Richard Schwartz Das blutige Land

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Inhaltsangabe zu „Das blutige Land“ von Richard Schwartz

'Die Götterkriege' ist die grandiose Fortführung der High-Fantasy- Saga 'Das Geheimnis von Askir'. Richard Schwartz’ neuestes Buch 'Das blutige Land' bringt den Askir-Fans ihren größten Helden zurück: Havald. Nachdem Leandra von Borons weißer Flamme verschont worden ist und es ihr gelang, die Krone von Illian zu erringen, steht für den wiedergekehrten Havald die nächste Herausforderung an. Seit Jahrhunderten hält die Ostmark in blutigen Kämpfen das Reich gegen die Stämme der Steppe. Doch nun sammeln sie sich unter dem schwarzen Banner des Nekromantenkaisers und drohen, das Alte Reich zu erschüttern. Mit einer Handvoll Getreuen will Havald das Unmögliche wagen: die Stämme zu einen und damit den Einfl uss des toten Gottes zu zerschlagen …

hat man erst die Geheimnisse ergründet beendet will man mehr

— phantastische_fluchten
phantastische_fluchten

Auch dieser dritte Band war wieder ein wunderbares Leseerlebnis um Havald und seine Freunde, das man jedem Fantasy-Fan nur empfehlen kann!!

— Skybabe
Skybabe

Havald ist zurück! Ganz toll durchdachte, komplexe Saga in einer Welt voller Fantasie,die zu einer spannenden Reise einlädt.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Gehört zum Besten was die Fantasy derzeit zu bieten hat!

— Steppenwolf
Steppenwolf

Fazit: Für Fantasy-Fans ist die Götterkriege-Reihe ein absolutes Muss. Eine hervorragend durchdachte und durchweg sehr spannend erzählte Geschichte; eine Welt voller Fantasie, Abenteuer, Mystik, Dämonen und Götter.

— Bellexr
Bellexr

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  • Wann funkt es endlich?

