Richard R. Roesch Pink Clover Club

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Inhaltsangabe zu „Pink Clover Club“ von Richard R. Roesch

Die Entlarvung eines bundesweit gesuchten Frauenmörders hat Pawel Höchst, dem Rostocker Privatdetektiv mit russischen Wurzeln, viel Ruhm beschert – doch leider keine Aufträge. Deshalb zögert der bärbeißige Ex-Seemann auch keine Sekunde, als ihn die Rostocker Kripo gegen ein Erfolgshonorar als Berater engagieren will. Eine Dame aus der besten Schweriner Gesellschaft ist in einem Rostocker Luxushotel ermordet aufgefunden worden – eine Dame, die bestens mit Politik und Wirtschaft in der Landeshauptstadt vernetzt war und womöglich auch mit der Schweriner Polizei. Deshalb soll Pawel erst einmal ganz diskret die Hintergründe untersuchen, nicht dass da am Ende ein Skandal droht. Klingt logisch. Klingt das wirklich logisch? Und wieso stößt Pawel dauernd auf einen Schweriner Privatschnüffler, der das Opfer angeblich schon seit Wochen überwacht? Ohne die Hilfe von Polizeianwärter Kevin kommt Pawel nicht voran, weder am Schweriner See noch am Warnowufer.

Schade, dieser "Krimi" konnte mich leider überhaupt nicht packen, dabei hörte er sich sehr vielversprechend an.

— Traenenherz

„Pink Clover Club“ ist mehr Roman als Krimi und eine sehr klischeebehaftete Momentaufnahme aus dem Leben eines Privatdetektivs.

— schlumeline

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  • Pink Clover Club

    Pink Clover Club

    Themistokeles

    11. July 2013 um 09:54

    Hier gleich mal mein Fazit schon zum Anfang: Ein irgendwie etwas seltsamer Krimi, was für mich vor allen Dingen an dem Ermittler lag. Eigentlich lese ich nicht nur gern Krimis im Allgemeinen und solche, bei denen die Polizei ermittelt, sondern gerade die mit Privatermittlern mag ich einfach verdammt gern. In diesem Fall war es aber so, dass mir Pawel Höchst doch irgendwie ein bisschen zu unsympathisch war. Vor allen Dingen, da bei ihm so extrem Klischees bedient wurden, wie der viele Alkohol, den die Russen dem Klischee nach zu sich nehmen würden. Und nicht nur das, auch seine Beziehungen und sein Verhalten gegenüber seinen Mitmenschen waren einfach nur extrem seltsam. Einzig sein Kumpel Kevin, der schwul und Polizeianwärter ist und wegen der Vorkommnissen aus dem mir unbekannten ersten Band strafversetzt wurde, wirkt auch nur ein kleines bisschen sympathischer, obwohl mich da auch sehr teilweise der Umgang anderer Charakter mit Kevin sehr irritiert hat, das es so stark überzogen und klischeebehaftet dargestellt war. Der einzige Charakter in diesem Roman, der irgendwie sympathisch wirkte und ihn auch deutlich aufgelockert hat, war ein Hund, was vielleicht dann doch schon sehr viel über die Qualität der Charakterdarstellung aussagt. Allgemein hat der Roman eine, ich will mal sagen, eher etwas männliche Atmosphäre, bei der Kevin durch seine Homosexualität an extrem vielen Stellen ziemlich schlecht bei wegkommt, was mir auch einfach nicht wirklich gefallen und manches Mal sogar richtig gestört hat. Dabei war es dann leider auch noch so, dass der Fall zwar irgendwie logisch, aber auch sehr seltsam war und in manchen Situationen wirkte das Geschehen einfach absolut unglaubhaft und man musste sich doch ein wenig wundern, wie man auf eine solche extrem konstruiert wirkende Idee für Tat, Motiv und Handlung kommen konnte. Und gleichzeitig war der Fall auch fast schon ein bisschen zu leicht zu lösen, in meinen Augen, und vor allem die Seiten nach der Fallauflösung hätten besser fehlen sollen, weil die mich zum einen total verwirrt haben und zum anderen auch ehrlich sehr unnötig wirkten, zumal sich mir deren Logik bis heute nicht ganz erschlossen hat. Deren Endergebnis sind nämlich, komische Szenen, seltsames Verhalten der Charaktere, dass das vorher aus dem Roman noch deutlich übersteigt und ein Haufen neuer und total ungeklärter Fragen. Also ein Krimi mit einem an sich zwar logischen, aber vollkommen konstruiert wirkenden Fall, der aber in so vielen Belangen extrem seltsam war, dass ich damit einfach nicht warm geworden bin, aber wer weiß, manchem wird er sogar vielleicht gefallen, obwohl ich da wenn, eher auf Männer tippe.

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  • Leserunde zu "Pink Clover Club" von Richard R. Roesch

