Das Geld war schmutzig

von Richard Stark 
3,6 Sterne bei49 Bewertungen
Das Geld war schmutzig
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Eglfingers avatar

3. Teil nach "Keiner rennt für immer" und "Fragen Sie den Papagei". Toller Krimi.

Karin1970s avatar

So muss ein Krimi sein!!

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Inhaltsangabe zu "Das Geld war schmutzig"

Parker will das Geld holen, das er bei seinem Banküberfall zurücklassen musste. Dumm nur, dass die damals beteiligten Kumpel plötzlich auf eigene Faust arbeiten wollen. Und dass andere Gangster Wind davon bekommen. Und dass die Scheine nummeriert sind. Ganz zu schweigen von der Polizei, die an jeder Straßenkreuzung auf ihn lauert.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423213219
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:01.10.2011
Teil 23 der Reihe "Parker"
Das aktuelle Hörbuch ist am 29.07.2009 bei Jumbo Neue Medien erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Greedyreaders avatar
    Greedyreadervor 3 Jahren
    Was tut man nicht alles fürs Geld

    Richard Starks "Das Geld war schmutzig" ist der letzte Band aus der Parker-Trilogie. Parker hat mit zwei Komplizen einen Geldtransport einer Bank ausgeraubt. Dann ging jedoch einiges schief: ein Komplize wurde geschnappt und konnte wieder entkommen. Parker will mit dem dritten Mann und seiner Freundin Claire das Geld aus einer alten Kirche in Neuengland holen, wo sie es versteckt hatten, als die Lage brenzlig wurde. Eine Kopfgeldjägerin, die alles über die Gangster weiß, verlangt ihren Anteil als Gegenleistung für ihr Schweigen. Weitere Kriminelle, die Parkers Komplize zwecks Geldwäsche eingeschaltet hat, wollen ihnen ebenfalls die Beute abjagen, und überall wimmelt es von Polizei. Der Roman beschreibt die große Verfolgungsjagd und die Tricks, die die Räuber anwenden, um ihre Beute zu holen und in Sicherheit zu bringen. Das alles wird mit hohem Tempo und viel Spannung erzählt. Die Abfolge von kurzen Szenen wirkt wie schnelle Schnitte im Film. Der Leser kann sich gut eine Verfilmung dieses Romans vorstellen - er liest sich ja fast schon wie ein Drehbuch. Starks Stil ist schnörkellos lakonisch, ohne jede Emotion. Obwohl sein Held Parker ohne zu zögern tötet, wenn es die Situation erfordert - und das ist häufiger der Fall -, wundert sich der Leser am Ende, wie sympathisch er dennoch gezeichnet ist. Der Roman bleibt packend bis zum etwas abrupten Ende und macht Appetit auf die anderen Titel der Serie.

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    Eglfingers avatar
    Eglfingervor 6 Jahren
    Kurzmeinung: 3. Teil nach "Keiner rennt für immer" und "Fragen Sie den Papagei". Toller Krimi.
    Rezension zu "Das Geld war schmutzig" von Richard Stark

    Das beim letzten Überfall erbeutete Geld, gut versteckt in einer verlassenen Kirche, muss schleunigst gewaschen werden. Parker holt seine alten Partner und eine ehemalige Kopfgeldjägerin mit ins Boot, damit ihn die Geldwäscher nicht über den Tisch ziehen. Noch dazu wimmelt es an jeder Straßenecke von Polizisten…

    Es handelt sich hier um den dritten Teil nach „Keiner rennt für immer“ und „Fragen Sie den Papagei“. Nachdem Parker und seine Kumpanen im ersten Teil einen Geldtransport überfielen und das Geld in einer Kirche versteckten und Parker im zweiten Teil die Flucht gelang, will er in diesem Teil zusammen mit seinem Partner McWhitney das Geld aus der Kirche holen. Sie können nicht länger warten, weil der dritte Partner, Nick Dalesia, nach seiner Verhaftung fliehen konnte, und nun droht die Gefahr, dass er auf seiner Flucht versucht an das Geld zu kommen, oder falls er doch geschnappt wird, das Versteck verraten könnte, damit er mit der Staatsanwaltschaft einen Deal aushandeln kann. Da das Geld nicht sauber ist, weil die Seriennummern bekannt sind, muss das Geld gewaschen werden. Die Geldwäscher ihrerseits versuchen aber Parker über den Tisch zu ziehen und zusätzlich kommt noch die Kopfgeldjägerin, die auch einen Anteil an der Beute haben möchte. Außerdem wimmelt es immer noch vor Polizei und auch Nick Dalesia ist immer noch irgendwo unterwegs.

