Das Erste Horn

von Richard Schwartz 
4,4 Sterne bei204 Bewertungen
Das Erste Horn
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (178):
A

Am Anfang war es verwirrend zu wissen, dass das gesamte Buch in einem Gasthaus spielt, allerdings war ich mehr als positiv überrascht.

Kritisch (6):
J

An sich gute Ideen! Doch störten mich die Ansichten des "Helden", welchen ihn für mich absolut unsympatthisch werden ließen.

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Inhaltsangabe zu "Das Erste Horn"

Ein verschneiter Gasthof im hohen Norden: Havald, ein Krieger aus dem Reich Letasan, kehrt in dem abgeschiedenen Wirtshaus 'Zum Hammerkopf' ein. Auch die undurchsichtige Magierin Leandra verschlägt es hierher. Die beiden ahnen nicht, dass sich unter dem Gasthof uralte Kraftlinien kreuzen. Als der eisige Winter das Gebäude vollständig von der Außenwelt abschneidet, bricht Entsetzen aus: Ein blutiger Mord deutet darauf hin, dass im Verborgenen eine Bestie lauert. Doch wem können Havald und Leandra trauen? Die Spuren führen in das sagenhafte untergegangene Reich Askir … Ein sensationelles Debüt mit einer intensiven, beklemmenden Atmosphäre, die in der Fantasy ihresgleichen sucht.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492268172
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:01.06.2011

Rezensionen und Bewertungen

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    Schizothekares avatar
    Schizothekarevor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein ganz besonderer Auftakt, der viel erhoffen lässt.
    Askir . Das erste Horn - Bester Reihenauftakt des Jahres 2017

    Einst saßen zwei junge Frauen in einem sonst verlassenen Schankraum. Ihre Erscheinung wirkte in dem großen Saal mit all den leeren Tischen verloren. Ihre Wahl fiel auf den Platz nahe dem Kamin, in dem die noch feuchten Holzscheite knisterten. Das Schattenspiel des Feuers umspielte ihre Gesichter und tauchte die Zwei in eine geheimnisvolle Aura.

    Sie hätten beide nicht unterschiedlicher sein können und doch saßen sie hier zusammen, angetrieben durch die ihnen beiden innewohnende Leidenschaft.

    Eine der Beiden fasste mit flinken kleinen Händen in ihren Rucksack und warf mit einer theatralischen Geste ein Buch auf den Tisch.

    „Was ist das?“ fragte die Andere überrascht.

    „Das ist „Askir“. Es ist zumindest im Umfang schon ein großes Werk. Endlich mal wieder eine Herausforderung. Und, Apos, das Beste: Es ist eine Reihe“

    „Und worum geht es?“

    „Joa ähhh. also da ist ein Mann. Also ein Held. Er heißt Herbert oder so. Naja, jedenfalls ist Askir ein Reich und dieser Held ist ein Teil dessen. Welchen Teil genau er inne hat, weil man noch nicht. Jedenfalls ist er sehr alt. Er macht Rast in einem Gasthaus. Dort trifft er auf die Magierin Leandra und auf jede Menge andere Gestalten. Sie werden in dem Gasthaus eingeschneit und es passieren magische Dinge…also mehr kann und will ich eigentlich noch nicht verraten. Also, bist du dabei? Hast du Lust zu lesen?“

    „Weiß nicht. Klingt wie so viele andere Geschichten auch… Was soll an dieser denn besonders sein?“

    „Also eigentlich war es ja nicht mein Plan, jetzt zu Spoilern. Aber du wolltest es ja nicht anders: Wir befinden uns in einem Gasthaus, welches dunkel, dunkel und dunkel ist. Direkt auf der ersten Seite gerät man in diese Atmosphäre und sie lässt einen einfach nicht mehr gehen. Das geht übrigens den Protagonisten dort auch so. Wie schon erwähnt, im Großen und Ganzen spielt der erste Teil dieser wunderbaren Reihe nur an einem Ort. Eigentlich weiß man auch gar nicht so recht, wo genau man sich befindet. Also außerhalb der Gaststätte. Alleine diese Tatsache bringt mich glatt ins Schwärmen und ich möchte nochmals betonen: ein Raum, 400 Seiten und kein bisschen Langeweile. Naja, aber nun wirklich zurück zur eigentlich Geschichte. Hervald, so ist sein richtiger Name, ist der Hauptdarsteller zwischen so vielen anderen spannenden Personen. Aus seiner Warte sehen und erleben wir, wie ein Mord in einer verschlossenen Gaststätte geschieht. Es stellt sich heraus, dass dafür ein Werwolf verantwortlich ist und man versucht nun herauszufinden, wer unter den Anwesenden nun dieser Werwolf ist… „

