Richard Phillips Rho Agenda - Das zweite Schiff

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Inhaltsangabe zu „Rho Agenda - Das zweite Schiff“ von Richard Phillips

Alle "Akte X"-Fans wissen: Über der Stadt Roswell ist vor Jahrzehnten ein UFO abgestürzt. Die Regierung weiß mehr, als sie zugibt. Die Außerirdischen sind unter uns. Sie sind gefährlich. Und jetzt kommt die Wahrheit endlich ans Licht ... "Rho Agenda", die gefeierte Bestsellerserie voller Action, Verschwörungen und außerirdischer Geheimnisse, ist in den USA ein Sensationserfolg und läutet ein neues Zeitalter der Science-Fiction ein.§Im Jahr 1948 landete ein Raumschiff im US-Bundesstaat New Mexico und verschwand sofort hinter den unüberwindlichen Mauern eines Geheimlabors. Seit diesem Tag hat das amerikanische Militär die außerirdische Technik erforscht, um sie für eigene Zwecke zu nutzen. Das sogenannte Rho-Projekt drang nie an die Öffentlichkeit. Nun, über sechzig Jahre später, glaubt die Regierung, alles über das fremde Schiff zu wissen. Doch dies ist ein fataler Irrtum. Denn es gibt ein zweites Schiff, das über Jahrzehnte in einem abgelegenen Canyon verschollen war. Und als drei Studenten es zufällig entdecken, stoßen sie auf ein Geheimnis, das alles infrage stellt, woran die Menschheit je geglaubt hat ...

Rasante und spannende Story, Gut und flüssig zu lesen - hat mir gerade mitgerissen!!

— Der-Lesefuchs
Der-Lesefuchs

Irgendwie nicht ganz das, was der Klappentext verspricht. Wenig SciFi, schleppende Handlung, viele Teenagerprobleme. Spannend geht anders!

— darkchylde
darkchylde

Akte X lässt grüßen!

— kaboe
kaboe

Ein interessanter aber nicht überzeugender Serienauftakt, der durchaus Potential aufweist, bei dem es aber noch an der Umsetzung hackt.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

stets ansteigende Spannung und zahlreiche interessante Perspektiven

— his_and_her_books
his_and_her_books

Von meiner Seite eine absolute Leseempfehlung für UFO & Akte-X Fans!

— Kaisu
Kaisu

Was geht vor in der "Area 51"? spannender SF mit etwas Längen.. Raumschiffe inclusive

— Buchraettin
Buchraettin

Stöbern in Science-Fiction

Star Kid

Gute Idee, aber schwache Umsetzung!

mabuerele

Extraterrestrial - Die Ankunft

Tolle Ideen, es fehlt aber an der Umsetzung.

Ginger0303

Ready Player One

Wer PC-Spiele aus den 90ern und dystopische Zukunftsaussichten mag, wird dieses Buch lieben

AndreaSchrader

Arena

Charaktere, Handlung und Aufbau waren einfach super. Die Geschichte rund um Kali konnte mich restlos begeistern. Ein großartiges Debüt!

denise7xy

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  • Fremde Technologien, außerirdisches Wissen, tolle Charaktere und spannende Entwicklungen!!