    Das blutige Land
    Wortmagie

    Wortmagie

    14. October 2016 um 11:07

    Havald, Engel des Soltar, der Wanderer, ist endlich wieder er selbst. Nach seiner Wiedererweckung sind seine Erinnerungen nun vollständig zurückgekehrt – und mit ihnen Havalds unkonventionelle Art und Weise, Probleme zu lösen. Während die Truppen des Nekromantenkaisers Illian weiterhin bedrohen und Askirs Militär nicht schnell genug aufgerüstet und ausgebildet werden kann, um gegen sie im Feld zu bestehen, reist Havald als einfacher Rekrut unerkannt in die Ostmark. Seit Jahrhunderten ist die Ostmark Schauplatz heftiger Auseinandersetzungen mit den Barbaren, die immer wieder gegen die Bollwerke des Reiches anrennen. Warum, weiß niemand. Die Kämpfe bündeln Truppen und Ressourcen, die gerade jetzt dringend benötigt werden. Havald glaubt, dass der Schlüssel zur Befriedung der Ostmark im Verständnis der Motivation der Barbaren liegt. Die Stämme müssen geeint werden, um den Einfluss des Nekromantenkaisers auszuhebeln, der seinen schwarzen Schatten bereits auf das ungastliche Land wirft und mit süßen Versprechungen lockt. Hoffnung prophezeit die Legende eines uralten Artefakts: eine Krone, geschmiedet von Elfen, die ihrem Träger die Herrschaft über die Stämme verleihen soll. Doch die Krone wurde zerbrochen, die Bruchstücke in alle Winde zerstreut. Wird Havald die Stücke ausfindig machen und wieder zusammensetzen können, um der Ostmark den Frieden zu bringen, den sie seit Jahrhunderten verdient? Bergfest! Die Hälfte von „Die Götterkriege“ ist geschafft. Drei Bände habe ich gelesen, drei liegen noch vor mir. Meiner Ansicht nach ist die Metapher der Bergbesteigung durchaus passend für diese Reihe, weil mich hinsichtlich der ersten drei Bände definitiv das Gefühl beschlich, bergauf gelesen zu haben. Die Haupthandlungslinie entwickelt sich so schwerfällig, dass die Lektüre an einen langgezogenen Anstieg erinnert. Ich hoffe sehr, dass ich den Zenit nun erreicht habe und es ab sofort nur noch rasant bergab geht, ausnahmsweise einmal im positiven Sinne. Die Handlung muss Fahrt aufnehmen und endlich richtig durchstarten. Eigentlich hatte ich erwartet, dass das bereits in „Das blutige Land“ der Fall wäre, doch unglücklicherweise wurde ich diesbezüglich enttäuscht. Obwohl ich unheimlich erleichtert war, dass Havald erneut als Ich-Erzähler agiert und ich mich mit seinen Schilderungen der Ereignisse deutlich wohler fühlte als mit der auktorialen Erzählperspektive der vorangegangenen Bände, entwickelt sich „Das blutige Land“ meinem Empfinden nach unfokussiert. Der Klappentext vermittelt, dass die Handlung ausschließlich in der Ostmark angesiedelt ist – ich freute mich darauf, dieses harte Land Seite an Seite mit Havald zu erkunden. Ihr könnt euch meine Überraschung vorstellen, als Havald die Ostmark nach nicht einmal der Hälfte des Buches wieder verlässt. Zugegeben, die Geschehnisse zwingen ihn dazu, aber einen schalen Beigeschmack hinterließ diese Wendung dennoch. Es fühlte sich an, als wäre Richard Schwartz nicht in der Lage, einen begonnenen Handlungsstrang gradlinig zu Ende zu führen, als ließe er sich permanent ablenken und neige dazu, sich zu verzetteln. Vielleicht tue ich ihm Unrecht, vielleicht kann ich das große Ganze noch nicht überblicken, doch im Moment habe ich den Eindruck, dass all die Nebenschauplätze (wie z.B. Illian) zu viel des Guten sind und Schwartz sich zu viel aufbürdete. Ich vermisse die Eleganz und Souveränität, die ich von anderen Autor_innen des Genres gewohnt bin. „Die Götterkriege“ wirken verworren und chaotisch, was unter anderem auch daran liegt, dass Schwartz offenbar Hemmungen hat, Figuren sterben zu lassen. Die Handlung quillt über vor Charakteren, die wiedererweckt wurden, tausende von Jahren alt sind oder totgeglaubt waren, letztendlich aber doch erneut auftauchen. Vergangenheit und Gegenwart vermischen sich zu einem schier undurchdringlichen Dickicht verschiedenster Einzelschicksale, in dem es schwierig ist, den Überblick zu behalten. Zahllose Anspielungen auf den ersten Zyklus „Das Geheimnis von Askir“ erschwerten diese Aufgabe zusätzlich, da diese selten konkret genug waren, um mein Gedächtnis zu stimulieren. Ich wünschte wirklich, Schwartz würde sich stärker auf die aktuellen Entwicklungen konzentrieren, statt sich in Hinweisen auf Vergangenes zu verlieren, denn gerade die Einführung der Barbaren bietet meiner Ansicht nach immenses Potential. Havald ist seit Jahrhunderten der erste, der versucht, die Stämme zu verstehen. Mir gefielen seine Toleranz und seine Bereitschaft, seine Meinung von diesem Volk zu revidieren. Er kämpft mutig gegen uralte Vorurteile, was ihn in meiner Achtung enorm steigen ließ. Ich gehe davon aus, dass die Barbaren im nächsten Band „Die Festung der Titanen“ eine bedeutende Rolle spielen werden und hoffe, dass Schwartz ihnen mehr Raum zugesteht und all die Irrungen und Wirrungen in Askir und Illian vielleicht einmal ruhen lässt. Ein wenig Fokus wäre zur Abwechslung nett. Seit ich begonnen habe, „Die Götterkriege“ zu lesen, frage ich mich, ob „Das Geheimnis von Askir“ besser war oder ob mir bloß die Erfahrung fehlte, um Makel zu erkennen. In meiner Erinnerung sind die Bände des ersten Zyklus nahezu perfekt, „Die Götterkriege“ hingegen… Richard Schwartz kommt einfach nicht in die Gänge, er umkreist die Haupthandlungslinie, springt hierhin und dorthin und verlangt mir einiges an Geduld ab. Ich mag nicht mehr warten. Ich hatte mir viel von „Das blutige Land“ versprochen, freute mich diebisch auf Havald und hoffte so sehr, dass die Geschichte nun endlich ins Rollen käme, doch leider stockt und stottert sie weiterhin, sodass ich das Buch insgesamt lediglich als durchschnittlich empfand. Trotzdem werde ich nicht aufgeben. Ich werde versuchen, optimistisch zu bleiben und daran zu glauben, dass mein großer Moment mit „Die Götterkriege“ kommen wird. Irgendwann muss es ja mal funken, oder nicht?

