Der Falke von Aryn

von Richard Schwartz 
4,2 Sterne bei31 Bewertungen
Der Falke von Aryn
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IsuiRins avatar

tolle Geschichte!allerdings ein sehr schnelles, für mich persönlich unzureichendes, Ende.

phantastische_fluchtens avatar

Ein Einzelband zu der gewaltigen Askir Saga

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Inhaltsangabe zu "Der Falke von Aryn"

Ein dunkler Schatten liegt über der Stadt Aryn: Der sagenumwobene Falke, ein mächtiges Artefakt der Göttin Isaeth, wurde gestohlen – und damit das empfindliche Gleichgewicht zwischen Macht, Intrige und Verrat ins Wanken gebracht. Die Soldatin Lorentha wird nun in die kaiserliche Enklave entsandt, um den Falken mit allen Mitteln zurückzugewinnen. Doch sie ist nicht die Einzige, die nach dem wertvollen Artefakt sucht: Der Magier Lord Raphanael wird Lorentha gegen ihren Willen als Beobachter zugeteilt – und sorgt mit seiner leichtfertigen Art dafür, dass die disziplinierte Soldatin vor ihrer größten Prüfung steht. Werden sie sich in den dunklen Gassen Aryns behaupten oder mit dem Falken untergehen?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492269476
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:464 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:01.09.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 14.11.2013 bei Audible GmbH erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    ban-aislingeachs avatar
    ban-aislingeachvor 6 Monaten
    auf der Suche nach dem Mörder ihrer Mutter in einer Stadt die kurz vor der Rebellion steht

    Bei dem Fantasy Roman „der Falke von Aryn“, welcher von Richard Schwartz geschrieben wurde handelt es sich um einen Einzelband zur Askir Reihe. Man muss diese Reihe jedoch nicht kennen um das Buch lesen und verstehen zu können. Der Roman ist am 01.09.2012 auf Deutsch im Piper Verlag erschienen und umfasst 464 Seiten. Es ist in der dritten Person Singular geschrieben und wird hauptsächlich aus den Sichten von Lorentha, Raphanael und Raban erzählt.

     

    Lorentha wurde von der Garde beurlaubt und dabei hat sie eigentlich nicht falsch gehandelt, sondern nur nicht bedacht, dass für die Adligen andere Gesetzte gelten als für den Rest der Menschen. Bisher hat sie es immer vermieden zurück nach Aryn zu gehen, denn dort verbrachte sie schreckliche Jahre, nachdem sie ihr Gedächtnis verloren hatte und ihre Mutter starb. Bis heute weiß sie nicht wer der Mörder ihrer Mutter ist. Diesen will sie nun finden um endlich dieses Kapitel der Vergangenheit schließen zu können. Als sie in der Stadt ankommt, bekommt sie jedoch von dem Statthalter die Aufgabe zusammen mit dem Ordensmagier Lord Raphanael den goldenen Falken, welcher aus dem Tempel gestohlen wurde, rechtzeitig zur Prozession wieder zu finden, denn sollte ihnen dies nicht gelingen, dann könnte die Stadt in einen Aufruhr geraten, welcher wieder wie einst vor Jahren, blutig niedergeschlagen werden würde.

     