    Rho Agenda - Das zweite Schiff
    Der-Lesefuchs

    Der-Lesefuchs

    21. January 2016 um 13:16

    Zum Inhalt: Im Jahr 1948 landete ein Raumschiff im US-Bundesstaat New Mexico – und verschwand sofort hinter den unüberwindlichen Mauern eines Geheimlabors. Seit diesem Tag hat das amerikanische Militär die außerirdische Technik erforscht, um sie für eigene Zwecke zu nutzen. Das sogenannte Rho-Projekt drang nie an die Öffentlichkeit. Nun, über sechzig Jahre später, glaubt die Regierung, alles über das fremde Schiff zu wissen. Doch dies ist ein fataler Irrtum. Denn es gibt ein zweites Schiff, das über Jahrzehnte in einem abgelegenen Canyon verschollen war. Und als drei Studenten es zufällig entdecken, stoßen sie auf ein Geheimnis, das alles infrage stellt, woran die Menschheit je geglaubt hat ... Meine Meinung: Das Raumschiff ist schon lange gelandet, geborgen und hinter sicheren Türen für die Erforschung weg geschlossen - und doch ist man seit 1948 noch keinen Schritt weiter gekommen. Doch plötzlich hat ein Forscher den Geistesblitz und er schafft es tatsächlich, das Raumschiff zu öffnen und dan die Technologie zu kommen. Bald wird klar, dass diese Technik Lösungen für die Menschheit schafft, die das Leben um so vieles leichter machen. Die amerikanische Regierung beschließt sogar, diese neuen Technologien der Menschheit zur Verfügung zu stellen, und das (trotz massiver Bedenken und Lobbyisten) sogar kostenfrei!! Die erste Technologie ist die kalte Fusion, eine Methode der Energiegewinnung, die das gesamte Stromnetz auf den Kopf stellen wird. Gleichzeitig finden die Teenager Mark, Jennifer und Heather durch Zufall ein zweites abgestürztes Raumschiff. Da alle drei ausgezeichnete Tüftler und sind und sich technisch bestens auskennen, kommen sie schnell mit den technischen Gegebenheiten des zweiten Schiffes zurecht und machen eine erschreckende Festellung: Immer dort, wo das Rho-Schiff auftaucht, überleben die jeweiligen Planeten nur noch kurze Zeit. Die Jugendlichen fangen an, immer komplexere Synapsen im Gehirn zu entwickeln, so dass ihnen bestimmte Fähigkeiten (Sport, Mathematik, Sprachen) auf einmal extrem leicht fallen. Nun gilt es, die Erde zu retten und das Rho-Schiff zu stoppen... Der Autor hat mich in kürzester Zeit gefesselt. Er versteht es, mit kurzen Kapiteln den Spannungsbogen aufzubauen und immer weiter zu steigern. Dabei wird er nicht zu technisch, sondern lässt die Geschichte sich entwickeln. Ich habe schon lange keinen Scifi-Roman mehr so "verschlungen", wie dies bei Rho-Agenda: Das zweite Schiff der Fall war. Die Charaktere sind für mich sehr authentisch, soweit man dies sagen kann, wenn man ungeahnte synaptische Fähigkeiten entwickelt. Auf jeden Fall wirken die Gedanken und Handlungen sehr durchdacht und sind in sich schlüssig. Auch ohne, dass in dem Buch Außerirdische auftauchen, sondern "nur" die beiden Schiffe im Fokus stehen, ist die Story sehr gelungen. Die Szenarien wirken manchmal beängstigend und düster, werden dann aber schnell wieder faszinierend und mitreißend. Die technischen Wunderwerke auf dem Schiff könnten für mich wirklich in einiger Zeit existieren und machen Spaß auf die Zukunft. Ich freue mich auf die Fortsetzung, denn das Buch bildet nur den Auftrakt zu einer Trilogie. Ich bin gespannt, ob mich die nächsten Bände ebenso mitreißen können. Fazit: Fremde Technologien, außerirdisches Wissen, tolle Charaktere, spannende Erfindungen und auch ein wenig Spionage. Ich wurde mitgenommen auf eine rasante Reise durch einen Roman der eine Mischung aus Science fiction und Thriller darstellt. Die Seiten flogen nur so dahin, was für mich ein Ansporn ist, die Reihe weiter fortzusetzen. Ein deutliches JA und eine klare Leseempfehlung!!! 5 von 5 möglichen Sternen!!

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  • Spannend, aber mit wenig Tempo

    Rho Agenda - Das zweite Schiff
    kaboe

    kaboe

    04. March 2015 um 14:20

    "Das zweite Schiff" ist der erste Teil einer Trilogie und, wie es der Verlag selbst verlauten lässt, mehr Akte X als Star Trek. Daher finde ich den Stempel "Science Fiction" nicht ganz passend. Meines Erachtens passt Mystery deutlich besser, da das Buch Elemente aus verschiedenen Genres (Thriller, Science Fiction, vielleicht auch ein wenig Horror) erkennen lässt. Aber das ist eigentlich Nebensache. Also zum Wesentlichen: In New Mexico stürzten 2 Raumschiffe ab. Eines wurde von der Regierung gefunden und untersucht, das zweite Schiff lag lange verborgen in einer Höhle. 3 Jugendliche stoßen zufällig auf das Schiff und, da der familiäre Hintergrund stimmt (die Väter arbeiten in einem Forschungslabor, die Schule ist eine der besten des Landes, die Kinder sind so schon sehr schlau), entscheiden sich dazu den Fund geheim zu halten. Das stellt schnell ihr ganzes Leben auf den Kopf. Verschiedene Gruppen heften sich an die Fersen der jungen Leute, Mord und Totschlag, Intrigen, Verschwörungen und die Rettung der Welt. Alles auf einmal. Der Autor nimmt sich trotz der vielen Geschehnisse die Zeit seine Protagonisten ausführlich vorzustellen und ihre Entwicklung unter Einfluss des zweiten Schiffs zu schildern. Während man sich in einem Kapitel in einem Metzel-Thriller wähnt, liest sich das nächste wie ein Jugendbuch. Dann wieder geht es um höhere Mathematik, Physik und Weltraumreisen. Eine bunte Mischung, mal schnell, mal langsam erzählt. Mir gefällt das Buch ganz gut, da es einige meiner liebsten Genres bedient. Die Übersetzung von Richard Phillips Roman lässt sich gut lesen und es ist so viel Stoff vorhanden, dass es auch noch dicke für die Nachfolgebände reichen sollte. Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

