Richard Schwartz Die Macht der Alten

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Inhaltsangabe zu „Die Macht der Alten“ von Richard Schwartz

Havald, der Engel des Todes, hat sich von seinen Freunden getrennt, die nun auf sich gestellt in die Schlacht ziehen müssen. Leandra wie Seraphine kämpfen mit Havalds Entscheidung, denn sie wissen, dass sein Weg ins Dunkel führt. Werden sie die Macht der Alten aktivieren und damit Askir und Illian retten? Oder wird der Nekromantenkaiser ohne Havalds Schutz die Reiche verschlingen? Richard Schwartz bringt in diesem aufwühlenden Roman seine Figuren für das Finale seiner High-Fantasy-Reihe in Stellung.

Die ganze Reihe, einfach top!

— Buchfreund1983

Kann Havald auch ohne seine Gefährten bestehen? Band 6 der Götterkriege

— phantastische_fluchten

Etwas enttäuschend da einge Charaktere zu kurz kommen,sonst gute Fortsetzung.

— IsuiRin

Nach einer fulminanten Wendung am Ende des letztes Bandes, hier wieder alles auf "Anfang"

— stefan_nievelstein

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  • Alles beim Alten

    Die Macht der Alten

    Wortmagie

    10. April 2018 um 11:32

    Havald zersplitterte. Der Nekromantenkaiser zerriss seine Seele. Nur mit Mühe gelang es ihm, sein Selbst wieder zusammenzusetzen. Nun teilt er seinen Körper mit all den Seelen, die ihm der Verschlinger und Seelenreißer überließen. Hunderte, Tausende aller Zeitalter leben in ihm weiter, während er von ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten profitiert. Die dunkle Gabe pulsiert in ihm. Mit seinem Schicksal hadernd zieht er sich zurück, versteckt sich im Hammerkopf, der Schenke, in der alles begann. Hier findet ihn Leandra. Einfühlsam überzeugt sie ihn, sich nicht abzuwenden. Illian und Askir brauchen ihn, denn noch immer bedroht Thalak die Königreiche, trotz des erfolgreichen Eingreifens von Xiang. Drachen wurden am Himmel gesichtet, primitive, furchtbare Wesen, die nicht mit der Majestät und Intelligenz Elsines vergleichbar sind und von einer Kriegsfürstin in weißer Lederrüstung kontrolliert werden: Farlin, Aselas Tochter. Havald kehrt nach Askir zurück und beginnt sofort, die Feldzüge vorzubereiten, die den Krieg ein für alle Mal beenden sollen. Seine unkonventionellen Ideen inspirieren nicht nur Zustimmung, doch seine engsten Freunde vertrauen seiner Führung. Leandra, Serafine, Zokora und Varosch begleiten ihn ins Blutige Land, um endlich das Geheimnis des Tarns zu lüften. Welche Macht haben die Alten ihren Nachfahren hinterlassen? Welche Opfer werden nötig sein, um den Krieg der Götter zu entscheiden? Um es mit Erich Kästner zu sagen: da samma wieder. Alles beim Alten. Ein Schritt nach vorn, zwei zurück. Wisst ihr, nach der erfreulichen Lektüre des Zwischenbandes „Der Inquisitor von Askir“ hoffte ich von Herzen, dass Schwung in die Reihe „Die Götterkriege“ kommt. Schließlich habe ich lange genug darauf gewartet. Die Perspektivverschiebung hin zu dem charmanten Dieb Wiesel erschien mir wie ein Silberstreif am Horizont. Es sah wirklich so aus, als hätte sich Richard Schwartz endlich ausgekekst, weil Wiesel der Geschichte die Leichtigkeit verlieh, die sie dringend benötigte. Leider verfällt Schwartz in „Die Macht der Alten“ erneut in die alten, steifen Muster. Der fünfte Band ist einseitig, vorhersehbar und ziemlich langweilig. Schwartz ergeht sich in mikroskopischen Entwicklungen, statt endlich die epische Handlung anzuvisieren, die ich mir wünsche. Kurz vor dem Finale kommt er immer noch nicht zu Potte, weshalb es sich gar nicht so anfühlte, als steuerten wir auf einen explosiven Showdown zu. Die Inkonsequenz des Autors lähmt die gesamte Geschichte. Da er sich weigert, Charaktere sterben zu lassen, jongliert er mit zu vielen Figuren, wodurch sich wiederum zu viele Komplikationen ergeben, die Komplexität vorgaukeln. Er muss unheimlich weit ausholen, um inhaltliche Fortschritte zu erzielen, die allen Verwicklungen logisch gerecht werden. Die Altlasten der Reihe sind ein Klotz am Bein der Geschichte, der ihr Potential fesselt, einschnürt und daran hindert, sich zu entfalten. Ich hatte das Gefühl, Schwartz könnte längst fertig sein, würde er nur einmal auf überflüssiges, seitenfüllendes Geplänkel verzichten und seine Figuren nicht länger in bedeutungsarme Situationen schicken, die keinerlei Mehrwert bieten. Fokus, Herr Schwartz, Fokus. Er gestaltet jede Entwicklung frustrierend umständlich. Er rennt mit der Kirche, ach was rede ich, mit einem ganzen Dom ums Dorf. Deshalb schafft es „Die Macht der Alten“ nur noch knapp und dank viel guten Willens meinerseits auf drei Sterne. Ich bin enttäuscht. Besonders Havald ernüchterte mich maßlos. Warum erlaubt Schwartz ihm keinen einzigen Funken Düsternis? Warum muss seine Heldenrolle so pathetisch sein? Warum nicht mit dem Konzept des Antihelden spielen? Nach dem vierten Band „Die Festung der Titanen“ glaubte ich wirklich, er hätte an Ambivalenz gewonnen und wir hätten das nervtötende Verfluchen seines Schicksals hinter uns gelassen. Aber nein, Havald ist erstens ermüdend facettenlos und zweitens eine Dramaqueen allererster Güte. Er verfügt offenbar über endlose Ressourcen der Jammerei, was einfach traurig ist, weil ich ihn eigentlich gernhabe und Schwartz seine Ich-Perspektive glaubwürdig transportiert. Wie schmerzlich vermisste ich den witzigen, lockeren Wiesel, der zu meinem Leidwesen wieder völlig in der Versenkung verschwand. Immerhin befindet er sich auf dem Friedhof der aussortierten Figuren in bester Gesellschaft, denn dort tummeln sich auch Sieglinde und Janos, die bedauerlicherweise zu farblosen Komparsen degradiert wurden. Wann ist das überhaupt passiert? Mir ist bewusst, dass es klingt, als könnte ich kein gutes Haar an „Die Macht der Alten“ lassen. Das stimmt nicht. Beispielsweise freue ich mich stets über die zahlreichen tonangebenden weiblichen Figuren in „Die Götterkriege“. Es ist erfrischend, dass Richard Schwartz keine Scheu zeigt, wichtige politische, militärische und religiöse Positionen mit Frauen zu besetzen. Das rechne ich ihm hoch an. Meine Negativität ist eine Folge meiner umfassenden Enttäuschung, die manchmal mehr zwickt als die bloße Feststellung, dass ein Buch schlecht ist. „Die Macht der Alten“ wurde meinen Erwartungen, meinen Hoffnungen nicht gerecht. Ich habe Schwierigkeiten, diesen Fakt zu verdauen, weil ich mich so gern begeistern lassen möchte und Schwartz eine Chance nach der anderen einräume, um genau das zu erreichen. Es gelingt ihm einfach nicht. Irgendwie kommen wir auf keinen grünen Zweig. Ich weiß natürlich, dass meine Messlatte für gute High Fantasy sehr weit oben liegt, doch wie man es auch dreht und wendet, „Die Götterkriege“ kann sich nicht mit Epen wie „A Song of Ice and Fire“, „Das Spiel der Götter“ oder gar „Herr der Ringe“ messen. Die Reihe ist zu kleindimensional, weil Richard Schwartz als Schriftsteller weder mutig, noch experimentierfreudig oder abenteuerlustig ist. Ich denke, ihm fehlt die Vision für seine Geschichte. Abwarten, wie er sie im nächsten Band „Der Wanderer“ enden lassen wird.

