Der Wanderer

von Richard Schwartz 
4,8 Sterne bei42 Bewertungen
Der Wanderer
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phantastische_fluchtens avatar

der krönende Abschluss einer spannenden High Fantasy Saga

Hypokrass avatar

Schönes Ende, einige Enden noch offen. Schade, dass die Serie nach 12 (ZWÖLF) Bänden nun zu Ende ist.

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Inhaltsangabe zu "Der Wanderer"

"Am Ende wird einer kommen, den ich auserwählte als meinen Engel, um das Schwert des Lichts in die Heerscharen des Feindes zu tragen. Ihm wird folgen die Legion der Toten, an seiner Seite die Götter und die Hoffnung."
Sein Debüt "Das Erste Horn" eroberte die Herzen der Fantasyfans im Sturm. Seine Romane um "Das Geheimnis von Askir" wurden von Lesern und Presse gefeiert. Seine neue Saga "Die Götterkriege" machte Richard Schwartz zu einem der erfolgreichsten deutschsprachigen Fantasy-Autoren. Mit dem sechsten und abschließenden Band der "Götterkriege" steht nun der Höhepunkt der Serie bevor - Havald, der Engel des Todes, und der Nekromantenkaiser stehen sich in der letzten Schlacht gegenüber. Wird sich die Prophezeiung erfüllen?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492269209
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:528 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:07.12.2015

Rezensionen und Bewertungen

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    Wortmagies avatar
    Wortmagievor 6 Monaten
    Havalds Erwachen

    „Der Wanderer“ ist der letzte Band von „Die Götterkriege“. Es ist der letzte Band einer 12-teiligen Reihe, das Ende einer Reise, die 2006 mit „Das Geheimnis von Askir“ begann. Das Finale erschien 2015. Seitdem war der Autor Richard Schwartz nicht untätig. Erst schloss er 2017 die „Lytar-Chronik“ ab, die er ursprünglich unvollständig unter dem Pseudonym Carl A. deWitt veröffentlichte und die nun neuaufgelegt bei Piper ein Zuhause fand. Sein nächstes Projekt wird im Oktober 2018 erwartet: der erste Band der „Eisraben-Chroniken“, „Fluchbrecher“, eine Mischung aus Science-Fiction und Fantasy. Ich weiß noch nicht, ob ich dieser neuen Reihe eine Chance geben werde. Nach „Der Wanderer“ wird sicher einige Zeit vergehen, bis ich wieder zu einem seiner Bücher greife. Ich denke, ein wenig Abstand wird uns beiden guttun.


    Einst wurde Havald prophezeit, der Engel des Soltar zu sein. Es ist seine Bestimmung, das Schwert des Lichts in die Heerscharen der Feinde zu tragen, die Legion der Toten zu befehligen und den Krieg der Götter zu beenden. Jahrhundertelang weigerte er sich, die Prophezeiung anzunehmen und sein Schicksal zu akzeptieren. Er schuf seine eigene Legende, wurde der Wanderer, der die Hilfegesuche der Schwachen erhörte, Trost spendete und Hoffnung schenkte. Doch nun kann er die Vorhersehung nicht länger verleugnen. Er muss sich dem Nekromantenkaiser entgegenstellen, um all diejenigen zu retten, die er liebt. Er darf nicht zögern. Er darf nicht zweifeln. Havald muss erkennen, wer er ist, denn nur dann hat er eine Chance, Kolaron Malorbian zu besiegen und den tödlich Griff Thalaks um die sieben Königreiche zu brechen. Die Zukunft der Welt ruht auf seinen Schultern.