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  • Rezension zu Rho Agenda: Das zweite Schiff von Richard Phillips

    Rho Agenda - Das zweite Schiff
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. October 2014 um 10:06

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog; Anima Libri - Buchseele Ich weiß wirklich nicht so recht was ich von diesem Auftakt von Richard Phillips Serie “Rho Agenda” halten soll. “Rho Agenda: Das zweite Schiff”war nicht schlecht, aber irgendwie… Ich hatte schon einige Probleme überhaupt in die Geschichte hineinzufinden. Ohne genau sagen zu können, woran es lag, fiel es mir einfach schwer eine Verbindung zu dieser Geschichte aufzubauen. Dabei ist Richard PhillipsIdee gar nicht so schlecht, die Plotidee hinter dem Auftakt der “Rho Agenda” ist vielversprechend und faszinierend, kommt aber durch die holprige Umsetzung nicht so recht zur Geltung. Das liegt vor allem daran, dass sich der gesamte Roman ein wenig so liest, als sei er lediglich ein Prolog, die Zusammenfassung des vorangegangenen Geschehens, das wichtig sein wird für die eigentliche Handlung. Denn ich hatte nicht das Gefühl, dass die Geschichte in diesem ersten Band so recht ins Rollen kommt, es ist eine gewisse Spannung da, es wird ein gewisser Konflikt aufgebaut, aber es gibt keinen Höhepunkt in der Handlung. Auch die Charaktere waren mir einerseits, jeder für sich genommen, recht sympathisch, ich fand sie interessant und gut ausgearbeitet, das Drumherum passte aber nicht, die Interaktionen der Jugendlichen wirkten nicht überzeugend und es mangelte an Gefühlen. Alles in allem ein interessanter aber nicht überzeugender Serienauftakt, der durchaus Potential aufweist, bei dem es aber noch ordentlich an der Umsetzung hapert.

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  • stets ansteigende Spannung und zahlreiche interessante Perspektiven

