Richard Stark Das Geld war schmutzig

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Inhaltsangabe zu „Das Geld war schmutzig“ von Richard Stark

Parker will das Geld holen, das er bei seinem Banküberfall zurücklassen musste. Dumm nur, dass die damals beteiligten Kumpel plötzlich auf eigene Faust arbeiten wollen. Und dass andere Gangster Wind davon bekommen. Und dass die Scheine nummeriert sind. Ganz zu schweigen von der Polizei, die an jeder Straßenkreuzung auf ihn lauert.

3. Teil nach "Keiner rennt für immer" und "Fragen Sie den Papagei". Toller Krimi.

— Eglfinger

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  • Was tut man nicht alles fürs Geld

    Das Geld war schmutzig

    Greedyreader

    14. February 2016 um 18:13

    Richard Starks "Das Geld war schmutzig" ist der letzte Band aus der Parker-Trilogie. Parker hat mit zwei Komplizen einen Geldtransport einer Bank ausgeraubt. Dann ging jedoch einiges schief: ein Komplize wurde geschnappt und konnte wieder entkommen. Parker will mit dem dritten Mann und seiner Freundin Claire das Geld aus einer alten Kirche in Neuengland holen, wo sie es versteckt hatten, als die Lage brenzlig wurde. Eine Kopfgeldjägerin, die alles über die Gangster weiß, verlangt ihren Anteil als Gegenleistung für ihr Schweigen. Weitere Kriminelle, die Parkers Komplize zwecks Geldwäsche eingeschaltet hat, wollen ihnen ebenfalls die Beute abjagen, und überall wimmelt es von Polizei. Der Roman beschreibt die große Verfolgungsjagd und die Tricks, die die Räuber anwenden, um ihre Beute zu holen und in Sicherheit zu bringen. Das alles wird mit hohem Tempo und viel Spannung erzählt. Die Abfolge von kurzen Szenen wirkt wie schnelle Schnitte im Film. Der Leser kann sich gut eine Verfilmung dieses Romans vorstellen - er liest sich ja fast schon wie ein Drehbuch. Starks Stil ist schnörkellos lakonisch, ohne jede Emotion. Obwohl sein Held Parker ohne zu zögern tötet, wenn es die Situation erfordert - und das ist häufiger der Fall -, wundert sich der Leser am Ende, wie sympathisch er dennoch gezeichnet ist. Der Roman bleibt packend bis zum etwas abrupten Ende und macht Appetit auf die anderen Titel der Serie.

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  • Rezension zu "Das Geld war schmutzig" von Richard Stark

    Das Geld war schmutzig

    Eglfinger

    19. February 2013 um 15:08

    Das beim letzten Überfall erbeutete Geld, gut versteckt in einer verlassenen Kirche, muss schleunigst gewaschen werden. Parker holt seine alten Partner und eine ehemalige Kopfgeldjägerin mit ins Boot, damit ihn die Geldwäscher nicht über den Tisch ziehen. Noch dazu wimmelt es an jeder Straßenecke von Polizisten… Es handelt sich hier um den dritten Teil nach „Keiner rennt für immer“ und „Fragen Sie den Papagei“. Nachdem Parker und seine Kumpanen im ersten Teil einen Geldtransport überfielen und das Geld in einer Kirche versteckten und Parker im zweiten Teil die Flucht gelang, will er in diesem Teil zusammen mit seinem Partner McWhitney das Geld aus der Kirche holen. Sie können nicht länger warten, weil der dritte Partner, Nick Dalesia, nach seiner Verhaftung fliehen konnte, und nun droht die Gefahr, dass er auf seiner Flucht versucht an das Geld zu kommen, oder falls er doch geschnappt wird, das Versteck verraten könnte, damit er mit der Staatsanwaltschaft einen Deal aushandeln kann. Da das Geld nicht sauber ist, weil die Seriennummern bekannt sind, muss das Geld gewaschen werden. Die Geldwäscher ihrerseits versuchen aber Parker über den Tisch zu ziehen und zusätzlich kommt noch die Kopfgeldjägerin, die auch einen Anteil an der Beute haben möchte. Außerdem wimmelt es immer noch vor Polizei und auch Nick Dalesia ist immer noch irgendwo unterwegs. Wie immer schreibt Richard Stark kurze schnelle Kapitel und kommt schnell mit der Story voran und dadurch liest es sich sehr flüssig. Leider leidet die Spannung ein wenig darunter, da einige Geschehnisse voraussehbar sind und es nur selten zu Überraschungen in den Wendungen der Story kommt. Ich vergebe für dieses Buch 3 gute Sterne von 5.

