Richard Thiess Mordkommission

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Inhaltsangabe zu „Mordkommission“ von Richard Thiess

Eine skalpierte Frau in der U-Bahn, ein totes Kind im Müll, zerstückelte Leichenteile im Plastiksack ... Wer sich täglich mit Mord und Totschlag auseinandersetzt, der darf nicht zart besaitet sein. Gefragt sind Menschenkenntnis, Einfühlungsvermögen und breitgestreute Kenntnisse von Juristik bis Krisenintervention. Was im Kino meist als schneller Thriller abläuft, erfordert in der Realität Durchsetzungsvermögen und harte Arbeit. Oft sind tage-, wochen-, ja sogar jahrelange Ermittlungen notwendig, bis ein Täter überführt werden kann. In den vorgestellten Fällen geht es um Kaltblütigkeit – wenn jemand zwischen theoretischer und praktischer Führerscheinprüfung mal eben einen Doppelmord begeht – und falsch verstandene Vaterliebe, um verräterische Internetrecherchen nach passenden Tötungsmethoden und falsche Alibis. Richard Thiess gibt Einblick in die schwierige Arbeit von Mordermittlern, er bezieht aber auch psychologische Aspekte ein: Wie fühlt sich ein Ermittler, wenn er den Täter endlich überführt hat, wie bringt man Eltern bei, dass ihre Tochter bestialisch getötet worden ist? Mordkommission: Die Wirklichkeit stellt jeden Krimi in den Schatten.

Interessante Einblicke in eine Mordkommission, die so manche Vorstellungen zurechtrücken.

— Bluely

Mord auf Kommission.

— Holden

Dieses Buch ist durchaus sehr interessant zu lesen, vor allem für Krimifans, da man hier einen sehr guten Einblick in die realistische Arbeit einer Mordkommission erhält.

— Bellexr

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  • Munich Police department (MPD)

    Mordkommission

    Holden

    04. May 2016 um 17:08

    Richard Thiess wechselt 2001 frisch zur Morkommission im Münchner Polizeipräsidium und berichtet hautnah von seinen Fällen, die fast immer von menschlichen Tragödien zeugen und zahlreiche Fähigkeiten von juristischen Kenntnissen bis zu großem Einfühlungsvermögen erfordern. Er schildert klar und nachvollziehbar die Strukturen der einzelnen an der Tataufklärung beteiligten Gruppen (Rechtsmedizin, Erkennungsdienst) und wie planvoll von allen Seiten vorgegangen wird, zB zur gemeinschaftlichen Tatortsicherung. Bei aller Betroffenheit über die menschlichen Abgründe, die sich auftun, blitzt an einigen Stellen aber auch der Humor des Autors auf, wenn er etwa die Haßliebe zu seinem Bereitschaftshandy beschreibt. Packend und einfühlsam geschrieben und jedem angehenden Polizisten zur Lektüre empfohlen!

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  • Rezension zu "Mordkommission" von Richard Thiess