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  • Die letzte Schlacht naht!

    Die Macht der Alten

    kassandra1010

    24. December 2016 um 10:21

    Alte Magie, alte Götter und ein Lanzengeneral, der Seelen in sich aufnimmt! Richard Schwartz setzt damit seine Askir-Reihe fort. Der Krieg tobt in den Landen und der Nekromantenkaiser ist auf dem Vormarsch nach Askir. Gemeinsam mit Farlin, seiner treuen Gefährtin rücken die Legionen immer näher.Während Havald, der Lanzengeneral, zurück nach Askir kommt, beginnt die Aufrüstung zur letzten Schlacht. Doch der dunkle Kaiser scheint übermächtig und nur mit Hilfe der Eulen, Seras und der Elfen kann der dunkle Kaiser besiegt werden.Doch bis dahin ist ein beschwehrlicher Weg zu meistern, der Havald samt seinem Schwert Seelenreißer und seinen Freunden einiges abverlangt.Richard Schwartz schafft es, einem diese sehr unterschiedlichen Charaktere so sympatisch zu machen, das man enttäuscht ist, wenn die letzte Seite des Buchs gelesen ist und mit Melancholie an die Liebgewonnenen zurückdenkt, die in der anhaltenden Schlacht gefallen sind.Ein ganz besonderes Fantasyepos mit viel Witz, Magie und einer guten Portion Elfen-Sarkasmus.

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  • Ein Reset im Kopf von Havald?