    Pink Clover Club

    katja78

    Hallo Zusammen, ich würde euch gerne auf eine Neuerscheinung des Sutton Verlags aufmerksam machen. Anfang April erscheint "Pink Clover Club" von Richard R. Roesch " Ein Mecklenburg Krimi" Die Entlarvung eines bundesweit gesuchten Frauenmörders hat Pawel Höchst, dem Rostocker Privatdetektiv mit russischen Wurzeln, viel Ruhm beschert – doch leider keine Aufträge. Deshalb zögert der bärbeißige Ex-Seemann auch keine Sekunde, als ihn die Rostocker Kripo gegen ein Erfolgshonorar als Berater engagieren will. Eine Dame aus der besten Schweriner Gesellschaft ist in einem Rostocker Luxushotel ermordet aufgefunden worden – eine Dame, die bestens mit Politik und Wirtschaft in der Landeshauptstadt vernetzt war und womöglich auch mit der Schweriner Polizei. Deshalb soll Pawel erst einmal ganz diskret die Hintergründe untersuchen, nicht dass da am Ende ein Skandal droht. Klingt logisch. Klingt das wirklich logisch? Und wieso stößt Pawel dauernd auf einen Schweriner Privatschnüffler, der das Opfer angeblich schon seit Wochen überwacht? Ohne die Hilfe von Polizeianwärter Kevin kommt Pawel nicht voran, weder am Schweriner See noch am Warnowufer. Zum Autor Richard R. Roesch, mit bürgerlichem Namen Volker H. Altwasser, ist in Greifswald geboren. Mittlerweile lebt und schreibt er in Rostock. 2011 wurde der Schriftsteller mit dem Italo-Svevo-Preis ausgezeichnet und war für den Deutschen Buchpreis nominiert. »Pink Clover Club« ist nach »French 75« der zweite Fall für Pawel Höchst. Wer interesse hat, dieses Buch in einer Leserunde zu lesen und anschließend zu rezensieren, kann sich für eines der 15 Rezensionsexemplaren für die Leserunde bewerben. Bewerbung bis zum 9.3.2013 Start der Leserunde ist der 10. April 2013 Und ich würde gerne wissen, welches Buch aus dem Sutton Verlag ihr zuletzt gelesen habt. Ich freu mich auf eure Bewerbungen

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  • Leider enttäuschend...

    Pink Clover Club

    britta70

    17. June 2013 um 23:34

    Bei "Pink Clover Club" handelt es sich um den zweiten Krimi aus der Feder von Richard R. Roesch, in dem der Dedektiv Pawel Höchst ermittelt. Man kann diesen jefoch auch ohne Kenntnis des Vorgängers lesen.  Pawel Höchst (Russe und Seemann) arbeitet als selbständiger Privatdedektiv. Die Tatsache, dass er einen gesuchten Frauenmörder überführen könnte, hat sich jedoch negativ ausgewirkt auf seine Auftragslage, die seitdem etwas zu wünschen übrig lässt. Als Kriminalkommissar Elliot ihn im Zusammenfall mit dem Todesfall der Luise Temmen um seine Unterstützung bittet, kommt ihm dies gerade recht. Luise Temmen wurde in einem Hotelzimmer in Rostock tot aufgefunden. Ermittlungen erweisen sich als heikel, da die Verstorbene zur Schweriner Prominenz gehörte. War es Selbstmord? Pawel nimmt seine Ermittlungen auf und forscht dabei nach möglichen Motiven für einen Mord. Unterstützt wird er dabei von Kevin, einen Polizisten in der Ausbildung, der ihm wertvolle Hinweise liefert.  Mich konnte der Krimi leider nicht so richtig packen, denn die Handlung plätscherte vor sich hin und es kam keine richtige Spannung auf. Auch fand ich es nicht so gut, dass Stereotype bedient werden wie das des ständig trinkenden Russen. Gestört hat mich auch die negative Grundhaltung des Wismarer Vorgesetzten gegenüber Kevins Homosexualität. Das Ende überzeugt nur teilweise, denn einige Fragen blieben doch unbeantwortet.

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  • konnte mich nicht richtig überzeugen

    Pink Clover Club

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    08. June 2013 um 09:28

    Inhalt Pawel Höchst, ein Rostocker Privatdedektiv mit russischen Wurzeln, wird von der Rostocker Kripo für einen neuen Fall rekrutiert. Eine Frau aus der gehobenen Gesellschaftsschicht wurde in einem Luxushotel ermordet. Pawel soll erst einmal diskret Nachforschungen anstellen, da die Polizei befürchtet, das daraus ein Skandal droht. Er macht sich an die Arbeit und bitten seinen Freund, den Polizeianwärter Kevin um Hilfe. Beide stoßen auf ungeahnte Probleme. Meinung „Pink Clover Club“ ist für mich kein normaler Krimi, sozusagen überhaupt kein Krimi. Es gibt zwar eine Leiche, aber die Spannung und das Interessante fehlen ganz und ich hatte Mühe, die eigentlich „nur“ 215 Seiten komplett durchzulesen. Trotz des eigentlich leichten und flüssigen Schreibstils zog sich das Buch in die Länge und war einfach nur langweilig. Teilweise fehlte mir einfach die Logik an der ganzen Sache und ich war leicht verwirrt. Auch das Ende fand ich etwas komisch und nicht richtig abgeschlossen. Hauptprotagonist Pawel ist mir persönlich sehr unsympathisch. Er wird als alter russischer Seemann beschrieben, der gerne trinkt, was auch im Buch sehr oft zur Geltung kommt. Außerdem wirkt er sehr unentschlossen, was seine Frau betrifft. Er kann ihr nicht verzeihen, das sie fremd gegangen ist, er aber das gleiche auch auf seinen Seereisen gemacht hat. Für mich unbegreiflich. Kevin, der schwule Polizeianwärter dagegen kam sehr gut bei mir an, er wirkt besonnen, sehr schlau und man muß ihn einfach mögen. Er gibt hilfreiche Hinweise zum Mord, auch wenn für ihn die ganze Sache nicht so gut aus geht. Am süßesten fand ich aber den Golden Redriver. Schnuckelig und etwas tollpatischig weicht er Pawel nicht mehr von der Seite. Diese Einschübe des Autoren bezüglich „Kevin“, so hat ihn Pawel getauft, um den anderen Kevin zu ärgern, lockern das Buch sehr auf und rangen mir auch manchmal ein kleines Lächeln ab. Leider gab es für ihn aber auch kein gutes Ende, was ich etwas traurig fand. Cover Das Cover ist schlicht und einfach. Weiße Schrift, pink umrandet, auf schwarzem Hintergrund. Inmitten der Schrift, sieht man noch ein Coktailglas, welches dem Roman seinen Titel gibt. Ich muß allerdings sagen, das der Titel „Pink Clover Club“ nicht wirklich oft im Buch vorkommt. Es ist ein Drink, und der wird nur einmal am Anfang angesprochen und hat auch nicht wirklich etwas mit dem Mord zu tun. Fazit „Pink Clover Club“ konnte mich nicht überzeugen, von der Idee her war das Buch ganz ok, aber die Umsetzung einfach zu langweilig und ohne Spannung. Nichts desto trotz hatte ich ein paar gute Lesestunden dabei und vergebe deshalb gutgemeinte 2 von 5 Sternen, aber leider diesmal keine Leseempfehlung.

