Richard Schwartz Die Rose von Ilian

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Inhaltsangabe zu „Die Rose von Ilian“ von Richard Schwartz

Richard Schwartz ist einer der wichtigsten Autoren deutschsprachiger Fantasy. Seine Romane um »Das Geheimnis von Askir« wurden zweimal für den Deutschen Phantastik Preis nominiert. Endlich beginnt eine neue Serie für alle seine Fans und jene, die es werden wollen. »Die Götterkriege« führen in eine Welt der Legenden, Schlachten und wahren Helden. Der ideale Einstieg in das überaus faszinierende Werk von Richard Schwartz – für alle, die die beste Fantasy unserer Zeit nicht verpassen wollen.

Die ganze Reihe, einfach top!

— Buchfreund1983
Buchfreund1983

Sicher sind nicht alle Bände gleich spannend aber die komplette Saga hat sicher 5 Sterne verdient

— phantastische_fluchten
phantastische_fluchten

Die nahtlose Fortsetzung von "Das Geheimnis von Askir". Großartige Fantasy!

— Steppenwolf
Steppenwolf

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    Die Rose von Ilian
    Wortmagie

    Wortmagie

    13. May 2016 um 11:43

    Wusstet ihr, dass ich eine Zeit lang ziemlich sauer auf Richard Schwartz war? Ich war wütend, weil ich nicht wusste, dass auf seinen Zyklus „Das Geheimnis von Askir“ noch ein weiterer Zyklus namens „Die Götterkriege“ folgen würde. Ich bin mit vollem Tempo in den Cliffhanger am Ende des sechsten Bandes „Der Kronrat“ reingerasselt und musste anschließend auf den neuen Zyklus warten. Ich habe mich geärgert, fühlte mich veralbert und schmollte. Jahrelang. Erst vor etwa zwei Jahren habe ich mich wieder eingekriegt und begann, „Die Götterkriege“ zu kaufen. Es dauere, bis ich alle sechs Bände im Regal stehen hatte. Im März 2016 war es soweit, sodass ich mir endlich den Auftakt „Die Rose von Illian“ vornehmen konnte. Nach Jahrhunderten der Führungslosigkeit ist der Thron Askirs wieder besetzt. Desina, Eule und Enkelin des ewigen Herrschers, forderte ihr Geburtsrecht ein und darf sich nun Kaiserin von Askir nennen. Ihr stehen unsichere, gefährliche Zeiten bevor. Noch immer befindet sich das Königreich Illian in Not. Truppen des Imperiums von Thalak unter der Herrschaft des Nekromantenkaisers besetzen das Reich und weben dunkle, beängstigende Magie. Seine Schergen waren es, die einen feigen Angriff auf Havald führten und sein Bannschwert Seelenreißer stahlen. Jetzt liegt der Mann, der nicht sterben kann, in einem ungewissen Zustand zwischen Leben und Tod.  Er muss mit seinem Schwert wiedervereint werden, um aus seinem ewigen Schlaf zu erwachen. Der Maestra und neuen Königin Illians, Leandra de Girancourt, fällt die Aufgabe zu, mit ihren Freunden nach Illian zu reisen, um Havalds Schwert zurückzuerobern und ihr Königreich von den thalakischen Truppen zu befreien. Können sie der Blutmagie des Nekromantenkaisers Einhalt gebieten? Vermutlich hätte ich vor der Lektüre von „Die Rose von Illian“ den ersten Zyklus „Das Geheimnis von Askir“ noch einmal rekapitulieren sollen. Zwar bietet dieser neue Reihenauftakt zu Beginn eine knappe Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse, doch mir hat diese nur bedingt geholfen, mich zu erinnern. Der Rückblick ist eben sehr kurz, fokussiert die übergeordnete Handlungslinie und lässt die meisten inhaltlichen Details aus. Dadurch habe ich mich anfangs etwas unsicher gefühlt, besonders in Bezug auf die auftretenden Figuren. Obwohl ich alte Bekannte prompt wiedererkannte, hatte ich deutliche Schwierigkeiten, mir ihre Biografien ins Gedächtnis zu rufen. Mit Fortschreiten der Handlung wurde es glücklicherweise besser; Stück für Stück kamen die wichtigsten Erinnerungen zurück. Dementsprechend brauchte ich ein Weilchen, bis ich wirklich in „Die Rose von Illian“ angekommen war und mich wieder zurechtfand, denn Schwartz lässt keinen inhaltlichen Bruch erkennen und führt die Handlung nahtlos weiter. Ich fand die Entwicklungen