    Die Macht der Alten

    stefan_nievelstein

    07. August 2015 um 16:54

    Als am Ende des letzten Bandes Havald den Umhang des toten Gottes umlegte, war ich umgehauen. Ich habe das Buch weggelegt und dachte nur "WTF???". Meine Gedanken rasten alle Möglichkeiten durchzuspielen. Richard Schwartz hat so viele Möglichkeiten offen gelassen die Geschichte eine dramatische Wendung zu geben. Die Warterei auf "Die Macht der Alten" war unerträglich. Besonders da das Taschenbuch x-mal verschoben wurde. Und dann halte ich es endlich in den Händen und.... Alles beim Alten??? NEEEIIINNNN! Havald findet sich wieder im Kreis seiner Getreuen wieder und überlegt wieder den nächsten Schachzug um seinen Widersacher matt zu stellen. So wie er es schon seit Band 3 dieser Reihe getan hat. Nie selbstbestimmt, immer getrieben von Ereignissen. Man hat nie das Gefühl, dass er SEINEN Weg geht, sondern wirklich nur den seines Gottes, für den er nicht viel mehr als Verachtung übrig hat. Und doch folgt er jeden einzelnen Schritt der ihm vorgezeichnet wird. Ich möchte nicht weiter spoilern. Deswegen etwas Allgemeines: Ich bin ein riesiger Fan von Richard Schwartz. Ich habe mit der Askir Reihe angefangen, und bewundere Schwartz für seinen ruhigen Aufbau der Charakter und seiner Liebe zum Detail. Die Geschichte hat mich stets mitgerissen. Seine Sprache ist wunderbar zu lesen und zieht den Leser mittein rein in Havalds Welt. Auch dieses Buch ist da keine Ausnahme. Es ist toll geschrieben. Erzählt eine tolle Geschichte und treibt die Story auch irgendwie voran. Wenn ich nicht solch hohe Erwartungen durch den vorherigen Band gehabt hätte, vermutlich hätte ich das Buch besser bewertet. So war ich enttäuscht. Aber ich freue mich auf den 6 und letzten Band der Reihe.

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  • die Drachen des Kaisers

    Die Macht der Alten

    ban-aislingeach

    05. June 2015 um 12:52

    Das Buch „die Macht der Alten“ gehört zur Fantasybuchreihe „die Götterkriege“ und wurde von dem deutschen Schriftsteller Richard Schwartz geschrieben. Es ist 2014 im Piper Verlag erschienen.   Havald, welcher auch als der Wanderer oder Lanzengeneral von Thurgau bekannt ist, hat inzwischen verstanden, dass er ohne seine Freunde nicht in der Lage sein wird den Nekromanten Kaiser zu besiegen. Zwar scheint es so, als ob Askir zusammen mit Illian den Krieg gewinnen könnten, denn mehrere Legionen des Kaisers konnten zerstört werden. Jedoch hat das Böse eine neue Waffe erschaffen. Es ist ihnen gelungen Drachen und Drachenreiter auszubilden, welche zusammen für den Kaiser kämpfen. Wie kämpft man bloß gegen einen Drachen, wenn der nur mit seinem Feuer eine ganze Legion zerstören kann?   Von Anfang an fand ich diese Buchreihe seht interessant, es gibt immer mal wieder Wendungen, mit welchen man nicht gerechnet hat, und so ist es auch bei diesem Buch. Jedoch finde ich dieses noch interessanter, man merkt deutlich, dass es das vorletzte Buch vor der Finalen Schlacht gegen den Kaiser ist. In diesem Buch fand ich zudem sehr interessant was man neues über Leandra lernen konnte und ich bin nun noch neugierig von welchem Volk sie nun tatsächlich abstammt. Das Buch lässt sich flüssig lesen und ist in eher kurze Kapitel unterteilt. Vor allem finde ich toll, dass jedes Kapitel einen eigenen Titel hat. So etwas sehe ich heutzutage eher selten. Obwohl das Buch in der Ich-Form geschrieben ist, finde ich das man dennoch gut mit den anderen Charakteren mitfühlen kann. Bis auf Serafine/Helis konnte ich somit alle Charaktere verstehen. Helis hat sich meiner Meinung nach viel zu sehr verändert, im Buch wird zwar erklärt woran dies liegt, aber dennoch ist sie für mich nicht wirklich schlüssig geworden.   Die ganze Buchreihe möchte ich sehr gerne weiterempfehlen. Vor allem jenen Lesern, welche klassische Fantasy Romane mögen. Da es jedoch eine sehr lange Fantasy Reihe ist, ist es meiner Meinung nach am besten, wenn man mit dem ersten Buch der Reihe anfangen würde und der Titel von diesem lautet „das erste Horn“. Meiner Meinung nach lohnt sich der Kauf sehr, denn das Buch lohnt sich auf jeden Fall zu lesen und ich freue mich schon sehr auf das letzte Buch der Reihe, obwohl ich es zugleich schade finde, dass die Geschichte damit zu Ende erzählt sein wird.  

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