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  • leider kein Volltreffer

    Pink Clover Club

    loewe

    04. June 2013 um 19:41

    Klappentext, Verlagsinfo “Die Entlarvung eines bundesweit gesuchten Frauenmörders hat Pawel Höchst, dem Rostocker Privatdetektiv mit russischen Wurzeln, viel Ruhm beschert – doch leider keine Aufträge. Deshalb zögert der bärbeißige Ex-Seemann auch keine Sekunde, als ihn die Rostocker Kripo gegen ein Erfolgshonorar als Berater engagieren will. Eine Dame aus der besten Schweriner Gesellschaft ist in einem Rostocker Luxushotel ermordet aufgefunden worden – eine Dame, die bestens mit Politik und Wirtschaft in der Landeshauptstadt vernetzt war und womöglich auch mit der Schweriner Polizei. Deshalb soll Pawel erst einmal ganz diskret die Hintergründe untersuchen, nicht dass da am Ende ein Skandal droht. Klingt logisch. Klingt das wirklich logisch? Und wieso stößt Pawel dauernd auf einen Schweriner Privatschnüffler, der das Opfer angeblich schon seit Wochen überwacht? Ohne die Hilfe von Polizeianwärter Kevin kommt Pawel nicht voran, weder am Schweriner See noch am Warnowufer.” ISBN 978-3-95400-160-6 Sutton Krimi Leseeindruck Dies ist bereits der zweite Fall für den Privatdetektiv Pawel Höchst, mit russischen Wurzeln. Den erste Fall ” French 75″ habe ich nicht gelesen( ich bin mir aber auch nicht wirklich sicher, ob ich das noch nachholen möchte). Wie  man aber durch einige Rückblenden erfährt hat Pawel in diesem Fall auch schon mit dem Polizeianwärter Kevin zusammen gearbeitet. In diesem Fall nun, soll er der Rostocker Kripo bei der Auflösung eines Falles helfen. Eine Dame aus bester Schweriner Gesellschaft wurde ermordet, die Polizei will diesen Umstand erst noch mal geheim halten und Pawel soll diskret ermitteln. Wenn ich nun als Leser dieses Ermittlungsteam näher beschreiben sollte, wären meine Sympathien eher bei dem jungen Polizeianwärter Kevin zu suchen. Auch sein Leben ist bestimmt nicht ohne Ecken und Kanten, aber er kommt definitiv netter rüber als sein Kumpel Pawel. Dieser Charakter hat mich an einigen Stellen des Buches doch richtiggehend genervt. Es wird viel Alkohol getrunken, ich finde das nicht besonders schlimm, wenn es sich in der Rahmenhandlung einfügt, aber hier scheint es schon fast im Vordergrund zu stehen. Ich bin mir nicht sicher ob hier nur das Klischee der russischen Wurzeln bedient werden soll? Die gesamte Art von Pawel ist nicht wirklich mein Fall und ich denke ohne Kevin und dessen Freund Björn wäre der Fall nie gelöst worden. Ich bin mit dem Ende des Buches nicht wirklich zufrieden, auf der einen Seite erfährt man als Leser nicht wirklich die Aufklärung der Falles, zum anderen finde ich den Abschluss etwas komisch, auf der einen Seite findet eine  Versöhnung mit der Ehefrau statt und auf den letzten Seiten gräbt Pawel dann schon die nächste an? Und dann diese Andeutungen auf den nächsten Fall? Was mir gefallen hat, waren die schönen Umschreibungen von Stadt und Land, das ist es was ich bei Regionalkrimis schätze. Auch das Cover finde ich nun ansprechend. Alles in allem kann ich aber nicht mehr wie drei Sterne vergeben

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  • “Pink Clover Club” von Richard R. Roesch

