Richard Morgan Das Unsterblichkeitsprogramm

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Inhaltsangabe zu „Das Unsterblichkeitsprogramm“ von Richard Morgan

Der Download beginnt in Kürze Was wäre, wenn man ewig leben könnte? Wenn das in einem Computer gespeicherte Bewusstsein immer wieder in einen neuen Körper transferiert wird? Was für eine Welt wäre das? Und was würde der Tod in dieser Welt bedeuten? Privatdetektiv Takeshi Kovacs ist kurz davor, es herausfinden .

Die Grundidee fand ich super. Leider wusste ich nicht das es schon der dritte Teil ist. Ich habe schnell den Überblick verloren.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Richard Morgan wird im Klappentext als Raymond Chandler der SF beschrieben. Mir gefällt es tatsächlich recht gut... aber Takeshi Kovacs ist mitnichten ein geklonter Phillip Marlowe - schade!

— doceten
doceten

Richard Morgans Erzählstil gefällt mir ausserordentlich gut. Ein Genuß zu lesen und ein noch größerer Genuß es von Simon Jäger vorgelesen zu bekommen! Das gilt für alle drei Bände der Kovacs-Reihe.

— Niniji
Niniji

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  • Das Unsterblichkeitprogramm - Richard Morgan

    Das Unsterblichkeitsprogramm
    thursdaynext

    thursdaynext

    Unsterblichkeit ist die Grundidee dieses fesselnden Thriller – SciFis von Richard Morgan dessen Aufbau nie eine Spannugslücke lässt. Der Protagonist, Kämpfer einer Eliteeinheit mit weitreichender Einsatzfähigkeit erinnert an Bruce Willis. Er schleppt sich genauso zerschlagen und kaputt durch dasBuch wie Willis durch seine diversen Filme. Man meint sogar das schiefe, zynische Grinsen beim Lesen vor sich zu sehen. Einige sehr gute SciFi Elemente sind eingebaut. Leider verkommen sie nur zu Randhandlung. Getragen wird die Handlung von Bruce Willis alias Takeshi Kovaks, der von seinem Heimatplaneten Harlan augrund seiner Ausbildung „resleevt“, und „geneedelstackt" wird,um für Erdbewohner mit äußerst üppig ausgestattetem Portemonnaie Privatdetektivdrecksarbeit zu erledigen. Morgan hat meiner Ansicht nach zuviel SciFi Potential verschenkt, das Unsterblichkeitsprogramm ist so schlicht ein Thriller mit SciFi Background geblieben. Ein verwickelter, spannender Pageturner, der besonders von den auflösenden Erinnerungen des Protagonisten lebt, die stückchenweise Einblick in  seine Vergangenheit, als Envoy Elitekämpfer und das Prinzip dieser fiktionalen Gesellschaft geben, welche sich leider wenig von der heutigen unterscheidet. Getragen von der zerrissenen sympathischen Hauptfigur, die nach Gerechtigkeit strebt und politische Machenschaften, sowie deren „Kollateralschäden“ sehr persönlich nimmt.     Fazit: Rasante , hochklassige Action Unterhaltung, mit verschwindend geringem Philosophiepotential, das genauso wie die SciFi Elemente ausbaufähig gewesen wäre,gerne auch zulasten der unnötigen machogeprägten Sexszenen Füllsel. So bleibt das Unsterblichkeitsprogramm 4 sternig, der Autor hat sich mit diesem Debüt aber in den geneigten SciFi Aufmerksamkeitsfokus geschrieben.  

