Richard Osman

 4,2 Sterne bei 277 Bewertungen

Lebenslauf von Richard Osman

Richard Osman ist ein englischer Fernsehmoderator, Produzent und seit Neuestem auch Autor. Die Idee für seinen Krimi kam ihm, als er eine Verwandte in einer luxuriösen Seniorenresidenz besucht hat und ihm das Schlimmste zugestoßen ist, was einem modernen Menschen widerfahren kann: Er hatte keinen Handyempfang. Wer denkt da nicht sofort an Mord und Totschlag? Sein Debütroman »Der Donnerstagsmordclub« wurde ein internationaler Bestseller.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Der Mann, der zweimal starb (ISBN: 9783471360132)

Der Mann, der zweimal starb

 (1)
Erscheint am 21.01.2022 als Taschenbuch bei List Verlag. Es ist der 2. Band der Reihe "Die Mordclub-Serie".
Cover des Buches Der Mann, der zweimal starb (Die Mordclub-Serie 2) (ISBN: 9783957132611)

Der Mann, der zweimal starb (Die Mordclub-Serie 2)

Erscheint am 21.01.2022 als Hörbuch bei Hörbuch Hamburg.

Alle Bücher von Richard Osman

Neue Rezensionen zu Richard Osman

Cover des Buches Der Donnerstagsmordclub (ISBN: 9783471360149)I

Rezension zu "Der Donnerstagsmordclub" von Richard Osman

Pfiffige Rentner lösen Mordfälle
IvoryLucyvor 2 Tagen

Bei all den guten Bewertungen, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Ich trug es wie einen Schatz aus dem Buchladen nach Hause und freute mich schon sehr auf die Geschichte.

Sie ging auch ziemlich gut los. Mir gefiel sofort der lockere und humorvolle Schreibstil und die Idee der Geschichte. Aber bereits zu Beginn gab es Seiten, die sich unheimlich zogen und teils etwas verwirrend waren. Die Verwirrung löst sich irgendwann auf, sobald man mehr weiß und einordnen kann, aber das Zähe an der Geschichte blieb. 

Die pfiffigen Rentner sind schon ganz eigene Charaktere, aber so richtig wurde ich nicht mit ihnen warm. Sie sind mutig, gewitzt, schlau und aufgrund ihres Alters haben sie ja auch nicht mehr allzu viel zu verlieren. Das wurde an vielen Stellen deutlich. Wenn sie jemanden mögen, drücken sie auch mal ein Auge zu, statt gleich mit der Polizei zu telefonieren. Das fand ich ganz charmant, aber es machte für mich das Gesamte am Ende leider auch nicht mehr ganz rund. Eine genaue Vorstellung, wer die handelten Personen der Geschichte sind, habe ich leider am Ende immer noch nicht. Sie blieben mir größtenteils fremd.

Mein Fazit: eine nette Geschichte, leider mit Längen, liest sich flüssig, sorgt für Lacher, aber nicht so besonders, wie ich anfangs hoffte.

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Cover des Buches Der Mann, der zweimal starb (ISBN: 9783471360132)L

Rezension zu "Der Mann, der zweimal starb" von Richard Osman

Neues vom charmantesten Ermittler-Quartett Englands
leseratte84vor 7 Tagen

          Mit "Der Mann, der zweimal starb" ist Richard Osman eine hervorragende Fortsetzung seiner Donnerstagsmordclub-Serie gelungen!

Wir sind zurück in Coopers Chase bei den Hobby-Ermittlern Elizabeth, Joyce, Ibrahim und Ron. Diesmal sind es ein alter Geheimdienst-Kollege von Elizabeth, ein Haufen gestohlener Diamanten und die Mafia, die die vier Senioren auf Trab halten. Während ein Mord nach dem anderen geschieht, dringen wir immer tiefer in Elizabeths Vergangenheit beim MI-5 ein. Aber auch Chris, Donna, Bogdan und Stephen, Elizabeths Ehemann, sind wieder mit dabei und laufen zu Höchstform auf. Während die Kriminalgeschichte mit immer neuen, spannenden Wendungen aufwartet, lernen wir auch die Hauptpersonen, insbesondere Elizabeth und ihre Vergangenheit, immer besser kennen. Gespickt ist das ganze natürlich wieder mit einer großen Portion schwarzen Humors.

Dies ist ein durch und durch britischer Krimi vom Feinsten, dessen Lektüre mir unglaublich viel Spaß gemacht hat. Er steht dem ersten Band in nichts nach. Eine absolute Leseempfehlung!

        

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Cover des Buches Der Donnerstagsmordclub (ISBN: 9783471360149)G

Rezension zu "Der Donnerstagsmordclub" von Richard Osman

Nette Unterhaltung - wenig Spannung
Gwhynwhyfarvor 11 Tagen

Der Anfang: «Fangen wir mit Elizabeth an, einverstanden? Der Rest ergibt sich dann schon.