    Pink Clover Club

    Traenenherz

    17. May 2013 um 07:57

    Kurzbeschreibung: Die Entlarvung eines bundesweit gesuchten Frauenmörders hat Pawel Höchst, dem Rostocker Privatdetektiv mit russischen Wurzeln, viel Ruhm beschert – doch leider keine Aufträge. Deshalb zögert der bärbeißige Ex-Seemann auch keine Sekunde, als ihn die Rostocker Kripo gegen ein Erfolgshonorar als Berater engagieren will. Eine Dame aus der besten Schweriner Gesellschaft ist in einem Rostocker Luxushotel ermordet aufgefunden worden – eine Dame, die bestens mit Politik und Wirtschaft in der Landeshauptstadt vernetzt war und womöglich auch mit der Schweriner Polizei. Deshalb soll Pawel erst einmal ganz diskret die Hintergründe untersuchen, nicht dass da am Ende ein Skandal droht. Klingt logisch. Klingt das wirklich logisch? Und wieso stößt Pawel dauernd auf einen Schweriner Privatschnüffler, der das Opfer angeblich schon seit Wochen überwacht? Ohne die Hilfe von Polizeianwärter Kevin kommt Pawel nicht voran, weder am Schweriner See noch am Warnowufer. Leseprobe: Hier. Covergestaltung: Man sieht ein schwarzes Cover mit weissen Buchstaben, rot umrandet, von denen Blut tropft. In die Buchstaben hinein wurde noch ein Cocktailglas mit dem pinken Cocktail gebracht, um den es in diesem Buch geht, und der diesem Buch auch den Namen gibt. Das Cover bekommt von mir ein sehr gut. Meine Meinung: Wir haben ein etwas ungewöhnliches Ermittlerteam, den Privatdetektiv Pawel höchst, ehemals Hochseefischer, und Polizeianwärter Kevin Hilbig. Auf den ersten Blick gefällt mir diese Kombi recht gut, es ist mal was anderes. Auch positiv finde ich, dass in Kevin ein schwuler Polizist ist, aber dann kommt auch schon das aber, welches sich durch das gesamte Buch zieht. Dieses Buch ist überladen mit Klischees, was sich der junge Polizist von seinem Schweriner Vorgesetzten alles gefallen lassen muss, dass finde ich ehrlich gesagt absolut daneben. Hat der Autor hier ein persönliches Problem mit Schwulen? Aber wieso wählt er sie dann als Protagonisten? Ich fand es sehr seltsam. Die Frau von Pawel höchst ist wohl während der Zeit, als er noch auf See war fremdgegangen. Er ist auch fremdgegangen, zwar mit Prostituierten, aber bei ihm ist es okay, bei ihr nicht. Das ist natürlich etwas totaaaaal anderes. Russen sind trinkfest, dass weiss jeder, und auch dieses Klischee hat der Autor vollends ausgenutzt um Pawel als typisch da stehen zu lassen. Als Detektiv kommt das allerdings nicht sehr positiv rüber. Ich konnte mich im kompletten Buch nicht richtig mit Pawel anfreunden, er war mir zu unsympathisch, Kevin und sein Freund, welcher nur eine winzige Nebenrolle hat, und dennoch in diesem Buch wichtig ist, mag ich sehr viel mehr. Sämtliche andere Polizisten sind ebenfalls absolut negativ besetzt. Was ich ziemlich schlimm fand, ich habe jetzt mehrere Sutton Krimis gelesen, und sowas ist mir noch nicht passiert. Ich frag mich ob der Lektor hier geschlafen hat, soviele fehlende Worte, fehlende Buchstaben, sowie Buchstaben die da nicht hingehören hab ich selten erlebt, da empfehle ich dringend noch einmal jemand drüber schauen zu lassen! Normaler Weise schreibe ich mir die Fehler auf um sie dem Autor mitzuteilen, aber in diesem Buch waren das soviele, dass ich es irgendwann aufgegeben habe. Es fängt auch nicht erst am Ende an, sondern gleich zu Anfang geht es damit schon los. Was ich nicht so schön finde, in diesem Buch gibt es mehrere Fäden, die nicht zu Ende geführt werden. Oftmals fehlt bei Ereignissen die komplette Logik, was es mir schwer machte dieses Buch als realistischen Fall zu betrachten. Das finde ich ein wenig schade, denn die Ausgangsposition, die ich als sehr positiv empfand, wurde hier nicht ausgenutzt. Leider hat sich für mich im gesamten Buch keine Spannung aufgebaut, woran auch immer das gelegen haben mag. Mein Fazit: Die Idee war gut, die Umsetzung ziemlich mies. Und meine Erwartungen wurden leider ziemlich enttäuscht, weshalb ich für diesen Krimi keine Empfehlung aussprechen kann. Meine Bewertung: Zum Autor: Richard R. Roesch, Jahrgang 1969, mit bürgerlichem Namen Volker H. Altwasser, ist in Greifswald geboren. Mittlerweile lebt und schreibt er in Rostock. 2011 wurde der Schriftsteller mit dem Italo-Svevo-Preis ausgezeichnet und war für den Deutschen Buchpreis nominiert. »Pink Clover Club« ist nach »French 75« der zweite Fall für Pawel Höchst. Zu kaufen gibt es dieses Buch: direkt auf der Verlags-Homepage, oder in einer Buchhandlung deiner Wahl. Altersempfehlung:Erwachsenenliteratur Abschließend bleibt mir noch zu sagen, dass die Kritikpunkte keinesfalls persönlich angreifend sein sollen, sondern nur meine Meinung wieder spiegelt, die ich gern ehrlich in meinen Rezensionen nieder schreibe. Bedanken möchte ich mich beim Sutton Verlag für das Rezensionsexemplar und die Leserunde, und bei Katja.