    Wie immer schreibt Richard Stark kurze schnelle Kapitel und kommt schnell mit der Story voran und dadurch liest es sich sehr flüssig. Leider leidet die Spannung ein wenig darunter, da einige Geschehnisse voraussehbar sind und es nur selten zu Überraschungen in den Wendungen der Story kommt. Ich vergebe für dieses Buch 3 gute Sterne von 5.

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    monja1995s avatar
    monja1995vor 6 Jahren
    Rezension zu "Das Geld war schmutzig" von Richard Stark

    Bin richtig enttäuscht
    Handlung:

    Parker muss nach seinem letzten Überfall sehr viel Geld zurück lassen. Er versteckt dieses, um es später mit Claire zu holen. Da es in der Gegend noch von Polizei wimmelt, will er erstmal sehen, wie er die Sache nun am einfachsten durchziehen kann. Doch eine Journalistin und eine Polizistin sitzen ihm im Nacken. Die Journalistin will auch ein Stück des Kuchens abhaben und die Polizistin weiß erstmal nichts von Parkers Anwesenheit in der kleinen Pension, nahe des Versteckes.
    Zum Autor:
    Richard Stark ist eines der Pseudonyme von Donald E. Westlake, welcher im Jahr 2008 verstarb.
    Leider hält sich Richard Stark sehr intensiv mit dem Drumrum der Geschichte auf und kommt nicht zum Punkt, sodass das Buch bereits sehr früh sehr langweilig wird. Er beschreibt zwar die Landschaft, die Personen und Stimmungen so, dass man sich alles bildlich vorstellen kann, aber das ist auch alles.

    Mein Eindruck:

    Ich freute mich ehrlich, dieses Buch lesen zu können. Allerdings quälte ich mich durch die Seiten, legte es immer wieder weg, las weiter, aber irgendwie konnte ich nichts damit anfangen.
    Es fehlt die Vorgeschichte und die Personen erscheinen ins Geschehen geflickt. Die Zusammenhänge erschließen sich mir in keinster Weise. Leider war es so langweilig, dass ich nach ca. 120 Seiten beschloß, es nicht fertig zu lesen. Ich habe somit festgestellt, dass es kein Verlust ist, wenn man Richard Stark nicht in seinem Bücherregal stehen hat.

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    bookgirls avatar
    bookgirlvor 7 Jahren
    Rezension zu "Das Geld war schmutzig" von Richard Stark

    Parker und seine zwei Kumpane Nelson und Nick überfallen einen Geldtransporter, wobei sie zwei Millionen Dollar erbeuten. Da die Polizei zu früh erscheint, können sie das Geld nicht mitnehmen, sondern lediglich verstecken. Einer der drei (Nick) wird gefasst, aber kann am nächsten Tag wieder entkommen, sodass er zur Gefahr für die anderen beiden wird. Dazu kommt noch die Kopfgeldjägerin Sandra, die einen Teil der Millionen für sich beansprucht. Es kommt immer wieder zu Überraschungen, da keiner dem anderen trauen kann.

    Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Es ist zwar der dritte Teil der Parker-Serie, aber nicht unbedingt notwendig, die anderen beiden Teile zu kennen, um dem Inhalt folgen zu können. Als Krimi hätte das Buch ein wenig spannender sein können, was dem Lesegenuss aber keinen Abbruch tat.

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    Stefan83s avatar
    Stefan83vor 7 Jahren
    Parkers Abgang

    Mit "Das Geld war schmutzig" liegt beim Zsolnay-Verlag nun auch der letzte Parker-Roman aus der Feder des am Silvestertag 2008 an einem Herzinfakt verstorbenen Schriftstellers Donald E. Westlake vor. Unter dem Pseudonym Richard Stark verfasst, hat die Reihe um den eisenharten Berufskriminellen das Genre des Krimi-Noir seit dessen ersten Auftritt im Jahre 1962 stark und maßgeblich beeinflusst. Kein Wunder also, dass Westlake in seiner langjährigen Karriere gleich dreimal den renommierten Edgar Award entgegen nehmen durfte, die größte Auszeichnung in der Welt der Kriminalliteratur.