    Apos räuspert sich. Ich weiß auch warum. Ich verliere mich im Detail, darf mich aber nicht unterbrechen lassen.

    „Jaja, ich weiß schon, auch das ist nicht neu oder sonderlich aufregend. Aber….wir lernen in diesem ersten Teil ja auch schließlich noch andere Personen kennen, die uns vermutlich die Reihe über begleiten werden. Nehmen wir zum Beispiel Leandra. Sie taucht auf, weil sie einen Ritter sucht, der das Reich Askir und die Königin retten soll. Direkt stellt sie aber fest, dass sie wohl nicht in dem Gasthaus fündig wird. Sie kommt nun leider auch nicht mehr heraus und beginnt eine Unterhaltung und Freundschaft, nennen wir es mal so, mit Hervald. Mehr will ich nicht sagen. Oder…ach jaja, die Dunkelfee, die auch dort ist. Herrlich, sie ist so furchtbar unnett. Man schließt auch sie direkt ins Herz. Auch du würdest sie mögen…soll ich nun weiter ausholen oder konnte ich dich nun überzeugen, liebe Apos?“

    „Nein danke, das reicht mir. Gib schon rüber.“

    „Och, na gut. Ich würd ja wirklich gern noch von dieser Dunkelfee und den Halunken erzählen…aber hier.“

    Mit einem schelmischen Grinsen überreichte Troph Apos das Buch. Diese zog die Tasse dampfenden Kaffee näher zu sich heran, drehte ihren Stuhl in Richtung des Kaminfeuers und tauchte ein in die Welt von Askir. Troph griff während dessen erneut in ihre Tasche und zog den zweiten Teil der Saga ins schummrige Licht des Schankraumes. Beide befanden sie sich nun an einem anderen Ort.

    https://schizothekare.wordpress.com/2018/01/01/richard-schwartz-askir-das-erste-horn/

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    medicus_insaniaes avatar
    medicus_insaniaevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine gelungene Mischung aus Fantasy und Rollenspiel. Ein toller Auftakt einer neuen Serie!
    Fesselnd, gut gelungen!

    Mit "Das Erste Horn" gelingt Richard Schwartz der Auftakt einer neuen Fantasyreihe - "Das Geheimnis von Askir". Es werden die Abenteuer eines alten Helden, Havald, beschrieben, der unverhofft in sein nächstes Abenteuer stolpert.
    Zunächst sieht es ruhig aus für ihn, als plötlich eine Halbelfe in sein ruhiges Leben stolpert, auf der Suche nach Hilfe gegen das übermächtige Thalak. Diese Hilfe hofft sie im sagenumwobenen Askir zu finden. Doch bevor sie sich dort hin aufmachen können, werden sie in einem ungewöhnlich starken Schneesturm eingeschneit, mit mehreren weiteren Gästen des Gasthauses - die alle ein eigenes Geheimnis zu scheinen haben.

    Richard Schwartz schafft es, seine gesamte Geschichte an nur einem Ort spielen zu lassen, ohne dabei an Dynamik oder Spannung zu verlieren. Es ist etwas gewöhnungsbedürftig, dass in die Ich-Perspektive geschrieben wurde - doch man gewöhnt sich schnell daran. Ebenso wie daran, dass man das Gefühl hat, in einem Fantasy-Rollenspiel zu stecken. So ertappte ich mich mehrfach dabei, wie ich von "Level zu Level" hastete und alles erforschen wollte. Die Kampfszenen finde ich leider etwas kurzweilig dargestellt, ebenso der entscheidene Kampf am Ende der Geschichte scheint mir überhastet schnell ein Ende zu finden.
    Doch trotz allem ein schöner Auftakt!