    Die Lektüre von „Der Wanderer“ war ein feierlicher Moment meiner Lesekarriere. Ich muss widerspruchslos anerkennen, wie schwierig es ist, eine Reihe nach 12 Bänden befriedigend abzuschließen und dabei allen inhaltlichen sowie charakterlichen Entwicklungen gerecht zu werden. Persönlich brauchte ich diese 12 Bände, um endlich zu verstehen, worum es in „Die Götterkriege“ tatsächlich geht. „Der Wanderer“ hielt überraschenderweise eine Epiphanie für mich bereit. Es geht nicht um den Krieg der Götter, obwohl dieser der Reihe ihren Namen gibt. Es geht um Havald, um seine persönliche Entwicklung, seinen Konflikt mit sich selbst und seinem Schicksal. In Wahrheit sind „Das Geheimnis von Askir“ und „Die Götterkriege“ nicht nur ein simples Heldenepos, sie sind die Konkretisierung der klassischen maskulinen Heldenreise in drei Akten, wie sie von Joseph Campbell 1949 postuliert und von Victoria Schmidt 2001 verfeinert wurde. Dieser Theorie zufolge durchläuft der Held auf seiner Reise bestimmte Stationen der Erkenntnis und der Veränderung, die ihn darauf vorbereiten, im dritten Akt vor die Wahl gestellt zu werden, zu erwachen oder zu rebellieren, was sich direkt auf den Erfolg seiner Mission auswirkt. „Erwachen“ bedeutet in diesem Kontext, sich seinen Fehlern zu stellen und den Wandel seiner Persönlichkeit zu akzeptieren, wodurch er letztendlich siegreich sein wird. Alles wird leicht, sobald der Held zu sich selbst findet. Genau diese Phase erleben wir in „Der Wanderer“: Havald nimmt sein Schicksal an, erkennt, wer er ist und ist deshalb endlich bereit, den Nekromantenkaiser herauszufordern. Durch die Verschiebung meines Blickwinkels ergeben viele Hindernisse, die ich während der Lektüre des zweiten Zyklus überwinden musste, rückblickend einen Sinn. Das heißt nicht, dass ich Richard Schwartz meine weitreichende Enttäuschung gänzlich verzeihe, weil „Die Götterkriege“ meiner Ansicht nach trotz dessen unnötig kompliziert und umständlich sind und er sich wesentlich stärker auf Havald hätte konzentrieren müssen, statt sich von ziellosen Nebenhandlungssträngen ablenken zu lassen, aber jetzt begreife ich zumindest, was all das Trara sollte, das „Der Wanderer“ in einer actiongeladenen Handlung kumuliert. Ich fand das Finale daher angemessen, wenn auch nicht völlig überzeugend. Einige inhaltliche Details fallen unter den Tisch, andere werden zu fix abgehakt, doch insgesamt schien es mir der emotional mitreißendste Band des Zyklus zu sein. Die Legende des Wanderers ist wunderschön, die Loyalität der Legion der Toten verursachte mir eine Gänsehaut und die philosophische Ebene, die hinterfragt, wie Göttlichkeit definiert ist, verleiht der Geschichte deutlich mehr Tiefgang, als ich erwartet hatte. Außerdem kann und möchte ich nicht leugnen, dass sich ab und zu ein bisschen Wehmut in mein Herz schlich. Mich von Havald und seinen Freunden nach all den Jahren verabschieden zu müssen, war traurig. Allerdings stellte sich ebenfalls ein Gefühl von Erleichterung ein. Wir haben es geschafft.


    Zu Ehren des Abschlusses des Zyklus „Die Götterkriege“ habe ich versucht, ein Interview mit Richard Schwartz zu finden, in dem er sich dazu äußert, wie er die Erfahrung, eine 12-teilige Reihe zu beenden, erlebte. Leider konnte ich nichts Brauchbares auftreiben. Stattdessen stolperte ich über Interviews, die Schwartz zu Beginn seiner Karriere gab, mitten im Entstehungsprozess des ersten Zyklus, „Das Geheimnis von Askir“. Es war unheimlich interessant, zu lesen, wie er seine Arbeit damals einschätzte, wie er seine Geschichte und seine Figuren wahrnahm und welche Pläne er für den zweiten Zyklus hatte. Vieles kam völlig anders als gedacht. Ob das nun gut oder schlecht ist, ist reine Spekulation, aber ich gebe zu, trotz meiner zahlreichen Schwierigkeiten mit „Die Götterkriege“ empfinde ich für „Der Wanderer“ eine Menge Respekt, weshalb ich mit meiner Bewertung großzügig war. Ich kann mir vorstellen, dass Schwartz irgendwann noch einmal in dieses Universum zurückkehrt und ja, ich würde ihm folgen. Ich mag von seiner schriftstellerischen Leistung in diesem Zyklus nicht begeistert gewesen sein, aber ich betrachte seine Figuren noch immer als meine Freunde. Und Freunde verdienen immer eine zweite Chance.

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    ban-aislingeachs avatar
    ban-aislingeachvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: perfektes Finale - es hat meine Hoffungen und Wünsche deutlich übertroffen
    der Engel des Todes

    Das Fantasy Buch „die Götterkriege: der Wanderer“ ist der letzte Band der Reihe um den Wanderer des deutschen Schriftstellers Richard Schwartz. Das erste Buch der Reihe ist „Das Geheimnis von Askir: das erste Horn“.

