Richard Rohr Wer loslässt, wird gehalten

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Inhaltsangabe zu „Wer loslässt, wird gehalten“ von Richard Rohr

Ein Buch gegen den Zeitgeist: Jedes Jahr erscheinen Hunderte neuer Lebenshilfebücher, die Antworten anbieten auf die Frage: "Was kann ich tun, um mein Selbstbewusstsein zu stärken?" "Gar nichts!", ist die verblüffende Antwort des amerikanischen Franzikaners Richard Rohr. Aber gerade in dieser Gelassenheit besteht das Geheimnis echter Persönlichkeitsbildung. Es erfordert ein ganz neues Denken: Loslassen können, nicht mehr alles selbst in die Hand nehmen wollen und darauf vertrauen, dass eine göttliche Kraft mich hält, wenn ich mich fallen lasse. Diese Lebenshaltung versteht Rohr unter "kontemplativem Gebet". Die biblische Aufforderung "Betet ohne Unterlass!", bekommt in dieser Lebenshaltung konkrete Gestalt. Und der Mensch entwickelt ein ganz neues, wirklich fest gegründetes Selbstbewusstsein.

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  • Rezension zu "Wer loslässt, wird gehalten" von Richard Rohr

    Wer loslässt, wird gehalten
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    Mit Lebenshilferatgebern aller Art verdienen nicht nur viele Verlage viel Geld, auch unzählige Menschen glauben, durch ihre Lektüre und die Anwendung der dort gelieferten Ratschläge ihr Leben zu verbessern, zu vereinfachen („Simplify your life!“) oder glücklicher zu machen. „Was muss ich tun, um mein Selbstbewusstsein zu stärken?“ ist eine der Fragen, die viele Zeitgenossen beschäftigen und für deren Beantwortung sie nicht nur immer wieder Bücher kaufen, sondern auch Unmengen an Geld ausgeben für entsprechende Kurse und Seminare. Der Franziskanerpater Richard Rohr gibt auf diese Frage eine verblüffende und einfache Antwort: „Gar nichts musst du tun“, sagt er und beschreibt das Loslassen und die Gelassenheit als das Geheimnis echter Persönlichkeitsbildung. Dazu muss man aber ein ganz neues Denken einüben und lernen. Denn Loslassen heißt, nicht mehr alles selbst in die Hand nehmen wollen und müssen, sondern darauf vertrauen, dass es eine göttliche Kraft ist, die mich hält, wenn ich mich wirklich fallen lasse. Genau diese Haltung und Lebensauffassung ist es, die Richard Rohr das „kontemplative Gebet“ nennt, indem er sich dabei auf die biblische Aufforderung bezieht: „Betet ohne Unterlass!“. Es geht also nicht um das Beten im herkömmlichen Sinne, sondern das Gebet ist eine tägliche Haltung der freundlichen Gelassenheit gegen alle Menschen und sich selbst, eine Gelassenheit, die um die eigenen Grenzen weiß, und die sich gehalten fühlt von Gott. Welch eine Befreiung, welch eine Gnade ist ein solches Vertrauen in die Liebe Gottes. Aus ihr heraus entsteht ein Selbstbewusstsein ganz anderer Art, als uns die Ratgeber aller Provenienz verkaufen wollen. Es ist ein Selbstbewusstsein von innen heraus, die Selbstsicherheit eines Menschen, der sein Leben in die Hände Gottes gelegt hat und der in sich selbst ruht. Aus vielen spirituellen Traditionen speist sich dieses seit 1999 schon in der achten Auflage erscheinende Buch und hält seine Ideen für „Von vornherein unverkäuflich Wie macht man attraktiv, was nicht attraktiv ist? Wie verkauft man Leere, Verwundbarkeit und Misserfolg? Wie kann man vom Abstieg sprechen, wenn es sich überall um Aufstieg dreht? Wie sollte es möglich sein, in einer kapitalistischen Gesellschaft das Loslassen zu verlaufen? Wie präsentiert man Jesus dem Prometheischen Geist? Wie kann man einer Kirche, die den Eindruck von Vollkommenheit zu erwecken sch, etwas über das Sterben zu erzählen? Das kann nicht funktionieren (und vielleicht ist das der erste Schritt).“ Sich verletzlich machen, loslassen, sich gehalten wissen … Das Leben und der Alltag als ein dauerndes kontemplatives Gebet. Was so sanft und still klingt, ist doch so radikal und aktiv.

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