Richard Preston Das Boot der Träume. Eine Weihnachtsgeschichte

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Inhaltsangabe zu „Das Boot der Träume. Eine Weihnachtsgeschichte“ von Richard Preston

Ein schönes Weihnachtsmärchen, das berührt - mögen unsere Träume wahr werden...

— parden
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  • Ein schönes Weihnachtsmärchen...

    Das Boot der Träume. Eine Weihnachtsgeschichte

    parden

    16. December 2016 um 21:00

    EIN SCHÖNES WEIHNACHTSMÄRCHEN... Die Geschwister Will und Lila haben gerade erfahren, dass ihr Vater im Krieg in Vietnam gestorben ist. Das Weihnachtsfest, das vor der Tür steht, droht trostlos zu werden, zumal ihnen eine Räumungsklage ins Haus steht, da der Lohn der Mutter alleine nicht ausreicht, um alle laufenden Kosten abzudecken. Doch vielleicht kommt alles anders, denn plötzlich taucht ein seltsamer Gast in ihrem Wohnwagen auf... "Selbst wenn ein Traum unmöglich scheint, sollte er eine Chance haben, in Erfüllung zu gehen." (S. 123) Erzählt wird die Geschichte aus Sicht des 14jährigen Will, der sich zu alt fühlt, um seine Tränen über den Tod des Vaters offen zu zeigen, der aber heimlich nachts in sein Kissen weint, während sich seine Schwester an ihren kleinen weißen Seehund klammert. Die Familie versucht sich nach dem großen Verlust irgendwie über Wasser zu halten, doch die Schulden werden immer größer, und schließlich fordert der Gläubiger sein Geld ein. Die Familie droht alles zu verlieren, darunter auch das stolze Boot, mit dem der Vater immer auf den See fuhr, um Hummer zu fangen. Doch genau dieses Boot wird in der Weihnachtsnacht noch eine bedeutende Rolle spielen... Bei solchen Weihnachtsgeschichten habe ich im Vorfeld stets die Befürchtung, es könnte zu kitschig für mich sein. Doch Richard Preston ist es gelungen, die Situation von Will und Lila so eindringlich zu schildern, dass ich zeitweise das Gefühl hatte, ihnen fast schon über die Schulter zu schauen und an ihren Gedanken teilzuhaben. Amüsante Szenen ließen mich hell auflachen, andere Passagen dagegen berührten mich sehr. Trotz der Kürze der Erzählung hat Preston es für mich geschafft, die Magie der Weihnacht zu entfachen. Das Gefühl, beim Lesen wahrhaftigen Emotionen begegnet zu sein, erklärte sich für mich im Anschluss an die Lektüre mit dem Schlusswort des Autors - und das berührte mich um so mehr: "Ich schrieb Das Boot der Träume für einen einzigen Menschen, eine lebenslange Freundin, die an Brustkrebs starb und die einen Mann und eine fünfjährige Tochter zurückließ. Ich hatte nichts, was ich ihr geben konnte, außer einer Geschichte. Ich schrieb sie zornig, im Wettlauf gegen ihre Krankheit, in der Hoffnung, sie zum Lachen zu bringen und sie zu erfreuen. Ich wollte ihr durch die Kraft einer Geschichte sagen, dass die Liebe über alles triumphiert. Nachdem sie Weihnachten 2000 gestorben war, veröffentlichte ich Das Boot der Träume in wenigen Exemplaren für meine Freunde und ihre Familie. Nun ist diese Geschichte allen zugänglich. Meine Hoffnung ist, dass die Leser Das Boot der Träume verschenken so wie die Geschichte geschrieben wurde: im Geist der Freundschaft und Liebe." Ein besonderes Weihnachtsbuch, das ich allen Freunden solcher Geschichten ans Herz legen möchte... © Parden

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