Richard Rayner Der Wolkenfänger

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Inhaltsangabe zu „Der Wolkenfänger“ von Richard Rayner

Die Liebe zur Architektur und die Leidenschaft für eine Frau prägen das Leben von Esko Vanaanen. Ein dramatisches Epos, das von den Anfängen des letzten Jahrhunderts in Finnland bis zu den aufregenden zwanziger Jahren in New York reicht.§Seit Esko Vanaanen über die sensationelle Erfindung des Fahrstuhls gelesen hat, träumt er davon, Häuser zu bauen, die in die Wolken wachsen. In diese Träumereien flüchtet sich der Junge, der in einem kleinen finnischen Dorf den Tod seiner Mutter betrauert. Sie ist in dem Feuer umgekommen, das ihn fürs Leben entstellt hat und in seiner Jugend zum Außenseiter macht. Zu seiner Leidenschaft für die Architektur gesellt sich eine zweite, als er die russische Gouverneurstochter Katerina Malysheva kennen lernt.§ Auch wenn sie unerreichbar für ihn scheint, bestimmt sie doch fortan sein weiteres Leben. Eskokämpft ihr zuliebe im finnischen Bürgerkrieg gegen die Bolschewiken, verlässt seine Frau, als er erfährt, dass Katerina den Krieg überlebt hat und nach New York gegangen ist, und baut sich dort, wo seine kühnsten architektonischen Fantasien wahr werden, ein neues Leben auf. Er macht Karriere als Architekt, pflegt beste Kontakte zur einflussreichen New Yorker Halbwelt und nimmt schließlich sogar einen Mord auf sich - alles mit dem einen Ziel: Katerina für sich zu gewinnen.§Mit einem untrüglichen Gespür für die Ästhetik der Architektur und für die Geschichte des frühen 20. Jahrhundert hat Richard Rayner ein leidenschaftliches Epos über Liebe, Kunst, Tod und Verbrechen geschrieben, das in den verlassenen Weiten Finnlands beginnt und im brodelnden New York der zwanziger Jahre endet.

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  • Rezension zu "Der Wolkenfänger" von Richard Rayner

    Der Wolkenfänger

    Ovidia

    02. August 2009 um 10:16

    Der Wolkenfänger von Richard Wayner spielt in Finnland und im New York der 20er Jahre. Nach dem Selbstmord seiner Mutter lebt Esko, der in dem von ihr angezündeten Haus schwere Verbrennungen im Gesicht davontrug, bei seinem bolschewistischen Vater Timo auf, der auch der Lehrer des kleinen finnischen Dorfes ist und ein Trinker obendrein. Er tyrannisiert und prügelte den Sohn, bis dieser schließlich flieht und wenige Tage später, als man ihn auf einer kleinen Insel auf dem See gefunden hat dem Dorfpfarrer zur Erziehung gegeben. Den finalen Streit mit seinem Vater hatte zuvor ein Artikel über einen Aufzug in einem amerikanischen Wolkenkratzer gegeben. Den hatte Esko in der vom Pfarrer mitgebrachten und dem Vater verhassten schwedischen Zeitung gefunden und in der Nacht heimlich ausgeschnitten. Von da an, will Esko Architekt werden und einen Wolkenfänger, so werden Wolkenkratzer in Finnland genannt, bauen. Während sein Vater sich aktiv an den bolschwistischen Umsturzversuchen in Finnland beteiligt und sogar mit Lenin zusammen als Redelsführer auftritt, verbleibt Esko beim Pfarrer und bereitet sich auf sein Studium vor. Auf einem Dorffest begeggnet er einem wunderschönen russischen Mädchen, Katharina. Sie gibt allen Jungen des Dorfes, die sie um einen Tanz bitten einen Krob, indem sie ihnen einfach ein kleines Spiegelchen ins Gesicht hält. Mit Esko tanzt sie und der verliert mit nur 10 Jahren sein Herz an die schöne Unbekannte. Die Geschichte ist wundervolll, spannend, voller überraschender Wendungen und manchmal auch tieftraurig! Deswegen verrate ich nun nicht weiteres über den Inhalt, sondern sage: Selber lesen!!!

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