    Richard Schwartz ist es, wie ich es erwartet habe, gelungen interessante Charaktere zu erschaffen mit denen ich schnell eine Verbindung aufbauen konnte und mit denen ich somit mitfühlen konnte. Lorentha hat eine harte Schale, aber einen weichen Kern bzw. das Herz sitzt bei ihr am richtigen Fleck. Spannend fand ich vor allem ihre Geschichte, denn ihr Weg ist außergewöhnlich und macht sie somit auch zu einer außergewöhnlichen, spannenden Frau. Ihr Mut und ihr Dickschädel fand ich beeindruckend, vor allem, dass sie sich dem harten Leben aussetzte, anstatt den leichten Weg, welchen sie hätte gehen könnten, zu gehen. Raphanael und seine kleine Tochter Arin sind mir auch schnell ans Herz gewachsen. Er ist ein mutiger Mann, mit klaren Verstand und einer sehr sympathischen Art. Seine Tochter ist schon viel weiter als andere Kinder, was vielleicht daran liegt, dass sie anders erzogen wird als adlige Kinder, denn sie wird nicht zu Seite geschoben, sondern ist der Mittelpunkt der Familie. Mein Herz jedoch hat mal wieder ein Dieb gestohlen. Raban ist einfach vom ersten Moment an mein Lieblingscharakter gewesen. Er ist selbstbewusst, flink und geschickt und hat sich von unten nach oben gearbeitet. Barlin, Raphanaels besten Freund mochte ich auch sehr. Insgesamt ist es dem Autor gelungen eine spannende Mischung aus guten und bösen Charakteren zu erschaffen, deren Handlungen man nachvollziehen konnte.

     

    Das Buch ist in einem angenehmen Schreibstil geschrieben, welcher sich flüssig lesen lässt. Die Geschichte fängt erst einmal langsam und gemächlich an, aber dann nimmt sie Fahrt auf und bleibt bis zum Ende konstant. Klasse fand ich auch, dass ich oftmals in die falsche Richtung geschickt wurde. Die Magie im Buch wurde spannend erzählt und ich konnte mir die verschiedenen Formen sehr gut vorstellen. Der Konflikt in der Stadt zu welchem Reich diese nun gehören sollte, ist ebenfalls eine spannende Geschichte. Dazu kommt dann noch die Geschichte um Lorenthas Mutter und schon hat man zwei spannende Geschichte die in einer verwoben sind. Die Stadt und das Umland konnte ich mir bildhaft vorstellen, so dass ich regelrecht in die Geschichte versunken bin. Was ich bei seinen Büchern sehr liebe ist das Wechselbad an Gefühlen, welches ich durchleben darf. Ich lache, weine, fühle mit und mein Herz schlägt vor Spannung ein paar Takte schneller. Das schaffen nur wenige Autoren bei mir. Fast hätte es das Buch zu meinen Lieblingsbüchern geschafft, aber ich muss dem Buch leider einen halben Stern abziehen, denn für mich bleiben am Ende noch Fragen offen und so etwas mag ich überhaupt nicht. 


    Ich empfehle diesen wunderbaren Fantasy Roman jedoch sehr gerne weiter.


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    AshleyViolettas avatar
    AshleyViolettavor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Falke von Aryn" von Richard Schwartz

    Also - so langsam versteh ich wirklich nicht mehr, warum viele meinen, Literatur aus deutscher Feder sei nicht wirklich lesenswert. Denn ich finde: deutsche Literatur gehört mit zur lesenswertesten auf der Welt! Sabrina Qunaj, Kai Meyer, Cornelia Funken, Ralf Isau - und jetzt auch Richard Schwartz gehören zu meinen absoluten Favoriten!

    Auch wenn ich wahnsinnig lange für dieses Buch gebraucht habe - es lag an allem, nur nicht am Buch selbst. Zeitmangel war einer der Hauptgründe dafür. Am liebsten aber hätte ich das Buch gar nicht aus der Hand gelegt.

