Richard Powers Das Echo der Erinnerung

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Inhaltsangabe zu „Das Echo der Erinnerung“ von Richard Powers

'Eine halbe Million Kraniche auf einem tausend Meilen langen Zug entlang einer Route, die sie von ihren Eltern erlernt hatten. Pünktlich wie ein Uhrwerk kamen sie jedes Frühjahr zu diesem winzigen Flecken des Flusses. Der Anblick war unglaublich und die Vorstellung davon verwegen. Das schien mir wie der Beginn zu einer Geschichte.' Richard Powers Ein Geschwisterpaar, ein mysteriöser Unfall, eine verlorene Erinnerung und das Rätsel der Ankunft. Nach seinem Bestseller 'Der Klang der Zeit' erforscht Richard Powers in seinem neuen Roman das, was Familien im Innersten zusammenhält – die Sehnsucht im Echo der Erinnerung.

Beindruckend und beklemmend zugleich!

— StMoonlight

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  • Bedrückend schön

    Das Echo der Erinnerung

    StMoonlight

    17. February 2016 um 16:12

    Der junge Amerikaner Mark hat in eisiger Nacht auf einer einsamen Landstraße einen sehr schweren Autounfall. Nur der Anruf eines Unbekannten beim Rettungsdienst sorgt dafür, dass der Mann noch lebend geborgen wird. Mark ist sehr schwer verletzt und liegt sehr lange im Koma. Seine Schwester Karin wacht an seiner Seite, denn ihr Bruder ist das einzige was ihr noch geblieben ist. Umso tragischer wird es als Mark erwacht und seine eigene Schwester nicht mehr erkennt. Er hält die Frau für so etwas wie eine Doppelgängerin seiner echten Schwester. Sehr schnell  wächst in Mark die Vorstellung heran das er überwacht wird: von Karin, von seinen Freunden, selbst seine Hündin ist seiner Meinung nach die Echte. Wer immer ihn überwacht hat alles nachgebaut, die ganze Stadt, samt den Menschen! Der Autor hat hier einen sehr verstrickten und beklemmenden Roman geschaffen. Als Leserin fühlte ich mit Karin, aber auch Mark und Daniel. Ich konnte mich in so ziemlich jede Lage der Protagonisten versetzen. Leider sind die meisten jedoch eher oberflächlich ausgearbeitet. Bei der ein oder anderen Person, z.B. Daniel oder auch Pflegerin Barbara hätte ich mir einfach mehr „Tiefgang“ gewünscht. Eine wirklich schöne und berührende Geschichte. Hier sind das Krankheitsthema und der Naturschutz in einem Roman verarbeitet wurden. Wissenschaftliche Fakten sind verständlich erklärt, doch leider sind viele Charaktere nur oberflächlich beschrieben und wirken lieblos. (Als hätte der Autor ihnen keine „Seele“ gegeben.) Dazu streckt sich die Geschichte sehr weit. Viel überflüssiger Text macht das Lesen eher anstrengend als zum Genuss.

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  • spannend und tiefgründig

    Das Echo der Erinnerung

    Skrutten

    22. September 2014 um 16:53

    Von meinem Lieblingsautor Richard Powers habe ich auch nichts anderes erwartet, als daß er einen spannenden und alles andere als flachen Roman schreibt! Ich mag die Zweifel und Verwirrungen der Hauptfiguren! Dabei geht die Sympathie für sie nicht verloren. 

    Schon zum zweiten Mal gelesen!