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  • Rezension zu "Das Geld war schmutzig" von Richard Stark

    Das Geld war schmutzig

    monja1995

    30. April 2012 um 23:45

    Bin richtig enttäuscht Handlung: Parker muss nach seinem letzten Überfall sehr viel Geld zurück lassen. Er versteckt dieses, um es später mit Claire zu holen. Da es in der Gegend noch von Polizei wimmelt, will er erstmal sehen, wie er die Sache nun am einfachsten durchziehen kann. Doch eine Journalistin und eine Polizistin sitzen ihm im Nacken. Die Journalistin will auch ein Stück des Kuchens abhaben und die Polizistin weiß erstmal nichts von Parkers Anwesenheit in der kleinen Pension, nahe des Versteckes. Zum Autor: Richard Stark ist eines der Pseudonyme von Donald E. Westlake, welcher im Jahr 2008 verstarb. Leider hält sich Richard Stark sehr intensiv mit dem Drumrum der Geschichte auf und kommt nicht zum Punkt, sodass das Buch bereits sehr früh sehr langweilig wird. Er beschreibt zwar die Landschaft, die Personen und Stimmungen so, dass man sich alles bildlich vorstellen kann, aber das ist auch alles. Mein Eindruck: Ich freute mich ehrlich, dieses Buch lesen zu können. Allerdings quälte ich mich durch die Seiten, legte es immer wieder weg, las weiter, aber irgendwie konnte ich nichts damit anfangen. Es fehlt die Vorgeschichte und die Personen erscheinen ins Geschehen geflickt. Die Zusammenhänge erschließen sich mir in keinster Weise. Leider war es so langweilig, dass ich nach ca. 120 Seiten beschloß, es nicht fertig zu lesen. Ich habe somit festgestellt, dass es kein Verlust ist, wenn man Richard Stark nicht in seinem Bücherregal stehen hat.

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  • Rezension zu "Das Geld war schmutzig" von Richard Stark

    Das Geld war schmutzig

    bookgirl

    24. February 2012 um 11:12

    Parker und seine zwei Kumpane Nelson und Nick überfallen einen Geldtransporter, wobei sie zwei Millionen Dollar erbeuten. Da die Polizei zu früh erscheint, können sie das Geld nicht mitnehmen, sondern lediglich verstecken. Einer der drei (Nick) wird gefasst, aber kann am nächsten Tag wieder entkommen, sodass er zur Gefahr für die anderen beiden wird. Dazu kommt noch die Kopfgeldjägerin Sandra, die einen Teil der Millionen für sich beansprucht. Es kommt immer wieder zu Überraschungen, da keiner dem anderen trauen kann. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Es ist zwar der dritte Teil der Parker-Serie, aber nicht unbedingt notwendig, die anderen beiden Teile zu kennen, um dem Inhalt folgen zu können. Als Krimi hätte das Buch ein wenig spannender sein können, was dem Lesegenuss aber keinen Abbruch tat.

