dem Leser seine Protagonisten sofort näher zu bringen. Er lässt einen an ihrem Leben teilnehmen und man fühlt, leidet und freut sich mit ihnen. Sie sind keine Supercops, die zu Gefühlsregungen nicht fähig sind, sondern ihr Entsetzen und die Betroffenheit bei den Ermittlungen nimmt man ihnen zu jeder Zeit ab. Allerdings sind auch einige Szenen rund um Kevin Byrne nicht immer nachvollziehbar und man wundert sich doch gelegentlich, dass er mit seinem Handeln so einfach davonkommt. Also lesen, lesen, lesen..

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  • Rezension zu "Mefisto" von Richard Montanari

    Mefisto

    maroma

    15. February 2010 um 10:45

    Zwei Detective der Mordkommission in Philadelphia werden zu einem bizarren Fall gerufen. Der Mörder hat den Todeskampf einer Frau auf Video aufgenommen und in den Film Psycho hineingeschnitten. Nur das das Messer und das Blut real geworden sind. Bald tauchen weítere Filmklassiker auf, in denen Mordszenen nachgestellt werden. Ist ein Verrückter am Werk, der die Filmgeschichten zum Hintergrund seiner Fantasie macht?

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  • Rezension zu "Mefisto" von Richard Montanari

    Mefisto

    antjemue

    28. September 2009 um 22:53

    Nachdem ich "Crucifix" von Richard Montanari gelesen hatte und "Mefisto" bereits im Regal stehen hatte, blieb es natürlich nicht aus, diesen dann auch gleich hinterher zu lesen. Es ist der zweite Fall, in dem das Ermittlerpaar Kevin Byrne und Jessica Balzano in Philadelphia ermitteln. Der dritte Fall ist mit "Lunatic" ebenfalls schon in deutscher Übersetzung auf dem Markt. Die beiden ersten Bücher kaufte ich mir nach Lesen der Rezension einer genauso bücherverrückten Vertrauten über den (zurzeit noch nur in Originalsprache erhältlichen) vierten Fall des Ermittlerpaares bei buecher.de. Richard Montanari wurde 1952 in Cleveland, Ohio, geboren. Nach seiner Studienzeit reiste er einige Zeit durch Europa und ließ sich kurzzeitig auch in London nieder. Dort hielt er sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Nach seiner Rückkehr in die USA und den damit verbundenen Einstieg ins Familienunternehmen, erkannte er, dass Schreiben für ihn die wahre Bedeutung hat. So arbeitete er dann auch als freier Journalist, bis er 1995 seinen ersten Kriminalroman veröffentlichte. Heute schreibt er auch Drehbücher und Essays. Wer mehr über den Autor und seine Werke wissen möchte wird auf Wikipedia fündig. Im Netz präsentiert er sich auf seiner englischsprachigen Hompepage richardmontanai.com. In Philadelphia spielt ein kranker Killer Mordszenen aus berühmten Filmen nach und schneidet sie dann in die jeweilige Szene des Originals. In den Videotheken, in denen die betroffenen Filme gefunden wurden, stoßen die Ermittler auf keine brauchbare Spur. Zum ersten Mord, der nachgespielten Badezimmerszene aus "Psycho", gibt es zu Ermittlungsbeginn noch nicht mal ein Opfer, da wird schon das nächste Video gefunden. Doch Jessica und vor allem Kevin gelten nicht umsonst als Top-Ermittler. Schon bald finden sie ein Detail, an dem sie ansetzen können. In der Porno-Szene finden sie dann auch schnell einen Hauptverdächtigen. Als sich die Beweislage gegen diesen zuspitzt und sie den Schlag zur Festnahme planen finden sie ihn, jedoch in 2 Teilen - mit der Kettensäge durchtrennt... Bei Mefisto führt der Autor den Leser erst einmal durch mehrere verschiedene Handlungsstränge, die anfangs nichts miteinander und schon gar nichts mit dem aktuellen Fall zu tun zu haben scheinen. Sie scheinen eigenständig, sind aber doch so interessant, dass sie in mir das Interesse am Weiterlesen wach hielten. Als diese dann ziemlich clever zusammengeführt werden, schien der Fall gelöst, doch weit gefehlt. Wie schon bei seinem letzten Roman "Crucifix", gibt es kurz vor dem Ende noch mal eine Überraschung. Auch in Mefisto schreibt Montanari sehr anschaulich und beleuchtet die grausigen Details der menschlichen Abgründe sehr intensiv. Kevin Byrne ist nach wie vor der in sich zerrissene Detectiv, den die Welt für einen Superhelden hält. Jessica, trotz dem dass sie erheblich jünger ist, der beruhigende Part, die natürlich auch ihre privaten Probleme mit sich trägt, aber auch versucht Ruhe in ihr Privatleben und das ihrer Tochter zu bringen. Dieser Roman ist zum Großteil in der Erzählperspektive geschrieben. In den wenigen Passagen, die in der Ich-Form geschrieben sind, meldet sich der Mörder zu Wort. Er scheint den Ermittlern immer mehr als einen Schritt voraus zu sein und all seine brutalen Morde ganz überlegt zu planen. Allerdings habe ich bei Mefisto, im Gegensatz zu Crucifix, doch einige Längen festgestellt. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass sich der Aufbau beider Bücher so extrem ähnelt und bei mir das Lesen von Crucifix erst so kurze Zeit her war. Obwohl das Ende dann doch überraschend war und ich auf den letztendlichen Täter selbst nicht gekommen wäre, schienen mir einige Dinge hier nicht so recht plausibel und ziemlich weit hergeholt. Besonders die Szene mit dem Baby, die zwar an Grausamkeit kaum zu überbieten war und mich am Buch hielt, weil ich unbedingt wissen musste, wie die ausgeht. Eventuell liegt meine Unzufriedenheit daran, dass der Täter, der von Anfang an als Filmfreak dargestellt wird, von seinem Muster abweicht und gerade bei dieser Szene nur ein Video per MMS schickt und nicht, wie bei seinen Taten zuvor, einen bekannten Film verwendet. Für die Schlüsselszene mit der taubstummen Colleen verwendet der Täter dann wieder ein anderes Medium. Auch was es mit der schönen Haut auf sich hat, die in Szenen mit dem Täter immer wiederkehrt, kommt meiner Meinung nach nicht deutlich rüber. Schon in Crucifix, war ich mit den Erklärungen über die Beweggründe des kranken Täterhirns am Ende nicht ganz zufrieden, bei Mefisto bleiben meiner Ansicht nach noch mehr Fragen ungeklärt. Daher spreche ich zwar eine bedingte Empfehlung für Leseratten aus, da sich das Buch durch Montanaris flüssigen Schreibstil doch im Großen und Ganzen gut lesen lies. Diesmal ziehe ich aber zwei Sternchen ab, da es dem Autor meiner Meinung nach wieder nicht gelungen ist, mir eine ganz schlüssige Aufklärung zu geben und einige vorher als Längen empfundene Beschreibungen dann letztendlich nichts mit der Aufklärung zu tun hatten.. Lunatic, den dritten Teil der Reihe um das Ermittlerduo Balzano/Byrne, habe ich noch auf der Merkliste bei buecher.de stehen. Ich werde das auch drauf lassen und mir irgendwann, wenn ich wieder einige webmiles gesammelt habe, mit bestellen. Allerdings will ich diesmal ein bisschen Abstand haben, weil mich Mefisto eben nicht wirklich vom Hocker gehauen hat.

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