Ich wusste natürlich, wer sie war, Elizabeth kennt hier jeder. Sie hat eine von den Vierzimmerwohnungen im Larkin Court. Die Eckwohnung mit der Sonnenterrasse. Und einmal war ich im selben Quizteam wie Stephen, der, aus diversen Gründen, bereits ihr dritter Mann ist.

Ich saß beim Mittagessen, ein, zwei Monate ist das jetzt her, und es muss Montag gewesen sein, weil es Shepherd’s Pie gab. Sie wolle mich nicht bei meiner Mahlzeit stören, sagte Elizabeth, aber sie habe eine Frage an mich, zum Thema Stichwunden, wenn ich nichts dagegen hätte.»


Ein Cozy-Krimi, durch den ich mich durchgekaut habe. Auf der einen Seite ein intelligenter Plot mit feinem britischen Humor, auf der anderen Seite zieht sich für mich die Geschichte langsam dahin, verstrickt in Einzelheiten und Nebenbeschreibungen, so dass für mich nie echte Spannung aufkam. Coopers Chase ist eine luxuriöse Seniorenresidenz in der idyllischen Grafschaft Kent, die eher einer Ferienanlage gleicht, die Bewohner eine Ansammlung von elitären Snobs. Als die fast achtzigjährige ehemalige Krankenschwester Joyce dort einzieht, wird sie im Donnerstagsmordclub aufgenommen, eine Runde, die sich donnerstags im Puzzlezimmer trifft, sich durch Akten wühlt, um uralte ungelöste Kriminalfälle aufzuklären. Angeführt von Elizabeth, einer ehemaligen Geheimagentin; mit dabei Ron, er war Gewerkschaftsführer und Ibrahim, der früher als Psychiater arbeitete. Als der Bauunternehmer Tony Curran, der Coopers Chase plante und baute, mit einem Schraubenschlüssel erschlagen wird, ist es für die Clubmitglieder klar, dass sie selbst die Ermittlung in die Hand nehmen müssen. Denn bei dem Toten findet sich ein Foto von ihm und zwei seiner Freunde, einem bekannten Boxer und dem Sohn des Clubmitglieds Ron. 


Was mir gefallen hat, ist die Darstellung der Senioren, die mit allen ihren Zipperchen empathisch beschrieben werden. Bloß weil einer nicht mehr richtig laufen kann, kann er doch fit in der Birne sein. Doch es gibt bei Angehörigen auch die dunkle Seite, ein Ehemann der mit aufkommender Demenz zu kämpfen habt, eine Frau, die im Koma liegt, rührend betreut wird; Menschen, die mit dem Tod ihres Partners hadern. Ein typischer englischer Whodunnit mit sehr vielen überraschenden Wendungen, bei denen man manchmal nicht ganz mitkommt; mit verschrobenen, originellen Protagonisten – wobei, sie für meinen Geschmack zu stark karikiert sind. Es gibt wundervolle Dialoge und die Dreistigkeit, die die Protagonisten manchmal an den Tag legen, ist absolut witzig. Offenherzige Tatverdächtige und Täter haben das merkwürdigerweise das Herz auf der Zunge und gestehen, was das Zeug hält. Die Polizei ist deppisch, der Inspektor lässt sich dauernd von den Senioren an der Nase herumführen. Joyce hält die Ermittlung und die Ergebnisse in ihrem Tagebuch fest, was eher im Schreibstil langweilig daherkommt. Es wechselt die Ich-Perspektive Joyce zu einem Erzähler, der viele Randgeschichten beiträgt. Für mich waren die Charaktere eher schwach, weil Nebensächliches und Wendungen im Vordergrund stehen. Insgesamt war es mir an allem zu viel: zu viel Snobismus, Unglaubwürdiges, zu viele Wendungen und Nebengeschichten, zu viel Cosy, zu viel dumme Polizisten, die sich von Senioren helfen lassen, die immer weit voraus sind in ihrer Ermittlung – aber das Ganze eben für mich mit zu wenig Spannung. Hier teilt sich der Geschmack von Krimilesern in Realos und Cosys – ich denke, ich gehöre eher zu den Lesern der realen Plots. Denn auch bei den Whodunnits habe ich spannende, reale Lektüre gefunden. Nette Unterhaltung. Lesen ist eben Geschmacksache.


Richard Osman ist ein englischer Fernsehmoderator, Produzent und seit Neuestem auch Autor. Die Idee für seinen Krimi kam ihm, als er eine Verwandte in einem noblen Seniorenheim besuchte und ihm das Schlimmste zustieß, was einem modernen Menschen widerfahren kann: Er hatte keinen Handyempfang. Wer denkt da nicht sofort an Mord und Totschlag? Der Donnerstagsmordclub ist sein erster Roman.


https://literaturblog-sabine-ibing.blogspot.com/p/der-donnerstagsmordclub-von-richard.html


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