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    • 3
    awogfli

    awogfli

    08. November 2013 um 08:14
  • Rezension zu "Das Unsterblichkeitsprogramm" von Richard Morgan

    Das Unsterblichkeitsprogramm
    rallus

    rallus

    22. November 2010 um 08:33

    Wir sind im 27.Jahrhundert, der Tod hat seinen Stachel verloren, jeder kann sich in einen neuen Körper "resleeven" lassen. Je nach Reichtum sind diese Sleeves besser ausgestattet oder eher mechanisch. Das Bewusstsein kann in kurzen Abständen übertragen werden, oder man muss hoffen, dass der Bewusstseinsspeicher nicht zerstört wird. Es gibt Menschen die über 300 Jahre alt sind, sogenannte Meths. Einer dieser bringt sich um, beauftragt aber einen Privatdetektiv, da er an diese Version nicht glaubt. Dieser ist Takeshi Kovacs ein zynsicher ehemaliger Envoy Söldner, der sich durch die ihn unbekannte Welt der Erde kämpft. Morgan wirft hier ein Bild der Zukunft auf, was eine logische und stimmige Fortsetzung der heutigen Zeit ist. Die alten Machtstrukturen sind noch vorhanden, wer Geld und Macht besitzt kann sich "fast" alles erlauben. Die Möglichkeiten sind anders aber der heutigen Welt ähnlich. Vieles hat sich geändert - der Mensch nicht. Sein Held ist eine Mischung aus moralischem, blutrünstigem Privatsöldner - ein brachialer Anti 007. Die Handlung ist verwirrend und eher ein Thriller als ein Kriminalfall. Sehr direkt geschrieben und mitleidslos in den Darstellungen. Trotzdem kommt auch die Philosophie nicht zu kurz, sehr schön sind die Aspekte des Doppelsleeven und des Geistes in verschiedenen Körpern. Morgan gelingt eine packende, spannende Story die nichts für zarte Gemüter ist, aber auch viel Raum zum Nachdenken beinhaltet - knapp an den 5 Sternen vorbei.

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  • Rezension zu "Das Unsterblichkeitsprogramm" von Richard Morgan

    Das Unsterblichkeitsprogramm
    Rio

    Rio

    hmmm...davon hätt ich gerne mehr gelesen!

    • 2
  • Rezension zu "Das Unsterblichkeitsprogramm" von Richard Morgan

    Das Unsterblichkeitsprogramm
    dyke

    dyke

    19. November 2009 um 12:59

    Es ist gelungen, das menschliche Bewusstsein digital zu speichern. Damit hat das „Wesen mit der Sense“ schlechte Karten. Taugt der alte Körper nicht mehr, wird das Bewusstsein einfach in einen anderen transferiert. Statt x Jahre Gefängnisstrafe wird das Bewusstsein einfach für die Zeit in einer Datenbank eingelagert. So geschehen mit dem ehemaligen UN-Gesandten Takeshi Kovacs. Als einer einflussreiche Persönlichkeit auf der Erde der Kopf weggeblasen wird, fordert diese Kovacs’ Bewusstsein an, um diese Tat aufzuklären, denn sie ließ ihr Bewusstsein alle 48 Stundne speichern und hat bereits einen neuen Körper. Allerdings fehlen natürlich die Erinnerungen an die letzten 48 Stunden. Kovacs lässt sich darauf ein und versucht die einzelnen Teile eines komplexen Puzzles in einer düsteren Welt, die von Macht, Habgier, Intrigen und immer neuen Kicks, um der Langeweile zu entgehen, regiert wird. Zuerst eine Warnung: Wer Probleme mit Gewalt und Sex hat – Finger weg, denn Richard Morgan ist mit seinem Erstling eine schnelle, harte, raue, dreckige, dunkle Mischung aus SF und Thriller gelungen. Obwohl wir uns. nach meinen Berechnungen ca. im Jahre 2600 befinden, haben sich die Menschen nicht verändert. Wer Geld und Macht hat, kann sich alles erlauben. Er lässt sein Bewusstsein regelmäßig speichern und wechselt bei Bedarf in einen neuen Klon. Obwohl das Leben mehr als 300 Jahre dauert, trägt man immer einen Körper, dessen Alter in seiner besten Phase ist. Und für das notwendige „Volk“ gibt es Versicherungen, um nach dem Tod einen anderen Körper zu erhalten. Auch das Gesundheitswesen hat sich geändert. Es darf kein Bewusstsein „ausgelöscht“ werden. Wer sich keinen neuen Körper leisten kann, dessen Bewusstsein wird eingelagert. Obwohl er auf technische Details verzichtet, spricht Morgan die ganze Problematik, die damit einhergeht, in diesem Roman an. Insbesondere das geänderte Verhältnis zu Gewalt, denn was bedeutet noch körperlicher Schmerz, wenn jederzeit ein neues Leben zur Verfügung steht. Obwohl Kovacs Dinge getan und erlebt hat, die gegen alles denkbare verstößt, bleibt er, dank einer Spezialkonditionierungen ein Idealist. Er leidet unter dem, was er tun muss, um sich selbst zu schützen, denn da ist in dieser Welt das wichtigste: das eigene Bewusstsein, die eigene Psyche zu schützen. Trotz allem, artet es nie in eine sinnlose Gewaltorgie oder Pornographie aus, sondern sie sind zum Verständnis der dieser Welt notwendig. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass in dieser zukünftig möglichen Welt noch zu viel althergebrachtes auftaucht: Es wird immer noch geraucht, es wird auch mit normalen Autos gefahren. Hier wäre ein bisschen mehr Innovation angebracht gewesen. Ob allerdings die Vergleiche mit Philip K. Dick und William Gibson angebracht sind, bezweifle ich. Auch die Werbung „Der neue Superstar der SF“ ist übertrieben und wenn der Roman aus den Neuveröffentlichung der letzten Monate herausragt. Aber das ist meiner Meinung derzeit nicht sehr schwer. Für alle, für die SF nicht nur aus Raumfahrt und Raumschlachten besteht, wer Romane der härteren Art mag, dem kann ich das Unsterblichkeitsprogramm nur empfehlen. Geschrieben am 27.09.2004

