Richard Preston

 3,8 Sterne bei 226 Bewertungen
Autor*in von Cobra, Hot Zone und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Richard Preston

Richard Preston, 1954 in Cambridge geboren, studierte Naturwissenschaften und wurde an der Princeton University promoviert. Er veröffentlichte mehrere Bestseller, darunter "Hot Zone", der sich mehr als 2,5 Millionen Mal verkaufte und in über 30 Sprachen übersetzt wurde; er wurde u.a. mit dem American Institute of Physics Award und dem National Magazine Award ausgezeichnet. Preston lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Hopewell, New Jersey.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Richard Preston

Cover des Buches Micro (ISBN: 9783453436633)

Micro

 (73)
Erschienen am 09.09.2013
Cover des Buches Hot Zone (ISBN: 9783426787694)

Hot Zone

 (61)
Erschienen am 03.11.2014
Cover des Buches Cobra (ISBN: 9783426619520)

Cobra

 (63)
Erschienen am 01.09.2001
Cover des Buches Superpox (ISBN: 9783548366746)

Superpox

 (10)
Erschienen am 01.08.2004
Cover des Buches Das Boot der Träume (ISBN: 9783596164592)

Das Boot der Träume

 (0)
Erschienen am 01.11.2006
Cover des Buches The Hot Zone (ISBN: 143950315X)

The Hot Zone

 (8)
Erschienen am 26.06.2008
Cover des Buches Micro (ISBN: 9780060873172)

Micro

 (2)
Erschienen am 25.09.2012

Neue Rezensionen zu Richard Preston

Cover des Buches Micro (ISBN: 9783453436633)
FrauSchafskis avatar

Rezension zu "Micro" von Michael Crichton

Hollywood-Blockbuster in Buchform
FrauSchafskivor 4 Jahren

Ich beschwere mich ja häufig darüber, dass Klappentexte viel zu viel vom Handlungsverlauf verraten und das Lesevergnügen schmälern. Bei diesem letzten Buch des mittlerweile verstorbenen Autors Michael Crichton ist der Klappentext so gut umgesetzt, dass man zwar neugierig wird, aber eigentlich keine Ahnung hat, was hier auf einen zukommt. Und das war auch gut so. Denn andernfalls hätte ich den Tec-Thriller vielleicht nicht gelesen.

 

Das liegt einfach daran, dass die Idee, die der Autor aufgreift, nicht neu ist, in der ein oder anderen Form bereits x-fach umgesetzt wurde. Welche das genau ist, möchte ich an dieser Stelle aber nicht verraten, denn sonst würde ich genau das tun, was der Klappentext so gut vermeidet: spoilern. Es sei aber soviel gesagt: Ich habe das mehr als 500 Seiten starke Buch an nur einem Tag gelesen - und so etwas tue ich nicht oft. Aber es passte einfach alles. Klar hatte ich auch einen guten Tag erwischt, an dem keine Verpflichtungen auf mich warteten, dennoch braucht es schon einiges, um mich bei der Stange zu halten. Und genau das hat dieses Buch. Es ist spannend, aber auch brutal, hat fantastische technische Einfälle und vor allem ist es so bildlich detailliert beschrieben, dass ich jetzt noch immer die einzelnen Szenen im Kopf habe. Ganz so, als hätte ich einen Film gesehen und kein Buch gelesen. Genau das hat mich an der Schreibweise Crichtons schon immer fasziniert - Dino Park und der Folgeband gehören auch heute noch zu meinen absoluten Lieblingsbüchern.

 

Fazit: Wer Hollywood-Blockbuster in Buchform erleben möchte, ist bei Crichton genau richtig. Natürlich darf man hier keinen Tiefgang erwarten, dafür aber echtes, kurzweiliges Kopfkino zum mitfiebern, das immer wieder interessante technische Innovationen zum Thema hat. Ich vergebe zwar nur 3,5 Sterne, das beinhaltet für Fans aber dennoch eine unbedingte Leseempfehlung.

 

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Cover des Buches Micro (ISBN: 9783896674296)
meisterlampes avatar

Rezension zu "Micro" von Michael Crichton

MIcro
meisterlampevor 4 Jahren

Inhaltsangabe:
Honolulu, Hawaii. Drei Männer liegen tot auf dem Fußboden eines verschlossenen Büros – keine Einbruchspuren, keine Tatwaffe. Nur die extrem feinen Schnitte, die die Leichen überziehen, liefern einen ebenso grausigen wie rätselhaften Hinweis. Sie und der mit bloßem Auge kaum zu erkennende klingenbewehrte Roboter ...