logisch, aber etwas verwirrend. Leandra macht sich in Begleitung ihrer Freunde und einer Lanze auf den Weg nach Illian, um dort drei verschiedene Missionen zu erfüllen: sie möchte ihren Thron besteigen, den magischen Weltenstrom umleiten, um den thalakischen Truppen einen empfindlichen Schlag zuzufügen und darüber hinaus Havalds Bannschwert an sich bringen. Problematisch wurde es dadurch, dass einzelne Mitglieder der Gruppe um Leandra diesen drei Zielen verschiedene Prioritäten beimaßen. Die Lanze unter Major Blix soll sich um den Weltenstrom kümmern; Havalds Schwert soll von einem Priester des Soltar namens Gerlon geborgen werden und Illians Thron kann natürlich nur von Leandra selbst in Besitz genommen werden. Sie arbeiten alle zusammen, um bestenfalls alle Punkte zu meistern. Die daraus entstehende Vermischung empfand ich als etwas unübersichtlich. Ich musste hin und wieder innehalten, um noch einmal aufzudröseln, wer jetzt eigentlich was anstrebt. Die Charaktere selbst sind hingegen äußerst gradlinig gestaltet. Schwartz unterteilt unmissverständlich in Gut und Böse; es gibt nur wenige Nebenfiguren, die etwas ambivalenter sind. Häufige Perspektivwechsel treiben die Handlung voran und bieten zahlreiche Identifikationsmöglichkeiten. Mir gefielen die Kapitel aus Wiesels Sicht am besten, weil seine Erlebnisse meiner Ansicht nach am stärksten auf die namensgebenden Götterkriege hinweisen. Im ersten Band verrät Schwartz selbstverständlich noch nichts Konkretes, doch die bisherigen Andeutungen versprechen eine spannende Reihe. Übrigens hatte ich auch vergessen, dass Richard Schwartz zu einer etwas gestelzten Ausdrucksweise neigt, die aus einem vergangenen Jahrhundert zu stammen scheint. Vulgäre Kraftausdrücke sucht man bei ihm vergeblich. Er hat sie nicht nötig. Seine Geschichte vermittelt vieles, aber Aggressivität gehört nicht dazu. Trotz einiger Kämpfe samt Blutvergießen schwelgt er nie in Brutalität, wodurch ich mich als Leserin auch niemals unwohl, angespannt oder abgestoßen fühlte. Er erzählt eine aufregende Geschichte, die genau das richtige, realistische Maß zwischen Gewalt und Friedfertigkeit pflegt. „Die Rose von Illian“ ist klassische, traditionelle High Fantasy. Der Reiz dieses Buches liegt meiner Meinung nach darin, dass es keinerlei Experimentierfreudigkeit verlangt. Richard Schwartz verarbeitet darin charakteristische Merkmale des Genres und hält sich an Altbewährtes, um seinen Leser_innen ein paar schöne Stunden zu bescheren. Wer Fantasy der alten Schule liebt, kann damit gar nicht falsch liegen. Allerdings ist es unbedingt erforderlich, vorher den ersten Zyklus „Das Geheimnis von Askir“ gelesen zu haben. Schwartz setzt umfangreiches Vorwissen voraus, ohne das „Die Rose von Illian“ nicht zu verstehen ist. Streng genommen handelt es sich dabei ja eigentlich nicht um einen Auftakt, sondern um den siebten Band einer Reihe. Quereinsteigen ist deshalb keine Option und sollte meiner Ansicht nach auch nicht euer Bestreben sein. Ihr würdet viel zu viel Magisches, Wundervolles und Fantastisches verpassen.

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  • Fortsetzung zu "Die Geheimnise von Askir"

    Die Rose von Ilian
    Monika_Grasl

    Monika_Grasl

    Es ist bei dem ersten Band dieser Reihe nicht zwingend Notwendig die Vorgängerbücher zu lesen. Auf den ersten beiden Seiten erhält man einen Überblick, über die Figuren und ihre bisherigen Entscheidungen.   Das Buch ist gut geschrieben. Die Handlung liest sich äußerst flüssig. Einzig mit den Titeln Sergeant und Major wird dermaßen oft herumgeworfen, dass man leicht den Überblick verlieren kann.   Die Figuren wirken in ihrer Gesamtheit sehr abwechslungsreich und keinesfalls überzeichnet. Die eine oder andere Lieblingsfigur hat sich bei mir bereits herauskristallisiert.   Fazit: Ein sehr guter Einstieg in die neue Reihe und die Lust auf mehr macht.