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  • Parkers Abgang

    Das Geld war schmutzig

    Stefan83

    28. November 2011 um 10:09

    Mit "Das Geld war schmutzig" liegt beim Zsolnay-Verlag nun auch der letzte Parker-Roman aus der Feder des am Silvestertag 2008 an einem Herzinfakt verstorbenen Schriftstellers Donald E. Westlake vor. Unter dem Pseudonym Richard Stark verfasst, hat die Reihe um den eisenharten Berufskriminellen das Genre des Krimi-Noir seit dessen ersten Auftritt im Jahre 1962 stark und maßgeblich beeinflusst. Kein Wunder also, dass Westlake in seiner langjährigen Karriere gleich dreimal den renommierten Edgar Award entgegen nehmen durfte, die größte Auszeichnung in der Welt der Kriminalliteratur. Vom deutschen Buchmarkt waren seine Werke jedoch trotz dieser hohen Weihen lange verschwunden, bis man bei Zsolnay mit "Fragen Sie den Papagei", dem mittlerweile 23. Band der Reihe, ein Comeback in Angriff genommen hat, das man durchaus als erfolgreich bezeichnen darf. Das Buch wurde sogleich mit dem Deutschen Krimipreis für den besten internationalen Titel gekürt, wenngleich die Wahl des veröffentlichten Titels im Nachhinein wohl ein wenig vorschnell erfolgt ist, handelt es sich bei ihm doch um den mittleren Teil einer Trilogie innerhalb der Serie. (1. "Keiner rennt für immer", 2. "Fragen Sie den Papagei", 3. "Das Geld war schmutzig") Alle drei folgen einem zentralen Handlungsstrang, dem Überfall auf einen Banktransport, sind aber in sich selbst abgeschlossen. Das dass Lektürevergnügen dennoch ein größeres ist, wenn man mit dem ersten Band anfängt, musste ich gleich zu Beginn dieses Buches erfahren. Obwohl "Das Geld war schmutzig" zeitlich direkt nach "Fragen Sie den Papagei" ansetzt, nimmt das Werk in hohem Maße Bezug auf den Beginn der Trilogie, was eine gewisse Verwirrung bei mir zur Folge hatte. Diese währte jedoch nur kurz, denn Stark hat, nach dem Vorbild der klassischen Samstagnachmittagserien, erneut eine knappe, aber packende Handlung auf Papier gebracht. Diese sei hier schnell angerissen: Viel, sehr viel Geld hat Parker bei seinem letzten Überfall zurücklassen müssen, weil ihm die Polizei auf den Fersen war. Nun will er es holen. Als Touristen getarnt, die den herbstlichen Laubwald Neuenglands bewundern, logieren er und seine Freundin Claire in der Nähe der verlassenen Kirche, wo die Millionen versteckt sind. Aber in der Zwischenzeit ist Dalesia, einer von Parkers Komplizen, geschnappt worden und dann ausgebrochen, weshalb es in der Gegend von Polizisten wimmelt. Ein Phantombild Parkers hängt überall aus, und eine Kopfgeldjägerin möchte sich ihrerseits eine Prämie verdienen. Es bleibt Parker nichts anderes übrig, als sich ihrer Dienste zu bedienen. Keine schlechte Wahl, erweist sie sich als fast ebenso kaltblütig und gerissen wie er... "Es ist der letzte Parker". Dieser Satz ging mir gleich mehrmals während der Lektüre dieses Buches durch den Kopf, das sich stilistisch kaum von den ersten Bänden aus den 60er Jahren zu unterscheiden scheint (Wer "Payback" gelesen oder gesehen hat, versteht was ich meine). Stark ist sich selbst treu geblieben und hat mit all seiner Routine eine gelungene Gaunergeschichte auf Papier gebracht, die aus unvorhersehbaren Wendungen ihre Spannung bezieht und trotz mehrerer Handlungsfäden gut zu überblicken ist. Immer wieder tauchen neue Hürden vor Parker auf, der diese geschickt zu umgehen versteht und Polizei sowie rivalisierenden Verbrechern stets aufs Neue ein Schnippchen schlägt. Seine Stärke ist die Improvisation, für die ihn der Leser bewundert und aufgrund derer man auch letztendlich hofft, er möge mit seinem Coup Erfolg haben. Sympathie dagegen kann man für diesen kalten, berechnenden Mensch nicht empfinden, denn er ist kein Held, will auch keiner sein. ("Bringen Sie niemanden um, wenn Sie nicht müssen"; "Ich glaube, ich muss") Auf große Innenbetrachtungen der Figuren verzichtet Stark auch diesmal gänzlich. Sie wären in dieser Geschichte auch gänzlich überflüssig, lebt sie doch vom Minimalismus der Sprache, der den Leser zum Beobachter verdammt. Es ist halt ein Krimi-Noir reinsten Wassers, der mit knapper, kraftvoller und doch nie übermäßig brutaler Sprache zu fesseln weiß und uns am Schluss ohne wirkliche Lösung zurücklässt. Ein offenes Ende und wohl gerade deswegen ein passender Abgang für Parker. Insgesamt ist "Das Geld war schmutzig" ein kurzweiliges Stück Literatur, das dank schnörkelloser, lakonisch-trockener Sprache gefällt und allen Freunden dieses Genres bedenkenlos ans Herz gelegt werden kann. Ein stilvolles Ende einer großartigen Reihe.