  • Rezension zu "Das Echo der Erinnerung" von Richard Powers

    Das Echo der Erinnerung

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. March 2012 um 09:20

    Inhalt: Mark hat einen schweren Autounfall: Er überschlägt sich, nachts, auf einem Highway inmitten der USA, alleine, in der Öde der Landschaft. Er wird gerettet, erfährt aber - verursacht durch eine Druckzunahme im Kopf - eine Hirnschädigung. Nach dem Koma ist Mark nicht mehr Mark. Seine Schwester tut alles für ihn, um ihm sein Leben nach dem Krankenhausaufenthalt zu ermöglichen. Das tragische: Mark erkennt sie nicht mehr als seine Schwester, sondern vermutet eine CIA-Agentin in ihrer Personen, die schauspielerisch geschult worden ist, um seine Schwester zu imitieren. Um ihn zu beschatten. Warum? Er lebt nun mit dem "Capgras-Syndrom". ** ** ** ** ** ** *** Schreibstil: Fast nur indirekte Rede. ** ** ** ** ** ** *** Quintessenz: Die Geschichte ist im Grunde spannend und interessant, weil ich dem Autor unterstelle, viel Fachwissen sich angeeignet zu haben, um dieses Buch zu schreiben. Will sagen, dass ich glaube, dass alle Krankheitsbilder, die im Buche auftauchen, auch existieren. In diesem Sinne ist es eigentlich kein Roman, sondern fast ein Buch, das zur medizinischen Fachliteratur gehören kann. Denn es werden so viele Details und Fallbeispiele genannt und eingebaut, dass sich dieses Buch für meinen Geschmack darin verliert. Es ist verliert sich in Details. Der Erzählstrang der Geschichte kommt kaum vom Fleck. Der Kern der Geschichte ist mit Nebenschauplätzen so umschnürrt, dass er sich mir nicht entfalten konnte. Das Buch ist in 5 Unterbücher unterteilt. Hat man das erste und letzte gelesen und zwischen drin mal ein Blick reingeworfen, hat man die Geschichte schon gelesen. Trotzdem konnte ich es nicht zu Seite legen, weil ich wissen wollte, wie es ausgeht. Ziemlich nebulös, kratz kurz am Eindruck eines Krimis vorbei, mehr aber auch nicht. ** ** ** ** ** ** ***

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  • Rezension zu "Das Echo der Erinnerung" von Richard Powers

    Das Echo der Erinnerung

    BettyBlue

    31. August 2010 um 14:31

    Eine unheimlich tolle und wunderbar geschriebene Geschichte: In einem kleinen Ort im Mittleren Westen der USA, rasten jedes Jahr einige Wochen lang eine halbe Million Kraniche auf ihrem langen Weg gen Norden. Hier hat Mark, ein Mann Ende 20, in einer Februarnacht einen schrecklichen Unfall, den er nur ganz knapp überlebt. Als er im Krankenhaus eingeliefert wird hat er einen Zettel bei sich auf dem steht: "Ich bin Niemand aber heute nacht auf der North Line Road führte Gott mich zu dir damit du leben kannst und jemand anderen zurückholen" Wer diesen Zettel geschrieben hat ist das große Rätsel des Buches (mit unglaublicher Auflösung). Marks entfremdetete Schwester Karin (die einzige Verwandte die er noch hat) lässt alles stehen und liegen um in ihre alte (ungeliebte) Heimat zurückzukehren und ihm zur Seite zu stehen. Sie kämpft, hofft, leidet - tut alles was sie nur kann. Doch als Mark endlich zu sich kommt erkennt er sie nicht mehr. Nein, keine Amnesie. Er weiß dass er eine Schwester hat, er glaubt nur nicht dass sie diese Schwester ist. Er hält sie für eine feindliche Doppelgängerin. Doch Karin gibt nicht auf und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise durch die Landschaft der Erinnerung und des Verstandes, in die Windungen unseres wundersamsten und noch lange nicht völlig erforschten Organs - des Gehirns, welches uns manchmal so grausam täuscht.