    Mordkommission

    melli.die.zahnfee

    17. January 2013 um 19:19

    Eine skalpierte Frau in der U-Bahn, ein totes Kind im Müll, zerstückelte Leichenteile im Plastiksack ... Wer sich täglich mit Mord und Totschlag auseinandersetzt, der darf nicht zart besaitet sein. Gefragt sind Menschenkenntnis, Einfühlungsvermögen und breitgestreute Kenntnisse von Juristik bis Krisenintervention. Was im Kino meist als schneller Thriller abläuft, erfordert in der Realität Durchsetzungsvermögen und harte Arbeit. Oft sind tage-, wochen-, ja sogar jahrelange Ermittlungen notwendig, bis ein Täter überführt werden kann. In den vorgestellten Fällen geht es um Kaltblütigkeit – wenn jemand zwischen theoretischer und praktischer Führerscheinprüfung mal eben einen Doppelmord begeht – und falsch verstandene Vaterliebe, um verräterische Internetrecherchen nach passenden Tötungsmethoden und falsche Alibis. Richard Thiess gibt Einblick in die schwierige Arbeit von Mordermittlern, er bezieht aber auch psychologische Aspekte ein: Wie fühlt sich ein Ermittler, wenn er den Täter endlich überführt hat, wie bringt man Eltern bei, dass ihre Tochter bestialisch getötet worden ist? Mordkommission: Die Wirklichkeit stellt jeden Krimi in den Schatten. Richard Thiess, geboren 1952, arbeitete als Kaufhausdetektiv, bevor er sich bei der Polizei bewarb und ein Studium für den gehobenen Kriminaldienst absolvierte. Als Spezialist für Jugend- und Bandenkriminalität reiste er im Auftrag des bayerischen Innenministeriums nach Moskau und Lettland. Vor seinem Wechsel in die Mordkommission 2001 war er zuletzt für Eigentumsdelikte zuständig. Als Erster Kriminalhauptkommissar leitet er die Mordkommission V im Münchner Präsidium und ist stellvertretender Leiter des Mordkommissariats. Daneben gibt er Fernlehrgänge zur Detektivausbildung. Dieses Buch habe ich auf " Empfehlung" von amazon Rezensionen gekauft, ( bei 21 Rezis 4,5 Sterne Durchschnitt) und ich muß sagen , die Leute haben Recht. Das Buch ist gut geschrieben und vermittelt einen sehr realistischen Eindruck über Tatortarbeit in Deutschland. Die Fälle sind gut gewählt und der lockere Erzählstil täuscht zwar nicht über den ergreifenden Alltag hinweg, macht das Buch für den Leser aber spannend. Am Interessantesten fand ich , dass der Autor seine Gefühle mit einbringt, man kann sich ja schlecht vorstellen, was eine Wochenbereitschaft bedeutet , bei der es von einer auf die andere Sekunde um Leben , Tod und Mord geht. Meine Hochachtung vor diesem Beruf ! Für jeden, den die Arbeit der Mordkomission interessiert sehr zu empfehlen. Für Leser die Blut sehen wollen - besser nicht.

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  • Rezension zu "Mordkommission" von Richard Thiess

    Mordkommission

    gaby2707

    24. November 2012 um 14:37

    Ein Kommissar berichtet von seinen Fällen - Gänsehaut pur und oft kann man nicht glauben, was es alles gibt.
    Wer Realitätslektüre mag ist hier genau richtig.

  • Rezension zu "Mordkommission" von Richard Thiess

    Mordkommission

    Jeami

    07. November 2011 um 12:44

    Das ist ein Buch, geschrieben von einem überzeugten Polizisten der Münchner Mordkommission, der seinen Beruf trotz des Leids und der Härte wohl wirklich liebt. Beschrieben werden mehrere Fälle, die z. T. aus der Presse bekannt sind. Zusätzlich wird die Arbeit dieser Ermittler gut beschrieben, auch das Anforderungsprofil. Das ist nicht immer einfach für "Normalos" zu lesen (die Fälle sind grausam - wie auch sonst bei Mord). Doch wer sich für echte Polizeiarbeit interessiert, ist hier richtig. Ich ziehe den Hut vor diesem Beruf und vor den Menschen, die ihn ausüben.

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  • Rezension zu "Mordkommission" von Richard Thiess