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  • Rezension zu "Das Geld war schmutzig" von Richard Stark

    Das Geld war schmutzig

    Toschi3

    13. September 2011 um 16:16

    Heißes Geld Im dritten Teil der Parker-Geschichten muss jener das Geld, welches er im ersten Teil mit seinen Kumpanen erbeutet hat, irgendwie reinwaschen. Eine nette Kriminalgeschichte mal von der anderen Seite des Gesetzes aus erzählt. Um den Einstieg Nicht-Parker-Lesern zu erleichtern, hat das Buch einige Vorworte zu den ersten beiden Geschichten. Damit lässt sich die Handlung auch ohne Vorkenntnisse verstehen. In kurzen und kurzweiligen Kapiteln lässt der Autor den Gangster Parker eine Lösung für sein Problem, nun ja, zumindest suchen. Der Schreibstil ist intelligent und recht flüssig, wobei das Springen zwischen verschiedenen Zeitebenen gelegentlich einen kleinen Stolperstein dazwischen schiebt. Für meinen Geschmack ist das Buch zu sehr serienlastig. Auch mit Einstiegserleichterung sind Vorkenntnisse eindeutig besser und auch am Ende des Buches bleibt ein Cliffhanger. Trotzdem mal was völlig anderes zu den Standardkrimis und definitiv ein Lesevergnügen.

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  • Rezension zu "Das Geld war schmutzig" von Richard Stark

    Das Geld war schmutzig

    Lilli33

    11. March 2011 um 14:01

    Immer Ärger mit Nick Parker (Vorname unbekannt) und seine zwei Kumpane Nelson und Nick überfielen einen Geldtransporter. Dabei erbeuteten sie über zwei Millionen Dollar. Leider erschien die Polizei zu früh, so dass sie das Geld nur verstecken, aber nicht mitnehmen konnten. Nick wird gefasst, kann am nächsten Tag aber wieder entkommen. Damit wird er für Parker und Nelson zu einer Gefahr bzw. er wird wohl versuchen, das Geld allein zu holen. Dies versuchen Parker und Nelson zu verhindern. Da schaltet sich auch noch die Kopfgeldjägerin Sandra ein, die einen Teil der Beute für sich beansprucht und dafür bei der Bergung des Geldes behilflich sein will. Doch es kommt immer wieder zu unliebsamen Überraschungen. Keiner kann keinem trauen... Unter dem Pseudonym Richard Stark schrieb Donald E. Westlake, der 2008 verstarb, eine Reihe von Kriminalromanen mit der Hauptfigur Parker. Das vorliegende Buch Das Geld war schmutzig ist der dritte Teil einer Trilogie, die jedoch aus jeweils abgeschlossenen Fällen besteht. So ist es meines Erachtens nicht notwendig, die ersten zwei Teile gelesen zu haben, um der Handlung folgen zu können. Das Besondere an den Parker-Romanen ist, dass sie aus der Sicht der Verbrecher geschrieben sind. Stark geht in der Personenbeschreibung nicht sehr ins Detail, ich hatte keine besonders klare Vorstellung von den Protagonisten, weder was ihr Äußeres noch was die Emotionen angeht. So wurden sie mir auch nicht wirklich sympathisch. Der Stil erschien mir sehr oberflächlich, auch die Handlung hat mich nicht besonders mitgerissen. Fast hatte ich den Eindruck, dass es sich hier um eine Art Fließbandproduktion handeln könnte. Den Preis finde ich für ein broschiertes Buch von ca. 250 Seiten eindeutig zu hoch. Fazit: Ich habe es zwar nicht bereut, das Buch gelesen zu haben, aber empfehlen würde ich es nicht unbedingt.

