Richard Morgan

 3,9 Sterne bei 261 Bewertungen

Lebenslauf von Richard Morgan

Richard Morgan wurde 1965 in London geboren und ist ein bekannter Science-Fiction Autor. In Cambridge studierte er Englisch und Geschichte und arbeitete danach 14 Jahre als Englischlehrer im Ausland. Mit seinem Debüt "Das Unsterblichkeitsprogramm" landete er 2002 einen überraschenden Bestseller. Das Buch wurde als bestes Buch des Jahres mit dem Philip K. Dick Award ausgezeichnet und stellte den Auftakt zu der Trilogie um den Söldner Takeshi Kovacs dar. Um seinen Erfolg noch zu vergrößern, hat Richard Morgan die Filmrechte für das Buch an einen renommierten Hollywood-Produzenten verkauft. Sein 2007 erschienener Roman "Skorpion" erhielt ein Jahr später den Arthur C. Clarke Award. Heute lebt der Autor in Glasgow.

Alle Bücher von Richard Morgan

Cover des Buches Altered Carbon - Das Unsterblichkeitsprogramm (ISBN: 9783453318656)

Altered Carbon - Das Unsterblichkeitsprogramm

 (104)
Erschienen am 14.08.2017
Cover des Buches Gefallene Engel (ISBN: 9783453520516)

Gefallene Engel

 (33)
Erschienen am 01.01.2005
Cover des Buches Heiliger Zorn (ISBN: 9783453521308)

Heiliger Zorn

 (24)
Erschienen am 02.01.2006
Cover des Buches Profit (ISBN: 9783453522022)

Profit

 (26)
Erschienen am 07.08.2006
Cover des Buches Das Zeitalter der Helden 1 - Erwachen (ISBN: 9783453320383)

Das Zeitalter der Helden 1 - Erwachen

 (17)
Erschienen am 09.03.2020
Cover des Buches Skorpion (ISBN: 9783453523562)

Skorpion

 (16)
Erschienen am 05.11.2007
Cover des Buches Das Zeitalter der Helden 2 – Imperium (ISBN: 9783453320376)

Das Zeitalter der Helden 2 – Imperium

 (6)
Erschienen am 13.04.2020
Cover des Buches Mars Override (ISBN: 9783453320222)

Mars Override

 (5)
Erschienen am 10.06.2019

Neue Rezensionen zu Richard Morgan

Cover des Buches Altered Carbon - Das Unsterblichkeitsprogramm (ISBN: 9783453318656)
dunkelbuchs avatar

Rezension zu "Altered Carbon - Das Unsterblichkeitsprogramm" von Richard Morgan

Ein ungewöhnlicher Mordfall
dunkelbuchvor 10 Monaten

Richard Morgan entführt uns mit seinem Buch in einen turbulenten Krimi um einen Mordfall. Doch die Ermittlungen in dieser technologieträchtigen Zukunft sind ungewöhnlich, denn der Auftraggeber ist das Opfer. In einer Zeit, wo man sein Bewusstsein abspeichern und sich nach einem allabendlichen backup jederzeit frisch reloaden kann, falls man sein Leben verliert, wird Takeshi Kovacs Bewusstsein in einen neuen Körper geholt und mit den Ermittlungen beauftragt. Hierbei stellt sich die Frage, wer das unverschämt reiche und gleichsam unerhört alte Opfer so dumm umbringen wollte, wo töten nicht gleich den Tod bedeutet. Kovacs stolpert durch weitreichende Intrigen und Machenschaften.
Der Schreibstil liest sich flüssig, Kovacs selbst ist ein markanter, cooler Typ mit dunkler Vergangenheit, der auf interessante Weise löst, wofür er geholt wurde. Doch über die einzelnen Verwicklungen und Verstrickungen möchte ich hier nichts verraten. Die Charaktere, denen er begegnet sind interessant und oft verdächtig. Dabei wirft Morgan nicht einfach nur leere Handlungsstränge auf. Früher oder später trifft man fast jeden wieder.
Indes gestaltet Morgan diese Zunkunftswelt facettenreich aus. Dabei gewinnt man manche Eigenheiten schnell gern. Ich persönlich mochte z.B. auch das ältliche Hotel, in dem Kovacs absteigt. Kleinigkeiten wie solche machen das Buch plastisch und lassen einen schnell in Morgans Zukunfsversion eintauchen.
Der Sci-Fi-Thriller ist unterhaltsam, spannend und trotz Länge durchaus streckenweise rasant. Es sollte aber klar sein, dass einen auf 600 Seiten nicht durchweg High-Speed erwarten. Das Buch ist unterschiedlich getaktet, was jedoch gut ist, denn nur Tumult wäre gleichsam monoton.
Wer also Thriller mag, sich einer interessant ausgetüftelten Zukunftsversion nicht verschließt und nicht verblüfft ist, dass sich 600 Seiten eben nicht wie 250 lesen, wird seine Freude haben.
Der Titel Das Unsterblichkeitsprogramm ist angesichts des Auftraggebers, der nach seiner Ermordung wieder quietschfidel rumturnt durchaus in Ordnung.