    Rho Agenda - Das zweite Schiff
    his_and_her_books

    his_and_her_books

    20. September 2014 um 16:25

    Inhalt: Seit 1948 liegt das zigarrenförmige Schiff nun schon im Los Alamos National Laboratory. Verschlossen, unbeschadet, weil niemand es zu öffnen vermochte. Erst durch einen neuartigen Versuch gelang es einem jungen Forscher, das Raumschiff zugänglich zu machen.  Nachdem das „Rho-Schiff“ öffentlich gemacht wurde, stoßen Heather und ihre Freunde Jennifer und Mark auf ein anderes Raumschiff in Donutform. Sie gehen an Bord und testen die seltsamen Kopfhörer aus. Sofort sind sie sich der Geschichte des Raumschiffs bewusst, wissen, dass es den Planeten vor dem zigarrenförmigen warnen wollte, einem Weltenzerstörer. Der Kontakt mit den außerirdischen Kopfhörern verändert die Jugendlichen. Sie entwickeln besondere Fähigkeiten, haben ein fotografisches Gedächtnis, sehen und tun Dinge, die weit über die Grenzen der normalen Menschen hinausgehen – und stoßen dabei auf Entwicklungen, die es aufzuhalten gilt.  Nur wie, ohne das „zweite Schiff“ an die Geheimdienste oder den zwielichtigen Forscher des Rho-Schiffes auszuliefern? Meinung: Der Klappentext machte mich so neugierig, dass ich mir die Story rund um die Raumschiffe nicht entgehen lassen konnte. Mit kurzen einleitenden Worten, die die wohl bekannteste „Ufo-Landung“ der Welt beinhaltete (übrigens dem Geburtsort des Autors!) – die perfekte Tarnung für die echte Landung ein Jahr später, springt Richard Phillips in die heutige Zeit. Genauer gesagt zu der Veröffentlichung der Informationen eines lange gehegten Geheimnisses: dem Rho-Raumschiff. Durch Zufall entdecken die drei Jugendlichen Jennifer, Mark und Heather, deren Väter im National Labortory arbeiten, eine geheime Höhle, die ein zweites Raumschiff beherbergt. Von diesem Moment an ist für die Jugendlichen nichts mehr wie zuvor. Sie entwickeln spezielle Talente, bringen ihre natürlichen Begabungen auf Spitzenleistung und forschen auf eigene Faust am Raumschiff. Dabei stoßen sie auf Zweifel an der Intension des Rho-Forschungsleiters. Das Ziel ist klar: Sie müssen die NSA informieren. Hierfür nutzen sie ihre speziellen neuen Talente, die jedes lebende Genie in den Schatten stellen würde. Dennoch kommen ihnen die Agenten auf die Spur – oder zumindest gewaltig nahe. Aber die Sache ist zu wichtig, um aufzugeben und schon stecken die drei in einem gewaltigen Komplott, stoßen auf Intrigen auf höchster Ebene und grausamen Machenschaften. Nach einem leichten Einstieg machte es mir der Autor zunehmend schwieriger, der Geschichte, speziell seiner wissenschaftlichen Seite, zu folgen. Durch ihre Begabungen setzen insbesondere die beiden Mädchen Dinge um, die nach aktuellem Stand der Wissenschaft lediglich in Theorieform bestehen. Richard Phillips begnügte sich jedoch nicht nur mit deren Erwähnung, sondern setzte auf Erklärungen, die an die Grenzen meiner Vorstellungskraft gerieten und mir teilweise Gehirnknoten verursachten (Quantenzwillinge, QZ-Schalter, Subspace und so einiges mehr), versuchte dabei jedoch immer, die gängigen Thesen zugrunde zu legen.  Abgesehen von diesem wissenschaftlich-technischen Info-Overkill, den man einfach akzeptieren muss, fand ich in „Rho Agenda“ eine durchaus lesenswerte Geschichte. Die Lösung der anfänglichen Probleme zieht wie ein Rattenschwanz weitere hinter sich her. Doch mit der Kombination der Genies dürfte die Lösung doch kein Problem sein, oder? Die Problem-Lösung-Strategie des Handlungsstranges der Jugendlichen sorgte mit der Zeit für etwas Langeweile. Dadurch kamen mir die anderen Perspektiven, die Intrigen bis in höchste Instanzen aufzeigten, Geheimdienstaktivitäten begleiteten bis hin zum Leben von fanatischen und schlichtweg durchgeknallten Charakteren gerade recht. Durch sie gewann das Buch enorm an Spannung, auch weil der Autor die großen Geheimnisse sehr lange verbergen konnte und die wahren Hintergründe so vieler Charaktere erst sehr spät aufdeckte.  Der Schreibstil ist – passend zum wissenschaftlichen Thema – eher nüchtern und kühl. Emotionen werden nur sehr schwer transportiert, was vielleicht auch an dem personalen Stil mit auktorialen Ansätzen liegen könnte. Nichtsdestotrotz fieberte ich mit den jugendlichen Helden, die zwar immer die passende Lösung heraufbeschwören konnten, denen ihr Forscherdrang dennoch alles andere als gut tat – von außen betrachtet. In den letzten Zügen mussten sie noch einmal alles geben und vieles durchleiden, ehe die Handlungsstränge zusammenflossen und zu einem vorerst beruhigenden Ende führten. Dennoch bin ich sehr gespannt auf „Rho Agenda – Immun“ – denn nach wie vor gibt es wichtige Menschen, die ein zu großes Interesse an den dunkelsten und zwielichtigsten Ergebnissen des Rho-Projekts haben. Urteil: „Rho Agenda – das zweite Schiff“ war für mich als Jugendbuchleserin alles andere als leichte Kost. Die wissenschaftlich-technische Seite war teilweise anstrengend und sorgte dafür, dass trotz der stets ansteigenden Spannung und den zahlreichen interessanten Perspektiven zähe Phasen entstanden. Dennoch war die Lektüre gut durchdacht und von unzähligen interessanten Wendungen durchzogen, dass ich knappe 4 Bücher vergeben kann. Die Reihe: 1. Rho Agenda – Das zweite Schiff 2. Rho Agenda – Immun 3. Originaltitel: Wormhole ©hisandherbooks.de