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  • Rezension zu "Das Echo der Erinnerung" von Richard Powers

    Das Echo der Erinnerung

    Xirxe

    01. November 2009 um 15:30

    Powers mehr als 500 Seiten starker Roman hat, neben der eigentlichen Handlung, auch zwei große Themen der Menschheit zum Inhalt: Was macht den Mensch zum Individuum? Und die Zerstörung der Umwelt durch den Menschen. Marc, der nach einem mysteriösen Unfall die ihm gefühlsmäßig am nächsten stehenden Menschen und Dinge nicht mehr erkennt (er glaubt, es sind Doubles bzw. Nachbauten), wird von seiner Schwester Karin aufopferungsvoll umsorgt. Karin ist dafür zurückgekommen in ihre Heimatstadt Kearney, aus der sie vor Jahren floh - vor der eigenen Familiengeschichte. Zurück muss sie erkennen, dass sich nichts geändert hat - all ihre Probleme treten wieder zutage. Sie bittet einen bekannten Neurologen wegen ihres Bruders um Hilfe, der aus Interesse an diesem Fall aus dem fernen New York anreist - und ebenfalls mitten in eine Lebens- und Sinnkrise gerät. Als roter Faden zieht sich durch diesen Roman der Zug der Kraniche, der jährlich (auch zum Zeitpunkt des Unfalls) Halt an einem Fluss in der Nähe von Kearney macht und die Kleinstadt so für einige Wochen zur Attraktion von Touristenmassen wird. Doch durch den sinkenden Wasserpegel sind die seit Urzeiten auf dieser Route ziehenden Kraniche gefährdet, was sich durch geplante Bauvorhaben noch verschlimmern würde. Schwerpunkt des Buches ist die Bruder-Schwester-Beziehung, die nicht nur durch Marcs anhaltende Verletzung belastet ist, sondern auch durch Karins persönliche Schwierigkeiten. Ihr Zwang, von allen gemocht zu werden, nie gut genug zu sein, verstärkt sich durch Marcs Krankheit noch. Durch die Einbeziehung des Neurologen werden geschickt ausführliche und gut verständliche neurologische Fallbeschreibungen miteinbezogen, die bei mir besonders einen Eindruck hinterließen: Wie fragil unser Gehirn und damit unsere Persönlichkeit ist. Nur eine kleine Störung - und wir erkennen unsere Umwelt nicht mehr, unseren eigenen Körper, sehen Bilder die Andere nicht sehen und und und. Erschreckend! Durch den wiederholten Wechsel der Perspektiven (Sicht Marcs, Karin, Neurologe, Kraniche) erhält man einen guten Einblick in die jeweiligen Personen. Spannung erhält der Roman durch den ungeklärten Unfallhergang. War es ein Selbstmordversuch, waren seine Freunde eventuell daran beteiligt, vielleicht sogar eine Verschwörung? Und was ist mit Barbara, der mysteriösen Schwesternpflegerin, die mehr zu sein scheint als das was sie vorgibt? Und von wem stammt der rätselhafte Zettel an Marcs Krankenbett? Fragen, die genügend Stoff für einen Kriminalroman bieten würden, hier jedoch mehr am Rande vorkommen. Alles in allem: Von allem etwas - und damit vielleicht etwas zuviel. Das Buch liest sich gut weg, es ist spannend genug dass man dran bleibt, aber so richtig der Schmöker ist es nicht.

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  • Rezension zu "Das Echo der Erinnerung" von Richard Powers

    Das Echo der Erinnerung

    lilamonalisa

    18. October 2009 um 20:00

    immer noch grossartig erzählt,aber schwächer als "der klang der zeit".eine schwester kommt in ihre heimat zurück,als ihr bruder schwer verunglückt. es geht um erinnerungen und familie. etwas wirr ist die drogenerfahrung des bruders und die einflechtung des vaters.