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    Inge78s avatar
    Inge78vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: grandioses Fantasy Kammerspiel
    Randvoll mit wundervollen Charakteren und einer spannenden Story

    Havald, der ICH-Erzähler der Geschichte wird im Gasthof  "Zum Hammerkopf" vom Schneesturm überrascht.  Als ein Mord geschieht steigen die Spannungen zwischen den einzelnen Gruppen und auch der Gasthof hat mehr als eine Überraschung für die Gäste parat.

    "Das Erste Horn" ist wirklich -Fantasy at its best- . Es macht einfach nur Spaß mit Havald zusammen die anderen , teil sehr zwielichten Personen, kennenzulernen und nach und nach das Geheimnis um den Gasthof zu lösen.

    Dabei schreibt Richard Schwartz mit sehr viel Wortgewalt und Witz. Er erfindet die Fantasywelt damit nicht neu , viele Elemente kommen Lesern , die viel Fantasy lesen bestimmt bekannt vor aber dadurch findet man sich auch direkt in der fremdem Welt zurecht. 

    Die Charaktere sind wunderbar eigenartig, teils schwer durchschaubar und sofort bilden sich Sympathien und Antipathien. Die Atmosphäre im Gasthof ist sehr düster und angespannt, die Spannung baut sich bis zum furiosen und blutigen Finale immer mehr auf. Dabei schafft es Schwartz dass die Story trotz des sehr übersichtlichen Handlungsorts nie stockt oder langatmig wird. Ganz im Gegenteil , ich bin quasi durch das Buch geflogen. Oft mit einem Grinsen auf den Lippen weil einige Situationen einfach nur lustig sind. Aber es gibt auch ein paar ruhige, wirklich schöne Momente.

    Ich bin froh dass das Ganze eine Reihe ist. Denn auch wenn dieser Band in sich abgeschlossen ist so gibt es noch einige Fragen auf die ich gerne eine Antwort finden würde. Und ich freue mich, in weiteren Bänden lieb gewonnene Charaktere wieder zutreffen.

     

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    Alondrias avatar
    Alondriavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Fesselnd, faszinierend, magisch! Man kann die Kälte förmlich spüren, die in der Geschichte herrscht!
    [Rezension] Das Erste Horn (Askir 1)

    Das Buch

    Ein fesselndes Fantasy-Abenteuer im ewigen Eis

    Ein verschneiter Gasthof im hohen Norden: Havald, ein Krieger aus dem Reich Letasan, kehrt in dem abgeschiedenen Wirtshaus "Zum Hammerkopf" ein. Auch die undurchsichtige Magierin Leandra verschlägt es hierher. Die beiden ahnen nicht, dass sich unter dem Gasthof uralte Kraftlinien kreuzen. Als der eisige Winter das Gebäude vollständig von der Außenwelt abschneidet, bricht Entsetzen aus: Ein blutiger Mord deutet darauf hin, dass im Verborgenen eine Bestie lauert. Doch wem können Havald und Leandra trauen? Die Spuren führen in das sagenhafte, untergegangene Reich Askir . . .


    Das hat mir gefallen:

    Ich habe zuvor noch kein anderes Buch von Richard Schwartz gelesen, war aber auf der Suche nach einer neuen Fantasy-Reihe und ich wurde nicht enttäuscht. Schwartz hat einen sehr gut zu lesenden Schreibstil; nicht unnötig komplizierte oder zu lange Sätze, alles simpel aber interessant beschrieben. Auch an Details fehlt es keineswegs in seinen Schilderungen. Das führte bei mir dazu, dass ich beim Lesen automatisch Bilder vor Augen hatte und sich sozusagen ein innerer Film abgespielt hat.

    Als Leser findet man schnell ins Geschehen und dadurch, dass jede Figur eigene Charaktermerkmale hat, kann man sich sehr gut mit den Protagonisten auseinandersetzen - und sich auch in den ein oder anderen hineinversetzen. Ich habe sehr schnell Sympathien für einige aufgebracht, andere dagegen waren mehr als nur unsympathisch. Schwartz schafft es, den Leser zum Mitdenken zu motivieren, indem er einige Figuren sehr undurchsichtig erscheinen lässt.

    Die Geschichte an sich hat mir auch sehr gut gefallen. Obwohl ich ein sehr großer Fantasy-Fan bin, muss ich nicht unbedingt immer übertrieben viel Magie und Zauberei in einem Buch vorfinden. Schwartz hat ein gesundes Gleichgewicht zwischen Magie und "Normalität" (Krieger mit Schwertern etc) gefunden. Er beschreibt die Ereignisse so, dass ich mich gefühlt habe, als wäre ich mittendrin.

    Zum Cover kann ich sagen, dass ich zunächst kaum etwas damit anfangen konnte. Jetzt im Nachhinein, mit dem Wissen, worum es geht, was passiert und was das Cover darstellen soll, macht es total Sinn für mich. Und es gefällt mir auch wirklich gut - vor allen Dingen die Farben spiegeln die Kälte des Inhaltes (ewiges Eis, kalter Sturm etc) wunderbar wider.

    Hier hätte ich mir mehr erwartet:

    Leider kam das Ende überraschend schnell - im negativen Sinne. Während die Geschichte sich doch relativ langsam aufgebaut hat und die Spannung immer mehr anstieg, wurde das Ende irgendwie so "lieblos" runtergebrochen. Ein Ereignis folgte auf das andere, ohne Pause. Ich hätte mir hier ein wenig mehr "Drumherum" gewünscht und nicht eine einfache Abfolge der Geschehnisse, nur damit das Buch ein Ende findet. Ein Herzchen muss ich dafür leider abziehen.

    Fazit

    Das Geheimnis von Askir 1 - Das Erste Horn hat mich neugierig auf die weiteren Bücher der Reihe gemacht. Alles in allem hat mir der Roman sehr gut gefallen und ich kann ihn Fantasy-Fans bei bestem Gewissen weiterempfehlen.

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    Brivulets avatar
    Brivuletvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Fantasy versus Krimi
    Fantasy versus Krimi

    Auf der Suche nach Urlaubslektüre stieß ich auf »Das letzte Horn«. High Fantasy, mein Lieblingsgenre, ich dachte, da konnte ich nichts falsch machen. Leider war das Gegenteil der Fall. Zwischendurch war ich kurz davor, die Lektüre abzubrechen. Der Plot: Ein Gasthof wird infolge eines Schneesturms von der Außenwelt abgeschnitten. Es ereignen sich zwei blutige Morde, die aufgeklärt werden müssen, um eine Panik zu verhindern. Zunächst: Ich weiß, dass es Mode ist, einen Antihelden zu kreieren. Auch hier ist nicht klar, wer oder was der Ich-Erzähler eigentlich ist. Er ist männlich, so viel steht fest und auch nicht mehr der Jüngste.  Seine sexistische Einstellung fast nicht zu ertragen. Eine der drei Töchter des Gastwirtes wird massiv von acht Söldnern bedrängt und er hat als einzigen Rat, sie solle sich für die beiden Schwestern opfern (?) Ist das nötig, um besagten Antihelden glaubhaft zu gestalten? Darüber hinaus bietet das Geschehen wenig Spannung. Detaillierte Schilderungen der Beschaffenheit der Türen, und das mehrfach, tragen ihr Übriges bei.
    Sehr gut gefallen hat mir einzig die Figur der Dunkelelfe. Mehr wird wegen Spoilergefahr nicht verraten. Nur ihr ist es zu verdanken, dass ich dem ersten Horn zwei Sterne gebe.