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  • Teenage Mutants

    Rho Agenda - Das zweite Schiff
    BlueNa

    BlueNa

    15. August 2014 um 19:18

    Die Teenager Heather, Mark und Jennifer leben in der Nähe des Los Alamos National Laboratory in New Mexico. Hier lagert das UFO, das 1948 über New Mexico abgestürzt ist und wurde seit dem von der US-Regierung geheim gehalten und von Wissenschaftlern erforscht. Nun findet der US-Präsident, es sei an der Zeit, die Existenz des UFOS und der Erkenntnisse, die die Wissenschaftler erlangt haben, mit der Welt zu teilen. Währenddessen finden die drei Freunde auf einer Tour eine merkwürdige Höhle, in der eine Sensation auf sie wartet: Ein zweites Raumschiff. Aus Angst, Ärger mit den Eltern und der Regierung zu bekommen, behalten sie den Fund für sich und erkunden das UFO auf eigene Faust… „Das zweite Schiff: Rho Agenda“ hat einige schlechte Kritiken auf diversen Bewertungsportalen erhalten, meiner Meinung nach zu Unrecht! Das Buch ist nämlich alles andere als Schlecht, doch es ist anders, als vom Verlag angepriesen. Wer Klappentext und Marketing rund herum in Augenschein nimmt, erwartet natürlich einen reinen Science-Fiction-Roman mit UFO- und Alien-Action, doch es ist ganz klar ein Jugendbuch! Hier kann ich die Sci-Fi-Leser durchaus verstehen, denn sie wollen reine Science-Fiction lesen und haben keine Lust auf Teenager-Schulprobleme und das ganze drum herum, was in einem Jugendbuch sonst noch so zur Sprache kommt. Wenn man „Das zweite Schiff“ als Jugendbuch liest, ist es spannend, actionreich und schön Sci-Fi-lastig, auch wenn man das Verhalten der Kids manchmal nicht ganz nachvollziehen kann. Aber es sind Kids, die handeln nun mal nicht immer logisch! Den Schreibstil des Autors fand ich angenehm zu lesen. Ich bin schnell in die Geschichte hinein gekommen und verfolgte die Verwicklungen rund um die drei Protagonisten mit Spannung. Ich fand es schön, endlich mal wieder ein Buch mit auktorialem Erzähler zu lesen und das Geschehen von außerhalb zu erleben. Sprachlich mag es keine Höchstleistung sein, aber zu fesseln vermag das Buch ungemein! Die Spannungskurve steigt auch kontinuierlich an und der Showdown hatte es wirklich in sich. Die drei Protagonisten waren mir von Beginn an sehr sympathisch. Das Augenmerk liegt bei Heather, obwohl die Geschwister Mark und Jennifer, die auch Heathers Nachbarn sind, auch viel Aufmerksamkeit erhalten. Die drei sind überdurchschnittlich begabte Teenager und befassen sich von Haus aus mit viel Wissenschaftskram, doch durch ihre Besuche im zweiten Schiff, entwickeln sie bemerkenswerte Fähigkeiten, die sie vor allen anderen geheim halten müssen, um sich und ihre Entdeckung nicht zu verraten. Hier greifen sie manchmal zu unlogischen und fragwürdigen Mitteln, aber wie oben schon erwähnt, handeln Teenager nicht immer logisch, sondern oftmals impulsiv, so dass ich die meisten Entscheidungen nachvollziehen, wenn auch nicht gutheißen konnte. Das Cover des Taschenbuchs gefällt mir ziemlich gut. Es ist nicht unbedingt ein typisches Sci-Fi-Cover, aber es mutet mystisch an und entwickelt einen Sog auf den Betrachter. Es dominieren die Farben schwarz und grün und man sieht eine schemenhafte Gestalt von Hinten, die in einem grünen Licht steht. Außerdem sind Häuser und eine Brücke zu erkennen. Fazit: „Das zweite Schiff: Rho Agenda“ von Richard Phillips, ist, wenn man es als Jugendbuch mit Sci-Fi-Einschlag betrachtet, ein richtig gutes, spannendes und actionreiches Buch, das den Leser wunderbar unterhalten kann. Ich freue mich auf den zweiten Teil und vergebe gute vier von fünf Sternen!

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  • Leseempfehlung!