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    • 2
    AmberStClair

    AmberStClair

    21. August 2015 um 21:26
  • Rezension zu "Die Rose von Ilian" von Richard Schwartz

    Die Rose von Ilian
    Steppenwolf

    Steppenwolf

    10. September 2012 um 08:11

    Vollends gelungener Auftakt Zunächst sei darauf hingewiesen, dass dies zwar der Auftakt eines neuen Zyklus mit dem Namen Die Götterkriege ist, dieser aber an Das Geheimnis von Askir anschließt und diese Reihe zwingend voraussetzt. Eine Auflistung der bisher erschienen Teile erfolgt unten. Zum Inhalt: Desina, die vor kurzem herausfand, dass sie die Enkelin des ewgigen Herrschers Askannon ist, ist nun die neue Kaiserin von Askir. Alles scheint gut zu sein, doch ausgerechnet Havald, der seinem Bannschwert Seelenreißer ein übernatürlich langes Leben verdankt und als praktisch unsterblich galt, wurde hinterrücks ermordet. Sein Schwert wurde gestohlen, doch es gibt Hoffnung: Laut einer Prophezeihung soll Havald ins Leben zurückkehren, wenn er sein Schwert zurückerhält. Kurtis Blix wird indes mit einer schwierigen Aufgabe betraut, den Weltenstrom in der fernen Stadt Lassandahr umzulenken, so dass ein magisches Tor zur Kronstadt geöffnet werden kann und so die Königin in die belagerte Stadt Einzug halten kann um ihren Anspruch auf die Krone geltend zu machen. Kann Blix mit seiner Lanze dieses Himmelfahrtskommando zu einem erfolgreichen Abschluss bringen und auch noch Seelenreißer wieder zurückerlangen? Meinung: Ich war sehr skeptisch was die Änderung in der Erzählperspektive angeht, da nun nach Havalds Tod nicht mehr aus seiner Sicht erzählt werden kann. Zum Glück wurde ich von der personalen Perspektive positiv überrascht. Es war zwar ein ganz anderes Gefühl beim Lesen, aber dennoch war ich bereits nach wenigen Seiten wieder vollkommen in die Welt von Askir eingetaucht. Es gibt jetzt einige Perspektivwechsel, so dass man mal mehr bei der einen Figur war, dann wieder bei einer anderen. Somit konnten auch einige Ortswechsel und damit einhergehende parallele Handlungen gut dargestellt werden. Im Grunde geht die Geschichte um das Geheimnis von Askir nahtlos weiter. Richard Schwatz’ Schreibstil vermag den Leser sofort mit auf die Reise zu nehmen. Es liest sich wie immer angenehm leicht und die Seiten fliegen dahin. Durch die verschiedenen Handlungsorte und die zunehmende Menge an Figuren wirkt der Auftakt der neuen Reihe komplexer, bleibt aber in einem adäquaten Rahmen, also noch immer gut überschaubar. Jedoch wird gerade hier deutlich, dass das alles einfach nicht mehr aus einer Ich-Perspektive erzählt werden kann. Das hätte sicherlich nicht sonderlich gut funktioniert. Wobei mir Havalds Sichtweise in den vorigen Bänden äußerst gut gefallen hat, weil er einfach einen ganz speziellen, eben seinen eigen Blick auf die Dinge hat. Trotz geänderter Perspektive kommt der Humor wieder einmal nicht zu kurz. Das Buch ist gespickt von vielen Szenen mit sehr gelungener Situationskomik im Zusammenspiel der Charaktere. Wir mussten des Öfteren herzhaft lachen! Während einige Charaktere hier ein wenig in den Hintergrund rücken, kehren andere dafür aktiv ins Geschehen zurück. So sind Sieglinde und Janos wieder mit dabei und Schwertmajor Blix, der noch aus den Feuerinseln bekannt sein dürfte, ist der Auserwählte, welcher die 5. Lanze zu dem Himmelfahrtskommande nach Lassandahr anführen wird. Zudem erhält Wiesel einen Handlungsstrang – jedoch wünsche ich mir hier noch einiges mehr. Sowohl bei Wiesel als auch bei Blix hätte man noch etwas mehr in die Tiefe gehen können, denn