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    Ritchi105vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Meiner Meinung nach ein sehr gelungener erster Band einer fesselnden Fantasy- Reihe, der noch viel Potenzial bietet.
    Toller deutscher Fantasy- Roman

    Ein verschneiter Gasthof im hohen Norden: Havald, ein Krieger aus dem Reich Letasan, kehrt in dem abgeschiedenen Wirtshaus »Zum Hammerkopf« ein. Auch die undurchsichtige Magierin Leandra verschlägt es hierher. Die beiden ahnen nicht, dass sich unter dem Gasthof uralte Kraftlinien kreuzen. Als der eisige Winter das Gebäude vollständig von der Außenwelt abschneidet, bricht Entsetzen aus: Ein blutiger Mord deutet darauf hin, dass im Verborgenen eine Bestie lauert. Doch wem können Havald und Leandra trauen? Die Spuren führen in das sagenhafte untergegangene Reich Askir … Ein sensationelles Debüt mit einer intensiven, beklemmenden Atmosphäre, die in der Fantasy ihresgleichen sucht. 
    Es ist zwar schon ein paar Monate her, dass ich diesen Band gelesen habe, dennoch bin ich immer noch mit der Askir- Reihe in vollem Gange. Soweit ich mich erinnern kann, hat mir die Story ziemlich gut gefallen, vor allem der krimiähnliche Aufbau hat als Auftakt der Fantasy- Reihe bei mir Eindruck gemacht. Zu Anfang stellte der Mord einen gelungenen Einstieg dar, welcher die Spannung bis zum Ende des Buches voran trieb. Erst habe ich gedacht, das Thema "Askir" würde in den Hintergrund geraten, doch durch die Begegnung mit dem Nekromanten wurde die Gefahr durch das Reich Thalak erst so richtig verdeutlicht. Im Weiteren hat mir sehr gefallen, wie nacheinander alle Protagonisten in die Geschichte eingebaut wurden, die nicht unterschiedlicher hätten sein können und sofort in mein Herz geschlossen wurden. Die Sprache ist leicht verständlich, für Erwachsene vielleicht sogar zu einfach geschrieben, allerdings finde ich das nicht weiter tragisch. Was mich aber ein wenig stört, und zu dem 1 Stern Abzug beiträgt, ist die Tatsache, dass so ziemlich die Hälfte des Buches dazu verwendet wird irgendwelche Orte und Personen zu beschreiben. Natürlich ist das auch sehr wichtig, kann aber meiner Meinung nach in manchen Passagen wesentlich kürzer gehalten werden. Der Schreibstil an sich gefällt mir hingegen sehr gut und verhilft zu einem schönen Lesefluss. Weiterhin hebt sich diese Fantasy- Reihe durch den Schreibstil aus Havalds Ich- Perspektive von vielen anderen Fantasy Romanen ab. Ein weiterer Makel der den einen Stern Abzug begründet, ist die in vielen Passagen sehr niedrig gehaltene Spannung. Aber alles in allem ist dieser Band ein gelungener Auftakt und macht viel Lust auf den nächsten Band.  

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    Moni2506s avatar
    Moni2506vor 3 Jahren
    Krimi im Fantasygewand

    Das erste Horn von Richard Schwartz ist der erste Band der Reihe „Das Geheimnis von Askir“ und ist im Juni 2007 im Piper-Verlag erschienen. Zumindest der erste Band ist für mich ein Fantasy-Roman mit starkem Krimi-Einschlag.

    Der Krieger Havald hat sich in den Gasthof Hammerkopf zurückgezogen um zu sterben. Ein schlimmer Schneesturm zieht auf, der alle Gäste dort gefangen hält. Unter Ihnen sind auch die Zauberin Leandra und die Dunkelelfe Zokora als ein schrecklicher Mord passiert. Der Mörder muss unter den Gästen sein und diesen gilt es zu finden, bevor noch mehr Morde passieren. Außerdem hat auch der Gasthof so seine Geheimnisse...