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  • Rezension zu "Das Geld war schmutzig" von Richard Stark

    Das Geld war schmutzig

    sternthaler75

    11. April 2010 um 11:40

    Jeder will ein Stück vom Kuchen... doch es wird schwierig. Denn das Geld aus einem Geldtransporterüberfall ist registriert und somit erstmal unbrauchbar. Und leider ist es noch in der Nähe des Tatorts. Doch Parker, einer der Räuber hat eine Idee. Dadurch werden es nur immer mehr Personen, die von dem Geld erfahren. So macht Parker sich als Urlauber auf den Weg zum Geld. Dieser Krimi ist nicht der erste von Richard Stark, und auch Parker ist ein alter Bekannter. Das bringt anfangs ein wenig Verwirrung auf, wenn man die Vorgänger nicht gelesen hat, denn die Personen werden nicht näher beschrieben. Doch insgesamt ein typischer Krimi, der mir sehr gefallen hat. Das Tempo ist eher gemütlich, mit blutrünstigen Schießereien ist Mr. Stark auch eher zurückhaltend, man hat aber nicht das Gefühl, dass dadurch etwas fehlt.

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  • Rezension zu "Das Geld war schmutzig" von Richard Stark

    Das Geld war schmutzig

    anyways

    14. March 2010 um 12:33

    Parker und Claire steigen in einem ländlichen Kaff Neuenglands als Tpuristen getarnt ab.Sie interressieren sich aber keinesfalls für die überaus gepriesenen herbstlichen Laubwäler, nein sie möchten Geld.Tage zuvor war der sonst so beschauliche Ort Schauplatz eines Überfalls auf 4 Geldtransporter.Da die Täter die Beute nicht mitnehmen konnten,mußten sie sie verstecken.Und jetzt kommen sie alle aus ihren Schlupflöchernund wollen das Geld- natürlich mit niemandem teilen.Aber was hat man von der Knete deren Nummern registriert sind, und die nach der Geldwäsche nur noch ein Zehntel beträgt? Fazit: Ich war mehr als enttäuscht.Diese vielen losen Handlungsstränge sind mir ja schon beim Leseeindruck aufgefallen und ich nahm an, das das Buch den Lesestoff flüssiger rüberbringt. Aber weit gefehlt, es geht weiter holpernd und stolpernd durch die Story.Es werden viel zu viele Personen aufgeführt, die völlig nebensächlich für die Handlung sind.Und zwischenzeitlich hatte ich das Gefühl, einer Aufzählung statt eines Romans zu folgen. Schade!

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  • Rezension zu "Das Geld war schmutzig" von Richard Stark

    Das Geld war schmutzig

    kleinfriedelchen

    04. November 2009 um 12:50

    Einfach nur Parker nennt sich der Hauptcharakter in diesem Buch. Nachdem er und seine Kollegen im Vorgängerband „Keiner rennt für immer“ den großen Coup gelandet haben und einen Geldtransporter mit mehreren Millionen gestohlen haben, ist er zurück, um die versteckte Beute zu holen, die sie in einer alten Kirche zurücklassen mussten. Um die Lage unauffällig zu sichten, mietet er sich mit seiner Freundin Claire in einer Pension ein. Doch die Wiederbeschaffung der Beute ist gar nicht so leicht: einer seiner Kumpanen wurde von der Polizei gefasst und hat bei seiner Flucht einen Polizisten erschossen, wodurch die Suche nach den Dieben nur noch verschärft wurde. Straßensperren und Fahndungsposter machen Parker das Leben schwer. Zusammen mit seinem anderen Kumpel McWhitney und einer Kopfgeldjägerin gelingt es ihnen schließlich, das Geld aus der Kirche zu holen. Aber auch einige andere zwielichte Gestalten wollen das Geld für sich haben. Die Schlinge um Parker beginnt sich weiter zuzuziehen, als auch noch ein übereifriger Journalist meint, ihn gesehen zu haben und auch die Vermieterin ihn auf den Fahndungspostern wiedererkennt. Gegen Ende hin kam es mir so vor, als wäre die Geschichte mit diesem Band noch nicht abgeschlossen. Gut, sie haben das Geld, aber was passiert nun? Was von der Handlung her eigentlich recht spannend ist, kam irgendwie nicht ganz in die Gänge. Der Schreibstil ist recht einfach gehalten, weshalb man sich oft einiges dazu denken muss. Auch waren manche Gedankenzüge der Charaktere für mich nicht nachvollziehbar. Es ist zwar nicht zwingend notwendig, die Vorgänger der Trilogie gelesen zu haben, aber hilfreich wäre es schon. Ich hatte oft das Gefühl, nicht genau zu verstehen, worüber die Buchcharaktere gerade reden. Man erfährt aber trotzdem in groben Zügen von dem Raub. Schön an dieser Ausgabe war die Einleitung am Anfang, die einen Überblick über die Parker-Romane gibt.