    Das lag vor allem daran, dass mir die Protagonistin Lorentha so sympathisch war und mir mit der Zeit total ans Herz gewachsen ist. Mit ihrer etwas barschen und herrischen Art ist sie so ganz anders als die anderen farblosen Damen in ihrem Zeitalter, womit Schwartz sie wunderbar herausarbeitet und ihr ganz andere Charakterzüge geben kann. Zum Beispiel die innere Verschlossenheit, die doch so anders ist als die anderer Frauen, nämlich ehrlich gemeint, nicht aus Wohlerzogenheit und gespielter Scham.
    Außerdem mochte ich ihre direkte Art sehr gern und die ganzen weiteren Sympathiepunkte, die sie im Laufe der Zeit sammelte - und das richtete der Autor so ein, dass sie zwar dem Leser sympathischer wurde, sie aber nicht, wie Protagonisten es so häufig tun, nichtsahnend und von allen geliebt durch die Welt lief und sich gar keine Feinde machte, sondern sie sich tatsächlich nur mit denen anfreunden konnte, die ihr sehr nahe standen - machten es mir sehr leicht, sie im Lauf der Wochen fest ins Herz zu schließen. Es tut mir beinahe weh, dass ich nichts mehr von ihr und Raphanael lesen werde, der bei mir einen ähnlich guten Eindruck hinterließ. Ich weiß nicht mal, woran es lag. Vielleicht an der aufgeschlossenen Art, woebi er dennoch nicht allzu zugänglich war, oder die Mühe, mit der er sich um Lorentha kümmern wollte. Oder einfach der Umstand, dass Lorentha und Raphanael so gut zusammenpassten, dass ich mich einfach nur fragte, wann es endlich so weit sein würde.

    Tolle Charaktere hin oder her, ein bisschen was zur Geschichte an sich möchte ich natürlich auch noch sagen. Wie ich schon sagte, gehört für mich deutsche Literatur mittlerweile auch ganz nach oben. Zumindest was (High-)Fantasy angeht. Denn dort sprühen unsere Autoren nur so vor Fantasie, die zu Teilen auch überhaupt nicht von den Amerikanern kopiert wird, da deutsche Literatur öfter mal hier in Deutschland bleibt oder nicht so ganz den Durchbruch schafft und eben eher zum Geheimtipp wird. Das ist auch hier ganz stark der Fall, denn Schwartz warf mit unerwarteten Wendungen und Fantasieauswüchsen nur so um sich - und das praktisch auf diskrete und ordentliche Art un Weise, wenn ihr versteht, was ich meine. Es wirkte nicht überfüllt und zu viel ausgedacht, sodass es jetzt unwahrscheinlich wurde, sondern es passte einfach, selbst mit einer andern Religion.

    Was ich etwas schade fand, war, dass die verschiedenen Arten der Magie und die ganzen Orten die ganze Zeit über verschwommen und undurchsichtig blieben. Sie wurden zwar immer wieder angesprochen, aber nie richtig auf sie eingegangen, überhaupt nicht so sehr auf die Magie, die für mich mit zu den interessantesten Sachen zählte, da ich von so einer Art von Magie noch nicht gelesen hatte. Die Ausführung der Magie war vollkommen neu und originell, weshalb ich gern mehr darüber erfahren hätte, aber leider gibt es ja auch keine Fortsetzung...

    Fazit:
    Der Falke von Aryn ist wirklich ein inspirierendes Buch mit vielen neuen Ideen und Einfällen. Etwas schade, dass vor allem die Aspekte der Magie und eingflochten wurden, ohne das es schien, als hätte sich der Autor wirklich viele Gedanken darüber gemacht.

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    horrorbienes avatar
    horrorbienevor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Falke von Aryn" von Richard Schwartz