    Ich hatte dieses Buch aufgrund des Covers mit auf eine Auswahliste gesetzt und den Klappentext nicht gelesen, dann hätte ich wahrscheinlich auch gewusst, dass das Buch recht krimilastig ist und Krimi ist nicht so ganz mein Genre. Deswegen bekommt das Buch von mir auch nur 3 Sterne.
    Dennoch lies sich das Buch ganz gut lesen und war auch recht interessant. Der Schreibstil ist sehr ausführlich und bildhaft. Es wird alles ganz genau beschrieben. Für meinen Geschmack zu genau, aber für eine Art Fanatsy-Krimi wahrscheinlich ganz gut, damit einem beim Entschlüsseln des Rätsels auch ja nichts entgeht.
    Gespickt ist dieser Fantasy-Krimi mit einer ordentlichen Portion Elfen, Werwölfen und Magie. Und Dinge, die in unserem Leben normal sind, sind dort auch gerne mal mystisch oder sagenumwoben angehaucht.
    Die „Liebesgeschichte“ zwischen den beiden Hauptprotagonisten hat mich auch nicht wirklich überzeugen können. Wirklich Liebesgeschichte kann man auch gar nicht sagen. Eher zwei Menschen, die sich halt irgendwie anziehend finden.
    Für meinen Buchgeschmack war es leider nichts. Von daher habe ich zum Schluss hin auch nur noch quergelesen. Ich hätte mir lieber eine faszinierende Welt gewünscht, die mich in ihren Bann zieht...

    Fazit: Wer Krimis gerne mag und auch nichts gegen Fantasy dabei hat, dem sei das Buch auf jeden Fall empfohlen und viel Spaß beim Entschlüsseln des Rätsels. ;)

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    myAvalons avatar
    myAvalonvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Grandiose Fantasy wie man sie nur selten findet!
    Fantasy pur!

    Inhalt

    Ein außergewöhnlicher Schneesturm hält das Gasthaus "Zum Hammerkopf" fest in seiner eisigen Gewallt und verunmöglicht jegliche Abreise der Gäste. Unter ihnen ist auch der geheimnisvolle Krieger Havald, der neben den Händlern und anderen undurchsichtigen Gestallten seine Mitmenschen ruhig beobachtet. Bald gesellen sich die Halbelfe Leandra und die Dunkelelfe Zokora zu ihm und gemeinsam gehen sie dem grausamen Mord auf die Spur, der alle in Angst und Schrecken versetzt. Der Mörder muss unter ihnen sein und langsam begreifen sie, dass uralte Geheimnisse und längst vergessene Mysterien unter dem "Hammerkopf" liegen und sie nun einholen.


    Meine Meinung

    Wie bin ich eigentlich zu dem Buch gekommen?
    Nun, mein Bruder hat es mir einfach in die Hand gedrückt und gesagt, ich müsste es unbedingt lesen. Ich muss gestehen, ich hatte Null Interesse an der Geschichte und erst nach unzähligen Ausreden habe ich überhaupt in Erwägung gezogen es zu lesen.
    Als ich jedoch erst einmal angefangen hatte, konnte ich es nicht mehr aus den Händen legen und habe es überall hin mitgeschleppt. (✿◠‿◠)

    Die Story und der Schreibstil zusammen sind etwas altmodisch, aber dadurch sehr elegant und alles ist bis ins kleinste Detail beschrieben - typisch Fantasy halt.
    Jedoch hat der Autor mit seinen Ausschweifungen nicht übertrieben und ich fühlte mich nie gezwungen, drei oder vier Seiten zu überspringen, die sich nur mit den Beschreibungen einer Rüstung oder Landschaft beschäftigen.
    Auch die vielen Charaktere werden dem Leser ausführlich präsentiert und so entstand bei mir während dem Lesen ein so detaillierter Film im Kopf, dass ein Kinofilm eigentlich nicht nötig wäre. Trotzdem hat der Gedanke einer Verfilmung des Abenteuers mich nicht mehr losgelassen... manchmal halte ich einfach ein Buch in der Hand und weiß, dass ich unbedingt einen Film davon will! Vielleicht kennt Ihr das Gefühl^^
    Jedoch habe ich leider keine großen Hoffnungen, da der Autor und seine Werke nur in engeren Fan-Kreisen bekannt sind.
    Naja... Lieber gar kein Film als ein schlechter oder deutscher Fantasyfilm...