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  • Pink Clover Club

    Pink Clover Club

    schlumeline

    12. May 2013 um 13:10

    Pawel Höchst, ehemaliger Seemann und gestandener Mann russischer Abstammung, hat sich als Privatdetektiv selbstständig gemacht. Derzeit lebt er alleine, nachdem er seiner Frau einen Fehltritt nicht verzeihen kann und Frau und Kinder verlassen hat. Während er mit seinem Büro in andere Räumlichkeiten umzieht, lassen neue Aufträge noch auf sich warten. Pawel schiebt das auf seine Popularität im Zusammenhang mit der Festnahme eines gesuchten Frauenmörders. Da kommt es ihm nur gelegen, dass Kriminalhauptkommissar Kurt Elliot ihn um Hilfe im Zusammenhang mit einem Todesfall bittet. Die prominente Frau Luise Temmen wurde in einem Hotelzimmer in Rostock tot aufgefunden. Auf den ersten Blick sieht es nach Selbstmord aus, aber dem ist wohl nicht so. Pawel beginnt seine Ermittlungen und macht sich dafür auch ein Bild im Haus der Verstorbenen in Schwerin und im Umfeld der Toten. Dabei macht er die Bekanntschaft eines Hundes, der ihm zum treuen Begleiter wird und eines anderen Privatdetektivs, der Pawel auch einige Hinweise liefert. „Pink Clover Club“ ist der zweite Kriminalroman des Autors Richard R. Roesch rund um den verschrobenen Detektiv Pawel Höchst, der mit seinem Verhalten und seinen Ansichten nicht gerade die Sympathien vieler Leser wecken wird. Dennoch ist es interessant seinen Ermittlungen zu folgen. Diese allerdings schreiten, so hat man den Eindruck, eher zufällig voran und Pawel selbst braucht kaum etwas dazu zu tun. Unterstützt wird er übrigens von Kevin, einem homosexuellen Polizisten in Ausbildung, der noch seinen praktischen Ausbildungsabschnitt absolvieren muss. Die Auflösung des Falles gelingt, die Hintergründe der Tat werden nachvollziehbar geschildert, aber am Ende bleiben zu viele Nebenschauplätze einfach ungeklärt. Das macht die Geschichte insgesamt gesehen einfach nicht rund und schmälert den Gesamteindruck. Auch Spannung will nicht so richtig aufkommen. An vielen Stellen plätschert die Handlung einfach nur dahin und nimmt nicht richtig Fahrt auf. Unangenehme und verschrobene Protagonisten sind grundsätzlich sicher nicht verkehrt. Man muss ja als Leser nicht jeden Charakter einer Geschichte lieben, aber hier wird doch sehr viel mit Klischees gearbeitet und Pawel Höchst damit in eine Schublade gesteckt, die er vielleicht so extrem gar nicht verdient hat. „Pink Clover Club“ ist mehr Roman als Krimi und eine sehr klischeebehaftete Momentaufnahme aus dem Leben eines Privatdetektivs.

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  • Nich wirklich überzeugend...

    Pink Clover Club

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    12. May 2013 um 12:19

    Inhalt: Privatdetektiv Pawel Höchst kam durch die Entlarvung eines Frauenmörders zu viel Ansehen, jedoch bleiben die Aufträge trotzdem aus. Als die Rostocker Kripo ihn als Berater in einem Mordfall engagieren will, zögert er keine Sekunde und nimmt den Fall an. Eine Dame aus hohen Schweriner Kreisen ist in einem Rostocker Nobelhotel ermordet aufgefunden worden. Da die genaue Präsenz dieses Falles noch nicht offensichtlich ist, soll Pawel erst einmal diskret im Hintergrund ermitteln und mögliche Tatmotive finden. Zum Glück steht ihm sein Freund Polizeianwärter Kevin mit Rat und Tat zur Seite und gemeinsam kommen sie dem Rätsel auf die Spur. Meinung: Bei „Pink Clover Club" handelt es sich nach „French 75“ um den zweiten Fall von Privatermittler Pawel Höchst, einem Ex-Seemann mit nordrussischen Wurzeln, der aber getrost unabhängig vom Vorgänger gelesen werden kann. Das Setting dieses Regionalkrimis klingt zu Beginn eigentlich gar nicht so schlecht. Eine Ermordete aus hoher Gesellschaft, die einflussreiche Kontakte zu haben scheint, weshalb sich vermuten lässt, dass viele Geheimnisse dahinter stecken. Jedoch hat es sich der Autor hier etwas zu einfach gemacht. Denn die Handlung baut kaum Spannung auf, die Ermittlungsmethoden von Pawel sind eher unkonventionell und wirken dabei zumeist unbedacht und ohne die Hilfe des Polizeianwärters Kevin würde er wohl sehr lange im Dunkeln tappen. Doch auch bei ihm basiert die Aufdeckung der Motive und des Mörders für meinen Geschmack zu stark auf Glück und Vermutungen. Auch das Finale hat einen leicht schalen Nachgeschmack, weil alles dann viel zu schnell abgehandelt wird, noch einige Fragen offen bleiben und die letzten Seiten irgendwie nur den Zweck haben, das Fundament für einen möglichen Nachfolger zu legen. Ebenso kann die Figur von Pawel Höchst selbst nur wenig Sympathie in mir wecken. Durch seine Seemanns-Karriere wirkt er ziemlich rau, durch seine russischen Wurzeln ist der dem Alkohol sehr angetan. Und das ständig, sogar während des Autofahrens und übertreibt es dabei so, dass der sogar wichtige Ergebnisse seine Ermittlungen vergisst. Es nimmt ihn ziemlich mit, dass seine Frau ihn betrogen hat, doch dass er auch oft Angebote bestimmter Damen in Anspruch genommen hat und gerne jungen Frauen hinterherschaut, empfindet er nicht so als Problem. Die Figur des Homosexuellen Kevin ist mir hingegen ziemlich sympathisch. Ich denke, dass er einen guten Polizisten abgeben würde. Am besten hat mir aber der Hund gefallen. Die Figur konnte mich zumindest kurzzeitig etwas überraschen und ich fand es gelungen, wie er immer so plötzlich aufgetaucht ist und dann nicht mehr los zu bringen war. Der Stil des Autors ist dabei eigentlich recht angenehm zu lesen, auch wenn manche Sätze etwas sehr verschachtelt sind. Auch war ich ziemlich schnell in der Geschichte drin, jedoch kommt es vermehrt zu Wiederholungen. Positiv fallen auf jeden Fall die Beschreibungen der einzelnen Handlungsorte ins Gewicht. Ebenso die Tatsache, dass man einen Einblick in das Privatleben der einzelnen Protagonisten erhält, gefällt mir eigentlich generell ganz gut, auch wenn man auch hier über die Umsetzung diskutieren könnte. Fazit: Hohe Erwartungen kann „Pink Clover Club“ nicht erfüllen, da es der Handlung sehr an Spannung und teilweise auch etwas an Authentizität fehlt. Auch Protagonist Pawel Höchst kann weder mit seinem Charakter, noch mit seinen Ermittlungsmethoden überzeugen. Ansprechende Nebencharaktere und gut gelungene Beschreibungen der Handlungsorte reichen nicht aus, um für wirklichen Spaß beim Lesen zu sorgen. Mit dem zu schnell abgehandeltem Ende verpasst das Buch leider auch noch knapp die 3 Sterne, so dass es nur für 2 reicht.