  • Rezension zu "Das Echo der Erinnerung" von Richard Powers

    Das Echo der Erinnerung

    susisanne

    11. July 2008 um 20:30

    Für Fans von "Der Schwarm" sicher interessant, viele Fakten über das menschliche Gehirn

  • Rezension zu "Das Echo der Erinnerung" von Richard Powers

    Das Echo der Erinnerung

    dame

    20. June 2008 um 18:54

    unglaublich anders als "der klang der zeit" aber mindestens ebenso faszinierende geschichte

  • Rezension zu "Das Echo der Erinnerung" von Richard Powers

    Das Echo der Erinnerung

    MonaMayfair

    26. May 2008 um 22:13

    der autor kennt sich mit worten super gut aus.. mich hat das buch sehr berührt.. dass mark sein eigene schwester nicht mehr erkennt bzw. sie für einen agenten hält, war für mich sehr belastend und ich konnte irgendwie nicht so schnell lesen, wie ich eigentlich wollte.. gegen ende ist die geschichte aber ziemlich abgeflacht und landet somit bei drei sternchen..

  • Rezension zu "Das Echo der Erinnerung" von Richard Powers

    Das Echo der Erinnerung

    Boris

    15. January 2008 um 19:22

    Der Roman spielt mitten in Amerika, geografisch, spielt 2002-2003, zeitlich. Das ist die Folie, vor dem die Geschichte der Schluters spielt. Ein Bruder erkennt seine Schwester nach einem Unfall nicht mehr, findet sie und seine ganze Umwelt, ausgetauscht, ersetzt durch Kopien. Die Verwirrung Amerikas nach dem Anschlag auf die Twin Towers ist das Thema, nie vordergründig, nach Aktualität heischend, aber immer subkutan vorhanden. Ich habe bisher keinen Roman über 9/11 gelesen -DeLillo fehlt mir noch- der so genau die Stimmung dieser Zeit einfängt. Natürlich schreibt Powers ungemein packend und präzise. Einen kleinen Einwand gibt es doch: Manchmal geht mit ihm sein Fachwissen über Hirnforschung durch, dort könnte man meiner Meinung nach etwas kürzen. Sonst: Was die Lage des Landes von Richard Ford für die Zeit vor 9/11 ist, ist Das Echo der Erinnerung für die Zeit danach. Great American Novel.

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  • Rezension zu "Das Echo der Erinnerung" von Richard Powers

    Das Echo der Erinnerung

    dzaushang

    19. October 2007 um 11:41

    Alles beginnt mit einem Autounfall im Winter.Nur warum landet Mark im Strassengraben?Wer findet und rettet ihn dort vor dem sicheren Tod?Er selbst kann darüber keine Auskunft geben. Er erinnert sich nicht mehr, er erkennt selbst Karin, seine Schwester, nicht mehr,erklärt sie zur fremden Person. Und was hat es mit diesem Zettel und seiner mysteriösen Botschaft auf sich?: "Ich bin Niemand aber heute Nacht auf der North Line Road führte Gott mich zu dir damit du leben kannst und jemand anderen zurückholen".Karin kümmert sich über ein Jahr lang aufopferungsvoll um ihren Bruder,kündigt ihren Job,verkauft ihr Haus und zerbricht beinahe an der Erfahrung, dass ihr Bruder sie für eine Kopie seiner Schwester hält.Selbst als er das Krankenhaus, geheilt von den äußeren Verletzungen,verlassen darf, bleiben die Zweifel,was, von dem was er dann vorfindet, Original oder doch nur eine Kopie ist. Er ist Gefangener des Capgras-Syndroms. Was hat es damit auf sich?Karin betritt Schritt für Schritt die für sie unbekannte Welt der Hirnforschung, der Neurologie. Sie verschlingt alle Bücher dazu, versucht zu verstehen was mit ihrem Bruder geschehen ist,nimmt in höchster Not sogar Kontakt zu einem berühmten Hirnforscher auf, versucht ihn für den Fall ihres Bruders zu interessieren.Und tatsächlich er kommt, hat aber im wesentlichen nur seine eigenen Ideen und Pläne im Kopf.Doch damit ist noch lange nicht Schluß mit den Verstrickungen,Verwirrungen.Der Leser wird unweigerlich immer tiefer mitgerissen in einen Strudel aus Vergangenheit, Freundschaft, Geschwisterliebe, Neurologie und Intrige.Über all diesen menschlichen Dramen hinweg wird die wunderschöne Geschichte von den Kranichen erzählt,die seit Urzeiten alljährlich,auf ihrem Vogelzug,am Ort des Dramas landen und deren Existenz,wie kann es anders sein,auch durch menschliche Machenschaften bedroht ist. So wie die Vögel auf ihrer Reise kommen und gehen so kommen und gehen letzlich auch die Menschen. Was bleibt?Vielleicht einzig die Frage danach:Was ist Original,was Kopie?Auf über 500 Seiten wird eine packende Geschichte erzählt,der Leser erleidet fast die Qualen der Schwester um ihren Bruder,vollzieht alle ihre Bemühungen um Klarheit und Wahrheit mühelos nach.Er wird imer wieder angestiftet im Internet nach Spuren zu suchen:über Goggle Earth erschließt er sich die Landschaft des Geschehens.Er sammelt Informationen über den Flug der Kraniche,über die neuste Hirnforschung,über Capgras,über den Menschenschlag im Mittleren Westen der USA.Und dann stürzt er sich wieder in die Lektüre.Was kann man mehr über ein gutes Buch aussagen.