    Rho Agenda - Das zweite Schiff
    Kaisu

    Kaisu

    Wer kennt sie nicht die Mythen und Erzählungen rund um Roswell und den (angeblichen) UFO-Fund im Jahre 1947 im Bundesstaat New Mexico? Ganze Serien haben sich damit beschäftigt und besonders "Akte X" mit ihrem Ermittler-Team Mulder & Scully wurde dafür bekannt, nach seltsamen Außerirdischen zu suchen.  Nun stellt man sich einmal vor, dies ist alles wirklich passiert. Es ist ein UFO abgestürzt, es wird bereits seit Jahren ausgiebig untersucht und die Menschheit soll es nun schonend erfahren. Schließlich kann man die Erkenntnisse über die Energien, die von dem Schiff ausgehen und Prinzipien der Energiegewinnung, von eben diesem, gut auf das aktuelle Leben ummünzen und es erleichtern. Doch was, wenn die Habgier gewinnt? Wenn alles nicht so läuft wie erwartet? Und was, wenn dieses UFO nicht das Einzige abgestürzte Objekt ist? Drei Teenager - Mark, Heather und Jennifer - Freunde, Nachbarn und Schulkameraden zugleich, machen auf einem ihrer Testflüge mit einem Modelflugzeug eine merkwürdige Entdeckung. Zunächst sind sie sich überhaupt nicht bewusst, was sie da gefunden haben, bis sie in das Innere vordringen. Die künstliche und befremdlich wirkende Beschaffenheit, die ausgehende Energie von diesem Objekt, macht ihnen jedoch schnell klar: Das ist eindeutig ein UFO und es hat wohl noch keiner eine Information darüber, dass es existiert! Raumschiff 2 ist geboren. Voller Freude, über dieses kleine Geheimnis, begeben sich die Drei nun regelmäßig zu dem Flugobjekt und lassen sich von dessen Apparaten und energetischen Schwingungen treiben. Plötzlich müssen sie jedoch feststellen, dass sich Dinge ändern. Ihre Wahrnehmung hat sich verändert. Mark wird zum Sport- und Sprach-Ass, Heather ein Mathegenie und Jennifer kann sich unzählige Daten merken und abspeichern, wie ein Computer. Sehen sie es zunächst als praktische Gabe an, stellen sich schon bald erste Probleme ein. Schließlich bleibt so etwas nicht lange unbemerkt. Gleichzeitig gerät das Projekt "Rho Agenda" rund um Raumschiff 1 leicht aus den Fugen. Der Vizepräsident und der Senator liegen sich in den Haaren und bald darf dies auch die Öffentlichkeit erfahren. Möchte der Senator - machtgierig und profitgeil - die fremden Technologien, in den Alltag umsetzen, so kontert der Vizepräsident mit seinem Gefolge, dass es noch nicht ausgereift und gefährlich ist. Und wie das in solchen Situationen nun mal ist, rollen Köpfe, Sympathie wachsen und fallen und letztlich ist die Bevölkerung, diejenige die leidet. So kann man es zumindest kurz zusammengefasst darstellen ohne zu viel zu verraten. Natürlich zieht sich dieser Machtkampf über mehrere Seiten und bauscht sich Stück für Stück auf, bis es zum Finale kommt.  Neben den Teenagern und den Mediengesichtern, kommen ab und an diverse Professoren und seltsame Gestalten zu Wort. Ebenso wird irgendwann das FBI eingeschaltet. Das mag im ersten Moment viel klingen und führt sicherlich zu der ein oder anderen verwirrenden Situation, weil man nicht auf Anhieb durchblickt, doch das legt sich schnell, sobald man die ersten Verstrickungen durchblickt.  Das Hauptaugenmerk liegt dabei immer auf Mark, Heather und Jennifer, die aus liebenden Familien kommen und quasi den Durchschnittbürger darstellen. Die Drei sind der konstante rote Faden in dem Buch. Ihre Gedanken und Ängste sind nachvollziehbar und man entwickelt rasch eine Symphatie für sie. Als dann ihre ersten Gegner auf der Matte stehen, kündigt sich das erste Showdown an. Man hängt mich den Lippen begierig am Text, um zu wissen, wie es endet. Natürlich werden in dem Buch nicht alle Fragen geklärt. Viele Dinge bleiben offen oder hinterlassen Fragen. Aber da "Das zweite Schiff" einen Serienauftakt ist, ist es nachvollziehbar und verständlich. Es wird in "Rho Agenda" wunderbar die Mystik um UFOs aufgelebt. Man fühlt sich in seine eigene Teenagerzeit zurückversetzt, als man den FBI-Agenten Scully und Mulder auf Schritt und Tritt folgte. Richard Phillips hat eine realistisch wirkende Welt erschaffen, in der der Absturz von Flugobjekten durchaus möglich ist. In der unsere Technologien sich dank, fremder Materie verbessern und entwickeln kann. Man hangelt sich flüssig lesend von Kapitel zu Kapitel und ist schon was enttäuscht, als es plötzlich zu Ende ist. Mich juckt es also auf jeden Fall schon mächtig in den Fingern, den nächsten Band zu lesen, welcher im Januar 2015 auf dem deutschen Markt erscheint. Neben dem ganzen Lob, gibt es leider auch einen Kritikpunkt, über den ich nicht hinweg schauen kann. Gerade als die Teenies ihre neuen Eigenschaften erkennen und erleben. "Darf" auch der Leser in ihr unerschöpfliches Wissen eintauchen. Für Physik- und Mathematik-Genies mag dies vielleicht ein Traum sein. Ich fühlte mich jedoch öfters überfordert, da Begriffe vorkamen, die mir einfach nichts sagten. Zwar wird indirekt durch die Figuren mit Nachfragen einiges geklärt und somit Wissenslücken geschlossen. Aber wer möchte in einem Science-Fiction Roman an ein Schulbuch erinnert werden, dass mit Fachjargon um sich wirft?  In diesen Momenten gerät natürlich der Lesefluss leicht ins stocken und man liest sehr langsam. Zum Glück kommen diese Momente selten vor und lassen im Laufe der Zeit stark nach. Daher gibt es für dieses Manko nur einen Punktabzug.  Alles in allem kann ich diese Buch Fans von Aliens und UFOs nur ans Herz legen! Ich hatte ab und an, wirklich das Gefühl, gleich kommen die beiden Agents aus Akte-X um die Ecke und mischen sich in das Geschehen ein. Wie oben erwähnt, freue ich mich auf Band zwei ("Immun") und kann Band eins ("Das zweite Schiff") Science-Fiction-Fans nur wärmsten ans Herz legen! 9 von 10 Punkten