    Vom deutschen Buchmarkt waren seine Werke jedoch trotz dieser hohen Weihen lange verschwunden, bis man bei Zsolnay mit "Fragen Sie den Papagei", dem mittlerweile 23. Band der Reihe, ein Comeback in Angriff genommen hat, das man durchaus als erfolgreich bezeichnen darf. Das Buch wurde sogleich mit dem Deutschen Krimipreis für den besten internationalen Titel gekürt, wenngleich die Wahl des veröffentlichten Titels im Nachhinein wohl ein wenig vorschnell erfolgt ist, handelt es sich bei ihm doch um den mittleren Teil einer Trilogie innerhalb der Serie. (1. "Keiner rennt für immer", 2. "Fragen Sie den Papagei", 3. "Das Geld war schmutzig") Alle drei folgen einem zentralen Handlungsstrang, dem Überfall auf einen Banktransport, sind aber in sich selbst abgeschlossen. Das dass Lektürevergnügen dennoch ein größeres ist, wenn man mit dem ersten Band anfängt, musste ich gleich zu Beginn dieses Buches erfahren. Obwohl "Das Geld war schmutzig" zeitlich direkt nach "Fragen Sie den Papagei" ansetzt, nimmt das Werk in hohem Maße Bezug auf den Beginn der Trilogie, was eine gewisse Verwirrung bei mir zur Folge hatte. Diese währte jedoch nur kurz, denn Stark hat, nach dem Vorbild der klassischen Samstagnachmittagserien, erneut eine knappe, aber packende Handlung auf Papier gebracht. Diese sei hier schnell angerissen:

    Viel, sehr viel Geld hat Parker bei seinem letzten Überfall zurücklassen müssen, weil ihm die Polizei auf den Fersen war. Nun will er es holen. Als Touristen getarnt, die den herbstlichen Laubwald Neuenglands bewundern, logieren er und seine Freundin Claire in der Nähe der verlassenen Kirche, wo die Millionen versteckt sind. Aber in der Zwischenzeit ist Dalesia, einer von Parkers Komplizen, geschnappt worden und dann ausgebrochen, weshalb es in der Gegend von Polizisten wimmelt. Ein Phantombild Parkers hängt überall aus, und eine Kopfgeldjägerin möchte sich ihrerseits eine Prämie verdienen. Es bleibt Parker nichts anderes übrig, als sich ihrer Dienste zu bedienen. Keine schlechte Wahl, erweist sie sich als fast ebenso kaltblütig und gerissen wie er...

    "Es ist der letzte Parker". Dieser Satz ging mir gleich mehrmals während der Lektüre dieses Buches durch den Kopf, das sich stilistisch kaum von den ersten Bänden aus den 60er Jahren zu unterscheiden scheint (Wer "Payback" gelesen oder gesehen hat, versteht was ich meine). Stark ist sich selbst treu geblieben und hat mit all seiner Routine eine gelungene Gaunergeschichte auf Papier gebracht, die aus unvorhersehbaren Wendungen ihre Spannung bezieht und trotz mehrerer Handlungsfäden gut zu überblicken ist. Immer wieder tauchen neue Hürden vor Parker auf, der diese geschickt zu umgehen versteht und Polizei sowie rivalisierenden Verbrechern stets aufs Neue ein Schnippchen schlägt. Seine Stärke ist die Improvisation, für die ihn der Leser bewundert und aufgrund derer man auch letztendlich hofft, er möge mit seinem Coup Erfolg haben. Sympathie dagegen kann man für diesen kalten, berechnenden Mensch nicht empfinden, denn er ist kein Held, will auch keiner sein. ("Bringen Sie niemanden um, wenn Sie nicht müssen"; "Ich glaube, ich muss")

    Auf große Innenbetrachtungen der Figuren verzichtet Stark auch diesmal gänzlich. Sie wären in dieser Geschichte auch gänzlich überflüssig, lebt sie doch vom Minimalismus der Sprache, der den Leser zum Beobachter verdammt. Es ist halt ein Krimi-Noir reinsten Wassers, der mit knapper, kraftvoller und doch nie übermäßig brutaler Sprache zu fesseln weiß und uns am Schluss ohne wirkliche Lösung zurücklässt. Ein offenes Ende und wohl gerade deswegen ein passender Abgang für Parker.

