Richard P Feynman QED

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Inhaltsangabe zu „QED“ von Richard P Feynman

Richard P. Feynman (1918 - 1988) erhielt 1965 für seine Beiträge zur Quantenelektrodynamik (QED) den Nobelpreis. Seine spektakulären Arbeiten zur "Theorie des Lichts und der Materie" erklärt der "brillanteste, respektloseste und einflußreichste theoretische Physiker der Nachkriegszeit" (The New York Times) hier auch für Nichtphysiker. (Quelle:'Fester Einband/01.03.2006')

Didaktisch brillant erklärt das Genie den Kern der von ihm begründeten Quantenelektrodynamik, der präzisesten Theorie der gesamten Physik.

— PhilippWehrli
PhilippWehrli

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  • Die seltsame Theorie des Lichts und der Materie

    QED
    PhilippWehrli

    PhilippWehrli

    22. August 2017 um 01:29

    Als Richard Feynman am 15. Februar 1988 in Pasadena starb, entrollten die Studenten am höchsten Universitätsgebäude ein weithin sichtbares Transparent mit der Aufschrift: „We love you, Dick!“Das ist kein Zufall. Denn Feynman war nicht nur einer der genialsten Physiker aller Zeiten – einer meiner Professoren meinte: der genialste überhaupt -, sondern er war ein begnadeter Lehrer, mit einer ansteckenden Begeisterung für die Physik. Und ungeheuer unterhaltsam, wie nicht zuletzt seine Anekdoten-Sammlungen ‚Sie belieben wohl zu scherzen, Mr. Feynman’ und ‚ Kümmert Sie, was andere Leute denken?’ beweisen.Zur Quantenelektrodynamik (QED) hat Feynman selbst entscheidend beigetragen, man könnte fast sagen, diese Theorie sei nur durch Feynman überhaupt verständlich geworden. Soweit sie überhaupt verständlich ist. Denn wie Feynman selbst erklärte: "Wer sagt, er versteht die Quantenphysik, der hat sie nicht wirklich verstanden."Quanten – und alle Materie und auch das Licht bestehen aus Quanten – benehmen sich unvorstellbar seltsam. Wenn ein Quant von A nach B fliegt, fliegt es nicht auf direktem Weg da hin. Auch nicht auf indirektem Weg. Ein Quant geht alle möglichen Wege! Zumindest müssen wir in der Rechnung alle möglichen Wege berücksichtigen, wenn wir die Geschehnisse richtig vorher sagen wollen. Dies ist die Idee der von Feynman entdeckten Pfadintegral Methode: Jedes Teilchen geht alle überhaupt möglichen Wege und zwar nicht nur durch den Raum, sondern auch durch die Zeit! – In manchen Fällen spielt es tatsächlich eine Rolle, dass ein Teilchen auch ‚in der Zeit rückwärts’ gehen kann. Wenn wir aber alle diese z. T. völlig verrückten Wege berücksichtigen, dann erreichen wir eine fantastische Genauigkeit in der Vorhersage. Die QED hat sich in allen nur denkbaren Experimenten bewährt und ihre Vorhersagen sind präziser als die irgendeiner anderen Theorie. (Wobei manche Astrophysiker diese Auszeichnung für die allgemeine Relativitätstheorie proklamieren).So kompliziert das alles klingt, Feynman schafft es, seine Idee allgemein verständlich zu erklären. Sein Werk besteht nämlich aus zwei Teilen: Er entdeckte erstens, wie die möglichen Wege in Teilstücke zerlegt werden kann. Und zweitens fand er zu jedem möglichen Teilstück einen mathematischen Term und er zeigte, wie diese Terme summiert werden müssen. In QED schildert er nur den anschaulichen Teil, diesen aber an einer ganzen Reihe interessanter Beispiele.Jedem Wegstück ordnet er einen Pfeil zu, eine sogenannte Amplituden. Im Lauf der Zeit rotieren die Pfeile, was insgesamt zu einer Welle durch die Raumzeit führt. Mit solchen rotierenden Pfeilen erklärt Feynman in Kapitel 2 auf brillante Weise das Hamiltonsche Prinzip der kleinsten Wirkung, wobei er diesen Begriff nicht verwendet. Dieses Prinzip stellt fest, dass Licht jeweils den kürzesten Weg von A nach B wählt. Dadurch, dass wir alle Wege berücksichtigen, erhalten wir also im Normalfall das Resultat, dass das Teilchen den kürzesten Weg zu gehen scheint.Ausführlich erklärt Feynman auch die von ihm erfundenen Feynman Diagramme. Natürlich reicht Feynmans Erklärung bei weitem nicht für ein Physikstudium. Wie bereits erwähnt arbeitet er in diesem Buch völlig ohne Formeln. Wer aber –wie ich- gerne die Grundidee einer Theorie kennt, bevor er sich in die Mathematik stürzt, findet mit diesem Buch eine wahre Perle.

