Richard Norden

 4.4 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Kreativ mit der Matrix, Zeit zum Schreiben und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Richard Norden

Richard NordenZeit zum Schreiben
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Zeit zum Schreiben
Zeit zum Schreiben
 (2)
Erschienen am 23.07.2012
Richard NordenKreativ mit der Matrix
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Kreativ mit der Matrix
Kreativ mit der Matrix
 (2)
Erschienen am 08.03.2013
Richard NordenJahresplanung für Schriftsteller
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Jahresplanung für Schriftsteller
Jahresplanung für Schriftsteller
 (1)
Erschienen am 30.12.2016
Richard Norden(M)ein Platz zum Schreiben
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(M)ein Platz zum Schreiben
(M)ein Platz zum Schreiben
 (0)
Erschienen am 11.04.2016
Richard NordenProduktiver Schreiben
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Produktiver Schreiben
Produktiver Schreiben
 (0)
Erschienen am 26.10.2012
Richard NordenZehn vor Zwölf
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Zehn vor Zwölf
Zehn vor Zwölf
 (0)
Erschienen am 16.11.2007

Neue Rezensionen zu Richard Norden

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MKohrts avatar

Rezension zu "Zeit zum Schreiben" von Richard Norden

Rezension von "Zeit zum Schreiben"
MKohrtvor 3 Jahren

Der Ratgeber "Zeit zum Schreiben" von Richard Norden holte mich sofort auf den ersten Seiten bei meinen Sorgen und Nöten ab: Keine Zeit, zu viele Aufgaben und die üblichen Methoden zur Zeitplanung funktionierten nicht richtig.

Besonders positiv ist mir aufgefallen, dass dieser Ratgeber gleich zu Beginn mit der Vorstellung aufräumt, dass Vollzeitautoren doch wohl alle Zeit der Welt zum Schreiben haben müssten.
Er räumt auch auf mit typischen Gedanken wie "Später habe ich mehr Zeit" oder "zum Schreiben brauche ich viel Zeit am Stück und ein Landhaus in der Toskana".

Zuerst bekam ich beim Lesen ja ein wenig Panik. Richard Norden geht gekonnt auf die Unwiederbringlichkeit der verstrichenen Zeit ein und versteht es wirklich, damit ein mulmiges Gefühl in der Magengegend hervorzurufen.
Doch dann kommt er mit seinem Beispiel zu "Viele Wenigs ergeben ein Viel" und der schönen Überlegung, was alles noch geschrieben werden könnte, wenn ich ab heute jeden Tag an meinen Projekten weiterarbeiten würde.
Ich begann also zu rechnen. Mit einem erleichterten Seufzer sank ich in meinem Stuhl zurück und war guter Dinge, dass da locker 20 Bücher drin sein müssten.
Jetzt also nur noch "Zeit schaffen" dafür.

Und schon kommt die "MEHRZEIT-Methode" daher.
Ein verdammt gut gelungenes Akronym, ich ziehe meinen Hut vor Ihnen, Herr Norden!
Es steht für folgende acht Schritte:
Motivation
Ermittlung des Zeitbedarfs
Heutiger Istzustand 
Reduktion
Zeitbudget
Einplanen
Implementierung
Tuning

Die Methode ließ mich also zuerst über die Gründe nachdenken, wieso ich eigentlich schreibe und wie groß dieser Wusch tatsächlich ist. Denn ohne ausreichend Motivation kann das Vorhaben "Roman" nicht gelingen. Danach war es an der Zeit darüber nachzudenken, wie viel Zeit ich realistisch gesehen einplanen muss, um mein Ziel auch zu erreichen.

Damit ich für diese Zeit in meinem Alltag Platz habe, musste ich mir meinen Tag genauer anschauen. Und so führte ich, wie im Ratgeber vorgeschlagen, Buch über meine Aktivitäten, um hinterher in einer Analyse meine größten Zeitfresser aufzuspüren. Mein persönlicher Zeitfresser Nr.1 ist natürlich mein kleines Kind. Das wusste ich schon vor der Auswertung und grade dieser Punkt lässt sich zur Zeit nunmal nicht ändern. Aber für dieses Problem habe ich Lösungen für mich entwickelt, über die ich an anderer Stelle ausführlicher berichten werde. Andere Zeitfresser wurden von mir enttarnt und reduziert. Genau wie Richard Norden kann ich nur empfehlen die Schere hier besonders beim Fernsehen, bei Online Games und beim Social -Media-Surfen anzusetzen. Ich habe diese Bereiche aufgegeben oder auf das für mich absolute Minimum reduziert und bin, entgegen meiner Erwartung, sehr zufrieden.

