Richard Price Cash

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Inhaltsangabe zu „Cash“ von Richard Price

Die literarische Sensation

Drei Männer werden nachts in der Lower East Side von zwei dunkelhäutigen Jugendlichen überfallen. Einer der drei wird erschossen, die Täter fliehen. Der Hauptzeuge, Eric, verstrickt sich bei der Polizei immer tiefer in Widersprüche. Detective Matty Clark kommen jedoch bald Zweifel an seiner Schuld. Richard Price lässt in seinem hymnisch gefeierten Bestseller die Fassade des strahlenden, ›neuen‹ New Yorks bröckeln und zeigt die dahinter liegenden Risse, die unter dem Glamour verborgene Macht und Gewalt. 'Cash' ist ein Röntgenblick auf die Lower East Side, ein großer Roman von einem meisterhaften Gegenwartschronisten.

Ein durchaus faszinierender Einblick ins heutige New York. Aber anspruchsvoll geschrieben, keine leichte Krimikost.

— Gulan

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  • eBook Kommentar zu Cash von Richard Price

    Cash

    Christian

    15. November 2015 um 11:12 via eBook 'Cash'

    Tolles Buch. Immer wieder werden kleine puzzleteile eingestreut, die die Auflösung herbeiführen. Dazu eine Sprache aus dem leben und Ortsbeschreibungen, die auch einem Touristen wie mir die Einfühlung ermöglichen. Und großartige Figuren und deren Beschreibung wie z.b. Tristan und yolonda.

  • Halb Krimi, halb New York-Roman

    Cash

    Gulan

    31. July 2013 um 22:32

    Ein (alltäglicher) Mord in der Lower East Side. Ein Zeuge gerät unter Verdacht und verweigert sich. Der ermittelnde Cop begibt sich tief ins Dickicht des Stadtteils, um den Mord aufzuklären.   Der Roman entwirft ein großes gesellschaftliches Panorama der Lower East Side. Teilweise aber in einer epischen Breite, die dem Leser einiges abfordert. Der Kriminalfall dient mehr oder weniger nur als Klammer für das Gesellschaftsporträt und ist daher wenig spektakulär, zumal der Täter frühzeitig offenbart wird. Fazit: Ein guter New York-Roman, ein eher schwacher Krimi.

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  • Rezension zu "Cash" von Richard Price

    Cash

    Tobias Schmid

    15. May 2012 um 12:53

    Sicher, der Aufhänger ist ein Mord. Und Richard Prices Cash ist auf Platz 1 der KrimiWelt-Bestenliste gelandet. Aber mit dem Label "Krimi" ist dieses hervorragende Buch nur höchst unzulänglich bezeichnet. Richard Price ist vielmehr ein ganz großer New York-Roman gelungen. Im Mittelpunkt steht die Stadt (oder besser die Lower East Side) mit ihrer Geschichte, ihren Sozialsiedlungen und den Verwerfungen, die in den letzten Jahren durch Gentrification erzeugt wurden. Cash hat sich das Prädikat wunderbar geschrieben, aufregend und unbedingt lesenswert verdient!

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  • Rezension zu "Cash" von Richard Price

    Cash

    Aronic

    26. December 2011 um 20:27

    Cash von Richard Price Cash ist der Protagonist dieses Buches, der unter Mordverdacht gerät und so mit der Polizei von New York zu tun bekommt. Spannung sieht meiner Meinung nach anders aus. Die Personen bleiben relativ unscheinbar. Hätte man einige der Hauptcharaktere ein wenig mehr hervorgehoben anstatt sie und ihre Probleme nur kurz anzureißen, wäre es vielleicht lebendiger und persönlicher geworden. So liest es sich sehr schwerfällig, was u. Umständen aber auch einfach an der Übersetzung liegen mag. Den New Yorker Slang in eine deutsche Alltagssprache zu übersetzen ist meiner Meinung nach nicht geglückt.

