Richard Schwartz

 4,5 Sterne bei 2.042 Bewertungen
Autor von Das Erste Horn, Die Zweite Legion und weiteren Büchern.
Autorenbild von Richard Schwartz (© privat)

Lebenslauf von Richard Schwartz

Ein Mann, viele Namen, fantastische Geschichten: Richard Schwartz – ein Tausendsassa mit vielen Interessen und beinahe ebenso vielen Namen. Der Autor, 1958 in Frankfurt/Main geboren, absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Flugzeugmechaniker sowie ein Studium der Informatik und Elektrotechnik. In den darauffolgenden Jahren arbeitete er unter anderem als Tankwart, Postkurier und Programmierer. Außerdem restaurierte er Autos und Motorräder und war als Rollenspiel-Spielleiter aktiv. Dies beeinflusste wohl auch seine fantastischen Welten, in die er seine Leser eintauchen lässt. Unter verschiedensten Pseudonymen veröffentlichte Schwartz schon zahlreiche Werke: Carl A. deWitt, Helmut Wolkenland, Andras, David Winter und eben Richard Schwartz – dahinter steckt der Frankfurter Fantasy-Guru. Die erfolgreiche Bücherreihe um „Das Geheimnis von Askir“ war bereits mehrmals für den Deutschen Phantastik Preis nominiert. Der Startschuss zu dieser Reihe, „Das erste Horn“, fiel 2006. Zu seinen aktuelleren Erscheinungen gehören die Sagas „Die Götterkriege“ und „Die Lytar-Chronik“.

Alle Bücher von Richard Schwartz

Cover des Buches Das Erste Horn (ISBN: 9783492268172)

Das Erste Horn

 (242)
Erschienen am 01.06.2011
Cover des Buches Die Zweite Legion (ISBN: 9783492268189)

Die Zweite Legion

 (159)
Erschienen am 01.06.2011
Cover des Buches Das Auge der Wüste (ISBN: 9783492268196)

Das Auge der Wüste

 (147)
Erschienen am 01.06.2011
Cover des Buches Der Herr der Puppen (ISBN: 9783492268202)

Der Herr der Puppen

 (136)
Erschienen am 01.06.2011
Cover des Buches Die Feuerinseln (ISBN: 9783492268219)

Die Feuerinseln

 (130)
Erschienen am 01.06.2011
Cover des Buches Der Kronrat (ISBN: 9783492268226)

Der Kronrat

 (125)
Erschienen am 01.06.2011
Cover des Buches Die Eule von Askir (ISBN: 9783492280884)

Die Eule von Askir

 (103)
Erschienen am 01.12.2016
Cover des Buches Das blutige Land (ISBN: 9783492268301)

Das blutige Land

 (95)
Erschienen am 16.07.2012

Neue Rezensionen zu Richard Schwartz

Cover des Buches Das Erste Horn (ISBN: 9783492268172)hauntedcupcakes avatar

Rezension zu "Das Erste Horn" von Richard Schwartz

Reread: Das erste Horn
hauntedcupcakevor einem Monat

Nichts passiert, was nicht vorbestimmt ist. Es bleibt und nur, es dem Schicksal so schwer wie möglich zu machen, uns zu erwischen. 

S. 39


Inhalt

Ein einsamer Gasthof inmitten des schlimmsten Schneesturms seit Jahrhunderten. Die Gäste: Ein alter Soldat auf der Suche nach Ruhe, eine Maestra der Krone, Diebe und Plünderer, Händler, ein Baron, Bergarbeiter und eine geheimnisvolle Dunkelelfe. Als einer der Knechte des Wirts grausam verstümmelt aufgefunden wird, ist klar, dass ein Werwolf unter den Gästen weilt. Nicht nur der andauernde Schneesturm, der  nicht ganz natürlich scheint, schlägt den Gästen auf das Gemüt, nun kommt auch noch ein Mord dazu. Der Soldat Havald tut sich mit der Maestra Leandra zusammen, um das Verbrechen aufzuklären und die Gemüter zu beruhigen. Nichtsahnend, was wirklich vor sich geht ...


