Richard Reynolds Guerilla Gardening

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Inhaltsangabe zu „Guerilla Gardening“ von Richard Reynolds

Saatbomben, Tomatenpflanzen auf Abrissplätzen, Moosbilder an Betonmauern: Eine besondere Form des Gartenbaus, unter dem Namen 'Guerilla Gardening' erstmals im Manhattan der Siebzigerjahre bekannt geworden, ist zu einer weltweiten Bewegung angewachsen und gewinnt immer mehr Anhänger. Gärtnern ist cool geworden! Guerilla-Gärtner sind heimlich unterwegs: Bei Nacht und Nebel bepflanzen sie Verkehrsinseln, besetzen brachliegende Flächen, indem sie sie fruchtbar machen oder gehen mit Blumen gegen die Verwahrlosung des eigenen Wohnblocks vor – denn der öffentliche Raum gehört allen, und nicht dem Grünflächenamt. Der Londoner Richard Reynolds, selbst seit fünf Jahren im Einsatz als urbaner Gartenguerillero, bietet mit seiner Website www.guerillagardening.org einen virtuellen Treffpunkt für diese internationale Community von Botanik-Aktivisten, die sich darüber auch zu gemeinsamen Begrünungsaktionen verabreden. Als Inhaber eines Diploms der Royal Horticultural Society betreibt der 32-Jährige das Gärtnern mit ebensoviel botanischer Leidenschaft wie Willen zum zivilen Ungehorsam und ist heute Europas bekanntester Guerilla-Gärtner. In seinem Buch beschreibt er das politische/soziale/künstlerische Phänomen von den Ursprüngen des Guerilla-Begriffs bis zu aktuellen Beispielen für die blühenden Spuren, die Outlaw-Gärtner in aller Welt hinterlassen haben. Mit 64 Fotoseiten und vier großen Kapiteln zu Taktik, Öffentlichkeitsarbeit und natürlich praktischer Beratung im Umgang mit den botanischen Waffen. Ein Buch für alle, denen etwas an der Welt außerhalb der eigenen vier Wände liegt und die daran glauben, dass wir sie selber gestalten können.

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  • Rezension zu "Guerilla Gardening" von Richard Reynolds

    Guerilla Gardening

    a_kep

    23. March 2010 um 10:12

    Gärtnern ist spießig! Gelangweilte Pensionisten verbringen Stunden damit, jeden Grashalm einzeln auszurichten und ihr erweitertes Wohnzimmer repräsentativ zu halten, um damit ihre Nachbarn zu beeindrucken. Guerilla Gardening hingegen ist ganz anders! Urbane Räume und städtische Schandflecken werden beim Guerilla Gardening erobert und mit Hilfe von Pflanzen verschönert. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. In seinem gleichnamigen Buch erklärt Richard Reynolds nicht nur die Grundlagen jedes Guerillakampfes. Auch wenn Che Guevara und Mao Tse-tung wichtige Lehren für den Untergrundkampf liefern, geht die Bewegung der grünen Rebellen doch viel weiter zurück. Die historischen Fakten und kämpferischen Parolen sind immer mit einem leichten Schmunzeln zu verstehen. Der Autor will die Geschichte einer weltweiten Bewegung erzählen, die mit unterschiedlichsten Mitteln für die Begrünung und Verschönerung von Land kämpft, das ihnen gar nicht gehört. Die Beispiele reichen von dem einfachen Blumentrog vor der schmucklosen Wohnsiedlung aus den 70ern bis hin zu ganzen Parks, die von Guerillagärtnern gemeinsam mitten in New York auf brachliegenden Grundstücken angelegt wurden. Manchmal genügen auch kleine Samenbomben, um neben der Straße die schönsten Sonnenblumen sprießen lassen. Oder im Herbst heimlich vergrabene Blumenzwiebel, die im Frühling zu Krokussen, Märzenbecher oder Tulpen erblühen. Neben den vielen kleinen Geschichten, die Richard auf seiner Website GuerillaGardening.org zugetragen wurden, lässt sich dieses Handbuch auch als Nachschlagewerk nutzen, falls man ebenso kleinere oder größere Projekte anstrebt. Von Tips zu Pflanzenauswahl und -aufzucht über Ratschläge zur Propaganda um grüne Mitstreiter zu finden bis hin zum möglichen Sieg (der Legalisierung der Begrünung durch Grundbesitzer oder Stadtverwaltung) bietet dieses Buch einen schönen Überblick über die Möglichkeiten der wohl schönsten subversiven Gesellschaftskritik. Geschrieben für http://www.subtext.at

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