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  • Rezension zu "Cash" von Richard Price

    Cash

    Phil Decker

    10. July 2011 um 19:47

    150 Seiten weniger hätten dem Buch und der Dramaturgie gut getan. So hat sich das Buch aber vor allem im Mittelteil sehr gezogen, obwohl die Milieu- und Charakterstudien sehr einfühlsam und realitätsnah geschrieben sind. Auch der Polizeialltag in NY kommt wahrscheinlich dem, was dort pasiert, sehr nah. Bin froh, daß ich da nicht leben muss und muss auch Bücher, die dieses Multi-Kulti Sprachenwirrwarr beschreiben, nicht häufig haben.

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  • Rezension zu "Cash" von Richard Price

    Cash

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. October 2010 um 12:52

    Eric Cash gerät in die Fänge der New Yoker Polizei, als er im Ausgang Zeuge wird, wie ein Saufkumpan von zwei jungen, farbigen Räubern erschossen wird. Aus Angst rennt Eric davon und alarmiert weder die Polizei noch probiert er sonst irgendwie Hilfe zu leisten. Schliesslich wird er aber beim Tatort als Zeuge in Gewahrsam genommen und aufgrund anderer Zeugenaussagen, die ihn belasten, ins Verhör genommen. Nicht ganz plausibel probiert Eric der Polizei zu versichern, dass er unschuldig ist, da er vor allem, wie sich später im Buch herausstellt, nicht preisgeben will, dass er sich derart feige aufgeführt hat. Schliesslich wird er aber vom dritten Anwesenden zweifelsfrei entlastet und erlangt seine Freiheit wieder. Er weigert sich auch, der Polizei zu helfen, die Täter zu finden, denn die Angst, seine Angst einzugestehen treibt ihn immer weiter auf den Abgrund zu. Richard Price wird einhellig gelobt für seine Dialoge, die er schreiben könne. Sicher, das auch, aber hier steckt viel mehr dahinter. Es gibt einige wunderbare Ideen zu entdecken, zum Beispiel wenn er schreibt: "...auf einmal war er so müde, dass er sein Doppelkinn wachsen fühlte." Ein paar höchst interessante Stränge von Schicksalen werden hier wunderbar zu einer Geschichte verwoben, die an Spannung zulegen kann. Neben der Geschichte von Eric Cash werden vor allem diejenigen vom Vater des Opfers Billy Marcus, vom untersuchenden Detective Matty Clark und vom Täter Tristan so erzählt, dass ein Netz entsteht, das dem Ort, Tatort und Handlungsort, so viel Leben einhaucht, dass der Leser nach der Lektüre das Gefühl hat, ganz wenig ein Einheimischer zu sein, ein bisschen dazu zu gehören.

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  • Rezension zu "Cash" von Richard Price