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  • Rezension zu "Das Geld war schmutzig" von Richard Stark

    Das Geld war schmutzig

    Kiara

    29. October 2009 um 08:07

    „Das Geld war schmutzig“ ist nach „Fragen Sie den Papagei“ und „Keiner rennt für immer“ der dritte Parker-Roman von Richard Stark. Obwohl die „Parker-Trilogie“ mit diesem Buch beendet ist, erscheint im Oktober ein weiterer Parker-Roman („Das große Geld“). Zum Inhalt: Das Buch schließt direkt ans Ende des zweiten Teils an. Parker hat mit zwei „Geschäftspartnern“ einen Banküberfall begangen. Jedoch konnten sie nicht direkt mit dem Geld fliehen, sondern mussten es in einer Kirche zurücklassen. Nun wollen natürlich alle die Beute zurückhaben, was sich aber alles schwieriger als erwartet herausstellt. Denn außer ihnen und der Polizei ist noch eine ganze Reihe weiterer Personen daran interessiert, ein Stück vom Kuchen abzubekommen! Meine Meinung: „Da Geld war schmutzig“ war mein erster Parker-Roman. Ohne das Wissen der Vorgängerbände ist es mir schon etwas schwer gefallen in die Handlung hineinzufinden, gerade weil es so nahtlos an „Keiner rennt für immer“ anschließt. Doch nach den ersten paar Kapiteln hatten sich die meisten Fragen geklärt und der Lesespaß konnte beginnen. Richtig fesselnd war das Buch zwar bis zum Ende nicht, aber Stark schreibt auf so lakonische und trockene Weise, dass allein das schon ein Vergnügen war. Besonders interessant fand ich es, einen Krimi nicht aus Sicht eines Kommissars oder Detektivs zu lesen, sondern aus der Sicht der bösen Jungs, der Diebe, die ihre Beute wiederhaben wollen. So habe ich mit Freude die Irrungen und Verstrickungen der einzelnen Parteien verfolgt, die alle nur ein Ziel haben: Die Millionen aus dem Banküberfall! Fazit: Bei „Das Geld war schmutzig“ handelt es sich um eine spannende Gauner-Story aus ungewöhnlicher Perspektive, bei der es allerdings zu empfehlen ist, zuerst die beiden Vorgänger zu lesen. Über den Autor: Richard Stark ist ein Pseudonym des Schriftstellers Donald E. Westlake, der 2008 an einem Herzinfarkt in Mexiko starb. Unter den zahlreichen Preisen, die er im Laufe seines Lebens erhalten hat, befindet sich auch der berühmte Edgar Award.