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Cover des Buches Das Zeitalter der Helden 1 - Erwachen: Roman (Zeitalter der Helden-Trilogie) (ISBN: B07R6HJYMP)
Weisewahrheits avatar

Rezension zu "Das Zeitalter der Helden 1 - Erwachen: Roman (Zeitalter der Helden-Trilogie)" von Richard Morgan

Derbe Actionfantasy trifft Sex und eine Prise Sc-Fi
Weisewahrheitvor 2 Jahren

Pro:

+ sehr gute, ausgefeilte Kampfszenen

+ etwas Humor

+ homosexueller Held

+ interessante Geschehnisse (aber die erste Hälfte weist 0 Spannung auf)

+ ab der zweiten Hälfte auch spannender

+ ausführlicher Weltenbau

 

Contra:

- Vorsicht: Auf etwa jeden zweiten Seite ist ein Rechtschreib- oder Grammatikfehler oder es fehlen sogar ganze Wörter.

- wenig mitfiebern, distanziertes Betrachten in der ersten Hälfte

- zu viel „bedauernde Monologe“, wie etwa in „Das Spiel der Götter“ von Erikson

- gerade in der ersten Hälfte fehlende Erklärungen zu den ganzen Völkern und Begriffen (Wie sieht ein Kampfläufer aus? Was ist ein Bandlicht?)

- keine Karte

- zu viel „Schwänzelutschen“

- unkritische, unreflektierte Anwendung von Folter

 


Handlung: 3

Schreibstil: 2

Charaktere: 3,5

Worldbuilding: 3,5

Spannung: 2

Gesamt: 3 Sterne

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Cover des Buches Das Zeitalter der Helden 1 - Erwachen (ISBN: 9783453320383)
Weisewahrheits avatar

Rezension zu "Das Zeitalter der Helden 1 - Erwachen" von Richard Morgan

Derbe Actionfantasy trifft Sex und eine Prise Sc-Fi
Weisewahrheitvor 2 Jahren

Pro:

+ sehr gute, ausgefeilte Kampfszenen

+ etwas Humor

+ homosexueller Held

+ interessante Geschehnisse (aber die erste Hälfte weist 0 Spannung auf)

+ ab der zweiten Hälfte auch spannender

+ ausführlicher Weltenbau

 

Contra:

- Vorsicht: Auf etwa jeden zweiten Seite ist ein Rechtschreib- oder Grammatikfehler oder es fehlen sogar ganze Wörter.

- wenig mitfiebern, distanziertes Betrachten in der ersten Hälfte

- zu viel „bedauernde Monologe“, wie etwa in „Das Spiel der Götter“ von Erikson

- gerade in der ersten Hälfte fehlende Erklärungen zu den ganzen Völkern und Begriffen (Wie sieht ein Kampfläufer aus? Was ist ein Bandlicht?)

- keine Karte

- zu viel „Schwänzelutschen“

- unkritische, unreflektierte Anwendung von Folter

 


Handlung: 3

Schreibstil: 2

Charaktere: 3,5

Worldbuilding: 3,5

Spannung: 2

Gesamt: 3 Sterne

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