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  • Rezension zu "Das Unsterblichkeitsprogramm" von Richard Morgan

    Das Unsterblichkeitsprogramm
    winnephew

    winnephew

    09. November 2009 um 17:44

    Eine packende Mischung aus Science-Fiction, Krimi und einem guten Schuss Western-Mentalität erwartet uns in Richard Morgans "Das Unsterblichkeitsprogramm". Der Revolverheld, Takeshi Kovacs, ist Ex-Mitglied einer im ganzen Universum berühmtberüchtigten Militärischen Einsatzgruppe - Spezialausbildung inbegriffen. Er soll im Auftrag eines Industriemagnaten die Todesumstände des Selbigen klären. Wie bitte? Von vorne: In Richard Morgans Sci-Fi-Universum ermöglichen neue Technologien das Bewusstsein/Gehirn/die Seele eines Menschen auf einem Chip zu speichern. Auf diese Weise können sich die Menschen durch Klone oder synthetische Körper in gewissem Maße unsterblich machen. Nur wenn der Chip, der sogenannte "stack", zerstört wird stirbt der Mensch tatsächlich. Dennoch leben scheinbar nur die Reichen und Mächtigen über längere Zeitspannen. Neben der Unsterblichkeit ermöglicht es der wissenschaftliche Fortschritt auch, den menschlichen Körper biologisch, mechanisch und chemisch zu "verbessern" beispielsweise durch ein im Körper befindliches Kommunikationssystem oder durch Chemische Systeme, die die Reaktionszeit beschleunigen und die Wahrnehmung verstärken. Auch virtuelle Realitäten werden in allen Lebensbereichen angewendet, ob nun für Werbung, Psychotherapie oder Folter. Diese Science-Fiction-Elemente des Buches wissen zu überzeugen. Morgan denkt die Folgen "seiner" Technologie konsequent zu Ende - auf dieser Ebene vermag das Buch durchaus auch nachdenklich zu machen. Vor allem aufgrund der von Morgan dargestellten Zukunftsgesellschaft - und des durch markige Sprüche und seine geistig überlegene Elitekämpferausbildung auffälligen Protagonisten - gelingt es ihm den Leser an den Stoff zu fesseln. Ziemlich Enttäuschend ist jedoch das Ende des Buches. Hier bleiben nicht nur viele Fragen unbeantwortet. Nein, es wird auch das über hunderte Seiten entwickelte, bedeutungsschwangere Ende und die Motivation des Protagonisten zugunsten einer schlecht inszenierten "Plotwendung" einfach über den Haufen geworfen. Von einem Kapitel zum anderen, sozusagen wortwörtlich zwischen den Zeilen, ändert der Autor die komplette Sachlage ohne den Leser auf diese Reise mitzunehmen - dieser wird vor vollendete Tatsachen gestellt. Dieses "traurige", weil gerade zu banal bedeutungslose und linienuntreue Ende, kostet das bis dahin sehr unterhaltsame Buch den vierten Stern und meine persönliche Empfehlung.