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  • Rezension zu "Das Geld war schmutzig" von Richard Stark

    Das Geld war schmutzig

    Gracey_V

    12. October 2009 um 21:27

    Bisher habe ich leider noch kein Buch von Richard Stark gelesen - vor allem hat mich der hohe Preis dieser Taschenbücher immer abgeschreckt. Aber schon gestaltet sind sie ja und versprechen einiges an Spannung - mal sehen, vielleicht nehme ich demnächst mal den Papageien mit wenn ich wieder Bücher kaufen gehe. "Das Geld war schmutzig" ist ein ungewöhnlicher und anspruchsvoller Roman, der einmal nicht aus Sicht eines "guten" Polizisten, der Verbecher jagt. Stattdessen geht es hier um Parker, einen erfolgreichen und notorischen Kriminellen, der gerade einen Bankraub durchgeführt hat. Allerdings lief dabei offensichtlich etwas schief und er musste das Geld zurücklassen - nun gilt es zu überlegen, wie man am leichtesten darankommt - ohne der Polizei oder habgierigen Mitwissern in die Hände zu fallen. Teilweise habe ich mich geärgert, dass ich den Vorgänger zu diesem Buch nicht kenne, denn zum vorhergegangenen Bankraub wird kaum etwas erzählt, was ich schade finde; gern hätte ich mehr darüber erfahren. Aber man versteht die Handlung des Buches auch so und ebenso wenig fällt es schwer, mit Starks Hauptpersonen Parker und Claire warm zu werden. Beschrieben werden diese nie großartig...man nhat sogar das Gefühl, kaum etwas über Parker und Claire zu erfahren, aber gerade das macht dieses Buch gut. Die Handlungen der Charaktere wirken auch so überzeugend genug und Stark konzentriert sich statt ausführlicher Beschreibungen lieber auf die Handlung seines Buches, die es in sich hat. Schon auf den ersten Seiten kommt eine unglaubliche Spannung auf, die dafür sorgt, dass man das Buch kaum noch zur Seite legen mag. Dank einer klaren Handlung ohne Nebenstränge und Belanglosigkeiten reißt diese Spannung nie ab und man fühlt sich, als wäre man mittendrin. Lediglich das Ende des Buches fand ich dann ein wenig enttäuschend, denn auch hier bleibt Stark seiner Tradition treu: Alles ist kurz und prägnant, lange Abschiedsworte etc. gibt es nicht. Ich würde diesem Buch zwar doch einen doppelt so dicken Krimi mit ausführlich beschriebenen Charakteren vorziehen (Identifikationscharakter), aber "Das Geld war schmutzig" hat es doch geschafft, mich für eine kurze Zeit hervorragend zu unterhalten und mich neugierig auf die anderen Stark-Bücher zu machen.

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  • Rezension zu "Das Geld war schmutzig" von Richard Stark

    Das Geld war schmutzig

    Nina2401

    09. September 2009 um 20:46

    Dieses Buch ist der letzte Teil einer Trilogie, aber es ist nicht unbedingt erforderlich, die anderen beiden Teile vorher zu lesen. Der Hauptprotagonist Parker hat mit 2 Kumpanen im vorherigen Teil eine Bank überfallen und musste das Geld leider in einer Kirche zurücklassen. Nun möchte er sich das Geld holen, zusammen mit seiner Freundin Claire gibt er sich als Laubgucker aus. Natürlich läuft nicht alles glatt, denn einer der Mittäter ist geschnappt worden und nach kurzer Zeit wieder ausgebrochen. Somit wimmelt es in der Gegend von Polizisten und auch eine Kopfgeldjägerin hängt sich an Parkers Fersen. Das entpuppt sich im Laufe der Geschichte aber als Glückgriff, da sie Parker an Cleverness noch überbieten kann. Die Geschichte wird in rasantem Tempo erzählt, die Perspektive wird ab und zu mal gewechselt. Meistens wird aus der Sicht der Gangster erzählt, die auf mich nicht unsympathisch gewirkt haben. Mir hat die klare und schnörkellose Sprache sehr gut gefallen, die Spannung hält sich bis zur letzten Seite. Es gibt immer wieder neue Wendungen und der Autor hat sich weder mit langweiligen Gefühlsduseleien aufgehalten noch mit all zu blutigen Szenen gebrüstet.