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  • Rezension zu "QED" von Richard P Feynman

    QED
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. April 2011 um 10:39

    Feynman, QED...mehr muss ich ja wohl nicht sagen oder? :D

  • Rezension zu "QED" von Richard P Feynman

    QED
    HeikeG

    HeikeG

    24. May 2010 um 14:29

    Niemand wird es begreifen . QED - Quantenelektrodynamik - ein Wort, das einigen einen Schauer des Grauens über den Rücken laufen, andere wiederum völlig kalt lässt, weil sie mit diesem Begriff absolut nichts anfangen können. Hinter den drei Buchstaben verbirgt sich die seltsame Theorie des Lichts und der Materie oder richtiger, die Wechselwirkung zwischen Licht und Elektronen. . Richard Feynman, der für seine Beiträge auf diesem Gebiet 1965 den Physiknobelpreis erhielt, hat den Versuch unternommen, sein Forschungsgebiet so zu erklären, dass es auch Nichtphysiker verstehen können. Das Buch ist eine Zusammenfassung von vier Vorlesungen, die der er an der UCLA (University of California, Los Angeles) hielt. Auf erfrischende und verständliche Art und Weise beschreibt er Kompliziertes und reichlich Schwieriges einem fachlich nicht vorgebildeten Publikum. . Nach einem kurzen geschichtlichen Abriss, wie es zur Quantenelektrodynamik kam, nimmt Feynman den gewillten Leser in diese wundersame physikalische Welt mit und bittet seine „Schauspieler“ auf die Bühne. Elektronen und Photonen beginnen im „Quantenstil“ zu tanzen und miteinander zu agieren. Er erklärt das Phänomen des „Welle-Teilchen-Dualismus“ des Lichts, Interferenzen oder die partielle Reflexion von Photonen an Glasscheiben mittels vieler kleiner Pfeile - den so genannten Wahrscheinlichkeitsamplituden. Diese braucht man nur auf ein Blatt Papier zu malen, anschließend zu addieren und/oder multiplizieren und durch das Quadrat deren Resultierende kann man die Wahrscheinlichkeit des Eintritts eines bestimmten Ergebnisses berechnen. Dazu Feynman: „Ich erkläre Ihnen, was die Physiker machen, wenn sie das Verhalten der Natur vorhersagen. (...) Deshalb werden wir uns (...) nicht mit der Frage beschäftigen, warum sich die Natur so verhält, wie sie es tut. Es gibt keine brauchbaren Theorien, die das Warum erklären können.“ . Doch die ziemlich genaue Theorie der Vorhersage - eben die QED - weiß Feynman wunderbar und einleuchtend zu vermitteln, auch wenn der Preis für eine solch genaue Theorie die „Aushöhlung des gesunden Menschenversands“ zur Folge hat, so der Autor. „Wir müssen uns wohl oder übel damit abfinden, dass sich die Natur in höchst bizarren Verhaltensweisen gefällt: dass sich Wahrscheinlichkeiten erhöhen und aufheben, dass Licht von allen Teilen eines Spiegels reflektiert wird, dass sich Licht nicht nur geradlinig ausbreitet, dass sich Photonen schneller oder langsamer bewegen als mit der herkömmlichen Lichtgeschwindigkeit, dass Elektronen in der Zeit zurücklaufen können, dass Photonen in ein Positron-Elektron-Paar zerfallen und so fort. Nur so können wir einen Blick hinter die Kulissen werfen und erahnen, was in den meisten Fällen wirklich vor sich geht.“ Richard Feynman jedenfalls, hat mit diesem kleinen Buch das Tor des Verständnisses ein ganzes Stück weit geöffnet. . Der Leser sollte sich jedoch von der Vorstellung befreien, nach der Lektüre aus der wundersamen Welt der Quanten wie Phönix aus der Asche aufzusteigen und mit einem „Heureka! Jetzt ist mir alles klar!“ das Buch zuzuschlagen. Feynman warnt bereits im Vorwort vor zu viel Euphorie: „Der Stoff, den ich Ihnen vortragen will, wird den Physikstudenten erst im letzten oder vorletzten Jahr zugemutet - und Sie bilden sich ein, ich könnte ihn so darlegen, dass Sie ihn verstehen? Nein, Sie werden nichts begreifen, Warum aber unterziehe ich Sie dann der ganzen Mühsal? Warum sollen Sie dann die ganze Zeit hier sitzen und sich etwas anhören, was Sie nicht verstehen? Das eben ist meine Aufgabe, Sie zu überzeugen, nicht davonzulaufen, nur weil Sie es nicht begreifen. Sehen Sie, auch meine Physikstudenten verstehn es nicht. Und zwar, weil ich es nicht verstehe. Niemand begreift es.“ . Fazit: Die Effekte, die wir im Großen sehen, und die sonderbaren Phänomene, die wir im Kleinen beobachten, gehen gleichermaßen auf die Wechselwirkung zwischen Elektronen und Photonen zurück. Sie können letztlich alle von der Theorie der Quantenelektrodynamik beschrieben werden. Richard Feynman gibt in diesem Buch eine verständliche und einleuchtende Einführung in diese physikalische Theorie.

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