Richard Schwartz Die weiße Flamme

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Inhaltsangabe zu „Die weiße Flamme“ von Richard Schwartz

Der zweite Band der 'Götterkriege' steht im Zeichen einer uralten Verschwörung: Nach einer abenteuerlichen Reise erreicht die Halbelfe Leandra in Begleitung von Schwertmajor Blix die Kronstadt von Illian. Dort soll sie den Thron über die drei Reiche besteigen und den Menschen der seit Monaten belagerten Stadt neue Hoffnung geben. Doch Kriegsfürst Corvulus hat das Heer des Feindes vor Illian versammelt und ein schreckliches Ultimatum ausgesprochen. Schon lodern in der Kronstadt die Scheiterhaufen der Weißen Flamme, und auch Schurke Wiesel gerät zwischen die Fronten der religiösen Fanatiker. Leandra bleibt nur wenig Zeit, um das Schicksal Illians zu wenden, bevor sie der Ketzerei überführt und hingerichtet werden soll …

Die ganze Reihe, einfach top!

— Buchfreund1983
Buchfreund1983

Ein Krieger, eine Dunkelelfe, eine Halbelfe, ein Dieb, eine Magierin und noch mehr beeindruckende Gestalten

— phantastische_fluchten
phantastische_fluchten

Mitte des Jahres soll schon die Fortsetzung kommen. Yay, mehr von dem Zeug!

— Leela
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    Die weiße Flamme
    Wortmagie

    Wortmagie

    14. June 2016 um 11:33

    Richard Schwartz ist nicht der Geburtsname des Autors der Zyklen „Das Geheimnis von Askir“ und „Die Götterkriege“. Er ist ein Pseudonym – eines von fünf. Es ist nicht öffentlich bekannt, wie der Mann tatsächlich heißt. Offiziell bestätigt ist nur, dass es sich bei Richard Schwartz und Carl A. deWitt um ein und dieselbe Person handelt. Seit diesem Jahr veröffentlicht Piper „Die Lytar-Chronik“ unter dem Namen Richard Schwartz, obwohl diese Trilogie ursprünglich als Zweiteiler von Carl A. deWitt bei blanvalet erschienen ist. Ich werde mir die drei Bände irgendwann von Piper zulegen, weil die Ausgaben überarbeitet wurden. Zuerst liegen jedoch noch einige Bände von „Die Götterkriege“ vor mir. Havald, Engel des Soltar, ist aus seinem Schlaf erwacht, doch sein Gedächtnis kehrt nur langsam zurück. Solange er sich lediglich vage daran erinnert, wer er ist, ist jede Hoffnung, die Askir in ihn setzt, vergeblich. Leandra und Serafine sind enttäuscht, haben mit ihren Pflichten allerdings alle Hände voll zu tun. Leandra muss schnellstmöglich nach Illian reisen, um ihren Thron einzunehmen und den Rat daran zu hindern, die Stadt an den feindlichen thalakischen Kriegsherren Corvulus zu übergeben. Vorher hat sie jedoch ein Versprechen zu erfüllen: sie versprach, Byrwylde zu erschlagen, die riesige Schlange, die sich durch die Umleitung des Weltenstroms befreien konnte. Währenddessen befinden sich Wiesel und Marla bereits in Illian und müssen feststellen, dass die Stadt mit Intrigen verseucht ist und jeden Tag Unschuldige auf den Scheiterhaufen der Weißen Flamme brennen. Leandras Leben steht auf dem Spiel, finden Wiesel und Marla vor ihrer Ankunft keine Verbündeten, die sie unterstützen. Werden sie die Stadt gemeinsam vor sich selbst schützen können? Kennt ihr diese Bücher, die man liest, für gut befindet und danach fast sofort wieder vergisst? So ergeht es mir bisher mit den Bänden von „Die Götterkriege“. Mir gefiel der Auftakt „Die Rose von Illian“ und ich mochte auch den zweiten Band „Die Weiße Flamme“, aber bleibenden Eindruck haben sie leider kaum hinterlassen. Es fällt mir schwer, Positives und Negatives zu definieren, weil mich die Geschichte emotional nicht richtig berührt. Irgendetwas fehlt. Es fühlt sich an, als könnte ich