    Mordkommission

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. March 2011 um 09:26

    Klappentext: Eine skalpierte Frau in der U-Bahn, ein totes Kind im Müll, zerstückelte Leichenteile im Plastiksack ... Wer sich täglich mit Mord und Totschlag auseinandersetzt, der darf nicht zart besaitet sein. Gefragt sind Menschenkenntnis, Einfühlungsvermögen und breitgestreute Kenntnisse von Juristik bis Krisenintervention. Was im Kino meist als schneller Thriller abläuft, erfordert in der Realität Durchsetzungsvermögen und harte Arbeit. Oft sind tage-, wochen-, ja sogar jahrelange Ermittlungen notwendig, bis ein Täter überführt werden kann. In den vorgestellten Fällen geht es um Kaltblütigkeit - wenn jemand zwischen theoretischer und praktischer Führerscheinprüfung mal eben einen Doppelmord begeht - und falsch verstandene Vaterliebe, um verräterische Internetrecherchen nach passenden Tötungsmethoden und falsche Alibis. Richard Thiess gibt Einblick in die schwierige Arbeit von Mordermittlern, er bezieht aber auch psychologische Aspekte ein: Wie fühlt sich ein Ermittler, wenn er den Täter endlich überführt hat, wie bringt man Eltern bei, dass ihre Tochter bestialisch getötet worden ist? Mordkommission: Die Wirklichkeit stellt jeden Krimi in den Schatten. Meine Meinung: Der Titel und die Klappentextbeschreibung haben mich auf dieses Buch neugierig gemacht. Tagtäglich wird man in den Nachrichten mit Morden konfrontiert, man liest Thriller und Krimis aber im Grunde genommen fragt man sich oft. Wie arbeitet eine Mordkommission. Wie laufen die Ermittlungen wirklich? Wie baut sich eine Soko auf? All diese Fragen beantwortet der Autor Richard Thiess, der selbst die fünfte Mordkommission im Polizeipräsidium München leitet. Dabei berichtet er in einem relativ sachlichen Ton. Er beschreibt also seine Arbeit nicht unbedingt actionreich und doch ist es spannend genug, sodass man von Fall zu Fall immer interessierter ist. Der Leser kann hier nachvollziehen, wie die Ermittlungen beginnen, je nachdem auch ausgehen und wie oft der Zufall eine immens wichtig Rolle in der Lösung eines Falles spielt. Es gibt kleinere Einblicke in das Familienleben, wie es sich gestaltet, wenn der Mann wieder raus zu einem Verbrechen muss. Besonders gut gefiel mir die neutrale Berichterstattung. Es ist meiner Meinung nach wirklich sachlich beschrieben worden, ohne Vorurteile und größeren Emotionen. Wobei mich der Inhalt, selbst zum Nachdenken anregte, denn manche Fälle hatte es wirklich in sich, und wenn man dann als Leser bedenkt, dass es sich um wahre Fälle handelt, wird einem schon anders. Der Schreibstil ist fließend und die Fälle sind so interessant das sich das Buch mit 237 Seiten sehr schnell lesen lässt. Das Cover ist simpel gestaltet. Rot-weiße Schrift auf schwarzem Hintergrund und ein paar Handschellen sind zu sehen. Fazit: Dieses Buch empfehle ich jedem Leser, der wissen möchte, wie eine Mordkommission wirklich arbeitet. Hier findet man Erklärungen und Berichte zur Arbeit der Soko, wie schnell man Täter aufgrund der DNA ermitteln kann und noch vieles mehr. Ein Roman, der über wahre Fälle berichtet, die erschreckend und doch interessant sind.

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  • Rezension zu "Mordkommission" von Richard Thiess

    Mordkommission

    irismaria

    23. January 2011 um 17:17

    Der Leiter der Münchner Mordkommission berichtet aus seiner Arbeit. Interessant zu lesen.

  • Rezension zu "Mordkommission" von Richard Thiess

    Mordkommission

    Miringa_83

    31. July 2010 um 20:18

    Viele Fälle werden beschrieben, aber ich finde meist zu oberflächlich. Weniger Fälle und genauere Vorgehensweise bei der interessanten Arbeit hätten mir besser gefallen. Aber trotzdem ein super Buch!

  • Rezension zu "Mordkommission" von Richard Thiess

    Mordkommission

    Phil Decker

    31. May 2010 um 22:09

    Einige der in dem Buch geschilderten Vorkommnisse haben mich tief erschüttert und im Glauben bestärkt, daß es sich in der Provinz doch ruhiger als in der großen Stadt leben lässt. Ein Buch, daß die Ermittlungsarbeit und die Tatumstände gut wiedergibt und zumindest Vertrauen in die Personen weckt, die diese Arbeit ausführen. Wie diese das Erlebte verarbeiten, wenn sie es denn tun, bleibt aber außen vor.

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  • Rezension zu "Mordkommission" von Richard Thiess

    Mordkommission

    endorfinchen

    14. May 2010 um 23:22

    Richard Thiess - erster Kriminalhauptkommissar - berichtet über wahre Fälle in (s)einer Mordkommission: Diese Zeilen sprechen (hoffentlich) für sich. Richard Thiess hat den Leser nicht nur mit an den Schauplatz diverser Verbrechen geführt, sondern uns auch bei den Ermittlungen über die Schulter gucken lassen, dass es oft nur Bruder Zufall ist, der einen Fall lösbar macht. Meist fügen sich die kleinen Mosaikteilchen nur langsam und mühsam zusammen, bis man den (wahren) Täter kennt. Er hat aufgezeigt, dass die Ermittler aus dem Fernsehen wahrhaft fiktiv sind und fernab von realem Mordkommissionsalltag sind. Und das die wahren Helden des Alltags nicht auf unserem Plasma-Bildschirm sind, sondern bei der Mordkommission ermitteln. Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Verbrechen aufzudecken und dabei - entgegen jeder Vermutung oder bereits gemachter Illusionen - dabei Hand in Hand mit ihren Kollegen und der Staatsanwaltschaft zusammenarbeiten. Der Schreibstil gefiel mir sehr gut, da der Autor kein Sachbuch - wie man evtl. annehmen könnte - geschrieben hat, sondern eher eine Ansammlung von wahren und erschreckenden Kurzgeschichten. Wenn man bedenkt, dass man selbst jederzeit selbst ein Opfer sein kann ... Er hat nicht nur echte Fälle niedergeschrieben, sondern auch die dazugehörigen Reaktionen und Emotionen von sich und seinen Kollegen. Ich fand das Buch lehrreich, interessant und aufschlussreich und natürlich war es schon irgendwie ein Krimi.