Nun ging es nur noch darum, meine 24 Stunden auf alle wichtigen Bereiche, die übrig geblieben sind, sinnvoll aufzuteilen, ihnen feste Zeiten zuzuschreiben und dieses System dann in den Alltag zu übernehmen und nach einiger Zeit, wenn nötig, anzupassen. Hier bekam ich dann doch als Mutter die ersten Probleme. Das Einplanen fester Zeiten war nur während der Schlafenzeiten meines Sohnes möglich. Das tat ich dann aber auch. Seine Schlafenszeiten sind für mich fest und effektiv verplant. Für die Wachzeiten, die ja den größten Teil des Tages einnehmen, hat sich bei mir ein flexibler Plan bewährt. Dieser legt grobe Zeiten fest, die ich immer an die Anforderungen des jeweiligen Tages anpassen kann. Das Tuning setzt also bei mir jeden Tag von neuem an.

Mir hat besonders die Analyse meines Alltags geholfen. Zwar wusste ich um die größten Zeitfresser, doch ein paar Kleinigkeiten waren mir nicht bewusst, bis ich sie schwarz auf weiß vor mir hatte.
Ein anderer wichtiger Punkt des Ratgebers war für mich, das große Vorhaben "einen Roman zu schreiben" in Teilstrecken zu zerlegen, die kleiner und überschaubarer sind, und deren Zeitaufwand ich besser einschätzen kann.

Fazit:
Der Ratgeber "Zeit zum Schreiben" hat mir sehr gut gefallen.
Er gibt Tipps zum Alltagsumbau und wichtige Hinweise, wo man dafür ansetzen kann.
Anstatt nur gut gemeinte Ratschläge zu erteilen, lässt Richard Norden den Leser selbst aktiv werden.
In einer Selbstanalyse kann der Leser ganz genau sehen, wo sich seine größten Zeitfresser verstecken. Dies führt ihm richtig vor Augen, wie er seinen Tag verbringt und lässt keinen Platz mehr für Ausreden.
Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der Probleme hat, das Schreiben in seinen Alltag zu integrieren und häufig denkt "Zum Schreiben habe ich keine Zeit".
Die Zeit, die man für "Zeit zum Schreiben" investieren muss, bekommt man um ein vielfaches wieder zurück.

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Hypokrass avatar

Rezension zu "Kreativ mit der Matrix" von Richard Norden

Musenersatz
Hypokrasvor 3 Jahren

Zusammenfassung

Kurz: Ein Schreibratgeber, der sich einem "kleinen" aber wichtigen Gebiet annimmt.
Etwas länger: Es geht wie der Titel schon sagt um Kreativität und wie man sie mit Hilfe von einfachen Techniken ankurbeln kann.

Meine Meinung

Ich muss gestehen, dass ich mir nicht das ganze e-book durchgelesen habe, nur den Teil, der mir im Moment grade für mich wichtig erscheint: Die Einleitung und Kurzgeschichten. Das mag dem einen oder anderen zwar als brotlose Kunst erscheinen, aber ich habe da soviele Ideen im Kopf die einfach nicht vorwärts zu gehen scheinen, dass ich mir gedacht habe, ich schau mir diesen kleinen Ratgeber mal an. Und ich muss sagen, die Ideen darin haben mich überzeugt.

Die Grundidee ist so simpel wie genial: Verbinde Bekanntes immer wieder neu miteinander. Allerdings geht das Buch etwas über diese Grundidee hinaus. Es erklärt nämlich, wie diese Matrix funktioniert, wie man sie handhabt, woher sie stammt, wie sie sich entwickelt hat.

Der Autor geht kurz und knapp, aber hinreichend ausführlich auf das Thema ein. So muss ein solches Buch sein. Kein Ballast, direkt zum Ziel.

Fazit

Grundsätzlich mangelt es ja nicht an Ideen. Aber manchmal kann es nicht schaden, diese frisch zu beleben. Dafür ist dieses e-book ideal.
Empfehlung: Kaufen und Lesen. Die rund € 3.- die dieses E-Book kostet sind eine lohnende Investition.

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