ein objektives Urteil abgeben, aber kein subjektives. Möglicherweise hängt das damit zusammen, dass ich den Eindruck habe, dass diese beiden Bände nur das Vorgeplänkel der eigentlichen Handlung darstellen. Die Geschichte nimmt sehr langsam Fahrt auf. Meiner Meinung nach zielt Richard Schwartz darauf ab, Havald erneut als ihr Zentrum zu etablieren, konnte damit allerdings noch nicht beginnen, weil er ihn selbst ins Aus geschrieben hat. Da Havald durch die Ereignisse am Ende des ersten Zyklus „Das Geheimnis von Askir“ zwischen Leben und Tod schwebte, musste er ihn erst zurückholen und sich erholen lassen, bevor er ihm in den nachfolgenden Bänden abermals die führende Rolle der Geschichte auf den Leib schneidern kann. Ich finde nicht, dass ihm das besonders elegant gelungen ist. „Die Rose von Illian“ und „Die Weiße Flamme“ hinterließen bei mir den Nachgeschmack einer Warteschleife. Obwohl ich die Figuren der Reihe mag und ihnen gern folge, weist keine die gleiche Zugkraft wie Havald auf. Vielleicht liegt mir die gradlinige Zuschreibung von Gut und Böse nicht; normalerweise sind es gerade die ambivalenten Charaktere, die mich am meisten faszinieren. Ich bin nicht überzeugt, dass Schwartz in der Lage ist, zwiespältige Persönlichkeiten zu konzipieren, denn selbst Marla und Wiesel verfolgen ehrenwerte Ziele. Mir erschienen sie aus genau diesem Grund mit der Situation in Illian überfordert, gleichwohl man meinen sollte, zwei Diebe kämen mit einer Schlangengrube voller Intrigen zurecht. Ich denke, Schwartz hat sich mit dieser Darstellung der Stadt keinen Gefallen getan, denn auf mich wirkte sie etwas ungelenk. Erst die Auflösung des Intrigengeflechts durch Leandras Ankunft konnte mich richtig fesseln. Was mir hingegen sehr gut gefällt, ist die Tatsache, dass Schwartz das Militär Askirs als gleichberechtigte Institution beschreibt. Viele hochrangige Positionen werden von Frauen bekleidet. In der High Fantasy trifft man selten auf eine so fortschrittliche Streitmacht, doch zu Askir passt es hervorragend, schließlich wird das Reich von einer Frau regiert. Lustigerweise habe ich trotzdem Schwierigkeiten, Desina als Kaiserin wahrzunehmen. Ich empfinde sie primär als Eule und glaube, dass ihr das selbst ähnlich geht. Die Magie nimmt in Schwartz‘ Universum einen interessanten Stellenwert ein. Sie ist ein mächtiges Werkzeug mit vielen Einsatzmöglichkeiten, beinhaltet aber nicht die Antwort auf jedes Problem. Weder Desina, noch Leandra oder Asela verlassen sich uneingeschränkt auf sie. Es gefällt mir, dass in Schwartz‘ Welt sowohl Platz für Magie als auch für rudimentäre Technik ist, denn ich fand nie, dass das eine das andere ausschließt. Ich hoffe sehr, dass „Die Götterkriege“ im nächsten Band „Das Blutige Land“ endlich richtig durchstarten. Es wäre zu schade, würden sie weiter vor sich hinplätschern, denn ich möchte mich begeistern lassen. Das Potential ist da und ich habe das Gefühl, dass die Geschichte erzählt werden will, doch bisher fehlt einfach das gewisse Etwas, diese spezielle Anziehungskraft, die sie unwiderstehlich werden ließe. Vielleicht braucht es dafür erst Havald, der in „Das Blutige Land“ wieder in den Fokus rückt. Ich bin äußerst neugierig, in welche Richtung er die Geschichte führen wird und ob Richard Schwartz aus ihm tatsächlich die zentrale Figur macht, die ich in ihm vermute. „Die Weiße Flamme“ ist ein solider, unterhaltsamer High Fantasy – Roman voller klassischer Elemente. Daran gibt es nichts zu rütteln. Ich wünschte nur, zwischen den Seiten würde sich ein wenig mehr emotionaler Zauber verstecken.