Meine Meinung

Es ist nun etwas um die 10 Jahre her, seit ich "Das erste Horn" zum allerersten mal gelesen habe. Damals war es für mich ein absolutes Highlight, ein Lieblingsbuch, und seit jeher ist es das auch geblieben. Klar, dass ich es eines Tages rereaden wollte. Aber vielleicht kennt ihr die gleichzeitige Angst davor: Was, wenn einem das Buch dann plötzlich nicht mehr gefällt? Weil man kritischer geworden ist, andere Ansprüche hat etc.? Nun, ich habe mich jetzt endlich an einen Reread gewagt - und es nicht bereut. 


Es war wie nach Hause kommen: Wieder in den Gasthof einzukehren, die Protagonisten zu treffen, mit ihnen zu rätseln und alles neu zu entdecken. Spannend wars, gemütlich und aufregend, unterhaltsam und einfach schön. Ich werde nun sicherlich dran bleiben und die Reihe komplett rereaden.


Das Buch ist eher als eine Art Prequel zur eigentlichen Geschichte zu sehen. Man lernt alles und jeden erst einmal kennen, und das im Rahmen eines wortwörtlich fantastischen Mordfalls. Gerade die zweite Hälfte ist packend und spannend geschrieben, sodass ich das Buch kaum aus den Händen legen konnte. Von da an fängt dann auch der eigentliche Handlungsstrang für die Reihe an, sich zu entwickeln.


Gerade die Charaktere haben es mir wieder wahnsinnig angetan. Auch wenn ich zu Beginn nicht viel mit Havald anfangen kann, so gewinnt er unglaublich an Tiefe im Verlauf der Geschichte. Er ist der Held, der keiner sein will. Die Maestra Leandra hab ich sofort wieder gemocht. Sie ist eine tapfere wenn auch noch etwas unerfahrene Frau, die es schwer hat, sich zu behaupten, die aber einiges auf dem Kasten hat. Der Räuber Janos... war mir sehr sympathisch ^^ Auch wenn ich nicht mehr wusste, was es mit ihm auf sich hatte; ich habe schnell hinter die harte Schale blicken können. Aber meine allerliebste Protagonistin ist und bleibt die Dunkelelfe Zokora. Sie ist zum brüllen komisch mit ihrer trockenen Art, und weil sie die Menschen nicht ganz versteht. Sie lockert die Geschichte auf eine ganz besondere Art auf. 


Für mich war es ein tolles Erlebnis, wieder in die Welt zurückzukehren. Gleichzeitig war es dieses Mal kein ganz so großes Highlight mehr. So habe ich die Anziehung zwischen Havald und Leandra nicht nachvollziehen können. Und manche Passagen fand ich langgezogen - vor allem, wenn wieder einmal die Welt lang und breit erklärt wurde. Das gehört zwar zu einem guten Fantasy-Werk, aber hier hätten z.B. eine halbe Seite über die Münzen des Reiches gereicht, die Ausführungen waren mir zu ausführlich, was ich als nicht nötig empfunden habe. 


Fazit

Alles in allem aber ist und bleibt "Das erste Horn" ein spannender Auftakt zu dieser grandiosen Reihe. Hier trifft Fantasy auf Krimi, und das in einem fesselnden Ausmaß. Mit faszinierenden und unglaublich tollen Charakteren vermochte mich die Geschichte auch in reread zu überzeugen. 


4.5 Sterne

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Cover des Buches Der Herr der Puppen (ISBN: 9783492268202)Brivulets avatar

Rezension zu "Der Herr der Puppen" von Richard Schwartz

Haben es die Götter nicht wunderbar eingerichtet?
Brivuletvor 2 Monaten

Inhaltsangabe:
Der Krieger Havald, die Halbelfe Leandra und ihre Gefährten sind auf der Suche nach einem Weg, um aus der exotischen Stadt Gasalabad nach Askir zu gelangen. Denn dort hoffen sie auf Unterstützung gegen den Tyrannen Thalak, der ihre Heimatlande mit Zerstörung bedroht. Doch Thalaks Macht reicht bis nach Gasalabad. Der finstere Herrscher setzt alles daran, durch Intrigen und Attentate die Gefährten in Gasalabad festzuhalten. Bald wissen sie nicht mehr, wer Freund und wer Feind ist, und geraten von einer tödlichen Gefahr in die nächste.