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  • Rezension zu "Das Geld war schmutzig" von Richard Stark

    Das Geld war schmutzig

    Albel_Nox

    15. August 2009 um 19:10

    Die Leseprobe zu "Das Geld war schmutzig" konnte mich anfangs nur eingeschränkt überzeugen. Wahrscheinlich lag es u.a. daran, dass sie erst im sechsten Kapitel anfängt und ich sowieso noch nie etwas von Richard Stark und/oder über Parker gelesen hatte. Mich verwirrte das alles nicht wenig und vor allem empfand ich die Charaktere als zu platt, habe später also nur mit mittelmäßiger Begeisterung angefangen, das Buch zu lesen. Ich war dann doch schnell überrascht - angenehm. Starks Buch liest sich nämlich alles andere als trocken - stattdessen bekommt man eine wirklich raffinierte, aber auch auf das Nötigste komprimierte Kriminalhandlung zu lesen. Diese "Komprimierung" ist leider auch eine der großen Schwächen des Romans: Man lernt die "Helden" kaum kennen, sondern sieht sie nur von außen. Keine Rede davon, was sie denken, fühlen oder mit welchen Problemen sie sich herumzuschlagen haben (versteckte Kisten voller Geld einmal außen vor gelassen). da ich daran gewöhnt bin, etwas über Charaktere mit einer umfassenden Hintergrundgeschichte zu lesen, war das für mich anfangs doch ein ordentlicher Schock - aber letztendlich überwogen die positiven Eigenschaften des Romans. So wie es aussieht, ist dieses Buch nur eine Fortsetzung zu einem anderen Roman, denn vom Überfall auf einen Geldtransporter erfährt man nur aus Erzählungen. Stark stellt den neuen Leser hiermit vor fertige Tatsachen: Man erfährt von Parkers letztem Coup, der mit der Erbeutung einer großen Menge Geld endete. Unglücklicherweise musste Parker verschwinden, ohne das Geld mitnehmen zu können, also wartet es nun in einem Versteck darauf, abgeholt zu werden. Die Polizei, die immer noch nach den Räubern sucht, ist aber nicht Parkers einziges Problem, denn diesmal hat Parker nicht allein gearbeitet - und seine Mitwisser spielen ihr eigenes Spiel. Trotz eines geringen Umfangs und kaum beschriebenen Charakteren hat es "Das Geld war schmutzig" doch geschafft, mich zu überzeugen. Aufgrund einer klaren Sprache und einer ebenso gut verständlichen und dabei sehr spannenden Handlung hat Stark es geschafft, mich regelrecht ans Buch zu fesseln. Vor allem ist mir aufgefallen, dass Stark nie auf Gewaltszenen zurückgreift, um Spannung zu erzeugen und auch sonst gibt es nicht viel Action: Stark schafft es dagegen, mit einer wirklich raffinierten Handlung, den Leser bei der Stange zu halten und punktet durch Realismus. Ich finde es zwar immer noch schade, dass man nichts weiteres über Starks Protagonisten erfährt, aber letztendlich konnte ich darüber hinwegsehen: Wenn alle seine Krimis so spannend und geschickt konstruiert sind, werde ich irgendwann sicher noch eines seiner Bücher lesen. Denn Spannung erzeugen - das kann Stark und zwar wirklich gut.

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  • Rezension zu "Das Geld war schmutzig" von Richard Stark

    Das Geld war schmutzig

    Lonka

    06. August 2009 um 17:43

    In einem unüberschaubaren Chaos versucht Richard Stark, seine Verbrecher und deren Verbrechen miteinander zu verknüpfen und hinterlässt dabei einen undefinierbaren Haufen an Charakter- und Handlungsfäden, die sich nur allmählich und gegen Ende des Romanes andeutungsweise entwirren lassen. Es fällt dementsprechend schwer, in die eigentliche Handlung zu finden. Parker und Claire und mit ihnen der Leser, um die sich die Story dreht, werden zunehmend aus der Handlung herausgedrängt. Diese und nicht die Protagonisten selbst werden beleuchtet. Die Gleichgültigkeit der Morde lässt es an Verständnis weit fehlen. Verständnis für wen? Unfassbare Charaktere? Hinzu kommen der unglückliche Spannungsaufbau und ein unspektakulärer Ausgang, die es erschweren, den Roman im Gedächtnis zu behalten.

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