EIN VERGESSENES GEHEIMNIS AUF DEM DACHBODEN EINER ALTEN VILLA...
Richard, seine Frau Keri und ihre kleine Tochter Jenna leben in ziemlich beengten Verhältnissen. Als sie in der Zeitung die Anzeige der alten Dame Mary-Ann Parkin lesen, die während der Adventszeit Hilfe für Haushalt und Garten sucht und dafür eine Wohnung bietet, müssen sie nicht lange überlegen. Bald schon ziehen sie in der vornehmen Villa der Witwe ein. Zufällig findet Richard auf dem Dachboden eine kleine, kunstvoll verzierte Schatulle. Gerade rechtzeitig zu den Weihnachtsfeiertagen lässt ihr Inhalt Richard erkennen, wie sehr er den Blick für das Wertvollste im Leben verloren hat. Ist er womöglich gerade dabei, einen beinah unverzeihlichen Fehler zu begehen? (Verlagsbeschreibung)
Eine nette und gefühlvolle Kurzgeschichte hat Richard Paul Evans da geschrieben, die rund um die Weihnachtszeit spielt. Sie erschien im Original erstmals 1994, wirkte auf mich vom Stil her allerdings an vielen Stellen wie aus dem Jahrhundert davor.
Richard und seine Frau sind froh, als sie eines Tages in der Zeitung auf eine Annonce stoßen, in der Kost und Logis für die Mithilfe in Haushalt und Garten einer alten Villa geboten wird. Die Familie wohnt bedingt durch den geringen Verdienst Richards nämlich auf sehr kleinem Raum, und die heranwachsende Tochter wird bald schon ein eigenes Zimmer benötigen. Kurzerhand sagen sie der betagten Witwe zu, die die Zeitungsanzeige inseriert hat, und ziehen in der Adventszeit um.
Schnell freunden sich die drei mit der alten Dame an, die bislang seit dem Tod ihres Mannes ganz alleine in der großen alten Villa lebte, und nehmen bald schon alle Mahlzeiten gemeinsam mit ihr ein. Richard allerdings hat viel zu tun in seinem mittlerweile gut florierenden Geschäft, und fast unmerklich verbringt er immer weniger Zeit zu Hause. Durch Zufall stößt Richard auf dem Dachboden der alten Villa auf eine schön verzierte Schatulle mit weihnachtlichen Motiven, die seine Neugierde weckt. Darin findet er Briefe, deren Inhalt zunächst sehr geheimnisvoll klingt, die ihn schließlich aber darauf stoßen, was wirklich zählt im Leben...
Die Geschichte ist schön und traurig zugleich und passt stimmungsmäßig hervorragend in die Advents- und Weihnachtszeit. Herbert Schäfer liest die ungekürzte Hörbuchausgabe (2 Stunden und 10 Minuten) ruhig und nuanciert, was gut zu der leisen Erzählung passt.
Eine Hörempfehlung!
© Parden





