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  • Perfekt gelungene Fortsetzung. Mitreißend und spannungsgeladen wie immer!!!

    Das blutige Land
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. December 2014 um 21:33

    Inhalt: »Die Götterkriege« ist die grandiose Fortführung der High-Fantasy- Saga »Das Geheimnis von Askir«. Richard Schwartz’ neuestes Buch »Das blutige Land« bringt den Askir-Fans ihren größten Helden zurück: Havald. Nachdem Leandra von Borons weißer Flamme verschont worden ist und es ihr gelang, die Krone von Illian zu erringen, steht für den wiedergekehrten Havald die nächste Herausforderung an. Seit Jahrhunderten hält die Ostmark in blutigen Kämpfen das Reich gegen die Stämme der Steppe. Doch nun sammeln sie sich unter dem schwarzen Banner des Nekromantenkaisers und drohen, das Alte Reich zu erschüttern. Mit einer Handvoll Getreuen will Havald das Unmögliche wagen: die Stämme zu einen und damit den Einfl uss des toten Gottes zu zerschlagen … Meine Meinung: Grandiose Fortsetzung! Havald ist wieder da! Also bin ich wieder dabei. Für alle die, die vorherigen Teile nicht kennen, sei vorweg gesagt. Man sollte diese wirklich gelesen haben. Bei diesen fantastischen Werken bringt einen der Quereinstieg nichts. Ich habe vor drei Jahren angefangen, die Werke von Richard Schwartz zu lesen. Dann hatte ich mit Band 2 von "Die Götterkriege" so meine Probleme weil meine Lieblingsfigur fehlte.  Aber nun ist Havald oder der Wanderer oder Ser Roderick von Thurgau oder Lanzengeneral Havald von Thurgau wieder da!! Diese Welt die Richard Schwartz in seinen Büchern geschaffen hat, ist so umfassend und doch so magisch. Da trifft man auf Tore durch denen man ganz schnell zum anderen Ort gelangt, mit Wolfsmenschen hat man zu tun, auch auf Magie in sehr umfangreichen Maßen trifft man. Seelenreiter findet man, aber auch Seelenfresser. Es ist einfach so schön, die Frauen werden dort grundsätzlich Sera genannt. Auch die Zeitangaben finde ich faszinierend. Da hätten wir dann z.B. einen Docht, einen halbe Kerzenlänge, eine Kerzenlänge oder aber auch eine Glocke. So ganz bin ich noch nicht hinter gestiegen, wie diese in unserer Zeitmessung umzuwandeln sind, aber das ist ja auch nicht Sinn und Zweck. Wenn man einmal in diesem Kaiserreich oder der umliegenden zum Kaiserreich gehörenden oder auch nicht gehörenden Orte gelandet ist, möchte man nicht wiederkehren. In diesen Büchern gibt es so viele Personen die unterschiedlich nicht sein könnten, aber es gibt wirklich nur wenige die ich nicht so richtig mag. Es macht immer wieder Spaß auf Varosch, Zokora, Ragnar, Wiesel, Asela und natürlich Serafine zu treffen, die sich alle als getreue Gefährten von Havald erwiesen haben. (es gibt aber noch ein paar mehr interessante Personen oder auch Gestalten dort. Und zusammen haben sie alle schon sehr viel Unmögliches erreicht. Richard Schwartz hat einen wirklich fabelhaften Schreibstil. Mit einfachen Worten kann er so bildhaft, farbenfroh und unterhaltsam Schreiben, ich habe sämtliche Orte in Form eines Hologramm vor mir gesehen. Und dann hat es einen kurzen Sog gegeben und ich war mitten im Geschehen. In allen Bänden ist das Hauptziel einen dauerhaften Frieden für das Reich zu erringen. Da werden unserem Havald verständlicher Weise diverse nicht nur Steine sogar Titanfelsen in den Weg gelegt. Aber er ist nicht allein. Unsere Helden erleben sehr unterschiedliche, auf jeden Fall meist gefahrvolle Abenteuer. Im Roman trifft man immer wieder auf nicht vorhersehbaren Wendungen und auch die politischen Intrigen lesen sich in diesen Büchern super. Obwohl ich normaler Weise meistens in anderen Büchern diese Kapitel nur quer lese. Aber nicht so bei diesen Werken! Auch die perfekt eingeschobenen Rückblenden, wenn ein alter Bekannter auftaucht lesen sich einfach super. Aber auch der Humor wurde nicht vergessen. Ich denke da nur an unseren Varländer Ragnar, als er in das Zimmer von Havald und Serafine stürmt. Ich habe mich köstlich amüsiert. Aber auch die Dunkelelfe Zokora mit ihrer direkten unverblümten Art, ist nicht zu vergessen. Da durch habe ich des Öfteren gar nicht mehr daran gedacht, das wir ja eigentlich im Kriegsgebiet sind. Oder auch ein Kampf auf Leben und Tod bevorsteht. Fazit: Für alle Fans von High – Fantasie sind die Werke von Richard Schwartz ein Must Have! Beginnt bitte am besten mit der Askir – Die komplette Saga 1 http://www.piper.de/buecher/askir-isbn-978-3-492-70333-8 Und holt euch dann: ab 16. 02 2015 erhältlich: Askir: Die komplette Saga 2 Ganz toll durchdachte, komplexe Saga in einer Welt voller Fantasie, die den Spannungsbogen perfekt bis zum Ende hält. Von allem etwas dabei, Kampf, Romantik, Hass, Intrigen, Magie, Mystic, Dämonen ja sogar Drachen und auch interessante Götter! Vielleicht bringt mir ja der Weihnachtsmann Band 4 der Götterkriege. 

