Richard Morgan Skorpion

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Inhaltsangabe zu „Skorpion“ von Richard Morgan

Auf der Erde des 22. Jahrhunderts gerät die politische Lage zunehmend außer Kontrolle. Der Konflikt zwischen den Religionen droht zu einem Weltkrieg zu werden. Da fehlt es gerade noch, dass ein mit gentechnischen Mitteln erschaffener Supersoldat aus dem Gefängnis ausbricht und dem Kopfgeldjäger Carl Marsalis die Aufgabe zufällt, ihn wieder einzufangen. Denn dieser flüchtige Soldat trägt Informationen in sich, die die Zukunft der Menschheit entscheidend verändern werden.

Ich musste mit dem Lesen auf der Seite 100 aufhören, da mich das Buch leider nicht mitgerissen hat. Schade.

— gynu

Cool, sozial-, gesellschaftskritisch, innovativ, brutal , die Gegenwart weiterdenken; so schreibt Richard Morgan. Fesselnd und hirnfütternd

— thursdaynext

Ah welch ein Genuß! Gelesen von Simon "der Lesegott" Jäger ;-) Es fing ein wenig schleppend an, entwickelte sich dann aber und rückblickend, war es genau richtig. In gewohnt sehr gutem Stil geschrieben. Sicherlich brutal, aber nicht abschreckend plump. Wie gesagt, ganz hervorragend geschrieben und wunderbar gesellschaftskritisch. Ein Science Fiction ganz nach meinem Geschmack.

— Niniji

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  • Rezension zu "Skorpion" von Richard Morgan

    Skorpion

    Tee

    22. June 2010 um 21:06

    Skorpion war nicht mein erstes Buch von Richard Morgan und wird nicht mein letztes sein. Ich mag bei ihm, dass die Politik immer auch eine Rolle spielt, in gewisser weise die Gegenwart spiegelt. Genau so mag ich, dass seine harten, starken Helden schliesslich nicht nur cool sondern trotzdem Menschen sind. Dafür lesen sich die sexszenen, als hätt er nur Pornos als Vorlage. Elemente, die mir bisher bei jedem seiner Bücher aufgefallen sind. Zu Skorpion, der Anfang war mir zu langfädig, die einzelnen Akteure wurden lange eingeführt so dass wenn die Hauptpersonen wechselten ein Bruch entstand und ich das Gefühl hatte, jetzt beginne die Geschichte noch mal von vorne. Ich mag verflochtene Handlungen, in Skorpion ist das (jedenfalls am Anfang) nicht gut gelöst. Danach gewinnt die Geschicht an Tempo und reisst mit. Ich mochte das Buch, finde aber Profit und das Unsterblichkeitsprogramm stärker.

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  • Rezension zu "Skorpion" von Richard Morgan

