Richard R. Roesch

 2.5 Sterne bei 20 Bewertungen

Lebenslauf von Richard R. Roesch

Richard R. Roesch, mit bürgerlichem Namen Volker H. Altwasser, ist in Greifswald geboren. Mittlerweile lebt und schreibt er in Rostock. 2009 erreichte der Schriftsteller die Endrunde beim Alfred-Döblin-Preis, 2010 war er für den Ingeborg-Bachmann-Preis nominiert, 2011 wurde er mit dem Italo-Svevo-Preis ausgezeichnet.

Alle Bücher von Richard R. Roesch

Richard R. RoeschPink Clover Club
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Pink Clover Club
Pink Clover Club
 (16)
Erschienen am 11.04.2013
Richard R. RoeschFrench 75
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French 75
French 75
 (4)
Erschienen am 17.08.2011

Neue Rezensionen zu Richard R. Roesch

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Themistokeless avatar

Rezension zu "Pink Clover Club" von Richard R. Roesch

Pink Clover Club
Themistokelesvor 5 Jahren

Hier gleich mal mein Fazit schon zum Anfang: Ein irgendwie etwas seltsamer Krimi, was für mich vor allen Dingen an dem Ermittler lag.

Eigentlich lese ich nicht nur gern Krimis im Allgemeinen und solche, bei denen die Polizei ermittelt, sondern gerade die mit Privatermittlern mag ich einfach verdammt gern. In diesem Fall war es aber so, dass mir Pawel Höchst doch irgendwie ein bisschen zu unsympathisch war. Vor allen Dingen, da bei ihm so extrem Klischees bedient wurden, wie der viele Alkohol, den die Russen dem Klischee nach zu sich nehmen würden. Und nicht nur das, auch seine Beziehungen und sein Verhalten gegenüber seinen Mitmenschen waren einfach nur extrem seltsam.
Einzig sein Kumpel Kevin, der schwul und Polizeianwärter ist und wegen der Vorkommnissen aus dem mir unbekannten ersten Band strafversetzt wurde, wirkt auch nur ein kleines bisschen sympathischer, obwohl mich da auch sehr teilweise der Umgang anderer Charakter mit Kevin sehr irritiert hat, das es so stark überzogen und klischeebehaftet dargestellt war. Der einzige Charakter in diesem Roman, der irgendwie sympathisch wirkte und ihn auch deutlich aufgelockert hat, war ein Hund, was vielleicht dann doch schon sehr viel über die Qualität der Charakterdarstellung aussagt.

Allgemein hat der Roman eine, ich will mal sagen, eher etwas männliche Atmosphäre, bei der Kevin durch seine Homosexualität an extrem vielen Stellen ziemlich schlecht bei wegkommt, was mir auch einfach nicht wirklich gefallen und manches Mal sogar richtig gestört hat.

Dabei war es dann leider auch noch so, dass der Fall zwar irgendwie logisch, aber auch sehr seltsam war und in manchen Situationen wirkte das Geschehen einfach absolut unglaubhaft und man musste sich doch ein wenig wundern, wie man auf eine solche extrem konstruiert wirkende Idee für Tat, Motiv und Handlung kommen konnte. Und gleichzeitig war der Fall auch fast schon ein bisschen zu leicht zu lösen, in meinen Augen, und vor allem die Seiten nach der Fallauflösung hätten besser fehlen sollen, weil die mich zum einen total verwirrt haben und zum anderen auch ehrlich sehr unnötig wirkten, zumal sich mir deren Logik bis heute nicht ganz erschlossen hat. Deren Endergebnis sind nämlich, komische Szenen, seltsames Verhalten der Charaktere, dass das vorher aus dem Roman noch deutlich übersteigt und ein Haufen neuer und total ungeklärter Fragen.

Also ein Krimi mit einem an sich zwar logischen, aber vollkommen konstruiert wirkenden Fall, der aber in so vielen Belangen extrem seltsam war, dass ich damit einfach nicht warm geworden bin, aber wer weiß, manchem wird er sogar vielleicht gefallen, obwohl ich da wenn, eher auf Männer tippe.