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  • Rezension zu "Mordkommission" von Richard Thiess

    Mordkommission

    Bellexr

    14. May 2010 um 07:34

    Richard Thies, Leiter einer Münchner Mordkommission, berichtet im vorliegenden Buch über wahre Fälle, bei denen er persönlich ermittelt hat. . So berichtet Richard Thiess in insgesamt 30 Fällen über die Ermittlungsarbeit bei der Mordkommission und dies in einer sehr sachlichen, informativen Schreibweise. Doch trotz der Sachlichkeit sind die Fälle nie emotionslos beschrieben, sondern man spürt bei jedem Fall sehr deutlich, dass diese an ihm wie auch an seinen Mitarbeitern nicht spurlos vorbeigegangen sind. . Somit erhält man einen sehr guten Einblick in den Ermittlungsablauf, der meist sehr akribisch geführt werden muss und oft das Zusammensetzen kleinster Hinweise letztendlich zum Ziel führt; lernt die Strukturen innerhalb der Mordkommission sowie die Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft kennen und erfährt einiges über Vernehmungsarten, sowie dass auch Kommissar Zufall ab und an eine Rolle spielen kann. Aber auch die seelischen Belastungen der Mitarbeiter bei den Ermittlungen von Mordfällen verschweigt Richard Thiess nicht, besonders wenn es sich um den Tod an einem Kind handelt. . Richard Thiess gelingt hierbei sehr gut, einem die Fälle informativ und spannend zu erzählen, ohne dabei auch nur einmal irgendwelche reißerischen Elemente mit einzubauen. Ganz im Gegenteil, bei den Tötungsarten hält er sich bewusst sehr zurück und verzichtet völlig auf Details, sondern berichtet sachlich nur das für den Fall relevante. . Im vorletzten Kapitel geht Richard Thiess auch explizit auf die Arbeit und die Strukturen einer Mordkommission ein, sodass man einen recht guten Überblick über diese Arbeit erhält. Fachausdrücke werden zum größten Teil während der Berichte vermieden und falls sie doch auftreten, auch sofort erklärt. . So ist dieses Buch durchaus sehr interessant zu lesen, vor allem für Krimifans, da man hier einen sehr guten Einblick in die realistische Arbeit einer Mordkommission erhält.

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  • Rezension zu "Mordkommission" von Richard Thiess

    Mordkommission

    blueknight

    19. April 2010 um 16:20

    Der Autor ist als Kriminalbeamter und Leiter einer Mordkommission in München tätig. Er berichtet aus seiner eigenen Berufserfahrung und stellte einzelne Fälle vor, an deren Aufnahme und Aufklärung er beteiligt war. Es handelt sich hier sicherlich um keinen Roman sondern eher um ein Sachbuch, daß sich klar und nüchtern an den wahren Gegebenheiten orientiert und die Polizeiarbeit so darstellt wie sie auch ist: eine effektive mit großem persönlichem Einsatz durchgeführte Tätigkeit, die sehr stark physisch belastet und doch sehr selten entsprechend anerkannt wird. Man merkt sofort beim Lesen, daß hier kein Romanautor schreibt, sondern ein Mensch, der tatsächlich dabei war und aus seinen eigenen Erfahrungen berichtet. Er zeigt sehr deutlich auf, daß nur Professionalität und akribische Arbeit in einem Team zu einem Erfolg führen kann. Klar spielt auch mal Kommissar "Zufall" eine entscheidende Rolle, aber ohne die reichhaltige Erfahrung der Beamten und die akribische Spurensuche ist eine Aufklärung der Straftaten nicht möglich. Wer ein Buch mit viel Action und den alles entscheidenden "Gedankenblitz" des Ermittlers kurz vor Ende erwartet - der sollte die Finger davon lassen. Wer einen Einblick in die gute und profunde Arbeit der Polizei bekommen möchte - der sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen.

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