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  • Vom Thema her sehr interessant, nur leider mit einigen Schwächen behaftet

    Pink Clover Club

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. May 2013 um 11:52

    Nachdem Privatdetektiv Pawel Höchst einen Serienkiller zur Strecke gebracht hat, wird er wieder von der Rostocker Polizei als Berater zu einem Fall hinzugezogen. Eine reiche Dame im besten Alter wurde in ihrem Hotel in Rostock umgebracht. Da sie eine sehr einflussreiche Persönlichkeit war, versucht die Polizei den Mord erstmals aus den Medien herauszuhalten, bis sie den Täter haben. Da jedoch kaum Hinweise vorliegen soll Pawel im Schweriner Umfeld des Opfers ermitteln. Jetzt wird es schwierig. Denn zum einen finde ich den Mordfall und das Thema sehr interessant, und auch einige gute Ansätze sind vorhanden und der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Aber zum anderen gibt es auch einige Kritikpunkte, die nicht unbedingt für Richard R. Roeschs Krimi „Pink Clover Club“ sprechen. Pawel Höchst ist als Charakter manchmal ziemlich schwer zu ertragen, er ist nicht grade der sympathischste Erdenbürger, der einem unterkommen kann und hat einen großen Hang zum Alkohol. Schon in der Leserunde haben wir uns Gedanken gemacht, wieso der hohe Alkoholkonsum von Pawel immer wieder im Mittelpunkt stehen muss. Ist es weil er als Nordrusse und ehemaliger Seemann einfach viel trinken und vertragen muss? Will Herr Roesch sich hier einfach an alten Klischees, die vielleicht noch in einigen Köpfen vorhanden sind bedienen? Ich finde das ziemlich unglücklich gewählt, auch wenn man sieht, dass ja auch schon der erste Krimi um Pawel nach einem alkoholischen Getränk benannt wurde - „French75“. Aber nicht nur der Alkohol stört, auch die logischen Schlüsse und das einbinden der Leser in den Fall ist nicht ganz zufrieden stellend umgesetzt, mal davon abgesehen, dass Pawel, ohne den Polizei-Lehrling Kevin, meiner Meinung nach gar keine Chance gehabt hätte, den Fall zu lösen. Als Leser ist man hier ein Beobachter, der von außen zusieht, was geschieht. In viele Gedankengänge wird man einfach nicht mit einbezogen – man wird vor Tatsachen gestellt, ohne, dass man nachvollziehen kann, wie jetzt Pawel oder Kevin zu diesem Schluss kommen. Und auch wenn am Ende nachher der Fall als gelöst angesehen wird, wissen wir immer noch nicht, wer ist jetzt die Mörderin und hatten Pawel und Kevin, bzgl. des Motivs recht? Und was mir auch sehr negativ aufgestoßen ist, ist das Ende des alten Hundes -Kevin. Ich hatte das Gefühl, dass Herr Roesch es endlich geschafft hat mit dem Auftauchen des Hundes und dem Verhalten von Pawel etwas Menschlichkeit in das Buch zu bringen. Aber auch das hat er dann am Ende wieder verspielt, als er den Hund am Hals blutend mit den Worten „Das ist halt nicht dein Revier“ sterben lässt! Bei so vielen negativen Punkten können nicht ein paar positive Ansätze den Karren wieder aus dem Dreck holen. Von daher kann ich leider nur zwei wohlwollende Sterne für „Pink Clover Club“ vergeben!

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  • Pink Clover Club

    Pink Clover Club

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. May 2013 um 01:06

    Privatdetektiv Pawel Höchst hat in Rostock einen Frauenmörder gestellt. Dieser Fall hat ihm sehr viel Ruhm beschert –doch die Aufträge blieben danach aus. Der Ex-Seemann mit Russischen Wurzeln zögert keine Sekunde, als ihn die Rostocker Kripo als Berater zu einem Mordfall engagieren will. Eine Dame aus der besten Schweriner Gesellschaft ist in einem Rostocker Nobelhotel ermordet aufgefunden worden. Mit Hilfe von Polizeianwärter Kevin macht er sich auf die Suche. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig und ich war sofort in der Geschichte drin. Da ich noch nie in dieser Gegend war, konnte ich mir Rostock und Schwerin dank der sehr gut dargestellten Beschreibungen vorstellen. Die Charaktere sind gut beschrieben. Pawel war mir sympathisch, auch wenn er für meine Verhältnisse zu viel Alkohol konsumiert hat und das wurde leider auch sehr oft genau beschrieben. Kevin ist ein cleveres Kerlchen, der bei mir sehr gut angekommen ist und ohne den Pawel überhaupt nicht weiterkommen würde. Die Spannung in der Geschichte war für mich nicht wirklich gegeben. Das Ende war für mich etwas enttäuschend, denn es war zu kurz und viele Fragen sind offen geblieben. Dieser Krimi liest sich sehr schnell und hat mich gut unterhalten, aber nicht gefesselt. 