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  • Bisheriger Höhepunkt der Götterkriege

    Das blutige Land
    Steppenwolf

    Steppenwolf

    22. March 2013 um 09:16

    Das blutige Land ist der dritte Teil der Serie Die Götterkriege, welche sich an Das Geheimnis von Askir anschließt. Im Grunde ist Das blutige Land daher der neunte Teil des Zyklus. Zum Inhalt: Havald ist zurück und er hat sich Großes vorgenommen. Die Barabarenstämme in der Ostmark sammeln sich unter dem Banner des Nekromantenkaisers Kolaron Malorbian. Um das zu verhindern begiebt sich Havald getarnt als gewöhnlicher Rekrut in die Steppe mit dem Ziel die Stämme zu einen und den Einfluss Kolarons zu schmälern. Meinung: Endlich ist Havald wieder da. Nachdem ich die ersten Zeilen gelesen hatte, wurde mir erst bewusst wie sehr mir das gefehlt hat, denn nun ist die Ich-Perspektive wieder zurück und damit einhergehend auch wieder das "Askir-Gefühl". Die personale Erzählweise hat mir zwar gefallen, aber die Geschehnisse aus Havalds Sicht zu erfahren, ist eben doch das Besondere an dieser Serie. Mit der Ostmark wird ein neuer Landstrich näher beleuchtet und nachdem sie seit dem ersten Band immer wieder erwähnt wurden, treffen wir hier nun endlich auf die Barbaren und Havald hat eben seine ganz eigenen Methoden mit diesen ins Gespräch zu kommen und sich ihren Respekt zu verdienen. Natürlich ist ihm sein Schwert Seelenreißer eine große Hilfe dabei. Was auch zu dem Punkt führt, dass man Havald leicht als beinahe schon übermächtig sehen kann. Man hat das Gefühl, er wisse genau was er tut und eigentlich kann da doch nichts schiefgehen. Aber in der zweiten Hälfte des Buches wird er, was das angeht, auch unsicherer, was einserseits begrüßenswert ist, andererseits aber auch ein recht harter Schnitt war. Sowieso, im Verlauf der Reihe kommen immer mehr Ungereimtheiten und Logikfehler zusammen, jedoch vermag ich darüber hinwegzulesen. Wenn man mal Hohlbein gelesen hat, kann einen in dieser Richtung nichts mehr schocken. Vor allem, wenn man zwischen den einzelnen Büchern etwas Zeit lässt, fällt einem gar nicht so viel auf. Es gibt hier also einige Ungereimtheiten, aber es gab widerum auch nichts was mich stark gestört hätte. Wenn Reihen länger werden läuft man immer Gefahr, dass es etwas holpriger wird. Hauptsache man bleibt in der Spur. Und eben das ist nach meiner Ansicht doch gelungen. Letztlich bin ich einfach zu gern in dieser Welt unterwegs, sodass ich auch den einen oder anderen Fauxpas verzeihe bzw. ignoriere. Richard Schwartz schafft es Spannung aufzubauen, obwohl das Buch diesmal ein offenes Ende hat, ansonsten wäre es einfach zu lang geraten und er bringt immer wieder überraschende Wendungen in die Gesachichte. Die Handlung geht anfangs noch gut voran, stockt dann aber im Mittelteil ein wenig, dafür bekommt man aber auch ausführliche Passagen mit den Protagonisten und ist sowieso wieder gefangen von dem wirklich tollen Schbreibstil und den Charakteren. Letztere haben mal mehr mal weniger über die Reihe hinweg Entwicklungen durchgemacht und wirken teilweise geformter, während andere weiterhin unscharf bleiben. Für mich ist es immer ein großer Pluspunkt wenn die Dunkelelfe Zokora dabei ist. Zwar hat sie sich charakterlich in den letzten Bänden in eine Richtung entwickelt, die mir nicht ganz so gut gefiel, aber zum Glück ist diese Entwicklung hier zunächst zum Ruhen gekommen. Es gibt ausreichend Wortwitz und ihren unverwechselbaren Humor, sei er nun von ihr gewollt oder ungewollt. Schön ist auch, dass praktisch alle Figuren vorkommen, die man schon zu Beginn des Askir-Zyklus kennengelernt hat, sodass die Ursprungstruppe auch kurz mal wieder zusammen ist. Wie zu Beginn erwähnt, spielt der erste Teil des Buches in der Ostmark, einem bis dato unbekannten Gebiet. Hierdurch kommt Abwechslung ins Spiel, denn oft ist es ja auch so, dass wenn man immer an einem Ort bleibt auch in der Story nicht vorankommt. Die Barbaren und ihre Sitten kennenzulernen, hat mir gut gefallen. Damit und durch die vielen neuen Charaktere gewinnt die Reihe zunehmend an Komplexität, was ich beim Lesen des ersten Buches nie erwartet hätte. Da ist das Namensregister am Schluss schon manches Mal sehr hilfreich. Was leider immer noch fehlt ist eine Karte. Fazit: Bislang ist dieser Teil für mich der stärkste der neuen Reihe Die Götterkriege. Man bekommt mehr von der Welt Askir zu sehen, weitere Charaktere kommen hinzu und die Komplexität steigt. Es gibt Spannung, Action, Zeit für ein wenig Romantik und auch der gut dosierte Humor kommt nicht zu kurz. Der Askir-Zyklus gehört für mich ganz klar zum besten, was die Fantasy derzeit zu bieten hat.

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  • Rezension zu "Die Götterkriege - Das blutige Land" von Richard Schwartz