    Fazit

    Ich bin natürlich mal wieder hellauf begeistert, dass es einen so guten deutschen Autoren gibt und man nicht nur englische oder amerikanische lesen muss, um gute Literatur zu finden.
    "Das Geheimnis von Askir 1" ist ein typischer Fantasy-Roman, bei dem normalerweise noch schöne Karten im Einband sind. Ich glaube, jeder kennt diese schönen Wälzer ❤

    Schlussfolgernd kann ich den grandiosen Auftakt der Askir-Saga jedem Fantasy-Fan empfehlen, aber (Achtung!) nur wirklich jedem Pure Fantasy-Fan. Pure Fantasy ist nämlich nicht "Romantasy" (= "romantic Fantasy"; moderne Fantasy; z.B.: "City of Bones", "Obsidian" ect.), sondern wird eher von Werken wie "Der Herr der Ringe" oder "Das Lied von Eis und Feuer" vertreten... auch wenn das alles gerne in eine gemeinsame Schublade geschmissen wird.

    Also: Fantasy ≠ Romantasy! Nicht, dass jemand das Buch mit völlig falschen Erwartungen kauft und nachher enttäuscht ist. Und das berechtigt.

    Natürlich ist es eine clevere Strategie, aus Romantasy und Fantasy einfach Fantasy zu machen, da so der Umsatz der Verläge gesteigert wird, aber ich finde es wichtig, den Unterscheid hervorzuheben.
    Schließlich ist ja Liebes- und Erotikliteratur auch nicht das gleiche.
    Wie seht Ihr das?

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    Alathayas avatar
    Alathayavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein großartiger Auftakt einer vielversprechenden Fantasy-Reihe!
    Großartiger Auftakt

    „Das erste Horn“ ist der erste Teil im großartigen Askir-Universum, in dem wir zunächst den Krieger Havald und die Magierin Leandra kennenlernen, die es beide in einen einsamen abgeschiedenen Gasthof verschlägt.

    Ich muss zugeben, am Anfang fiel es mir nicht ganz leicht mich in die Geschichte hinein zu finden, da der erste Band ausschließlich in besagtem eingeschneiten Gasthof spielt und ich die Befürchtung hatte, eine eintönige Geschichte würde mich nun erwarten. Doch die Story schaffte es von Anfang an mich durch die spannenden Wendungen und humorvollen Dialoge in ihren Bann zu ziehen und belehrte mich eines besseren.

    Die Charaktere sind alle sehr liebevoll und detailliert ausgearbeitet und man merkt, dass sich der Autor viele Gedanken dazu gemacht hat. Ich konnte sie leicht in mein Herz schließen und mit ihnen mitfiebern. Auch die düstere Atmosphäre ist einfach ganz hervorragend und sorgte dafür, dass es eben keine eintönige Geschichte geworden ist sondern ich völlig darin eintauchen konnte. Der Spannungsbogen wird kontinuierlich aufrecht erhalten und ich kann kaum erwarten wie es weiter geht.

    Ich habe schon so viel Gutes über diese Reihe gehört und kann mich dem nur anschließen: ein großartiger Auftakt einer vielversprechenden Fantasy-Reihe!

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    JuliaOs avatar
    JuliaOvor 5 Jahren
    War nicht meins

    Also ich muss sagen, es gibt wenig deutsche Fantasy Autoren die mir richtig gut gefallen. Richard Schwartz war leider ein Fehlversuch von mir.
    Die Geschichte an sich war schon ganz spannend, aber mir hat erstens der Stil nicht wirklich zugesagt. Irgendwie waren mir die Sätze zu... hm... ich denke abgehackt ist der richtige Ausdruck. Ich weiß auch nicht warum, aber irgendwie kam ich einfach nicht in einen richtigen Lesefluß.

    Und dann war auch die Geschichte nicht so wie ich es mir vorgestellt hatte. Zuerst zieht es sich recht lang hin, und dann wird plötzlich immer und immer mehr aufgetrumpft. Dadurch das die Hauptfiguren immer mächtiger wurden und immer noch stärker, besser, klüger, usw wurden je brenzliger die Situation wurde, kam bei mir auch einfach keine Spannung auf. 
    "Wie da kommen noch mehr Gegner? Ach macht ja nix - dann zieht er nun bestimmt eine magische Klinge oder sonst was..." 
    Das war so in etwa immer mein Gefühl beim Lesen. Wenn es nicht das einzige Buch gewesen wäre das am Urlaubsende noch übrig war - ich hätte es sicher nicht zu Ende gelesen.

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