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  • Eine gute Fortsetzung des ersten Bandes

    Die weiße Flamme
    Monika_Grasl

    Monika_Grasl

    18. December 2015 um 12:15

    Band 2 schließt eigentlich direkt an die Ereignisse aus dem ersten Buch an. Es handelt sich dabei um eine solide Fortsetzung, bei der die Detailverliebtheit des Autors keinen Abbruch erfährt. An manchen Stellen zog es sich allerdings ein wenig hin, aber alles in allem kann man sagen, dass es durchaus lohnenswert ist das Buch bis zum Ende durchzulesen. Es macht jedenfalls Lust auf mehr.   Fazit: Eine solide Fortsetzung wo man gerne zum nächsten Band greift und weiter in Die Götterkriege hineintaucht.

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  • Rezension zu "Die weiße Flamme" von Richard Schwartz

    Die weiße Flamme
    Steppenwolf

    Steppenwolf

    08. November 2012 um 16:04

    Schwächer als der Vorgänger, bietet jedoch positiven Ausblick Zum Inhalt: In Illian soll Leandra nun endlich ihren Anspruch auf die Krone geltend machen. Wiesel und Marla sind hierfür bereits zuvor dorthin gereist um die Lage zu sichten und alles vorzubereiten. Derweil haben Leandra, Blix und die anderen noch eine Aufgabe zu erfüllen: Sie müssen den mächtigen Wyrm, den sie befreit haben stoppen, da dieser sich unaufhaltsam auf die Stadt Lassahndaar zubewegt. Die Eule Asela versucht ein Tor zu öffnen, wodurch die Truppen der dritten Legion schnellstmöglich transportiert werden sollen und schließlich treffen die Gefährten samt Lenadra in Illian ein, doch auch Kriegsfürst Corvulus war nicht untätig und so ist die Krone bereits einem weiteren Anwärter zugedacht. Kann Leandra den Rat von ihrem rechtmäßigen Anspruch auf den Thron überzeugen und wo ist Havald? Meinung: Ich kann nicht sagen, dass mir die Weiße Flamme nicht gefallen hätte, aber dieser Teil hängt dem Auftakt doch ein wenig hinterher. Die personale Erzählweise geht hier in gleicher Weise weiter und funktioniert überraschend gut. Nach wie vor ist der Schreibstil eine große Stärke, die eben auch so manche Schwäche durchaus verzeihen lässt. Leider gibt es diesmal doch einige mehr davon. Zunächst wäre da der absolut irreführende Klappentext, der sich praktisch nur auf die letzten 50 Seiten bezieht und dann noch nicht einmal wirklich korrekt ist. Was man sich hier unter der Weißen Flamme vorstellt, hat meiner Ansicht nach nichts mit dem Kult der Weißen Flamme zu tun, die bereits im Geheimnis von Askir erwähnt wurde. Der Klappentext kann allerdings auch kaum mehr Spannendes aussagen, denn Spannung war diesmal arg gedrosselt. Das Finale spielte in etwa auf den letzten 50 Seiten und bis dahin ist recht wenig passiert. Die meiste Zeit war man bei Wiesel und Marla und bei Leandra und den anderen. Es war nichts Spektakuläres. Zudem eben leider recht unspannend und eine sonderliche Charakterweiterentwicklung konnte ich auch nicht beobachten. Was ebenfalls nicht sonderlich spannungsfördernd war, war die Durchsichtigkeit der Handlung. Man hat alles kommen sehen, mal mehr mal weniger verschleiert. Besonders das Finale war ohne Spannung, eigentlich wurde alles schon vorher und damit viel zu früh verraten und dann auch noch sehr kurz abgehandelt. Es ging ja bereits einge Male vorher schon ziemlich schnell zum Ende eines Buches zu, aber diesmal empfand ich es als ausgesprochen abgehackt. Havalds Abwesenheit mussten wir nun schon im ersten Band der Götterkriege hinnehmen, aber allmählich fehlt er doch sehr, auch wenn er mal kurz auftaucht. Zumindest kann man sich gewiss sein, dass sich das im dritten Band zum Glück wieder garvierend ändern wird. Neben Havald hat auch Zokora sehr gefehlt und es wurde leider überhaupt nicht oder nur verdammt kurz darüber gesprochen, was aus ihr geworden sein könnte. Ich hätte eine Rettungsmission erwartet, aber dazu hatten wohl alle zuviel mit den aktuellen Ereignissen zu tun. Naja, schade, denn Zokora stellt immer einen wunderbaren Gegenpart dar und sorgt auch immer wieder für herrlich humoristische Szenen, mal gewollt mal ungewollt. Ich hoffe, wir werden sie bald wiedersehen. Letztlich hatte man das Gefühl, als ginge es nicht recht voran, aber vielleicht muss es auch solche Teile geben, denn sonst gäbe es wohl schwerlich Highlights. Auch wenn alles eher negativ klingt, war die Weiße Flamme kein schlechtes Buch, abermals habe ich die Charaktere gern begleitet und mitgefiebert, auch wenn es an Spannung gefehlt hat. Und dies bleibt auch der größte Kritikpunkt. Dass nicht immer alles spannend sein kann ist völlig klar, aber wenn man das was an Spannung noch bleibt dadurch, ja, kaputt macht, indem man den Leser schon früh einweiht und ihn alles vorausahnen bzw. tatsächlich sehen lässt, dann ist das wirklich schade. So wurde der Kern der Handlung, nämlich die Intrigen um die Krone vor dem Finale ausgehebelt. Nun, dieses Buch steht allerdings auch nicht ganz für sich allein, da es ohne die vorigen nicht funktionieren würde und so bleibt es ein etwas schwächerer Teil einer sehr starken Serie. Fazit: Der Folgeband der Götterkriege weist einige Schwächen auf, die doch ins Gewicht fallen und besonders die Spannung leider sehr niedrig gehalten haben. Weder Geschichte noch Charaktere entwickeln sich großartig weiter. Von der tollen Situationskomik war auch weniger zu sehen, was sicherlich auch dem Fehlen von Zokora zuzuschreiben ist. Aber dennoch bleibt das Gesamtniveau für mich immer noch recht hoch, es muss eben auch schwächere Teile in einer Serie geben, so kann man das nächste Highlight noch freudiger begrüßen. Aber vorsicht, der Klappentext ist ziemlich irreführend und auch meiner Meinung nicht ganz korrekt.

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  • Rezension zu "Die weiße Flamme" von Richard Schwartz

    Die weiße Flamme
    Rocco73

    Rocco73

    20. September 2012 um 12:15

    Die Götterkriege ist meiner Einschätzung nach eine der besten Serien, die momentan im Fanats-Bereich laufen. Schwartz hatte schon mit der Askir-Reihe einen treffer gelandet, auch die Götterkriege halten, was sie versprechen. Lesen!