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  • Pink Clover Club

    Pink Clover Club

    janaka

    05. May 2013 um 14:44

    Der "Pink Clover Club" von Richard R. Roesch ist der zweite Krimi mit dem Rostocker Privatdetektiven Pawel Höchst. Er soll im Auftrag der Rostocker Polizei ermitteln, warum eine prominente Dame aus den besten Schweriner Kreisen ermordet worden ist. Er hat nur ein paar Tage Zeit, um den Fall zu lösen und holt sich wieder Hilfe von dem Polizeianwärter Kevin. Ich habe mich auf diesen Regionalkrimi aus den Hause Sutton echt gefreut und wurde leider enttäuscht. Es fällt mir schwer meine Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Das Buch hat mich gelangweilt, es kommt kaum Spannung auf und das mit dem vielen Alkohol geht mir ziemlich auf die Nerven. Auch finde ich einige Zusammenhänge sehr unlogisch. Einige Ansätze waren richtig gut, sind aber nicht weiterverfolgt worden.

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  • [Rezension] Pink Clover Club

    Pink Clover Club

    Tru1307

    03. May 2013 um 18:37

    Pink Clover Club ist ein weitere regionaler Krimi aus dem Hause Sutton und ich hatte eine recht hohe Erwartungshaltung. leider ist mir die zum Verhängnis geworden, denn das Buch konnte mich absolut nicht fesseln. Im Gegenteil: Ich war froh, als ich das Buch beendet habe und das ist bei mir nicht häufig der Fall. Pink Clover Club ist der zweite Band nach French 75 vom Autor Richard R. Roesch und handelt von den Ermittlungsversuchen des Pawel Höchst. Wo wir gleich zum ersten Problem kommen, dass mir den Lesespaß verdorben hat. Pawel Höchst ist ein Mensch, den ich persönlich hoffentlich niemals kennen lernen darf. Ich nehme an, es sollten Klischees ausgespielt werden, damit man sich eher mit dem Charaktere zurechtfindet. Jedenfalls ist der Herr Ermittler mit russischen Wurzeln ein früherer Seemann und genauso verhält er sich auch. Er trinkt ständig - auch beim Auto fahren -, vergisst wichtige Ermittlungshinweise, betrügt seine Frau und ist natürlich beleidigt, als sie sich revanchiert. Vieles wurde in French 75 wohl schon angestoßen, denn man liest in Pink Clover Club nur von Pawels Überlegungen, zu seiner Frau zurück zu kehren. Ich hatte allerdings nicht das Gefühl etwas verpasst zu haben, dass recht ausführlich auf die Geschehnisse eingegangen wird. Ich habe jedenfalls selten von einem so unsympathischen Ermittler gelesen. Ein weiteres Problem hatte ich mit der Handlung, denn vieles basiert auf Zufällen oder ist viel zu einfach gehalten. Klischees wurden auch nicht nur bei Pawel Höchst verwendet, sondern auch bei vielen anderen Aspekten. So sind Hausfrauen keine Damen, Seeleute haben immer dunkle Geheimnisse und Russen trinken halt gerne ein wenig mehr. Der Stil des Autors ist dabei eigentlich recht angenehm zu lesen, so dass es durchaus ein nettes Lesevergnügen hätte werden können. Ich bin schnell in die Geschichte hinein gekommen und zu Beginn wirkt der Krimi auch vielversprechend. Aber Wiederholungen, unlogische Ermittlungsansätze sowie die fehlende Spannung machten dem schnell ein Ende. Auch das Finale sorgt nicht für die erhoffte Befriedigung, weil man wenig darüber erfährt, wie alles weitergeht. Die letzten Seiten wirken fast so, als müsste die Geschichte auf eine bestimmte Seitenzahl kommen und tragen nichts Wesentliches mehr bei. Positiv aufgefallen ist mir hingegen die Beschreibung der Umgebung, in der der Krimi spielt. Schwerin, Rostock und generell die mecklenburgische Landschaft wurden mit Liebe zum Detail in den Krimi eingefügt, so dass man sich alles genau vorstellen konnte. Leider reicht das für einen spannenden Krimi noch nicht aus. Bewertung Selten hat ein Buch meine Erwartungen so enttäuscht wie Pink Clover Club. Vielleicht hätte ich French 75 lesen sollen, um zu wissen, dass dieses Buch definitiv nichts für mich ist? Es fehlten Logik und Spannung und mitgerissen hat es mich leider auch nicht. Sehr, sehr schade, denn ich hatte mir viel mehr erhofft. Wer aber nichts gegen Klischees und eine unkonventionelle Ermittlung hat, mag mit dem Buch seine Freude haben.

