Richard Rorty Kontingenz, Ironie und Solidarität

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Inhaltsangabe zu „Kontingenz, Ironie und Solidarität“ von Richard Rorty

323 S. (Quelle:'Sonstige Formate/01.11.1995')

Die Intention kann vielleicht einfach als Gegenentwurf zum gegenwärtigen, etablierten Philosophieverständnis verstanden werden, d.h. dass er aufzuzeigen versucht, wie man anders über die Dinge denken könnte.

— K-to-the-Nut
K-to-the-Nut

Finde es z.T. wirklich schwierig zu folgen. Frag mich oft nach der Intention. Das frustriert mich dann beim lesen und bearbeiten derart, dass ich mir so vllt. nur noch mehr den "Zugang" erschwere!

— Minerva
Minerva

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  • Rezension zu "Kontingenz, Ironie und Solidarität" von Richard Rorty

    Kontingenz, Ironie und Solidarität
    K-to-the-Nut

    K-to-the-Nut

    09. November 2011 um 00:35

    "Kontingenz, Ironie und Solidarität" (KIS) kann zurecht als Richard Rortys Hauptwerk bezeichnet werden. Während "Der Spiegel der Natur" eher eine Abrechnung mit der obsoleten Repräsentationsphilosophie und Objektivitätsphilosohie darstellt und nur den Weg in Rortys eigene Philosophie anreißt, wird sie in KIS tatsächlich entfaltet. Das Hauptanliegen von ‚Kontingenz, Ironie und Solidarität’ ist zwar die gleichwertige Nebeneinanderstellung des Drangs nach Selbsterschaffung und des Wunsches nach Solidarität, die von Rorty als inkommensurabel erkannt wurden. Gleichzeitig behandelt es aber auch, oder gerade deshalb, das Loslösen von den Dogmen der Metaphysik. Seine liberale Ironie sieht er von ihnen befreit: [Dieses Buch] zeichnet eine Gestalt, die ich liberale Ironikerin nenne. […] Liberale seien die Menschen, die meinen, daß [sic] Grausamkeit das schlimmste [sic] ist, was wir tun. Iro-nikerin nenne ich eine Person, die der Tatsache ins Gesicht sieht, daß ihre zentralen Über-zeugungen und Bedürfnisse kontingent sind – nenne ich jemanden, der so nominalistisch und historistisch ist, dass er die Vorstellung aufgegeben hat, jene zentralen Überzeugungen und Bedürfnisse bezögen sich zurück auf eine Instanz jenseits des raum-zeitlichen Berei-ches [sic]. Rortys liberale Ironie kann insofern als der Kern seines Pragmatismus verstanden werden, wenn man davon ausgeht, dass die Gestalt der liberalen Ironikerin dem Pragmatisten nach Rortys Vorstellung entspricht, d.h. dass ein solcher Pragmatist die Eigenschaften der liberalen Ironikerin besitzt. Mit einer - für philosophische Verhältnisse - erfrischend leichten und gewandten Sprache beschreibt Rorty den Weg seiner pragmatistischen Philosophie, die nicht mehr auf Objektivität abzieht, sondern auf Solidarität. Dafür versucht er nicht zu beweisen, dass sein Weg der wahre ist - den Kategorien wie diese hält er für Teil des Problems - sondern versucht seine Perspektive reizvoll zu machen. Mit Hilfe seiner Ironie ermöglicht er die philosophische Hinwendung zu Selbsterschaffung und Bildung durch die Literatur, die ebenso an die Stelle von allgemeiner Moraltheorie treten kann, um unsere Moralität zu schulen und uns solidarischer zu machen. Ein mutiger Weg, der innerhalb der verknöcherten Disziplin seines Faches Seinesgleichen sucht.

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