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  • Rezension zu "Das Echo der Erinnerung" von Richard Powers

    Das Echo der Erinnerung

    HeikeG

    18. April 2007 um 19:19

    Ich bin Niemand... ...so beginnen die Worte eines mysteriösen Zettels, der uns durch den ganzen Roman begleitet. Über 700 Seiten hat dieses Buch, und keine Seite ist zuviel! Ich habe es begonnen zu lesen und konnte nicht mehr aufhören. Es ist eine faszinierende Reise ins Ich, in unser Bewusstsein. Wieso ein anderer Rezensent dieses Werk als Redundanz der Redundanz bezeichnet, ist mir unerklärlich. Powers Schreibstil ist grandios. Er schafft es, dass man, nachdem man einen Absatz gelesen hat, inne hält, um die Gewalt der Worte noch einmal zu verinnerlichen, sie in sich aufzusaugen. Erzählt wird die tragische Geschichte eines amerikanischen Geschwisterpaares - Mark und Karin Schluter. Der Bruder hat durch einen Verkehrsunfall sein emotionales Gedächtnis verloren und erkennt seine Schwester sowie alles was er vorher liebte nicht mehr wieder. Karin dagegen gibt alles auf, nur um ihren Bruder zu pflegen, um seine Liebe wiederzugewinnen, um anzukommen - wo sie nie war. Und dann ist da noch der zu Hilfe gezogene berühmte Neurowissenschaftler Weber, der wiederum, je mehr er in diesen "Fall" verstrickt wird und je mehr Mark sich wieder zu erinnern scheint, sein inneres Gleichgewicht verliert. Nur - war es überhaupt ein Gleichgewicht oder doch eher Pseudo-Zufriedenheit, auf der er sich jahrelang ausgeruht hat? Barbara, die geheimnisvolle Pflegerin, scheint der ruhende Pol in dieser Geschichte zu sein. Eine Frau, die im Reinen mit ihrem Ich ist... oder ist dies auch nur zur Schau getragene Gelassenheit, um etwas anderes zu verbergen? Spannung, Tragik, große Emotionen, wunderbar skizzierte Menschenportraits, wissenschaftliche Details der Neurologie neben grandiosen Naturbeschreibungen durchziehen den Roman und verweben alles miteinander. Faszinierend - der sich jedes Jahr wiederholende Zug der Kraniche, welcher jedes Kapitel einleitet und wie ein roter Faden durch die Erzählung führt. Ich bin tief beeindruckt von diesem Buch!

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  • Rezension zu "Das Echo der Erinnerung" von Richard Powers

    Das Echo der Erinnerung

    LoK

    11. December 2006 um 10:22

    Dieses Buch bringt einen zum Nachdenken über das eigene Denken und über die eigene Erinnerung. Plötzlich wird bewusst, dass das Leben vielleicht doch ganz anders gewesen sein könnte.

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