    Der Krieg gegen den dunklen Kaiser kann nur dann ein Ende finden, wenn Havald, der Engel des Todes, ihn erschlägt. Doch was passiert dann? Wird es andere geben die in seinem Namen weiterkämpfen und wird es Soltars Engel überhaupt gelingen den Nekromanten Kaiser zu besiegen? Leicht wird es für ihn in der letzten Schlacht nicht werden und die Prophezeiung spricht davon, dass er sterben muss um den Kaiser zu besiegen. Wird er den Weg in die letzte Schlacht alleine gehen oder wer wird ihn begleiten? Leandra, die nun Königin von Illian ist? Asela, wenn Havalds und ihr Plan doch geklappt hat und sie nicht tot ist? Serafine, die an Havald zweifelt? Zokora, die Dunkelelfe die geschworen hat in Varosch Namen zu töten oder wird sie am Ende doch an ihre Kinder denken und sich raushalten? Blix und seine Armee oder einer der anderen Gefährten? Es wird spannend und gefährlich werden ihn auf seinem Weg in die finale Schlacht zu begleiten, dies ist ohne Zweifel sicher. 

    Das Buch ist in der ersten Person Singular und aus Havalds Sicht geschrieben. Havald ist ein sehr interessanter Charakter und auch wenn andere Charaktere eine wichtige Rolle spielen, ist er ohne Zweifel die Hauptfigur der Serie. Zokora fragt ihn immer wieder ob er nicht doch ein Gott ist, aber er will nicht daran glauben. Er ist stur, geht seinen Weg um an das Ziel zu kommen, egal ob es ihn am Ende den Tod kosten wird oder nicht. Der Engel des Todes verändert sich auch nicht, wenn jemand dies will, er bleibt sich selbst loyal und dies auch wenn die Götter versuchen ihn zu verändern. Es ist sehr interessiert diesen mutigen Mann zu begleiten und er stellt oft Fragen die einen selbst zum Nachdenken bringen. Wie zum Beispiel die Frage sollte man das Richtige tun, wenn es Böse ist oder es aus diesem Grund lassen? Und wie weit will man gehen um den Nekromanten Kaiser zu besiegen?

    Obwohl das Buch in der ersten Person Singular geschrieben ist, gelingt es dem Autor auch einem die anderen Charaktere nahe zu bringen. Er hat einen sehr bildhaften Schreibstil dank dem man sich die Fantasy Welt sehr gut vorstellen kann und es einem so vorkommt, als ob man Havald wirklich begleitet und ein Geist wäre der in ihm wohnt und die Welt mit seinen Augen sieht. Die Fantasy Welt ist genial beschrieben und es ist interessant zu sehen wie sich die einzelnen Länder unterscheiden und auch das Reich des Bösen ist noch viel passender als ich es mir vorgestellt habe. Nach und nach lernt man die einzelnen Länder kennen und ein neues Volk kommt auch dazu. Die Schlachten und Havalds Pläne sind interessiert geschrieben und es gibt mehr als genug Action. Schade fand ich nur, dass es einige Fragen gibt die nicht richtig beantwortet wurden.

    Alles in allem ist das Buch ein perfektes Finale dieser wunderbaren Fantasy Reihe. Es hat meine Wünsche und Hoffnungen deutlich übertroffen und somit empfehle ich das Buch sehr gerne weiter. Für alle Fantasy Fans lohnt es sich diese Buchreihe zu lesen.

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    phantastische_fluchtens avatar
    phantastische_fluchtenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: der krönende Abschluss einer spannenden High Fantasy Saga
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    Hypokrass avatar
    Hypokrasvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Schönes Ende, einige Enden noch offen. Schade, dass die Serie nach 12 (ZWÖLF) Bänden nun zu Ende ist.
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    Ansiras avatar
    Ansiravor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ich bin begeistert, sowohl von der gesamten Reihe als auch vom grandiosen Finale. Ich hoffe, wir kehren nochmals nach Ilian und Askir zurück...
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    IsuiRins avatar
    IsuiRinvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Gutes Ende, jedoch unglaubwürdige Liebesgeschichte.Denoch habe ich die Reihe geliebt!
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    LinchenMs avatar
    LinchenMvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Packendes Finale mit unvorhersehbaren Wendungen. Leider viel zu schnell vorbei.
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    Sonea_510s avatar
    Sonea_510vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: rasantes Finale, viel zu schnell vorbei....
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    MasterOf42s avatar
    MasterOf42vor 2 Monaten
    R
    RealBlindvor 5 Monaten

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