    Mit Der Falke von Aryn legt Richard Schwartz ein für sich stehenden Fantasy-Roman außerhalb seines Aksir/Götterkriege-Universums vor und es zeigt sich, dass Schwartz auch über Askir hinaus gute Fantasy schreiben kann. Zwar gibt es in der Stadt Aryn neben Magie auch Schusswaffen, doch das tut der Atmosphäre keinen Abbruch, denn es ist zwar definitiv ein Fantasy-Roman doch Magie spielt hier auch keine übergeordnete Rolle, wenn es sie auch in verschiedene Formen bei ausgewählten Menschen gibt. Stattdessen enthält das Buch eine gesunde Mischung aus Magie, Politik, Intrige, Religion und zwischenmenschlichen Beziehungen, das hervorragend vor allem durch seine Hauptcharaktere wirkt. Die wichtigste Person ist eindeutig Lorentha, ein hoher Offizier der Garde, die ursprünglich in die Stadt kam, um den lang zurückliegenden Mord an ihrer Mutter aufzuklären und nun mit Hilfe Lord Raphanales, seines Zeichens Hüter und damit magiekundig, den Diebstahl des Falken aufzuklären. Es kommt wie es kommen musste: Lorentha entdeckt viel von ihrer Vergangenheit und enthüllt Dinge, die seitens ihrers Auftraggebers nicht geplant waren. So entsteht enorm viel Spannung, da die Hintergünde der Stadt Aryn und die Gegebenheiten in der Vergangenheit erst nach und nach aufgedeckt werden. Schwartz’ Schreibstil schafft es, eine Balance zwischen atmosphärenaufbauender Ausführlichkeit und Charakterentwicklung und spannend geschilderter Handlung zu finden, so dass die Seiten dahin fliegen. Die Hauptcharaktere sind zudem äußerst sympathisch, da sie nicht der in Aryn herrschenden Norm entsprechen, sondern jeder für sich sein eigenes Leben lebt und nicht nach den vorgegebenen Konventionen, obwohl beide Charaktere von Adel sind. Zudem war ich mir anfangs nicht sicher, wer nun wirklich auf welcher Seite steht, was zusätzlich die Spannung förderte. Im Zusammenspiel mit den Nebencharakteren ist so eine Truppe zusammen gewachsen, die mir beim Lesen wirklich Freude bereitet hat und mich es schon fast bedauern lässt, dass dieses Buch ein Einzelroman ist ohne (bisher?) geplanter Fortsetzung. Aber es ist doch immer so: Liest man eine Serie wünscht man sich zur Abwechslung mal ein abgeschlossenes Buch – liest man ein abgeschlossenes Buch, dass einem sehr gut gefällt, wünscht man sich, dass es doch eine Serie wäre. So ist es auch hier. Doch ich schätze, wäre es von Beginn an als Serie geplant, wäre noch mehr Raum gewesen um die Hintergründe zu erläutern, so hatte ich ein paar mal beim Lesen ein großes Fragezeichen über dem Kopf schweben, als ich die Zusammenhänge und Unterschiede der einzelnen magischen Orden und deren Fähigkeiten, nicht wirklich verstand. Auch gibt es eine kleine Karte, doch die Orte, die in der Geschichte vorkamen, waren leider nicht verzeichnet. Doch solche Kleinigkeiten, stören den Lesespass bei diesem Buch nur sehr gering bis gar nicht.

    Fazit: Der Falke von Aryn ist ein spannender einzelner Fantasyroman, der durch die sympathischen Charaktere und die verzwickte Geschichte besticht, in der nach und nach mehr Details aus Lorenthas Leben und der Geschichte Aryns aufgeklärt werden. In diesem Buch wird eine Vielzahl an Elementen wie Politik, Intrige, Magie doch auch Liebe und Freundschaft in einer ausgeglichenen Form thematisiert, so dass für jeden etwas dabei ist!

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    IsuiRins avatar
    IsuiRinvor einem Jahr
    Kurzmeinung: tolle Geschichte!allerdings ein sehr schnelles, für mich persönlich unzureichendes, Ende.
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    phantastische_fluchtens avatar
    phantastische_fluchtenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Einzelband zu der gewaltigen Askir Saga
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    ernie312s avatar
    ernie312vor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Roman abseits der bisherigen Askir Thematik. Ich war erst skeptisch aber der Roman das mit voll und ganz überzeugt
    arkkars avatar
    arkkarvor 10 Tagen
    MasterOf42s avatar
    MasterOf42vor 2 Monaten
    Dornenstreichs avatar
    Dornenstreichvor 2 Monaten
    C
    cary1vor 5 Monaten

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