    Insgesamt ist "Das Geld war schmutzig" ein kurzweiliges Stück Literatur, das dank schnörkelloser, lakonisch-trockener Sprache gefällt und allen Freunden dieses Genres bedenkenlos ans Herz gelegt werden kann. Ein stilvolles Ende einer großartigen Reihe.

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    Toschi3s avatar
    Toschi3vor 7 Jahren
    Rezension zu "Das Geld war schmutzig" von Richard Stark

    Heißes Geld
    Im dritten Teil der Parker-Geschichten muss jener das Geld, welches er im ersten Teil mit seinen Kumpanen erbeutet hat, irgendwie reinwaschen. Eine nette Kriminalgeschichte mal von der anderen Seite des Gesetzes aus erzählt.
    Um den Einstieg Nicht-Parker-Lesern zu erleichtern, hat das Buch einige Vorworte zu den ersten beiden Geschichten. Damit lässt sich die Handlung auch ohne Vorkenntnisse verstehen.
    In kurzen und kurzweiligen Kapiteln lässt der Autor den Gangster Parker eine Lösung für sein Problem, nun ja, zumindest suchen. Der Schreibstil ist intelligent und recht flüssig, wobei das Springen zwischen verschiedenen Zeitebenen gelegentlich einen kleinen Stolperstein dazwischen schiebt.
    Für meinen Geschmack ist das Buch zu sehr serienlastig. Auch mit Einstiegserleichterung sind Vorkenntnisse eindeutig besser und auch am Ende des Buches bleibt ein Cliffhanger. Trotzdem mal was völlig anderes zu den Standardkrimis und definitiv ein Lesevergnügen.

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    Lilli33s avatar
    Lilli33vor 8 Jahren
    Rezension zu "Das Geld war schmutzig" von Richard Stark

    Immer Ärger mit Nick
    Parker (Vorname unbekannt) und seine zwei Kumpane Nelson und Nick überfielen einen Geldtransporter. Dabei erbeuteten sie über zwei Millionen Dollar. Leider erschien die Polizei zu früh, so dass sie das Geld nur verstecken, aber nicht mitnehmen konnten. Nick wird gefasst, kann am nächsten Tag aber wieder entkommen. Damit wird er für Parker und Nelson zu einer Gefahr bzw. er wird wohl versuchen, das Geld allein zu holen. Dies versuchen Parker und Nelson zu verhindern. Da schaltet sich auch noch die Kopfgeldjägerin Sandra ein, die einen Teil der Beute für sich beansprucht und dafür bei der Bergung des Geldes behilflich sein will. Doch es kommt immer wieder zu unliebsamen Überraschungen. Keiner kann keinem trauen...
    Unter dem Pseudonym Richard Stark schrieb Donald E. Westlake, der 2008 verstarb, eine Reihe von Kriminalromanen mit der Hauptfigur Parker. Das vorliegende Buch Das Geld war schmutzig ist der dritte Teil einer Trilogie, die jedoch aus jeweils abgeschlossenen Fällen besteht. So ist es meines Erachtens nicht notwendig, die ersten zwei Teile gelesen zu haben, um der Handlung folgen zu können. Das Besondere an den Parker-Romanen ist, dass sie aus der Sicht der Verbrecher geschrieben sind. Stark geht in der Personenbeschreibung nicht sehr ins Detail, ich hatte keine besonders klare Vorstellung von den Protagonisten, weder was ihr Äußeres noch was die Emotionen angeht. So wurden sie mir auch nicht wirklich sympathisch. Der Stil erschien mir sehr oberflächlich, auch die Handlung hat mich nicht besonders mitgerissen. Fast hatte ich den Eindruck, dass es sich hier um eine Art Fließbandproduktion handeln könnte.
    Den Preis finde ich für ein broschiertes Buch von ca. 250 Seiten eindeutig zu hoch.
    Fazit: Ich habe es zwar nicht bereut, das Buch gelesen zu haben, aber empfehlen würde ich es nicht unbedingt.

