Richard Schwartz Der Falke von Aryn

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Inhaltsangabe zu „Der Falke von Aryn“ von Richard Schwartz

Ein dunkler Schatten liegt über der Stadt Aryn: Der sagenumwobene Falke, ein mächtiges Artefakt der Göttin Isaeth, wurde gestohlen – und damit das empfindliche Gleichgewicht zwischen Macht, Intrige und Verrat ins Wanken gebracht. Die Soldatin Lorentha wird nun in die kaiserliche Enklave entsandt, um den Falken mit allen Mitteln zurückzugewinnen. Doch sie ist nicht die Einzige, die nach dem wertvollen Artefakt sucht: Der Magier Lord Raphanael wird Lorentha gegen ihren Willen als Beobachter zugeteilt – und sorgt mit seiner leichtfertigen Art dafür, dass die disziplinierte Soldatin vor ihrer größten Prüfung steht. Werden sie sich in den dunklen Gassen Aryns behaupten oder mit dem Falken untergehen?

Ein Einzelband zu der gewaltigen Askir Saga

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  • Rezension zu "Der Falke von Aryn" von Richard Schwartz

    Der Falke von Aryn
    AshleyVioletta

    AshleyVioletta

    08. December 2012 um 15:46

    Also - so langsam versteh ich wirklich nicht mehr, warum viele meinen, Literatur aus deutscher Feder sei nicht wirklich lesenswert. Denn ich finde: deutsche Literatur gehört mit zur lesenswertesten auf der Welt! Sabrina Qunaj, Kai Meyer, Cornelia Funken, Ralf Isau - und jetzt auch Richard Schwartz gehören zu meinen absoluten Favoriten! Auch wenn ich wahnsinnig lange für dieses Buch gebraucht habe - es lag an allem, nur nicht am Buch selbst. Zeitmangel war einer der Hauptgründe dafür. Am liebsten aber hätte ich das Buch gar nicht aus der Hand gelegt. Das lag vor allem daran, dass mir die Protagonistin Lorentha so sympathisch war und mir mit der Zeit total ans Herz gewachsen ist. Mit ihrer etwas barschen und herrischen Art ist sie so ganz anders als die anderen farblosen Damen in ihrem Zeitalter, womit Schwartz sie wunderbar herausarbeitet und ihr ganz andere Charakterzüge geben kann. Zum Beispiel die innere Verschlossenheit, die doch so anders ist als die anderer Frauen, nämlich ehrlich gemeint, nicht aus Wohlerzogenheit und gespielter Scham. Außerdem mochte ich ihre direkte Art sehr gern und die ganzen weiteren Sympathiepunkte, die sie im Laufe der Zeit sammelte - und das richtete der Autor so ein, dass sie zwar dem Leser sympathischer wurde, sie aber nicht, wie Protagonisten es so häufig tun, nichtsahnend und von allen geliebt durch die Welt lief und sich gar keine Feinde machte, sondern sie sich tatsächlich nur mit denen anfreunden konnte, die ihr sehr nahe standen - machten es mir sehr leicht, sie im Lauf der Wochen fest ins Herz zu schließen. Es tut mir beinahe weh, dass ich nichts mehr von ihr und Raphanael lesen werde, der bei mir einen ähnlich guten Eindruck hinterließ. Ich weiß nicht mal, woran es lag. Vielleicht an der aufgeschlossenen Art, woebi er dennoch nicht allzu zugänglich war, oder die Mühe, mit der er sich um Lorentha kümmern wollte. Oder einfach der Umstand, dass Lorentha und Raphanael so gut zusammenpassten, dass ich mich einfach nur fragte, wann es endlich so weit sein würde. Tolle Charaktere hin oder her, ein bisschen was zur Geschichte an sich möchte ich natürlich auch noch sagen. Wie ich schon sagte, gehört für mich deutsche Literatur mittlerweile auch ganz nach oben. Zumindest was (High-)Fantasy angeht. Denn dort sprühen unsere Autoren nur so vor Fantasie, die zu Teilen auch überhaupt nicht von den Amerikanern kopiert wird, da deutsche Literatur öfter mal hier in Deutschland bleibt oder nicht so ganz den Durchbruch schafft und eben eher zum Geheimtipp wird. Das ist auch hier ganz stark der Fall, denn Schwartz warf mit unerwarteten Wendungen und Fantasieauswüchsen nur so um sich - und das praktisch auf diskrete und ordentliche Art un Weise, wenn ihr versteht, was ich meine. Es wirkte nicht überfüllt und zu viel ausgedacht, sodass es jetzt unwahrscheinlich wurde, sondern es passte einfach, selbst mit einer andern Religion. Was ich etwas schade fand, war, dass die verschiedenen Arten der Magie und die ganzen Orten die ganze Zeit über verschwommen und undurchsichtig blieben. Sie wurden zwar immer wieder angesprochen, aber nie richtig auf sie eingegangen, überhaupt nicht so sehr auf die Magie, die für mich mit zu den interessantesten Sachen zählte, da ich von so einer Art von Magie noch nicht gelesen hatte. Die Ausführung der Magie war vollkommen neu und originell, weshalb ich gern mehr darüber erfahren hätte, aber leider gibt es ja auch keine Fortsetzung... Fazit: Der Falke von Aryn ist wirklich ein inspirierendes Buch mit vielen neuen Ideen und Einfällen. Etwas schade, dass vor allem die Aspekte der Magie und eingflochten wurden, ohne das es schien, als hätte sich der Autor wirklich viele Gedanken darüber gemacht.