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    • 2
    Floh

    Floh

    01. August 2014 um 07:56
  • Spannend mit etwas Längen... Welches Geheimniss findet sich in der " Area 51"?

    Rho Agenda - Das zweite Schiff
    Buchraettin

    Buchraettin

    Wer kennt den Begriff nicht „ Area 51“. Da kommen gleich die Bilder, Aliens, die Wüste, ein abgestürztes Raumschiff, Verschwörungstheorien. Die Geschichte erzählt die Erforschung des abgestürzten Raumschiffes, dass sich in der "Area 51" befindet. Das Projekt nennt sich „ Rho-Agenda“ und noch Jahre nach dem Fund und dem Absturz des Raumschiffes im Jahr 1948 geht die US- Regierung an die Öffentlichkeit mit den Erkenntnissen. Allerdings weiß niemand, das einige Jugendliche, deren Eltern an dem Forschungsprojekt beteiligt sind, durch einen Zufall noch ein Raumschiff entdeckt haben- ein zweites, aber ganz anderes Raumschiff. Sie erkunden es auf eigene Faust und machen dabei eine Entdeckung, die alles verändern wird. Ich fand allein das Thema äußert spannend. Raumschiffe, die Area 51, Verschwörungstheorien, das klingt sehr spannend. Auch die Geschichte beginnt wirklich fesselnd. Es wird aus verschiedenen Erzählsträngen erzählt. Die Sichtweise der Jugendlichen, die dieses zweite Raumschiff entdecken. Dann dieser merkwürdige Mann, welches Ziel verfolgt er? Und der Leiter der Forschungsgruppe, der anscheinend mehr weiß zu dem Raumschiff in der Area 51, als er zugibt. Zudem die beiden unterschiedlichen Raumschiffe, was hat sie veranlasst in das Sonnensystem zu fliegen? Es fesselt anfangs wirklich stark und lässt sich auch sehr gut lesen. Ich fand leider, dass diese Spannung dann im Lauf der Geschichte etwas nachlässt. Es war mir dann etwas zu langatmig erzählt und auch einige Verhaltensweisen der Protagonisten fand ich nicht so ganz nachvollziehbar. Insgesamt fand ich aber, es ein spannender SF Roman mit einer gelungenen Geschichte, die leider zwischendrin etwas schwächelt. Aber immer noch volle Leseempfehlung von mir.