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    sternthaler75s avatar
    sternthaler75vor 9 Jahren
    Rezension zu "Das Geld war schmutzig" von Richard Stark

    Jeder will ein Stück vom Kuchen...
    doch es wird schwierig. Denn das Geld aus einem Geldtransporterüberfall ist registriert und somit erstmal unbrauchbar. Und leider ist es noch in der Nähe des Tatorts. Doch Parker, einer der Räuber hat eine Idee. Dadurch werden es nur immer mehr Personen, die von dem Geld erfahren. So macht Parker sich als Urlauber auf den Weg zum Geld.
    Dieser Krimi ist nicht der erste von Richard Stark, und auch Parker ist ein alter Bekannter. Das bringt anfangs ein wenig Verwirrung auf, wenn man die Vorgänger nicht gelesen hat, denn die Personen werden nicht näher beschrieben. Doch insgesamt ein typischer Krimi, der mir sehr gefallen hat. Das Tempo ist eher gemütlich, mit blutrünstigen Schießereien ist Mr. Stark auch eher zurückhaltend, man hat aber nicht das Gefühl, dass dadurch etwas fehlt.

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    anywayss avatar
    anywaysvor 9 Jahren
    Rezension zu "Das Geld war schmutzig" von Richard Stark

    Parker und Claire steigen in einem ländlichen Kaff Neuenglands als Tpuristen getarnt ab.Sie interressieren sich aber keinesfalls für die überaus gepriesenen herbstlichen Laubwäler, nein sie möchten Geld.Tage zuvor war der sonst so beschauliche Ort Schauplatz eines Überfalls auf 4 Geldtransporter.Da die Täter die Beute nicht mitnehmen konnten,mußten sie sie verstecken.Und jetzt kommen sie alle aus ihren Schlupflöchernund wollen das Geld- natürlich mit niemandem teilen.Aber was hat man von der Knete deren Nummern registriert sind, und die nach der Geldwäsche nur noch ein Zehntel beträgt?

    Fazit: Ich war mehr als enttäuscht.Diese vielen losen Handlungsstränge sind mir ja schon beim Leseeindruck aufgefallen und ich nahm an, das das Buch den Lesestoff flüssiger rüberbringt. Aber weit gefehlt, es geht weiter holpernd und stolpernd durch die Story.Es werden viel zu viele Personen aufgeführt, die völlig nebensächlich für die Handlung sind.Und zwischenzeitlich hatte ich das Gefühl, einer Aufzählung statt eines Romans zu folgen. Schade!

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    kleinfriedelchens avatar
    kleinfriedelchenvor 9 Jahren
    Rezension zu "Das Geld war schmutzig" von Richard Stark

    Einfach nur Parker nennt sich der Hauptcharakter in diesem Buch. Nachdem er und seine Kollegen im Vorgängerband „Keiner rennt für immer“ den großen Coup gelandet haben und einen Geldtransporter mit mehreren Millionen gestohlen haben, ist er zurück, um die versteckte Beute zu holen, die sie in einer alten Kirche zurücklassen mussten.

    Um die Lage unauffällig zu sichten, mietet er sich mit seiner Freundin Claire in einer Pension ein. Doch die Wiederbeschaffung der Beute ist gar nicht so leicht: einer seiner Kumpanen wurde von der Polizei gefasst und hat bei seiner Flucht einen Polizisten erschossen, wodurch die Suche nach den Dieben nur noch verschärft wurde. Straßensperren und Fahndungsposter machen Parker das Leben schwer. Zusammen mit seinem anderen Kumpel McWhitney und einer Kopfgeldjägerin gelingt es ihnen schließlich, das Geld aus der Kirche zu holen. Aber auch einige andere zwielichte Gestalten wollen das Geld für sich haben.

    Die Schlinge um Parker beginnt sich weiter zuzuziehen, als auch noch ein übereifriger Journalist meint, ihn gesehen zu haben und auch die Vermieterin ihn auf den Fahndungspostern wiedererkennt.

    Gegen Ende hin kam es mir so vor, als wäre die Geschichte mit diesem Band noch nicht abgeschlossen. Gut, sie haben das Geld, aber was passiert nun?

    Was von der Handlung her eigentlich recht spannend ist, kam irgendwie nicht ganz in die Gänge. Der Schreibstil ist recht einfach gehalten, weshalb man sich oft einiges dazu denken muss. Auch waren manche Gedankenzüge der Charaktere für mich nicht nachvollziehbar.

    Es ist zwar nicht zwingend notwendig, die Vorgänger der Trilogie gelesen zu haben, aber hilfreich wäre es schon. Ich hatte oft das Gefühl, nicht genau zu verstehen, worüber die Buchcharaktere gerade reden. Man erfährt aber trotzdem in groben Zügen von dem Raub.

    Schön an dieser Ausgabe war die Einleitung am Anfang, die einen Überblick über die Parker-Romane gibt.

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