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britta70s avatar

Rezension zu "Pink Clover Club" von Richard R. Roesch

Leider enttäuschend...
britta70vor 5 Jahren

Bei "Pink Clover Club" handelt es sich um den zweiten Krimi aus der Feder von Richard R. Roesch, in dem der Dedektiv Pawel Höchst ermittelt. Man kann diesen jefoch auch ohne Kenntnis des Vorgängers lesen. 

Pawel Höchst (Russe und Seemann) arbeitet als selbständiger Privatdedektiv. Die Tatsache, dass er einen gesuchten Frauenmörder überführen könnte, hat sich jedoch negativ ausgewirkt auf seine Auftragslage, die seitdem etwas zu wünschen übrig lässt. Als Kriminalkommissar Elliot ihn im Zusammenfall mit dem Todesfall der Luise Temmen um seine Unterstützung bittet, kommt ihm dies gerade recht. Luise Temmen wurde in einem Hotelzimmer in Rostock tot aufgefunden. Ermittlungen erweisen sich als heikel, da die Verstorbene zur Schweriner Prominenz gehörte. War es Selbstmord? Pawel nimmt seine Ermittlungen auf und forscht dabei nach möglichen Motiven für einen Mord. Unterstützt wird er dabei von Kevin, einen Polizisten in der Ausbildung, der ihm wertvolle Hinweise liefert. 

Mich konnte der Krimi leider nicht so richtig packen, denn die Handlung plätscherte vor sich hin und es kam keine richtige Spannung auf. Auch fand ich es nicht so gut, dass Stereotype bedient werden wie das des ständig trinkenden Russen. Gestört hat mich auch die negative Grundhaltung des Wismarer Vorgesetzten gegenüber Kevins Homosexualität. Das Ende überzeugt nur teilweise, denn einige Fragen blieben doch unbeantwortet.



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steffis-und-heikes-Lesezaubers avatar

Rezension zu "Pink Clover Club" von Richard R. Roesch

konnte mich nicht richtig überzeugen
steffis-und-heikes-Lesezaubervor 5 Jahren

Inhalt Pawel Höchst, ein Rostocker Privatdedektiv mit russischen Wurzeln, wird von der Rostocker Kripo für einen neuen Fall rekrutiert. Eine Frau aus der gehobenen Gesellschaftsschicht wurde in einem Luxushotel ermordet. Pawel soll erst einmal diskret Nachforschungen anstellen, da die Polizei befürchtet, das daraus ein Skandal droht. Er macht sich an die Arbeit und bitten seinen Freund, den Polizeianwärter Kevin um Hilfe. Beide stoßen auf ungeahnte Probleme.
Meinung „Pink Clover Club“ ist für mich kein normaler Krimi, sozusagen überhaupt kein Krimi. Es gibt zwar eine Leiche, aber die Spannung und das Interessante fehlen ganz und ich hatte Mühe, die eigentlich „nur“ 215 Seiten komplett durchzulesen. Trotz des eigentlich leichten und flüssigen Schreibstils zog sich das Buch in die Länge und war einfach nur langweilig. Teilweise fehlte mir einfach die Logik an der ganzen Sache und ich war leicht verwirrt. Auch das Ende fand ich etwas komisch und nicht richtig abgeschlossen.
Hauptprotagonist Pawel ist mir persönlich sehr unsympathisch. Er wird als alter russischer Seemann beschrieben, der gerne trinkt, was auch im Buch sehr oft zur Geltung kommt. Außerdem wirkt er sehr unentschlossen, was seine Frau betrifft. Er kann ihr nicht verzeihen, das sie fremd gegangen ist, er aber das gleiche auch auf seinen Seereisen gemacht hat. Für mich unbegreiflich.
Kevin, der schwule Polizeianwärter dagegen kam sehr gut bei mir an, er wirkt besonnen, sehr schlau und man muß ihn einfach mögen. Er gibt hilfreiche Hinweise zum Mord, auch wenn für ihn die ganze Sache nicht so gut aus geht.
Am süßesten fand ich aber den Golden Redriver. Schnuckelig und etwas tollpatischig weicht er Pawel nicht mehr von der Seite. Diese Einschübe des Autoren bezüglich „Kevin“, so hat ihn Pawel getauft, um den anderen Kevin zu ärgern, lockern das Buch sehr auf und rangen mir auch manchmal ein kleines Lächeln ab. Leider gab es für ihn aber auch kein gutes Ende, was ich etwas traurig fand.
Cover Das Cover ist schlicht und einfach. Weiße Schrift, pink umrandet, auf schwarzem Hintergrund. Inmitten der Schrift, sieht man noch ein Coktailglas, welches dem Roman seinen Titel gibt. Ich muß allerdings sagen, das der Titel „Pink Clover Club“ nicht wirklich oft im Buch vorkommt. Es ist ein Drink, und der wird nur einmal am Anfang angesprochen und hat auch nicht wirklich etwas mit dem Mord zu tun.
Fazit „Pink Clover Club“ konnte mich nicht überzeugen, von der Idee her war das Buch ganz ok, aber die Umsetzung einfach zu langweilig und ohne Spannung. Nichts desto trotz hatte ich ein paar gute Lesestunden dabei und vergebe deshalb gutgemeinte 2 von 5 Sternen, aber leider diesmal keine Leseempfehlung.