    Cash

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. August 2010 um 12:46

    "Cash" ist ein Krimi, weil im Roman jemand ermordet wird und die polizeilichen Ermittlungen geschildert werden. Gleichzeitig ist es jedoch auch ein gesellschaftskritisches Stück über die Erneuerung der Lower East Side in Manhattan durch eine umfassende Charakterisierung verschiedenere Personen um den Mord herum (Täter, Opfer, Angehörige, Polizei). Sehr detailliert werden diese und das Geschehen vor und nach der Tat geschildert, nahezu jede Person kämpft mit persönlichen Schicksalen und dem Scheitern ihrer Träume oder Realitäten. Mit dieser Fülle erscheint mir dies jedoch oft zu gewollt, nahezu aufgedrängt. Sprachlich und stilistisch stoße ich auf ähnliche Schwierigkeiten. Die Unterhaltungen der Protagonisten werden stark umgangssprachlich wiedergegeben. Der Versuch, dadurch Authentizität zu erreichen, mag gelingen, wiegt jedoch die Nachteile nicht immer auf. Anfangs erscheint die Sprache daher ähnlich einem Geheimcode, der mir mein "Einfinden" in den Roman erschwert, glücklicherweise im Verlauf jedoch gemäßigter auftritt. Die manchmal fast transkribiert erscheinenden Unterhaltungen erschweren immer wieder den Lesefluss, andererseits unterstützen sie die Situationen und deren Atmosphäre realistisch und nötigen dem Autor keine weitschweifigen Ausführung als Erklärungen der Leserin oder dem Leser gegenüber ab. Gelegentlich erinnern sie mich an Chandler, der an manchen Stellen seiner Marlowe Romane ähnlich kryptische Dialoge entspinnt. Durch die ständig und kurz wechselnden Erzählstränge verlagert auf eine Vielzahl von Protagonisten wirkt der Roman gelegentlich stark zerstückelt, oft auch zu ausführlich. Zwar spinnt Richard Price auf diese Weise eine ungewöhnlich geschriebene Geschichte, gleichzeitig verringert dieser Stil möglicherweise auch das Lesevergnügen. Die Bewertung fällt mir dadurch schwer, zumal ich mir vom Autor des Buches, welches zu einem meiner Lieblingsfilme geworden ist ("The Wandereres"), noch etwas mehr erwartet habe.

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  • Rezension zu "Cash" von Richard Price

    Cash

    Lesemann

    21. July 2010 um 14:37

    CASH hat mir sehr gut gefallen. Die richtige Mischung aus großer Stadt und kleinem Leben; spannend und doch langsam genug, um genau hinzuschauen.

  • Rezension zu "Cash" von Richard Price

    Cash

    Babscha

    06. June 2010 um 20:30

    Drei Männer befinden sich nach einer gemeinsam durchzechten Nacht auf dem Heimweg durch die Straßen New York Citys, als sie von jugendlichen Räubern überfallen werden. Nur zwei von ihnen werden den anbrechenden Morgen noch erleben. Einer davon ist Eric Cash, ein Mann Mitte dreißig, Geschäftsführer eines Cafés im Viertel, ambitionslos durch sein Leben gespült, das von jetzt auf gleich aus den Fugen gerät. Erst Zeuge, dann als Hauptverdächtiger, gerät er gnadenlos in die Mühlen der Cops. Price, bekannter Drehbuchautor im amerikanischen Film und Fernsehen, selbst aus der Bronx stammend und intimer Kenner der New Yorker Polizeiszene, siedelt sein Buch nahezu vollständig im Universum der Lower East Side an, jenem historischen Stadtteil, der ungezählten Einwanderern als erstes Auffangbecken nach der Ankunft in der Neuen Welt diente und bis heute als hartes Pflaster von einer stark multinationalen Kultur geprägt ist. Die eigentliche Kriminalstory des Buchs ist unspektakulär und bietet keine großen Überraschungen. Aber das ist unwichtig. Sie ist sowieso nur Plattform für die vielen Figuren und Geschichten, die der Autor in seinem Buch in den großen Schmelztiegel dieser Stadt kippt und dem Leser gut verrührt serviert. Da sind Matt und Yolonda, abgebrühte Cops in ihrem täglichen Kampf mit dem Verbrechen wie auch mit ihren eigenen Dämonen, die Familie des Opfers, die ihre ganz besondere Dynamik entwickelt, die -dem Leser von Anfang an bekannten- Täter, eigentlich selbst Opfer, glaubhaft dargestellt und verschweißt mit der Welt ihres Ghettos und natürlich die gespaltene Person des Eric, einer von vielen armen Teufeln im täglichen Überlebenskampf. Der Roman besticht durch seine realistische und detailgetreue Schilderung des amerikanischen Polizeialltags mit seinen vielschichtigen Macht- und Beziehungsstrukturen, vor allem aber lebt er von den meisterlich arrangierten Dialogen der Mitwirkenden und der zwischen den Zeilen immer spürbaren emotionalen Beziehung des Autors zu seiner Stadt. Ein lesenswertes Buch.

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