Meine Meinung:
»Haben die Götter das nicht wunderbar eingerichtet? Kaum hat man eine Nacht lang geschlafen, ist das, was vergangen ist, in die Ferne gerückt, der Kummer und die Sorge des Vortages ist gemildert. Das sanfte Licht der Sonne gibt einem neue Kraft und neuen Mut.«
Mit diesen aufmunternden Worten Armins weckt dieser unseren Helden Havald. Für mich ein sehr gelungener Einstieg in den vierten Band der Askir Reihe. Havald und seine Freunde sind also immer noch in Gasalabad und bleiben dies. Wer jedoch glaubt, damit würde die Spannung aus der Geschichte genommen, irrt. Denn in »Der Herr der Puppen« kommen die Gefährten dem Geheimnis um den dunklen Herrscher ein gutes Stück näher. Sie müssen sich mit neuen Feinden auseinandersetzen, Nekromanten, die ihre Macht aus den Seelen ihrer Opfer ziehen. Nun kennen sie außerdem den Namen ihres Feindes: Kolaron Malorbian, der selbst Magier und Nekromant sein soll. Besonders gut gefallen haben mir - Achtung Spoiler! – die Elfenkrieger, die auf Greifen reiten. Ein absolutes Highlight und anschaulich erzählt. Leider trifft man in diesem Band meine Lieblingsfigur, die Dunkelelfe nur selten an, denn Havald schickt sie, Sieglinge Varosch und Janos mit einem Auftrag nach Hause. Ein Problem hatte ich außerdem mit der wiedergeborenen Serafine, die nun im Körper von Armins Schwester Helis lebt. Das scheint mir doch etwas weit hergeholt. Ich bin aber sicher, Richard Schwartz hat noch etwas Besonderes mit dieser Figur vor. Andererseits haben mich die Reisen auf dem Schiff begeistert und der Aufenthalt einer der Freunde im Gefängnis. Mehr wird aber nicht verraten. Von mir also eine klare Leseempfehlung für alle High Fantasy Fans.

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Cover des Buches Das Auge der Wüste (ISBN: 9783492268196)Brivulets avatar

Rezension zu "Das Auge der Wüste" von Richard Schwartz

Die Reise geht spannend weiter ...
Brivuletvor 2 Monaten

Inhaltsangabe:
Auf der Suche nach Verbündeten im Kampf gegen den zerstörerischen Thalak hat es den Krieger Havald, die Halbelfe Leandra und ihre Gefährten in den Wüstenstaat Bessarein verschlagen. In der sengenden Hitze des exotischen Landes müssen sie zunächst Havalds Geliebte Leandra aus den Fängen skrupelloser Sklavenhändler befreien – und geraten dabei mitten in die Wirren des Thronfolgestreits, der die Hauptstadt Gasalabad erschüttert. Eine entscheidende Rolle spielt dabei ein magisches Artefakt – das Auge von Gasalabad. Wird es den Gefährten gelingen, endlich den Weg ins Reich Askir zu finden?

Band 3 knüpft direkt an die Geschehnisse im vorigen Teil an. Es geht gleich spannend weiter, denn Havald muss seine Geliebte, die Halbelfe Leandra befreien, die von Sklavenhändler gefangen gehalten wird. Nach wie vor steht ihre Mission, Verbündete im Kampf gegen den dunklen Herrscher aus dem Reich Thalak zu finden, an erster Stelle. Doch es immer neue Hindernisse sind zu überwinden. Seien es die Nachtfalken, Nekromanten oder Monster. Nur gut, dass Havald und seine Kameraden mittlerweile zu einem eingespielten Team zusammengewachsen sind. Denn nur gemeinsam, aufgrund ihrer unterschiedlichen Talente und Fähigkeiten, können sie die Schwierigkeiten überwinden.
Auch dieser Band hat mich buchstäblich in seinen Bann gezogen. Die Kämpfe sind super beschrieben, vor allem die Bannschwerter hatten es mir dieses Mal angetan. Außerdem erfährt man in »Das Auge der Wüste« ein kleines bisschen mehr über den schier übermächtigen Feind aus dem Reich Thalak.
Von mir also eine klare Leseempfehlung!

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