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    • 2
  • Gute Idee, holprige Umsetzung

    Rho Agenda - Das zweite Schiff
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    15. June 2014 um 19:41

    INHALT "Im Jahr 1948 landete ein Raumschiff im US-Bundesstaat New Mexico – und verschwand sofort hinter den unüberwindlichen Mauern eines Geheimlabors. Seit diesem Tag hat das amerikanische Militär die außerirdische Technik erforscht, um sie für eigene Zwecke zu nutzen. Das sogenannte Rho-Projekt drang nie an die Öffentlichkeit. Nun, über sechzig Jahre später, glaubt die Regierung, alles über das fremde Schiff zu wissen. Doch dies ist ein fataler Irrtum. Denn es gibt ein zweites Schiff, das über Jahrzehnte in einem abgelegenen Canyon verschollen war. Und als drei Studenten es zufällig entdecken, stoßen sie auf ein Geheimnis, das alles infrage stellt, woran die Menschheit je geglaubt hat ..."Quelle Piper MEINE MEINUNG Mein letzter Sci-Fi Roman ist schon eine ganze Weile und als ich beim Stöbern über Rho Agendagelesen habe, hat mich die Neugierde gepackt. Es geht um ein Raumschiff, dass 1948 in New Mexico abgestürzt ist. Jahrzehnte lang haben Forscher versucht, es zu ergründen und die Technologien zu verstehen. Heute geht die Regierung mit der Entdeckung an die Öffentlichkeit und stellt im gleichen Zuge die Kalte Fusion vor - eine Technologie, die die Erbauer des Raumschiffes perfektioniert haben.  Was die Regierung nicht weiß: es gibt ein zweites Schiff. Heather und ihre Schulfreunde Jennifer und Mark finden es zufällig, als sie ein Modellflugzeug aus Versehen abstürzen lassen. Statt den Fund zu melden, wollen sie ihn für sich behalten. Sie erkunden das Schiff und probieren seine Technologie aus. Als sie sich einen Helm aufsetzen, werden ihre Gehirne mit dem Schiff gekoppelt - die Folgen sind unglaublich. Die drei haben plötzlich Fähigkeiten, die sie nie für möglich gehalten hätten. Ihre Gehirne sind so leistungsfähig wie bei keinem anderen Menschen.  Im Grunde spielt das eigentliche Schiff, das Rho-Schiff nur eine untergeordnete Rolle. Das Hauptaugenmerk liegt auf Heather und ihren Freunden, und wie sie sich verändern. Sie sind besessen von dem zweiten Schiff. Nach und nach geraten sie in sehr abstruse Verwicklungen mit der NSA und dem Wissenschaftler, der das Rho-Schiff untersucht.  Leider wird extrem viel im Zeitraffer erzählt und die Geschichte liest sich fast über die gesamte Länge wie eine Zusammenfassung. Beziehungsweise wie eine zusammengefasste Einleitung, denn zu einem richtigen Höhepunkt kommt das Ganze nicht. Man merkt, dass der Autor viel Ahnung von der Materie hat, über die er schreibt und ich muss gestehen, dass ich vieles von dem, über das die Teenager reden, nicht verstanden habe. Es ist an vielen Stellen sehr wissenschaftlich. Was man in dieser Geschichte leider nicht findet ist dramaturgisches Geschick. Wie schon erwähnt, liest es sich mehr wie eine Zusammenfassung als wie eine Geschichte. Die Distanz zu den Figuren, selbst zu Heather bleibt groß. Es wird extrem viel im Zeitraffer erzählt und zusammengefasst, sodass es kaum möglich ist, einen besonderen Moment gemeinsam mit den Figuren zu erleben. Obwohl der Schreibstil nicht schlecht ist, ist die ganze Geschichte einfach zu nüchtern runtererzählt, um spannend zu sein. Es fehlen Emotionen und vor allem fehlt ein Höhepunkt, auf den hingearbeitet wird. Ich kann keinen Spannungsbogen finden, die Handlung plätschert einfach auf gleichem Niveau vor sich hin und auch aus.  Die ganze Idee um das zweite Schiff ist interessant und spannend, der Ansatz ist gut, es gibt einen hohen Wissenschaftsanteil (das muss man mögen), doch dramaturgisch gesehen ist dieses Buch ein absoluter Reinfall. Es ist einfach langweilig geschrieben. Ich bin hin- und hergerissen, ob ich eine eventuelle Fortsetzung  Immun (voraussichtlich Januar 2015) lesen möchte oder nicht. 

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