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  • Pink Clover Club

    Pink Clover Club

    Nik75

    03. May 2013 um 13:05

    Heute stelle ich euch den Krimi „Pink Clover Club“ von Richard R. Roesch vor. Nachdem Privatdetektiv Pawel Höchst für die Polizei in Rostock einen Fall brilliant gelöst hat, wird er wieder für Ermittlungsarbeiten angeheuert. Er soll den Tod einer Dame aus der besten Schweriner Gesellschaft aufklären. Die Polizei in Rostock kommt nicht weiter und bittet Pawel die Hintergründe des Mordes zu untersuchen. Mit Hilfe von Polizeianwärter Kevin macht er sich auf die Suche. Meine Meinung: Pavel unser Detektiv ist von russischer Herkunft und vor seiner Karriere war er als Seemann unterwegs. Nachdem ihm das Seemannsleben zuviel wurde hat er seine Detektei aufgemacht. Pawel war mir nicht besonders sympathisch, da er eindeutig zu viel Alkohol trinkt und auch mit den Ermittlungen ohne Kevin nicht weiterkommen würde. Für mich ist er keine Idealbesetzung für den Job als Detektiv. Leider hat mir der Krimi nicht ganz so gut gefallen. Er war flüssig geschrieben und schnell zu lesen, aber da mir der Hauptprotagonist nicht zusagt wirkt sich das auch mein Gemüt beim Lesen aus. Pawel hat eindeutig immer zuviel Alkohol getrunken und das wird das ganze Buch hindurch immer wieder sehr betont, als ob das toll wäre oft betrunken zu sein. Mir hat das auf alle Fälle nicht gefallen. Bei den Ermittlungen würde ohne Kevin dem Polizeischüler auch nichts weitergehen. Diesen habe ich aber gemocht, denn er scheint ein wirklich fähiger Polizist zu sein. Das Ende des Buches fand ich dann auch ein wenig zu kurz und es sind noch einige Fragen offen geblieben. Ich hatte ein paar ganz nette Lesestunden, aber leider hat mich der Krimi nicht vom Hocker gehauen. Ich kann dafür nur 3 Sterne vergeben.

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  • Pink Clover Club - besser nicht!

    Pink Clover Club

    Leseratz_8

    02. May 2013 um 20:38

    Pink Clover Club ist der zweite Fall von Pawel Höchst, einem nordrussischen Privatdetektiv mit Wohn- und Arbeitsplatz in Rostock. Die Geschichte beginnt viel versprechend. Im eleganten 4-Sterne-Hotel Sonne im Zentrum von Rostock wird eine Dame der gehobenen Schweriner Gesellschaft auf recht ungewöhnliche Art ermordet. Da der ermittelnde Rostocker Hauptkommissar den Fall gern ohne die Schweriner Kollegen lösen möchte und sich davon eine Eintrittskarte ins LKA erhofft, beauftragt er den Privatdetektiv mit den Ermittlungen in Schwerin. Jetzt beginnt Pawel mit seinen „Ermittlungen“  Die erste Aktion ist das Probieren des Cocktails, den die Tote in der Nacht immer im Doppelpack aufs Zimmer bestellt hat und der diesem Buch zu seinem Namen verhilft. Soweit so lustig!  Leider endet an dieser Stelle sowohl der Spaß als auch die Spannung. Es werden verschiedene Mordmotive vorgestellt, von denen jedoch keines logisch ermittelt oder ausgeschlossen wird. Logik – dem Autor offensichtlich ein Fremdwort und in diesem Buch nicht vorhanden. Abgesehen von der fehlenden Logik, werden hier sämtliche Klischees bedient, Russen saufen, Norddeutsche sind schweigsam und haben einen speziellen Sinn für Humor, Seeleute haben dunkle Geheimnisse, derentwegen sie zur See fahren oder die sie wahlweise auf See entwickeln, Damen sind keine Hausfrauen und umgekehrt usw. usw.  Die Auflösung der Geschichte ist denn auch ungefähr so glaubwürdig wie der Weihnachtsmann zu Ostern.  Den Stil des Autors könnte ich sogar mögen, wenn ich nicht durch die ständigen Wiederholungen von uninteressanten und nicht ziel führenden Informationen und die bereits oben beschriebenen Klischees aus dem Lesefluss gerissen würde. Fazit: Auf Seite 50 wollte ich das Buch das erste Mal entsorgen, auf Seite 70 das zweite Mal. Wer auf krude Ermittlungen, einen schrulligen, gern betrunkenen Ermittler und völlig widersinnige Auflösungen bei Krimis steht, sollte dieses Buch lesen. Allen Anderen kann ich nur raten, Finger weg!

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  • Mecklenburg-Krimi mit Seemann-Ermittler

    Pink Clover Club

    irismaria

    01. May 2013 um 10:50

    Das Cover von „Pink Clover Club“ von Richard R. Roesch zeigt ein Coctailglas mit dem gleichnamigen Getränk in hellem Rosa vor schwarzem Hintergrund. Ohne die Unterüberschrift wäre ich nicht darauf gekommen, dass sich hinter dem amerikanisch anmutenden Titel ein Mecklenburg-Krimi verbirgt. Es ist der zweite Fall für den ehemaligen Seemann und nun Privatdetektiv Pawel Höchst, einem Rostocker mit russischen Wurzeln. Ich kenne den ersten Fall nicht, bin aber trotzdem gut in die Story reingekommen. Es geht um den Mord an einer Dame aus der besten Schweriner Gesellschaft in einem Rostocker Hotel. Die Polizei will Aufsehen vermeiden und beauftragt Pawel mit diskreten Ermittlungen bevor der Fall öffentlich wird. Zusammen mit Polizeianwärter Kevin macht sich Pawel auf die Suche nach Motiv und Täter und stößt auf Interessantes im Leben des Opfers. Gut gefallen haben mir bei „Pink Clover Club“ die für einen Regionalkrimi typische liebevolle Darstellung von Umgebung und Menschen der Gegend. Den Fall fand ich gut konstruiert, aber die Auflösung kam dann doch etwas plötzlich. Privatdetektiv Pawel Höchst gehört für mich in die Kategorie „schrulliger Ermittler“, aber seine Alkoholaffinität und sein Machogehabe hat ihn mir nicht ans Herz wachsen lassen.  

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