    Das blutige Land
    Bellexr

    Bellexr

    21. September 2012 um 07:06

    Die Suche nach dem Tarn . Die Ostmark liegt seit Jahrhunderten im Kampf gegen die Stämme der Steppe, die sich nun unter dem schwarzen Banner des Nerkomantenkaisers gesammelt haben. Der Wanderer und Lanzengeneral Havald von Thurgau sieht nur eine Lösung gegen den immerwährenden Krieg: Die Stämme müssen geeint, der Tarn gefunden werden, um endlich Frieden in das Reich zu bringen. Zusammen mit seinen Getreuen, Varosch, Serafine und Zokora versucht er alles, um das Unmögliche zu erreichen. . Zu meiner Schande muss ich ja gestehen, dass ich weder die Reihe um das Geheimnis von Askir noch die ersten beiden Bände der Götterkriege kannte. Eigentlich sehr schlechte Voraussetzungen, wenn man mitten in eine vielschichtige Geschichte einsteigt. Anfangs fiel es mir auch schwer, die vielen unterschiedlichen Personen, die Städte und die ungewohnten Begriffe zuzuordnen. Allerdings erleichtert Richard Schwartz das Quereinsteigen, indem er der Geschichte einen kurze Inhaltsangabe der beiden vorherigen Bände voranstellt und am Ende des Buches alle wichtigen Personen mit ihren Funktionen und Beziehungen zueinander, aufführt. So war anfangs viel Hin- und Herblättern angesagt, aber nach rund 80 Seiten hatte ich einen ganz guten Überblick und die Geschichte hatte mich in ihren Bann gezogen. . „Schuld“ daran war vor allem der pralle, bildhafte, farbenprächtige und absolut fesselnde, fantasievolle Schreibstil von Richard Schwartz. Mühelos konnte ich mir die Ostmark wie auch später die Kronstadt Illian oder die Kaiserstadt Askir vorstellen. Die Geschichte steigt verständlicherweise mittendrin ein und wird aus Sicht von Havald, dem Wanderer, erzählt, der anfangs inkognito in der Ostmark unterwegs ist und sich erst im Verlauf als Lanzengeneral und Kommandant der zweiten Legion zu erkennen gibt. Zusammen mit seinen Freunden Serafine, Varosch, Zokora und vielen weiteren Beteiligten erlebt er die unterschiedlichsten, zumeist sehr gefahrvollen Abenteuer, immer mit dem einen Ziel, endlich Frieden in das Reich zu bringen, welches von einem seit Jahrhunderten bestehenden Krieg vollkommen ausgezerrt ist. . Der Fantasy-Roman nimmt immer wieder neue Wendungen an, viele neue aber auch alte Bekannte tauchen im Verlauf der Geschichte auf, man lernt ein wenig das Leben der Barbaren kennen, begleitet Havald und seine Getreuen im Kampf gegen Dämonen und vielen weiteren Gegnern und immer wieder geht Richard Schwartz auch auf die Vergangenheit der einzelnen Personen ein. So wurden für mich persönlich zwar nicht alle Fragen beantwortet, dafür aber ein Großteil und der Rest würde sich wahrscheinlich durch Kenntnis der Vorgängerbände ergeben. Die Mischung, immer mal wieder Persönliches seiner Protagonisten mit einfließen zu lassen, nimmt zwar zwischenzeitlich die Spannung aus der Story, dennoch sind gerade diese Szenen auch sehr unterhaltsam und für das Verständnis der Geschichte auch notwendig. . Gelungen sind dem Autor auch die Charakterbeschreibungen der einzelnen Mitwirkenden, die wirklich jetzt nicht gerade Wenige sind und hierdurch gelang es mir gut, diese bald gut auseinanderhalten zu können. Am meisten erfährt man natürlich über Havald, dem Mann, der einfach nicht sterben kann, zwar Lanzengeneral ist, aber von Rangabzeichen und Uniformen nicht viel hält. Er steht lieber an vorderster Front, als nur Befehle zu erteilen, sehr zum Leidwesen von Serafine. Den Dunkelelfen Varosch und Zokora räumt Richard Schwartz ebenfalls viel Raum ein und gerade die trockene, direkte Art von Zokora regt immer mal wieder zum Schmunzeln an und lockert die öfter schon ziemlich düstere Stimmung des Buches etwas auf. . Fazit: Für Fantasy-Fans ist die Götterkriege-Reihe ein absolutes Muss. Eine hervorragend durchdachte und durchweg sehr spannend erzählte Geschichte; eine Welt voller Fantasie, Abenteuer, Mystik, Dämonen und Götter.

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  • Rezension zu "Die Götterkriege - Das blutige Land" von Richard Schwartz

    Das blutige Land
    MoritzSuaheli

    MoritzSuaheli

    14. September 2012 um 20:36

    Auftakt einer großartigen High Fantasy Reihe in drei Teilen. Neben den Askir-Büchern das beste von Richard Schwartz, würde ich sagen. Wen Heitz und seine Zwerge oder Tannenbaum und seine Magie der Monde mochte, kommt auch hier auf seine Kosten. Empfehlung!

  • Rezension zu "Die Götterkriege - Das blutige Land" von Richard Schwartz

    Das blutige Land
    DrNalog

    DrNalog

    05. September 2012 um 14:49

    Großartig!

    Neben den Albae-Büchern und dem vergessenen Mond momentan in meinen Top3. Schwartz kann es! Spannend, blutig, dunkel.