    Skorpion

    Babscha

    19. February 2009 um 12:21

    Die Welt Anfang des 22. Jahrhunderts. Während die Menschheit in den Weltraum aufgebrochen ist und insbesondere den Mars als Auffangbecken für kriminelle oder sonstwie unerwünschte Personen nutzt, haben sich die gesellschaftspolitischen Verhältnisse auf der Erde dramatisch destabilisiert. Regionale Machthaber und religiöse Eiferer halten nach einer großen "Zession" ganze amerikanische Bundesstaaten unter ihrer Kontrolle und schotten sich mit brachialer Polizei- und Militärgewalt auf fortgeschrittenstem technischem Niveau gegeneinander ab. Allen gemeinsam ist die Angst vor den sog. "Dreizehnern", genetisch als lebende Kampfmaschinen aufgerüsteten Männern, die seinerzeit mit diesem Zweck geschaffen wurden, jedoch aufgrund ihrer Prägung kaum kontrollierbar sind und damit eine latente Gefahr für alle darstellen. Einer von ihnen ist Carl Marsalis, der im Auftrag der "UNGLA", einer Unterorganisation der UN, aus dem Ruder gelaufene Dreizehner aufspürt und eliminiert. Als er eines Tages den Auftrag erhält, einen vom Mars geflüchteten Vertreter seiner Spezies zu finden, gerät er in lebensgefährliche Verwicklungen diverser, sich bis aufs Letzte bekämpfender Interessengruppen. Der Autor zeichnet in seinem über 800 Seiten starken Werk das düstere Zukunftsszenario einer auseinanderfallenden Welt, in der jegliche Normen und Wertmaßstäbe verloren gegangen sind und nur noch Gewalt, Macht und politische Infiltrationen und Winkelzüge jeglicher Couleur das Überleben sichern. In diesen Rahmen bettet er die Story um die tragische Figur des Dreizehners Marsalis, seiner Mitstreiter und Widersacher, die im Laufe der Handlung einer ganz großen Sache auf die Spur kommen. Wie bereits in seinem gelungenenen Erstlingswerk "Unsterblichkeitsprogramm" zeigt er auch hier seine schriftstellerischen Stärken, nämlich eine eher einfach gestrickte Rahmenhandlung mit streckenweise äußerst brutalen Gewaltdarstellungen mit einer ideenreich und ausgefeilt präsentierten gesellschaftspolitischen Realität zu verknüpfen. Kunstvoll, wie Morgan mitten in die atemlos fortschreitende Handlung urplötzlich die tatsächlich zu Herzen gehende und sehr sensibel beschriebene Erzählung der letzten Lebenstage einer der Hauptpersonen, die im Kampf durch eine biologische Waffe schwer verletzt wurde, einbettet. Wie bereits in seiner Widmung u. Danksagung angedeutet, bezweckt Morgan mit seinem Buch ohne Zweifel, über die in tiefsten Tiefen ausgearbeiteten gesellschaftlichen Missstände, korrupten politischen Verhältnisse und wiederholten teils philosophischen Denkansätze und Auseinandersetzungen seiner Hauptprotagonisten mit ihrem jeweiligen Lebensumfeld, auf durchaus realistische Gefahren für die Zukunft der Menschheit aus Machtstreben und genetischem Größenwahn zu verweisen und hier eine Rückbesinnung auf tatsächliche "menschliche" Wertmaßstäbe als anzustrebende Lösungsmöglichkeit anzubieten Ein aus meiner Sicht zwar anstrengendes, aber lesenswertes Buch in gekonnter Mischung aus Science Fiction und Gesellschaftsutopie.

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  • Rezension zu "Skorpion" von Richard Morgan

    Skorpion

    Renrew

    19. June 2008 um 16:17

    Nach interessantem Start verflacht die Handlung und das Ende ist sehr schwach

  • Rezension zu "Skorpion" von Richard Morgan

    Skorpion

    emeraldeye

    15. May 2008 um 16:07

    Ein Raumschiff stürzt ins Meer. Darauf befinden sich nur noch die Überreste der Passagiere, die in Kryokapseln vom Mars zur Erde transportiert werden sollten. Jemand hat Teile von ihnen gegessen und ist nach dem Absturz spurlos verschwunden. Sevi Ertekin und ihr Kollege Norton werden mit den Ermittlungen beauftragt. Es geschehen weitere Morde, die, in Zusammenhang gebracht, darauf hinweisen, das eine sog. Variante 13, ein gentechnisch veränderter Soldat, der Täter sein könnte. Eigentlich sollten alle "Varianten" diese Typs entweder auf dem Mars oder auf der Erde interniert sein. Aber einer ist entkommen. Carl Marsalis, der "Black Man" (so der Originaltitel des Romans), ist selbst eine Variante 13, hat sich aber mit den Menschen arrangiert und arbeitet als Kopfgeldjäger. Er wird zu den Ermittlungen hinzugezogen, als die Menschen nicht weiterkommen. Ein typischer Richard Morgan. Viele und detaillierte Kampfbeschreibungen, auch explizite Darstellungen von Sex-Szenen fehlen nicht und die Schauplätze wechseln ständig. Aber sehr spannend geschrieben. Dialoge, die vieles offen lassen und deshalb neugierig auf mehr machen. Und auch die inneren Konflikte der Hauptfiguren haben ihren Platz. Viel Weltraum kommt allerdings nicht vor. Dafür aber das immer aktuelle Thema der Gentechnik und ihrer Folgen. Ich mag den Roman, aber er gehört eher in den Bereich Hardcore-Science-Fiction und ist deshalb sicherlich nicht der Geschmack jedes Science-Fiction-Fans.

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