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  • Rezension zu "Das Unsterblichkeitsprogramm" von Richard Morgan

    Das Unsterblichkeitsprogramm
    dragazul

    dragazul

    21. August 2009 um 08:35

    Brutal und zynisch geht der "Held" durch diese Geschichte und setzt sich dabei ständig mit seiner eigenen Geschichte auseinander.
    Gutes SF-Szenario konsequent geschildert, im Gewand eines Privatdetektivkrimis der harten Sorte.

  • Rezension zu "Das Unsterblichkeitsprogramm" von Richard Morgan

    Das Unsterblichkeitsprogramm
    depe58

    depe58

    16. August 2009 um 01:31

    Gutes Buch, hab es mir durch zufriedene und positive Rezesionen hier und in anderen Foren bestellt gehabt.
    Richard Morgen hat einige male eine sehr trockene/direkte schreibweise, jedoch haben einige behauptet es sei "blutrünstig" was ich bei dem Roman nicht bestätigen kann.

  • Rezension zu "Das Unsterblichkeitsprogramm" von Richard Morgan

    Das Unsterblichkeitsprogramm
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. January 2009 um 10:55

    Sehr vielschichter Hard-Boiled Cyberpunk Roman. Erforscht Möglichkeiten/Gefahren von Memorystacks, Speichergeräte für die Persönlichkeit. Wer es sich leisten kann, stirbt nicht mehr. Empfehle ich allen, die Raymond Chandler mögen und das ganze gerne mal im Sci-Fi lesen würden, oder allen, die dichte Sci-Fi mit gesellschaftlichem Hintergrund lesen.

  • Rezension zu "Das Unsterblichkeitsprogramm" von Richard Morgan

    Das Unsterblichkeitsprogramm
    Babscha

    Babscha

    26. January 2008 um 23:49

    Morgan zeichnet um seinen Hauptcharakter T. Kovacs, einen ehemaligen Elitesoldaten, ein Szenario der näheren Zukunft, in dem Menschen sich über multiplen Bewusstseinstransfer in immer neue Körper "verpflanzen" lassen und damit quasi unsterblich machen können, sofern sie genug Geld und darüber hinaus nicht das Pech haben, dass ihr "stack", ein eingepflanzter Speicherchip, der die Persönlichkeit beinhaltet, zerstört wird. Der Autor setzt diese Idee und deren gesellschaftliche -negative- Folgen in seinem düsteren und über Strecken sehr brutal geschriebenen Erstlingswerk recht gut um. Leider erfolgt für mich die Auflösung der zeitweise etwas verworrenen Handlungsstränge um die beteiligten Personen am Schluss etwas zu hastig und damit unbefriedigend (kostet den einen Stern Abzug in der Bewertung). Unabhängig davon aber sehr lesenswert. Macht Lust auf die zwei weiteren Folgebände.

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  • Rezension zu "Das Unsterblichkeitsprogramm" von Richard Morgan

    Das Unsterblichkeitsprogramm
    Sisyphus

    Sisyphus

    12. April 2007 um 17:48

    Dieses Buch ist der beste Science Fiction den ich seit langem gelesen habe. Hauptbestandteil der Story ist, dass in der Zukunft das Bewustsein eines Menschen von einem Körper in einen anderen transferiert werden kann. Dazu wird den Menschen nach ihrer Geburt ein kleines Gerät (Stack) im Genick implantiert, in welchem das Bewustsein gespeichert wird. Stirbt ein Mensch kann der Stack ausgelesen werden und in einen neuen Körper gespeichert werden. Richard Morgan beschreibt konsequent und glaubwürdig die Folgen die eine solche quasi Unsterblichkeit auf die menschliche Gesellschaft und Psyche hat. Zur Story an sich: Der Hauptcharakter Takeshi Kovacs, ein Ex-Agent der Interstellaren Regierungd, wird von einem reichen Geschäftsmann angeheuert um den Mord an sich selbst vor einigen Tagen aufzuklären. Dazu folgt Takeshi, wie in einem Krimi, den Beweisen, macht Zeugen und Beteiligte ausfindig und kommt so einer viel größeren Story auf die Spur. Das Buch ist nichts für zartbesaitete, da gelegentlich Gewalt- und Sexszenen sehr detailiert beschrieben werden. Wer sowas aber abkann, der findet in dem Buch einen neuen Lieblings Science Fiction. Die nachfolgenden Bücher sind auch sehr gut, nach zwei weiteren Büchern verlieren die Ideen aber den Reiz des neuen.

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