beide sind sehr interessante Figuren und beherbergen ein ordentliches Potential. Wiesel dürfte vielen aus der Eule von Askir bekannt sein und hat damit schon einen gewissen Stand, heißt, man kennt ihn schon etwas, wohingegen Blix ein wenig farblos bleibt, obwohl er doch eigentlich einer der Hauptcharaktere ist. Aber das kann ja alles noch kommen, es ist ja nur der erste Band eines neuen Zyklus und somit bleibt Blix noch genügend Zeit für mehr Tiefgang. Die Dunkeklelfe Zokora, die eine meiner liebsten Charaktere geworden ist, hat sich auch merklich verändert. Auf mich wirkt sich manches Mal schon fast zu menschlich oder freundlich. Mir kommt es beinahe so vor als verweichliche sie ein klein wenig. Ich hoffe mal, dass diese Richtung nicht maßgebend sein wird für die folgenden Romane. Aber dennoch gibt es auch hier wieder etliche tolle Szenen mit ihr. Sehr interessant finde ich die intensievere Beschäftigung mit den Göttern. Nicht umsonst heißt die neue Reihe Götterkriege. Denn der Nekromantenkaiser Kolaron versucht ein Gott zu werden, bzw. in die Fußstapfen des getöteten dunklen Gottes Omagors zu treten, was den etablierten – und nicht etablierten – Göttern natürlich gegen den Strich geht und sie beginnen Einfluss auf die Geschehnisse zu nehmen. Der Namenlose wird dabei zudem aus einer ganz neuen Sicht gezeigt, er ist nicht einfach nur ein böser Gott, es steckt mehr dahinter, was vor allem Wiesel noch erfahren wird. Was auch gesagt werden muss, es gab bislang noch kein Buch aus dieser Reihe, bei welchem mir soviele Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler aufgefallen sind. Aber nun gut, man kann im Einzelnen nicht sagen woran das gelegen haben mag. Ich vermag da durchaus drüber hinweg zu lesen. Daneben war auffällig, dass die Charaktere wirklich oft schmunzeln mussten – nun gut, das wirkte übertrieben, kann mir aber den Lesespaß nicht vermiesen. Denn wie schon gesagt, der Schreibstil ist herausragend, nicht unbedingt im Sinne hoher Literatur, es handelt sich ja auch um Fantasy, aber er bringt mich dazu weiterlesen zu wollen, erzeugt Spannung und ist vor allem unverkennbar. Das sind für mich ausschlaggebende Punkte für ein gutes Buch. Beeindruckend finde ich auch, dass es bislang kein schlechtes Buch in dieser Reihe gibt. Es wird ein konstant hohes Niveau gehalten, was nun wirklich selten ist. Fazit: Der Auftakt zur neuen Serie ist vollends gelungen. Ein paar kleine Schwächen gibt es, fallen aber für mich nicht weiter ins Gewicht. Schwartz hält das Niveau und entwickelt sowohl Geschichte als auch Charaktere stets weiter. Vor allem die hervorragend gelungene Situationskomik im Zusammenspiel der Charaktere ist zu loben! Für Neueinsteiger allerdings nicht uneingeschränkt zu empfehlen. Hier sollte man Das Geheinnis von Askir und Die Eule von Askir zuvor gelesen haben. Das ist sinnvoll, da es hier auch leider keine Zusammenfassung der ersten Bände gibt – die auch die vorangegangenen Ereignisse nicht hinreichend ausfürhlich schildern könnte, um wirklichen Spaß an der neuen Serie zu haben. Man muss die Charaktere einfach kennen! Übersicht der Saga: Das Geheimnis von Askir: (Alle als Neuauflage mit neuer ISBN erschienen) 01 Das Erste Horn 02 Die Zweite Legion 03 Das Auge der Wüste 04 Der Herr der Puppen 05 Die Feuerinseln 06 Der Kronrat Die Götterkriege: (noch nicht abgeschlossen) 01 Die Rose von Illian 02 Die weiße Flamme 03 Das blutige Land Die Eule von Askir (unabhängiger Roman, der mit dem Hintergrundwissen, der ersten vier Askir-Teile gelesen werden sollte)

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