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  • Rezension zu "Der Falke von Aryn" von Richard Schwartz

    Der Falke von Aryn
    horrorbiene

    horrorbiene

    22. November 2012 um 16:23

    Mit Der Falke von Aryn legt Richard Schwartz ein für sich stehenden Fantasy-Roman außerhalb seines Aksir/Götterkriege-Universums vor und es zeigt sich, dass Schwartz auch über Askir hinaus gute Fantasy schreiben kann. Zwar gibt es in der Stadt Aryn neben Magie auch Schusswaffen, doch das tut der Atmosphäre keinen Abbruch, denn es ist zwar definitiv ein Fantasy-Roman doch Magie spielt hier auch keine übergeordnete Rolle, wenn es sie auch in verschiedene Formen bei ausgewählten Menschen gibt. Stattdessen enthält das Buch eine gesunde Mischung aus Magie, Politik, Intrige, Religion und zwischenmenschlichen Beziehungen, das hervorragend vor allem durch seine Hauptcharaktere wirkt. Die wichtigste Person ist eindeutig Lorentha, ein hoher Offizier der Garde, die ursprünglich in die Stadt kam, um den lang zurückliegenden Mord an ihrer Mutter aufzuklären und nun mit Hilfe Lord Raphanales, seines Zeichens Hüter und damit magiekundig, den Diebstahl des Falken aufzuklären. Es kommt wie es kommen musste: Lorentha entdeckt viel von ihrer Vergangenheit und enthüllt Dinge, die seitens ihrers Auftraggebers nicht geplant waren. So entsteht enorm viel Spannung, da die Hintergünde der Stadt Aryn und die Gegebenheiten in der Vergangenheit erst nach und nach aufgedeckt werden. Schwartz’ Schreibstil schafft es, eine Balance zwischen atmosphärenaufbauender Ausführlichkeit und Charakterentwicklung und spannend geschilderter Handlung zu finden, so dass die Seiten dahin fliegen. Die Hauptcharaktere sind zudem äußerst sympathisch, da sie nicht der in Aryn herrschenden Norm entsprechen, sondern jeder für sich sein eigenes Leben lebt und nicht nach den vorgegebenen Konventionen, obwohl beide Charaktere von Adel sind. Zudem war ich mir anfangs nicht sicher, wer nun wirklich auf welcher Seite steht, was zusätzlich die Spannung förderte. Im Zusammenspiel mit den Nebencharakteren ist so eine Truppe zusammen gewachsen, die mir beim Lesen wirklich Freude bereitet hat und mich es schon fast bedauern lässt, dass dieses Buch ein Einzelroman ist ohne (bisher?) geplanter Fortsetzung. Aber es ist doch immer so: Liest man eine Serie wünscht man sich zur Abwechslung mal ein abgeschlossenes Buch – liest man ein abgeschlossenes Buch, dass einem sehr gut gefällt, wünscht man sich, dass es doch eine Serie wäre. So ist es auch hier. Doch ich schätze, wäre es von Beginn an als Serie geplant, wäre noch mehr Raum gewesen um die Hintergründe zu erläutern, so hatte ich ein paar mal beim Lesen ein großes Fragezeichen über dem Kopf schweben, als ich die Zusammenhänge und Unterschiede der einzelnen magischen Orden und deren Fähigkeiten, nicht wirklich verstand. Auch gibt es eine kleine Karte, doch die Orte, die in der Geschichte vorkamen, waren leider nicht verzeichnet. Doch solche Kleinigkeiten, stören den Lesespass bei diesem Buch nur sehr gering bis gar nicht. Fazit: Der Falke von Aryn ist ein spannender einzelner Fantasyroman, der durch die sympathischen Charaktere und die verzwickte Geschichte besticht, in der nach und nach mehr Details aus Lorenthas Leben und der Geschichte Aryns aufgeklärt werden. In diesem Buch wird eine Vielzahl an Elementen wie Politik, Intrige, Magie doch auch Liebe und Freundschaft in einer ausgeglichenen Form thematisiert, so dass für jeden etwas dabei ist!

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