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Gespräche aus der Community

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katja78s avatar
Hallo Zusammen,

ich würde euch gerne auf eine Neuerscheinung des Sutton Verlags aufmerksam machen.
Anfang April erscheint "Pink Clover Club" von Richard R. Roesch
" Ein Mecklenburg Krimi"


Die Entlarvung eines bundesweit gesuchten Frauenmörders hat Pawel Höchst, dem Rostocker Privatdetektiv mit russischen Wurzeln, viel Ruhm beschert – doch leider keine Aufträge. Deshalb zögert der bärbeißige Ex-Seemann auch keine Sekunde, als ihn die Rostocker Kripo gegen ein Erfolgshonorar als Berater engagieren will.

Eine Dame aus der besten Schweriner Gesellschaft ist in einem Rostocker Luxushotel ermordet aufgefunden worden – eine Dame, die bestens mit Politik und Wirtschaft in der Landeshauptstadt vernetzt war und womöglich auch mit der Schweriner Polizei.

Deshalb soll Pawel erst einmal ganz diskret die Hintergründe untersuchen, nicht dass da am Ende ein Skandal droht. Klingt logisch. Klingt das wirklich logisch? Und wieso stößt Pawel dauernd auf einen Schweriner Privatschnüffler, der das Opfer angeblich schon seit Wochen überwacht? Ohne die Hilfe von Polizeianwärter Kevin kommt Pawel nicht voran, weder am Schweriner See noch am Warnowufer.


Zum Autor

Richard R. Roesch, mit bürgerlichem Namen Volker H. Altwasser, ist in Greifswald geboren. Mittlerweile lebt und schreibt er in Rostock. 2011 wurde der Schriftsteller mit dem Italo-Svevo-Preis ausgezeichnet und war für den Deutschen Buchpreis nominiert. »Pink Clover Club« ist nach »French 75« der zweite Fall für Pawel Höchst.

Wer interesse hat, dieses Buch in einer Leserunde zu lesen und anschließend zu rezensieren, kann sich für eines der 15 Rezensionsexemplaren für die Leserunde bewerben.
Bewerbung bis zum 9.3.2013
Start der Leserunde ist der 10. April 2013
Und ich würde gerne wissen, welches Buch aus dem Sutton Verlag ihr zuletzt gelesen habt
.

Ich freu mich auf eure Bewerbungen

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Richard R. Roesch im Netz:

Community-Statistik

in 28 Bibliotheken

auf 2 Wunschlisten

von 1 Lesern gefolgt

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