Meine Meinung:
Das Buch ist in 3 große Abschnitte gegliedert, die nochmals in Kapitel unterteilt sind. Der erste Abschnitt versprach zunächst eine Art Forschungs-Reise der Studenten nach Hawaii, um dort das "Innenleben" von Nanigen kennenzulernen. Man erfährt etwas über die Forschungsarbeiten der jungen Leute, diesen Abschnitt fand ich am spannendsten. Es kommt aber alles ganz anders und der Leser ist mitten in einer gefühlt langen und schwierigen "Expedition" der inzwischen auf Millimetergröße geschrumpften Personen, die aufgrund diverser Vorfälle und Angriffe immer weniger werden. Die beiden anderen Abschnitte ziehen sich etwas, obwohl den Minimenschen doch einiges passiert, im Wege steht und ständig neue Herausforderungen auf sie warten. 
Man muß sich nicht in den Fachgebieten der Studenten auskennen, um dem Fachjargon folgen zu können. Die Insektenwelt ist wahnsinnig vielfältig und aufregend, trotzdem möchte ich den diversen Tierchen weder in Mikrogröße noch in meiner tatsächlichen Größe begegnen....Es ist interessant zu lesen, auf was sich Nanigen  spezialisiert hat, kann das Wirklichkeit werden? Und sind Menschen wirklich so skrupellos wie Vin Drake? 
Allerdings ist nicht alles ganz flüssig und hakt immer mal wieder.  
Für die Idee dieses Thrillers, der dennoch spannend und beängstigend zugleich ist, gebe ich noch 4 Sterne.

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Cover des Buches Hot Zone (ISBN: 9783426620243)
angeltearzs avatar

Rezension zu "Hot Zone" von Richard Preston

Hot Zone
angeltearzvor 5 Jahren

Ich kann mich nicht daran erinnern überhaupt schon mal einen Tatsachen-Thriller gelesen zu haben. So richtig konnte ich mir auch nicht vorstellen, was mich erwartet. Ein Thriller, der über die Ebola-Epidemie berichtet. Okay, das klang sehr viel versprechend. Ich finde es unheimlich interessant, wenn der Thriller über Epidemien geht. Nichts ist unberechenbarer und grausamer als eine Krankheit, die fast zu 100% tödlich ist und sich nicht aufhalten lässt. Der absolute Horror.
Ein Tatsachen-Thriller bedeutet, dass der Autor erzählt, was er erlebt hat. Er schreibt, das es die “Charaktere” alle gibt. Er hat sich deren Geschichte erzählen lassen. Hier und da Namen geändert, weil diese Menschen nicht gefragt werden konnten oder nicht genannt werden wollten. Es ist praktisch ein Interview in eine Geschichte bzw. ein Buch verpackt. Nebenbei bereits der Autor noch einige Orte und beschreibt das ausführlich. Ich finde diese Art von Thriller genial, weil es halt diese Realität mir sich bringt. So dass es irgendwie gleich noch gruseliger ist. Man hat beim Lesen immer im Hinterkopf, dass das es wirklich passiert ist, was ich da lese. Einerseits sehr interessant, andererseits sehr beängstigend. Ich muss aber ehrlich gestehen, dass ich mit mir selber kämpfen muss, um die Fakten in dem Buch als Wahr anzusehen. Obwohl es absolut wahr ist, was der Autor schreibt.

Ich mag den Schreibstil des Autors gerne. Er nimmt kein Blatt vor den Mund und schreibt, wie es gerade ist. Das macht die Tatsachen gleich noch realer. Es ist schwer zu beschreiben, aber er legt dem Leser ein Bild in den Kopf, das man eigentlich gar nicht haben möchte. Dabei erklärt er so viel. Nicht nur über Ebola, sondern auch über andere Krankheiten, deren Fakten ich noch nicht wusste. Schon cool, wenn man einen Thriller liest, der auch noch lehrreich ist.

Alle beteiligten Personen, ich kann hier ja nicht von Charakteren schreiben, sind durchweg sympathisch. Und auch hier absolut real rüber gebracht. Es wurde nichts beschönigt, nicht all zu tief gegraben. Ich habe den Eindruck, dass der Autor auch nur das wiedergibt, was alle Beteiligten sagen wollten. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Das Buch hat mich sehr gefesselt, aber es hat mir auch die Augen über ein paar Dinge geöffnet. Dinge, die eigentlich selbstverständlich sind, aber nicht sein sollten.
Ich finde es gut, dass auf diese Art aufgeklärt werden kann. Man liest keinen trockenen Ratgeber und ein Sachbuch über diese schlimme Krankheit. Sondern einen guten, wahnsinnig spannenden Thriller.

Wer Thriller mag, sich von dem Thema nicht abschrecken lässt und noch was dazulernen mag, dem möchte ich das Buch auf jeden Fall empfehlen.

Das Cover: Mich hat das Cover sofort in seinen Bann gezogen. Deswegen musste es auch bei mir einziehen. Es ist schlicht, aber es ist aussagekräftig.

Fazit: Es ist spannend. Es ist beängstigend. Und es ist tatsächlich lehrreich. Ich mag die offene Art des Autors und das Buch generell.

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